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Gigabyte B760M DS3H DDR4 - Verschiedene Messungen & Werte

Featured Replies

Hallo zusammen,

hab das Board (Gigabyte B760M DS3H DDR4) heute mit 2x Samsung M2s und einem i3-14xxxx zum laufen gebracht.

Das Plugin mit den Realtek Treibern installiert (RTL8125 Drivers) und ASPM aktiviert nach diesem Post 

 

Läuft nun soweit im C10 ohne Probleme - Danke für den Tipp mit dem Board! :)

 

image.thumb.png.0e5bae9f31a8f2fac19e833d580e3b19.png

 

 

 

  • 2 weeks later...
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  • DataCollector
    DataCollector

    Da in einem anderen Beitrag wieder einmal die Frage nach sparsamen Mainboard mit 8x SATA Anschlüssen aufkam habe ich das mal mit meinem B760M nachgestellt.   Ich habe meine B760 Konfiguratio

  • Mit dem ASPM_SETTING=2 klappt das dann auch. Boah, was für eine Geburt. Alles wieder auf Ausgangszustand (NVMEs rein und alle Stecker dran) zurückgerüstet und sofort C10.

  • gut ... hätte sonst auch an meiner Ehre gekratzt

Posted Images

Bin mal wieder ins Forum gegangen und schon kommt Arbeit auf mich zu :)

 

Nein, im Ernst: Mein Server läuft gut, ich hatte letzte Woche auch mal das Update auf die jüngste Unraid Version gemacht. Im Go-File wird auch powertop auto-tune ausgeführt, soweit sind die Tuneables auch alle auf "Good". Aber: Ich komme mit unveränderter Konfiguration jetzt nicht mehr in die C10. Er bleibt jetzt bei C8 hängen... wahrscheinlich nicht die Welt, aber ich wüsste gerne, was sich da verändert haben könnte...

Gerade den Workaround mit dem Plugin-Treiber versucht, das ändert allerdings bei mir nichts.

 

Wenn ich manuell powertop nochmal zum "Auto-Tunen" auffordere, dann bekomme ich jetzt allerdings auch eine kleine Fehlermeldung:

 

modprobe cpufreq_stats failed
Loaded 0 prior measurements
Cannot load from file /var/cache/powertop/saved_parameters.powertop
File will be loaded after taking minimum number of measurement(s) with battery only 
RAPL device for cpu 0
RAPL device for cpu 0
Devfreq not enabled
glob returned GLOB_ABORTED
Cannot load from file /var/cache/powertop/saved_parameters.powertop
File will be loaded after taking minimum number of measurement(s) with battery only 
Leaving PowerTOP

 

Müsste ich da irgendwie tätig werden oder kann ich diese Meldung ignorieren? 

Du hast nichtmal ansatzweise versucht zu suchen, oder?

Selbstverständlich. Gruntenor ist, dass man es ignorieren könnte - wenn man damit leben kann, bin ich auch fein damit :)

Da es gefühlt einmal pro Woche gefragt wird ist es schön das Du den Grundtenor gefunden hast. Ich versuche gerade lieb zu bleiben.) :)

 

V - Live long and prosper.

 

 

Gruss,

Joerg

Edited by MPC561

  • 1 month later...
  • Author

Hallihallo in die Runde.

Da ich durch einen anderen Beitrag auf die neue Beta Firmware F21c aufmerksam geworden bin und diese sich etwas störrisch gezeigt hat, was die Stromsparmöglichkeiten angeht, habe ich sie nun auf 8,5W gedrückt.

Wie üblich nackt/idle mit unraid 6.12.4. Als Stromversorgung habe ich testweise mal einen Inter-Tech 200W Spannungswandler dran, der vom 156W UL Leicke 12V versorgt wird.

Ansonsten wieder alles so minimal wie in meinen vorherigen Tests mit BIOS F17 und F19.

Hier die BIOS/UEFI Einstellungen, nach einem Flash auf F21c (welcher alles auf Default zurücksetzt).

B760M_DS3H-DDR4-F21c.jpg

Edited by DataCollector

  • 2 months later...
On 5/13/2025 at 5:53 PM, buscopina said:

Bin mal wieder ins Forum gegangen und schon kommt Arbeit auf mich zu :)

 

Nein, im Ernst: Mein Server läuft gut, ich hatte letzte Woche auch mal das Update auf die jüngste Unraid Version gemacht. Im Go-File wird auch powertop auto-tune ausgeführt, soweit sind die Tuneables auch alle auf "Good". Aber: Ich komme mit unveränderter Konfiguration jetzt nicht mehr in die C10. Er bleibt jetzt bei C8 hängen... wahrscheinlich nicht die Welt, aber ich wüsste gerne, was sich da verändert haben könnte...

Gerade den Workaround mit dem Plugin-Treiber versucht, das ändert allerdings bei mir nichts.

 

Wenn ich manuell powertop nochmal zum "Auto-Tunen" auffordere, dann bekomme ich jetzt allerdings auch eine kleine Fehlermeldung:

 

modprobe cpufreq_stats failed
Loaded 0 prior measurements
Cannot load from file /var/cache/powertop/saved_parameters.powertop
File will be loaded after taking minimum number of measurement(s) with battery only 
RAPL device for cpu 0
RAPL device for cpu 0
Devfreq not enabled
glob returned GLOB_ABORTED
Cannot load from file /var/cache/powertop/saved_parameters.powertop
File will be loaded after taking minimum number of measurement(s) with battery only 
Leaving PowerTOP

 

Müsste ich da irgendwie tätig werden oder kann ich diese Meldung ignorieren? 

Ist bei mir auch der Fall - ich komme aktuell nur noch auf C8.

Auch ein Bios Update auf F21 und erneutem setzen der Einstellungen im Bios hat keine Änderung gebracht.

1 hour ago, Jabberwocky said:

Ist bei mir auch der Fall - ich komme aktuell nur noch auf C8.

Auch ein Bios Update auf F21 und erneutem setzen der Einstellungen im Bios hat keine Änderung gebracht.


Das wiederum ist seltsam. Bei mir funktioniert C10 wieder klaglos, da würde ich fast tippen, dass eine andere Komponente das verhindert.

  • 4 weeks later...

Ja, hab ich mir auch gedacht - Anfangs ohne Probleme C10 und jetzt nur noch C8.

Bisher leider keine Zeit gefunden um mich tiefer damit zu beschäftigen aber soweit das Setup:

  • Board: Gigabyte B760M DS3H DDR4 mit F21 Bios mit bekannten Einstellungen aus diesem Thread

  • LAN läuft mit 1Gbit

  • Keine zusätzlichen Steckkarten o.ä.

  • 2x M2 SSDs auf dem MB

  • 3x Seagate X20/X24 HDDs

@Jabberwocky

Da würde, zumindest ich, mir keine grossen Gedanken machen. Die Verringerung der Leistungsaufnahme zwischen C8 und C10 "sollte" eigentlich gering sein. Der grösste Schritt ist C3 zu C6/7/8, da spart man markant.

Aber vielleicht sind meine Infos auch veraltet. Hast Du zufällig gemessen was es real bringt?

Bei mir (anderes Board) reicht schon das anschließen einer USB-Tastatur, dass er von C10 auf C8 springt.

Aber ja: einen Riesenunterschied macht das nicht wirklich....

  • 2 months later...
  • Author

... und es ist wieder Zeit mein Gigabyte B760M DS3H DDR4 anzuschauen.

Im Rahmen meines Fehlschlages mit dem neueren Geschwisterchen (B760M DS3H Gen5 DDR5) hatte ich angedeutet dieses Board auch mal mit aktuellem unraid zu beglücken, damit man eine Referenz hat.

Zusätzlich hat mich auch eine Frage genau dazu erreicht die ich hiermit pauschal mit beantworte.

Also habe ich meine Minimalkonfiguration mal wieder aufgebaut.

Hardware und Beschaltung:

- Gigabyte B760M DS3H DDR4 (BIOS/UEFI: 2025-09-19 F22 (BIOS wieder identisch zu den Einstellungen des F21c eingestellt [siehe ca. 6 Beiträge oberhalb diesem hier]))

(Weiterhin aus Stromspargründen im BIOS die CPU und PCH Geschwindigkeit auf PCIE 3.0 reduziert)

- Intel I3-12100 boxed (incl. Intel boxed CPU Kühler)

- 2x 16GB DDR4-3200 Mushkin Essentials (MES4U320NF16)

- kein SATA

- interne Netzwerkkarte (Realtek RTL8125BG) 2,5GBLan Link aktiv

(dieser Chip läuft bei mir unter unraid ohne das Realtek 8125(B) Plugin, welches per Default die C-States vermiest.

Falls man das Plugin doch nutzen will ist vielleicht ein Blick in diesen Beitrag hilfreich, da dort eine Möglichkeit erwähnt ist dem Plugin eine andere ASPM EInstellung unter zu schieben, die das Problem ggf. löst:

https://forums.unraid.net/topic/141349-plugin-realtek-r8125-r8126-r8168-and-r815267-drivers/page/9/#findComment-1379870

Zitat:

"...After installing this plugin you can easily enable ASMP if you create a file r8125.conf in /boot/config/modprobe.d with the following line:

options r8125 aspm=1

It enables ASPM the correct way. With this my server reaches C10 package state...")

- PCIe 4.0 x16: leer

- M.2 NVME Slot neben CPU: leer

- 1. PCIe 3.0 x1: leer

- 2. PCIe 3.0 x1: leer

- M.2 NVME Slot (Chipsatz) am Ende des Mainboard: leer

- Leicke 156W 12V ULL

- Inter-Tech Mini-ITX PSU 160W, Wandlerplatine (88882188) 12V Input

- USB Bootstick: Transcend Jetflash 600 32GB

- USB 2.0 Y-Adapter: USB_SanDisk_3.2 Gen1 32GB als einzige Disk im Array (das habe ich der Vergleichbarkeit halber beibehalten).

Array mit Autostart, damit es immer gleich ist und ich nach einem Reboot für die Tests nicht erst ins WebGUI zum Starten gehen muß.

Unraid hat alle Systemshares automatisch auf die USB Stick gelegt (weil ich ja keinen Pool/Cache-SSD eingebunden habe) und damit den USB Stick schon mit 28GB von den vorhandenen nominal 32GB belegt.

Software:

unraid 7.2.2. stable (Somit ist es erforderlich [wenn man es sparsamer haben will] sich mit den ASPM Einstellungen zu beschäftigen)

Community App

powertop-2.15-x86_64-1.txz

Dynamix Cache Dirs

Dynamix File Manager

Dynamix System Temperature

Unassigned Devices

Unassigned Devices Plus

Unassigned Devices Preclear

ASPM Helper um die Einstellung der Werte zu vereinfachen. Man könnte auch die Set Befehle manuell nutzen, aber das tolle Tool macht es einfacher. Danke @alturismo !

im Go File: powertop --auto-tune

alle tunables stehen auf "Good" (habe mich auch hier versichert, auch wenn ich dazu keine Screenshot beilege).

WebGUI und Terminal geschlossen,

mindestens 17 Minuten idle (irgendwie sinken bei unraid 7.2.2 die Messwerte hier nach der 17. Minute nochmal minimal etwas ab)

der Bildschirmschoner hat den angeschlossenen HDMI Ausgang schwarz geschaltet (das spart hier noch mal rund 1W, deshalb warte ich mindestens diesen 'Bildschirmschoner' ab).

Messungen wieder mit AVM DECT200 Funksteckdose.

Messung 1:

ohne ASPM Optimierungen

- 14,87W, maximal wird C3 erreicht, der Realtek Chip und seine Bridge sind disabled.

Siehe Bild unten.

Messung 2:

ASPM Optimierungen: Das Device 02:00.0 (der Realtelk Chip) und seine Bridge 00:1c.2 wurden auf den Wert 1 gesetzt, was = L0s bedeutet.

- 14,73W, wieder wird maximal C3 erreicht, der Realtek Chip und seine Bridge sind zwar L0s enabled, aber das reicht nicht

Siehe Bild unten.

Messung 3:

ASPM Optimierungen: Der Realtelk Chip und seine Bridge wurden auf den Wert 2 gesetzt, was = L1 bedeutet.

- 9,72W, hier wird endlich C10 erreicht & der Realtek Chip und seine Bridge sind mit L1 so sparsam, wie es geht. Nennenswert besser war es unter unraid 6.12.4 auch nicht.

Siehe Bild unten.

Messung 4:

ASPM Optimierungen: Hier sind Realtek und Bridge nun auf den Wert 3 gesetzt, was = L0s L1 bedeutet.

- 14,73W, und schon wird es wieder schlechter. Nur noch C3. Dies wurde auch schon früher mal festgestellt. der Realtek mag es nicht L0s und L1 gleichzeitig zu aktivieren.

Siehe Bild unten.

Wichtig und zu Beachten:

Punkt 1: Wenn man mit den Stromsparmechanismen herumspielt, kann es sein, daß dabei die Performance dieser oder auch anderer Komponenten etwas leidet. Also sollte man erst einmal ausführlich testen, was für einen individuell am Besten funktioniert.

Punkt 2: Diese ASPM Einstellungen sind 'flexibel' und verändern sich ggf. wenn man andere PCIe Devices ein-/ausbaut oder tauscht. Daraus folgert: bevor man etwas umbaut die ASPM Einstellungen entfernen, dann umbauen und danach die korrekten Einstellungen anhand des ASPM Tree neu ermitteln und einstellen. Und dann wieder ausgiebig testen.

Fazit:

Wie schon in der Vergangenheit zu sehen: Das Mainboard kann mit dem unraid integrierten Standardtreiber (welcher sich lustigerweise "r8169" nennt und in unraid/Kernel integriert ist) umgehen. Da das Handling nach unraid 6.12.4 verändert wurde, kann man ein sparsames System hier mit neuerem unraid 7.2.2 durch Manipulation der ASPM Einstellungen dennoch wieder erreichen.

Sollte man doch mit dem 8125(B) Plugin den neueren Treiber installierten, kann es notwendig sein, die Defaulteinstellung manuell anzupassen (was sich mutmaßlich wieder auf die ASPM Konfiguration direkt auswirkt. Siehe Hinweis weiter oben).

So, nun kommen nur noch die Bilder.

Bild 1: B760M DS3H DDR4 mit unraid 7.2.2 ohne ASPM Optimierungen

B760M-DS3H-DDR4-Messung1-Alles.jpg

Bild 2: B760M DS3H DDR4 mit unraid 7.2.2 mit ASPM Optimierung auf Wert 1

B760M-DS3H-DDR4-Messung2-Alles.jpg

Bild 3: B760M DS3H DDR4 mit unraid 7.2.2 mit ASPM Optimierung auf Wert 2

B760M-DS3H-DDR4-Messung3-Alles.jpg

Bild 4: B760M DS3H DDR4 mit unraid 7.2.2 mit ASPM Optimierung auf Wert 3

B760M-DS3H-DDR4-Messung4-Alles.jpg

Bild 5: Hier sieht man, wie man im ASPM Helper in diesem Fall beispielsweise den Wert 1 einstellt

B760M-DS3H-DDR4-Messung2-ASPM_Werte-2025-11-29 233313.png

Edited by DataCollector
Typos + hinweis auf Nerdtool entfernt

Habe auch das Gigabyte B760M DS3H DDR4. Ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben mit der Realtek NIC und mir da eine Intel PCIe Karte reingesetzt. Jetzt läuft wieder die Realtek mit dem ASPM Plugin auf L1. Danke dafür. Verbrauch mit Intel i3-12100, 1NVME SSD, 3x SATA im sleep und 12 Docker bei ca. 13 Watt. Mit der Intel NIC war ich auf ca. 16 Watt.

Hallo zusammen,

ich habe heute erstmalig meinen neuen Server in Betrieb genommen. Allerdings noch ohne SSD Cache (Lexar NM790 M2 SSD), die aktuell noch in meinem alten Unraid Server steckt, da hier meine VMs und Produktivdaten drauf sind. Diese soll später verbaut werden wenn alles läuft.

Angeschlossene Hardware:

  • GIGABYTE B760M DS3H DDR4

  • Intel Core i3 12100 4x 3.30GHz

  • 1x Lexar UDIMM DDR4 RAM 32GB, 3200 MHz RAM DDR4 (LD4AU032G-B3200ASST)

  • be quiet! Pure Power 13 M 550W ATX 3.1 BP024EU

  • 2x SATA Toshiba MG09 18 TB

  • 2x Gehäuselüfter (Fractal Design Dynamic GP-14 fan @ 1000 RPM: Eingangsleistung max. 1,7 Watt laut Spezifikationen)

Ich habe folgendes bisher eingerichtet:

Weiteres:

  • Es ist kein Monitor per HDMI angeschlossen

  • Die Front USB Anschlüssen (2x USB 2.0 / 2x USB 3.0) sind am Mainboard angeschlossen.

  • Ich habe testweise für meine Unraid Test-Lizenz einen USB 2.0 sowie einen USB 3.0 Stick getestet

  • Sonst sind keine Verbraucher angeschlossen

Ich erreichen C10 State hänge beim Verbrauch allerdings bei ca. 13,5-15,5 Watt. Die Lexar NM790 SSD wie gesagt noch noch nicht verbaut. Ich hatte mir in der Config noch etwas weniger erhofft. Gibt es denn noch weitere Einstellungen etc. die gemacht werden müssen um das System noch weiter im Verbrauch zu optimieren? Habe ich was vergessen?

Ich habe es auch ohne die beiden Toshiba Platten getestet und lag hier bei: Low 12,5 Watt - High 13,5 Watt.

Ich habe dann die Gehäuselüfter getrennt und lag bei: 11,5-12,5 Watt. Meint ihr auf die könnte ich generell verzichten bei der Konfiguration?

Das ist von den Ergebnissen hier https://forums.unraid.net/topic/195145-messung-und-vergleich-be-quiet-pure-power-13-m-550w-atx-31-bp024eu/ ja noch minimal entfernt. Es sollte doch möglich sein wenn es die gleiche Hardware (außer RAM) ist? Bisher läuft auf dem System auch nichts.

Edited by Pixelpaule

  • Author
1 hour ago, Pixelpaule said:
  • GIGABYTE B760M DS3H DDR4

  • Intel Core i3 12100 4x 3.30GHz

  • 1x Lexar UDIMM DDR4 RAM 32GB, 3200 MHz RAM DDR4 (LD4AU032G-B3200ASST)

Basisausstattung rund 9,xx Watt.

1 hour ago, Pixelpaule said:
  • be quiet! Pure Power 13 M 550W ATX 3.1 BP024EU

Also hier schon mal rund 1 Watt mehr als mit dem BN341 (welches ja nicht/kaum mehr zu bekommen ist)

1 hour ago, Pixelpaule said:
  • 2x SATA Toshiba MG09 18 TB

Also im Spindown nochmal 2x ca. 0,5-1 Watt = 1- 2Watt extra

1 hour ago, Pixelpaule said:
  • 2x Gehäuselüfter (Fractal Design Dynamic GP-14 fan @ 1000 RPM: Eingangsleistung max. 1,7 Watt laut Spezifikationen)

2x 1 Watt (unter Vollast angeblich 1,7W) = 2 - 3,4Watt

1 hour ago, Pixelpaule said:

Ich erreichen C10 State hänge beim Verbrauch allerdings bei ca. 13,5-15,5 Watt.

Das finde ich jetzt nicht überraschend.

Ich addiere mal das, was ich in Deinem Beitrag oben lese:

Basissystem mit BN341 (Messung von mir) rund 9,xWatt

PP13M = 1Watt Mehr als das BN341

2 Festplatten Spindown = ca 1-2 Watt

2 Lüfter = 2 - 3,4 Watt

Summe: irgendwas zwischen 13,x & 15,x Watt idle.

1 hour ago, Pixelpaule said:

Die Lexar NM790 SSD wie gesagt noch noch nicht verbaut. Ich hatte mir in der Config noch etwas weniger erhofft.

Also Festplatten brauchen auch Spindown etwas Strom und drehende Lüfter sind auch energetisch mit einem gewissen Bedarf gesegnet.

Ich vermesse (der Vergleichbarkeit halber) nackt (also wirklich nur die erwähnten Komponenten (meist eben Board, CPU, CPUkühler, Ram, Bootstick und den Array USB Stick.

Keinen weiteren Lüfter (weil die motorische Leistung eben je nach Drehzahl, Luftgegendruck, Hersteller und Modell sehr unterschiedlich sind).

Keine angeschlossene Festplatte (auch diese unterscheiden sich. Im Spindown schlucken die zwar nicht die Anlaufleistung von ggf. sogar 20W oder drehend idle vielleicht 6-10 Watt, aber auch Spindown gehen da 0,5-1 Watt pro Festplatte bei drauf.)

Und das das PP13M (BP024EU) rund 1 Watt mehr benötigt als das PP12M (BN341) hatte ich ja auch in einem Beitrag gemssen & geschrieben.

Wenn es nur 2-4 Festplatten werden sollten wäre das Inter-Tech 160W oder 200Watt mit dem Leicke 156W 12V ULL da ähnlich sparsam wie das BN341.

1 hour ago, Pixelpaule said:

Gibt es denn noch weitere Einstellungen etc. die gemacht werden müssen um das System noch weiter im Verbrauch zu optimieren? Habe ich was vergessen?

Du hast übersehen, daß Deine angeschlossenen weiteren Komponenten Strom brauchen.

Schalte das System mal aus, ziehe alle Zusatzkomponenten (Festplatten, Gehäuselüfter...) ab, starte neu, warte 20 Minuten und miss es dann mal neu.

Ich schätze, dann wirst Du mit dem PP13M auch bei ca.10,22 Watt liegen, wie ich es hier beschrieben und mit Screenshot dargesteltl habe:

https://forums.unraid.net/topic/195145-messung-und-vergleich-be-quiet-pure-power-13-m-550w-atx-31-bp024eu/

Und hier noch ein Hinweis: Wie ich schreibe nutze ich zur Anzeige die AVM DECT 200 Steckdose und lese sie per Fritzbox aus.

Das ist eine Consumer-Steckdose und kein wirklich exaktes Labormeßgerät.

Ob Du jetzt einen Baumarktleistungsanzeiger oder ein teures Labormeßgerät verwendest wird beim Messen&Anzeigen immer eine gewisse Ungenauigkeit in der Messung & Anzeige ersichtlich sein.

Die AVM DECT 200 & 210 haben sich dahingehend als ziemlich gut und doch recht genau gezeigt (wobei auch die eine gewisse Serienstreuung/Fertigungtoleranz haben), aber je nachdem, womit Du misst sind auch da noch Unterschiede möglich.

Nicht umsonst gibt es den Spruch: "Wer misst, misst Mist"

1 hour ago, Pixelpaule said:

Ich habe es auch ohne die beiden Toshiba Platten getestet und lag hier bei: Low 12,5 Watt - High 13,5 Watt.

Mit Lüftern.... Wie schon geschjrieben: pro Platte Spindown 0,5 - 1 Watt. das passt ja, wenn ich die nächste Zeile von Dir lese.

1 hour ago, Pixelpaule said:

Ich habe dann die Gehäuselüfter getrennt und lag bei: 11,5-12,5 Watt.

Ich lag bei meinen Versuchen bei 10,22 Watt mit dem PP13M. Die ca. 1-2Watt Unterschied zu Deiner Messung können auch Meßungenauigkeiten sein (siehe oben).

1 hour ago, Pixelpaule said:

Meint ihr auf die könnte ich generell verzichten bei der Konfiguration?

Lüfter sollen lüften um zu kühlen. Wenn Du alle Verbraucher trennst entsteht keine zusätzliche Wärme. Dann brauchen die Lüfter auch nicht zu pusten.

Wenn die Festplatten aber drehen, erzeugen sie Wärme. Ob die Wärme auch ohen Lüfter ausreichend über das Gehäuse abgeführt werden können kannst Du nur in der Praxis testen.

1 hour ago, Pixelpaule said:

Womit misst Du?

Edited by DataCollector

  • 3 weeks later...

Hallo zusammen, ich schließe mich im ähnlichen Format auch mal mit einer Anfrage an :) Danke an @Pixelpaule, an dessen Post-Struktur ich mich hier halte!

Angeschlossene Hardware (wie zuvor auch hier beschrieben):

  • GIGABYTE B760M DS3H DDR4 (BIOS auf Version 21)

  • Intel Core i3 12100 4x 3.30GHz

  • 1x Kingston ValueRAM 16GB 3200MT/s DDR4 Non-ECC CL22 DIMM 2Rx8 1.2V (KVR32N22D8/16)

  • be quiet! Pure Power 12 M 550W, 80 Plus Gold (BN341)

  • 4x Seagate Exos X18 Enterprise, 18TB (ST18000NM000J)

  • 2x Gehäuselüfter (Fractal Design Dynamic GP-14 fan @ 1000 RPM: Eingangsleistung max. 1,7 Watt laut Spezifikationen)

Bisherige Schritte:

  • BIOS-Einstellungen 1:1 von hier übernommen: https://forums.unraid.net/topic/156160-gigabyte-b760m-ds3h-ddr4-verschiedene-messungen-werte/page/8/#findComment-1563871

  • Unraid auf Version 7.2.2 auf USB 2.0-Stick am Mainboard

  • ASPM für zwei Devices dezidiert eingestellt, via
    sudo setpci -s 00:1c.2 0x50.B=0x42

    sudo setpci -s 03:00.0 0x80.B=0x42

  • ASPM-Status nochmal über folgenden Code bestätigt:
    lspci -vv | awk '/ASPM/{print $0}' RS= | grep --color -P '(^[a-z0-9:.]+|ASPM)'

    Was folgendes Resultat produziert:
    grafik.png

  • powertop von dieser Datei installiert und powertop --auto-tune ausgeführt, was zwar alle Tunables auf "good" setzt, aber auch folgenden Readout auf der Konsole produziert:
    grafik.png

  • Unraid in den Einstellungen auf "Best power efficiency" (o.ä.) geschaltet.

  • Die Konsolenedits im GO-File verankert via nano /boot/config/go

Meine Resultate:

  • Laut meinem neuen (fragwürdigen) Strommesser verbraucht das System ca. 30 - 33 Watt.

  • C10 kann erreicht werden, auch wenn es mehrere Reboots gebraucht hat (und ich keine Ahnung habe, wieso es jetzt funktioniert und vorher nicht):
    grafik.png

Nun zu meinen Fragen:

  1. Könnt ihr mir bei der Interpretation des lspci-Readouts helfen? Stutzig machen mich hier der Eintrag zu 00:1c.2 und 01:00.0, hauptsächlich wegen der Fehlermeldung.

  2. Muss ich mir wegen der powertop-Antwort Gedanken machen?

  3. Wenn ich meinen Verbrauch mit dem obigen Verbrauch vergleiche, liege ich hier trotz zwei HDDs und einer SSD mehr bei deutlich mehr. Der häufig genannte Übeltäter ist ja die Samsung-SSD. Habt ihr da noch Tipps für mich?

4 hours ago, corticalprime said:
  1. Könnt ihr mir bei der Interpretation des lspci-Readouts helfen? Stutzig machen mich hier der Eintrag zu 00:1c.2 und 01:00.0, hauptsächlich wegen der Fehlermeldung.

  2. Muss ich mir wegen der powertop-Antwort Gedanken machen?

Nein, ist normal

4 hours ago, corticalprime said:

Wenn ich meinen Verbrauch mit dem obigen Verbrauch vergleiche, liege ich hier trotz zwei HDDs und einer SSD mehr bei deutlich mehr. Der häufig genannte Übeltäter ist ja die Samsung-SSD. Habt ihr da noch Tipps für mich?

ist das "nackt" und im Leerlauf oder laufen da Dockers, VMs, ... für den Einstiegs Vergleich mal abziehen und Dockers und co deaktivieren, disks in den spindown schicken und dann schauen.

  • 2 months later...

Hey zusammen,

ich bin gerade dabei meine drei Unraid Server komplett neu aufzusetzen und umzustrukturieren. Einer der drei Server basiert so ziemlich aus der Hardware hier im Thread.
GIGABYTE B760M DS3H DDR4, Intel Core i3 12100 4x 3.30GHz, BP024EU - be quiet! Pure Power 13 M 550W ATX 3.1, Lexar UDIMM DDR4 RAM 16GB, 3200 MHz RAM DDR4

Ich habe die BIOS Einstellungen genau wie hier gesetzt: https://forums.unraid.net/topic/156160-gigabyte-b760m-ds3h-ddr4-verschiedene-messungen-werte/page/8/#findComment-1563871

Ich habe leider das Problem, dass der Server nicht automatisch startet, wenn er wieder mit Strom versorgt wird. Mein Ziel ist es den Server über eine smarte Steckdose starten zu können, wenn er wieder mit Strom versorgt wird. Es läuft Unraid 7.2.3. Bisher ist Unraid noch default. Den Server fahre ich über die Unraid GUI (Start -> herunterfahren) runter. Ich teste es derzeit ohne smarte Steckdose, in dem ich einfach das Kabel aus der Wandsteckdose ziehe. Selbst wenn ich eine Minute warte und den Stecker wieder in die Steckdose stecke passiert nichts.

Habe Ihr eine Idee?

4 minutes ago, Pixelpaule said:

Habe Ihr eine Idee?

das ist die Restore on Power (loss) Funktion

schätze mal bei dem Board das Setting hier

image.png

sprich, sowie Strom kommt (nach Trennung), Power ON.

2 minutes ago, alturismo said:

schätze mal bei dem Board das Setting hier

image.png

Diese Einstellung steht bei mir auf Always on. Damit sollte er doch starten, wenn Strom wieder da ist?! Ich gehe mal davon aus, dass Unraid damit ja nichts zu tun hat. Das sind meine BIOS Einstellungen mit der BIOS Version F22

**CPU / Energiesparen**
* VT-d → Enabled - ist standardmäßig enabled in Version F22
* CPU Thermal Monitor → Enabled
* CPU EIST Function → Enabled
* Race To Halt (RTH) → Enabled
* Energy Efficient Turbo → Enabled
* Intel Dynamic Tuning → Enabled
* C-States Control → Enabled
* CPU Enhanced Halt (C1E) → Enabled
* C6/C7 State Support → Enabled
* C8 State Support → Enabled
* C10 State Support → Enabled
* Package C State Limit → C10

**Wake / Power**
* Keyboard Wake Up from S3 → Disabled
* Mouse Wake Up from S3 → Disabled
* ErP → Enabled
* Soft-Off by PWR-BTTN → 4 Seconds
* Native ASPM → Enabled
* Power Loading → Disabled
* AC Back → Always On

**I/O & PCIe**
* Initial Display Output → IGFX
* Audio Controller → Disabled
* Above 4G Decoding → Enabled
* Above 4GB MMIO Assignment → Enabled
* Re-Size BAR Support → Enabled
* SR-IOV Support → Enabled
* Gigabyte Utilities Downloader → Disabled
* Serial Port → Disabled
* Parallel Port → Disabled
* CPU PCIe Link Speed → Gen3
* PCH PCIe Link Speed → Gen3

**Sonstiges**
* LEDs in System Power On State → Off

**Boot**
* Full Screen Logo Show → Disabled
* Mouse Speed → 4x
* Preferred Operating Mode → Advanced Mode

@alturismo Ich habe das "Problem" wohl gefunden. Wenn ich ErP deaktiviere funktioniert es.

Die Frage ist nun, welche Nachteile habe ich wenn ich ErP deaktiviere zwecks Strom sparen etc.? @DataCollector Funktioniert das denn bei dir? Also wenn ErP aktiviert ist?

Edited by Pixelpaule

  • Author
7 hours ago, Pixelpaule said:

Diese Einstellung steht bei mir auf Always on. Damit sollte er doch starten, wenn Strom wieder da ist?!

Das Problem wird sein, daß sich das Netzteil von selber innerhalb Deiner Wartezeit von den erwähnten 1 Minute nicht weit genug entlädt und das Netzteil eben mit seiner gepufferten Restenergie dem Mainboard vorgaukelt, daß eben doch noch AC (Stromversorgung) da ist.

Somit erkennt das Mainboard (welches ja durchgehend noch seine 5V Spannung erhält) nicht, daß die Spannung überhaupt weg war und es nun neu starten soll.

Das kannst Du Testen, indem Du das System mal von Netz trennst und dann auf den Power Button des Systemes drückst, damit die elektrische Restleistung im Netzteil für einen Startversuch bei drauf geht. Ggf. leuchten auch ganz kurz ein paar LEDs und einige Lüfter zucken. Dann ist das Netzteil wirklich leer.

Wenn Du dann die Stromversorgung wieder einsteckst (auch unterhalb der 1 Minute Wartezeit) sollte das Mainboard es erkennen und schwupps startet das System.

7 hours ago, Pixelpaule said:

* ErP → Enabled

Diese Einstellung sorgt dafür, daß das Mainboard alle unnötigen Verbraucher abschaltet und das Mainboard somit das Netzteil eben nicht mit unnötigem Verbrauch (an bleibende LEDs, auf LAN reagierende Schnittstellen oder so) zusätzlich belastet.

7 hours ago, Pixelpaule said:

@alturismo Ich habe das "Problem" wohl gefunden. Wenn ich ErP deaktiviere funktioniert es.

Klar, weil das Mainboard dann auch im ausgeschalteten Zustand mehr Strom frisst und das Netzteil schneller entlädt.

Wenn Du diese "Stromsparen" Funktion abschaltest, spart ds Mainboard auch im ausgeschalteten Zustand keinen Strom mehr, sondern versucht einige Sachen noch wach zu halten. Das ist hilfreich (oder auch "hübsch") wenn im Standby oder so das System dann eben vielleicht noch auf Input einer LAN Schnittstelle auf Wake on LAN reagiert oder eine LED noch leuchtet.

(Vergleiche die rote Standby LED bei einigen Fernsehern).

Hatet einen PC, der sogar die RGB Steuerung im Standby noch aktiv hatte und somit sogar das ganze Schlafzimmer beleuchtete, obwohl man den PC heruntergefahren hatte. Nach Aktivierung dieser (Europäischen Energiesparoption "ErP"") war damit Schluss.

7 hours ago, Pixelpaule said:

Die Frage ist nun, welche Nachteile habe ich wenn ich ErP deaktiviere zwecks Strom sparen etc.?

Mehr Stromverbrauch im Standby/ausgeschalteten Zustand.

Wenn Du eine IP Steckdose vorschaltest ist das ziemlich egal, weil im ausgeschalteten Zustand das System dann ja durch die IP Steckdose getrennt wird und somit sowieso nicht mehr verbrauchen kann, wenn die Steckdose eben "Cut" ruft. 😆.

Man sollte aber diesen Mindestverbrauch einplanen, wenn man in der IP Steckdose ggf. die Energiemenge misst und berücksichtigt um den Verbraucher eben automatisiert bei Niedrigstverbrauch vom Stromnetz 'zu trennen'.

Beispiel: Ich nutze AVMDECT200 Steckdosen, welche dann stromfrei schalten, sobald der angeschlossene PC aus ist (was am gemessenen Stromverbrauch festgemacht wird).

Wenn das Mainboard mit aktiviertem ErP also ausgeschaltet 1 W braucht

und das selbe Mainboard mit deaktiviertem ErP ausgeschaltet 3 W braucht,

wird es schon eine filigrane Messung benötigen um den Unterschied zwischen

wirklich 'aus' (3W) und 8,x Watt 'nackt idle Spindown' ein es unraid zu erkennen.

Es wäre ja sehr ungünstig, wenn die Steckdose ein idle System vor sich hat und meint: "ach, das ist ja aus, also drehe ich dem mal den Saft ab".

Und der User sucht wochenlang in den Logs, warum sich das System blöderweise Nachts (oder so) immer mal wieder ausgeschaltet habe.

Edited by DataCollector
Typos

Hallo zusammen,

vielen Dank für die Hilfe. Tatsächlich ist es wie von @DataCollector beschrieben. Anscheinend ist noch recht viel Restenergie im Netzteil vorhanden. Ich habe die ErP Einstellung im BIOS wieder aktiviert. Dann habe ich das Netzkabel gezogen, den Powerbutton gedruckt und in der Tat leuchtete die LED vom Gehäuse für ca. 3 Sekunden auf. Dann ist sie aus gegangen. Anschließend habe ich das Netzkabel wieder eingesteckt und der Server ist angegangen wie ich es erwartet habe.

Dann muss ich mal beobachten wie lange das Netzteil braucht, bis es vollständig entladen ist.

Vielen Dank für den schnellen Support! Das hat mir sehr geholfen!

Edited by Pixelpaule

Kurze Frage in die Runde in Sachen ASM1166:

Ich werde meinen Server nun doch erweitern (müssen), also benötige ich mehr Sata Anschlüsse. Habt Ihr denn Empfehlungen, welche Erweiterungskarten mit dem Board gut harmonieren? PCIe oder die Erweiterung am M2-Slot (ich hab einen noch frei) - welcher Hersteller, etc.

Bei den einschlägigen Seiten habe ich natürlich geschaut, aber da sind auch viele No-Names drin und ich weiß nicht recht, worauf ich achten muss...

Edited by buscopina
Rechtschreibung

1 hour ago, buscopina said:

und ich weiß nicht recht, worauf ich achten muss...

Darauf, dass es wirklich ein asm1064/1164/1166 ist und die richtige einbauform hat (M.2, pciex1/x4)

Dannn als erstes die Firmware kontrollieren und höchstwahrscheinlich flashen.

Ansonsten gibt es m.M.n. keine die besser oder schlechter harmonieren, die sind doch im Prinzip alle gleich

  • Author
59 minutes ago, buscopina said:

Kurze Frage in die Runde in Sachen ASM1166:
...also benötige ich mehr Sata Anschlüsse. Habt Ihr denn Empfehlungen, welche Erweiterungskarten mit dem Board gut harmonieren? PCIe oder die Erweiterung am M2-Slot (ich hab einen noch frei) - welcher Hersteller, etc.

Grundlegend ist es egal, welche ASM1166 Steckkarte/M.2-Karte man nimmt.

Wenn man den ASM1166 voll nutzen will ist eine elektrische PCIe 3.0 x2 Anbindung erforderlich.

Da kaum ein Board mechanische PCIe x2 Slots hat (und auch nur kaum mehr Boards PCIe x2 M.2 Anschlüsse bieten) wird man eine PCIe x4 (oder mehr) Anbindung dafür opfern müssen (wenn man die Karte mit ASM1166 eben voll nutzen will).

Bei dem Mainboard (Gigabyte B760M DS3H DDR4) sehe ich die Nutzung eines ASM1166 also eher als Verschwendung der wenigen verfügbaren PCIe Lanes an.

Sollte man einen oder gar beide PCIe 3.0 x1 Slots noch frei haben und man nur mechanische Festplatten erweitern wollen erscheinen für mich ASM1064 Steckkarten (mit ihren je 4 SATA Anschlüssen) sinnvoller. Wennm an 2 davon einbaut hat man also 8 weitere SATA Ports,. welche pro Stück für rund 250MByte/s gut sind. das ist eine weitestgehend akzeptable Schnittstellengeschwindigkeit für mechanische Festplatten.

SATA SSDs sind hingegen dann besser am OnBoard Kontroller (Chipsatz) platziert

(wenn man alle SATA Ports nutzen will).

Darf man fragen was Du an die zusätzlichen SATA Ports anschließen willst, welche PCIe ANbindungsmöglichkeiten Du (abgesehen von einem M.2) noch frei/benutzbar sind und wie/wofür Du diese SATA Devices benutzen willst?

Ggf. kann man dann eine Empfehlung bezüglich der Belegung optimieren.

Und bevor die Implizierte Aussage in meinen ersten Sätzen unter geht: Der Hersteller ist eigentllich egal, soange er eben wirklich einen normalen ASM1166, ASM1064 oder ASM1164 unverfälscht verbaut, denn abgesehen von einer vielleicht angepassten Kennung sollten die sich dann alle ganz normal und weitgehend identisch verhalten.

Es soll einige Karten mit größerem Flashspeicher (für die Firmware) geben, aber diese Angabe findet man bei der Bestellung sowieso nicht heraus. Einfach eine passende Karte kaufen und testen ob die gut funktioniert. Wenn nicht, dann mit den neueren Firmwares flashen und damit nochmal testen.

Wenn es nicht eilig ist: AliEpress bietet da so einiges an.

Wenn es eilig ist, dann eben einen Händler aus dem lokalen Land wählen.

www.gh.de kann da ggf. helfen.

Altermativ natürlich eine andere Preissuchmaschine oder Amazon oder so.

59 minutes ago, buscopina said:

Bei den einschlägigen Seiten habe ich natürlich geschaut, aber da sind auch viele No-Names drin und ich weiß nicht recht, worauf ich achten muss...

Meiner persönlichen Meinung nach spricht nichts gegen die NoNames.

Es gibt ein paar Karten (eine Zeitz lang sogar geschätzt rund 50%) bei denen hatte man Pech: die funktionierten mit der gelieferten Firmware zwar gut, haben aber keien niedrigen C-States erlaubt und bei denen konnte man (zu der Zeit) auch mit den damals verfügbaren nachzuflashenden Firmwares die C-States nicht verbessern, aber das war damals dann eben Pech. Zwischenzeitlich wurden weitere/neuer flashbare Firmwares gefunden (und auch Mainboards haben neuere und optimiertere BIOS/UEFI Versionen bekommen), so daß man es heute neu betrachten muß.

Erneut: dies ist meine persönliche Meinung: Aktuell ist es eben egal welcher Hersteller die ASM basierte Steckkarte (egal ob nun PCIe oder M.2) herstellt.

Edited by DataCollector

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