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Tipps zur Ordnerstruktur / Shares

Featured Replies

Hi Leute,
ich habe nun endlich die Zeit mein System ernsthaft in Betrieb zu nehmen (nach einem Jahr, traurig...)
Egal, jetzt gehts los...

Ich habe direkt mal ne Frage, ob ihr mir für meinen Anwendungsfall Tipps zur Ordnerstruktur geben könnt.

Was plane ich mit dem Server zu tun?

  • Datengrab (Musik, Filme, Software, das brauche ich wirklich nicht mehr auf meiner PC Festplatte mit mir rumzuschleppen)
  • Dokumente (Zunächst nur Paperless geplant, Master von allen anderen Dokumenten derzeit noch auf meinem PC.
  • Immich - Fotos von diversen Mobilgeräten hochladen und auch verwalten/teilen/spontan alte Bilder finden
  • Foto-Grab von alten Fotos, die aktuell noch alle auf meinem PC liegen, ich brauche sie aber auf keinen Fall so direkt verfügbar
  • Backup von Daten, deren Primärspeicherort der PC bleibt (CAD Dateien, Software-Daten (Outlook.pst, oder einfach Konfigs von Programmen)
  • Evtl ein Windows Backup Image
  • Regelmäßige Backups von Mobilgeräten (das wird natürlich spannend einzustellen und ob es überhaupt erhaltenswertes gibt...)
  • Regelmäíges Backup von Notebook (weiß noch nicht wie, ob nur Datein oder der Einfachheit halber direkt ein voll Backup von 😄 + Daten von D:)
  • Backup der Dreambox TV Festplatte, evtl sogar Ersatz dieser durch ne SD Karte/Stick, die dann zügig auf den Server verschiebt

 

Jetzt muss ich mir das irgendwie mit den Shares überlegen...
Ich habe zunächst an folgendes gedacht:

  • Daten (nur für totes Zeug auf das ich nicht regelmäßig zugreife, geparkt im Array)
  • Dokumente_Paperless (nur als Speicherort für Paperless)
  • Fotos_Immich (nur als Speicherort für Immich; Storage Template habe ich aktiviert, damit habe ich alles greifbar, falls ich ohne Immich dran will)
  • Fotos (nur für altes Zeugs, aber evtl greift meine bessere Hälfte da öfters drauf zu, daher könnte es von Vorteil sein, wenn das nicht beim restlichen Datengrab verschwindet)
  • Backups_intern (Backup von Appdata und Contrainern aufs Array)
  • Backups_extern (als Ziel für Backups von allen Endgeräten, Unterordner für jedes Gerät)
    • Hier direkt die Frage, macht es Sinn, für jedes Endgerät einen eigenen Share einzurichten, damit die gar nicht weiter untereinander da rumpfuschen können?

 

Hab ich hier im Großen und Ganzen nen Denkfehler drin oder wäre das ein gangbarer Weg?

Edited by cottec

Solved by alturismo

  • Solution
8 hours ago, cottec said:

Hab ich hier im Großen und Ganzen nen Denkfehler drin oder wäre das ein gangbarer Weg?

passt schon alles soweit ...

 

8 hours ago, cottec said:
    • Hier direkt die Frage, macht es Sinn, für jedes Endgerät einen eigenen Share einzurichten, damit die gar nicht weiter untereinander da rumpfuschen können?

 

wenn jedes Gerät einen eigenen Ordner darin bekommt passt das auch, ein Share ist auch nichts anderes als ein Ordner auf root Level.

  • Author

Danke für die Einschätzung ☺️ 

 

Das mit den Einzel-Shares habe ich halt gedacht, dass ich die Endgeräte sehr stark beschränke,um Risiken zu vermeiden, dass die an mehr kommen als sie müssen

1 hour ago, cottec said:

dass ich die Endgeräte sehr stark beschränke,um Risiken zu vermeiden, dass die an mehr kommen als sie müssen

Dann teile auf ... hast ja alle Möglichkeiten 😉 

  • Author

haha, ja, ich will nur unnötiges Chaos vermeiden.
Hätte ja auch sein können, dass es triftige Gründe gibt, das nicht zu tun und stattdessen mit Unterordnern arbeiten sollte...

 

Viel spannender wird jetzt eh die Migration von Synology auf Unraid, ich hab nicht genug Speicher, da muss ich jetzt riskieren, dass ich eins von zwei Backups löschen muss.

  • Author

@alturismo

Hast du noch Tipps zum Bneutzen und Backup der Struktur?

 

An verfügbarer Infrastruktur habe ich eine alte Synology DS114 mit 3TB und 2TB externe Platte.

Auf diesen beiden befinden sich gerade noch je ein Backup von meinen PC-Daten, wird dann aber platt gemacht, damit ich Platz habe


Meine paar Daten belaufen sich aktuell auf 130GB Systemabbild und nicht ganz 900 GB an Daten.

 

Von diesen Daten sind locker 5-600 "Datengrab-würdig", könnten also eigentlich auf dem Array verbleiben, brauche ich nicht auf meiner Datenplatte im PC.

Also sprechen wir gerade von gerade mal aktuell 300GB Daten, die wirklich wichtig sind. Das wird durch zwei kleine Kinder vermutlich nun rapide ansteigen (Bilder und Videos) und dann perspektivisch natürlich auch Datensicherungsziel für deren Endgeräte werden.

 

 

Datengrab

Hätte ich jetzt erst mal von der PC Datenplatte aufs Array umgezogen und per Luckybackup mit rsnyc incremental auf meine alte DS114 geschmissen und die Maximalgröße beschränkt, falls das geht? Es sollen ja auch noch die Daten vom Unraid mit drauf... Und von hier aus auf die USB Platte mit Synology Hyperbackup, nach Bedarf und wenn ich dran denke, hoffentlich spätestens alle 1-2 Monate.

Doofe Frage #1: Ich bin jetzt nicht wirklich tief im Backup Business drin, kann diese Großvater Version dann auch inkrementell sein, dass ich mehrere Versionen kriege, wenn der Speicher sonst zu knapp ist?

Doofe Frage#1a: Oder wäre das absolut dumm, hier Synology Software zu nutzen? Ich komme ja gar nicht ans Backup dran, wenn die Synology abraucht und ich will die eigentlich auf keinen Fall ersetzen, wenn defekt.

Ich habe keine Ahnung von Backup Rotationen... ☹️

 

"Lebendige" Daten
Der Rest sollte stand heute (in meinen Homeserver Anfängen) erst mal auf der PC-Datenplatte bleiben.
Ich produziere vermutlich unter der Woche fast nichts an neuen Daten, vielleicht macht ein kontinuierliches syncen mit Versionshistorie dann ja Sinn?
Den PC hab ich halt aktuell nur abends an. Ab und zu zocke ich was, da kann ich keine CPU Aktivität im Hintergrund brauchen, aber wenn nicht viel neues, dann auch keine Aktivität...

Datentypen sind hier: Outlook.pst, Word, Excel, CAD

 

Interessanter wäre es dann, nicht das Array zu wecken, sondern in den Cache zu gehen und das wird dann mit dem Rest gemoved, wenn die Platten eh geweckt werden.

Doofe Frage #2: Gibts sowas überhaupt und wenn ja, wie und womit?

 

Alte Fotos

Fotos sind schon schwieriger: Ich guck mir die quasi nie an, kommt eher spontan untwegs vor, dass ich was suche. Da macht die Hoheit auf der lokalen Festplatte wenig Sinn...

Also die Hoheit aufs Array verlegen, in Immich als Library hinterlegen und das kümmert sich dann darum, die Daten bei Zugriff in den Cache zu ziehen, richtig?

Doofe Frage #3: Oder zieht das dann kontinuierlich die gesammte Sammlung in den Cache? Ist das überhaupt ein Problem? Unraid kümmert sich ja auch dann ums aufteilen des Caches für die unterschiedlichen Shares....


Neue Fotos

Neue Bilder kommen ja dann gar nicht mehr händisch rein, sondern über Immich und landen in Appdata. Der Jahreswechsel scheint mir sinnig für einen harten Cut...

Da mache ich dann auch den Ordner auf meinem Handy leer, dass alles bis einschließlich 2024 in einen anderen Ordner kommt, den Immich nicht konstant synced.

 

Ich überlege, ob ich dann nicht vom Server auf meine PC Datenplatte synchronisiere, damit ich eine fixe Verfügbarkeit habe, auch wenn der Server mal nicht läuft.

Mit Kindern kommt bei mir immer mehr der Drang nach Tags und Alben auf. Das würde ich gerne auch Stück für Stück bei den alten Bildern nachholen und dann stapelweise am PC abarbeiten.

Doofe Frage #4: Ist das dumm, weil die Daten ja eh im Cache sind und ich nur unnötig auf meine Datenplatte schreibe? Oder nimmt sowas tatsächlich die "Last" vom Server?

Doofe Frage #4a: Gibts hier ne WIndows Software, die gut für sowas heranzunehmen ist? Lightroom oder so habe ich gehört?.... Ich würde auch gerne Müll-Bilder löschen, das nicht unbedingt auf dem Handy, sondern am PC

 

Alte Dokumente

Behandel ich wie "Lebendige Daten"

 

Neue Dokumente via Paperless

Benutzen werde ich diese zu vermutlich 95% am PC.

Doofe Frage #5: Könnte man diese neue Dokumente mit der selben Paperless Struktur auf meine Datenplatte spiegeln, damit sie a) sicherer und b) schneller verfügbar sind?

 

 

Backups_intern (Backup von Appdata und Contrainern aufs Array)

Doofe Frage#6: Cache via Appdata Backup aufs Array und vom Array auf Synology und externe Platte, korrekt?

 

Backups_extern (als Ziel für Backups von allen Endgeräten, Unterordner für jedes Gerät)

Doofe Frage#7: Eigentlich genau so wie #1 zu behandeln, oder?

Edited by cottec

5 hours ago, cottec said:

Hast du noch Tipps zum Bneutzen und Backup der Struktur?

 

nicht wirklich ;) ich halte es da recht simpel ...

 

"wichtige" Daten, lokal (2x) und cloud (rsync ssh, gerne auch luckybackup), Medien nur 1x lokal auf 2. Unraid.

 

Der Umfang der wichtigen Daten ist ja überschaubar hier ... und auch ohne Versionierung ... hatte ich mal, aber nach 2 Jahren oder so ... nie gebraucht und daher ex.

  • Author
2 hours ago, alturismo said:

nicht wirklich ;) ich halte es da recht simpel ...

hach schade :D ich wünschte, ich würde den Absprung auch schon schaffen, dass ich alles an Daten auf dem Server hab und das alles von alleine läuft.

Aber da bin ich noch skeptisch, nervt vermutlich wenn der Server ausfällt und man nix hat :)

 

Soll ich mal im englischen Teil fragen? Hier im deutschen ist ja voll tote Hose, hier war doch vor nem Jahr richtig voll?!

  • Community Expert
1 hour ago, cottec said:

Hier im deutschen ist ja voll tote Hose

Findest Du? Sehe ich nicht...

Ich denke, es liegt einfach an dem doch recht persönlichen Thema.

Jeder hat da, denke ich, eine eigene, auf die persönlichen Umstände passende, Struktur.

 

Unser Haushalt hier ist beispielsweise komplett "verapplet", wenn Du verstehst.

Die Macs sichern also alle per Time Machine auf Unraid (Backup Server).

Die iOS-Geräte sichern in die iCloud.

Für Medien und Dokumente (zwei Instanzen Paperless (privat; geschäftlich)) usw. steht wiederum ein weiterer Server hier rum.

 

Ist also leicht an Deinem Einsatzszenario vorbei. 😉

  • Author

Kommt mir irgendwie so vor, aber vielleicht liegts an den Feiertagen :)
War auf jeden Fall keine Kritik an mangelnder Hilfsbereitschaft!!!

 

Manchmal wünschte ich mir auch, dass ich alles auf Apple habe und gar nicht drüber nachdenken würde :D

Aber ich finde es leider auch ein bisschen Augenwischerei bei den meisten iCloud Usern... Wer garantiert denn Datensicherheit bei Apple?
Server tot, deine Daten sind ein Kollateralschaden, der sich nicht lohnt zu beheben und das wars mit den Daten.

 

 

Kannst du was zu UrBackup und Duplicati sagen?
Könnte mir das für den Start mit meinen Windows Daten helfen?

Edited by cottec

  • Community Expert
13 minutes ago, cottec said:

Wer garantiert denn Datensicherheit bei Apple?

Das "Problem" hast Du ja bei allen Cloudanbietern...

 

14 minutes ago, cottec said:

Augenwischerei bei den meisten iCloud Usern

In welcher Hinsicht?

 

16 minutes ago, cottec said:

Server tot, deine Daten sind ein Kollateralschaden, der sich nicht lohnt zu beheben und das wars mit den Daten.

Apple wird nicht "von heute auf morgen" von der Bildfläche verschwinden.

 

Wenn es Änderungen in einer Cloud (sei es Apple, Microsoft, Google, Amazon, usw.) gibt, wird das teilweise ein halbes Jahr vorher angekündigt.

Sodass genug Zeit zum handeln bleibt.

 

18 minutes ago, cottec said:

Kannst du was zu UrBackup und Duplicati sagen?

Leider nein.

Ich nutze Skripte (mittels User Scripts) zur Datensicherung.

  • Author
32 minutes ago, saber1 said:

Ich nutze Skripte (mittels User Scripts) zur Datensicherung.

Auch auf Windows Ebene?

 

 

33 minutes ago, saber1 said:

In welcher Hinsicht?

Ja eben genau, dass sich 98% aller User sicher fühlen, nur weil sie ein paar € im Monat an Apple zahlen und sich keine Gedanken um ihre Daten machen.

Klar, das ist besser als jemand, der gar nix sichert und vielleicht 30 Jahre nicht auf die Schnauze fällt, aber wenn, dann tuts weh.

 

 

34 minutes ago, saber1 said:

Apple wird nicht "von heute auf morgen" von der Bildfläche verschwinden.

 

Wenn es Änderungen in einer Cloud (sei es Apple, Microsoft, Google, Amazon, usw.) gibt, wird das teilweise ein halbes Jahr vorher angekündigt.

Sodass genug Zeit zum handeln bleibt.

Nein, ich meine Fehler auf deren Seite, nicht das bewusste Abschalten von Services.

Server schmiert ab oder wird gehackt, kein Backup bei denen da, weil das Geld kosten würde oder die Rettung ist zu aufwändig/teuerr.

Zack haben ein paar User ihre Daten verloren.

  • Community Expert
31 minutes ago, cottec said:

Auch auf Windows Ebene?

Ach, klar. Clients waren gemeint. 😉

Kein Windows hier...

 

32 minutes ago, cottec said:

98% aller User

Ich glaube, 98% sind eher Leute, die kein Geld für extra Speicher ausgeben und mit den 5GB inklusive zufrieden sind.

Die machen sich um ein Backup keine Gedanken.

Sehe ich auch in der Familie. Sind nicht bereit dafür Geld zu bezahlen.

Wenn ein neues iOS-Gerät ins Haus kommt, mache ich kurz ein lokales Backup vom Altgerät und das wird dann wieder auf das neue gespielt.

 

Menschen, die Backups machen (sogar mehrfach) sind eher "Nerds" wie wir hier.

  • Author

Ich freu mich auf den Tag, wenn die Kinder aus dem Haus sind und das Handy ohne Cloud verschwindet "äh Papa, wie war das mit den Backups?" 🤣

 

Aber vielleicht bin ich bis dahin ja so weit, dass ich netterweise eine Fire-and-Forget Backup Lösung über das Internet bereitstelle :)

Edited by cottec

  • Community Expert
4 hours ago, cottec said:

Kommt mir irgendwie so vor, aber vielleicht liegts an den Feiertagen :)

 

Ich habe mich bisher nicht eingemischt weil es eben (wioe alturismo schon andeutete) eben eine sehr indiviuduelle Sache ist.

Ich habe nun zwischenzeitlich 3 unraid und 2 Windows Systeme laufen, die im Prinzip alle Fileserver/NAS sind.

Und jeder ist da etwas anders eingestellt.

Es hängt eben sehr speziell davon ab, was der jeweilieg Nutzer/Admin erreichen will und welche Vorlieben diese Person hat.

Mein neuester unraid soll eigentlich nur ein riesigen Backup sein.

Da wird dann eben ein share engelegt und alle PCs schmeissen ihre Daten dann einfach da rein. Fertig.

Bei einem anderen bekommen Docker oder VM ihre eignen shares oder gar eine eigene größere virtuelle Disk (image).

Ist eben sehr individuell.

 

 

4 hours ago, cottec said:

Manchmal wünschte ich mir auch, dass ich alles auf Apple habe und gar nicht drüber nachdenken würde :D

 

Ich hingegen lehne es ab Bekannten, die mich privat direkt um Hilfe bitten bei Apple/IOS zu helfen. Davon habe ich einfach viel zu wenig Ahnung und würde schlimmstenfalls zuviel kaputt machen.

Ist eben eine persönliche Sache.

 

Ich finde du hast du in deinem Eingangpost sehr klar und deutlich strukturiert was du wie Ablegen und erreichbar haben willst.

 

Jetzt brauchst du doch demnach nur die nötige Shares anlegen

On 12/24/2024 at 12:57 AM, cottec said:
  • Datengrab (Musik, Filme, Software, das brauche ich wirklich nicht mehr auf meiner PC Festplatte mit mir rumzuschleppen)
  • Dokumente (Zunächst nur Paperless geplant, Master von allen anderen Dokumenten derzeit noch auf meinem PC.
  • Immich - Fotos von diversen Mobilgeräten hochladen und auch verwalten/teilen/spontan alte Bilder finden
  • Foto-Grab von alten Fotos, die aktuell noch alle auf meinem PC liegen, ich brauche sie aber auf keinen Fall so direkt verfügbar
  • Backup von Daten, deren Primärspeicherort der PC bleibt (CAD Dateien, Software-Daten (Outlook.pst, oder einfach Konfigs von Programmen)
  • Evtl ein Windows Backup Image
  • Regelmäßige Backups von Mobilgeräten (das wird natürlich spannend einzustellen und ob es überhaupt erhaltenswertes gibt...)
  • Regelmäíges Backup von Notebook (weiß noch nicht wie, ob nur Datein oder der Einfachheit halber direkt ein voll Backup von 😄 + Daten von D:)
  • Backup der Dreambox TV Festplatte, evtl sogar Ersatz dieser durch ne SD Karte/Stick, die dann zügig auf den Server verschiebt

Das sind ja schon alles für sich eingene Shares denen du jetzt noch einzelne Platten bzw Cache zuweisen müsstes.

 

Meine Foto Import Ordner haben z.b. den vorgeschalteten Cache, damit mir die Handys nicht bei jedem Foto-Upload das Array aufwecken.

Meine Filme Serien z.b. liegen auf Array only. Da muss nichts schnell starten da kann ich die 10 Sekunden bis das Array aufgewcht ist gut warten. Auch reicht mir die Schreibgeschwindigkeit, vom Array wenn ich da mal was neues draufpacken möchte. Da hab ich also bewusst auch den Cache nicht davor aktiviert.

Paperless ist hingegen auf Cache only. (und wird einfach per täglichem Backup ins Array in der Nacht synchronisiert

Meine Ordner mit den Backups vom PC  haben den Cache aktiviert und landen so in der Nacht dann durch den Mover auf dem Array.

 

So in der weise kannst du also deine benötigen Ordner abgehen.

  • Author

Jo, genau so wie du es beschreibst war den Plan.
Und ich habe jetzt bei den ganzen Posts das nötige Selbstvertrauen rausgelesen, alles auf Unraid mit Skripts oder dann eben Luckybackup zu machen.

Nur bei Datein aus Windows bin ich noch skeptisch.

Ich brauche ja nicht die Vollsicherung im Cache, aber vermutlich gehts nicht anders, wenn ich inkrementell sichern will, oder?
Kann das irgendeine Anwendung so leisten, wie ich das brauche?
Also täglich inkrementell in den Cache sichern und dann nachts per Mover zur restlichen Sicherung ins Array?
 

Ich nutze leider dafür Windows nicht mehr genug. Ich meine aber, das Windows eigene Backup kann auch inkrementell und man kann dann dabei auch einen Netzwerk-Ordner angeben auf dem das landen soll.

Den einen Windows PC den ich noch sichern muss da mache ich derzeit alle paar Wochen mal ein Vollbackup mit Clonezilla und da die User-Daten eh alle auf Unraid landen ist mir das genug.

Es gibt aber auch so etwas wie VEEAM das auch wohl ganz gut sein soll. Aber keine Ahnung was es da kostenfrei für Privatanwender gibt.

Und durch einen anderen Thread erinnert, schau dir mal UrBackup an. Das ist auch gut dafür. Der Server wird auf dem Unraid gehostet und die Clients werden dann Voll und oder Inkrementell auf Unraid gebackupt.

 

Was genau willst du denn von deinen Windows Clients sichern? Soll es ein Rescue-Image oder so sein, damit im Falle des Falles schnell ein lauffähiges Windows mit allen wichtigen Programmen wieder hergestellt werden kann, oder sind es nur die User-Daten die gesichert werden sollen?

Edited by Archonw

  • Author
5 hours ago, Archonw said:

Was genau willst du denn von deinen Windows Clients sichern? Soll es ein Rescue-Image oder so sein, damit im Falle des Falles schnell ein lauffähiges Windows mit allen wichtigen Programmen wieder hergestellt werden kann, oder sind es nur die User-Daten die gesichert werden sollen?


Laufwerk C habe ich so gut es geht von Daten befreit und es kommt in ein Rescue Image. Das habe ich derzeit mit Macrium Reflect erstellt, den Installer am gleichen Ort abgelegt. Ich brauche da jetzt keinen Automatismus, direkt aus Unraid das Ding wieder übers Netzwerk auszurollen. Denke das sollte mit einer externen Festplatte und einem dann erstellten Notfall USB Stick relativ gut handlebar sein.
Aber klar, wenn man es über eine andere Software direkt aus einer Hand komfortabler machen kann wehre ich mich nicht dagegen.
Und ja, alles was in AppData vom Windows User steckt ist vielleicht dann mal für einen Sicherungszeitraum verloren, aber davon geht die Welt sicher nicht unter.



Und ja genau, auch User-Daten, wo ich noch skeptisch bin, ob ich die gerade alle auf den Server auslagern will, sollen gesichert werden.
Die Daten sollten aber auch immer da sein, egal ob der Server läuft oder nicht...
Das kann wie weiter oben erwähnt sowas schnödes wie die Outlook.pst sein, aber dann halt auch irgendwelche Excel, Word oder CAD Files, für die ich quasi extra den PC anschalte.

Vor allem CAD muss lokal liegen, damits schnell geht, der Rest, naja, muss halt verfügbar sein...

Hier wäre mir also die Software die UrBackup/Duplicati/Veam? gefragt denke ich.

Und hier muss ich auch mal schauen, wie ich meine Dokumente in Paperless verfügbar mache. Lesend auf meine lokale Maschine klonen vielleicht?

Dann hab ich im Notfall vielleicht ja doch ne Chance irgendwas zu finden...

 


Wenn mir Spiele in Steam/Origin oder sonst was flöten geht, so what, muss ich halt die paar Hundert GB neu runterladen, kein Beinbruch.

Kann ich bei Langeweile auch mal als Zip wegsichern, bei meinen Top3. Ein Backup davon muss dann aber wirklich nicht sein :)

Edited by cottec

  • Author

Jetzt hab ich doch nochmal fragen....



rsync...
Ich verstehe was das incremental script von mgutt tut. Sau gute Idee!
Aber wie verhält sich das mit recovery?
Beispiel flash:
wenn alles tot ist, dann kopieren ich per Hand das backup von boot auf den stick und der Server läuft wieder?

 

Was ist der Grundgedanke für restores von appdata oder auch einfach normalen Daten?
Stumpf wieder per Hand oder Skript auf die Quelle zurück kopieren?
 

 

 

 

Und dann frage ich mich auch, wenn ich mit den standard settings das script ausführe, dann kriege ich inkrementelle backups von appdate aus dem cache und vom boot.

Damit sichere ich also ausschließlich meine solid state geschichten auf die HDD. Legt das zu Grunde, dass ich auf dem Array keinerlei Appdata habe und Docker IMMER im cache laufen?

Oder wie handhabe ich ein vollumfängliches Backup von Appdata?

 

 


 

Das war zu Appdata und flash, okay.
Jetzt mal angewendet auf ein Backup vom Array:
Das script erzeugt mir Einzelordner mit Datum, das ist gut. Da kann ich per Hand durchgehen und erkenne im Zweifel sogar, ab wann etwas schief gelaufen ist. Wieder die Frage: Für Restore muss ich dann komplett händisch zurück kopieren, korrekt?

Muss ich dann für jeden Datenordner ein eigenes Skript machen oder erzeugt er eigene Ordner für jede Zeile unter source/backup?

In dem Fall würde ich ja dann dort eben quasi alle einzelnen Shares auf dem Array nehmen und dann als Ziel z.b. eine externe Platte, richtig?

 


Find ich als Noob irgendwie alles schwierig um es vorsichtig auszudrücken :(
Mit dem Script den Cache sichern, ja simpel, okay, nehme ich gerne mit.

 

 

 

 

Und jetzt Luckybackup:
Was tut es? Vollbackup und dann immer inkrementell?
Wäre ja dann das selbe wie das script von mgutt, gibts da jetzt vor/nachteile?

Edited by cottec

28 minutes ago, cottec said:

Und jetzt Luckybackup:
Was tut es? Vollbackup und dann immer inkrementell?
Wäre ja dann das selbe wie das script von mgutt, gibts da jetzt vor/nachteile?

das Gleiche ... beides rsync

 

script == script und Text Editor deiner Wahl

Lucky == Docker mit GUI, eintragen, einstellen, Haken setzen, ... 

 

beide nutzen rsync ... lucky ist nur ein GUI dafür ... aber auch nicht soooo selbsterklärend ;) dur wirst es herausfinden.

 

Genau wie all die Fragen darüber, ja, rsync kopiert 1:1 einfach stumpf von a > b ... inkrementell > 1 in datieren Unterordnern ... restore == retour kopieren, fertig.

 

Rest findest du heraus oder jemand anderes antwortet etwas "breiter" ;)

  • Author

hm ja, dann bietet mir LB nur den Vorteil, dass ich auch diesen Datei Explorer mit Vergleich habe, ist ja nicht schlecht :)

@alturismo Kannst du mir erklären was es mit dem backup von
mnt/cache/appdata auf sich hat?

wie wird denn dann der teil gesichert, der aktuell nicht im cache liegt?


wenn der cache voll ist, dann muss ja nicht zwangsweise alles von appdata dort sein, oder?

Edited by cottec

1 hour ago, cottec said:

Kannst du mir erklären was es mit dem backup von
mnt/cache/appdata auf sich hat?

kann ich sicher wenn ich die Frage verstehe ... woran ich gerade hänge oder du hast das "System" an sich noch nicht verstanden.

 

mal abgesehen davon, verabschiede dich von /mnt/cache/hau_mich_blau Shares ... alles ist erstmal /mnt/user/hau_mich_blau

 

du hast einen pool (cache aus ssd's) und ein array "dahinter"

 

du legst "Shares" an, denen du sagst wie diese sich verhalten sollen ...

 

Bsp. /appdata soll primär cache sein und sekundär nichts, also "cache only" ... alles neue kommt auf den pool (cache) UND bleibt auf dem pool ...

 

wenn dein cache jetzt nicht redundant ist (single drive cache) wäre bei einem "crash" direkt alles weg ... bei einem raid1 pool dagegen wäre es zumindest redundant.

 

gleiches gilt für VM vdisks, für das Docker Verzeichnis/Image, usw usw ...

 

Daten welche im Array liegen, wenn eine Parity vorhanden ist hat man die Redundanz das eine (oder max 2 bei 2x Parity) Platten ausfallen dürfen und man Zeit hat diese zu ersetzen ohne Datenverlust ...

 

Aber, das alles hat nichts mit Backups am Hut, Backups sollte man von allen wichtigen Daten haben (wenn Sie einem wichtig sind), wenn keine Renundanz vorhanden ist (egal ob pool oder array) wäre es dringend ratsam Daten zu sichern ...

 

wieder zu deinem Beispiel /appdata, das sind die persistent Daten der Doocker's ... diese sichert man um bei einem Ausfall, crash, ... nicht alles neu konfigurieren zu müssen, seine Datenbanken Bestand haben, usw usw ...

 

wie man die jetzt sichert hast du ja mehrfach erfragt und viele Lösungsansätze gelesen, also, was ist die Frage ... ? ;)

 

zum Thema /mnt/cache/... Shares ... bzw. konfigurationen ... das soll den Overhead von FUSE umgehen (was es auch macht) und bei massiven Datenbanken auch hilfreich sein kann ... aber der effektive Performance Gewinn ist .. naja, egal. Das kann man seit einiger Zeit auch "richtig" lösen ohne in die /mnt/cache/ Falle zu tappen ...

 

Nennt sich "exclusice Shares", aber das wäre Schritt2, oder 3, oder ... mach erstmal die  Basics, hör auf mit /mnt/cache/ irgendwo zu konfigurieren, sondern setz deinen pool auf, setz dein Array auf, leg deine Shares an, geb den Shares die regeln wie sich diese verhalten sollen, überleg dir DEINE Backup Strategie anhand DEINER Konfiguration, such dir ein Backup Tool deiner Wahl um zu sichern ... wenn das steht, mach dir Gedanken mehr "Performance" raus zu holen bzgl. exclusive Shares usw ...

 

Beispiel, ich habe fast nur "exclusive" Shares und sichere fast alles ... einfach 1x täglich weg ..

 

image.thumb.png.c19e00c804e5b22e17912d0fe06b2da3.png

 

mein NICHT "cache only exclusive Share" wird 1 x wöchentlich auf einen 2. Unraid gesichert ...

  • Author

@alturismo aaaaah dann ist mein appdata share einfach falsch konfiguriert (nie angefasst)
image.thumb.png.e7a538ea1d8cedde69152e12ed073b68.png

 

Ich dachte aber auch so wie ich es gemacht habe sei es richtig. Also quasi das Array als Ausweichmöglichkeit, wenn der Cache voll ist.

Jetzt verstehst du sicher, warum ich nach mnt/user im vergleich zu mnt/cache gefragt habe.

Bei meiner konfiguration könnte ja unter mnt/diskX auch noch was liegen und das wäre vom rsync script nicht erfasst, richtig?

Edited by cottec

  • Author


Und ich bin jetzt auch weiter was die Backups angeht...

 

Ich glaube ich machs per luckybackup und/oder direktem Skript...
Braucht etwas mehr Platz als ein komprimiertes Backup, aber wenigstens komme ich direkt an die Dateien und bin nicht auf alternde Software angewiesen.


Das Windows Image lasse ich einfach komfortabel inkrementell auf meiner lokalen SSD erzeugen und kopiere mir das Ergebnis auch einfach auf den Server. Dann muss die Backup Software nicht mit Schreibrechten auf Unraid ausgestattet werden und ich bin super schnell mit dem erstellen des Images.


 

Was ich noch vorhabe.... Vielleicht kann das Vorgehen jemand verifizieren?

Ich nehme einen RaspberryPi, hänge da eine 2,5" Festplatte dran, der führt ein lesendenes rsync Backup von meinem Unraid Server durch und konfiguriere den für ne SSH Verbindung übers Internet und lasse ihn dann nur ein paar Stunden in der Woche wach sein..
Ich führe eine erste Sicherung im Heimnetz durch und ab dann häng ich das Ding bei meinen Eltern an ne freie Steckdose und lass dann nur noch inkrementell Neues drauf schreiben.

Fixe Serveradresse über die Fritzbox meiner Eltern.


Und dann kann ich mit meinem Unraid User lesend auf das Ding zugreifen und wiederherstellen.

 

Verschlüsselung auf Grund des quasi Vertrauensstandorts nicht gebraucht. Klar, Einbruch bei meinen Eltern wäre ein Szenario, aber das Risiko könnte ich durch den Standort eindämmen (bin ja nicht auf ein LAN Kabel angewiesen).

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