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Hilfe bei Hardwareauswahl 24/7 Server - neben Backup Server

Featured Replies

Hallo zusammen,

ich benötige noch mal eure Hilfe. Ich weiss es gibt bereits unzählige Themen zu den von mir gewünschten Informationen, aber auf Grund von gesundheitlichen Problemen komme ich aktuell einfach nicht auf ein Ergebnis bzw. gedanklich auf einen Nenner und renne seit einiger Zeit vor eine Wand. Leider habe ich dadurch auch aktuell nicht die Zeit, sehr tief in die Thematik einzusteigen und zu recherchieren. Es ist schwierig zu erklären, aber ich hoffe dennoch hier mit eurer Hilfe an mein Ziel zu gelangen. Ich danke euch schon mal!

Aktueller Server (vorher nur Datengrab)

- Unraid 7.1.4 (Pro Lizenz)

- Intel Core i3-10100

- 16GB RAM

- Gigabyte B460M D3H

- be quiet! Pure Power 11 CM 80+ Gold 400 Watt

Parity

- WD40ERFX 4TB

Daten

- ST4000VN000 4TB

- WD40EFRX 4TB

- ST4000VN008 4 TB

Cache

- Samsung SSD 970 EVO 250 GB

Pool (Kameraüberwachung)

- ST4000VN008 4TB - Kameraüberwachung

Diesen Server würde ich gerne künftig als Datengrab/Backupserver, Movieserver und für anderen Spielerein verwenden, der manuell bzw. automatisch bei Bedarf eingeschaltet wird.

Aktuell nicht in Nutzung:

- Intel NUC 8i5BEH (vorher Hauptserver)

- 16 GB Crucial DDR4-2400

- Samsung 860 EVO SSD 500 GB

- Unraid Pro Lizenz

- 3x 4TB ST4000VN008 für spätere Aufrüstung Datengrab bzw. Ersatz

Ich möchte einen neuen kleinen stromsparenden 24/7 Server anschaffen der folgende Aufgaben übernimmt. Der Server sollte für die Zukunft aber etwas Luft haben:

- Home Assistant VM - 24/7

- Docker

- Webdav Server

- Syncthing

- Plex nur Musik Server

- Datenspeicher für 2 Personen ca. 380 GB Fotos & Dokumente

- (Nextcloud oder ähnliches)

- (AdGuard)

Eventuell Kameraüberwachung mit Frigate?:

- Coral TPU USB Stick - vorhanden

- 3x Reolink RLC-843A - per PoE verbunden

- 1x Reolink XX810 - per PoE verbunden

- 1x Reolink TrackMix PoE - per PoE verbunden

- 2x Reolink E1 Zoom (nur an wenn nicht im Haus) - per WLAN verbunden

Ich habe in meinen Kameras (außer der E1 Zoom Kameras) 256 GB High Endurance SD Karten verbaut und nutze derzeit die Reolink App (iPhone, iPad und Mac) (Kameras haben keine Cloud Anbindung) nur innerhalb meines LANs erreichbar (von außen per VPN).

Meine NUC war mit Frigate und der 500GB SSD natürlich zu klein dimensioniert. Das war mir aber bewusst, da ich Frigate erst mal nur testen wollte. Mein aktueller Server verbraucht trotz Coral TPU ca. 40 Watt wenn Frigate mit allen Kameras läuft. Das ist mir eigentlich zu viel für 24/7. Derzeit überlege ich aber auch, ob ich überhaupt Frigate einsetzen soll oder mir die Überwachung mit der Reolink App in Verbindung der SD Karten reicht?!

Überlegeungen zum neuen Server:

- 1 TB SSD für Datenspeicher, Docker und VM

- HDD/SSD für Kameraaufzeichnung

- Eine Parität-Festplatte würde ich aktuell glaube ich nicht einplanen, da ich die Daten als Backup auf meinem Datengrab (Parität vorhanden) und auf einem externen Synology NAS (Raid vorhanden) bei meinen Eltern speichern werden und jederzeit Zugriff auf die Daten hätte.

Fragen:

- Welche Hardware (CPU, Board, RAM und Netzteil) könnt ihr mir empfehlen und mit welchem Stromverbrauch müsste ich bei meinen Anforderungen ca. (gerade auch die Kameraüberwachung) rechnen?

- Wäre es durchaus möglich auf einen Stromverbrauch von ca. 15 Watt zu kommen?

- Sollte ich in Bezug auf Stromverbrauch SATA SSDs oder NVME SSDs verwenden?

- Wenn der neue Server auch die Kameraüberwachung übernehmen sollte, sollte ich dann für die Speicherung des Videomaterials eine HDD oder SSD einplanen? Ich denke 2 TB sollten hier reichen.

Danke an jeden der sich das durchgelesen hat!

Edit:


Mögliche Zusammenstellung: https://geizhals.de/wishlists/4664996

Edited by Pixelpaule

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  • Ich habe unter anderem 9 Reolink Kameras per Frigate an einem i3-13100 mit 64 GB Ram laufen. Coral TPU. So läuft das seit Monaten 24/7 und schreibt alles auf eine Lexar NM790. Ich würde da niemals ein

  • DataCollector
    DataCollector

    Als die Preise noch "normal" waren (ca. 60Euro/32GB Modul SPD Standard) waren Crucial DDR4 RAM 32GB 3200MHz CL22 CT32G4DFD832A sehr beliebt und empfohlen. https://geizhals.de/crucial-dimm-32gb-ct32g4d

  • Ich meine das generell. Wir hatten hier schon viele Leute die glaubten wenn sie statt einem i9 einen i3 Einsetzen (jetzt mal unabhängig von der Generation) das der Idle Verbrauch dann markant sinken w

Posted Images

Wen die Kameraüberwachung nicht wäre würde ein alter Siemens Fujitsu Esprimo Q556/2 mit mindestens i3-7100T besser i5-7400T reichen mit 16GB RAM. Bekommt man für unter 100 Euro bei Ebay und hat Platz für eine NVME und 2xSSD. Braucht für die paar Docker keine 5W im Idle. Bzw. der NUC sollte das auch dicke können und sparsam sein.

1 hour ago, Pixelpaule said:

Wenn der neue Server auch die Kameraüberwachung übernehmen sollte, sollte ich dann für die Speicherung des Videomaterials eine HDD oder SSD einplanen? Ich denke 2 TB sollten hier reichen.

Auf keinen Fall SSDs oder NVMEs. Die schreibst Du kaputt mit permanenten Streams von den Kameras. Da sind HDDs besser geeignet. Es sei denn die Kameras sind bewegungsaktiviert. Dann vielleicht.

Bei permanent Aufzeichnung FIFO mässig wie gesagt HDD, aber dann ist nix mehr mit Stromsparen. Die grossen Platten ziehen alle so ca. 8-10W wenn sie drehen, und bei Dir drehen sie ja immer und dazu ist auch der Prozessor an uns kommt nicht in tiefe C-States. Ich fürchte die 40W vom alten System waren noch "gut".

Welcher Prozessor mit so viel Fregatte klar kommt... Hoffe jemand kann Dir das sagen, ich kann es leider nicht.

Edited by MPC561

Ich habe unter anderem 9 Reolink Kameras per Frigate an einem i3-13100 mit 64 GB Ram laufen. Coral TPU. So läuft das seit Monaten 24/7 und schreibt alles auf eine Lexar NM790.

Ich würde da niemals eine HDD dafür her nehmen. Im 21. Jh halte ich eine hochwertige NVME dazu passender. Lt Hersteller hat die Lexar eine TBW von 3 PB. Ich habe sie seit knapp 5 Monaten laufen und sie hat lt Unraid ca 50TB geschrieben und 90TB gelesen. Es werden aber auch nur Videos mit dezitierten Objekten geschrieben und 30 Tage behalten. Weiters schreiben neben 20 Docker (nextcloud plex etc) noch eine Homeassistant VM ihre Daten auf diese NVME. So sie in 3 oder 4 Jahren "tot" geschrieben wäre, schmeiss ich sie halt weg und kauf eine neue. So meine Meinung.....

Mein System braucht mit dem 13-13100 auf einem Gigabyte B760B Gaming, 4 Stk Exos 16TB Platten i mStandby etwa 26-28 Watt. Tiefe C States Stromsparmodis spielts bei Frigate natürlich nicht mehr.

-faxxe

Edited by faxxe71

  • Author

Hey, danke erst mal für deine Antwort. Die NUC war vorher mein kleiner Heimserver bis es eben mit Frigate los ging.

Ich merke aber selbst, das dies doch eine Herausforderung wird bzw. ist.

Die NUC sollte nun eigentlich als Wohnzimmer PC für speziellere Anwendungsbereiche eingesetzt werden.

Vielleicht muss ich aber ernsthafter darüber nachdenken ob ich einen NVR überhaupt benötige und was hier die wirklichen Vorteile sind?! Denn die Reolinks sind eigentlich an sich ganz gut auch nur mit der SD Karte. Sie nehmen nur auf wenn eben Bewegungen erkannt werden.

Was wäre denn aktuell eine gute Hardwarezusammenstellung die vielleicht das mit dem NVR (Frigate) hinbekommen würde (auch mit höherem Verbrauch), wenn ich diesen nur bei Bedarf einschalte (Urlaub etc.) und ansonsten im IDL um die 10 Watt liegen würde. Die HDD für Frigate würde dann ja die meiste Zeit ruhen. Die Seagates die ich habe verbrauchen im IDL, laut Datenblatt ca. 0,5 W.

Ich weiß ja nicht ob das realistisch ist was ich mir da vorstelle.

Ein Gehäuse habe ich mir schon mal rausgesucht 🤣

Ich dachte an das Fractal Node 304


Edit: @faxxe71 Das hört sich interessant an, wo liegt dein Verbrauch bei dem System?

Edited by Pixelpaule

Na gegen @faxxe71 s Erfahrungswerte kann ich nichts sagen. Ich wusste auch nicht welche Datenmengen so eine Kamera schreibt, kenne halt nur die dedizierten Festplatten die für Videoüberwachungssysteme verkauft werden. Bin jetzt nicht sicher und google es auch nicht nach, waren glaub ich Skyhawks. Wobei die vermutlich für höhere Datenmengen und mehr Kameras gedacht sind.

Bei der Lexxar NM 790 hast du also die 4TB Version. Die 1TB Version hat ja "nur" 1000 TBW. Aber selbst da sollten so wenig Daten kein Problem sein.

@Pixelpaule

Dann würde ich Dir unseren Klassiker empfehlen wenn Du Frigate nur sporadisch aktivieren willst. Das Gigabyte B760m DS3H DDR4 inklusive dem BeQuiet BN341 Netzteil das besonders effizient im LowLast Bereich ist. Das Ding ist so eine Art Standard Empfehlung, da es hier oft verbaut wird, wir Messwerte haben etc. Und vor allem ist die Firmware/Bios gut genug das es in tiefe Energiesparmodi geht ohne Probleme zu machen. Sehr viele Boards haben da Probleme. Sind oftmals mehr auf Gaming und Performance ausgelegt.

Da nackte Board mit CPU, RAM und einer NVME zieht im Idle (ohne Docker) ca. 10W. Pro HDD nehmen wir meist ca. 1W an aber Du sagst ja deine kosten nur 0,5W. Dann würdest Du mit 1 Platte so 10,5-11W brauchen. Dazu dann noch etwas Last von den Dockern. Das ist schlecht abschätzbar. Manche Docker merkt man gar nicht (PiHole/AdGuard), andere merkt man signifikanter (Nextcloud). Wen man sehr viele hat merkt man die natürlich auch. Aber mit Dockern (ohne Fregatte) solltest Du unter 15W sein mit dem Board und dem Netzteil. Welchen Prozessor Du nutzt... Wenn PixelPaule das mit einem i3-13100 schafft kannst Dich ja an dem orientieren. Mit dem oben erwähnten Board kannst du alles von Gen 12 bis Gen 14 nutzen (aber keinen Celeron/Pentium, sprich alles ab 12100 oder 13100 oder 14100 bis zum maximum von i9-14900k). Die Prozessoren machen sich im Idle mit max ca. 1W mehr bemerkbar.

Als NVME ist zum Beispiel die Lexar NM790 die Paule oben erwähnt hat recht gut. Die macht keine Zicken mit den Energiespamodis (andere NVME machen das).

Gruss,
Joerg

Zu Frigate: ob man es braucht muss man natürlich selbst entscheiden. Aber die Stabilität und der einfache Umgang von Frigate ist schon klasse. Du hast die Videos sämtlicher Kameras zentral liegen und verwaltet. Das das dann auch stabil auf allen mobilen Endgeräten (per VPN dann auch von unterwegs).

Und beim Stromverbrauch muss man natürlich auch die Verbräuche der Kameras selbst berücksichtigen. Die Kameras liegen bei mir bei ca 30 Watt. Der Verbrauch des Server steigt mit Frigate um etwa 4 Watt. Also wenn die Kameras sowieso laufen spielt IMHO der Server dann auch keine große Rolle mehr. Ausser man dreht ihn ansonsten komplett ab.

Ich habe viel Zeit (und Geld 🤫) in die Optimierung des Unraid Server investiert weil 24/7 mein Ziel war. So verwende ich zB dieses Netzteil :

HDPlex 250 Netzteil

Ist Referenzklasse beim Thema Wirkungsgrad. Aber vermutlich wirds den Mehrpreis nie wirklich rein spielen 🙃 Anyway

-faxxe

Edited by faxxe71

55 minutes ago, faxxe71 said:

Ist Referenzklasse beim Thema Wirkungsgrad. Aber vermutlich wirds den Mehrpreis nie wirklich rein spielen 🙃 Anyway

Na ja, bei 4 Platten würde ich eher eine PicoPSU 200W mit Leicke 154W Netzteil nehmen (bis 5 Platten geht das). Das dürfte einen "nahezu" den gleichen Wirkungsgrad haben und kostet knapp 60-70 Euro, sprich wäre sogar billiger als ein BN341 und wesentlich billiger als das HDPlex. Wobei das BN341 sinnvoller ist wenn man später mehr Platten dazu bauen willst. Und mit einem N100m wäre das ein lautloses System dann. Na ok, Gehäuselüfter 0 rpm, der immer steht ausser die CPU ist auf 85 Grad noch und man hat die meisten Zeit den Luxus der Lautlosigkeit.

Edited by MPC561

  • Author

Ganz ganz lieben Dank für euren Input und die ganzen Infos!

@MPC561 Nur zur Info: Es ist schon so das die Kameras in Verbindung mit Frigate dauerhaft Daten auf die Festplatte schreiben. Firgate analysiert die Frames des "Detection Streams" (meist niedrige Auflösungen) und wenn Bewegungen oder Objekte erkannt werden, werden die "Record Streams" bzw. Abschnitte daraus (meist höchste Auflösung, je nach Anwendungsfall und Einrichtung), gespeichert. Das bedeutet, dass schon permanentes Schreiben auf der SSD / HDD stattfindet. Daher hatte ich mich anfangs auch für eine HDD entschieden, aber auch weil ich von den Seagates (IronWolf 4TB) noch ein paar im Schrank habe.

Verbrauch Festplatten (Seagate):

Bei den 0,5 Watt im IDL habe ich mich jetzt am Datenblatt von Seagate orientiert. Ich habe es mal angehangen. Dort steht ja bei der 4TB Variante die ich habe Standby-/Ruhemodus, typisch (W) 0,5 / 0,5. Ich gehe mal davon aus das wäre dann der Wert den eine Festplatte im Unraid System im "Spindown" verbraucht?! Aber vielleicht ist es besser hier mit 1 Watt zu rechnen. Laut Datenblatt verbraucht Sie durchschnittlich an Leistung 5 W. Aber ich denke sicherer ist es mit den 10 Watt zu rechnen die hier im Forum als Erfahrungswert gelten. Zumal Frigate ja dauerhaft auf der Platte schreiben würde so dass Sie ja nie in den Spinndown gehen kann.

Frigate & Kameras:

Der Verbrauch meiner Kameras liegt aktuell Tagsüber bei 13,7 Watt und Nachts (Infrarot LEDs aktiv) bei ca. 24 Watt. Die Auswertung habe ich aus der PoE Übersicht meines Unifi Netzwerks. Ich geh mal davon aus, dass dies schon recht zuverlässig ist.

1 hour ago, faxxe71 said:

ob man es braucht muss man natürlich selbst entscheiden. Aber die Stabilität und der einfache Umgang von Frigate ist schon klasse. Du hast die Videos sämtlicher Kameras zentral liegen und verwaltet. Das das dann auch stabil auf allen mobilen Endgeräten (per VPN dann auch von unterwegs).

Klar, natürlich hast du da recht. Da ich ausschließlich Reolink Kameras verwende nutze ich derzeit halt erst mal nur die Reolink App auf allen Geräten (iOS, iPadOS und MacOS) was auch ganz gut funktioniert. Hier habe ich auch alles zentral und per VPN erreichbar. Vorher habe ich Frigate ca. 4-5 Monate genutzt. Das muss ich für mich natürlich am Ende entscheiden. Ich könnte mir aber vorstellen das eine gute Lösung für mich sein könnte, Frigate immer bei Bedarf zu starten. Zum Beispiel wenn ich länger nicht zu Hause bin. So würde ich dann eventuell Ausfälle der SD Karten kompensieren. Bin ich normal zu Hause kann ich die Karten ja schnell wechseln. Und wenn eine Kamera ausfällt und ich länger nicht zu Hause bin, ist es ja egal ob ich dann Frigate zusätzlich aktiv habe XD.

Stromverbrauch generell:

Da ich eine PV Anlage und einen Speicher von ca. 9,2 kW habe, möchte ich natürlich auch in den Wintermonaten, so lange wie möglich mit der gespeicherten Energie hinkommen. Aktuell läuft es auch sehr gut. Daher optimiere ich eben an ein zwei Stellen. Da ich wie gesagt eh noch etwas investieren muss, bietet es sich hier gerade an. Da sind mir die knapp 40 Watt die sich mein "Storage" mit Frigate reinzieht einfach zu viel. Ich möchte eben auch versuchen noch etwas Luft mit dem PV-Speicher zu haben, da man auf Grund von Smarthome etc. ja hier und da immer mal wieder einen neuen Verbraucher ins Haus holt. Und je nach Preis des neuen 24/7 Servers, hätte ich die Kosten sogar schon recht schnell wieder drin.

SSDs:

10 hours ago, MPC561 said:

Die macht keine Zicken mit den Energiespamodis (andere NVME machen das).

Ich hatte bisher immer Samsung EVO SSDs im Einsatz. Sowohl SATA SSDs als auch M2 SSDs Wobei ich die die ich habe, in meinem Windows Rechner (Gaming PC) verbauen könnte. Der kann immer Speicher gebrauchen :) und mir für den 24/7 Server neue kaufen. Wäre von Samsung hier abzuraten?

Prozessor:

10 hours ago, MPC561 said:

Die Prozessoren machen sich im Idle mit max ca. 1W mehr bemerkbar.

Meinst du damit die Generationen 12-14 untereinander oder meinst du die Prozessoren von i3 - i9? Die Aussage habe ich jetzt nicht ganz verstanden. :)

38 minutes ago, MPC561 said:

Und mit einem N100m wäre das ein lautloses System dann.

Über den habe ich auch schon nachgedacht, da er hier im Forum ja auch schon sehr oft empfohlen wurde. Wie ist denn hier der Unterschied im Verbrauch zwischen dem N100 und einem i3 z. B. der 12-14 Generation?

Aktuelle Empfehlung für 24/7 Server:
Aktualisiere ich immer

  • Fractral Node 304 passendes zum Board von Fractal

  • Gigabyte B760m DS3H DDR4

  • BeQuiet BN341 / PicoPSU 200W mit Leicke 154W Netzteil

  • Prozessor: ab i3-12100

  • Festplatte: (Lexar NM790) oder alternativen?

Datenblatt-Seagte-ST4000VN008 Kopie.pdf

PicoPSU ist natürlich auch eine gute Lösung wenns um den Wirkungsgrad geht... die mir bautechnisch nicht gefiel 🫠

Ich hatte bei allen von mir versuchten Lösungen immer das Problem mit sporadischen SATA Error Meldungen im Log. Ich bekam das erst in Griff, wenn ich vom Netzteil zumindest 3 zusätzliche

Masse/12/5 Volt Versorgunsgleitungen zur Backplane der 4 Platten installiert habe. Die ganzen möglichen Adpater die es so gibt waren da auch nicht zielführend.

Bei PicoPSU wird das aus meiner Sicht eine Challenge hier zusätzliche Leitungen zu montieren. Möglich, klar...aber aus diesem Grund habe ich es gecancelt.

Die Impulse die große Platten beim Anlaufen haben, sind nicht zu unterschätzen. Wenn jetzt noch ordenlich Kabellänge dazu kommt, kommts eben gerne zu diesen SATA Errors im Unraid Log.

Soweit meine Erfahrungen.....

.-faxxe

1 minute ago, Pixelpaule said:

Meinst du damit die Generationen 12-14 untereinander oder meinst du die Prozessoren von i3 - i9? Die Aussage habe ich jetzt nicht ganz verstanden. :)

Ich meine das generell. Wir hatten hier schon viele Leute die glaubten wenn sie statt einem i9 einen i3 Einsetzen (jetzt mal unabhängig von der Generation) das der Idle Verbrauch dann markant sinken würde. Das ist aber nicht der Fall. Das schlägt eben nur mit ca. 1W im Idle zusätzlich zu Buche wenn du statt i3 einen i9 einsetzt. Als Zusatz, du bist halt mit dem DS3H auf Gen 12-14 festgelegt weil das Board nur die Prozessoren kann. So war es gemeint.

4 minutes ago, Pixelpaule said:

ch hatte bisher immer Samsung EVO SSDs im Einsatz. Sowohl SATA SSDs als auch M2 SSDs Wobei ich die die ich habe, in meinem Windows Rechner (Gaming PC) verbauen könnte. Der kann immer Speicher gebrauchen :) und mir für den 24/7 Server neue kaufen. Wäre von Samsung hier abzuraten?

Das hängt von der Samsung ab. Die Evos sind auch gut. Ich hab eine Samsung Evo 970 Plus und die ist sehr gut und macht keine Probleme beim Stromsparen. Aber, falls Du neu kaufen solltest dann kannst Du auch die Lexxar nehmen. Die ist meist günstiger. War aber nur eine Idee. Müsstest natürlich etwas die Datenblätter vergleichen welche mehr TBW hat usw.

12 minutes ago, Pixelpaule said:

ber den habe ich auch schon nachgedacht, da er hier im Forum ja auch schon sehr oft empfohlen wurde. Wie ist denn hier der Unterschied im Verbrauch zwischen dem N100 und einem i3 z. B. der 12-14 Generation?

Nackt (CPU/RAM/eine NVME) braucht das DS3H ca. 10+-1W und das Asrock N100m ca. 5W. Das N100 reicht vielen hier im Forum die nur Docker Services (Adguard/Plex etc.) und Dateiservices nutzen. 1-2 einfache VMs gehen da auch oder eine Windows 11 VM mit Grafikbeschleunigung im RDP via SR_IOV auch.

7 minutes ago, faxxe71 said:

Die Impulse die große Platten beim Anlaufen haben, sind nicht zu unterschätzen

Schon. Aber ich hatte hier mit einem i3-10100 und einem Gigabyte W480m Board 7 Platten mit einer 160W PicoPSU am laufen. Das hat funktioniert. Hängt aber vom Mainboard ab ob es deine Platten leicht versetzt anlaufen lässt, dann relativieren die Lastpeaks sich etwas und werden nicht alle 100% aufakkumuliert. Trotzdem sollten 4-5 Platten sicher gehen. Saber fährt 4 Platten auf einem Asrock N100DC-ITX (mit Zusatz SATA Controller und 19V statt 12V Netzteil). Da hat die PicoPsu nur 90W. Also sollten 4-5 Platten generell kein Problem sein.

PS: @faxxe71 Übrigens ist der Bootvorgang nicht das kritischste bzgl. Peaklast (HDD/CPU etc.) auf die PicoPsu. Am schlimmsten ist wenn Du S3 Sleep einsetzt, sprich Suspend to RAM.

Dabei ist der kritische Zeitpunkt der wenn der Server wieder aufwacht und alle Festplatten wirklich gleichzeitig anlaufen. Das ist eigentlich das worst Case Szenario weil wie gesagt erstens alle Platten anlaufen und auch die CPU ziemlich Last macht. Dann sind alle Spannugsschinen der PicoPsu unter Vollast. Da hatte ich mit 7 Platten alle paar Wochen ein Problem und bin deswegen wieder auf ATX Netzteil, sprich das Legendäre Corair RMX 550 (2021).

Edited by MPC561

  • Author

Wichtig ist mir auf jeden Fall, das die Komponenten usw. so aufeinander abgestimmt sind, das ich nicht zusätzlich noch groß was anpassen muss. So wie es beispielsweise @faxxe71 beschreibt wegen der PicoPSU. Nicht weil ich scheu davor bin, den PC zusammenzubauen oder ähnliches. Es geht vielmehr darum, dass mich das Thema nicht weiter zu sehr beschäftigt, auf Grund meiner gesundheitlichen Probleme.

Ich überlege nun ob ich ein i3 System nehmen sollte, da dies genug Reserven hat, sollte mal der Storage Server ausfallen oder umgekehrt. So habe ich zwei Systeme mit "ähnlicher" Leistung und hätte für den Notfall eine Redundanz. Natürlich reizt die Sparsamkeit im Verbrauch beim N100, aber ich denke mit dem i3 System habe ich insgesamt einfach mehr Luft, für die Zukunft?! Leider habe ich bisher keine verbindliche Informationen gefunden ob der N100 das mit Frigate schaffen würde und schnell ans Limit kommt? Ich muss im Fall eines i3 DS3H nur ein anderes Gehäuse nehmen, da das Fractal Node 304 nur Platz für Mini-ITX Boards hat und das empfohlene DS3H ja ein Micro-ATX Board ist.

Frage zum RAM:

Was ist mit RAM? Wie viel sollte ich einplanen und welche Riegel genau, die im Zusammenhang mit der restlichen Hardware gut zusammen spielen und auch sparsam sind?

Hier noch mal die Anforderungen für den 24/7 Server:

  • Home Assistant VM - 24/7

  • Docker 24/7

    • WebDav Zugriff

    • Plex Musik Server

    • Syncthing

    • Duplicati Backup

    • Nginx-Proxy-Manager

    • AdGuard (evenutell)

  • Docker bei Bedarf

    • Frigate Kamera Überwachung mit 5 (max. 7) Kameras - Coral TPU vorhanden

  • Dateiservice für 2 Personen

  • Eventuell TimeMachine Ziel für einen Mac mini.

Ich habe unter meinem ersten Post mal eine Wunschliste bei Geizhals angelegt: Zum ersten Post

Ich hab noch ein N100 Backup Unraid System. Ich werde demnächst versuchen, wie es sich mit allen Docker vom i3 schlägt.inclusive Frigate. Der Umbau/Versuch wird aber noch etwas zuwarten müssen weil ich es zuerst in thermisch besseres Gehäuse verbauen muss.

-faxe

Edited by faxxe71

Wenn Du nicht rumbasteln willst und sicher sein willst das Frigatte läuft, nimm die B760m Lösung mit i3 und einem BN341, wenn du es denn bekommst.

Ich habe bei Beratungen hier erstmal im Auge: Was braucht er, wie kann ich ihn so beraten das er lange mit den geringsten Kosten ein ausreichendes, sinnvolles System hat.

Mitunter sind Kosten aber nicht das Hauptkriterium weil andere Kriterien, ggf. Lebenszeit zusammen mit den Lieben verbringen wichtiger sind.

Edited by MPC561

  • Author

@faxxe71 Ich würde mich dann natürlich sehr freuen wenn du deine Erfahrungen teilst.

3 minutes ago, MPC561 said:

Wenn Du nicht rumbasteln willst und sicher sein willst das Frigatte läuft nie die B760m Lösung mit i3 und einem BN341, wenn du es denn bekommst.

Kannst du da etwas genauer drauf eingehen? :) gibt es da bekannt Probleme?

8 minutes ago, Pixelpaule said:

Kannst du da etwas genauer drauf eingehen? :) gibt es da bekannt Probleme?

Ich arbeite viel die letzte Zeit, deswegen bin ich etwas zerstreut (intellektuelle Arbeit meist 50h die Woche). Aber wurde nicht alles schon erklärt? X mal?

Bei Faxxe läuft mit I3 ein System mit Frigatte? Man kann es also mit mindestem dem gleichen Prozessor nachbauen (ggf. anderes Board).

Beim N100 weiss niemand (hier zumindest) wie der mit Frigatte skaliert (sprich ob die Rechenpower reicht, ich kenn mich da gar nicht aus. Weiss nichtmal ob man die iGPU da braucht um was zu encodieren oder zu decodieren), alles andere kann der N100.

Willst Du sicher sein und das Thema schnell vom Tische haben bau ein i3 System, sonst warte auf die Ergebnisse von Faxe.

Ich bin jetzt auch raus. Wurde alles gesagt. Ich brauch Feierabend. Mindestens ein Bier in der Kneipe, und vielleicht später noch eine Badewanne mit einem guten Buch.

  • Author

@MPC561 Ok ich bin maximal verwirrt, weil du geschrieben hast, wenn ich nicht viel basteln will usw. das ich niemals das von dir empfohlene System mit dem i3 und dem B760m und dem BeQuiet Netzteil nehmen soll. Das hatte mich verwirrt und wollte lediglich wissen warum? Das war ja eine ganz neue Info für mich, da ich davon ausgegangen bin das dies ein erprobtes System hier ist.

X mal haben wir hier nichts beschrieben. Möglicherweise in anderen Themen. ☺️

Und Prost :)

Edited by Pixelpaule

Dann lese nochmal was ich geschrieben habe. Mein Formulierung ist eindeutig und du hast dich verlesen.

  • Author

@MPC561 Sorry, du hast recht! Ich habe mich verlesen! Ich habe das gleiche Problem wie du, mit dem Stress und der Arbeit…

  • Author

Danke noch mal für die Hilfe und das Ihr euch die Zeit nehmt, mir zu helfen!

Ich überlege aktuell ob es vielleicht sogar mehr Sinn macht, einfach die Hardware in meinem vorhandenen Storage gegen die empfohlene CPU, Board und Netzteil zu tauschen?

Muss ich im Fall des neuen Servers bei der RAM Auswahl auf irgendwas achten (zwecks Sparsamkeit etc.)?

Im vorhandenen Storage sind zwei G.Skill Aegis (8GB) DDR4 16GIS 2666 CL19 Riegel verbaut. Sollte nur das vorhandene Storage aufrüsten, wäre der RAM dann okay?

https://geizhals.de/g-skill-aegis-dimm-kit-16gb-f4-2666c19d-16gis-a1797907.html

Wünsche allen ein schönes Wochenende

1 hour ago, Pixelpaule said:

Ich überlege aktuell ob es vielleicht sogar mehr Sinn macht, einfach die Hardware in meinem vorhandenen Storage gegen die empfohlene CPU, Board und Netzteil zu tauschen?

Oh man. Vollkommen neue Anforderungen. Statt einem 7/25 Servicesystem nun der dicker Server. Aber ok...

Aktuelles Board, CPU und RAM sind gut und reichen für alles (Sicherlich auch Frigatte, das ist ein i3-10100). Wozu die austauschen?

NVMEs kannst Du vergrössern. Und mal versuchen den Server bzgl Energiesparen zu optimieren. Das hättest Du mit dem GA B760m DS3H DDR4 Board auch gemusst.

Also Messsteckdose davor setzen und_

  • Server hochfahren, Array starten, warten bis die Platten im Spindown sind und Lesitungsverbrauch messen.

  • Powertop installieren, wie man das macht findet man hier im Forum (Hier Anleitung: Klick Mich)

  • Shell öffnen und powertop --auto-tune eingeben, kurz warten

  • Verbrauch messen, sollte schon tiefer sein.

  • powertop (diesmal ohne --auto-tune) eintippen in der Shell, dann öffnet sich was und mit der Tabtaste kann man sich die einzelnen Reiter mit Informationen anschauen. Dabei ist erstmal der mit den C-Pkg States am wichtigsten (ist 2. Tab)

Dann kommt so ein Bild:

Bildschirmfoto 2025-09-20 um 12.51.17.png

Alles was besser ist als C3 in der Tabelle in der linken oberen Ecke ist gut. Besser ist in dem Kontext wie hier im Screenshot C6: 67,9%

Alles über C3 bedeutet das Dein System alles zurücktaktet (auch das Mainboard) wenn es keine Last hat.

Nun wird es interessant. Dein Board ist eigentlich recht gut. Das hat einen Intel Netzwerkchip und das vermeidet viele Probleme. Bist Du wie gesagt tiefer als C6 bist Du fast fertig, du musst nur noch ins "go" File den Befehl powertop --auto-tune bei jedem Systemstart ausführen.

Falls Du nur C3 oder weniger erreichst musst Du ins Bios und alle Energiesparmassnahmen aktivieren.

Aber bevor wir das machen machen wir mal das:

Dann bitte in der Shell folgenden Befehl eingeben.

lspci -vv | awk '/ASPM/{print $0}' RS= | grep --color -P '(^[a-z0-9:.]+|ASPM |Disabled;|Enabled;)'

Dann kommt so eine Ausgabe und diese bitte hier posten:

Bildschirmfoto 2025-09-20 um 12.58.29.png

Überall wo ASPM Enabled steht ist gut.

Da wo disabled ist muss man Hand anlegen bzw. generell das Bios noch anpassen.

  • Author
1 hour ago, MPC561 said:

Aktuelles Board, CPU und RAM sind gut und reichen für alles (Sicherlich auch Frigatte, das ist ein i3-10100). Wozu die austauschen?

Meine Überlegung war / ist das der vorhandene „dickere“ Server eben recht ineffizient ist und ich auf längere Sicht das Teil nicht durchlaufen lassen will. Bevor ich jetzt aber über / ab ca. 600 Euro für einen neuen / zweiten ausgebe, ist meine Überlegung vielleicht den vorhandenen zu optimieren oder eben hier Hardware auszutauschen. Dann könnte ich vielleicht noch über die NUC als zweiten Server oder WZ PC nachdenken.

@MPC561 Danke für die Hinweise und Anleitung. Ich werde mich morgen dran setzen und alles durchgehen und hier die von dir gewünschten Infos posten.

Danke dir!

1 hour ago, Pixelpaule said:

Meine Überlegung war / ist das der vorhandene „dickere“ Server eben recht ineffizient ist und ich auf längere Sicht das Teil nicht durchlaufen lassen will.

Du hast ihn ja auch noch nicht optimiert? Oder? Die Standard Bioseinstellungen sind meist auf Performance ausgelegt.Das muss man im Bios erstmal alles aktivieren und dann sehen ob Unraid, sprich die SW mit der HW harmoniert und Board und Prozessor in Energiesparmodi gehen ohne Probleme. Wenn deine HW das nicht schafft kannst Du über neue HW nachdenken. Auch die neue HW müsstest Du erstmal so optimieren. Von Hause aus ist auch die nicht energiesparend.

Wobei Energiesparend wegen deinem Frigatte Wunsch eh nicht wirklich wird. Dein Problem ist nicht die Server HW. Dein Problem ist das Frigatte vermutlich deinen Server nicht schlafen lässt weil es permanent CPU Last auf den Kernen erzeugt und die dann einfach Strom brauchen um rechnen zu können. Die NVMEs brauchen Energie um Daten speichern zu können und "schlafen nicht ein". Und dann ist es egal ob es ein i3-10100 oder i3-14100 ist (egal in Anführungszeichen).

  • Author

Frigate: Wird bei mir nicht 24/7 durchlaufen. Dies werde ich bei Bedarf für Urlaube oder Wochenendtripps aktivieren. So zusagen als Fallback falls mit den SD Karten in den Kameras was sein sollte :)

@MPC561 Leider habe ich es vorher nicht geschafft. Daher etwas verspätet die Infos:

Ich hatte mal mit der Hilfe von mgutt ganz am Anfang meinen Server "optimiert". Seit dem ist das System aber gewachsen und ich habe den Server einmal neu aufgesetzt, da er von dem damaligen Hauptserver zum „Storage“ wurde. Seit dem habe ich auch mehrmals das Bios geupdatet, wenn von Gigabyte ein Update raus kam!

Hier das was mgutt mir damals geschrieben hat. Ich bin mir nicht sicher wie damals die C-States waren und ob durch die Bios Updates möglicherweise jetzt was verstellt ist. Wenn wir diesen Server vielleicht etwas sparsamer hinbekommen, wäre das natürlich optimal.

---

Wenn die Option bei dir nicht vorhanden ist, musst du alles von Hand einstellen:

1.) Alle CPU C-States aktivieren

2.) C-State Maximum Limit auf C10 stellen

3.) ASPM aktivieren

4.) PEG/PCH/DMI etc weiß ich leider gerade nicht mehr wie das aussah, aber das Ziel ist, dass alles auf "L1" wechseln kann

5.) LEDs aus

6.) Aggressives ALMP aktivieren

7.) Optional: Audio deaktivieren

8.) Optional: Falls vorhanden, nicht benötigte LAN Ports deaktivieren

---

Das System ist nun erst mal was Bios und Unraid angeht auf dem aktuellsten (Stand jetzt) Softwarestand. Ich habe alle externen USB Komponenten abgesteckt, es läuft aktuell kein Docker und auch keine VM, sondern nur Unraid. Ich erreiche aktuell nur C2.

Der Verbrauch liegt jetzt ohne SONOFF Zigbee 3.0 USB-Dongle Plus | ZBDongle-E, Google Coral USB Stick und ein Homematic USB Stick bei ca. 18 Watt.

Bei der Eingabe von powertop --auto-tune erhalte ich folgende Ausgabe, ich weiß nicht ob diese korrekt ist?:

root@Datenlager:~# powertop --auto-tune
modprobe cpufreq_stats failed
Loaded 0 prior measurements
Cannot load from file /var/cache/powertop/saved_parameters.powertop
File will be loaded after taking minimum number of measurement(s) with battery only 
RAPL device for cpu 0
RAPL device for cpu 0
Devfreq not enabled
glob returned GLOB_ABORTED
Cannot load from file /var/cache/powertop/saved_parameters.powertop
File will be loaded after taking minimum number of measurement(s) with battery only 
Leaving PowerTOP

Das ist das Ergebnis von powertop

Bildschirmfoto 2025-09-23 um 09.21.24.png

Hier ist noch die Ausgabe von dem Befehl den ich ausführen sollte:

Bildschirmfoto 2025-09-23 um 09.44.12.png

Leider ist hier mein Latein am Ende. Ich habe geschaut ob ich im Bios irgendwas finden kann um den ersten Punkt auch auf Enable zu stellen, aber leider bisher ohne Erfolg. Ich möchte hier auch nichts verstellen, bei dem ich nicht weiß welche Auswirkungen es hat. ChatGPT hat mir hier und da zwar noch Dinge genannt, aber ich weiß nicht welche Auswirkungen das auf Unraid hat?! Unter Unraid habe ich den Energiemodus auf „Beste Energieeffizienz“ gesetzt. Hier noch ein paar Fotos von meinen Bios Einstellungen:

IMG_1235.jpeg

IMG_1234.jpeg

IMG_1233.jpeg

IMG_1232.jpeg

IMG_1231.jpeg

IMG_1230.jpeg

Hier noch das was ChatGPT mir empfohlen hat, hier habe ich aber nur das übernommen was mgut mir damals empfohlen hat:
1. BIOS-Einstellungen (Gigabyte B460M D3H)

Unter BIOS → Advanced CPU Settings (manchmal auch „Tweaker“ oder „Power“):

• Enhanced Intel SpeedStep (EIST) → Enabled

(ermöglicht das dynamische Absenken des Takts)

• Intel Turbo Boost → Enabled

(kein Muss, aber schadet der Energieeffizienz nicht)

• CPU C States → Enabled

(ansonsten bleibt die CPU bei C1/C2 hängen)

• Package C State Limit → C10

(falls auswählbar – C10 ist die tiefste Stufe, die moderne CPUs können; Standard ist oft nur C2 oder C6)

• C1E → Enabled

(ermöglicht schnellere Übergänge in die Tiefschlafzustände)

• ErP Ready → Enabled (S5) oder Enabled (S4+S5)

(wichtig für wirkliches Runterfahren, verhindert oft „Restverbrauch“ am Netzteil)

• Energy Efficient Turbo → Enabled

• PCI Express Native Power Management (ASPM) → Enabled

(oft unter „Chipset“ oder „Peripherals“ zu finden)

• PCH DMI ASPM → Enabled

(ebenfalls für den Chipsatz wichtig)

• Wake on LAN (falls nicht benötigt) → Disabled

• Power Loading → Disabled

Edited by Pixelpaule

Die Ausgabe von powertop --auto-tune bzw. powertop zeigt das nur C2 erreicht wird obwohl die Kerne sich eigentlich langweilen. Das bedeutet vermutlich das im Bios noch was nicht stimmt. Da muss man nochwas rumspielen. EIST, RTH und paar andere Sachen mal auf Enabled setzen und nicht AUTO (Bei AUTO weiss man nie ob das Enabled oder Disabled bedeutet).

Bei der lspci Ausgabe sehen wir das eine PCI Brücke ASPM Disabled ist. Zu welchem Device die gehört kann man mit dem "kurzen" lspci Befehl leider nicht sehen. Man könnte versuchen die Brücke mal zu ASPM "Enablen" via ASPM Helper, ich fürchte nur, bin selber nicht sicher das es nichts bringt weil das zugehörige Device einfach kein ASPM hat und deswegen nicht angezeigt wird.

Stecken da noch irgendwelche PCIe Karten im System oder ist andere HW ausser NVME und HDDs da angeschlossen?

  • Author
1 hour ago, MPC561 said:

Stecken da noch irgendwelche PCIe Karten im System oder ist andere HW ausser NVME und HDDs da angeschlossen?

Tatsächlich hatte ich noch einen Bluray Brenner angeschlossen. Den habe ich jetzt aber abgeklemmt, da ich den eh ausbauen will. Zudem habe ich das HDMI Kabel entfernt, da ich einen Monitor angeschlossen hatte, um die Bios Einstellungen zu setzen. Sonst ist nichts verbaut.

Bildschirmfoto 2025-09-23 um 12.15.45.png

Ich habe im Bios jetzt noch mal folgendes umgestellt:

- Energy Efficient Turbo auf enable

- Race To Halt auf enable

- CPU EIST Function auf enable

- Intel Turbo Boost Technology auf enable

Nun komme ich zumindest in C3. Aber leider nicht weiter runter.

Bildschirmfoto 2025-09-23 um 12.17.42.png

Bildschirmfoto 2025-09-23 um 12.17.56.png

Bildschirmfoto 2025-09-23 um 12.14.26.png

Edited by Pixelpaule

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