April 20, 20242 yr Moin, ich habe mir zur Ablösung meines alten Synology NAS den HUNSN RJ42 Mini PC gegönnt: Pentium N100 32 Gb DDR5 2x m2 SSD Steckplatz 2x Sata Steckplatz 4x 2,5Gbit ... Hauptsächlich wollte ich die üblichen Dinge wie etwas Plex, Adguard, Diverse Docker Sachen damit betreiben. Ausfallsicherheit als Ersatz des alten Synology NAS möchte ich aber natürlich auch. Ich suche aber noch Ideen, wie ich meine 2 HDDs dort zukünftig am besten anschließe und welche Ausfallsicherheit ich wählen sollte. Die Sata Kabel + Stromversorgung konnte man durch ein extra Loch nach außen legen. Sieht allerdings so nicht wirklich gut aus, einfach die losen Platten dran zu hängen. Fest steht schon mal die 1tb m2 SSD als Cache Platte. Zwischen diesen Lösungen schwanke ich gerade: - Externes HDD Bay mit Sata Anschluss für jede Platte (in unraid dann 1x Disk, 1x Parity einstellen) - Externes HDD Bay mit Raid und USB Anschluss (Hier einfach das Raid 1 anschalten und in Unraid als (1x Disk) rein packen - Gehäuse mit 3D Drucker basteln Zu was würdet ihr eher raten? Taugen die externen HDD Bays mit SATA Anschluss was? Funktioniert das genau so als wenn man die Platten direkt anschließt per SATA? Macht es sonst Sinn ein externes Raid 1 als einzelne Disk einzuhängen (USB) und so tun als wäre es eine Platte? Oder funktioniert dann ggf. das mit der Cache Disk nicht mehr richtig? Dazu habe ich aber gehört / gelesen, dass Hardware Raids wie Raid 1 nicht mehr cool sein sollen. Danke schon mal für Tipps.
April 24, 20242 yr Hardware Raids sind deshalb mWn halbwegs überflüssig, weil es die externen Chips kaum noch braucht um die Paritätsberechnungen / Raid-Aufteilung vorzunehmen. Ich bin mir nicht sicher, ob das Gerät wirklich ein NAS ablöst oder eher "entlastet". Es kann nun mal keine HDDs selbst aufnehmen. Mein ähnliches Gerät bringt auch nur einen Adapter mit (mSata oder evtl. proprietär auf SATA, inkl. Strom, weiß nicht ob das für HDDs langt), ich weiß gar nicht ob es 2 SATA-Anschlüsse gibt? Aufgelistet ist auf Amazon für das RJ42 auch nur einer + das Punch-Through-Hole. NAS behalten wäre natürlich mehr Stromverbrauch (und evtl. kein Verkaufswert des NAS). Falls nur ein SATA-Anschluss würde sich die Lösung 1 erübrigen (SATA kann erstmal nur 1 device pro Port) - sonst musst du über Multiplier Chips gehen, die gibt es vermutlich auch in solchen externen Gehäusen, aber da würde die Geschwindigkeit leiden (evtl. bei HDDs auch wieder kein Problem). Deshalb würde ich darüber nachdenken, HDDs in der NAS zu belassen, und das neue Gerät nur mit SSDs --> 2x nVME zu betreiben. Das passt rein, dort können alle Dinge wie VMs, Docker, Services laufen und die großen Datenmengen werden per SMB vom NAS eingebunden. Damit wird zwar das Cache <-> Array System von Unraid etwas obsolet, aber evtl. kann man da auch irgendwie tricksen, z.B. die HDDs von der Synology irgendwie als devices einbinden (und damit das Array bauen) oder Unraid irgendwie vermitteln, dass es vom Cache auf eine Freigabe schiebt und zurück. Außerdem: Auch der Cache sollte mit Parität laufen, besonders da hier die Änderungen liegen, von denen es vermutlich noch kein Backup gibt! Lösung 2 finde ich nicht gut, das RAID auf ein externes Gehäuse umzulegen, wie läuft das ab, wenn eine Platte abraucht? Wie wird das Resilvering angestoßen? Du hast dann auch nicht den Vorteil von Unraid, dass du einfach die andere Platte einlesen könntest. Was noch ginge, wäre jede Platte per USB anzuschließen, dann könntest du trotzdem das Unraid Array nutzen, und USB Anschlüsse hat das Ding ja auch genug (ahhh nur 1x 3.0 also evtl. ein kleiner Hub dazwischen? Falls es USB-HDD-Gehäuse gibt, die beide Devices direkt übertragen, dann wäre das ebenfalls eine Möglichkeit. Ich würde sagen: Gehäuse 3D Drucker falls 2 Sata Ports > Externes HDD Bay mit SATA Multiplier = Externes Gehäuse mit USB (ohne RAID, sondern einzelne Devices) > NAS für HDDs >> alles andere
April 26, 20242 yr Author Danke erstmal für die Infos! Es sind zum Glück 2 Sata Anschlüsse vorhanden. Ich war kurz davor, die Variante mit den 2x nVMEs zu nehmen, war dann aber doch zu geizig ~1600€ für die 2x 8 TB auszugeben. Es wurde daher jetzt die 3te Variante, habe mir ein HDD Gehäuse gedruckt, sieht jetzt schon deutlich besser aus. 2x 18TB HDDs drin, die eine als Parity Platte und die andere ins Array. Hab allerdings nicht herausgefunden, wie man die Cache Platte mit Parity verbinden kann. Habe nur leider noch Temperatur Probleme, Platten werden teilweise 80°C heiß wenn ich da ordentlich rum kopiere. Ich denke die Kiste ist wirklich eher nur als Firewall / Router vorgesehen. Muss mir daher erstmal ein umfangreiches Gehäuse designen + 3d Drucken wo ich 1-2 Lüfter einbauen kann. Eine weitere Herausforderung ist, wie ich eine 2,5 Gbit Anbindung vom Rechner zum Homeserver hin bekomme. Der Server hat 4x 2,5 Gbit Ports. An eth0 habe ich die Fritzbox dran gepackt (Fritzbox hat nur 1 Gbit). An eth1 möchte ich meinen Rechner mit 2,5 Gbit verbinden, will dann aber trotzdem Internet haben von der Fritzbox, auf das Netzwerk normal zugreifen können aber halt auf dem Server mit 2,5 Gbit Zugriff haben. Habe erstmal versucht bei eth0 so ein bridge-modus einzustellen auf eth1, das hat aber das Verhalten als wenn ich den Rechner direkt an die Fritzbox hänge. Zugriff trotzdem nur mit so 119 MB/Sekunde per sftp. Edit: Es hat doch geklappt, lag an winscp, dass die Geschwindigkeit so langsam war, mache es nun per Terminal mit scp Edited April 26, 20242 yr by unnoob 2,5 Gbit Anbindung klappt doch
April 27, 20242 yr Den Cache kann man nicht mit der Parität absichern. Die Parität greift nur im Array.Um eine hohe Verfügbarkeit im Cache zu erreiche kann dieser mittels einer zweiten Platte als Mirror betrieben werden. So kann eine Platte des Cache ausfallen und man kann trotzdem weiter arbeiten, und den Austausch der ausgefallenen Platte auf eine für sich passende Zeit legen.Dies ist aber auch keine Backup und daher sollte der Cache ebenfalls mit einem Backup abgesichert werde, vor allem, wenn dort Daten längerfristig, oder sogar komplett darauf verweilen.Ab hier meine ganz persönliche Präferenz.Im privaten Gebrauch finde ich es nicht notwendig eine weitere Platte nur für einen Mirror zu opfern.Der Ausfall ist dann solange gegeben, bis eine neue Platte besorgt, eingebaut ist und das Backup, welches im Idealfall täglich vom Cacahe gemacht wird, wieder eingespielt worden ist.Die so gewonnene zweite Platte kann man so besser excklusiv Docker und VM nutzen.
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