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Hilfe bei Konfiguration

Featured Replies

Hi,

 

ich habe endlich mein Zimba-Blade erhalten und will jetzt von meinem in die Jahre gekommenen Netgear ReadyNAS V2Duo aus 2002 zum Unraid wechseln. Folgende Konfiguration habe ich mir gedacht: das Zimba ist als NAS Kit mit der 4 Kern Celeron und 16 GB RAM ausgestattet, am PCIe steckt ne 10xSata Karte und ich wollte die beiden WD Red mit je 4 TB aus dem Netgear ins Array stecken, eine 4 TB Crucial MX500 SSD als Parität und eine 2 TB Crucial MX500 SSD als Cache verwenden. Auf Halde liegen auch noch ne paar Kingston 480GB SSD rum. Falls man die noch mitbenutzen kann…

Um Strom zu sparen sollten die Platten nicht zwingend 24/7 laufen, sondern nachts per Mover aus dem Cache betankt werden… ist sowas überhaupt möglich oder sollte man es besser lassen? 
Zweite frage: ich lese in einen Beitrag er soll unbedingt zfs nehmen, im anderen Beitrag steht wieder bloß kein zfs sondern besser btrfs nutzen. Was ist nun für mich besser? 
 

Primärer Verwendungszweck soll eigentlich nen Plexserver, Adware/Pihole, 1 kleiner (Minimalgröße) Minectaft-Server für die Kinder, Nextcloud (auch nicht zwingend) und SMB Freigabe unter Windows sein. Wobei alle auf die gleichen Daten/Shares zugreifen sollten, jedoch unterschiedliche Rechte haben. Beispiel: Videodatei liegt in einem Ordner, Plex darf abspielen aber sonst Nix, Nextcloud darf je nach Nutzer auch löschen und weitere Daten ablegen, SMB analog zu Nextcloud… 
Und vielleicht noch den einen oder anderen Classic-Game Server/Emulator (SNES/Sega etc.) wenn noch Reserven sind.

Edited by MacAllester

4 hours ago, MacAllester said:

am PCIe steckt ne 10xSata Karte

🫢

 

 

4 hours ago, MacAllester said:

und ich wollte die beiden WD Red mit je 4 TB aus dem Netgear ins Array stecken, eine 4 TB Crucial MX500 SSD als Parität und eine 2 TB Crucial MX500 SSD als Cache verwenden. Auf Halde liegen auch noch ne paar Kingston 480GB SSD rum. Falls man die noch mitbenutzen kann…

 

10x SATA PCIe Karten gibt es so einige. Alle, die ich gesehen habe waren Mist.

Meist PCIe 2.0 x2  und teilweis emit Portmultipliern oder PCIe Switchen.

Schau mal, welche PCIe Anbindung Deine karte hat und berecghne dann, welchen Durchsatz die hat. Dann kommst Du schnell drauf, daß solche Karten nur in ganz speziellen Szenarien einen Sinn haben, aber die Leistung vieler normaler Konstellationen unter unraid eher bremsen oder stören.

 

4 hours ago, MacAllester said:

Um Strom zu sparen sollten die Platten nicht zwingend 24/7 laufen, sondern nachts per Mover aus dem Cache betankt werden… ist sowas überhaupt möglich oder sollte man es besser lassen? 

 

Das ist das Standardszenario.

Man hat eine/mehre SSD als Pool und schreibt darauf. Und zu einer eingestellten Zeit springt der Mover an und schieb die Daten von dem Pool in das Array.

Problem 1: wenn der Pool voll ist/wird (und man es korrekt eingestellt hat) schreib man dann doch direkt ins Array durch.

Problem 2: wenn alles an einer (von mir befühtete miesen) 10fach SATA Karte Hängt, kan es sein, daß die Devices im Pool und Array sich gegenseitig ausbremsen, wenn sie eben gleichzeitig angesprochen werden.

 

4 hours ago, MacAllester said:

Zweite frage: ich lese in einen Beitrag er soll unbedingt zfs nehmen, im anderen Beitrag steht wieder bloß kein zfs sondern besser btrfs nutzen. Was ist nun für mich besser? 

Einzeldevices (auch die Festplatten im Array): xfs

Wenn man mehrer Devices zu einem Verbund koppeln will (das ist nicht im Array der Fall!): seit unraid 6.12.x: zfs

btrfs ist immer wieder ein Quell von Problemen und um die zu umgehen meide ich btrfs, wo ich es nur kann.

 

Und aus den ersten Fragen Deinerseits empfehle ich: Du solltest vielleicht doch mal die Anleitungen zu unraid lesen.

Edited by DataCollector

  • Author

Ich hab noch nen 4 Port sata der auf einem ASMedia ASM1164 Chip basiert… der reicht für mein Konstrukt auch aus. Der 10er lag halt so rum und ich dachte vielleicht kommen noch mehr Platten als zweiten Cache Pool. Aber ich schätze das brauche ich alles nicht. 
 

das Zimba-Blade hat nen PCie 2.0 4x… ich bin inzwischen soweit die beiden WD red da dran zu klemmen und an den zwei sata 3.0 Ports die SSDs zu nutzen. 
Bei meinem Szenario denke ich wird der Cache eher nicht volllaufen, wer verändert an einem Tag die Hälfte seiner Platten 🤔 passiert doch eher selten.

 

Ich werd mich wohl an deinen Tipp halten und mir noch weitere Anleitungen zu Gemüte führen, hab da erst drei verschiedene die auch alle unterschiedlich an die Sache ran gehen… daher ja die Frage zu den Dateiformaten 

2 hours ago, MacAllester said:

Ich hab noch nen 4 Port sata der auf einem ASMedia ASM1164 Chip basiert…

Ein guter Chip (genau wie der ASM1166, aber die ASM1164 sind gelegentlich als PCIe x1 ausgeführt und dann ist das natürlich etwas wneoger, als der Chip wirklich leisten könnte.

2 hours ago, MacAllester said:

das Zimba-Blade hat nen PCie 2.0 4x…

 

Nur so, ich vermute, Du meinst eines der Zima Blades  (ohne b bei Zima).

https://www.zimaspace.com/products/blade-personal-nas

 

Für SATA Kontroller und die Menge an Datenträgern (incl. SSD) die Du da anschliessen willst: schlecht.

Es gibt aktuell keinen empfehlenswerten SATA Kontroller, welcher mehr als x2 benutzt.

Somit bleibt von dem PCIe 2.0 x4 nur x2 übrig.

Und das bedeutet, daß da rund 1GByte/s Datenrate ankommt.

Das reicht bei modernen + großen Festplatten (welche ich mit je 250MByte/s veranschlage), daß maximal 4 Stück gleichzeitig angesprochen werden können (Paritycheck oder so).

Sollte man ältere oder eher kleinere Festplatten einsetzen, ist dann pro Festplatte etwas weniger anzusetzen. Dann sind vielleicht maximal 5 oder 6 möglich.

Wenn man gute und schnelle SATA SSD benutzt, muß man pro SSD schon eher 500MByte/s ansetzen und dann kann man davon nur noch 2 gleichzeitig voll ausfahren.

So gut wie die ASM1164 und ASM1166 sind, sie erreichen das, was sie gut können in PCIe 3.0 Slots. Wenn diese dann auch x2 können ist das Maximum rauszuholen.

 

2 hours ago, MacAllester said:

ich bin inzwischen soweit die beiden WD red da dran zu klemmen und an den zwei sata 3.0 Ports die SSDs zu nutzen. 

Das würde gehen. Wie gesagt, sollte Deine Kontrollerkarte mit x2 angebunden sein, sind bis zu 4 flotte Festplatten gleichzeitig handhabbar.

Wenn Dein Kontroller mit nur x1 angebunden ist, kann mit 2 Festplatten schon die Grenze erreicht sein.

 

 

P.S.: abgesehen davon, daß es kleiner und billiger ist, warum ein Zima Blade, wenn man mit einem N100 Mainboard heute irgendwie mehr  (bei annähernd gleichem idle Stromverbrauch) bekommt?

Schliesslich wird es mit 2-4 Festplatrten doch sowieso wieder größer...

 

Edited by DataCollector
kleine Ergänzungen

  • Author

Ja, so ein Zima ist es… hab das im September letzten Jahres in einer Crowdfunding Aktion gefunden und mir einfach nen EarlyBird aufs NAS gesetzt. Die 120€ machen einen nicht arm 😉

 

Sollte es nicht reichen oder doch zu große Performance Probleme geben, bleiben nur zwei Platten dran und das Original OS (CasaOS) wird daran genutzt… Sohnemann ist da ziemlich scharf drauf 😆

 

Für den Fall habe ich mir bereits was größeres ausgedacht, hab hier noch 4 Dell Power Edge R600 DualCPU Xeon Gold 6126 mit je 192 GB RAM und 24x 2 TB NVMe stehen. Wobei die nicht ins Eigenheim kommen… 

3 hours ago, MacAllester said:

Für den Fall habe ich mir bereits was größeres ausgedacht, hab hier noch 4 Dell Power Edge R600 DualCPU Xeon Gold 6126 mit je 192 GB RAM und 24x 2 TB NVMe stehen. Wobei die nicht ins Eigenheim kommen… 

Das klingt sehr flott, aber irgendwie stelle ich mir die Frage: wie kann man das Privat sinnvoll nutzen?

selbst 10GB Lan ist da vielleicht etwas wenig und schon das ist im Privatumfeld eine recht energioeintensive Sache.

  • Author

Privat ist sowas nicht tragbar… zu hoher Stromverbrauch, außer man lässt nen paar viele Income Server als Docker mitlaufen 😆

 

Oder man muss eine Großfamilie mit VDI versorgen 🤔

 

Nein jetzt ernsthaft die Kisten liegen hier noch so rum und ich will im Büro mal etwas rumspielen und ausprobieren ob man auch im gewerblichen Bereich etwas mit Unraid erreichen kann. Denke zwar eher nicht das es zu den typischen Konventionen passt, aber man ist ja gezwungen auch mal über den Tellerrand zu schauen.

6 hours ago, MacAllester said:

Privat ist sowas nicht tragbar…

Also privat verballere ich hier 24/7  > 500W für mein Computergeraffel (incl. Netzwerk, etc...) deshalb hatte ich dabei jetzt nicht den Stromverbrauch im Auge.

Meine Frage zielte eher dahin:

Wie nutzt man die damit erreichbare Geschwindigkeit?

Welche Anbindung über ein Netzwerk würdest Du darin aktiv haben wollen, daß Du 24x2 TB NVMe und 384GBRam unter dem NAS unraid ausnutzen kannst?

Okay, es gibt auch absolut lahme NVMe, wodurch dann selbst eine 10GB Lan weit unterfordert sein könnte, aber ich vermute mal, daß es eben gute+flotte  NVMe SSD sind und dann macht jede schon mal so 1,5GByte/s konstant an dem PCIe 3.0 Bus (Peak sogar weit höher). Da Trim in Arrays nicht nutzbar ist, würden die vermutlich überwiegend in Pools sein und da kann man mit den Raidfunktionen noch mehr raus holen.

Als Numbercruncher (viele und komplizierte Berechnungen) ist das bestimmt ein super Setup, aber unraid ist ein NAS System und wie schon angedeutet 10GBLan schafft es irgendwie nicht das wirklich auszulasten.

So eine Kiste unter 40GB LAn anzubinden ist schon richtig verschwendung. Aber dann müssen auf der Gegenseite ja auch genug Systeme stehen, die dad dann befeuert.

Ein Webserver für eine Großfirma oder so mit viel Traffik - d stelle ich mir das Ding gut nutzbar vor, aber das hat dann ja wohl weniger mit unraid zu tun.

 

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