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DataCollector

Members
  1. Ich wüde einfach mal nach einem sparsamen Board schauen, welches einen halbwegs aktuellen Intel Wechselprozessor erlaubt und eine stärkere iGPU ermöglicht als der N100 sie hat. Aufgrund der Preispolitik bei DDR5 Riegeln wäre da dann wieder mal etwas mit einem B760 oder Z690 (=DDR4) interessant. Ob es reicht für die (irgendwie komisch hohe) Transcodingleistung, kann ich nicht sagen, da schon der N100 eigentlich ja für mehrere HEVC Streams reichen soll, aber einen Versuch könnte man ja machen. Ich schiele da zu S1700 mit Intel UHD Graphics 770. Eine kurze Suche in ...gh.de führt mich zu Intel Core i5-12600K X8071512600K (CPU mit aktuell niedrigstem Preis, welche die iGPU Generation drin haben soll = 191,xx Euro). Bei DDR5 könnte man den bestehenden 32GB DDR4 RAM Riegel sogar weiter benutzen. Wenn der nicht falsch gewählt wurde (also nicht langsamer als DDR4-3200 bei Jedec Standard ist), sollte der die iGPU auch nicht ausbremsen. Natürlich wäre das ein Kosten- und Umbauaufwand bei unbekanntem Erfolg, welcher (sollte es bei weiterhin schlechter Transcodingleistung durch ungünstige Software [-einstellungen] bleiben) dann rausgeschmissenes Geld bedeutet, aber könnte eine leistungefähigere iGPU (auch durch höheren Takt einer CPU) dennoch den elektrischen Verbrauch idle immer noch niedriger halten als es die hier ausprobiere N100-Arc Kombi benötigt. Wenn an die Kosten für DDR5 doch versuchen will: die neueren Intel CPUs sollen teilweise ind er iGPU noch mehr 'Wumms' haben, aber da habe ich keien Erfahrungen. Einerseits sind mir die CPUs schon zu teuer und die Kosten für DDR5 dann noch drauf - nein, nicht für mich in der jetzigen Situation. Dann bleibt noch der gewünscht Formfaktor: ITX war ja schon seit Jahren ein Thema für sich. Aber ich glaube mgutt und einige andere hatten sich da vor Jahren schon mal nach brauchbaren Boards mit S1700 ausgetauscht.
  2. Murphys Law hat also wieder mal zugeschlagen. Ich kenne Dein Terramaster leider nicht... Schuss ins Blaue: Kann es sein, daß durch den Stromausfall sich auch einige BIOS/UEFI Einstellungen verändert habe? Hintergrund: es gab eine Zeit als TPM 2.0 neu war und einige Boards noch TPM 1.x Module drauf/eingebaut hatten (die heute obsolet sind). Wenn Dein System aus dieser "Zwischenzeit" stammt und ein zurückgesetztes BIOS das 1.x reaktiviert hat, kann es sein, daß unraid das zuerst findet und 2.0 nicht erkennt?
  3. ARC rauswerfen. der N100 ist bei vielen Leuten (welche Transcodieren) leistungsfähig genug für mehrere Streams. Ich schätze, in der Software besteht noch optimierungspotential. Wenn Du unbedingt mehr Wumms brauchst: dann greife eben zu einer I3 oder i5 CPU (was natürlich anderes Board erfordert), wenn Du in der Software keine Stellschraube mehr optimieren kannst. Ich transcodiere selber nicht, somit kann ich nur auf die vielen Diskussionen zu den verschiedenen Softwarelösungen hinweisen.
  4. Leleleluca started following DataCollector
  5. Sehe ich auch so. Wenn Du noch die Bestellbestätigungsmail (und so weiter) hast wird der Support wohl schnell helfen können.
  6. ... ... ... Da Du ja schon mit einigen Powermanagementfunktionen getestet hast (aber leider nicht die ASPM Angaben auflistest): Ich gehe einfach davon aus, daß die dGPU einerseits selber etwas der Energie verbraucht und auch die CPU generell wacher hält. Wenn Du die dGPU weiter einsetzen willst wirst Du möglicherweise damit leben müssen. Die dGPU wird wohl nicht nur mit Luft und Liebe auskommen.
  7. Um im schlimmsten (und ungünstigsten) Falle die Systeme kontrolliert herunterfahren zu können: ja. Eine richtige Hardwareempfehlung kann man nicht geben. Wie schon mal angedeutet wurde: Cyberpower scheint einige recht sparsame USV im Angebot zu haben, APC (by Schneider) ist ebenfalls eiun renomierter ANbieter (bei dem alles meistens ein bisschen teuerer ist). Ich würde auf wechselbare Akkus achten, damit man die USV nicht nach ca. 5 Jahren mit wegwerfen muß. Ansonsten: eine geeignete Schnittstelle (USB?) um mit dem angeschlossenen PC zu kommunizieren und den geordnet runter fahren zu lassen ist ratsam.
  8. eine klitzekleine Anmerkung meinerseits: Wenn Du einen Server 24/7 laufen lassen willst und jetzt schon mit höheren Spannungen arbeiten musst um das System irgendwie stabil zu bekommen, wäre das für mich nicht vertrauenserweckend und ein Warnsignal. Ich würde schon mal Geld ansammeln um bei Bedarf (in Monaten?) dann doch Hardware tauschen zu können, denn wenn die CPU schon jetzt degeneriert sein könnte kann sich das auch fortsetzen.
  9. Das bleibt Dir überlassen. Wenn Du eine Parityfunktion gegen Ausfall haben willst: ja, dann ist in den klassischen urnaid Array 1 Daten + 1 Parity vorgesehen (=Nutzkapazität ca. 14TB) - bevorzugt xfs Dateisystem. Wenn Du keine solche Ausfallsicherheit haben willst kannst Du die Festplatten auch beide als Datenfestplattren nutzen (=2x14TB = 28TB Nutzkapazität) - bevorzugt xfs Dateisystem. Seit der neueren unraid Version ist ein klassiches Array aber nicht mehr zwingend erforderlich, so daß Du auch die Festplatten in je einem einzelnen oder auch in einem gemeinsamen Pool verwenden kannst. Solltest Du in einem Pool Ausfallsicherheit benötigen, ist ein Raidverbund über zfs anzuraten. btrfs geht zwar auch, aber ich mache wegen den hier doch des öfteren zu lesenden Problemgründen einen Bogen um btrfs. Beachte: im Array kann unraid die Festplatten zum stromsparen schlafen legen (Spindown), solange sie nicht benötigt werden. Wenn also primär Deine Docker (und vielleicht später VM) aktiv auf der SSD herumwurschteln, können die Festplatten vor sich hin schnarchen. In der Theorie geht das zwar auch in einem zfs Raidverbund im Pool, aber damit zufs seine "Magie" nutzen kann weckt es ggf. die Festplatten zwischendurch dennoch auf und somit schlucken die Strom und werden belastet, ohne daß ein Zugriff durch einen share oder einen Docker oder so überhaupt ansteht. Aber unraid ist eben ein sehr flexibel konfigurierbares System: Es gibt keine zwingende/richtige/einzige Lösung. Jeder soll es so konfigurieren wie es für einen am sinnvollsten erscheint. Ich würde (sofern man nichts spezielles vor hat) die klassiche Konfiguration bevorzugen: a) Festplatten ins Array und wenn man Parity will eben mindestens eine der Festplatten für Parity nutzen. (Dateisystem bevorzugt xfs) b) SSD in einen eigenen Pool und dort eben Docker und VM und Cachefunktion drauf laufen lassen. (Dateisystem bei einem einzigen Datenträger xfs, bei mehreren, die verbunden werden sollen: zfs) Das ist zumindest bei den meisten Konfigurationen sinnvoll. Man könnte sie auch ins Array packen aber im Array funkitoniert kein Trim. Deshalb fühlt sie sich im Pool am wohlsten. Deinem Screenshot nach hast Du die SSD in einem Pool (richitg so) und die beiden Festplatten in einem anderen Pool (das ist nutzbar, wäre aber nicht meine Idee einer Konfiguration.) Leider hast Du in ebiden Pool sbtrfs gewählt. Hoffen wir mal, daß Du von >Problemen verschont wirst, welche ggf, durch btrfs verursacht werden könnten. Ich drücke Dir die Daumen, empfehle Dir aber regelmäßige Backups (was sowieso eine gute Idee ist, unabhängig von möglichen btrfs verursachten Problemen.). Sofern Du das mit vertretbarem Aufwand machen kannst, ja, ich würde da nochmal von vorne anfangen. ABER das ist NUR meine MEINUNG! Jeder kann eine andere Meinung haben und wie gesagt: es gibt bei unraid (meist) kein richtig oder falsch: Solange es für Dich passt: Du kannst es auch so lassen. Die Anleitungen sind zum Teil noch nicht an die neuesten Begebenheiten angepasst. Seit den letzten unraidversionen ist ein Array nicht mehr zwingen erforderlich. Wie gesagt: ich würde Festplatten ins Array packen, vor allem, wenn ich mal erweitern wollte. Aber das dxp2800 ist beim Thema Erweitern ja sowieso nicht wirklich der geeignetste Kandidat. Da es funktioniert (davon gehe ich aus) kannst Du es so lassen.
  10. Als Person mit dutzenden Exos im EInsatz kannich sagen: nein, zumindest meine haben keine Probleme schlafen liegen zu bleiben. Es muß irgendeine Software/Einstellung sein.
  11. Das wäre ein Anfang. Aber der Durchschnitt ist zu niedrig gegriffen. Du brauchst Du Maximalwerte. Ein Stromausfall kann ja jederzeit passieren und es wäre ungünstig, wenn Deine Systeme gerade in Vollast laufen und dann die USV zu früh einknickt, weil sie nur Mittellast abdecken kann. Du schreibst 270W für alles. Hängen die PCs alle/einige direkt an der Fritzbox oder doch eher alle am Switch? Wichtig ist: Wie lange brauchen die Systeme um geordnet herunter zu fahren? Ich gehe mal davon aus, daß Du die USV an einen PC anschließt und dieser per NUT die anderen PCs informiert. Da die NUT (soweit ich bei mir gesehen habe) wohl nur Einstellungen im Minutenbereich ermöglicht sollte dieser PC also mindestens 1 Minute länger laufen als die anderen. Wenn der reine Shutdown jedes Systemes nicht mehr als 2 Minuten braucht, solltest Du also 3 Minuten mindestens überbrücken können. Damit wäre eine USV, welche zuverlässig mindestens ca. 900Watt abdecken kann schon das richtige Ziel. Dann sollte sich die USV abschalten und alle trennen. Die "nicht PCs" werden dadurch einfach hart vom Strom getrennt. Die USV sollte dann bei wiederkehrender Versorgung wieder starten. Da die USV da aber leer ist kann sie danach rund 24h nicht mehr stützen, weil die sich erst wieder laden muß. Ob man also dann wirklich die PCs direkt (automatisiert) wieder anfahren will oder ob es besser ist dann einige Zeit zu warten, ist persönlicher Geschmack. Man sollte aber wissen: wenn ein Stromausfall ein eher unvorhergesehener "Unfall" war, und die Stromversorger da reparieren, kann es bei der Reparatur zu mehreren Unterbrechungen kommen. Wäre fatal, wenn die USV nun leer ist, der Strom für wenige Minuten zurück kommt, die PCs automatisch anfahren und dann Strom wieder ausfällt, noch bevor die USV wieder voll ist. Denn dann hat die USV zwar erfolgreich die erste Unterbrechung abgefangen und alles runter gefahren, doch der zweite Stromausfall 10 Minuten später schlägt dann doch ungebremst auf die frisch gestartete PC Hardware durch, weil die USV da noch leer ist. Deshalb brauchst Du ja die Zeit, die die Systeme für einen geordneten Shutdown brauchen. Die kannst Du ja schnell ermitteln, denn wenn Du Deine Shelly dazwischen packst wirst Du ja alles runter fahren müssen. Einfach dabei ein paar mal auf die Uhr schauen. Ich traue KI sowieso eher nicht. Und mal ganz unabhängig vom Thema USV: ein Idle unraid System mit 75Watt aber nur 6 Festplatten? Ich befürchte bei Dir schlafen die Festplatten nie?
  12. Du meinst eine Steckdosenleiste? ja. Beachte dazu 2 Punkte: Eine USV ist nur eine sehr kurzzeitige Stütze. Es ist nicht für stundenlangen Weiterbetrieb geeignet und gedacht. Man gewinnt im optimalen Falle nur einige wenige Minuten Überbrückungszeit bis der Strom dennoch weg ist, weil auch die Batterie in der USV dann (fast) leer ist. Somit sollte man sehr gut überlegen was/wieviel man da anschließt. Braucht man wirklich die Sicht auf den Monitor, wenn das System automatisch bei Stromausfall herunter fährt? Schadet es einem Drucker, wenn er einen Stromausfall erlebt oder noch schlimmer schadet ein Drucker der USV wegen Überforderung (Thermobasierter / Laserdrucker mit hoher Heizleistung)? Braucht man wirklich das Internet/Router/WLAN um ein System geordnet herunter zu fahren und was ist mit den Netzwerkswitchen etc.. im Haus? Nur bei sehr kurzen Ausfällen (bis zu 30 Sekunden oder vielleicht eine oder 2 Minuten könnte man eine USV auch für den normalen Weiterbetrieb betrachten (wenn die Verbraucher entsprechend niedrig im Verbrauch sind), aber man sollte dennoch beachten, daß das eine oder andere System dann wirklich beim Shutdown ggf. mehr verbraucht (alle Festplatten anfährt) und dann auch selber nochmal x Minuten braucht um herunter zu fahren. Mein "dickstes" unraid NAS mit 26 Festplatten braucht für einen Shutdown allein fast 3 Minuten. Da ist auch meine Eaton 1600 (ca. 1000Watt) schon ziemlich am ächzen. Deshalb habe ich einem anderen System (ca. 50 Festplatten, aber schnellerer Shutdown, weil Windows Dauerläufer ) dann auch nochmal eine Powerwalker mit rund 1000W spendiert. Die (auch in diesem Fall [laut Handbuch]) vorhandene USB Schnittstelle mit dem HID interface kann nur an ein Gerät die Information weiter reichen. Wenn Du also mit einer Steckdosenleiste 2 oder gar mehr PCs/NAS/Drucker/etc... damit absicherst, kann nur einer direkt von der USV erfahren, daß es Zeit wird geordnet runter zu fahren und der zweite/weitere PC/NAS/etc... wird dann dennoch von der Stromabschaltung getroffen, weil es keine Warnung bekommen konnte. Unter unraid (und auch anderen OS/Systemen) kann man sich mit der NUT Software behelfen, bei der das direkt angeschlossene Gerät (Host) diese "Achtung Stromausfall" Warnung an andere (Slaves) weiter geben kann, aber das muß man dann auch etwas genauer planen. Wäre blöd, wenn der Host nach 1 Minute abschaltet und die Slaves da einen 2 Minuten Timer eingestellt hätten oder alle Devices auf einmal beim Herunterfahren so viel mehr Strom verbrauchen, daß die Stützzeit gar nicht mehr reicht oder so.... Man muß sich also ein paar extra Gedanken machen und das ganze ggf. auch mal praktisch durchspielen. Und nur am Rand erwähnt (weil es in einigen Foren (www.mydeealz.de) gerne anders dargestellt wird): Es gibt auf dem Markt ja zwischenzeitlich unheimlich viele Solar Batteriespeicher (teils auch für Campingbedarf) und einige davon haben auch eine USV Funktion. Ich habe es mal mit meiner neueren Jackery 1000v2 durchgespielt. Die schaltet zu langsam um und die daran anschlossenen PC Komponenten haben den Ausfall dennoch mitbekommen und noch schlimmer: Ein Gerät war ein Notebook mit Akku an einer Dockingstation (mit 2 Minitoren, und LAN + ein paar USB Geräten). Das Notebook war unbeeindruckt (hat ja einen eigenen Akku). Das Dock aber ist soweit aus dem Tritt gekommen, dass ich es vollkommen vom Strom trennen musste bis ist es mit erneutem anschließen wieder in Betrieb bekommen habe. Ich erkläre es mir so: Normale PC Hardware (ATX Netzteile) sollten eine Stützzeit knapp ca. 16ms haben. Die Jackery bewirbt sich mit unter 20ms. Es kam also der Stromausfall (manuell im Test verursacht), das Dock konnte die Zeit bis die Jackery reagierte (20ms) nicht abdecken und wollte sich somit wegen Stromausfall ausschalten,. doch dann kam der Strom mitten beim Dockausfall wieder und somit hin das Ding (Firmware) irgendwo im Zwischenschritt zwischen Ausfall und Normalstart fest und war damit überfordert. Eine Solarbatterie mit der werbewirksamen Aussage USV KANN vielleicht unempfindliche Geräte (Toaster, Küchenmaschine, etc... oder gar mit mit eigener Stützfunktion) als USV wirklich einige Zeit (länger als echte USV) puffern, aber man kann auch bei empfindlichen Endgeräten auf die Schnauze fallen und dann eignet sich in der individuellen Konfiguration eine solche Batterie nicht. Eine (echte) USV hingegen schaltet so schnell (oder ist gar immer aktiv), daß ein normales Endgerät das wirklich nicht mitbekommt. Dafür kann eine echte USB eben nicht so lange stützen wie eine Solarbatterie. Wenn Dein Ziel die Überbrückung nur wenigster Sekunden und dann der geordnete Shutdown ist: kann klappen, aber mache Dir Gedanken wie die System vom Stromausfall erfahren. Wer wird der Host und wer die Slaves bei der Benachrichtigung und wieviel Zeit braucht auch das. Wenn Dein Ziel eine weitere Überbrückung als nur wenigste Sekunden/Minuten ist: da musst Du mehr machen als nur eine echte USV. Und noch etwas. die zur Verfügung stehende Leistung einer USV ist nicht ganz so linear, wie man es gerne hätte. Eine (in Falle der Atlantis) 900W USV mag vielleicht 900W 30 Sekunden oder so stützen können, aber das bedeutet nicht, daß es bei nur 450W Last dann 1 Minute ist oder bei nur 100W Last 4,5 Minuten. Bei einem seriösen Anbieter sind Last/Zeit Diagramme zu finden. Miß also, welchen Verbrauch Deine Systeme jeweils maximal haben, schlage da etwas auf, zähle es zusammen und schau dann, wieviel Zeit Du brauchst für den geordneten Shutdown. Dann kann man schauen was für eine USV Sinn macht. Und beachte eine USV hat auch immer einen Eigenverbrauch! Dein Stromzähler dreht also minimal schneller mit einer USV. EDIT: Ein weiterer wichtiger Punkt bei einer USV: wechselbare Batterieen! Die Batterieen sind Verschleißteile. Wenn man die manuell nicht /kaum wechseln kann muß man nach ein paar Jahren die ganze USV ersetzen (wenn man wieder sicheren Schutz haben will).
  13. "Atlantis"? Eine mir vollkommen unbekannte Firma für USV. Aber ich kenne/höre auch eher nur von den größeren Anbietern. Bekannt wären eher Firmen/Marken wie APC (by Schneider), Eaton, Cyberpower, Powerwalter, etc... Ich befürchte kaum jemand wird etwas zu "Atlantis" im Segment USV im Zusammenhang mit unraid unter dem ggf. hilfreichen NUT Tool sagen können. Allgemein: diverse USV haben unterschiedliche Ausgänge. Einige Ausgänge sind per USV gegen Stromausfall abgesichert, andere sichern nur gegen Überspannung oder sowas ab. Da muß man bei der jeweiligen USV (Modell) individuell in den Unterlagen nachsehen. Bezogen auf diese "Atlantis USV 1500 VA/900 W": Wenn ich nach Atlantis USV suche lande ich bei https://www.atlantis-land.com/ Das scheint eine Webseite in italienisch zu sein. Das von Dir gewählte Modell scheint bei denen den Namen Hostpower 2003 zu haben (taucht auch bei Amazon in einem der Bilder auf). https://www.atlantis-land.com/pub/prodotti.php?famiglia=5&l1=57&l2=0&articolo=QTAzLUhQMjAwMw== Das Multilinguale Manual findet man wohl hier: https://www.atlantis-land.com/download/USERGUIDE/A03-HPXX03(23.0)_MEFSG(12-22)A3.pdf Wenn ich die farbliche Hervorhebung richtig interpretiere sind die beiden Schuko und mindestens 1 der Kaltgeräteanschlüsse über die USV als Battery Backup abgesichert zu sein. Ich vermute die anderen Kaltgeräteanschlüsse haben auch diese Fähigkeit. Somit ja, bei diesem Modell sieht es im Manual so aus, als wenn alle 5 Stück 230V Ausgänge die volle USV Funktion haben. Wie energieffizient das Modell ist, konnte ich nicht erkennen.
  14. Das ist nichts wichtiges. UDMA CRC ist eine Feherzählung zwischen dem Computercontroller und dem HDD Controller. Das System hat den Fehler erkannt und korrigiert (sonst wäre der Wert massiv höher). Sowas kann passieren wenn man irgendwann ein Kontakt nicht sauber gesteckt war oder so. Wenn der Wert sich im Betrieb erhöht ist zu empfehlen System runter fahren, SATA Steckverbinder (Daten und Power!) zu entfernen und ein paar mal wieder aufzustecken (um Verschmutzungen zu entfernen/wegzurubbeln). In aller Regel ist das Problem dann verschwunden und der Wert erhöht sich nicht weiter im laufenden Betrieb. Wenn doch: Kabel wechseln (bevorzugt gegen ein Neues, denn es kann auch sein, dass ein zu sehr geknicktes Kabel die Ursache ist). Wenn der Wert danach weiterhin im Betrieb ansteigt - dann ist es wirklich ein Anzeichen, daß einer der beiden Kontroller Probleme hat. Das muß man dann ggf. mit Austauschen von Komponenten kreuztesten. Dieser Fall ist mir aber im Laufe von Jahrzehnten erst 2 mal passiert und dann waren es Garantiefälle (defekte Festplatten) die zusätzlich auch noch andere Probleme zeigten. Also erstmal: keine Panik und den Wert im laufenden Betrieb (und Benutzung der Festplatte) beachten (unraid warnt, wenn der ansteigt). Wenn sich nichts erhöht: gut. Wenn der Wert ansteigt: siehe oben: dann mal Kabel neu stecken...etc... Leider wird der Wert nie wieder fallen. Wenn Du die Platte also ausbaust und in irgend ein anderes System einbaust, welches die Smartwerte anzeigt, wird auch das System ggf. mal einen solchen Alarm melden, weil auch für das System die "7 UDMA CRC Errors" eben ein Anzeichen sind. Ergänzung: Man kann unraid sogar mitteilen, daß genau dieser Wert (UDMA CRC Error Wert 7) okay ist und es den ignorieren soll, solange er sich nicht erhöht. Im Dashboard ist ein "Hand"symbol (grün, orange oder rot). Drauf klicken und bestätigen, daß dieser Wert/Alarm so okay ist. Dann wird es grün. Sollte sich später dann was erhöhen wird es wieder orange/rot und eine Meldung wird ... naja eben gemeldet 😁 Wenn einem eine Meldung wegen einer Smart Auffälligkeit permanent auf den Keks geht, und man sich sicher ist, dass die SMART Meldung egal ist, kann man sogar beim jeweiligen Datenträger den jeweiligen Smartwert ignorieren lassen. Das war bei diversen Crucial MX500 SSDs gut, denn die haben/hatten einen Firmwarebug, der einen Wert immer mal wieder hin und her hat wechseln lassen und jedes mal hatte unraid Alarm geschlagen... nervig. Also abschalten und normal weiter nutzen.
  15. Und wenn Du es Lime beschreibst, werden die das ggf. suchen/finden/beheben.
  16. Ich würde den Lime Support bemühen.

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