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Server Upgrade Beratung

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Hallo zusammen.

 

Zuerst mal Stand heute:

 

Nachdem mein Synology 220+ randvoll war, kam ich durch viele YouTube Videos zu Unraid.

Bislang, für mich, eins der besten Systeme überhaupt.

 

Da ich ursprünglich nur ein sparsames System wollte, hatte ich folgende Komponenten besorgt:

 

MB + CPU: N100 mit China Board Link

RAM: 32GB DDR5 Corsair (lächerlich overpowered für dieses System)

3x HDD WD Red plus 4tb (Parity und Datengrab) - müssen bald gegen größere getauscht werden

3x SSD Samsung 870 Evo 2tb (Produktiv)

2x NVME Samsung 970 Evo Plus 1tb (Cache/Mirror)

 

3x VM HomeAssistant, Windows 11, Ubuntu

8x Docker (Tendenz ständig steigend)

 

Eventl. wichtig: ich arbeite zuhause nur mit einem MacBook Air und unterwegs mit einem 14" Tablet per VPN.

Also kein PC vorhanden.

 

Für das N100 hatte ich mich entschieden, weil es mit 6W TDP günstig laufen sollte und 6 Sata Ports bietet.

Im Idle liege ich bei 36W für das ganze System. Vermutlich funktionieren die C-States nicht richtig.

 

Ein Upgrade habe ich vor allem ins Auge gefasst weil mich die Performance der Windows VM nervt.

Hier laufen Programme, die es für den Mac nicht gibt und wird mindestens alle 2 Tage gebraucht.

Momentan (als Zwischenlösung) habe ich die auf einen Think Client mit i5-8400 ausgelagert.

Läuft aber auch nur Semi-gut. Dazu kommt der doppelte Strom Verbrauch für 2 Server.

 

Mein "Wunsch-Server" sähe so aus:

 

MB: Gigabyte Z790 Aorus Elite DDR4 (kein AX) Link

RAM: 32GB G.Skill RipJaws 3200 Link

CPU: Intel i5 13400 Link oder direkt 14400 Link

 

Die HDDs weiß ich noch nicht, aber wahrscheinlich "nur" 3x WD Red 8TB

Der Rest soll bleiben.

 

Das Board habe ich ausgesucht weil ich die 6x Sata brauche. Netter Nebeneffekt: 4x M2

Außerdem brauche ich hier nicht die teuren DDR5 Riegel.

 

Nun die Frage der Fragen:

Würdet ihr zu anderen Komponenten raten?

Kann ich bei diesem System damit rechnen, dass die VMs flüssig laufen?

 

Bin für jeden Ratschlag dankbar.

 

P.S. das Ganze läuft ohne Gehäuse in einem Nebenraum, Lautstärke und Kühlung sind daher kein Thema.

1 hour ago, redeks said:

MB + CPU: N100 mit China Board Link

 

Was ich da sehe: Standard N100 Chinaboard mit DDR5 und JMB585.

Technisch okay, aber wenn man idle Strom sparen will, nicht die erste Wahl.

 

1 hour ago, redeks said:

Für das N100 hatte ich mich entschieden, weil es mit 6W TDP günstig laufen sollte und 6 Sata Ports bietet.

 

Und dann hast Du entdeckt, daß der JMB diese Pläne zunichte macht.

 

1 hour ago, redeks said:

Im Idle liege ich bei 36W für das ganze System. Vermutlich funktionieren die C-States nicht richtig.

 

Das ist bekannt bei dem JMB585 (der sich anscheinend bei dem Mainboard nicht abschalten läßt).

 

1 hour ago, redeks said:

Mein "Wunsch-Server" sähe so aus:

MB: Gigabyte Z790 Aorus Elite DDR4 (kein AX) Link

RAM: 32GB G.Skill RipJaws 3200 Link

CPU: Intel i5 13400 Link oder direkt 14400 Link

 

Anstatt 2x16GB würde ich 1x 32 GB nehmen (und ich bin kein Fan von Blechdeckel/Overclocker Ram).

 

1 hour ago, redeks said:

Die HDDs weiß ich noch nicht, aber wahrscheinlich "nur" 3x WD Red 8TB

Ich würde zum billigsten (non SMR) greifen, was zu haben ist und das sind meist nicht WD Red.

 

1 hour ago, redeks said:

Das Board habe ich ausgesucht weil ich die 6x Sata brauche. Netter Nebeneffekt: 4x M2

 

Zusätzlich ein grundverbrauch von geschätzt rund 20W (oder mehr).

(Nebenbei: 8x SATA + mehrere NVME M.2 Steckplätze & DDR4: das kann man bei Z690 Mainboards auch haben und nicht selten billiger)

 

1 hour ago, redeks said:

Würdet ihr zu anderen Komponenten raten?

Beim Ram: ja, ich würde 32GB normale Module nehmen

Bei den CPUs, wenn Du meinst, diese Leistung zu brauchen: okay. Aber ich meine, daß eine normale i3 oder i5 dedr 12. Gen auch reichen könnte und billiger wäre. Aber ansonsten kannst Du auch die benannten CPUs nehmen.

Zu dem Mainboard selber kann ich nichts sagen, aber ob es sparsam sein wird ist zu bezweifelt.

 

Ich habe nich nicht ganz verstanden was Dein Ziel ist.

Du hattest den Strombedarf der N100 Lösung erwähnt. Soll es stromsparend sein?

Oder geht es Dir eher um die flottere VM: okay, das geht auch mit kleineren Mainboards.

Mehr als 4 SATA Ports: entweder ein großes Mainboard mit seinem Extrakomponenten und dem extra Strom oder ein kleines Mainboard mit einer SATA Zusatzkarte (ASM1166) und der Chance weniger zu verbrauchen (wenn Zusatzkarte und Mainboard gut harmonieren).

 

1 hour ago, redeks said:

Kann ich bei diesem System damit rechnen, dass die VMs flüssig laufen?

 

Wenn Dir die Leistung einer VM auf einem N100 und auch nativ auf einem I5-8400 nicht flüssig genug laufen frage ich mich ernsthaft, was Du mit der VM wirklich machst.

Meine Win11 VM auf meinem I3-8100 (und nur 3 zugeordneten Kernen) läuft für meine Anwendungen flüssig genug.

Kann es sein, daß das "nicht flüssig" gar nicht an der CPU, sondern der LAN Anbindung oder so liegt? Oder meinst Du mit "nicht flüssig" dass eine VM mit (weniger als) 32GB Ladezeiten braucht, wenn man ein gigantisch Ram-schluckendes Programm darin nutzt?

 

Grundlegend sollte zumindest der I5-8400 nativ genug "Wumms" liefern um als eine normale Win11 Maschine für normale Aufgaben außerhalb des Gaming oder Rendern oder so wirklich gut zu laufen.

 

Edited by DataCollector
leichte Umformulierungen

  • Author

Erstmal vielen Dank für die Denkanstöße.

 

Wie naiv ich war mit dem N100 Board, habe ich ja schon erwähnt 😆.

 

Beim RAM ging ich immer davon aus, dass ein Dual-Channel-Use vorzuziehen sei.

Aber daran sollte es nicht scheitern.

 

Bei den Festplatten hielt ich nur an den WD Red fest, weil ich in 8 Jahren in den Synologys nie einen Ausfall hatte.

Nicht wie z.B. die Exos Platten, von denen alleine bei uns in der Firma innerhalb 1 Jahres 6 Stück hinüber waren.

Aber ich werde mich da gerne nochmal umsehen und dann wahrscheinlich wieder nach Rat fragen.

 

Z690 steht dann jetzt auf meiner Suche-Liste. Wobei ich vielleicht mit 4 Ports auskäme wenn ich die Festplatten 

größer nehme und nur 1 SSD für Produktiv-System drin lasse.

 

Mein Ziel war unbedingt Stromsparend, hat nicht funktioniert. Mit steigenden Anforderungen ist mein Ziel inzwischen eher ein 

performantes System, bei dem ich nicht darauf angewiesen bin, einen Think Client (der übrigens über 60W zieht) nebenher zu betreiben.

Wenn möglich, mit humanem Stromhunger.

 

Nativ habe ich den Think Client noch nicht versucht da ich noch nicht nach guten Remote Lösungen gesucht habe.

Wie besagt, steht alles in einem Nebenraum und ich "muss" da über den Laptop ran.

 

Lan Anbindung ist übrigens 2.5Gbit direkt von Laptop an Server. Nur mit dem Tablet bin ich im WLan unterwegs.

 

Auf jeden Fall habe ich heute Abend erstmal wieder ein Rendezvous mit Google und Idealo :)  

Vielen Dank nochmal.

43 minutes ago, redeks said:

Beim RAM ging ich immer davon aus, dass ein Dual-Channel-Use vorzuziehen sei.

 

In einem normalen Desktop PC, bei dem es auf jedes Quentchen Leistung ankommt: ja, weil DUal Channel eben ein paar vereinzelte Prozentpunkt mehr Geschwindigkeit bringt. Bei einem NAS hingegen sind selbst 10GbLan immer noch meilenweit von dem entfernt, was ein einzelner standard RAM kann und da kommt es auf diese Prozentpunkt nicht an. Eher ist es interessant, bei Bedarf RAm erweitern zu können (damit alles noch besser fluppt) und wenn man sich 2 Rambänke mit kleinen Modulen voll gestopft hat, müsste man die rauswerfen, wenn man bis zur Max Bestückung hoch gehen will.

Somit ist meine Meinung: solange das Mainboard das mit macht: bevorzugt große, aber wenige Module, als kleine aber viele.

 

43 minutes ago, redeks said:

Bei den Festplatten hielt ich nur an den WD Red fest, weil ich in 8 Jahren in den Synologys nie einen Ausfall hatte.

 

Wenn man geeignete Festplatten schon hat: besser diese benutzen, als die selbe Größe anderweitig neu kaufen. Das spart Geld.

Sobald man aber neu kaufen will, sollte man überlegen ob es teure Red sein müssen oder nicht auch normale (billigere) CMR Festplatten sein dürfen.

Ich habe aktuell gar keine Red drin und dennoch ist noch nichts explodiert. 😁

 

43 minutes ago, redeks said:

Nicht wie z.B. die Exos Platten, von denen alleine bei uns in der Firma innerhalb 1 Jahres 6 Stück hinüber waren.

 

Ich verwende privat aktuell weit > 100 Festplatten in meinen System (Persönlichkeitstyp: Jäger und Sammler 😃).

WD, Seagate, Toshiba und sogar noch alte Hitachi: Alle hatten schon Ausfälle, aber auch alle wurden schnell und problemlos getauscht.

Bei Toshiba MG ging das aber erst problemlos, als die Ihre Garantie für Endkunden geändert haben.

Gerade bei Seagate ist es bisher sehr einfach gewesen einen Tausch zu veranlassen.

 

43 minutes ago, redeks said:

Z690 steht dann jetzt auf meiner Suche-Liste. Wobei ich vielleicht mit 4 Ports auskäme wenn ich die Festplatten 

größer nehme und nur 1 SSD für Produktiv-System drin lasse.

 

Ich will Dich nicht zu Z690 zwingen, aber auch die sind teilweise ganz gut (aber eben auch, wie die Z790, etwas energiehungriger als beispielsweise B760 MATX Boards).

 

43 minutes ago, redeks said:

Wie besagt, steht alles in einem Nebenraum und ich "muss" da über den Laptop ran.

 

Ich steuere meine nativ laufenden Windows Maschinen per Real VNC. Nicht absolut perfekt, aber für meien Zwecke wirklich gut nutzbar (auch, wenn ich remote per VPN in mein Netz gehe und mal eben etwas fernsteuern will.

(Aber ich habe auch noch lebenslange RealVNC Enterprise Lizenzen, die der Hersteller nicht mehr neu ausgibt. Sonat wäre mir Real VNC zu teuer).

 

  • Author

Ich lese mich grade in Parsec ein. Soll recht schnell laufen. Mich stört nur schon wieder die Registrierung :( irgendwas ist ja immer...

 

Beim Board bin ich noch nicht wirklich weiter gekommen aber ich bleibe dran.

 

100 Festplatten? Ich hätte nicht mal den Platz um die zu lagern. Außerdem würde ich dann Ärger mit meiner Regierung kriegen :D 

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