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Diskussion: NAS/Homelab/Homeserver für Daten und Docker

Featured Replies

HI, 

 

ich habe mich nun ausgiebig hier durch sämtliche Themen gelesen. Komme jedoch zu keinen eindeutigen Ergebnis, daher jetzt mal meine Nachfrage mit Bitte um eine Beratung.

 

Ich möchte mir ein Homelab, Homeserver, NAS (nennt es, wie ihr möchtet) zu Hause einrichten. Ich habe nicht zwingend den Wunsch nach einem Gerät, dass in einer Ecke verschwindet und nicht gesehen werden darf. Ebenso muss es aber auch kein 19" Serverschrank werden. 😆 Mir ist noch nicht mal klar, ob ich SSDs oder HDDs verwenden sollte (hier scheiden sich ja wohl die Geister!). 

Mit dem Server möchte ich meine Daten zu Hause zentral ablegen und ein paar Sicherungen durchführen (von zwei MacBooks, via TimeMachine). Außerdem würde ich gerne Dokumentenmanagement machen und die ein oder andere Anwendung in Docker ausführen. Was ich definitiv nicht vorhabe sind irgendwelche Mediaserver oder Streaming durch die Weltgeschichte. 

Ich habe nun gelesen, dass von gebrauchten Desktops, über Mini-PCs (Lenovo, Fujitsu, Dell) bis hin zu sparsamen aufgelöteten CPUs alles sinnvoll sein kann. In jedem Fall würde ich versuchen, die Hardware (ob gebraucht oder neu) auf Rechnung zu kaufen und möglichst günstig zu starten, da ich heute noch gar nicht weiß, ob das Ganze sich so trägt. Mir wäre es außerdem wichtig, dass die Lösung sicher ist und meine Daten (aktuell habe ich so 1-2 TB) morgen nicht alle weg sind. 

 

Habt ihr hier eine Empfehlung für mich?

- Mini-PCs mit SSDs
- Alter Desktop mit HDDs
- Custom NAS mit aufgelöteter CPU mit HDDs und SSDs

 

Ich könnte mir persönlich so einen Mini-PC ganz gut vorstellen, glaube aber a) dass die SSDs, etc. doch schnell sehr teuer werden und b) vielleicht auch ein Risiko darstellen? Bin aber selbst auch gar nicht vom Fach. 

 

Aus diesem Grund würde ich mich gerne mit euch hier mal dazu austauschen.


THX

Marc

 

PS: Ich bin kein Hardware-Architekt, sondern eher ein Newbie aus der Softwareentwicklung. Daher möchte ich einfach nichts falsch machen. 😋

Edited by MarcUpdate

  • MarcUpdate changed the title to Diskussion: NAS/Homelab/Homeserver für Daten und Docker
2 hours ago, MarcUpdate said:

Ich möchte mir ein Homelab, Homeserver, NAS (nennt es, wie ihr möchtet) zu Hause einrichten.

 

Okay, ich nenne es dann einfach mal ... FliWaTüt. 🤪

 

2 hours ago, MarcUpdate said:

Mir ist noch nicht mal klar, ob ich SSDs oder HDDs verwenden sollte (hier scheiden sich ja wohl die Geister!). 

 

Lautlos, teuer und schnell, aber eben geringere Kapazität möglich: SSD

Nicht lautlos und nicht ganz so schnelll, aber dafür bis zu 28x24TB: HDD (im Array) + SSD als cache und so.

 

2 hours ago, MarcUpdate said:

Mit dem Server möchte ich meine Daten zu Hause zentral ablegen und ein paar Sicherungen durchführen (von zwei MacBooks, via TimeMachine).

 

Von welcher Menge an Daten (alles zusammen) sprichst Du, Welche menge wird auf einmal transferiert & welche Transfergeschwindigkeit (LAN) soll es haben?

 

2 hours ago, MarcUpdate said:

Ich habe nun gelesen, dass von gebrauchten Desktops, über Mini-PCs (Lenovo, Fujitsu, Dell) bis hin zu sparsamen aufgelöteten CPUs alles sinnvoll sein kann.

 

Klar, es kommt eben primär auf den Anwendungszweck und die Datenmenge an. Kleinigkeiten wie Baugröße, finenzielles Bugdet, sher Energiesparend oder doch etwas mehr Strom verballern, etc.. sind dann die weiteren Verzweigungen in dem Auswahlbaum.

 

2 hours ago, MarcUpdate said:

In jedem Fall würde ich versuchen, die Hardware (ob gebraucht oder neu) auf Rechnung zu kaufen und möglichst günstig zu starten, da ich heute noch gar nicht weiß, ob das Ganze sich so trägt.

 

Was meinst Du mit tragen? Finanziell nicht so teuer, willst Du damit Geld machen oder meinst Du ob es einfach nur funktioniert?

 

2 hours ago, MarcUpdate said:

Mir wäre es außerdem wichtig, dass die Lösung sicher ist und meine Daten (aktuell habe ich so 1-2 TB) morgen nicht alle weg sind. 

 

Ein FliWaTüt allein kann Ausfallsicherheit erhöhen, aber Datensicherheit geht weiter. Da ist ein geeignetes Backupkonzept sinnvoll.

Wenn es in Summe (alle über alles) nur so 2TB sind, wäre das FliWaTüt schon ganz gut mit SSD(s) machbar. Das Backup dazu könnten dann auch extrene USB SSDsoder auch HDDs sein.

 

2 hours ago, MarcUpdate said:

- Mini-PCs mit SSDs

 

Bei nur 2 TB: Mini PC mit ein paar SSDs und dazu die eine oder andere SSD oder HDD als externes Backup.

In meinen Augen ist im FliWaTüt kein Raid1 erforderlich. Das regelmäßig zu aktualisierende Backup reicht in der Regel aus. Bevorzugt sogar 2 Backupinstanzen auf unterschiedlichen Medien, wenn es Dir wirklich GAAANZ wichtig ist.

 

 

2 hours ago, MarcUpdate said:

- Alter Desktop mit HDDs

 

Wenn es billig sein soll, auch das. Diverse Fujitsu/Siemens Esprimo sind ganz sparsam und auch gut motorisiert. Darein ein paar SATA SSDs und für Cache eine NVMe und Du bist schon preiswert & gut aufgestellt. Backups sind aber dennoch anzuraten.

 

2 hours ago, MarcUpdate said:

- Custom NAS mit aufgelöteter CPU mit HDDs und SSDs

Auch machbar, bei neuen Komponenten aber wohl die teuerste Lösung.

Ich würde nach preis entscheiden und da ist nicht selten (ein passender gebrauchter) MiniPC eine gute Wahl. Nur ist der Speicher darin kaum erweiterbar.

Wenn es dann doch mal mehr als 2TB werden soll, besser der gebrauchet alte StandardPC (aber bitte energetisch sparsam!).

 

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