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Unraid

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techam

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  1. Ich habe mich jetzt mal eine Wenig mit Unraid auf meinem alten NAS-Server auseinandergesetzt, leider war ich nicht besoders glücklich damit. Zuerst klingt das mit dem NVMe Cache zwar sehr schön, aber ohne zweite Parrity-Cache-SSD ist das recht sinnlos in meinen Augen, da die Daten im Cache so natürlich bis der Mover die aufs Array schiebt nicht gesichert sind. Ich müsste also noch eine weitere Cache-SSD einbauen. Zudem fand ich das zu beginn jetzt erst recht buggy, mag aber auch ein Fehler meinerseits gewesen sein. Die ersten 10 Mal die ich mich per IP auf dem Server einloggen wollte bekam ich jedes mal wieder die Erstellmaske für das Root-Passwort angezeigt. Also wieder eingegeben und dann ging es weiter, aber sinn der Sache ist das ja nicht. Dann irgendwann kam das zu erwartende Fenster für den login passwort anzeigen ist leider nicht möglich. Der funktionierte aber nicht. Also passwort datei und shadow etc gelöscht und weiter das passwort eingeben. Nächster Login tat wieder nicht. Nochmal das gleiche Spiel, dann aber ein wesentlich kürzeres Passwort ohne Sonderzeichen benutzt. Seit dem funktioniert es. Kann natürlich sein, dass ich mich irgendwo mit dem PW vertan habe, hatte das aber per PW-Manager ausfüllen lassen also naja. Kann es sein, dass es beim root-PW beschränkungen gibt? Einrichtung fand ich jetzt auch nicht so einfach, wie ich mir das erhofft hatte. Unraid wird ja häufig dafür gelobt wie intuitiv das alles sein soll. Fand ich jetzt nicht unbedingt so, will ich unRAID aber auch nicht vorwerfen, ist ja meine eigene fehlende IT-Kenntnis usw. Tutorials fand ich zudem recht rah gesäht, und wenn dann gingen die häufig direkt von: "so erstellt man den USB-Stick" zu "und so lasse ich eine VM auf nur 3 der 8 Prozessorkerne zugreifen" Habe mich jetzt entschieden erstmal den alten Server mit einem aktuellen OMV6 wieder laufen zu lassen So kann ich dann zumindest erstmal die lästige Cloud wieder rauswerfen und habe etwas Zeit mir eine langfristige Lösung zu suchen. Aktuell tendiere ich zu zwei DS224+, eine bei mir und eine bei meinen Eltern, die sich dann gegenseitig als offsite-Backup dienen. Trotzdem vielen Dank für die Entscheidungsfindung, besonderer Dank dabei natürlich an @DataCollector, auch wenn es jetzt nicht unRAID geworden ist, hat mir der Einstieg in die unRAID-Welt sehr geholfen genauer zu wissen was ich gerne will und was nicht. MfG Christian
  2. Danke nochmal für die ausführliche Antwort. Ne, ich sprach da von meinem alten OMV-Server bei welchem ich ja ein RAID6-Verbund nutze, daher der verweiß auf RAID6, plan ist es mir dann in Unraid das Äquivalent zu einem RAID6 aus 3-4 Datenplatten und 2 Paritätsplatten aufzubauen. Die 6. Platte würde ich natürlich erst einbauen, wenn ich den zusätzlichen Speicher brauche, aktuell reichen die 1,5TB noch aus, wenn ich dann aber an die Grenze komme kann ich die ja einfach nachträglich anschließen, das sollte bei Unraid ja problemlos möglich sein? Ob das System dann 2-3W mehr im Idle braucht ist mir auch egal. Glaube ohnehin, dass der Server mit Unraid stromsparender sein wird als aktuell mit OMV, da ich bei meinen kleinen Datenmengen mit denen ich gewöhnlich arbeite, easy aus dem Cache arbeiten kann und die Datenplatten wahrscheinlich nur hin und wieder hochspinnen müssen, wenn der Mover die Daten verschiebt, und dann ja auch immer nur die aktuell im Zugriff befindliche Platte, ich bin also viel öfter im niedrigen Idle-Verbrauch als das aktuell bei dem OMV-Setup der Fall ist. WOW, die DDR3-Preise sind ja echt durch den Boden gefallen. Vor etwa 2 Jahren als ich das letzte mal geschaut habe ( damals aber 4GB 1600MHz Riegel), lagen die gerne bei 12-15€ + Versand das Stück.. Da habe ich jetzt natürlich gleich mal zugeschlagen bei knapp 3€ inkl. Versand kann man ja nichts falsch machen. Wenn das Board dann nicht mit 4 gemischten Riegeln klarkommt, dann ist das halt so, der Verlust hällt sich ja in Grenzen. Den 3700X würde ich dann wohl gegen sowas wie einen Athlon 3000G ersetzen, Mainboard (8x Sata) und 32GB DDR4 RAM sind aber natürlich nicht das Ungeeigneteste. Das ist aber erstmal Zukunftsmusik, ich fokissiere mich jetzt erstmal darauf den alten Server umzurüsten. CPU-Kühler und neuer Gehäuselüfter (Das Teil muss leiser werden!) Trancend USB-Stick PCIe zu M.2 Adapter RAM Sollen alle angeblich noch vor Weihnachten kommen. Dann komme ich nach den Feiertagen evtl dazu mal zu testen. MfG Christian
  3. Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich habe jetzt mal auf das Vollzitat verzichtet und wie ich das ausklappbar mache habe ich leider noch nicht gefunden. (geht das automatisch bei längeren Zitaten?) Das hat auf jedenfall schonmal den Großteil meiner aktuellen Fragezeichen beantwortet. Wie von dir vorgeschlagen werde ich erstmal meinen aktuellen Server auf Unraid umstellen. Meine USB-Sticks habe ich jetzt mal durchgetestet mit dem Creation-Tool, die sind alle inkompatibel, werde mir also soeinen Trancend ordern. Kostet ja gerade einmal nen 10er. Dazu dann eine PCIe zu M.2 M-Key Adapterkarte, worüber ich dann die 250GB NVMe-SSD als Cache und für Docker etc, nutzen kann. Den freiwerdenden Sata-Port kann ich dann evtl ja noch mit einer weiteren 500GB HDD bestücken, die ich eh noch habe, als Ersatz falls in meinem RAID6 mal eine ausgefallen wäre, um die 2TB voll zu machen. Ich bin eigentlich sehr happy mit der Nutzung mehrer kleiner Platten, besonders beim RAID, da mussten ja alle gleich groß sein und wenn man doppelte Parität möchte, dann ist man ja ohnehin direkt bei 5+ Platten. in Verbindung mit meinen geringen Anforderungen an die Große war das für mich sehr sinnvoll, zumal man 500GB HDD zum zeitpunkt des Serverbaus hinterhergeschmissen bekamm. Ist aber durchaus ein weiterer Grund warum ich Unraid so reizend finde, wenn da mal eine von den 500GB HDD kaputt gehen sollte, dann brauch ich nicht wieder eine davon kaufen, sondern kann das Array nach und nach mit größeren Platten füllen. Auch wenn man da natürlich bei den Paritätsplatten anfangen müsste. Den RAM aufzurüsten wäre sicherlich wünschenswert, will aber natürlich ungerne noch großartig Geld in soeine veraltete DDR3-Platform stecken. Jetzt einfach nochmal 4GB dazu stecken ist auch immer soeine Sache, DDR3 war da meiner Erfahrung nach nicht besonders robust was volle Slotbelegung und Modul-mixen anging. Ich werde wohl mal bei Kleinanzeigen schauen, ob ich in der Nähe irgendwo 8-16GB DDR3 1333MHz finde. Dann mal erstmal mit der Unraid-Testlizenz schauen wie mir das alles gefällt und dann kann ich ja immernoch mal später auf etwas moderneres umsatteln. Evtl wenn mein Hauptrechner erneuert wird etwas auf der AM4 Basis aufbauen. MfG Christian
  4. Guten Tag erstmal, ich bin Christian und spiele mit dem Gedanken mir einen Unraid-Server aufzubauen. Die letzten etwa 5Jahre hatte ich einen OMV4 NAS-Server, den ich aus Teilen gebaut habe die halt so rumlagen. Intel i3-540 MSI H55M-ed55 4GB GEIL DDR3 400W Enermax Liberty 2 Eco 120GB Crucial BX500 OS 5x500GB RAID6 Nutzung rein als NAS, in erster Linie um die Daten hier in meinem Netzwerk von all meinen Rechnern erreichbar zu machen. Keine krassen Workloads wie Filmschnitt oder ähnliches. Mit ein bisschen underclocking und feintuning habe ich den auf so 42W im Betrieb und 27W im Idle (Downspin) bekommen. Daher habe ich den aber dann in der Regel immer per WoL gestartet und per Autoshutdown nach 20min runterfahren lassen. Das geht mir mitlerweile aber ziemlich auf die Nerven, immer erst 5min warten bis der Server sich bequemt erreicht bar zu sein. Würde ich also nicht mehr machen. Vor etwa einem halben Jahr hatte ich dann auf dieses neumodische Cloud-Zeug umgesattelt, klingt ja alles ganz toll und ich brauchte eh ein neues office. Also Microsoft OneDrive. Ich bin eigentlich bekennender MS-Windows-Fan, aber das war voll der Griff ins Klo. Der Kram ist unfassbar langsam und ständig hängt irgendwas, auch fühlt sich mein Hauptrechner mit OneDrive an als wäre der dreimal langsamer. Hauptrechner ist ein: AMD Ryzen 7 3700X ASRock B450 Pro4 32GB G.Skill Aegis 3200 1TB Samsung 980 Pro NVMe KFA2 GeForce GTX 1660 Super Seasonic Focus GX-550W BeQuiet! Pure Rock2 BeQuiet! Pure Base 600 (Nicht wundern über die ungewöhnliche Zusammenstellung, das ist speziell für meine CAD-Bedürfnisse angepasst) Nun habe ich in letzter Zeit immer mal wieder was von Unraid gehört und speziell das Video von ct3003 hat mich jetzt dazu gebracht mir das dochmal etwas genauer anzuschauen und das gefällt mir. An den üblichen NAS-Lösungen, Synology, QNAP usw stört mich extrem, dass man sobald man mehr als 4 Platten möchte direkt eine Niere verkaufen muss. Ich möchte nämlich gerne eine doppelte Parität. Ist mir einfach wohler mit, daher auch bei dem alten Server bereits ein Raid6. An Unraid gefällt mir dort besonders, dass man sein Array relativ leicht upgraden kann, auch mit anderen Festplattengrößen. Und, dass die Platten im Notfall auch einzeln auslesbar sind, wenn das Array mal zerbrechen sollte und man da schnell dran muss. (Sollte ich irgendwas falsch verstanden haben gerne sagen) Zudem finde ich die Möglichkeiten Richtung Adblock/Pihole durchaus interessant, bisher habe ich überall in Firefox einfach Ublock installiert, aber soeine zentrale Adblock Instanz die wir auch die FireTV-Stick frei hält klingt schon nice. Nun bin ich aber etwas unschlüssig was ich genau machen soll und brauche daher eure Hilfe. Einfach meinen alten Server weiternutzen? Unraid drauf packen, die OS-SSD zum Cache ernennen und ab dafür? Bisher hielt ich die Verbrauchswerte immer für völlig katastrophal, 32nm undso. Aber je mehr ich hier im Forum lese, desto mehr begegnen mir auch Werte in der Größenordnung. Adblock oder andere Dockeranwendungen will man dem Ding aber wohl nicht zumuten. In den Youtube-Videos bauen aktuell ja viele irgendwas auf i3-12100-Basis. Klingt schon sehr spannend, hat aber vermutlich viel zu viel Leistung für ein einfaches NAS, ohne Transcoding-Anforderungen. Kann aber ja noch kommen, man wächst mit seinen Möglichkeiten? Würde dann vermutlich Gehäuse, Netzteil und Festplatten von meinem alten Server wiederverwenden und sowas dazu kaufen: https://geizhals.de/wishlists/3612917 Eine Crucial P2 250GB NVMe als Cache hätte ich noch da. Über das Biostar-Mainboard scheiden sich aber ja wohl die Geister, es hätte alles was mir gefallen würde zu einem guten Kurs. So wirkliche Erfahrungsberichte dazu habe ich aber nicht finden können. Oder eine echte Energiesparlösung richtung Mini-ITX, wobei mir da die Upgradebarkeit fehlt, die meisten dieser boards kaum IO haben. Möchte schon gerne meine massig vorhandenen 500GB-Platten weiternutzen, zumal ich nicht nicht viel Platz brauche (1,5-2TB) und gerne die doppelte Parität möchte, was 5 bis 6 Datenplatten bedeutet. Nachteil, ich brauche dann auch ein neues Gehäuse und Netzteil. Die Platzersparnis eines ITX-Cases wäre mir unwichtig. Aber vielleicht gibt es da ja eine ansprechende aktuelle Hardwarezusammenstellung, die für meinen zweck Sinn machen würde. Oder als letzte Möglichkeit noch, weswegen ich meinen aktuellen Hauptrechner auch erwähne: Der dürfte auch durchaus mal aktualisiert werden, Richtung PCIe4/5, DDR5 usw. Also könnte ich mir auch vorstellen diesem ein neues MB + Prozessor + Ram zu verpassen und dann die frei werdenden Teile für den Server zu nutzen. Soein 3700X ist jetzt aber wohl nicht unbedingt der ideale Prozessor für ein zumindest einigermaßen Stromsparendes NAS-System.. Eine abschließende Frage noch. Gibt es irgendwo eine Liste empfehlenswerter USB-Sticks für das Unraid-OS? Ich habe überwiegend SanDisk hier, habe jedoch gelesen, dass diese nicht unbedingt empfehlenswert sind, da die keine eindeutige Seriennummer haben?. MfG Christian

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