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AdGuard Home Docker zeigt keine IPv6 Adresse

Featured Replies

Hallo zusammen,

 

im Einrichtungsassi steht bei mir keine IPv6 Adresse. Wo hab ich einen Fehler gemacht? Habe bei der Einrichtung des ADGuard selbst "alle Schnittstellen" und Port 3000 gelassen. Die IPv4 taucht auf wie eingegeben. Eigentlich müsste das doch so aussehen:

grafik.thumb.png.b352a94801525504279057754ee3dd9b.png

Welchen Netzwerk-Typ hast du beim Docker eingestellt?

 

Mit Adguard Home hatte ich selbige Probleme im Bridge und Host-Modus. Erst das Wechseln auf Br0 brachte Erfolg.

 

Im Br0 gibst du dem Docker dann eine eigene feste IP-Adresse. Über den Router zieht sich dann Adguard Home die IPv4 und IPv6. So klappte es zumindest bei mir.

 

Nachtrag:

Ich habe beim Wechsel den Docker komplett gelöscht inkl. Appdata löschen, um zu vermeiden, dass er evtl. vorherige Konfigurationen übernimmt.

Edited by CamilloCox
Missing Information

  • Community Expert
10 hours ago, CamilloCox said:

Im Br0 gibst du dem Docker dann eine eigene feste IP-Adresse. Über den Router zieht sich dann Adguard Home die IPv4 und IPv6. So klappte es zumindest bei mir.

Und was machst du, wenn du einen neuen IPv6 Prefix bekommst? Dann stimmt ja die feste IPv6 vom Container nicht mehr.

  • Author

Hi,

ich habe direkt mit br0 installiert. Ich finde die Sache ist ziemlich interessant. In diversen Anleitungen heisst es man soll die IPv4 bei der Fritzbox im lokalen DNS der Fritzbox eintragen. Also die Standardmäßige 192.168.178.1 ersetzen. Aber! Die IPv6 wird komplett ignoriert. Das heisst doch, dass ich bei jedem Client der IPv6 kann (was quasi jeder ist), nicht weiß wieviel Trafik am AdGuard vorbeigeht. Ich hab also ein ziemliches leck.

Ich hab mich aus Gründen nicht sehr mit IPv6 beschäftigt. Daher weiß ich nicht wann / ob sich ein Client für IPv6 statt v4 entscheidet. Auch Google gibt dazu keine Infos Preis. Auch bei der Fritzbox bin ich mir nicht sicher wie die das Handhabt, da ich ja alle Clients im Netzwerk unter IPv4 sehe. Ich kann mir gut Vorstellen, dass v4 als Anzeigename dargestellt wird und im Hintergrund ein Großteil über v6 läuft. Oder Möglicherweise ist das ein Prio Ding. Wenn v6 verfügbar, dann wird v6 priorisiert. Wie gesagt ist es schwer an solche Infos zu kommen. Aber ich bin dran :)

  • Community Expert

Du musst im Router natürlich für IPv4 und IPv6 den DNS, also AdGuard hinterlegen.

 

Allerdings kann ich dir aus Erfahrung sagen, dass manche Geräte an den Einstellungen vorbei arbeiten. Ich habe zb ein Fire Tablet, wo ich als primäre und sekundäre DNS IP, die von PiHole eingetragen habe. Deaktiviere ich nun den Container, löst das Tablet alle Domains ganz normal auf. Da ist also noch ein Dritter DNS hinterlegt, den ich nicht sehen kann. Ich müsste also eigentlich jeglichen DNS Traffic bis auf den zu PiHole sperren, um das in den Griff zu bekommen.

  • Author

Hi,

also ich habe den Docker noch einmal deinstalliert und bin alle Schritte bei erneueter install. sorgfältig durch gegangen.

Ich behaupte jetzt einfach mal, dass es kein IPv6 dafür gibt. Beim Install gibts nur die Auswahl einer einzigen IPv4 Adresse als static. Trägt man nix ein, gibts automatisch eine zugewiesen. In der Gui angekommen kann ich lediglich "alle schnittstellen" oder eben "br0" auswählen. Angezeigt wird hier auch nur entweder eine oder 2 IPv4 Adresen auf denen er lauscht (static + host). Wenn man bedenkt, dass gut 50% meines Traffic (IPv6 Anteil) deshalb nicht über AdGuard laufen, oder ich zum verhindern neue Tech abschalte (IPv6 im Router aus), kann man den Docker schlicht als nutzlos bezeichnen. Schlimmer noch, Aufgund der vieilen Anleitungen die überwiegend nur IPv4 beschreiben, möchte ich gar nicht wissen, wie viele sich hier in falscher Sicherheit wiegen.

 

 

  • Community Expert

Und bei GitHub oder wo auch immer der Container verwaltet wird, gibt es keine Anfragen zu IPv6?

  • Author

Okay,

ich habs gelöst. Ich hatte da einen Heureka Moment. Als Noob der ich bin, hab ich natürlich nicht daran Gedacht meine Netzerkeinstellungen in Unraid gegen zu checken. Ist halt seit der Installation auch schon ne Weile her ;) Hier war nur IPv4 eingestellt. 1+1 zusammengezählt und siehe da nun gibts auch eine IPv6 auf die er horcht. Ich nehme aber gerne noch Ratschläge zum Umgang mit IPv6 an. Ich vermute ich lande jetzt erstmal in der Hölle, da das vermutlich nen richtigen Rattenschwanz hinter sich herzieht 🤯

 

 

  • 3 years later...

Altes Thema, aber dasselbe Problem. Ich dachte eigentlich, ich hätte es, aber ich bin nun im Ausland per VPN nach Hause über WireGuard in meiner FRITZ!Box verbunden. Ich nutze ebenfalls br0 für AdGuardHome. Zu Hause hatte ich seit der Aktivierung von IPv6, die ich für ein Thread Netzwerk für mein Smart Home brauchte, erstmal nur Probleme und es dann mit der jetzigen Konfiguration aber geschafft, dass alle Geräte über AdGuardHome laufen.

In der FRITZ!Box habe ich unter IPv4 Adressen für Lokaler DNS-Server die IP-Adresse von AdGuardHome, also bei mir 192.168.178.2 angegeben. Bei IPv6 Adressen, ebenfalls unter Heimnetz, so:

image.png

image.png

Meine Unraid Einstellungen:

image.png

image.png

Meine AdGuard DNS Einstellungen:

dns:
  bind_hosts:
    - 0.0.0.0
    - '::'
  port: 53
  anonymize_client_ip: false
  ratelimit: 0
  ratelimit_subnet_len_ipv4: 24
  ratelimit_subnet_len_ipv6: 56
  ratelimit_whitelist: []
  refuse_any: true
  upstream_dns:
    - '[/fritz.box/]192.168.178.1'
    - '[/168.192.in-addr.arpa/]192.168.178.1'
    - '[/local/168.192.in-addr.arpa/]192.168.178.1'
    - https://dns10.quad9.net/dns-query
  upstream_dns_file: ""
  bootstrap_dns:
    - 9.9.9.10
    - 149.112.112.10
    - 2620:fe::10
    - 2620:fe::fe:10
  fallback_dns: []
  upstream_mode: load_balance
  fastest_timeout: 1s
  allowed_clients: []
  disallowed_clients: []
  blocked_hosts:
    - version.bind
    - id.server
    - hostname.bind
  trusted_proxies:
    - 127.0.0.0/8
    - ::1/128
  cache_enabled: true
  cache_size: 4194304
  cache_ttl_min: 0
  cache_ttl_max: 0
  cache_optimistic: false
  bogus_nxdomain: []
  aaaa_disabled: false
  enable_dnssec: false
  edns_client_subnet:
    custom_ip: ""
    enabled: false
    use_custom: false
  max_goroutines: 300
  handle_ddr: true
  ipset: []
  ipset_file: ""
  bootstrap_prefer_ipv6: false
  upstream_timeout: 10s
  private_networks: []
  use_private_ptr_resolvers: true
  local_ptr_upstreams:
    - 192.168.178.1
  use_dns64: false
  dns64_prefixes: []
  serve_http3: false
  use_http3_upstreams: false
  serve_plain_dns: true
  hostsfile_enabled: true
  pending_requests:
    enabled: true

Scheinbar umgehe ich geschickt IPv6 irgendwie, da in meinen AdGuardHome Logs immer nur IPv4-Adressen auftauchen. Das war nämlich mit einer anderen Konfiguration so, dass Windows Rechner IPv6 hatten und dem entkommen waren.

Und nun ist es so, dass die VPN-Verbindung definitiv weiterhin über IPv6 geht und deshalb meine schönen Redirects für meine Domain nicht klappen. Der Windows Rechner mit der VPN Verbindung gibt bei ifconfig nämlich:

nslookup int.xyz.de
Server:  fritz.box
Address:  fd31:e9c1:819e:0:3e37:12ff:fedb:e7c

Name:    int.xyz.de

Die IPv4-Adresse taucht auch in AdGuardHome auf. Kurioserweise sogar manche Redirects, die aber nicht klappen. Wo liegt der Fehler?

image.png

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