July 29, 20232 yr Guten Morgen, ich habe ein Problem mit Unraid und dem Neustart/Update auf Unraid 6.12.3 gestern morgen. Die AppData der meiner Docker-Container wurden gelöscht. Meine MariaDB-Datenbanken sind futsch, genauso wie mein Gitea-Konstrukt. Mein NginxProxyManager mit den ganzen Zertifikaten war auch zerstört und ich bin kurz davor zu explodieren, weil Murphys-Gesetz zuschlägt, dass selbst mein Backup der Datenbanken nicht funktioniert (das hat aber nichts mit Unraid zutun, ich aber auch durch den Verlust der N8N-Konfigurationen nicht mehr analysieren kann). Ich habe ein englischsprachigen Forumeintrag hier gefunden, aber irgendwie verstehe ich das nicht zu 100% wo da das Problem war. Der Eintrag zielt darauf ab, dass die Daten im Cache lagen, was bei mir nicht der Fall war. Im Server ist 1 SSD eingebaut plus 4 HDD die als RAID konfiguriert wurden. Die Docker-Container haben ihre AppData alle im Verzeichnis /mnt/user/appdata/... und nur mein Vaultwarden lebt noch zu 100%. Alles andere ist hinüber oder inkonsistent. Bei den MariaDB-Datenbanken sehe ich im Verzeichnis, welche DBs angelegt waren und teilweise sind noch Tabellen da, aber bestimmt 80% der Daten sind weg. Die AppData-Dateien sollen nur auf der SSD gespeichert werden. Jetzt bin ich ziemlich ratlos, ob ich nicht irgendwo ein Konfigurationsfehler habe oder dergleichen. Ich sehe keine Fehler in der SSD (SMART sagt alles ist iO). Habt ihr eine Idee, wo ich suchen muss/kann?
July 29, 20232 yr 1 hour ago, axhogbue said: Die AppData der meiner Docker-Container wurden gelöscht sicherlich nicht ... 1 hour ago, axhogbue said: Tabellen da, aber bestimmt 80% der Daten sind weg. wie man hier auch sieht ... 1 hour ago, axhogbue said: Die AppData-Dateien sollen nur auf der SSD gespeichert werden. dann zeig mal einen screen deiner Main Seite (disk Aufteilung) 1 hour ago, axhogbue said: Im Server ist 1 SSD eingebaut plus 4 HDD die als RAID konfiguriert wurden. das passt nicht so wirklich zusammen ... kann jetzt aber auch täuschen ... Zusammengefasst, deine Daten sind ja anscheinend da, warum die Docker nicht mehr funktionieren ... kann man anhand der Angaben nicht wirklich sagem ... da sagen die Docker logs der jeweiligen Docker sicher mehr aus ... und wenn appdata NUR auf der SSD liegen sollen, zeig mal noch deine disk Aufteilung
July 29, 20232 yr Author 1 hour ago, alturismo said: wie man hier auch sieht ... Jaein. Die Datenbanken sind noch da, aber ich arbeite seit Wochen an der Datenbank Contra und jetzt sind nur noch 7 der ursprünglich 18 Tabellen da. Ich bekomme auch keine Verbindung mehr hin, weder von einem Client (in meinem Fall von HeidiSQL), noch vom Server selber. In der Docker-Config gibt man ja einen Default-User und Password an. Den scheint es nicht mehr zu geben. Mit mysql -u chef -p -h localhost (im Docker-Terminal) kam ein "Authentication failure" Bei den Docker-Logs ist mir aufgefallen, bspw. beim NPM, dass er das Fehlen eines Zertifikats bemängelt hat und deswegen konnte der Container nicht mehr starten. Als ich da nach geschaut hatte, waren nur noch 4 Zertifikate von 7 Proxy-Hosts da. Beim MariaDB Container muss ich nochmal reinschauen, ob ich da was sehe. Und bei Gitea sehe ich beim Aufruf der Seite den Install-Wizard. Ich kann alles neu einrichten. D.h. meine Projekte sind weg, meine Issues, etc. Auch hier habe ich im Ordner selber auch geschaut, ob die Daten auf der Platte noch währen, aber ich finde keine Projekt-Ordner Hier meine Disks Und für AppData kann ich nur Array einstellen, deswegen mein "Kniff" mit Einbezogen im Array ist nur Disk 1 und ausgeschlossen ist Disk 2. Somit sollten die Daten nur auf der SSD liegen.
July 29, 20232 yr 26 minutes ago, axhogbue said: Und für AppData kann ich nur Array einstellen, deswegen mein "Kniff" mit Einbezogen im Array ist nur Disk 1 und ausgeschlossen ist Disk 2. Somit sollten die Daten nur auf der SSD liegen. ja, so passt das schon, wobei es zwar in der Konstellation keinen Sinn ergibt, aber dies wäre ein anderes Thema per se löscht Unraid gar nichts, und wenn wären alle Daten ex ... und nicht ein bisschen hier und ein bisschen da ... sprich, was auch immer passiert ist bei dem reboot hängt an config Fehlern ... dazu müsste man jetzt Stück für Stück schauen was du da machst mit deinen Docker's ... wenn es ein grundsätzliches Problem gäbe, würdest du dies sicher öfters hören ... schau mal zum Spaß im Terminal ls -la /mnt/disk2 was da so liegt .. dürfte ja kein /appdata Ordner liegen ...
July 29, 20232 yr Author 4 hours ago, alturismo said: ja, so passt das schon, wobei es zwar in der Konstellation keinen Sinn ergibt, aber dies wäre ein anderes Thema Wie müsste es denn richtig eingestellt sein? Wie gesagt ich habe 5 Platten drin, 1 SSD und 4 als RAID10. Auf Disk2 ist tatsächlich kein AppData. Und bei allen Docker-Containern nutze ich weitestgehend die Standardkonfiguration aus dem Marktplatz. Nur bei N8N habe ich ein DynDNS Script für Strato eingebunden. Das heißt auch alle Pfade werden automatisch gesetzt. Ich sehe in keinem Log Löschbefehle und vom logischen her fällt mir keine Stelle ein, wo Daten plötzlich umgebogen/manipuliert oder gar gelöscht werden. Ein Reboot startet stumpf bestehende Container, die wiederum die Volumes wieder verknüpfen. Kommt nur das Update auf das neueste Unraid in Frage. Ich weiß eben nicht, ob ich wieder meine Architektur darauf aufbauen kann oder ob ich doch ein Systemwechsel wieder auf Proxmox oder Univention machen muss. Unraid ist schon cool.
July 29, 20232 yr 1 hour ago, axhogbue said: Wie gesagt ich habe 5 Platten drin, 1 SSD und 4 als RAID10. ein hardware raid ins array zu packen ist auch ... gewagt hat aber nichts mit deinem Problem zu tun da du ja bewusst auf die ssd schreibst, wobei dein Konstrukt in Gänze komplett an Unraid vorbei läuft ... dir wird die Verwaltung der Docker und co gut gefallen, aber sinnig ist das alles nicht unbedingt ich schätze (nur gewagte Schätzung aus der Ferne) dass du einfach falsch konfiguriert hattest, ich nenne mal ein Beispiel, in einer App muss ich auch in den gemounteten Pfad (aus Docker Sicht) schreiben um die Daten perstent auf .../appdata liegen zu haben, hier wird schonmal gerne falsch in einer webui oder wie auch immer konfiguriert. das wäre jetzt bei dem Gitea mein erster Gedanke ... ich kenne und nutze den nicht ... daher schwer zu beurteilen ob du /data genutzt hast. mariadb ... verwundert mich sehr da "ein Teil" da ist und anderes wiederum nicht ... wer oder was sollte das löschen ... NPM ... das Gleiche ... ein Teil da, ein Teil weg ... und bei einem reboot weg = Daten waren im RAM ... selbst wenn die ins Image/directory geschrieben worden wären, wäre noch so lange alles da bis man den Docker neu macht (update, Änderung an der Config, ...) 1 hour ago, axhogbue said: Ich weiß eben nicht, ob ich wieder meine Architektur darauf aufbauen kann oder ob ich doch ein Systemwechsel wieder auf Proxmox oder Univention machen muss. Unraid ist schon cool. da du eh außer der webui nicht wirklich den Nutzen bei Unraid suchst ... und wenn du dir bei den anderen Systemen (wobei wenn du Docker nutzt da die gleichen Spielregeln gelten) sicherer bist ... wäre meine Entscheidung klar.
July 29, 20232 yr Author 52 minutes ago, alturismo said: ich schätze (nur gewagte Schätzung aus der Ferne) dass du einfach falsch konfiguriert hattest, ich nenne mal ein Beispiel, in einer App muss ich auch in den gemounteten Pfad (aus Docker Sicht) schreiben um die Daten perstent auf .../appdata liegen zu haben, hier wird schonmal gerne falsch in einer webui oder wie auch immer konfiguriert. Hmmm, ich weiß über die GUI mache ich es mir leicht. Ich denke in Summe ist Unraid kein triviales System, wobei es als einziges System aus meiner Sicht schafft, genau die Anforderungen unter eine Haube zu bringen. Proxmox ist auch schon gut um separate Container für Gitea, NPM und Co zu etablieren. Was nicht so einfach geht ist dann das Thema SMB Share. Genau umgekehrt bei Univention. Super Small Business Serversystem wo ich super Shares einrichten kann, sie haben aber die Virtualisierungskomponente UVMM entfernt und das System hat schon Fokus auf Business. Als Privatperson hat man nicht immer eine Flotte an Servern oder eben leistungsstarke Systeme zu Hause, um jeweils das passende System für die passende Anforderung zu haben oder es fehlt schlichtweg die Zeit. Zurück zum Problem und keine Hymnengesänge auf das eine oder andere System: Ich nehme die GUI Einstellungen so wie sie im AppStore sind und wenn ich als Pfad /mnt/user/AppData sehe, war meine Interpretation, dass das ein persistenter Pfad ist. Wie gesagt, ich glaube eher das Update ist dafür verantwortlich, weil ich ebenso glaube das ich persistente Pfade hatte. Sei es drum, mein Backup-Script mit Upload auf ein HiDrive hatte scheinbar auch ein Fehler in der Zwischenzeit, daher habe ich auch 0 Backups. Ich muss so oder so von Vorne anfangen. Jetzt muss ich nur schauen, wo ich spontan 1 TB auslagern kann, damit ich den Server platt machen kann.
July 29, 20232 yr Author 1 hour ago, alturismo said: ein hardware raid ins array zu packen ist auch ... gewagt hat aber nichts mit deinem Problem zu tun da du ja bewusst auf die ssd schreibst, wobei dein Konstrukt in Gänze komplett an Unraid vorbei läuft ... dir wird die Verwaltung der Docker und co gut gefallen, aber sinnig ist das alles nicht unbedingt Wenn ich Unraid neuinstalliere, auf was muss ich denn achten? Meine Idee war schon, die schnellen Daten auf der SSD zu belassen wie eben die AppData und alles andere auf dem Hardware RAID.
July 29, 20232 yr 5 minutes ago, axhogbue said: als Pfad /mnt/user/AppData sehe, war meine Interpretation, dass das ein persistenter Pfad ist. so ist es auch, aber im oben genannten Beispiel heißt das, in der Gitea App ist dieser Pfad als /data hinterlegt, sprich, was du innerhalb Gitea unter /data speicherst ist persistent auf dem Host system /mnt/user/appdata/gitea, wenn du innerhalb des Dockers beispielsweise den Pfad /mnt/user/appdata/Gitea genutzt hast (das passiert gerne) dann ist das NUR innerhalb des Dockers und meist sogar in einem tempfs ... das würde erklären warum diese Daten nach einem reboot verschwinden würden. 5 minutes ago, axhogbue said: Meine Idee war schon, die schnellen Daten auf der SSD zu belassen wie eben die AppData und alles andere auf dem Hardware RAID. dann behalte dein Hardware Raid (wird aber nicht supported) im Array und nimm die SSD als cache drive, setze appdata auf cache primary only sieht dann beispielsweise so aus dann passt das zumindest auch in die "Unraid Welt" du musst Unraid auch nicht neu installieren, tools, new config, disks so zuweisen, löschen was du neu machen willst, fertig. 12 minutes ago, axhogbue said: Wie gesagt, ich glaube eher das Update ist dafür verantwortlich das Update hat mich auch viel nerven gekostet, aber das was du hier beschreibst kann einfach nicht sein, sorry ... das war es (leider) sicher nicht, sonst wäre die Ursache jetzt einfach gefunden ... wenn du jetzt neu startest mit diversen Diensten, schau nach was, wo, passiert ... dann erklärt sich der Rest von selbst
July 30, 20232 yr Und was ist in /user? Hier zeigst du nur was auf disk1 liegt: /user ist die Summe aus /cache und /disk1. Warum kommst du eigentlich darauf, dass was fehlt, die Tabellen-Dateien sind doch wenn in den Unterordnern /git, /iobroker, usw. Oder waren es viel mehr Unterordner/Datenbanken? Wie gesagt schau /user an, die werden vermutlich da liegen. On 7/29/2023 at 5:20 AM, axhogbue said: Meine MariaDB-Datenbanken sind futsch Ich empfehle niemandem mehrere Datenbanken in einem Container. Damit hat man nur unnötige Mehrarbeit (Kommandozeile etc) und so eine Situation wie du sie jetzt hast, hat man dann auch nicht (das gleich alles kaputt ist). Erstelle pro Datenbank einen Container mit geändertem Namen und geänderten Pfad. Dann sieht man auch welcher Container (Datenbank) wie viel Last verursacht und man hat eine viel bessere Performance. Apropos Performance. Es ist kontraproduktiv /appdata auf was anders als /cache liegen zu haben. Wenn du dir Gedanken wegen der Ausfallsicherheit gemacht hast: Es ist eben nur eine Ausfallsicherheit im Array. Backups sind entscheidend. Daher alles auf /cache packen und regelmäßig Backups von /appdata Richtung Array machen. On 7/29/2023 at 5:20 AM, axhogbue said: selbst mein Backup der Datenbanken nicht funktioniert Kurze Empfehlung für mein Plugin zur Sicherung von /mnt/cache/appdata nach /mnt/disk2/backup/appdata: Dann gib es auch keine Probleme mehr mit der Wiederherstellung.
July 30, 20232 yr Author 1 hour ago, mgutt said: Und was ist in /user? Hier zeigst du nur was auf disk1 liegt: /user ist die Summe aus /cache und /disk1. Warum kommst du eigentlich darauf, dass was fehlt, die Tabellen-Dateien sind doch wenn in den Unterordnern /git, /iobroker, usw. Oder waren es viel mehr Unterordner/Datenbanken? Wie gesagt schau /user an, die werden vermutlich da liegen. Ich empfehle niemandem mehrere Datenbanken in einem Container. Damit hat man nur unnötige Mehrarbeit (Kommandozeile etc) und so eine Situation wie du sie jetzt hast, hat man dann auch nicht (das gleich alles kaputt ist). Erstelle pro Datenbank einen Container mit geändertem Namen und geänderten Pfad. Dann sieht man auch welcher Container (Datenbank) wie viel Last verursacht und man hat eine viel bessere Performance. Apropos Performance. Es ist kontraproduktiv /appdata auf was anders als /cache liegen zu haben. Wenn du dir Gedanken wegen der Ausfallsicherheit gemacht hast: Es ist eben nur eine Ausfallsicherheit im Array. Backups sind entscheidend. Daher alles auf /cache packen und regelmäßig Backups von /appdata Richtung Array machen. Kurze Empfehlung für mein Plugin zur Sicherung von /mnt/cache/appdata nach /mnt/disk2/backup/appdata: Dann gib es auch keine Probleme mehr mit der Wiederherstellung. Interessanter Ansatz. D.h AppData ist bei dir nicht persistent und regelst das nur über Sicherungen? Von den anderen Systemen kenne ich öftere Reboots. Der vorgestern war der erste seit 3 Monaten. Das heißt kein Update und dergleichen. Wie sieht dann bei dir ein Reboot aus? Ja das Backup-Konzept muss ich beim nächsten Mal anders denken. Meine Umsetzung über N8N Backups zu machen und diese dann außerhalb zu lagern ist wohl noch nicht zu Ende gedacht. Ich hatte nur eine Notification über Telegram, wenn ein Fehler im Prozess war. Das der Prozess selber ein Fehler hatte, hatte ich nicht bedacht, daher nie eine Info bekommen, dass meine Updates nicht gelaufen sind. Ich verschiebe gerade meine Daten in die Cloud und wenn das fertig ist, geht es von vorne los.
July 30, 20232 yr 21 minutes ago, axhogbue said: Von den anderen Systemen kenne ich öftere Reboots. Der vorgestern war der erste seit 3 Monaten. Das heißt kein Update und dergleichen. Wie sieht dann bei dir ein Reboot aus? Häh? /mnt/cache ist persistent.
July 30, 20232 yr Author 42 minutes ago, mgutt said: Häh? /mnt/cache ist persistent. Dann muss ich das falsch interpretiert haben. Entschuldige bitte
July 30, 20232 yr 39 minutes ago, axhogbue said: Dann muss ich das falsch interpretiert haben. Entschuldige bitte ok, dann ergibt das auch langsam ein Bild warum du das so eingerichtet hast wie es ist ... natürlich ist /mnt/cache/appdata persistent ... cache ist nur ein Name und kein Ram Cache ... denke du hast da vielleicht einiges falsch interpretiert ... daher auch meine Empfehlung die SSD aus dem Array zu nehmen und als cache zu konfigurieren ... und ohne Parity hast du eh keinen Ausfallschutz seitens Unraid, du bist mit deinem setup nur abhängig von deinem Hardware Raid mit den HDD's... und die SSD in dem Verbund hat da gar keinen Sinn ergeben
July 30, 20232 yr Author Muss ganz ehrlich sagen, ich habe mir die vielen Wiki Einträge nicht durchgelesen. Lieber Trial-and-Error und versuchen nicht auf die Nase 👃 zu fliegen. Klappt mal mehr mal weniger gut.
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