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Mini PC als Basis für Unraid

Featured Replies

Hi zusammen

Ich suche aktuell Hardware um meine 4 Bay Asustor NAS zu ersetzen.

Ich möchte keine Virtualisierung auf dem System betreiben sondern nur Storage bereit stellen. 

Ich war gedanklich schon bei einem System mit ASRock Board mit dem Intel N100 als ich über diesen Mini PC gestolpert bin

https://www.amazon.de/dp/B0C8J2RT96?th=1&linkCode=sl1&tag=schroederdennis-21&linkId=7260ae2b8a56d1a6e148412ce8087c48&language=de_DE&ref_=as_li_ss_tl

Was haltet ihr davon?

Wäre der eine Option als NAS? Würde statt 2 Nvme nur eine einsetzen und ein Adapter auf 4* SATA um so insgesamt 6 Platten anschließen zu können.

Ich weiß das passt dann nicht in das Gehäuse und ich müsste das mit der Stromversorgung regeln.

 

Würde mich über eure Einschätzung freuen 

6 hours ago, Heimwerkerking said:

Ich suche aktuell Hardware um meine 4 Bay Asustor NAS zu ersetzen.

...

 

6 hours ago, Heimwerkerking said:

nur Storage bereit stellen. 

https://www.amazon.de/dp/B0C8J2RT96

6 hours ago, Heimwerkerking said:

Was haltet ihr davon?

Wäre der eine Option als NAS?

 

Solange Du mit den intern verbaubaren Datenträgern klar kommen würdest: ja

 

6 hours ago, Heimwerkerking said:

Würde statt 2 Nvme nur eine einsetzen und ein Adapter auf 4* SATA um so insgesamt 6 Platten anschließen zu können.

 

Welchen Adapter für 4 SATA meinst Du?

Ich kenne in der M.2 PCIe/NVMe 2280 Bauform bisher nur JMB585 Chips (5 x SATA, aber weniger empfehlenswert) und ASM1166 (6xSATA).

Für kleinere Slots (Key A/E gibt es noch ein paar JMB582 (2xSATA) Varianten, aber damit erreichst Du ja keine 4xSATA.

Ich vermute mal, daß Du einen ASM1166 meinst, welcher aufgrund der x1 Anbindung sinnvoll bei flotten Festplatten nur mit 4 xSATA im Array betrieben werden sollte.

Also der MiniPC wird mit 1x SATA (zu befürchten ist eine proprietäre nur 5V SATA Versorgung oder gar aufgelötet auf Mainboard) angegeben, per NVME SATA Adapter willst Du 4x SATA Ports anbinden. Wo kommt der 6. Port her?

 

 

Dieses Thema wurde schon mehrfach angesprochen und meist weitgehend verworfen.

Mit diesem Passivkühlgehäuse des MiniPC ist es aber nochmal etwas schwieriger.

Leider habe ich keine ausreichende Abbildung des offenen Systemes gesehen, deshalb kann ich zu dem System nur vermuten.

 

Besonderheit hier: Die M.2 sind in dem passiv gekühlten Gehäuse, welches als ganzes zur Kühlung benutzt wird. Ich kann zwar nicht ersehen, wo die M.2 eingebaut werden, aber unten wird wohl Bauraum für eine SATA 2,5inch Festplatte sein. Wenn man das Gehäuse wegen der M.2 und ihren Kabeln offen lässt kann es sein, daß die Kühlung nicht mehr ausreicht und das System nur gedrosselt läuft.

Wenn die M.2 sogar in Richtung CPU verbaut werden, würden die SATA Kabel sogar den Abstand nach oben vergrößern, wodurch die CPU mutmaßlich gar keinen Kontakt mehr zum Gehäuse/Kühlkörper bekommt.

Falls ich recht habe, macht es also keinen Sinn dieses passive System zu nehmen, da man sowieso allein hier schon die Kühlung stark nachbessern muß.

 

b) elektrisch/technisch klingt das gut, aber Du mußt Dir eine zusätzliche Stromversorgung und Platz für die nun externen Festplatten beschaffen/ausdenken.

Dieses zusätzliche Netzteil bedeutet weitere energetische Verluste. Je mehr Festplatten es werden, desto schwieriger wird es ein passendes Netzteil zu finden und man muß dann wohl auf PC Netzteile ausweichen. Bei PC Netzteilen nach ATX Standard braucht das Netzteil ein "Power OK" Signal vom Mainboard oder passende Drahtbrücke/Relaissteuerung.

Solche Netzteile mit Drahtbrücke starten bei angelegter Stromversorgung aber sofort und nicht mit dem steuerenden PC.

Du bräuchtest eine Ansteuerung für ein Relais, doch leider wird es schwierig aus dem Gehäuse eine entsprechende Steuerung heraus zu führen. (Vieleicht ein 5V Relais per USB?)

Ansonsten: Damit der MiniPC (warum passiv gekühlten MiniPC, wenn man ein externes Netzteil und Festplatten einsetzt, die dann ggf. unter Last doch aktive Kühlung erfordern?) und der Festplattenstapel nicht getrennt starten (unraid erkennt für das Array nur, was beim Booten da ist) könnte man auch eien Steckdosenleiste oder IP-Switch oder so nehmen, wodurch die 230V Versorgungsspannung der Netzteile hart gesteuert wird.

 

Dann kommt noch ein kleines Problem, welches sehr viele Fehlersymptome verursachen kann:

Wenn die Spannungspotentiale der beiden Komponenten (Festplattennetzteil und MiniPC) zu weit auseinander driften kann es von 'OK-Betrieb' über 'instabile Funktionen' bis 'Rauchfahnen' alles bewirken.

Zum Glück hat der MiniPC wenigstens einen Masseanschluß (wobei ich hoffe, daß sich der auch auch die Masse des 12V Netzteiles bezieht und nicht nur für das Gehäuse als Personenschutz ist) , so daß man zumindest die GND des MiniPC und des ext. PC Netzteiles zusammen legen kann.

Wenn die ihren Job richtig gemacht haben, driftet dann GND der beiden Stromversorgungen damit nicht zu weit voneinander ab.

 

Und zu guter Letzt: damit nicht alles 'umfallgefärdet' neben dem MiniPC auf dem Regal steht brauchst Du sowieso ein ext. Gehäuse. Das kannst Du gerne aus Balsaholz, Lochblech oder Pappmachee zusammenbauen (solange Du die elektrische und Brandsicherheit gewährleistest), aber entweder hast Du dann den MiniPC und ein 'Vogelhäuschen" nebeneinander stehen oder Du baust den MiniPC gleich mit in den Bretterverschlag mit ein. Und dann sehe ich so langsam wirklich keinen Vorteil mehr darin das so zusammen zu stückeln.

 

6 hours ago, Heimwerkerking said:

Ich weiß das passt dann nicht in das Gehäuse und ich müsste das mit der Stromversorgung regeln.

 

Tja, man kann es basteln und es kann funktionieren. Genauso gut kann es eine ziemliche Zeit und Geldverschwendung werden.

Was Du machst mußt Du entscheiden.

 

6 hours ago, Heimwerkerking said:

Würde mich über eure Einschätzung freuen 

 

Ich hatte so eine Idee zu unraid Anfangszeiten mal mit einem gebrauchten HP Mini-PC. Ich habe mich dann dagegen entschieden, weil es dann alles nur loses herumgefrickel und Bastelei ist. Das würde dann sowas ähnliches wie mgutts 10" Lösung sein (nur wollte ich alles in ein 19" Gehäuse oder Kiste oder so einsperren.)

Würde zwar Spaß machen, aber ich habe dann doch keinen Nutzen mehr darin gesehen.

Bei meiner HP Idee war die PC Hardware (MiniPC) wenigstens billig gewesen.

Aber Du willst sowieso 240Euro für einen neuen Barebone MiniPC ausgeben und musst sowieso ein Gehäuse für Festplatten, Zusattznetzteil und Lüfter/Kühlung dazu basteln.

Warum dann nicht sowieso ein kleines aber normales Mainboard mit CPU und boxed Lüfter nehmen und dann alles zusammen in eine Kiste/Gehäuse?

 

Da man bei beiden Varianten sowieso Zusatzkontroller, Ram, extraNetzteil, etc... dazu rechnen muß bleib es nicht bei dem MiniPC beim Kaufpreis von 240 Euro oder bei der normalen Lösung (105 Euro Mainboard+120 Euro CPU =225 Euro).

Aber Kosten für die Hauptkomponenten für beide Varianten liegen beide sehr nahe beieinander.

 

Wenn Du ggf. sowieso ein Bastelgehäuse akzeptieren würdest (um ext. Netzteil, Plattenstapel und Lüfter zu befestigen)

kannst Du auch gerne ein normales Mainboard in einen gelöcherten Holzkarton oder Blechgitter stecken und da dann alles zusammen einbauen.

 

Screenhsot der techn. beschreibung bei Amazon. Ich übersehe da irgendwie den erforderlichen 6. SATA Port.

MiniFanlesScreenshot 2023-12-25 184527.png

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