April 17, 20242 yr Hallo zusammen, ich habe aktuell ein Unraid System basierend auf meiner "alten" Workstation. Hier werkelt ein AMD Threadripper 2950X, mit 64GB RAM, 14x 8TB HDDs (13x Data + 1x Parity), 256GB SATA SSDs (in einem Pool für VMs), angebunden über 2 LSI SAS3008 und noch 2x NVMe's als Docker Ablage und Cache. Das System hosted aktuell knapp 100TB im Hauptarray wovon 60TB belegt sind, sowie rund 20 Docker Container und 1 VM (homeassistant). Eigentlich war ich mit dem System immer Happy, aber irgendwas auf dem Mainboard will nicht mehr so richtig und produziert immer mal wieder Kernel Panics oder sonstige Hickups. Da meine gesamte Hausautomatisierung daran hängt und der Wife Acceptance Faktor deutlich schrumpft wenn man morgen kein Licht anschalten kann, soll ne solidere Hardware her. Prinzipiell sehe ich da 3 Optionen: 1. HP DL380 Gen9 mit nem angeschlossenen HP D3600 Disk Array 2. Supermicro Storage Server 847 mit 36Bays 3. Neuer Eigenbau Herausforderung daran - Das ganze soll natürlich nochmal so kostengünstig wie Möglich funktionieren, mehr wie 2000€, maximal 2500€ möchte ich eigentlich nicht ausgeben. Gibt es vielleicht noch andere Ideen oder Vorschläge wie man das ganze Umsetzen kann? Was ich parallel Überlege, ist die Daten aus dem "normalen" unraid Array in einen ZFS Pool zu migrieren. Ich habe immer öfter Probleme mit den Read Speeds ohne Striping. Da würde mir ein ZFS Pool gelegen kommen. Viele Grüße
April 17, 20242 yr 4 hours ago, slemens said: Hier werkelt ein AMD Threadripper 2950X, mit 64GB RAM, 14x 8TB HDDs (13x Data + 1x Parity), 256GB SATA SSDs (in einem Pool für VMs), angebunden über 2 LSI SAS3008 und noch 2x NVMe's als Docker Ablage und Cache. Das System hosted aktuell knapp 100TB im Hauptarray wovon 60TB belegt sind, sowie rund 20 Docker Container und 1 VM (homeassistant). Wenn Du ein paar der kleinen Festplatten gegen ein paar große austauschst brauchst Du nicht so viele Festplatten 4 hours ago, slemens said: Prinzipiell sehe ich da 3 Optionen: 1. HP DL380 Gen9 mit nem angeschlossenen HP D3600 Disk Array 2. Supermicro Storage Server 847 mit 36Bays 3. Neuer Eigenbau Da Dein aktuelles System vermutlich schon nicht sehr sparsam ist (allein, weil die SAS Kontroller da schon doppelt in die Suppe spucken) und die CPU für die gelistete Anwendungen absoluter Overkill ist: Neubau Also Du willst mindestens 16 Festplatten (vermutlich SATA) nutzen. ASRock Z690-Pro-RS-(90-MXBGY0-A0UAYZ) (8x SATA) (ca. 155 Euro) 2x ASM1166 PCIe x1 in die beiden PCIE x1 Slots (= 2x 4 Ports). ( 2x ca. 30 Euro) Dazu ein paar DDR4-Ram (32GB = 60 Euro), eine CPU (beispielsweise Intel Core i3-12100 boxed). (=113 Euro) Das ganze packst Du in ein Gehäuse mit mindestens 16 Einschubplätzen und fertig (ab ca. 400 Euro). https://geizhals.de/?cat=geh19&xf=7647_16~895_4 Schon hat man 16 SATA Ports und noch ein paar weitere Möglichkeiten. Und die Kiste wird bestimmt erheblich sparsamer unterwegs sein, als Deine aktuelle Konfig. Summe rund 730 Euro (+ Versand + Kabel+ Lüfter,etc...). 4 hours ago, slemens said: Herausforderung daran - Das ganze soll natürlich nochmal so kostengünstig wie Möglich funktionieren, mehr wie 2000€, maximal 2500€ möchte ich eigentlich nicht ausgeben. Wenn Du 2000 Euro akzeptierst, nimm die Konfig oben (vielleicht auch eine flottere CPU, wenn Du angst wegen der Rechenpower hast) mit unter/um 800 Euro und schmeiß ein paar der kleineren Festplatten raus. 3x18TB sollten für unter 1000 Euro zu hzaben sein. Da senkt dann auch noch einmal den Gesamtverbrauch, weil weniger Dreheisen laufen/schlafen. Edited April 17, 20242 yr by DataCollector
April 17, 20242 yr Author Vielen Dank für die Ratschläge ich schaue mir das Asrock Board in der Konstellation definitiv mal genauer an. Was mit an dem HP und Supermicro Server reizt, ist die Tatsache das es sich hierbei um Hardware handelt die für den 24/7 Betrieb ausgelegt ist und auch ein iLO/IPMI mitbringt, was es mir ermöglichen würde auch mal korrektiv einzugreifen wenn ich beruflich unterwegs bin.
April 17, 20242 yr 1 hour ago, slemens said: Vielen Dank für die Ratschläge ich schaue mir das Asrock Board in der Konstellation definitiv mal genauer an. Ich will nicht verschweigen, ich habe mit dem ASRock Board noch so meine Bauchschmerzen, weil ich mit Powertop nur auf ruind 17-18 W bei C3 runter komme. Siehe hier: https://forums.unraid.net/topic/160739-asrock-z690-pro-rs-90-mxbgy0-a0uayz-messungen-und-triviales/ Aber da Deine bisherige Konstellation allein wegen der zwei SAS LSI 3008 schon rund 30 W mehr Verbrauch hat und auch die C-States vollkommen vermießt haben müsste, wäre das schon mal eine Verbesserung. Darf man fragen, welchen Stromverbrauch Deine bisherige Konstellation idle/spindown hat? Noch etwas: ich hoffe Du hast bisher nur SATA Fetsplatten verwendet. SAS Festplatten laufen an SATA Kontrollern leider gar nicht. 1 hour ago, slemens said: Was mit an dem HP und Supermicro Server reizt, ist die Tatsache das es sich hierbei um Hardware handelt die für den 24/7 Betrieb ausgelegt ist und auch ein iLO/IPMI mitbringt, Also zusätzlicher Extrastromverbrauch. Ich handhabe sowas aktuell mit ATEN 8600 extern (per KVM Switch gleich für mehrere Systeme), bzw zukünftig vermutlich mit RasPiKVM (bzw der Chinavarainte bliKVM) ebenfalls extern für mehrere Systeme. Da entsteht zwar auch extra verbrauch, aber der teilt sich dann auf meine 8 Systeme auf. Damit komme ich bei Bedarf auch bis auf die BIOS Ebene (beim booten). Ein/Ausschalten mache ich mit AVM Dect!200 und 210 Modellen. Das einzige, was ich damit nicht erreiche, ich kann keinen warmen Reset handhaben.
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