March 1, 20251 yr Schönen Abend zusammen, ich bin immer noch am überlegen, wie ich denn meinen geplanten Unraid - Server aufsetzen sollte. Ein Thema, wo ich die letzte Tage immer wieder das Internet bemüht habe ist, XFS oder ZFS. Ich denke für meinen NVME - Pool (Docker/VMs/etc.) ist ZFS wahrscheinlich die richtige Wahl. Beide Laufwerke werden aufgrund der Docker wenig schlafen und somit wären die Zugriffe von ZFS verschmerzbar. Allerdings liest man im Internet auch oft von WearOut bei SSDs und daher überlege ich ob XFS nicht doch besser wäre? Der zweite Part vom Server wird wahrscheinlich doch ein Pool aus 2x HDD. Hier wäre mir wichtig, dass die Platten soviel wie möglich schlafen => würde für mich klar für XFS sprechen. Jetzt liest man natürlich an vielen Stellen immer von BitRot und dass nur ZFS wirklich davor schützen kann. Ich glaub aber auch mal was gelesen zu haben, dass man mit eigenen CheckSum's hier ggf. gegensteuern kann? Hat hier von euch wer ggf. mehr Info's und evtl. sogar Links zu weitergehenden Info's? Ein Backup ist natürlich auch eingeplant, bin noch am überlegen wie ich es genau umsetze - am einfachsten wäre ein zweiter kleiner Server. Weil auf das Thema USB - Laufwerk anstecken, abstecken hab ich eigentlich keinen Bock Danke euch. Edited March 1, 20251 yr by Mike89
March 1, 20251 yr 3 minutes ago, Mike89 said: Der zweite Part vom Server wird wahrscheinlich doch ein Pool aus 2x HDD. Hier wäre mir wichtig, dass die Platten soviel wie möglich schlafen => würde für mich klar für XFS sprechen. xfs wäre immer nur single drive pool ...
March 1, 20251 yr Just now, Mike89 said: Okay, zuviel gelesen - wäre es dann ein Array in dem Fall? im array sind die disks "single", das wird mit einem overlay (FUSE) dann zusammengeführt von "außen", daher im array immer xfs nehmen, gerade wenn eine parity im Spiel ist.
March 1, 20251 yr Author Okay, ja dann hab ich glaub das oben nur falsch geschrieben Frage wäre dann Pool bei ZFS mit 2x HDD Array mit XFS mit 2x HDD + ich würd dann noch ne 3te als Parity reinwerfen
March 1, 20251 yr Author Frage ist aber dann, was ist besser/sinnvoller - Im Hinblick auf Spindown - Und Möglichkeiten Checksum's ggf. ohne ZFS abzubilden
March 1, 20251 yr ZFS bei HDDs ist so ne Sache mit der Performance. Wenn möglich, vermeiden und mit XFS und Checksum arbeiten. ZFS bei SSD kann für ein erhöhten Verschleiß sorgen. Ob du dass am Ende wirklich merkst, sei dahin gestellt. Dagegen kannst du jedoch mit Kompression arbeiten, was dann die Schreiblast auf den SSDs wiederrum veringert. Bei einer guten CPU dürfte dies dann auch nicht wirklich auffallen. Nachtrag Checksum mit Blake3: Edited March 1, 20251 yr by Gorosch
March 1, 20251 yr 5 minutes ago, Gorosch said: Nachtrag Checksum mit Blake3: etwas vorsichtig sein 1/ war bisher nicht für massive Anzahl an Dateien gemacht (inode limits usw ...) 2/ der Entwickler ist nicht mehr aktiv daher wäre dies nicht unbedingt meine Empfehlung, anschauen, für sich selbst entscheiden ...
March 1, 20251 yr 12 minutes ago, Mike89 said: Frage ist aber dann, was ist besser/sinnvoller - Im Hinblick auf Spindown - Und Möglichkeiten Checksum's ggf. ohne ZFS abzubilden und alles wird man nicht haben können, wenn zfs überwachen soll ... wird ein hoher spindown Anteil nicht wirklich immer gehen. Teste es aus ... weder das eine noch das andere ersetzt das Backup, wir reden immer nur von Redundanz ... wenn es nicht gefällt, mal wechseln, Backup einspielen, entscheiden was dir in Summe besser gefällt.
March 1, 20251 yr 1 minute ago, alturismo said: etwas vorsichtig sein 1/ war bisher nicht für massive Anzahl an Dateien gemacht (inode limits usw ...) 2/ der Entwickler ist nicht mehr aktiv daher wäre dies nicht unbedingt meine Empfehlung, anschauen, für sich selbst entscheiden ... Das ist richtig, da gibt es elegantere Lösungen. Für den Einstieg aber sicher erst Mal ok, da am Anfang nicht allzuviel gebastelt werden muss. Ich selbst nutze es wirklich nur für die wichtigsten Daten, welche ich nicht mehr wiederherstellen kann, wenn die Seuche sich auch in die Backups einschleicht. Also Bilder, Dokumente und so, was den kleinsten Teil an Speicherplatz bei mir ausmacht. Wenn mir mal nen Film verrecken sollte, ist das nicht weiter tragsich für mich. Wird die Bluray/DVD eben wieder aus dem Keller geholt und neu gerippt. Mediendaten lasse ich daher nicht überwachen. Ich habe jedoch auch im Vergleich ein noch eher kleines System mit 40 TB und für mich ist dieser Weg so ok. Evtl. die Inodes Limits anpassen und testen:
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