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Home Server Build mit Gemini

Featured Replies

Hallo zusammen,

nachdem ich die letzten Monate mit einem alten Lenovo Client ganz zufrieden war habe ich mir überlegt was ich sonst so mit dem Server machen könnte, außer ihn ganz langweilig mit Adguard zu beauftragen, dabei kamen mir folgende Ideen:

- Adguard

- Paperless NGX

- Nextcloud + OnlyOffice

- Home Assistant

- Plex

Da braucht es dann aber auch mehr Leistung, also habe ich Gemini ein wenig befragt und folgende Hardware bekommen

https://geizhals.de/wishlists/4791427

Gehäuse: Jonsbo N4
https://geizhals.de/jonsbo-n4-black-n4-black-a3234306.html
Mainboard: ASRock B760M

https://geizhals.de/asrock-b760m-hdv-m-2-90-mxbmj0-a0uayz-a3046146.html

CPU: I3.14100T

https://geizhals.de/intel-core-i3-14100t-cm8071505092103-a3096391.html

CPU Lüfter Noctua NH
https://geizhals.de/noctua-nh-l9i-17xx-a2634485.html

RAM Crucial 16GB DDR5 (ggf. späteres Upgrade auf 32 falls nötig)

https://geizhals.de/crucial-ddr5-dimm-16gb-ct16g48c40u5-a2627503.html

Netzteil: be quiet! 450w

https://geizhals.de/be-quiet-sfx-power-3-450w-sfx12v-3-42-bn321-a2508560.html

Sata Adapter:

https://geizhals.de/6128199014

Hier fehlt zwar der Speicher aber für den anfang hab ich hier noch eine Sammlung an älteren SSD / M2 Platten rum liegen, sollte ich mir tatsächlich einen Plex aufbauen wollen, werden natürlich größere Platten notwendig, hier hatte ich dann überlegt zugunsten des Stromverbrauchs und Lautstärke sowie der Geschwindigkeit SSDs zu verwenden, dann komme ich laut KI auf einen Stromverbrauch von etwa 25 Watt.

Das ganze ist eher für im laufe des nächsten Jahres geplant, aber ich wollte mich einfach mal wieder damit beschäftigen, was ist eure Meinung dazu? Ist es für meine Zwecke überdimensioniert? Mein erster Gedanke war eigentlich ein N100 zu nutzen aber der geht wohl bei den Möglichen Verwendungen in die Knie (laut KI)


Meine Überlegung ging sogar so weit ggf. noch einen einfachen Office Rechner für Surfen / Mails als VM laufen zu lassen, wenn ich unterwegs mal auf mein Heimnetz zugreifen will (aka RDP/TeamViewer).

Edited by Kolan
Zu früh veröffentlicht, Ergänzungen hinzugefügt

1 hour ago, Kolan said:

Da braucht es dann aber auch mehr Leistung, also habe ich Gemini ein wenig befragt und folgende Hardware bekommen

🤢

1 hour ago, Kolan said:

Zu dem Board ist mir hier nichts in Erinnerung, somit kan ich zumindest nicht sagen ob es sparsam ist oder nicht.

Wenn mögliche RAM Aufrüstung aber im raum steht würde ich direkt zu einem Board mit 4 RAM Slots greifen.

1 hour ago, Kolan said:

Ich würde den Kaufpreis entscheiden lassen und bevorzugt KEINE T und KEINE F CPU verwenden.

Aber wenn Gemini es eben besser weiß dann eben so.

1 hour ago, Kolan said:

Ein beliebiger ASM1166 PCIe 3.0 x1 SATA Zusatzkontroller.

ASM1064 wäre (für bis zu 4 Festplatten) auch ausreichend und ist gelegentlich billiger zu haben.

Ggf. sollte man die Firmware der Karte aktualisieren, wenn die Stromsparzustände nicht niedriger C3 gehen oder das Array instabil wird.

1 hour ago, Kolan said:

Hier fehlt zwar der Speicher aber für den anfang hab ich hier noch eine Sammlung an älteren SSD / M2 Platten rum liegen, sollte ich mir tatsächlich einen Plex aufbauen wollen, werden natürlich größere Platten notwendig, hier hatte ich dann überlegt zugunsten des Stromverbrauchs und Lautstärke sowie der Geschwindigkeit SSDs zu verwenden, dann komme ich laut KI auf einen Stromverbrauch von etwa 25 Watt.

Ah, dann hat Gemini das Board auch durchgemessen, das ist gut zu wissen.

1 hour ago, Kolan said:

was ist eure Meinung dazu?

Die Idee ist okay, Ob das DDR5 Board so sparsam ist, kann ich zumindest nicht bestätigen.

Leider schreibst DU nicht wie Du Deien SATA SSDs betreiben willst (klassiches unraid Array ohne Trim oder Pool/s mit je einer oder gar mehreren SSDs (xfs / zfs)?)

Gute und schnelle SATA SSDs erreichen Geschwindigkeiten > 250MByte/s. Ein SATA Kontroller in einem PCIe 3.0 x1 Slot kann maximal ca. 1GByte/s liefern.

Ein ASM1064 kann somit gleichzeitig mit seinen 4 SATA Ports maximal 4x ca. 250Mbyte/s liefern.

Ein ASM1166 kann somit gleichzeitig mit seinen 6 SATA Ports maximal 6x ca. 160Mbyte/s liefern.

Für das gelegentliche Lesen oder Schreibe auf eine SSD ist diese Lösung vollkommen ausreichend.

Solltest Du ein Array aufbauen oder mehrere gute/schnelle SATA SSDs an einem Kontroller gleichzeitig lesen/beschreiben wollen, können die sich ggf. auf die maximal gleichzeitigen Werte gegenseitig bremsen (was aber immer noch für das wiedergeben eines Videos vollkommen ausreichend ist).

1 hour ago, Kolan said:

Ist es für meine Zwecke überdimensioniert?

Da man nicht weiß vieleichte Datenträger Du verwenden wirst ist das nicht zu sagen. Aber Deine SATA SSDs können ohne Adaptierung (Bauform) nicht in die 3,5inch Schächte des Jonsbo gesteckt werden, es sei denn Gemini hat recht und halluziniert da etwas hinzu.

1 hour ago, Kolan said:

Mein erster Gedanke war eigentlich ein N100 zu nutzen aber der geht wohl bei den Möglichen Verwendungen in die Knie (laut KI)

An welcher Stelle sollte ein N100 in die Knie gehen?

Ach ich vergaß: Gemini weiß es ja besser.

1 hour ago, Kolan said:

Meine Überlegung ging sogar so weit ggf. noch einen einfachen Office Rechner für Surfen / Mails als VM laufen zu lassen, wenn ich unterwegs mal auf mein Heimnetz zugreifen will (aka RDP/TeamViewer).

Wenn Du mehrere VM gleichzeitig nutzen willst ist eine N100 wirklich etwas schwach.

Leider schreibst Du nichts zu den OS der Office-VM.

Da Du erst einmal mit 16GB anfangen willst würde ich eine Windows Vm mit einem aufgeblasenen MS Office vielleicht nicht unbedingt mit großen Exceltabellen traktieren wollen.

Das Ganze in Linux mit einem eher schmalen Office sollte hingegen flüssiger gehen

  • Author
17 hours ago, DataCollector said:

Ich würde den Kaufpreis entscheiden lassen und bevorzugt KEINE T und KEINE F CPU verwenden.

Aber wenn Gemini es eben besser weiß dann eben so.

Danke schon mal für deinen Aufwand, das hilft beim Verständnis des ganzen.

Ich lese aber eine gewisse Abneigung gegen KI heraus, aber ich kann mich auch irren :D

T wurde als mir als Sparsam verkauft, aber deshalb kaufe ich ja nicht blind sondern frage im Community Forum nach.
Gibt es einen speziellen Grund nicht zu T / F zu greifen? Ich bin ja auch hier um etwas zu lernen, sonst würde ich einfach Fragen ob mir jemand einen passenden Build zusammenstellen kann

17 hours ago, DataCollector said:

Wenn mögliche RAM Aufrüstung aber im raum steht würde ich direkt zu einem Board mit 4 RAM Slots greifen.

Ich hatte geplant erst mal mit einem 16GB Riegel zu starten und wenn ich ihn auslaste auf einen zweiten, also insgesamt 32GB hoch zu gehen, unterschätze ich die Anforderung der Docker?

Klar mit einer VM ist nach oben natürlich alles offen.

17 hours ago, DataCollector said:

Ah, dann hat Gemini das Board auch durchgemessen, das ist gut zu wissen.

Ich gehe eher von einer Berechnung / Sammlung von Informationen aus.

17 hours ago, DataCollector said:

Da man nicht weiß vieleichte Datenträger Du verwenden wirst ist das nicht zu sagen. Aber Deine SATA SSDs können ohne Adaptierung (Bauform) nicht in die 3,5inch Schächte des Jonsbo gesteckt werden,

Ich habe ein Sammelsurium an SSDs (2,5") , aller zwischen 240 und 5xx GB groß, das mit den Adaptern habe ich auf dem Schirm, da hätte ich aber vermutlich einfach ein wenig mit meinem 3D Drucker gespielt, der soll sich ja auch irgendwann finanziell rentiert haben und nicht nur spaß machen. :D

18 hours ago, DataCollector said:

Leider schreibst DU nicht wie Du Deien SATA SSDs betreiben willst (klassiches unraid Array ohne Trim oder Pool/s mit je einer oder gar mehreren SSDs (xfs / zfs)?)

Gute und schnelle SATA SSDs erreichen Geschwindigkeiten > 250MByte/s. Ein SATA Kontroller in einem PCIe 3.0 x1 Slot kann maximal ca. 1GByte/s liefern.

Ein ASM1064 kann somit gleichzeitig mit seinen 4 SATA Ports maximal 4x ca. 250Mbyte/s liefern.

Ein ASM1166 kann somit gleichzeitig mit seinen 6 SATA Ports maximal 6x ca. 160Mbyte/s liefern.

Für das gelegentliche Lesen oder Schreibe auf eine SSD ist diese Lösung vollkommen ausreichend.

Solltest Du ein Array aufbauen oder mehrere gute/schnelle SATA SSDs an einem Kontroller gleichzeitig lesen/beschreiben wollen, können die sich ggf. auf die maximal gleichzeitigen Werte gegenseitig bremsen (was aber immer noch für das wiedergeben eines Videos vollkommen ausreichend ist).

Guter Einwand, hatte ich nicht auf dem Schirm, der Geschwindigkeitsboost ist damit dann wohl nicht so groß wie gedacht, aber vermutlich überwiegt für mich dann trotzdem das ich die Kiste nicht die ganze Zeit rattern höre, ggf. wäre hier ein Adapter M.2 -> SATA dann sinniger, das sollte das Problem Theoretisch beseitigen.
Wie ich die Platten dann anbinde weis ich tatsächlich noch gar nicht, dafür bin ich stand jetzt nicht tief genug im Unraid Thema drin, wie eingangs erwähnt habe ich bis jetzt nur einen alten Client in gebrauch der sich mit AdGuard langweilt, da war es für mich noch nicht notwendig mir darüber Gedanken zu machen, da eh alles auf einer Platte liegt und der Client auch keine großen Upgrade Möglichkeiten bietet, was wäre denn die Empfehlung? Ich dachte da an ein klassisches Array, welches an die Verwendung von SSDs angepasst ist ist, Thema Einstellungen für die Lebensdauer anpassen.

17 hours ago, DataCollector said:

An welcher Stelle sollte ein N100 in die Knie gehen?

Ach ich vergaß: Gemini weiß es ja besser.

Ich habe einen N100 Mini Rechner und bin mit der Leistung für simples browsen und gleichzeitiges Discord nutzen nicht zufrieden, ich gebe zu da bin ich etwas verwöhnt und ggf. selbst schuld das ich Windows + Chrome darauf nutze aber wenn ich mir vorstelle das ich da mehrere Docker und ggf. VM drauf laufen lassen möchte, werde ich mich wahrscheinlich schlicht und ergreifend zu oft ärgern.

Es kann natürlich gut sein das N100 nicht gleich N100 ist und ich mit dem mini PC einfach ein Stück halbgaren Technikmüll erworben habe aber ich finde den N100 außer ggf. für eine Linux Maschine nicht brauchbar für das was ich mir vorstelle und da bin ich so dekadent und muss sagen das mir 2-5 Watt mehr Verbrauch egal sind, wenn ich mir dafür nicht jedes mal bei der Nutzung denke "Hätte ich besser den stärkeren Prozessor genommen".

17 hours ago, DataCollector said:

Leider schreibst Du nichts zu den OS der Office-VM.

Da Du erst einmal mit 16GB anfangen willst würde ich eine Windows Vm mit einem aufgeblasenen MS Office vielleicht nicht unbedingt mit großen Exceltabellen traktieren wollen.

Das Ganze in Linux mit einem eher schmalen Office sollte hingegen flüssiger gehen

Dazu hatte ich mir noch nicht viele Gedanken gemacht, da es eher ein nice to have ist, deshalb auch erst mal weniger RAM als direkt mit 32 los zu legen.

Die Komfortable Nutzung wäre wohl eine Windows VM mit Chrome und TeamViewer, dann spare ich mir das Office Paket und Mail Client direkt auf der Maschine, da ich beides auch über den Browser abrufen kann aber auch eine Linux Maschine wäre nicht undenkbar da ich damit sowieso mehr in Berührung kommen will.

Vermutlich würde ich mir Primär eine Linux VM (Geschmacksrichtung erst mal egal) aufsetzen wollen um damit experimentieren zu können und auf die Windows VM eher geringere Priorität einräumen.

Edited by Kolan

4 hours ago, Kolan said:

Gibt es einen speziellen Grund nicht zu T / F zu greifen? Ich bin ja auch hier um etwas zu lernen, sonst würde ich einfach Fragen ob mir jemand einen passenden Build zusammenstellen kann

Beim T ist nur der maximale Takt limitiert um eine Maximal Power nicht zu überschreiten. Im Idle braucht der genau so viel wie ein K. Und wenn man mal die Power wirklich braucht hat er die nicht.

Die F Version hat keine interne GPU, sprich iGPU und dann braucht man eine externe Grafikkarte die drastisch mehr Strom aus der Steckdose saugt, selbst die sparsamten, zumindest verglichen mit einer iGPU: Auch die iGPU kann Grafikbeschleunigung für PLAX/Jellyfin Transcoding liefern falls man dahingehend was machen will.

4 hours ago, Kolan said:

Ich lese aber eine gewisse Abneigung gegen KI heraus, aber ich kann mich auch irren :D

KI ist zwar schön aber trotzdem ein lernendes Kind das oft viel Scheiss erzählt.

4 hours ago, Kolan said:

Ich hatte geplant erst mal mit einem 16GB Riegel zu starten und wenn ich ihn auslaste auf einen zweiten, also insgesamt 32GB hoch zu gehen, unterschätze ich die Anforderung der Docker?

Ich hab sogar einen dicken Server mit nur 8GB und auf dem recht viel läuft. 16GB sollten dicke reichen ohne VMs. Du wirst aber viel stimmen hören die sagen: Gleich einen 32GB Riegel in einen Slot dann kann man den 2. noch um 32 erweitern wenn man mal 64GB braucht statt einen 16er weg zu schmeissen. Dann hat beim Daten Kopieren der RAM die Funktion eines Schreibcaches der mit voller Netzwerkgeschwindigkeit gefüllt werden kann bevor beim schreiben aufs Array oder (bei 10GBit Ethernet) auch langsame SSDs/NVMEs im Cache die Datenrate fallen lassen. Mit 32GB ist der "Cache/Buffer" dann halt einfach höher als mit 16GB.

4 hours ago, Kolan said:

Ich habe einen N100 Mini Rechner und bin mit der Leistung für simples browsen und gleichzeitiges Discord nutzen nicht zufrieden, ich gebe zu da bin ich etwas verwöhnt und ggf. selbst schuld das ich Windows + Chrome darauf nutze aber wenn ich mir vorstelle das ich da mehrere Docker und ggf. VM drauf laufen lassen möchte, werde ich mich wahrscheinlich schlicht und ergreifend zu oft ärgern.

Hier haben mit N100m Boards (und vermutlich besserer Belüftung so das das Teil nicht wegen Wärmeentwicklung zurücktaktet) einige System mit Massen an Dockern laufen ohne Performance Probleme.

Ich zum Beispiel hatte nur wenig laufen:

  • Plex

  • Adguard/Unbound

  • HomeAssistant

  • MQTT Server

  • Nextcloud

  • Immich Server (mit Postgres Docker)

  • Lyrion Music Server

Damit langweilt der N100 sich. Da ist halt kein Windows drauf das schon für die GUI massen an Ressourcen und CPU Last verschwendet.

4 hours ago, Kolan said:

Vermutlich würde ich mir Primär eine Linux VM (Geschmacksrichtung erst mal egal) aufsetzen wollen um damit experimentieren zu können und auf die Windows VM eher geringere Priorität einräumen.

Mit SR-IOV Plugin kann man sogar einfache Windows VMs (16GB RAM) auf N100 laufen lassen inklusive Grafikbeschleunigung (durch eben SR-IOV) via VNC bzw. RDP. Fand ich performant genug.

Das ist kein Gaming Rechner. Das was Du willst, so kommt hier jeder an und verbrennt unnötig Geld an HW und an Strom. Wenn Du einen Windows Rechner braucht bau Dir einen oder mach auf deinem Rechner eine VM (falls Du einen Mac hast oder so) und lass den Server Server sein, sprich NAS und ein paar Services machen und eine VM wenn man mal schnell eine braucht um was kurz zu testen...

4 hours ago, Kolan said:

Ich lese aber eine gewisse Abneigung gegen KI heraus, aber ich kann mich auch irren :D

Das verstehst Du richtig.

Das mag bei mir primär daran liegen, daß mich KI bei Fragen doch gelegentlich angelogen hat, bzw. auf Nachfragen zugeben musste, das die abgefragten Szenarien frei erfunden waren und es dies nicht mit Links belegen konnte. Bei jeder der Recherchen mit KI habe ich somit jedesmal rudn 15 Minuten Lebenszeit verloren. Nein, solange KI einem relevantes Verschweigt ioder gar Lügen/Halluzinationen als Real/Wahr darstellt ist KI für mich nicht mehr als eine schlechte Nachschlage- oder Suchhilfe.

Und ja, ich muss mich teils sogar beruflich mit den KI Ergebnissen rumschlagen und ggf. das Chaos, das dabei entsteht ggf. versuchen wieder einzuordnen und zu beheben (ggf. sogar Kunden meines Brötchengebers beruhigen).

4 hours ago, Kolan said:

T wurde als mir als Sparsam verkauft,

Tja, das ist der Nachteil, wenn man nicht selber recherchiert/liest sondern es sich als Wahrheit von einer KI (LLM) erzählen läßt, die einem die ganze Wahrheit erst dann sagt, wenn man nachbohrt (oder ggf. dann erst zugibt, daß sie es nicht belegen kann, es nur eine Lüge war).

T-CPUs sind CPUs, die nach oben hin in der Leistung begrenzt sind.

Sehr viele halbwegs aktuelle Mainboards ermöglichen es einem die Powerlimits manuell auch für nicht überpreislich angebotene normale CPUs zu begrenzen, wenn man das wirklich will.

Auch stellt sich die Frage, warum man eine CPU begrenzen will? Es ist ja nicht so, daß sie die Arbeit in der selben Zeit nur mit weniger Energie erledigt, sie braucht in der Regel länger für die selbe Operation.

Sollte also eine normale CPU eine Rechenaufgabe mit 8wh in 1h erledigen und eine "T" CPU die selbe Arbeit mit 4wh in 2h, hat man zwar ggf. mehr Geld für die "T" CPU ausgegeben, aber energetisch nichts gewonnen.

Das ist beispielsweise auch das, was viele Mainboardhersteller seit einigen Jahren verstanden haben und mit RTH (Race to Halt) im UEFI/BIOS ermöglichen.

Anstatt die Fähigkeiten einer CPU (Auto-Taktung bis an den zugelassenen Grenzbereich) zu verweigern, um die CPU länger aber sparsamer aber länger rechnen zu lassen, erlauben die eben die zulässigen Grenzen zu nutzen um die CPU schneller wieder schlafen zu legen.

Bei einem 24/7 unter Vollast laufenden Server mag RTH limitierend wirken, weil keine (Consumer) CPU seine maximalen Takte ewig auf allen Kernen durchhalten kann, aber ich gehe bei mir und auch Dir eher von einem privaten Nutzungsfeld aus, bei dem die CPU eben nicht permanent 100% auf allen Kernen leisten soll. Und schon sieht es eben anders aus.

Und nicht zuletzt: Wenn das System sowieso nicht für Maximallast ausgelegt ist, sondern eben eher ein NAS ist, welches im privaten Umfeld die meiste Zeit des Tages idle oder zumindest fast idle rumschnurrt, sind "T" und auch normale CPUs (ansonsten gleicher Bauart) ähnlich effizient/sparsam. Der Unterschied zeigt sich eben erst, wenn man die Leistung wirklich abfordert.... und da kommt dann (wenn man es will) im Mainboard das Powerlimit wieder ins Spiel.

Einziger realer Unterschjed: wenn man die CPU begrenzt (oder eben eien ggf. teurere T-CPU nimmt), braucht man auch für extrtemsituationen keien so starke PSU einplanen.

Deshalb sind die Intel T und U CPUs auch eher für den MiniPC oder gar Notebook Markt gedacht, weil dem die PSU und Kühlung räumlich nicht riesengroß werden dürfen.

4 hours ago, Kolan said:

Ich hatte geplant erst mal mit einem 16GB Riegel zu starten und wenn ich ihn auslaste auf einen zweiten, also insgesamt 32GB hoch zu gehen,

Soweit hatte ich es verstanden. Aber wenn Du schon nicht sicher bist ob 16 oder 32GB Ram reichen, warum ein Board nehmen, welches dann die Tür bei >32 zuschlägt (bzw. man die alten Riegel wieder ausbauen müsste)?

4 hours ago, Kolan said:

unterschätze ich die Anforderung der Docker?

Docker nicht, aber ...

4 hours ago, Kolan said:

Klar mit einer VM ist nach oben natürlich alles offen.

... ich dachte ich hätte bei Dir die Erwähnung von VM gelesen.

4 hours ago, Kolan said:

Ich gehe eher von einer Berechnung / Sammlung von Informationen aus.

Hast Du Dir die Quellen für deren "Sammlung" mal auflisten lassen?

Berechnungen sind schön, aber wie ich diese Woche selber mal wieder festgestellt habe, liegen eben zu Kompionenten nicht alle Informationen vor und somit kann eine KI auch nur annahmen machen oder gar mit falschen Grundlagen arbeiten.

Beispiel (aus meinem Betrag von heute Nacht/Morgen):

Ich habe das

Gigabyte B760M DS3H DDR4

Gigabyte B760M DS3H Gen5 (DDR5)

versucht gegeneinander zu stellen.
Laut der Beschreibung auf www.gh.de und auch bei Gigabyte online sind diese Board (abgesehen von der DDR5 Fähigkeit) extrem ähnlich gewesen.

Tja, die Realität zeigte einen klitzekleinen Unterschied: das DDR5 verbraucht nackt idle unter unraid > 5 Watt mehr.

Und warum? Weil die einen anderen Realtek LAN Chip verbaut haben.

Da das aber bis heute morgen nirgendwo zu lesen war: was soll die KI daraus dann ableiten/berechnen oder gar wissen?

Habe www.gh.de darüber informiert, welche die Beschreibung dahingehend korrigieren sollen.

4 hours ago, Kolan said:

Wie ich die Platten dann anbinde weis ich tatsächlich noch gar nicht,

rein physikalisch musst Du auch beachten., dass SSDs sich nicht an der 12V Schiene, aber an der 5V Schiene (oder im Falle von M.2) an der 3,3V Schien ebedienen. Viele heutige Netzteile liefern viel Leistung auf 12V, die bei Dir dann aber nur die CPU versorgen. Bei 10 SSDs sollte das kein problem sein. bei 20 oder mehr kann es das eine oder andere Netzteil vielleicht doch in die Ecke treiben.

mgutt hatte das Problem (auch der Steckkontakte, die nicht zu sehr belastet werden dürfen) mal mit seinem Mini-PC Experimenten thematisiert und versucht irgendwie zusätzlich 5V aus dem PC zu beziehen. Ich glaube mich zu erinnern er hat dann auch mal 12v > 5V Spannungswandler ins Spiel gebracht.

4 hours ago, Kolan said:

dafür bin ich stand jetzt nicht tief genug im Unraid Thema drin, wie eingangs erwähnt habe ich bis jetzt nur einen alten Client in gebrauch der sich mit AdGuard langweilt, da war es für mich noch nicht notwendig mir darüber Gedanken zu machen, da eh alles auf einer Platte liegt und der Client auch keine großen Upgrade Möglichkeiten bietet, was wäre denn die Empfehlung?

Das kann man nicht genau sagen, da es sehr individuell ist.

Alle SDs in das Array packen hat den Vorteil daß die SSD viel schlafen können und wenig Energie benötigen. Zusätzlich wacht dei Parity nur auf, wenn man sie braucht. Dafür ist das Array eine Schreib-Geschwindigkeitsbremse zwischen 33 und 50% dessen, was die Datenträger alleine schaffen und das Array behersrcht kein Trim Befehl. Es werden alle SSDs nur bei Paritycheck/-building/ oder einem Diskrebuild angesprochen

Alle SSDs in einen Pool zu packen und per zfs zu einem riesigen Datenträger mit einer ausfallabsichernden Disk (vgl. Raid5) zu packen gent auch. Aber dann laufen eben eigentlich die SSDs bei jedem Zugriff gleich (fast) alle. Das bedeutet bei simplen Zugriffen ggf. einen höheren Energiebedarf.

Bei den meisten unraid Nutzern liegt das Ergebnis dann irgendwo dazwischen. Ein kassiches Array für die Daten, die man nicht immer/sofort braucht und ein oder mehrere Pools für den eiligen Rest.

4 hours ago, Kolan said:

Ich dachte da an ein klassisches Array, welches an die Verwendung von SSDs angepasst ist ist, Thema Einstellungen für die Lebensdauer anpassen.

Da weiß ich nicht, was Du meinst.

Es gibt in unraid das klassiche array und es gibt Pool(s).

Wenn man mit UD arbeitet kann man die vielleicht noch als Single Disks bezeichnen, aber das war es dann auch.

4 hours ago, Kolan said:

Es kann natürlich gut sein das N100 nicht gleich N100 ist und ich mit dem mini PC einfach ein Stück halbgaren Technikmüll erworben habe aber ich finde den N100 außer ggf. für eine Linux Maschine nicht brauchbar

Tja, zum Glück ist unraid ein Linux.

Aber ja, deswegen auch hier der Hinweis, daß es mit anspruchsvolleren VM auf einem N100 eng wird.

Ich bin ja bei Dir, was ein Core-I Mainboard angeht, wenn man eben doch etwas mehr Wumms in der VM will.

On 11/28/2025 at 11:01 AM, Kolan said:

Ich lese aber eine gewisse Abneigung gegen KI heraus, aber ich kann mich auch irren :D

Wie ich schon schrieb hast Du da was richtig verstanden.

Nur als Beispiel hier mal ein Auszug von heute Nacht:

CHAKTGPT-RTK9101Screenshot 2025-12-04 000204.png

Und in dem Bild mal die offizielle Wahrheit von Realtek:

RTK9101--wBGYb1T.jpeg

Ich hoffe Du verstehst nun, daß ich diversen LLM/ KI/ AI Systemen bei wichtigen Fragen nicht traue.

Edited by DataCollector

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