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Unraid und eigene Domain - Wie ?

Featured Replies

Hey, ich würde gern mein unraid von außen erreichbar machen - aber es gibt einfach quasi keine aktuellen infos mehr dazu.

 

was möchte ich nicht :

 

duckdns

cloudflare

wireguard

 

was möchte ich :

 

unbegrenzte daten nutzenbar

eigene domain und subdomains nutzen (meine domain ist von strato)

dyndns -> ich hab keine feste ip.

 

ich möchte als beispiel pihole.meinedomain.de oder auch nextcloud.meinedomain.de

 

wie bekommt man das ganze denn hin ? (alte guides habe ich geschaut und gelesen aber naja ...)

 

ich würde mich sehr über hilfe freuen

Grüße !

 

Edited by xST4R

44 minutes ago, xST4R said:

ich würde mich sehr über hilfe freuen

 

dafür nutzt man meist einen reverse proxy, Beispiel Nginx Proxy Manager

 

44 minutes ago, xST4R said:

(alte guides habe ich geschaut und gelesen aber naja ...)

wo genau bist du hängen geblieben ?

  • Community Expert

Um auf die richtige Anleitung verweisen zu können, fehlen noch ein paar signifikante Details Deines Internetanschlusses:

 

* IPV4 ?

*  wenn ja, mit "öffentlicher" Adresse, oder versteckt hinter CGNAT ("dslite") ?

* IPV6 ?

* wenn ja, mit dynamischem Prefix oder statisch? (oder gar nicht nutzbar, wenn nur lokale Adressen (alles grösser 8000:: )???)

* Router ? (Fritzbox oder was Richtiges?)

 

Danach sehen wir weiter

 

Edited by MAM59

  • Author
51 minutes ago, MAM59 said:

Um auf die richtige Anleitung verweisen zu können, fehlen noch ein paar signifikante Details Deines Internetanschlusses:

 

* IPV4 ?

*  wenn ja, mit "öffentlicher" Adresse, oder versteckt hinter CGNAT ("dslite") ?

* IPV6 ?

* wenn ja, mit dynamischem Prefix oder statisch? (oder gar nicht nutzbar, wenn nur lokale Adressen (alles grösser 8000:: )???)

* Router ? (Fritzbox oder was Richtiges?)

 

Danach sehen wir weiter

 

 

hey danke euch für die antworten,

 

- ipv4 hab ich

- ich habe auch eine öffentliche adresse (fullstack)

- ich habe auch eine öffentliche ipv6 adresse

 

sie ist nicht statisch , ändert sich nach jedem neustart (benötige daher dyndns)

 

- router ist eine fritzbox die aber debloatet ist und zusätzlich mit freetz läuft

  • Community Expert

Ok, dann fangen wir mal langsam an mit Teil 1: DynDNS

 

* Suche er sich einen Anbieter seines Vertrauens und richte er (Empfehlung! Kür! eigentlich reicht EINE Adresse) DREI Hostnamen/Domänen ein (Namen sind beliebig, sie treten hinterher nirgends mehr auf)

* Ein Eintrag für V4 (ich nenn ihn mal V4.Ddns)

* Ein Eintrag für V6 (ich nenn ihn mal V6.Ddns)

* Ein Eintrag für V4+V6 (ich nenn ihn mal V46.Ddns)

 

Warum? es gibt Proxydienste, die nur auf einem Netzwerk funktionieren, da kann es u.U. Stress geben, wenn über den Proxy aus dem anderen Netz zugegriffen wird. Meist nur so Sachen wie falsche Logeinträge (wer nur V4 kann, wird V6 Adressen nicht speichern können, da steht dann immer die V4 vom Proxy, was etwas langweilig ist).

 

Richte den automatischen Refresh ein (Tipp: die Fritzbox ist zu doof, sie kann nur einen Eintrag "pflegen", wenn sie überhaupt mit dem Anbieter klar kommt).

 

Wichtig! Erst weitermachen, wenn obiges funktioniert!

(vorher gibts auch keinen Teil 2 😉

  • Author
12 hours ago, MAM59 said:

Richte den automatischen Refresh ein (Tipp: die Fritzbox ist zu doof, sie kann nur einen Eintrag "pflegen", wenn sie überhaupt mit dem Anbieter klar kommt).

 

Wichtig! Erst weitermachen, wenn obiges funktioniert!

(vorher gibts auch keinen Teil 2 😉

 

habe ich erfolgreich gemacht , ich habe einfach ein cronjob erstellt der die dyndns aktualisierung vornimmt. und als anbieter hab ich strato genommen mit meiner eigenen domain.

 

ich überlege aber das ich das ganze noch mal schnell umbauen und die docker app "ddns-updater" nutze

Edited by xST4R

dann installier dir jetzt am einfachsten den Reverse Proxy deiner Wahl, Beispiel Nginx Proxy Manger, leite die beiden externen Ports 80 / 443 >> Ports zum NPM Docker (Beispiel 180 / 1443) und richte deine subdomains ein.

 

Nginx Proxy Manager hat eigene Threads in der Docker Section ... denke da sind auch Anleitungen, aber ist recht straight forward ...

 

Name (sub) vergeben, Ziel angeben (ip, port ...) fertig ... mehr oder weniger ;) viel ist da nicht zu machen ;)

 

  • Community Expert
11 hours ago, xST4R said:

ch habe einfach ein cronjob erstellt der die dyndns aktualisierung vornimmt. und als anbieter hab ich strato genommen mit meiner eigenen domain.

Ok, klingt allerdings etwas suboptimal. Cronjob ist aber doof, viele Anbieter reagieren sauer auf häufige und regelmässige Updates. Mach das mit Strato klar um nicht geblockt zu werden.

 

Dann zu Teil 2 (nein, nicht den von @alturismo, in seinem jugendlichen Leichtsinn prescht er etwas zu forsch voran):

 

* Für jeden "Dienst", der weitergeleitet werden soll, legst Du manuell in Deiner Domaine ein CNAME Record an. (zb. "homepage.meine.domäne", "ftp.meine.domäne" usw)

* Ziel dieser CNAMEn ist erstmal immer der Eintrag V46.DDNs. aus Teil 1 (für beide Netze erreichbar). Möchtest Du nur ein bestimmtes Netz erlauben (z.B ist "ftp" ein beliebtes Opfer für Angreifer, wenn man den nur für V6 erlaubt, schläft man deutlich ruhiger), so wählst Du entspreched V4.ddns oder V6.ddns aus. (Kann man auch später noch jederzeit ändern)

ACHTUNG!!! CNAME Records müssen zwingend auf "." enden!!! Also als Ziel den VOLLEN DNSNAMEN mit einem Punkt am Ende eintragen, sonst geht es in die Hose!!!

 

Du kannst die Erreichbarkeit jeweils mit "ping" testen, das Echo sollte dann (noch) von Deinem Router kommen.

 

Teil 2a: Routerweiterleitung

* Damit die Pakete durchgeleitet werden können, musst Du in Deiner Fritzbox die Ports 80 und 443 (nicht verhandelbar!) "freigeben" und entweder direkt weitergeben, oder auf andere Ports umleiten und zu UNRAID weiterleiten.

Deshalb mal kurz innehalten und überlegen:

* UNRAID ist nicht gegen die Angriffen aus dem Netz gewappnet, die Ports einfach weiterleiten würde die Meute auf die UNRAID Gui hetzen und da wird es keine Stunde dauern, bis "Besuch aus  dem Osten" oder anderen Ländern erfolgreich sich Deines Servers bemächtigt.

Nun ist so eine Freigabe aber schnell angeklickt und wenn man da vergisst, die Zielports zu ändern, hat man verloren.

Zur Eigensicherung empfielt es sich deshalb, die UNRAID Gui auf andere Ports zu verschieben, das geht unter Einstellungen-Verwaltungszugriff. Nach der Änderung will UNRAID einmal booten, danach findest Du dann die GUI unter den neuen Ports. Es ändert sich dann eben der interne Link.

 

Vorteil davon ist, dass Du den Proxy Manager nun auf den "echten" Ports 80 und 443 betreiben kannst und nicht aus Versehen Dein Unraid den Gefahren des Internets aussetzt

 

Aber, ist wie gesagt, optional es geht auch die Portumleitung in der Fritzbox, die dann aber bitte niemals vergessen!!!

 

Und wenn das alles geht, kommen wir dann zu Teil 3....

 

 

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