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Duplicati - Sicherung per Wireguard Client auf entfernten Standort

Featured Replies

Hallo zusammen,

 

meine Daten sind jetzt alle auf meinem neuen Unraid Server und jetzt geht es an die Einrichtung des Backups.

Ich habe mich für Duplicati entschieden und die ersten Tests (lokal) haben auch gut funktioniert.

Ziel ist ein Backup auf einer Synology eines anderen Standortes und ein lokales Backup.

Ich hab mich gestern allersdings mit Wireguard schon 3 x ausgesperrt (webgui nicht mehr errichbar) weswegen ich jetzt doch lieber mal nachfrage.

 

Fangen wir mal mit dem IST-Stand an. Duplicati ist normal im Docker Container und per Gui über Port 8200 erreichbar.

Duplicati im Container kann ich selbst ja keine Verbindung mit Wireguard zum ZIel herstellen weswegen das außerhalb erfolgen muss.

Deswegen habe ich folgendes gemacht

1. Zielstandort - FritzBox > Neue Wireguard Verbindung (Client - Fritz.Box)

2. Config in Unraid unter Einstellungen VPN-Manager importiert und eingeschalten.

3. Unassigned Disk Devices > SMB Share vom Zielstandort hinzugefügt

4. Duplicati Docker diese REMOTE Verbindung als lokalen Ordner hinzugefügt.

 

image.thumb.png.fbd04badfd86b77371dd393f3feb9ee0.png

 

Das hat soweit funktioniert bis ich gemerkt habe das scheinbar der ganze Traffic plötzlich über diese Verbindung geht.

Somit waren alle anderen Docker Container nicht mehr erreichbar.

Nach weiterem rumprobieren (Erlaubte Peer-IPs, und Nur im Docker erlauben) waren eher böse (GUI nicht mehr erriechbar).

 

Das Hauptproblem ist also das ich nur die Unassigned Devices SMB Freigabe mit dem Tunnel nutzen möchte.

Zieladresse die mir von der Fritz.Box zugewiesen wurde ist die "192.168.1.104" (TunnelIP?).

Zieladresse im Zielnetzwerk (Standort 2) ist die "192.168.1.200".

 

Ich glaube ich kann nur bei 3 Feldern Fehler machen.

1. Zugangstyp:

image.png.61841b58ecbaf6314544a718a6f60ebe.png

Da ich Unraid nur als Client nutzen möchte und nicht als Server habe ich Fernzugriff zum LAN gewählt. Ist das korrekt ?

 

2. Lokale Tunnel-Firewall: Aktuell leer, ich würde aber quasi 192.168.1.0/24 eintragen damit nur anfragen an dieses Netz dort durch gehen.

3. Erlaubte Peer-IPs: Ähnlich wie Punkt 2: 192.168.1.0/24

Optional mit 0.0.0.0/1, 128.0.0.0/1 < lokale Anfragen auch zulassen. Da bin ich mir nicht sicher ob das rein muss.

 

Es wäre schön wenn Ihr mir sagen könnten was rein muss wenn rein der Traffic zu 192.168.1.200 dort rein soll.

 

So - das war das erste Problem. Das zweite ist denk ich einfach.

Ich möchte zusätzlich lokal Backups auf eine BACKUP-HDD machen. Bisher war das eine USB-HDD an meiner Synology mit NTFS formatiert.

Das gleiche wollte ich jetzt mit Unraid machen, allerdings kam mir der Gedanke das ich diese ja auch gleich ins Array bringen kann und somit nochmal ne zusätzliche Absicherung hätte (Parity). Wenn UNRAID komplett ausfällt und ich die mit NTFS formatierte HDD aus dem Unraid-Server ziehe und diese mit einem Windows-PC verbinde müsste ich doch ganz normal drauf kommen oder ?

Macht es aus eurer Sicht auch Sinn diese reine für Backups gedachte HDD ins Array zu nehmen oder sollte ich diese in den Unassigned Devices lassen?

Ggf. bessere Vorschläge ?

 

Ich hoffe Ihr könnt mir etwas weiter helfen 🙂

Edited by Jeypee

Solved by Jeypee

  • Community Expert
13 hours ago, Jeypee said:

Duplicati im Container kann ich selbst ja keine Verbindung mit Wireguard zum ZIel herstellen weswegen das außerhalb erfolgen muss.

Ich hab einen Container der die WireGuard Verbindung zum entfernten Standort aufbaut und duplicati nutzt die Netzwerkverbindung dieses Containers.

 

Bin allerdings im Urlaub und kann keine weiteren Details liefern.

14 hours ago, Jeypee said:

Ich möchte zusätzlich lokal Backups auf eine BACKUP-HDD machen. Bisher war das eine USB-HDD an meiner Synology mit NTFS formatiert.

Ich würde zwar grundsätzlich raten ein Linux Dateisystem zu nehmen, um Sicherungen von Linuxsystemen zu machen, aber wenn ich das bei Duplicati richtig sehe, werden sie Dateien der Sicherung eh in ein eigenes Archiv Format gepackt, so dass man in den Einstellungen zur Sicherung nur die entsprechenden Haken setzen muss, damit auch die Dateirechte erhalten bleiben.

 

Die Platte solltest du aber nicht ins Array aufnehmen. Bzw. wenn es bei ntfs bleiben soll ginge das ohne hin nicht.

Und andererseits willst du ja eine Sicherung machen von Dateien, welche wahrscheinlich eh schon auf dem Array liegen, da würdest du dann nur waherscheinlich in einer Endlosschleife landen.

Daher die Backup Platte als unassigend Device betreiben.

 

  • Author
2 hours ago, cz13 said:

Ich hab einen Container der die WireGuard Verbindung zum entfernten Standort aufbaut und duplicati nutzt die Netzwerkverbindung dieses Containers.

Das wäre natürlich die eleganteste Variante. Wäre schön wenn Du Dich nach Deinem Uralub 🏖️ nochmal melden könntest falls wir es nicht vorher hinbekommen.

 

2 hours ago, Archonw said:

Und andererseits willst du ja eine Sicherung machen von Dateien, welche wahrscheinlich eh schon auf dem Array liegen, da würdest du dann nur waherscheinlich in einer Endlosschleife landen.

Das mit der Endlosschleife verstehe ich nicht. Es sind schon zwei Verschiedene Ordner "DATEN" (/mnt/user/DATEN) > "BACKUP" (/mnt/user/BACKUP/Daten).

Und selbst wenn es der gleiche Ordner wäre würden es am Ende Dateien von Duplicati sein, also "duplicati-zahlenwirrwa.dblock.zip.aes" als Beispiel.

Was Du ggf. meintest ist Synchronisierung. Aber tatsächlich würde das gar nicht funktionieren da es ja ein USB-Gerät wäre. Selbst wenn das Array das schlucken würde, gibt es von Unraid hier keinen Support.

image.thumb.png.3b852af13ea886261c7f8a3d982e23c1.png

Insofern sind wir hier einen Schritt weiter - USB-HDD darf/kann nicht ins Array. Danke.

Edited by Jeypee

Hi,

Das war auch nur als Hinweis gemeint. Ist halt ein Fallstrick dem der eine oder andere schon zum Opfer gefallen ist. Wenn man das Ordentlich trennt, dann klar passiert das nicht. 

Daten die schon auf dem Array liegen nochmal in einen extra Backup Ordner zu packen kann sinnvoll sein, wenn man z.b. eine Versionierung wünscht, oder es gegen versehentliches Löschen helfen soll. Ein vollwertiges Backup sollte es aber nicht auf dem selber Festplatte liegen. Denn da nützt es nichts, wenn die Plattte einen defekt hat.

  • Author
  • Solution
4 hours ago, Archonw said:

Ein vollwertiges Backup sollte es aber nicht auf dem selber Festplatte liegen. Denn da nützt es nichts, wenn die Plattte einen defekt hat.

Also es ist so dass das Backup an Standort 2 einfach für mehrere Jahre Versionen sichert und das lokale geht nur über 14 Tage. Ich gebe Dir Recht wenn es um die HDD direkt geht, wobei man hierfür ja genau die Parity HDDs hat ! Dennoch kann man ja auch im Array sagen auf welchen HDDs eine Freigabe speichern darf und wo nicht.

 

So, ich habe heute nochmal x Videos zu Wireguard geschaut und habe denk ich die Lösung.

Unter "Erlaubte Peer-IPs" darf wird festgelegt welche IP-Adressbereiche dort durch geleitet werden. In Meinem Fall darf also nur "192.168.1.0/24" stehen.

Alternativ oder wenn man es dicht machen möchte kann man auch "192.168.1.4/32, 192.168.1.200/32" rein schreiben. Das bedeutet es dürfte nur der Traffic zum Tunneleingang und zum Zielhost durch. Wenn Ihr dort euer lokales Netz eintragt sperrt Ihr euch aus!

 

Lösung:

image.thumb.png.cd4c02bf2ac1c8e4e00bd8d4e9b88129.png

 

So würde es funktionieren wenn Ihr es nachbauen wollt. Optional natülich noch oben der Punkt "Lokale Tunnel-Firewall" den man noch behandeln könnte. Aber ich bin erst einmal froh das Server und Backup laufen wie bei der Synlogy (teilweise besser).

 

Edited by Jeypee

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