July 1, 20251 yr Hallo zusammen,da ich inhaltlich nicht sehr tief in der Technik stecke, wollte ich einmal fragen, ob mir jemand sagen kann, wie ich meinen bestehenden Unraid Server auf einen anderen umziehen kann.Bisher habe ich einen relativ alten Intel NUC PC und dort drauf Unraid auf einer einzigen 500GB M2 SSD installiert. Also keine Parität und nichts. Dann der Unraid USB Stick im USB Port und ein paar externe SMB Shares von meinem externen Qnap NAS ( 2x2 TB gespiegelt, also 2TB nutzbar und davon 1,5 TB in Benutzung) eingehangen.Das Ganze ist mir jetzt zu langsam und unperformant geworden und ich habe einen kleinen PC bekommen, mit einer N355 CPU, 32GB Ram, der maximal 4 M2 SSDs fassen kann und dort sind 3x 2TB bereits drin und die eine 500GB M2 SSDs aus dem jetzigen PC mit der Unraid Installation würde ich gern als vierte SSD einbauen.Nun möchte ich gern das Qnap NAS auflösen (ggf. als entferntes Backup einrichten) und den neuen PC für alles benutzen. Also Unraid und NAS Speicher auf diesem kleinen PC mit den vier SSDs.Ich hätte jetzt folgende Fragen:wie kann ich meine Unraid Installation und die jetzige SSD auf den neuen Server übertragen/migrieren, ohne alles neu installieren zu müssen, bzw. wie kann ich das am einfachsten realisieren?wie sollte ich den neuen Server von den Festplatten her am besten konfigurieren, damit er in sich etwas sicherer ist (Parität) und meine Docker betrieben werden können?Ich wäre euch sehr dankbar, wenn mir dabei jemand ein paar Ratschläge geben könnte.Herzlichen Dank, viele Grüße und einen schönen Abend. Edited July 1, 20251 yr by Firestone
July 1, 20251 yr Community Expert 1 hour ago, Firestone said:da ich inhaltlich nicht sehr tief in der Technik stecke, wollte ich einmal fragen, ob mir jemand sagen kann, wie ich meinen bestehenden Unraid Server auf einen anderen umziehen kann.Als unraid selber ist ja nur auf dem USB Stick. Aus dem alten PC raus ziehen, in den neuen PC rein stecken und booten. Fertig.1 hour ago, Firestone said:Bisher habe ich einen relativ alten Intel NUC PC und dort drauf Unraid auf einer einzigen 500GB M2 SSD installiert.Sofern der neue PC kompatible Anschlüsse bietet kannst Du die SSD mitnehmen/umziehen.Achtung: früher waren M.2 SATA SSD üblich. Heutzutage werden M.2 SATA fähige Slots seltener. NVME ist heute üblicher.1 hour ago, Firestone said:Also keine Parität und nichts. Dann der Unraid USB Stick im USB Port und ein paar externe SMB Shares von meinem externen Qnap NAS ( 2x2 TB gespiegelt, also 2TB nutzbar und davon 1,5 TB in Benutzung) eingehangen.Das kann ja auch weiter so bleiben, wenn es gewünscht ist.1 hour ago, Firestone said:Das Ganze ist mir jetzt zu langsam und unperformant geworden und ich habe einen kleinen PC bekommen, mit einer N355 CPU, 32GB Ram, der maximal 4 M2 SSDs fassen kann und dort sind 3x 2TB bereits drin und die eine 500GB M2 SSDs aus dem jetzigen PC mit der Unraid Installation würde ich gern als vierte SSD einbauen.Grudlegend spricht da nichts gegen.Lokale SSD sind allemal 'schneller' als Netzwerk SMB Freigaben auf fremden Systemen.1 hour ago, Firestone said:Nun möchte ich gern das Qnap NAS auflösen (ggf. als entferntes Backup einrichten) und den neuen PC für alles benutzen. Also Unraid und NAS Speicher auf diesem kleinen PC mit den vier SSDs.Das ist zu empfehlen.1 hour ago, Firestone said:wie kann ich meine Unraid Installation und die jetzige SSD auf den neuen Server übertragen/migrieren, ohne alles neu installieren zu müssen, bzw. wie kann ich das am einfachsten realisieren?Einfach umbauen. unraid findet (in der Regel) beim Start alles wieder und ordnet es korrekt zu (sofern der PC die Datenträger genau so nativ durchreicht/benennt. wie das alte System.Wie gesagt: prüfe aber on Deine 500GB SSD nicht vielleicht SATA ist und das neue System vielleicht nur NVMe beherrscht. Dann kannst Du die SSD nicht ohne weiteres da drin betreiben.1 hour ago, Firestone said:wie sollte ich den neuen Server von den Festplatten her am besten konfigurieren, damit er in sich etwas sicherer ist (Parität) und meine Docker betrieben werden können?Da SSD im Array nicht die allerbeste Idee sind:Du kannst 2 oder auch 3 der 2TB SSDs in einen Pool packen, und wenn Du Parität/Ausfallsicherheit willst (ist aber oft unnötig) kannst Du mit zfs die zu einem Raid1 oder sogar Raid5 zusammenfassen. (bei zfs heisst es etwas anders, aber es ist einem Riad 1 oder 5 sehr ähnlich).Aber überlege Dir, ob Du wirklich ein raid aufbauen willst oder nicht lieber ein xfs Single Datentreäger reicht und Du vielleicht ab und zu einfach ein Backup auf einen der anderen SSD Datenträger machst.
July 2, 20251 yr Author Erst einmal herzlichen Dank für deine Antwort und Unterstützung.Das klingt ja eigentlich nicht sehr schwer. Dann würde ich jetzt einmal die NVMe M2 aus dem alten PC einfach in den neuen PC stecken und den USB Stick auch.Aber wie ist das mit der Lizenz? war das nicht so, dass der Stick erkennt, dass sich die Hardware signifikant geändert hat und dann die Lizenz sperrt, oder war das nur, wenn sich die Hardware, des USB Sticks ändert?Und dann hätte ich noch die Frage, ob ich lieber für die Daten von dem alten NAS ein eigenes Volume über die drei 2TB SSDs mache und die 500GB SSD, die ich jetzt aus dem alten PC nehme, so lasse wie sie ist, aber auch als eigenes "quasi" Unraid-System Volume. Oder meinst du ich sollte die 3 großen SSDs mit der kleinen unraid SSD jetzt verbinden, sodass ich wirklich nur ein großes mit Unraid system und NAS Daten alles zusammen in einem großen Volume habe?
July 2, 20251 yr Community Expert 2 hours ago, Firestone said:Aber wie ist das mit der Lizenz? war das nicht so, dass der Stick erkennt, dass sich die Hardware signifikant geändert hat und dann die Lizenz sperrt, oder war das nur, wenn sich die Hardware, des USB Sticks ändert?Die Lizenz hängt am USB Stick. Wenn es sderselbe Stick ist findet unraid das schick und läuft.Die Sache mit der Harwdareänderung ist etwas bei digital aktivierten Lizenzen von neueren WIndowsversionen (8 - 11).2 hours ago, Firestone said:Und dann hätte ich noch die Frage, ob ich lieber für die Daten von dem alten NAS ein eigenes Volume über die drei 2TB SSDs mache und die 500GB SSD, die ich jetzt aus dem alten PC nehme, so lasse wie sie ist, Das ist Deine Sache.Ausgenommen von Raid0 sehe ich unter unraid für Privatpersonen ohne lebenswichtige Anwendungen nicht wirklich die Notwendigkeit zu einem Raid.Wenn Du aber unbedingt ein Raid aufbauen willst: mach es. Das musst Du aber für Dich selbest entscheiden/ausprobieren.2 hours ago, Firestone said:Oder meinst du ich sollte die 3 großen SSDs mit der kleinen unraid SSD jetzt verbinden, sodass ich wirklich nur ein großes mit Unraid system und NAS Daten alles zusammen in einem großen Volume habe?Ich trenne meine SSD für Docker/VM und meine SSD für Arraycache.Wenn Du einen Extrabereich für Daten machen willst und es (wegen SSD) eben Pool sein sollte, dann würde bei der Nutzkapazität von 2TB eine einzigge xfs 2TB SSD in einem Pool vollkommen ausreichen.Raid ist dabei nicht erforderlich.
July 2, 20251 yr Author Ich habe noch ein wenig Schwierigkeiten mit den Begrifflichkeiten.Arraycache und Pool ist das Gleiche?Wenn ich dich richtig verstehe, dann hast du es so gemacht, wie ich es auch gern machen würde. Die 500GB mit den jetzigen Dockern einfach in den neuen PC stecken (einfach nur als Datenträger1 ?) und die drei 2TBs als ein 6GB Pool/Arraycache.Ist das korrekt?
July 3, 20251 yr Community Expert 4 hours ago, Firestone said:Ich habe noch ein wenig Schwierigkeiten mit den Begrifflichkeiten.Arraycache und Pool ist das Gleiche?bei unraid gibt es- das Array, welches eien Ansammlung von Datenträgern (bevorzugt Festplatten) ist.- einen oder gar mehrere Pools.Mehr ist nicht.Ich habe (verwirrend) die Nutzung des jeweiligen pools beschrieben. Sorry, mein Fehler.Ich habe bei mir:1 Pool, welcher die Daten der Docker und VM beinhaltet (1 einzelne xfs formatierte NVME SSD). Da Docker und VM nicht sehr viel Platz brauchen ist das eine eher kleinere SSD. dieser Pool trägt den Namen "cache"1 weiteren Pool, welcher die gepufferten Daten des Array aufnimmt, die beim Schreiben in die Shares anfallen, wenn ich eben über das Netzwerk Daten auf unraid schreibe (bis der Mover die dann zeitverzögert ins Array übertragen darf).(auch 1 einzelne xfs formatierte NVME SSD). Da hier (bei mir) in kurzer Zeit sehr viele Daten anfallen ist dies eine eher flotte/dauerschreibfeste und große SSD. Das ist das, was ich als Arraycache (also den Cache für meine shares im Array) bezeichnet habe.Also ja. chache, Arraycache sind alles Pools.Da Du bei Deinen "SSD Only" System, besser kein Array nutzen solltest (weil Array kein Trim beherrscht): würde ich in Deinem System eben nur (mehrere ) Pools verwenden.Solange Du auch keinen Platz >2TB brauchst, würde ich die erwähnte 600GB SSD weiterhin für Docker+VM nutzen (solange Die nicht größer 500GB werden)und einen Pool mit einer einzeonen 2TB SSD für die anderrn Nutzdaten (früher auf dem ext. NAS) anlegen um dir Daten dann dort flotter zu haben.Die restlichen SSDs (Du hattest in Summe 3 x2TB SSD erwähnt) sind bei der Nutzun überflüssig. Man kann sie ggf. für Backups vorhalten oder stromsparend ausbauen.4 hours ago, Firestone said:Die 500GB mit den jetzigen Dockern einfach in den neuen PC stecken (einfach nur als Datenträger1 ?) und die drei 2TBs als ein 6GB Pool/Arraycache.So ähnlich. Ich verzichte (soweit möglich) auf irgendwelches Raid.Siehe auch meine Sigantur:PC: Shipon hat 2 NVME SSD in jeweils einem eigenen Pool;: 250GB für Docker + VM und 4TB für die zu cachenden Dates für das Array.PC: Tessa ist etwass "größer dimensioniert" und hat 2 NVME SSD in jeweils einem eigenen Pool;: 2TB für Docker + VM (weil meine VM VD eben auch größer sind) und 4TB für die zu cachenden Dates für das Array. Tessa hat zusätzlich (und hier kann ich auf Raid nicht verzichten) ein Raid5 SSD Pool bestehend aus 3x 8TB SATA SSD, damit ich eine durchgehende Nutzkapazität von rund 16TB auf einem flotten Pool habe.. Wenn ich eine 16 (oder größere) TB SSD hätte würde ich auch lieber die nehmen und das Raid entfernen, aber so große SSD sind mir aktuell einfach viel zu teuer.
July 3, 20251 yr Author Super, vielen Dank für die ausführliche Erklärung, das hilft mir jetzt schon mal sehr weiter.So werde ich es dann wohl auch einrichten und dann übers Netzwerk auf das alte NAS (kommt in den Keller oder auf den Boden) backupen.Da gibt es sicher eine geeignete Backup Software, die das NAS auch über WoL aufwecken und wieder runterfahren kann und dann werde ich deinem Rat mit dem PC folgen.Herzlichen Dank nochmal und viele Grüße
July 6, 20251 yr Author Jetzt muss ich doch nochmal ein paar Fragen nachschieben.Ich habe nun festgestellt, dass die aktuelle SATA M2 SSD in dem neuen Gerät nicht funktioniert. Das heißt ich muss diese auch ersetzen.Dazu hätte ich folgende Fragen:wie kann ich die Daten der einen SATA Array SSD auf eine andere NVMe für das neue System übertragen? Geht so etwas auch ohne große Beschaffungen? Image erstellen? Online? ...für die Docker und VM und etwas Zukunft brauche ich nach o.g. Vorschlag (3x 2 TB für NAS Storage und 1x für die Docker und VM) ja keine 2TB NVMe kaufen, das wäre ja viel zu viel. Könnte man eine 2TB SSD auch irgendwie partitionieren und bspw. davon eine 0,5 TB Partition für Docker und 1,5 TB für etwas anderes (ggf. mit für das NAS Storage, oder zus. Share) verwenden? Kann das Unraid, oder kann Unraid nur auf Hardware SSD Basis und nicht Partitionen/Volumes?Ansonsten würde ich für die Docker und VMs eine kleinere NVMe beschaffen, was mich wieder zu Frage 1 führt.Vielen herzlichen Dank nochmal :-)
July 6, 20251 yr 44 minutes ago, Firestone said:wie kann ich die Daten der einen SATA Array SSD auf eine andere NVMe für das neue System übertragen? Geht so etwas auch ohne große Beschaffungen? Image erstellen? Online? ...lokal anschließen oder per Netzwerk kopieren ... was ist denn die genaue Frage ?oder besser, wo hängst du ?
July 6, 20251 yr Author Ich hoffe ich nerve nicht, nochmal kurz zusammengefasst.Alter PC ist Intel NUC mit einer SATA M2 wo die Docker und VM drauf ist, Neuer PC ist ein kleiner PC in dem ausschließlich 4x NVMe M2 betrieben werden können.3x NVMe M2 mit 2TB sind bereits vorhanden. Diese werden für NAS Daten verwendet.Jetzt fehlt mir noch eine M2 NVMe SSD (muss ich beschaffen, weil die aktuelle aus dem NUC PC mit den Dockern eine SATA ist und im neuen PC nicht funktioniert) und nun überlege ich was ich beschaffen soll.Wenn Unraid irgendwie Volumes/Partitionen kann, dann würde ich die SSD auch identisch zu den drei bestehenden in 2TB Größe nehmen und für die Docker eine kleinere Partition machen, wenn nicht, dann würde ich dafür nur eine kleine NVMe SSD noch zukaufen.Vor diesem Hintergrund sind es schon die Fragen oben. Edited July 6, 20251 yr by Firestone
July 6, 20251 yr Community Expert 2 hours ago, Firestone said:wie kann ich die Daten der einen SATA Array SSD auf eine andere NVMe für das neue System übertragen? Geht so etwas auch ohne große Beschaffungen? Image erstellen? Online? ...Wenn Du einen PC hast, der SATA SSD und NVME SSD gleichzeitig aufnehmen kann: kopieren/verschieben.Wenn Du nur je einen PC hast der je nur eine dieser Datenträger aufnehmen kann: per Netzwerk verbinden, geeignetes OS starten: über Netzwerk kopieren/verschieben.Wen Du die oben genannten Varianten nicht machen kannst wirst Du wohl einen passenden Adapter beschaffen müssen und dann kopieren/verschieben.P.S.: Ich bevorzuge "kopieren", da man (im Fehlerfalle) die Originale noch hat.2 hours ago, Firestone said:für die Docker und VM und etwas Zukunft brauche ich nach o.g. Vorschlag (3x 2 TB für NAS Storage und 1x für die Docker und VM) ja keine 2TB NVMe kaufen, das wäre ja viel zu viel. Könnte man eine 2TB SSD auch irgendwie partitionieren und bspw. davon eine 0,5 TB Partition für Docker und 1,5 TB für etwas anderes (ggf. mit für das NAS Storage, oder zus. Share) verwenden?Wenn Du sowieso alles zusammen auf einen physikalischen Datenträger mit anderen Sachen bündeln willst, brauchst Du nichts pratitioneieren oder so, sondern einfach den Sachen ein Share geben.Die Trennung auf getrennte Datenträger (wie ich es handhabe) ist sinnvoll, wenn man eben teils viele Zugriffe hat, die sich in die Quere kommen können (und somit gegenseitig bremsen).Wenn Du auf ein un ddem selben Datenträger verschiedene Sachen gleichzeitig machen willst, kannst Du das machen. Wen "wenig Nutzung" läuftz das super. Bei "exzessiver" Nutzung, würde sich das ghegenseitig bremsen, weil selbst bei einer Partitionierung es ja immer noch mehrere Zugriffe auf den selben SSD-Kontroller und die selben SSD-Speicherbausteine über die selben Datenleitungen des SSD-Datenträgers sind.Da es bei meiner Nutzung (viele Daten über Netzwerk schnell in den Cache des Array zu schreiben) eben zu langsamer reagierenden VMs kam, habe ich es eben getrennt.2 hours ago, Firestone said:Kann das Unraid, oder kann Unraid nur auf Hardware SSD Basis und nicht Partitionen/Volumes?In Unraid zu partitionieren ist eigentlich so nicht vorgesehgen und auf eher nicht sinnig.Su hast 3 x 2TB SSD.Wie schon angedeutet: Wenn Du eine 2TB SSD für VM/Docker nimmst und eine 2TB SSD für andere Lagerungen bist Du gut aufgestellt und kannst die dritet 2TB SSD ggf. für zeitzgesteuerte Backups nutzen.Alles ohne Raid, ohne Partitionierung und alles in xfs Einzeldatenträgern.Wenn Du hingegen einen Speicherplatz > 2TB brauchst, dann verwende zfs und kombiniere entweder 2 oder alle 3 Datentrtäger zu einem Raid.2x 2TB zfs raid0 = 4TB Kapazität und 1x 2TB xfs als VM/Docker sind möglich3x 2TB zfs raid0 = 6TB Kapazität und die zugriffe kommen sich bei hoher Schreib-/Leselast ggf. in die Quere.3x 2TB zfs raid5 = 4TB Kapazität und die zugriffe kommen sich bei hoher Schreib-/Leselast ggf. in die Quere.Such Dir was aus.2 hours ago, Firestone said:Ansonsten würde ich für die Docker und VMs eine kleinere NVMe beschaffen,EDIT:Noch mehr Geld ausgeben?Ich zitiere Dich aus dem Ursprungsbeitrag: "von meinem externen Qnap NAS ( 2x2 TB gespiegelt, also 2TB nutzbar und davon 1,5 TB in Benutzung) eingehangen."Hattest Du nicht sowieso 'nur' rund 2TB Nutzdaten in Deinem NAS, die Du nun in das System transferieren willst?Dazu hast Du doch alles. Oder habe ich Deinen Beitrag falsch verstanden?Ich verstehe Dich nicht mehr.Einerseits fragst Du, wie man die Daten ohne etwas hinzuzukaufen transferieren kann (so habe ich Dich verstanden und interpretiere es als Wunsch kein extrs Geld auszugeben), andererseits denkst Du nun über den Kauf kleiner (warum auch immer?) oder zusätzlicher NVMe SSD nach.Der Kauf einer kleinen SSD "macht (in meinen Augen) einfach keinen Sinn", weil Du doch alles hast, was Du brauchst und eine kleine SSD vielleicht später doch gerne gegen eine große getauscht werden wird, wenn man mehr Platz nutzen will (und ich glaube aus Deinen nachgeschobenen Fragen und dem herumreiten auf 3x2TB einen gewissen "Gigantismus" zu erkennen, der meinem Vertzändnis des Ersten Beitrages hier nicht erforderlich erscheint). Edited July 6, 20251 yr by DataCollector Darstellung unten ergänzt
July 6, 20251 yr Community Expert 1 hour ago, Firestone said:Alter PC ist Intel NUC mit einer SATA M2 wo die Docker und VM drauf ist, Neuer PC ist ein kleiner PC in dem ausschließlich 4x NVMe M2 betrieben werden können.3x NVMe M2 mit 2TB sind bereits vorhanden. Diese werden für NAS Daten verwendet.Sind die schon randvoll (mit Deinen eigentlich nur 1,5TB Daten vom NAS) oder wieso passen da keine Docker/Vm drauf?Und wieso benutzt Du die SSDs nicht einzeln (wenn Du getrennte Datenträger nutzen willst), sondern schreibst immer von 3x2TB. Das sind 3 einzelne SSDs, die Du entweder einzeln als 3 x 1 Datenträger (xfs) oder 2x2 Datenträger zfs + 1 Datenträger xfs oder eben 3 Datenträger zfs zusammen nutzen kannst.In den ersten beiden Fällen kannst Du eine SSD für Docker/VM einzeln nutzen und hast immer noch genug Platz für Deine1,5TB Nutzdatenim letzten Fall hast Du auch genug Platz für alles, musst nur eben damit leben, daß sich die gleichzeitigen Zugriffe ggf. bei hoher Belastung gegenseitig in die Quere kommen können.1 hour ago, Firestone said:Jetzt fehlt mir noch eine M2 NVMe SSD (muss ich beschaffen,"MUßT" Du nicht. Aber es hinter Dich wohl niemand daran es zu tun, wenn Du es "WILLST".1 hour ago, Firestone said:weil die aktuelle aus dem NUC PC mit den Dockern eine SATA ist und im neuen PC nicht funktioniert) und nun überlege ich was ich beschaffen soll.Wenn Du WILLST, kaufe eine beliebige NVMe SSD der mindest notwendigen Größe und verschwende dafür zusätzlich Geld.Falls Du die SSD größer wählst & mit zusätzlichen Daten (zu VM und Docker) bestücken willst, dann lege einfach ein share dafür an, welches eben auf diesen Datenträger schreibt und sorge dafür, daß immer genug Platz frei ist, so daß VM/Docker nicht bedrängt werden.Dazu braucht (kann) man nichts partitionieren.1 hour ago, Firestone said:Wenn Unraid irgendwie Volumes/Partitionen kann, dann würde ich die SSD...Was soll das bringen? Die physikalische Trennung von VM/Docker auf einen Datenträger und dem anderem Kram auf einen anderen Datenträger hilft bei gleichzeitigen Zugriffen dafür zu sorgen, daß der SSD-Kontroller/Flash/Datenleitungen sich nicht in die Quere kommen/ausbremsen.Wenn Du nun sogar noch zusätzlich eine Prtitiooniereung oder so ins Spiel bringst und es dennoch alles auf einem Datenträger machst, wird es noch komplizierter und die Zugriffe laufen dann doch wieder alle durch die selben Komponenten. Abgesehen von vielleicht ein paar seeeehr exotischen Anwendungen (die ich jetzt nicht kenne) ist Partitioniereung in unraid (zwar mit Kniffen) machbar aber erfüllt in aller Regel keinen Sinn/Zweck (könnte ggf. sogar stören).Die Trennung durch shares ist in aller Regel vollkommen okay.
July 6, 20251 yr Author Okay, ich habe zwischendurch wieder viel selber gelesen und versucht zu verstehen und auch gesehen, dass ich mich beim alten NAS irgendwie geirrt hatte. Das hatte ich hier nicht einfließen lassen, sorry dafür.Also, ich versuche nochmal alles zu sortieren.Mein altes NAS hat nicht 2x 2TB (ich dachte ich hatte das damals so gekauft, aber jetzt ist mir gekommen, dass ich die Platten mal austauschen musste, weil der Vorbesitzer keine 24x7 Platten eingebaut hatte. Mein altes NAS QNAP 2 Bay hat 2x 3TB und davon sind bereits 1,95 TB belegt (aber auch bei den vorher gedachten 1,5 wollte ich ja etwas in die Zukunft denken). Es ist also kein Gigantismus, weil ich den jetzigen PC inkl. der 3x 2TB nicht kaufen musste und deshalb auch die Aussage mit der zuzukaufenden Platte eher klein, wenn es nicht groß sein muss.Das mit dem Partitionieren hast du super erklärt, das ist sehr verständlich und plausibel, dass es ein Controller und eine Platte bleibt. Also Haken dran, ist in der Tat Blödsinn.Jetzt hat sich herausgestellt, dass bei dem neuen PC ein Kabel dabei lag, was ich erst nicht identifizieren konnte, weil es auf einer Seite irgendeinen Mainboard Stecker hat. Mittlerweile habe ich rausgefunden, dass dies ein SATA Kabel für normale SATA SSDs 2,5 Zoll ist, welches man auf das Mainboard stecken kann und an der Seite heraushängen lassen kann.Also bleibt jetzt noch der Rest der noch nicht erklärten Blasen im Kopf, zu erklären.Nun dachte/denke ich mit den ganzen neuen Erkenntnissen (wie gesagt, immer neue Ideen nach immer mehr lesen und auch deine Erklärungen), dass ich unter diesen Bedingungen folgendes machen könnte.1x kleinere NVMe für AppData (müsste ich selber beschaffen, daher nur so groß wie nötig, mit etwas Reserve)Hier auch noch eben auf deine Frage eingegangen, ich hatte bei den oberen Beiträgen noch im Hinterkopf, dass die 500 GB Platte im NUC PC fast voll war, aber ich hatte vergessen, dass dies an einem Nextcloud Test Docker lag, den ich, inkl. seiner Speicherdaten, natürlich auch auf der einen SSD mit hatte, aber der ist wieder weg und wird im neuen PC dann so sein, dass seine Speicherdaten auf den NAS NVMe liegen.2x bereits vorhandene NVMe = 4TB für NAS (zfs oder xfs habe ich noch keine Ahnung was dafür besser ist)1x bereits vorhanden NVMe = 1TB Parität (weil mir die o.g. 4TB für NAS sicher erstmal reichen werden)1x bereits vorhanden 2,5" SSD = 250GB an die komische Peitsche die ich jetzt als zus. SATA ermitteln konnte als Schreib Cache1x alte QNAP bereits vorhanden soll in den Keller als Backup für die wichtigsten Sachen aus o.g. (also Unraid, Docker, VMs, Konfigs und nur die wichtigsten NAS Daten) und soll aber nur via WoL geweckt werden, wenn ein Backup ansteht (hier hoffe ich noch, dass ich später eine Docker App finde, die solch ein System sicher via WoL wecken kann, aber vor allem wieder sicher in den Standby schickt, sodass sie dann wieder sicher aufweckbar ist)Ich hoffe ich konnte mein Durcheinander jetzt einigermaßen erklären, sorry für die Verwirrung, aber ich lerne auch immer wieder etwas Neues dazu und damit kommen auch immer wieder neue Erkenntnisse und Ideen mit dem Gelernten.Wäre diese Konstellation unter den genannten Bedingungen okay?Vielen Herzlichen Dank nochmal und sorry nochmal. Edited July 6, 20251 yr by Firestone
July 6, 20251 yr Community Expert 5 hours ago, Firestone said:Mein altes NAS QNAP 2 Bay hat 2x 3TB und davon sind bereits 1,95 TB belegt (aber auch bei den vorher gedachten 1,5 wollte ich ja etwas in die Zukunft denken).Also sollten 2x 2TB als zfs raid0 vollkommen ausreichen um sogar das ca. doppelte zu speichern.Somit kannst Du (wenn gewünscht) die dritte 2TZb xfs als single Laufwerk für Docker/Vm nuten.Alles ohne extra Geld für zusätzliche Hardware (gegenüber Deiner Originalplanung) ausgeben zu müssen.5 hours ago, Firestone said:Es ist also kein Gigantismus, weil ich den jetzigen PC inkl. der 3x 2TB nicht kaufen musste und deshalb auch die Aussage mit der zuzukaufenden Platte eher klein, wenn es nicht groß sein muss.Es MUß gar nicht sein eien weitere SSD zuzukaufen (gegenüber der 3x 2TB Hardware).5 hours ago, Firestone said:Jetzt hat sich herausgestellt, dass bei dem neuen PC ein Kabel dabei lag, was ich erst nicht identifizieren konnte, weil es auf einer Seite irgendeinen Mainboard Stecker hat. Mittlerweile habe ich rausgefunden, dass dies ein SATA Kabel für normale SATA SSDs 2,5 Zoll ist, welches man auf das Mainboard stecken kann und an der Seite heraushängen lassen kann.Dem entnehme ich, daß Deine Aussage zu der bestehenden SATA SSD kein M.-2 Format, sondern ein 2,5inch Format betrifft?PCs, welche geeignete Kabel dabei haben, haben in aller Regel auch baulichen Platz eine solche SSD unter zu bringen. Dann kannst Du also die SATA SSD auch verbauen und brauchst gar nichts zuzukaufen.5 hours ago, Firestone said:Nun dachte/denke ich mit den ganzen neuen Erkenntnissen (wie gesagt, immer neue Ideen nach immer mehr lesen und auch deine Erklärungen), dass ich unter diesen Bedingungen folgendes machen könnte."Können" kann man viel. Unraid ist eben sehr flexibel.5 hours ago, Firestone said:1x kleinere NVMe für AppData (müsste ich selber beschaffen, daher nur so groß wie nötig, mit etwas Reserve)Ich verstehe nicht, warum Du unbedingteinmal eine kleine SSD nutzen willst (Du hast eine [bisher] passende SATA SSD)und dann haben kleinere SSDs in der Regel TBW Werte und sie haben eben weniger Flashbausteine um Schreibzugriffe zu verteilen (was im großen und Ganzen die Lebenzeit verlängert gegenüber kleineren Modellen).Zusätzlich kann man bei dem Wunsch dann doch in der Zukunft "immer mehr Platz zu nutzen" darauf verzichten die SSD auszutauschen, weil sie kleiner als die anderen ist.5 hours ago, Firestone said:Hier auch noch eben auf deine Frage eingegangen, ich hatte bei den oberen Beiträgen noch im Hinterkopf, dass die 500 GB Platte im NUC PC fast voll war, aber ich hatte vergessen, dass dies an einem Nextcloud Test Docker lag, den ich, inkl. seiner Speicherdaten, natürlich auch auf der einen SSD mit hatte, aber der ist wieder weg und wird im neuen PC dann so sein, dass seine Speicherdaten auf den NAS NVMe liegen.Also ist die SATA SSD generell sogar noch groß genug. Dann übernimm sie doch.5 hours ago, Firestone said:2x bereits vorhandene NVMe = 4TB für NAS (zfs oder xfs habe ich noch keine Ahnung was dafür besser ist)Wenn Du 4TB Kapazität in einem Stück nutzen willst, ist zfs (oder das von mir nicht empfohlene btrfs) erforderlich, weil Du sonst kein Raid0 hinbekommt..Wenn Du die 4TB als 2x 2TB getrennt bereitstellen willst, ist 2x xfs empfehlenswert.5 hours ago, Firestone said:1x bereits vorhanden NVMe = 1TB Parität (weil mir die o.g. 4TB für NAS sicher erstmal reichen werden)Du nutzt kein Array, also hast Du auch keine Paritydisk/SSD.Wenn Du mit Deinen 2TB großen SSDs einen Pool mit Parität (raid1, Raid5 oder so) aufmachen willst, ist es nicht wirklich drin, 2TB Datenträger mit nur 1TB Parity komplett abzudecken.Irgendwie glaube ich Du vermischst da irgendetwas und verrenst Dich gerade.5 hours ago, Firestone said:1x alte QNAP bereits vorhanden soll in den Keller als Backup für die wichtigsten Sachen aus o.g. (also Unraid, Docker, VMs, Konfigs und nur die wichtigsten NAS Daten) und soll aber nur via WoL geweckt werden, wenn ein Backup ansteht (hier hoffe ich noch, dass ich später eine Docker App finde, die solch ein System sicher via WoL wecken kann, aber vor allem wieder sicher in den Standby schickt, sodass sie dann wieder sicher aufweckbar ist)Ob Dein QNAP WOL beherrscht weiß ich nicht,. aber ich würde einfach das betreffende Backup Ziel per IP Steckdodsse oder Timer gesteuert einschalten udn sich das System nach Nutzung wieder ausschalten lassen. WOL stehe ich skeptisch gegenüber (weil nicht bei aller Hard-Software stabil funktioniert..5 hours ago, Firestone said:Wäre diese Konstellation unter den genannten Bedingungen okay?Meinen Senf habe ich dazu geschrieben.
July 6, 20251 yr Author Also der neue PC hat wie gesagt eine Splitter Karte die von einem PCIe 4x4 vier NVMe M2 aufnehmen kann. Seit eben weiß ich, dass in diesen vier NVMe Ports die SATA M2 500GB nicht funktioniert. Deshalb kann ich sie nicht übernehmen.Weiter habe ich eben heute auch festgestellt, dass da ein Kabel dabei war, das auf der einen Seite einen Mainboard Stecker und auf der anderen einen SATA für 2,5" SSDs hat und nur mit Schrumpfschlauch drumherum. Eine Einbaumöglichkeit hat die 2,5" SSD definitiv nicht, das Kabel muss man leider nach außen führen und sich mit einer Halterung selbst etwas einfallen lassen. Ist halt nur ein Micro PC. Eine 2,5" SSD mit 250GB hätte ich dafür noch zu Hause und hätte diese als Cache eingestellt.Ich dachte man kann auch drei NVMe a 2TB in ein Array nehmen und eine davon als Parität deklarieren. Dann hätte ich doch 4TB an Nutzspeicher und 2TB die jeweils eine der anderen beiden 2TB SSDs bei defekt auffangen könnte, oder wo habe ich mich da "verrannt"?ein paar Euro wäre es mir (wahrscheinlich eher meinem inneren Monk, damit der Port nicht leer bleibt) wert, einen kleine vierte NVMe für die Docker Appdata hinzuzukaufen.Bei Appdata ändert sich bei mir nicht so viel, als das ein Backup auf das alte NAS (Standby via SSH und WoL habe ich mittlerweile gerade hinbekommen) nicht reichen würde.Mit dieser (ggf. falschen) Vorstellung die o.g. Konfigurationsidee entstanden.
July 7, 20251 yr Community Expert 3 hours ago, Firestone said:Also der neue PC hat wie gesagt eine Splitter Karte die von einem PCIe 4x4 vier NVMe M2 aufnehmen kann.Bifurcation Splitting ist empfehlenswert.stromsparende/neuere Intel CPU beherrschen aber kein x4x4x4x4 Splitting.energieintensivere AMD CPUs berrschen anscheinend x4x4x4x Bifurcation, doch schkluckt die CPU meist mehr Strom als Intel.PCIe Splitter sind universell und können in eigentlich jedem (lang genugen) PCIe Slot betrieben werden, schlucken selber aber doch eine erhebliche Menge Energie um die Splitfunktion zu realisieren.Ich weiß nicht, welche Art von Split und welche Hardware Du genau verwendest, aber eine Adapterkarte, die PCIe x4x4x4x4 bereitstellt ist in einem System, welches 24/7 ein NAS bereitstellt ist nicht wirklich stromsparend und wird sich deoch schon auf dem Stromzähler auswirken.Wenn Du bereit bist diesen extra Verbrauch zu akzeptieren: okay. Mir wäre es in einem 24/7 System zuviel.3 hours ago, Firestone said:Seit eben weiß ich, dass in diesen vier NVMe Ports die SATA M2 500GB nicht funktioniert.Was bei einer PCIe "Split"Karte auch loggisch ist.Aber hattest Du vorher nicht von einem SATA Kabel gesprochen, so dass ich verleitet wurde von einer 2,5inch SATA SSD auszugehen?3 hours ago, Firestone said:Deshalb kann ich sie nicht übernehmen.SATA Standard Adapter auf SATA-M.2 gibt es.https://www.ebay.de/itm/3655700917573 hours ago, Firestone said:Weiter habe ich eben heute auch festgestellt, dass da ein Kabel dabei war, das auf der einen Seite einen Mainboard Stecker und auf der anderen einen SATA für 2,5" SSDs hat und nur mit Schrumpfschlauch drumherum.Das hattest Du erwähnt und Deinen Hinweis, dioe SATA SSD dort anzustöpseln hat mich dazu verleitet, dass es wohl doch eine SATA 2,5inch SSD sein könnte?3 hours ago, Firestone said:Eine Einbaumöglichkeit hat die 2,5" SSD definitiv nicht, das Kabel muss man leider nach außen führen und sich mit einer Halterung selbst etwas einfallen lassen.Irgendwie verstehe ich Dein "neues" System nicht. Wofür ist ein SATA Standardkabel Adapter da, wenn kein Einbauplatz für SATA Datenträger vorgesehen ist.Was für ein System ist Dein neues System? Typenbezeichnung? Foto?3 hours ago, Firestone said:Ist halt nur ein Micro PC.Ich kenne Mini PC (HP,Dell,Minisforum, diverse Chinaableger...), Tiny PC (Lenovo), Micro Tower, Mini Tower, Tower, Big Tower, und verschiedene SFF Bauweisen.Was ist ein Micro PC? Raspi Baugröße?3 hours ago, Firestone said:Eine 2,5" SSD mit 250GB hätte ich dafür noch zu Hause und hätte diese als Cache eingestellt.Ich vermute NVMe: dann nimm die doch.3 hours ago, Firestone said:Ich dachte man kann auch drei NVMe a 2TB in ein Array nehmenKlar, kann man das, sollte man zwar nicht unbedingt (beispielsweise hat man dann kein Trim), aber machen kann man es.Trim für SSDs kann unraid (aktuell) nur in einem/mehreren Pool/s.Deshalb ja mein Hinweis schon in meiner ersten Antwort hier.Ich zitiere mich selbst:"Da SSD im Array nicht die allerbeste Idee sind:Du kannst 2 oder auch 3 der 2TB SSDs in einen Pool packen, und wenn Du Parität/Ausfallsicherheit willst (ist aber oft unnötig) kannst Du mit zfs die zu einem Raid1 oder sogar Raid5 zusammenfassen. (bei zfs heisst es etwas anders, aber es ist einem Riad 1 oder 5 sehr ähnlich).Aber überlege Dir, ob Du wirklich ein raid aufbauen willst oder nicht lieber ein xfs Single Datentreäger reicht und Du vielleicht ab und zu einfach ein Backup auf einen der anderen SSD Datenträger machst."3 hours ago, Firestone said:und eine davon als Parität deklarieren.Dann sind es 3 einzelne 2TB Datenträger, die über shares kombiniert werden können. Wenn Du einen der 2 der Datenträger als Parity verwendest, hast Du die Kapazität der verbleibenden Datenträger zur Verfügung.3 hours ago, Firestone said:Dann hätte ich doch 4TB an Nutzspeicher und 2TB die jeweils eine der anderen beiden 2TB SSDs bei defekt auffangen könnte, oder wo habe ich mich da "verrannt"?Da Du nur SSDs verwenden willst, war ich davon ausgegangen, dass Du den Hinweisen folgst und kein Array nutzt, weil unraid im Array kein Trim beherrscht und wenn Garbage Collection einer SSD nicht kompatibel funktioniert, schrottet es Dir alle Daten im Array.Bevor Du Dich auf das neue System verlässt, teste es mindestens 1 Woche in der Konstellation (weil SSDs GC meist zeitgesteuert laufen lassen und man nach ca. 1 Woche Dauerbetrieb davon ausgehen kann, dass es mal gelaufen ist.), damit Du weisst ob es funktioniert oder die SSD Firmware mit ihrem GC Dir in die Array/Suppe spuckt. Edited July 7, 20251 yr by DataCollector
July 7, 20251 yr Author Ja, ich glaube Fotos sind sinnvoller, sonst reden wir noch eine Weile aneinander vorbei :-)Ich sag gleich nochmal dazu, nein, es gibt keinen Einbauplatz für die 2,5er SSD. Das ist wirklich so.5 hours ago, DataCollector said:... weil unraid im Array kein Trim beherrscht und wenn Garbage Collection einer SSD nicht kompatibel funktioniert, schrottet es Dir alle Daten im Array.Bevor Du Dich auf das neue System verlässt, teste es mindestens 1 Woche in der Konstellation (weil SSDs GC meist zeitgesteuert laufen lassen und man nach ca. 1 Woche Dauerbetrieb davon ausgehen kann, dass es mal gelaufen ist.), damit Du weisst ob es funktioniert oder die SSD Firmware mit ihrem GC Dir in die Array/Suppe spuckt.Was das alles bedeutet verstehe ich leider nicht, da habe ich leider viel zu wenig Ahnung von.
July 7, 20251 yr Community Expert 29 minutes ago, Firestone said:Was das alles bedeutet verstehe ich leider nicht, da habe ich leider viel zu wenig Ahnung von.Eine SSD besteht aus Flash Speicherzellen, die sich jeweils meherer Bits beinhalten (welche sich dann weiter zu Blöcken zusammenfassen).Wenn man auch nur ein Bit in dem Bereich ändern möchte kann man nur die ganze Zelle/Blöcke) löschen und dann neu überschreiben.Um 1 Bit zu schreiben müsste man also mindestens 2 Schreibzyklen ausführen. (Das bremst!)Da Flashzellen nur eine endliche Zahl von Schreibzyklen aushalten, setzt man das Wear leveling (das Verteilen der Schreibzugriffe) ein.Es wird dabei die Zelle mit den veralteten Bits einfach in einem Register als 'unbrauchbar' gekennzeichnet und einfach der neue/korrekte Inhalt in eine andere (freie) Stelle/Flaschzelle geschrieben.Irgendwann hat eine SSD aber keine freien Zellen mehr. Sie ist dann voll mit einerseits Zellen, die gültige Daten enthalten und als "unbrauchbar" gekennzeichneten Zellen, welche veraltet Daten enthalten.Damit eine SSD in ihren Ruhepausen gesammelt erfährt, welche Zellen sie aufräumen und für Neubenutzung vorbereitend löschen kann um sie später mit einerm Schreibzugrif wieder beschreiben zu können, gibt es den Trim Befehl.Leider führt unraid im array kein trim aus.Im pool kann unraid Trim ausführen.Eine SSD, welche keine Gegenmaßnahme gegen dieses "Zumüllen" mit veralteten Daten unternimmt, wird langsamer, da sie bei dem nächsten Schreiben erst die oben erwähnten 2 Schreibzyklen durchführen muß. (Im ungünstigsten Falle können sich sogar mehr einzelne Schreibzugriffe ergeben, die ggf. die Zellen schneller versterben lassen, als nötig.)Somit kann eine SSD ohne gelegentliches Trim immer langsamer als nötig werden.Da die SSD Hersteller erkannt haben, daß es da ein Problem gibt, haben sie in (vielen) SSD selber eine ähnliche Technik, namens Garbage Collection eingebaut.Bei SSDs, welche das GC aber inkompatibel ausführen, kann es sein, daß die Zuordnung der Daten zum logischen Sektor sich verändert, wenn kein Dateisystem als verbindene Brücke vorhanden ist.Gerade bei der parity, welche gar kein Dateisystem nutzt wäre eine Verschiebung fatal.Deshalb mein Rat es erst mal eine Woche zu testen um ggf. feststellen zu können ob auf einmal die Parity bei einer späteren Überprüfung kaputt ist oder nicht.Dies ist extrem vereinfacht!
July 7, 20251 yr Author Für extrem vereinfacht ist es aber extrem gut erklärt. :-)Das sind die NVMe von denen ich drei habe. Ich hoffe die können das schon.Ich werde das Ganze noch einmal sacken lassen und noch einmal in ruhe lesen und durchdenken.Heißt aber, dass ich die Konfiguration (inkl. der von dir geschilderten Nachteile) wie oben beschrieben technisch umsetzbar sind, ich müsste "nur" eben einen Pool erstellen? Edited July 7, 20251 yr by Firestone
July 7, 20251 yr Community Expert 9 minutes ago, Firestone said:Das sind die NVMe von denen ich drei habe. Ich hoffe die können das schon.Verbatim Vi5000 PCIe NVMe SSD 2TB, M.2 2280 / M-Key / PCIe 4.0 x4 https://geizhals.de/verbatim-vi5000-pcie-nvme-ssd-2tb-31827-a3063502.html9 minutes ago, Firestone said:Heißt aber, dass ich die Konfiguration (inkl. der von dir geschilderten Nachteile) wie oben beschrieben technisch umsetzbar sind, ich müsste "nur" eben einen Pool erstellen?Ich habe mehrere mögliche Konstellationen aufgeschrieben.Diese sollten alle funktionieren.
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