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Aufteilung der NVMe

Featured Replies

Hallo alle zusammen,

nachdem ich jetzt meine neue Hardware zusammengebaut habe, geht es um die nutzen der Pools und Caches. Zur verfügung stehen mom 2 x 4 TB 3x 2 TB zu Verfügung. Meine Idee war nun folgende Aufteilung:

2 x 4 TB als zfs mirror Pool für Dokumente / Bilder etc.

1 x 2 TB als zfs Cache für Filme & Serien. (Wenn sie längere Zeit nicht genutzt werden ca 1 Monat werden diese dann auf das Array kopiert)

2 x 2 TB als zfs mirror für System,Docker, Appdata & VMs

Ein Array mit Festplatten ist natürlich auch vorhanden. Aber dieser soll nur als abläge Ort für die Medien sein

Was meint ihr dazu ? Oder habt ihr noch ein anderen Vorschlag wie man die NMVe aufteilen könnte.

VG

Marhal

Also 3 Pools, ok

Für die gespiegelten zfs ok

Für den Single würde ich wahrscheinlich xfs statt zfs nehmen

Die hdds im Array dann auch xfs

Was Du da drauf packst und wie viel Platz du dafür brauchst musst du wissen da können wir nichts empfehlen

Wenn du zb 2tb ausschließlich für die virtuellen Systeme brauchst ….ok

Hast du denn auch das klassische primär/sekundär Prinzip von unraid mit dem mover geplant oder wie verschiebst du die ungesicherten filme/Serien nach 1 Monat auf das Array?

5 hours ago, marhal said:

nachdem ich jetzt meine neue Hardware zusammengebaut habe, geht es um die nutzen der Pools und Caches. Zur verfügung stehen mom 2 x 4 TB 3x 2 TB zu Verfügung. Meine Idee war nun folgende Aufteilung:

Bei dem Betreff vermute ich, daß alles NVMe SSD sind.

5 hours ago, marhal said:

2 x 4 TB als zfs mirror Pool für Dokumente / Bilder etc.

Kann man machen. Ich würde eher 1x xfs für Dokumente, etc. und 1x xfs als schnelles Backupziel nutzen der ersten SSD.

5 hours ago, marhal said:

1 x 2 TB als zfs Cache für Filme & Serien. (Wenn sie längere Zeit nicht genutzt werden ca 1 Monat werden diese dann auf das Array kopiert)

Warum zfs bei einem einzelnen Datenträger? xfs wäre zu bevorzugen (wenn man nicht unbedingt die ganz speziellen Funktionen von zfs braucht, die bei Einzaldatenträgfern aber eher begrenzter sind).

5 hours ago, marhal said:

2 x 2 TB als zfs mirror für System,Docker, Appdata & VMs

auch hier: Ich würde eher 1x xfs für Dokumente, etc. und 1x xfs als schnelles Backupziel des ersten Datenträgers nutzen.

5 hours ago, marhal said:

Was meint ihr dazu?

Raid muß im privaten Umfeld in der Regel nicht wirklich sein und erhöht den Strombedarf.

Edited by DataCollector

  • Author

Hallo,

danke euch beiden erstmal für euer Feedback.

Das mit den XFS auf einzelnen Platten werde ich dann mal so umsetzen.

@_alo_ ich habe das eigentlich mit dem Mover vorgehabt zu steuern. Was ich mir aber noch einmal genauer anschauen muss.

@DataCollector

ja ic hmeine NVMe SSD

7 hours ago, DataCollector said:

auch hier: Ich würde eher 1x xfs für Dokumente, etc. und 1x xfs als schnelles Backupziel des ersten Datenträgers nutzen.

was meinst du da genau mit schnelles Backupziel ?

mein bisheriges System ist so auf gebaut, das er täglich noch mit Lucky Backup eine Sicherung auf eine Synology macht die dann für den Zeitraum automatisch startet.

Gruß

Marhal

3 hours ago, marhal said:

was meinst du da genau mit schnelles Backupziel ?

Ich meine: Raid1 im Privatumfeld ist nicht wirklich zwingend notwendig.

Wen Du stattdessen Einzeldatenträger mit xfs nutzt, kannst Du die jeweils zweite NVMe nehmen als Ziel für ein Backupo. Da eine NVMe SSD in der Regel schnell schreiben kann dauert ein Backup weniger lange (= schnell) als beispielsweise auf eine mechanische Festplatte.

Bei einem Raid(1) ist es so, daß ein Datenverlust wegen Programm oder Bedienungsfehler sich auf alle beteiligten Datenträger auswirkt und man ggf. gleich die betroffenen Daten verloren hat.

Wenn man hingegen sporadisch ein einen Datenträger auf einen anderen backupt, kann auf dem original Datenträger ein totale Datencrash stattfiunden, aber man hat die Daten mit dem Stand des Backups dann immer noch vorliegen.

Und da eine NVMe ja (hoffentlich) flott ist, dauert ein Backup eben auch nicht lange (könnte man ja nachts oder von mir aus alle Stunde automatisiert machen.

Dein Backup auf die Synologie wird mutmaßlich länger dauern als auf eine lokale NVMe SSD.
Dein Backup auf Die Syno wäre dann eine externe zweite Backupausfertigung, was sinnvoll ist.

39 minutes ago, DataCollector said:

Bei einem Raid(1) ist es so, daß ein Datenverlust wegen Programm oder Bedienungsfehler sich auf alle beteiligten Datenträger auswirkt und man ggf. gleich die betroffenen Daten verloren hat.

Vollkommen richtig.

Ich denke, der beste Weg ist nicht das eine oder das andere, sondern eine Kombination aus RAID + Backup.

40 minutes ago, DataCollector said:

Wenn man hingegen sporadisch ein einen Datenträger auf einen anderen backupt, kann auf dem original Datenträger ein totale Datencrash stattfiunden, aber man hat die Daten mit dem Stand des Backups dann immer noch vorliegen.

... und kann dann z.B. die Shares auf den anderen Datenträger zeigen lassen und ggf. docker/VM von da starten und kann sofort weiterarbeiten, aber eben mit mehr oder weniger Datenverlust:

Wenn Dir die single NVMe z.B. beim Verschieben Deiner Urlaubsbilder stirbt, hast du ggü. Raid1 definitiv Datenverlust, nämlich die Daten, die Du zwischen zwei Backupdurchläufen auf diesen single Datenträger geschrieben hast. Übertragungsgeschwindigkeit und Backupintervall bestimmen dann wie viele Daten es maximal sein können... Wenn Du das Intervall jetzt extrem klein wählst, hast Du deinen beschriebenen Vorteil nicht mehr und kannst auch gleich RAID1 fahren.

(den Mehrverbrauch einer dauerhaft laufenden Raid-NVMe ggü. einer seltener laufenden Backup-NVMe sehe ich übrigens in den meisten Fällen echt nicht als relevant an, WENN sie nicht an die CPU angebunden ist, was das System dann ja nicht selten in C2-3 stecken lässt)

Das muss man also individuell abwägen, gegen welches Szenario man sich wodurch am geeignetsten schützen möchte.

m.M.n.:

  • menschliche Fehler (Ransomware eingefangen, falschen Ordner o.ä. gelöscht, Dateisystem kaputtgespielt,....) --> Backup

    • Intervall groß genug oder genügend Versionen, damit der Fehler auffallen kann, bevor auch alle Backups betroffen sind

    • Intervall klein genug, um möglichst wenig Daten durch den Fehler zu verlieren

  • plötzlicher Hardwareausfall --> Raid(>0)

Also in Kombination finde ich persönlich RAID1 + Backup (ggf. mehrstufig) ideal.

Du kannst es ja sogar auch auf der NVMe kombinieren (falls Du dort ausreichend Platz hast):

z.B. Deine 2x 4TB für Dokumente Bilder als RAID1 und zusätzlich auf das gleiche schnelle NVMe-RAID noch Sicherungen (z.B. stündlich), dann noch eine auf's Array (z.B. nachts) dann nochmal extern (weiteres System), so als GFS-Rotation...

P.S.:

Gerade bei docker/VM sind (häufige) Backups nicht gerade trivial. Nicht wenige arbeiten mit Datenbanken, die man nicht einfach im laufendem Betrieb stumpf kopieren sollte. Für einen konsistenten Stand stoppen gute Backupsysteme laufende Datenbanken für die Sicherung, Plugins wie "Backup Appdata" stoppen dazu zur Sicherheit einfach den kompletten docker-container, sichern und starten ihn dann wieder.

Das möchte man tagsüber sicher nicht zu häufig.

Ist aber auch am Ende die gleiche Frage wie oben: wie viele Daten fallen pro Backup-Intervall überhaupt an, wie schlimm wäre es die zu verlieren und wie verhält sich demnach Aufwand/Nutzen von häufigen Sicherungen oder teurem RAID1?

3 hours ago, _alo_ said:

Wenn Dir die single NVMe z.B. beim Verschieben Deiner Urlaubsbilder stirbt, hast du ggü. Raid1 definitiv Datenverlust,

Bei einem Backup verschiebe ich nicht.

Wenn der Mover verschiebt sollte das Backup schon durch sein und die Bilder liegen gedoppelt auf der zweiten SSD.

1 minute ago, DataCollector said:

Bei einem Backup verschiebe ich nicht.

Ich rede nicht von Backup. Manche nutzen NAS-Shares zur Ablage von Daten 😉

Auf meinem single-disk-PCs befinden sich kaum Daten, sondern nur OS/Programme, d.h. ich verschiebe vom PC auf's NAS - dort liegen die Daten in meinen Augen sicherer dank RAID1 bzw. Array mit Parity. BackupJobs laufen dann dort zusätzlich automatisiert.

Verschieben deswegen, weil es früher oder später immer Probleme gibt mit doppelter Datenhaltung und der Frage "hab ich das schon kopiert? welcher Ordner ist aktuell(er)?..."

Man kann auch alles kopieren und die Daten auf dem NAS (single Cache) dann als 1. Backup seiner Daten ansehen ("Datengrab") und die Daten dann erst später auf dem PC löschen.

Wie gesagt, sehr individuell das ganze...

Edited by _alo_

2 hours ago, _alo_ said:

Ich rede nicht von Backup. Manche nutzen NAS-Shares zur Ablage von Daten 😉

Meine Antwort oben bezog sich (wenn ich mich nicht irre) auf die Frage, was das schnelle Backupziel in meinem Vorschlag sei.

Das Du nun ein ganz anderes Thema bnringst, war mir nicht klar.

Da ich das Thema nicht behandele, bin ich raus.

10 minutes ago, DataCollector said:

Das Du nun ein ganz anderes Thema bnringst, war mir nicht klar.

die Frage war doch, ob er mit seinen zwei NVMEs RAID1 machen soll, oder wie Du vorschlägst lieber zwei getrennte xfs single NVMEs (Daten + schnelles Backup)

Mein Punkt war, dass bei Deinem Vorschlag die neu geschriebenen Daten zwischen zwei schnellen Backups auf die zweite NVMe weg sind, falls die erste NVMe stirbt und RAID1 genau das eben abfängt.

Der neue Punkt ist jetzt, was für Daten das sind (auf den Server verschoben oder kopiert), aber das ist eigentlich nebensächlich für den Punkt und darum ging es mir nicht.

2 hours ago, DataCollector said:

Bei einem Backup verschiebe ich nicht.

daher hatte ich das eben nicht verstanden und dachte Du machst hier einen neuen Punkt auf 😉

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