August 20, 2025Aug 20 Servus zusammen,ich bin gerade in der Planungsphase für einen Homeserver. Ich bin dabei auf dem Gebiet komplett neu. Nach ein wenig Recherche bin ich bei Unraid als OS der Wahl gelandet und habe mich hier in den vergangenen Tagen ein wenig eingelesen. Der aktuelle Stand bei der Hardwareauswahl schaut daher wohl auch bekannt aus:CPU: i5 12600kMainboard: Gigabyte B760M DS3H DDR4 oder Asrock Z690 PG RiptideRAM: 64GB DDR4PSU: be quiet! Pure Power 12 M 550W ATX 3.1Case: Node 804 oder Meshify 2 CompactStorage:zum Start 2 HDD (WD Red Plus) im Array, mittelfristig sollten 3+1 ausreichen2 NVME SSD als Cache (?)Ein wenig ein Fragezeiche ist für mich dabei noch der NVME Cache. Darauf sollten ja dann auch Docker/VMs laufen. Meine Gedanken dazu:Macht es Sinn die NVME für Cache und Docker etc. ggf. zu trennen? Z.b. aufgrund von Bandbreite oder ähnlichem?Welche Daten für Apps ala Paperless oder Immich sollten auf dem Cache liegen, soll heißen: wie viel Speicher sollte ich dafür einplanen?Macht es Sinn den Cache / die NVMEs im Raid1 zu betreiben?Basierend auf den Fragen würde ich dann überlegen, ob zwei NVMEs auch mittelfristig reichen (d.h. das B760M asureichend wäre) oder ob ein wenig Luft nach oben für die Zukunft 'nice to have' ist. Dazu bin ich natürlich auch über allgemeines Feedback zu dem Build dankbar!
August 20, 2025Aug 20 1 hour ago, HolyStrohsack said:Macht es Sinn die NVME für Cache und Docker etc. ggf. zu trennen? Z.b. aufgrund von Bandbreite oder ähnlichem?was für VM's willst du denn betreiben ? da keine dGPU geplant ist gehe ich mal nicht von einer performanten Gaming VM aus, daher eher Nein, nicht notwendig.1 hour ago, HolyStrohsack said:Welche Daten für Apps ala Paperless oder Immich sollten auf dem Cache liegen, soll heißen: wie viel Speicher sollte ich dafür einplanen?das wirst nur du wissen ;) effektiv Daten aus deinem Beispiel (pdf's, Bilder, ...) oder geht es nur um die appdata dass die App läuft ?zu ersterem ... je nachdem wieviel du im cache vorhaalten willst, zu zweiterem braucht es nicht so viel ...1 hour ago, HolyStrohsack said:Macht es Sinn den Cache / die NVMEs im Raid1 zu betreiben?brauchst du Renundanz ? wenn ja, dann ja, wenn Nein, dann Nein (Backup Strategie nicht vergessen !!!)ich nutze kein Raid beispielsweise, der Großteil jedoch schon.zum Build, hast ja die Komponenten der Empfehlungen genommen, das sieht schon sehr passend aus ;)
August 20, 2025Aug 20 3 hours ago, HolyStrohsack said:CPU: i5 12600kZiemlich leistungsfähig3 hours ago, HolyStrohsack said:Mainboard: Gigabyte B760M DS3H DDR4 oder Asrock Z690 PG RiptidemATX und ATX werden hier benanntZu Deinem RAM: bevorzugt wenige große, als viele kleine Riegel verwenden. Bei 64GB werden das bei DDR4 bevozugt 2x 32GB sein.Blechdeckel/Overclocker Module sind oft teurer und mit XMP oder so vielleicht eher auf hohe Takte bei erhöhter Spannung ausgelegt.In einem 24/7 laufenden NAS legt man aber eher Wert auf Stabilität, als auf jedes Quentchen Leistung, hart an der Kante zur Instabilität.Auch deshalb bevorzuge ich Standard SPD Module (also keine Blechdeckelmopdule, welche die fragliche Qualität der Chips unter dem Deckel der Verschwiegenheit verstecken müssen).Solange da aber ein vertrauenserweckckender Hersteller dahinter steckt und wenn bei einem Sonderangebot die Preise sehr gut=billig sind, darf es bei mir (aber eher für Windows Desktops) auch mal ein Blechdeckel sein. Aber die werden bei mir dann auch erst einmal heftig mit memtest86/86+ gequält.3 hours ago, HolyStrohsack said:PSU: be quiet! Pure Power 12 M 550W ATX 3.1BN341: gutes und sparsames Netzteil.3 hours ago, HolyStrohsack said:Case: Node 804 oder Meshify 2 CompactÄhm.. in das Node 804 ein ATX Boardf rein zu bekommen bedarf wohl einer SägeBei dem Meshify 2 Compact sollte ein ATX Board passen.3 hours ago, HolyStrohsack said:Storage:zum Start 2 HDD (WD Red Plus) im Array, mittelfristig sollten 3+1 ausreichenWenn Du die WD Red schon hast: okay. Wenn Du die extra wegen unraid kaufen willst: meist zu teurer Overkill.Beim EInsatz im Array (und den der eher stromsparenden Nutzung mit viel Spindown sind 24/ Dauerlaufplatten nicht wirklich notwendig und als WD Red meist überteuert.Zur Menge der Festplatten: unraid klassiches Array mit 1 P+1D schreibt ziemlich schnell. Sobald Du mehr als 1 Datenfestplatte mit Parityplatte(n) einsetzt geht die Schreibgeschwindigkeit auf 33-50% runter. Das sollte Dir bewußt sein, wenn DU dann später aufrüstest und nicht erschrickst. Deshalb sollte der Cache für das Array ausreichen groß sein um Schreibzugoiffe mit neuen Dateien weitestgehend abfangen zu können.3 hours ago, HolyStrohsack said:2 NVME SSD als Cache (?)Bitte keine WD NVMe SSD (oder zumindest vorher recherchieren, welche ggf., Probleme mit den Schlafzuständen verursachen können). Auch sind Samsung 990 mal negativ aufgefalllen und um Intenso mache ich sowieso einen Bogen...Wenn es keine wirklich 'lebenswichtige' Anwendung ist, sollte eine NVMe SSD für Appdata und so (Systemshares) reichen, die andere wäre als Cache für die anderen shares auf dem Array hilfreich.Die beiden Cachefunktionen durch getrennte SSDs zu realisieren macht viel Sinn, wenn man auf beiden Anwendungen (Docker/VM = Systemshares) und auch schreibend ins Array gleichzeitig viel 'Action' hat.Ansonsten reicht auch eine (NVMe) SSD, welche als Cache die shares für alles beherbergt.3 hours ago, HolyStrohsack said:Macht es Sinn die NVME für Cache und Docker etc. ggf. zu trennen? Z.b. aufgrund von Bandbreite oder ähnlichem?Die Bandbreite (welche LAN? PCIe?) ist weniger interessant. Die Benutzung und Wahl der Komponenten ist ausschlaggebend. Wenn ich gleichzeitig über 10GbLan einige TB an Daten in mein unraid presse geht die SSD irgendwann etwas in die Knie und das würde auch dann die Docker/VM darauf beeinflussen. Deshalb habe ich die getrennt. Aber das ist ein Extremfall. wer presst in kurzer Zeit kontinuierlich so riesige Datenmengen in sein urnaid?Und dabei habe ich extra schon SSDs gewählt, die (im Rahmen eines guten Preises) eine doch ziemlich gute Dauerschreibfestigkeit aufweisen unnd bei Tests erst sehr spät in der Schreibgeschwindigkeit einknickten.3 hours ago, HolyStrohsack said:Welche Daten für Apps ala Paperless oder Immich sollten auf dem Cache liegen, soll heißen: wie viel Speicher sollte ich dafür einplanen?Wie soll man das beantworten?Wenn Du 20TB an Daten unbedingt in dem Cache lagern willst (bevor der Mover oder eiene Routine umlagert) solltest Du etwas mehr als 20TB an Platz dafür bedenken. Wenn Du nur 5 MB darin lagern willst brauchst Du eben weniger als 100MB an Platz für Deine Daten. Da die Daten aber (bei normaler Nutzung) gar nicht lange im Cache rumliegen, sondern ggf. im Array gelagert werden und diese Umlagerung von Deinen gewählten Einstellungen abhängt kann man das eben nicht pauschal beantworten.3 hours ago, HolyStrohsack said:Macht es Sinn den Cache / die NVMEs im Raid1 zu betreiben?Wenn Du darin eine Anwendung betreibst, die den lokalen Flugplatz versorgt und für die Fluglotsen wichtig ist: klar: Ausfallsicherheit ist da sehr wichtig. Auch die Steuerung des Beatmungsgerätes Deiner liebgewonnen Oma sollte möglichst Ausfallsicher sein.Wenn es hingegen nur um ein paar problemlos wieder einscannbare Blatt Papier und ansonsten nichts wirklich wicchtiges geht ist Raid1 im Pool eher eine Sache der energieverwendenden Bequemlichkeit.P.S.: Ich quäle meine SSDs wirklich und hatte bisher nur 2 oder 3 Ausfälle (zu der Anfangszeit der SSDs als noch SATA -2 absolut Hipp war (>1 Jahrzehnt her)).Seitdem ist mir von meinen dutzenden SSD keine mehr verstorben.Sie werden eher ausgewechselt, wenn sie zu klein sind und dann habe ich Freunde und Bekannte, die sich im Rahmen ihrer Aufrüstungen/Umbauten sehr über meine gebrauchten (und billig abgegebenen) SSDs freuen.Da ich meist bei PC Hilferufen kontaktiert werden kann ich sagen auch dort hatten wir noch keine SSD Haredwareausfälle.Probleme in Dateisystemen hingegen sind hingegen ab und zu mal vorhanden. (Bei unraid liest man bei btrfs gelegentlich von Problemen, bei WIndows gerne bei NTFS). Deshalb sehe ich Raid1 bei SSDs nicht mehr wirklich als wichtig an. Backup ist mir da erheblich wichtiger.Ein Fotografierender Bekannter, der seine Urlaubsknipsereien zwar ab und zu auf eine Festplatte backupt, aber dennoch viel auf seinem Windowsdesktop (ja, c:\User\Name\Desktop) lagerte musste mir da zustimmen, nachdem auf einmal sein Windows nicht mehr startete und die Rettung der Daten von SSD mit vielleicht 10% Erfolg endete. Die SSD selber war technisch okay (und ist auch danach wieder problemlos im EInsatz), aber das Dateisystem war defekt und somit die Zuordnungen der Blöcke nicht mehr rekonstruierbar. Edited August 20, 2025Aug 20 by DataCollector
August 21, 2025Aug 21 alles wichtige wurde ja schon gesagt, hier noch eine Ergänzung14 hours ago, HolyStrohsack said:Case: Node 804 oder Meshify 2 Compactdas Node 804 als mATX wäre wohl für das Gigabyte gedacht und das Meshify als ATX für das Asrock, richtig?In das "compact" wirst Du aber wohl nicht mehr als zwei 3,5" HDDs reinbekommen, das ist eher die Gamer-Variante des Meshify, wo Du "nur" WaKü, Lüfter und große GPU reinbekommst. Für viele HDDs wird dann das normale meshify2 oder das XL interessant. Wenn Du aber nicht mehr als vier HDDs verbauen willst, sind die ehrlich gesagt zu groß und ich würde was anderes kompaktes für ATX + 4 HDDs suchen...14 hours ago, HolyStrohsack said:Welche Daten für Apps ala Paperless oder Immich sollten auf dem Cache liegen, soll heißen: wie viel Speicher sollte ich dafür einplanen?Standardmäßig liegen die Container und deren Daten (Appdata) ja auf dem Cache. In den Einstellungen zu den einzelnen docker containern kannst du aber festlegen, welche Ordner am Ende wo liegen sollen. Liegen sie auf dem Cache, brauchst du dort den Platz (und hast dann dort die Fragen nach RAID/Backup/Datenverlust bei Defekt), wenn sie auf dem Array liegen, muss bei Zugriff immer erst ein Spinup der jeweiligen Platte(n) erfolgen und das ganze wird insgesamt langsamer und stromhungriger...Hier mal ein Beispiel von meinem paperless:Data und Media liegen bei mir auf dem Cache (default). Zum Vergleich: ich habe ca. 1000 Dokumente eingescannt und mein paperless-Appdata-Ordner ist aktuell ca. 2GB groß.Mein Consumption-Order liegt auf einem anderen SSD-share und mein Export-Ordner (hier schreibe ich per User-Script ein wöchentliches Backup der Medien/DBs) zeigt aufs Array.Parallel läuft übrigens noch das Plugin "Backup Appdata", welches mir den kompletten Appdata-Ordner täglich aufs Array sichert.Bei Immich habe ich den Foto-Ordner dagegen aktuell aufs Array gelegt, weil hier bei mir viele Daten zu erwarten sind. Noch mache ich damit fast nix, weil ich die Menge an Fotos noch nicht importiert habe, aber ich empfinde das aktuell schon etwas nervig wenn ich die Webansicht mit meinen ersten 20 Testbildern aufrufe, erstmal nur Platzhalter dargestellt werden, dann die HDDs anlaufen und die Bilder nach und nach geladen werden. Das dauert schon etwas. Für hunderte GB an Fotos wäre mir das Nachladen von HDD wahrscheinlich zu lahm, da weiß ich noch nicht, ob ich dafür vielleicht besser doch noch ne schnellere SSD/NVMe spendiere...Kommt also immer drauf an, wo die Daten am besten liegen und wie viel Platz Du brauchst bzw welche Kompromisse Du eingehen kannst/willst...14 hours ago, HolyStrohsack said:Macht es Sinn den Cache / die NVMEs im Raid1 zu betreiben?Da haben @DataCollector und ich nun mal unterschiedliche Sichtweisen. Ich stimme ihm ja zu, dass SSDs sehr selten bis nie ausfallen, aber ich gönne mir den Luxus eben trotzdem, zusätzlich zum Backup (s.o.), gerade weil ich auch ausreichend PCIe Lanes und Slots für mehrere NVMes zu Verfügung habe 😉Zur Boardausstattung: Du brauchst für NVMEs nicht zwingend onboard M.2 Slots, Du kannst auch Adapter auf PCIe verbauen, die gibt es als x1 oder x4, je nachdem, welche Anbindung Du brauchst bzw. Dein Board im Slot maximal bietet. (so hatte ich z.B. 5 NVMes im Asrock verbaut, obwohl der CPU-angebundene M.2 Slot noch frei war)Wenn Stromsparen wichtig ist, solltest du übrigens das Nutzen der CPU-angebunden PCIe-Lanes möglichst vermeiden, das betrifft i.d.R. den X16-Grafikkartenslot sowie den obersten M.2 Slot und manchmal sogar noch mehr. Der Rest ist dann am Chipsatz angebunden.Von daher wäre es beim gigabyte-Board evtl. auch stromsparender die zweite NVMes per Adapter zu verbauen (also am Chipsatz anzubinden).Z-Chipsätze auf ATX-Boards bieten da eben mehr Lanes/Slots und brauchen trotzdem kaum mehr Strom als (m)ATX B-Chipsätze, erst recht, wenn dort noch SATA-Zusatzkontroller ins Spiel kommen müssen.Ist halt die Frage wo man evtl. noch hin will...
August 21, 2025Aug 21 Author Hallo zusammen,vielen Dank schon mal für den hilfreichen Input! Bezüglich Cache und SSD Raid werde ich noch mal ein wenig nachdenken und Preise für Speicherplatz vergleichen.Für meine aktuellen Anwendungen sollte 1 NVME ja aber dann prinzipiell ausreichen. On 8/20/2025 at 7:41 PM, alturismo said:was für VM's willst du denn betreiben ? da keine dGPU geplant ist gehe ich mal nicht von einer performanten Gaming VM aus, daher eher Nein, nicht notwendig.Aktuell ist nur eine HomeAssistant VM geplant, für Gaming habe ich einen dedizierten Rechner hier stehen.21 hours ago, DataCollector said:Zu Deinem RAM: bevorzugt wenige große, als viele kleine Riegel verwenden. Bei 64GB werden das bei DDR4 bevozugt 2x 32GB sein.Ist notiert. Akutell habe ich die Mushkin Essentials auf der Wunschliste stehen.21 hours ago, DataCollector said:Wenn Du die WD Red schon hast: okay. Wenn Du die extra wegen unraid kaufen willst: meist zu teurer Overkill.Beim EInsatz im Array (und den der eher stromsparenden Nutzung mit viel Spindown sind 24/ Dauerlaufplatten nicht wirklich notwendig und als WD Red meist überteuert.Ah, guter Punkt! Dann lese ich mich noch mal ein wenig zu HDDs ein. Damit ließe sich dann eher nach Preis / TB bei einem der etablierten Hersteller aussuchen?10 hours ago, _alo_ said:das Node 804 als mATX wäre wohl für das Gigabyte gedacht und das Meshify als ATX für das Asrock, richtig?In das "compact" wirst Du aber wohl nicht mehr als zwei 3,5" HDDs reinbekommen, das ist eher die Gamer-Variante des Meshify, wo Du "nur" WaKü, Lüfter und große GPU reinbekommst. Für viele HDDs wird dann das normale meshify2 oder das XL interessant. Wenn Du aber nicht mehr als vier HDDs verbauen willst, sind die ehrlich gesagt zu groß und ich würde was anderes kompaktes für ATX + 4 HDDs suchen...Richtig! Und danke für den Hinweis zum Meshify Compact, das habe ich übersehen. Ein kompaktes ATX Gehäuse mit 4 3.5" Einschüben ist tatsächlich gar nicht so einfach zu finden...Bin bei der Recherche auf das Jonsbo N5 gestoßen, welches zumindest von der Tiefe her gut passen würde. Dazu ist mir aber noch eine (evtl. etwas doofe) Frage gekommen:Kann die verbaute Backplane für die Hotswap-Einschübe einen Einfluss auf die erreichbaren C-States haben? Oder wird dort eigentlich nur durchgeschleift?Nochmal herzlichen Dank für die Hilfe!
August 21, 2025Aug 21 1 hour ago, HolyStrohsack said:Kann die verbaute Backplane für die Hotswap-Einschübe einen Einfluss auf die erreichbaren C-States haben? Oder wird dort eigentlich nur durchgeschleift?Ja genau das sind reine Stromverteiler-Boards bzw. Sata-Verlängerungen, nichts aktives Edited August 21, 2025Aug 21 by _alo_
August 21, 2025Aug 21 2 hours ago, HolyStrohsack said:Ah, guter Punkt! Dann lese ich mich noch mal ein wenig zu HDDs ein. Damit ließe sich dann eher nach Preis / TB bei einem der etablierten Hersteller aussuchen?Es gibt nur noch "etablierte Hersteller" Der Markt ist auf 3 Hersteller geschrumpft. Wenn man andere Namen findet sind es umgelabelte Modelle.WD, Seagate und Toshiba sind nur noch verblieben und im unraid array fühlen sich alle Festplatten dieser Hersteller wohl. Nur bei der Parity sollte man ggf. langsame (SMR) Festplatten meiden.2 hours ago, HolyStrohsack said:Kann die verbaute Backplane für die Hotswap-Einschübe einen Einfluss auf die erreichbaren C-States haben?Eine dort verbaute passive Backplate: neinEine aktive Backßlate (mit beispielsweise SAS Expander) hat indirekten EInfluß, da man dafür einen SAS Kontroller braucht udn die sind (heutzutage) per PCIe angeschlossen.
August 22, 2025Aug 22 Author Super, danke euch. Damit muss ich mich jetzt letztenendes zwischen der kompakten Version mit dem Gigabyte und der großen Variante mit dem Asrock entscheiden.Soweit ich das sehe, sollten sich auf dem Gigabyte 3 NVME (Chipsatz Slot + 2x per Adapter auf den PCIe 3.0 x1 Slots) betreiben lassen, richtig?Bzw. mit Glück 4 Stück, wenn der an die CPU angebundene M2 Slot mitspielt.
August 22, 2025Aug 22 1 hour ago, HolyStrohsack said:Soweit ich das sehe, sollten sich auf dem Gigabyte 3 NVME (Chipsatz Slot + 2x per Adapter auf den PCIe 3.0 x1 Slots) betreiben lassen, richtig?Bzw. mit Glück 4 Stück, wenn der an die CPU angebundene M2 Slot mitspielt.Auf dem Gigabyte B760M DS3H DDR4 kann man bis zu 5 NVMe SSDs gleichzeitig (ggf. mit PCIe 2 M.2 Adapter und ggf. nur mit 1 Lane) betreiben.Für jeden PCIe Slot, den man für etwas anderes benötigt (dGPU, LAN, ) fällt dann eien Möglichkeit weg.Wenn man bereit zur Investition ist und den höheren Stromverbrauch akzeptiert kann man mit PCIe Switchkarten etwas gegensteuern.Leider beherrscht das benannte Gigabyte Board kein Bifurcation.Und nur so nebenbei: ja, es gibt Personen, die Aussagen treffen, daß PCIe Komponenten, die direkt von der CPU versorgt werden immer den Stromverbrauch anheben.Solche Fälle gibt es wirklich zuhauf, aber diese Aussage wird dann zu pauschal für alle Konstellationen getroffen und das ist nicht korrekt, wie ich selber hier im Forum vor über 1 Jahr gerade an diesem Board dargestellt habe.https://forums.unraid.net/topic/156160-gigabyte-b760m-ds3h-ddr4-verschiedene-messungen-werte/Siehe Messung 2: Lexar NM790 4TB im Chipsatz M.2 Slot: 9,51Wund Messung 3: selbe Lexar NM790 4TB im CPU M.2 Slot: 8,94WIm Rahmen der möglichen Messungenauigkeit waren beide Konstellationen eher als identisch anzusehen.Anstatt es pauschal zu sehen kommt es eben sehr auf das komplexe Zusammenspiel der jeweiligen individuellen Kopmponente, den Firmwares, Einstellungen und Benutzungen an. Edited August 22, 2025Aug 22 by DataCollector Typos
August 22, 2025Aug 22 4 hours ago, DataCollector said:das ist nicht korrekt, wie ich selber hier im Forum vor über 1 Jahr gerade an diesem Board dargestellt habeOK, das reine Einbauen und nicht Verwenden erhöht den Stromverbrauch also nicht signifikant bzw. gar nicht, aber wem hilft das in der Praxis weiter? Hat das schonmal jemand getestet, ob das System immer noch C10 erreicht, wenn auf der NVMe wirklich dauerhaft was los ist, z.B. docker/VM darauf laufen?Einen Test in die Richtung kenne ich jedenfalls nicht, lasse mich aber gerne belehren. Klar nur als gelegentliches Backup Ziel mag es auch völlig OK sein, die dort zu betreiben.(ich hatte das selbst auch nie getestet, nachdem ich von möglichen Pkg-C-State-Problemen gelesen und daher zur Sicherheit ein Board mit ausreichend Alternativen gewählt hatte)Ich habe auf dem Asrock Board allerdings getestet, dass das Verbauen der 10G Karte im CPU-X16-Slot (statt Chipsatz-X4) bei mir den Stromverbrauch um 50% von 16W auf 24W erhöht, da das System nur noch bis C2 (statt C10) gekommen ist.Daher warne ich gerne davor, dass das passieren kann und man möglichst auf die Verwendung der CPU-angebundenen Lanes verzichten sollte, nicht muss 😉Ja, es ist natürlich sehr individuell, aber ich finde es immer noch besser, mögliche Probleme vorher anzusprechen...Teste es aus!
August 22, 2025Aug 22 6 hours ago, _alo_ said:OK, das reine Einbauen und nicht Verwenden erhöht den Stromverbrauch also nicht signifikant bzw. gar nicht, aber wem hilft das in der Praxis weiter?Messungen zum Vergleich finden ohne Workload statt, weil die viel zu individuell ist.6 hours ago, _alo_ said:Hat das schonmal jemand getestet, ob das System immer noch C10 erreicht, wenn auf der NVMe wirklich dauerhaft was los ist, z.B. docker/VM darauf laufen?Und schon wird es individuell. Was soll denn darauf los sein? nur ein bisschen lesen oder auch schreiben, oder gleich Chia schürfen?Klar beeinflusst Workload auf der CPU die C-States der CPU. aber das ist nicht wirklich immer Schuld der PCIe Devices.Und da die Workload der SSD auch immer durch irgendwie durch den RAM (in der CPU gesteuert) oder die CPU selber muß ist das auch immer gleich mit Belastung der CPU.6 hours ago, _alo_ said:Einen Test in die Richtung kenne ich jedenfalls nicht, lasse mich aber gerne belehren.Ein solcher Test ist ja auch zu individuell für wirkliche Vergleiche.6 hours ago, _alo_ said:Ich habe auf dem Asrock Board allerdings getestet, dass das Verbauen der 10G Karte im CPU-X16-Slot (statt Chipsatz-X4) bei mir den Stromverbrauch um 50% von 16W auf 24W erhöht, da das System nur noch bis C2 (statt C10) gekommen ist.Mir ist noch keine 10GBit/s LAN Karte unter gekommen, die bei mir die C-States nicht belastet hat.6 hours ago, _alo_ said:Ja, es ist natürlich sehr individuell, aber ich finde es immer noch besser, mögliche Probleme vorher anzusprechen...Dem stimme ich zu - auch deswegen versuche ich keine Pauschalaussagen zu treffen, die so klingen, dass es immer der Fall wäre. Edited August 30, 2025Aug 30 by DataCollector Typos
August 30, 2025Aug 30 Author Hallo zusammen, Nach eurem Input habe ich mir vergangene Woche folgende Komponenten bestellt:CPU: i5 12600kMainboard: Asrock Z690 PG RiptideRAM: 2x Mushkin Essentials UDIMM 32GB, DDR4-3200, CL22-22-22-52PSU: be quiet! Pure Power 12 M 550W ATX 3.1Case: Define R7Gestern alles zusammengebaut, BIOS eingerichtet, SCEWIN Trick durchgeführt und Unraid mit powertop --autotune & ASPM Helper gestartet -> aktuell ~15W im Idle. 🙂Zwei offene Themen habe ich aktuell noch:Leider tritt im Unraid-Betrieb recht nerviges Coil-Whine auf. Das lässt sich beheben, wenn ich im "Tips and Tweaks" Plugin den CPU Scaling Governor auf "Power Save" setze. Leider habe ich zu der Einstellung ein wenig widersprüchliche Infos gefunden: laut Plugin selber bewirkt das Setting "Scales CPU frequency based on load"im Forum finden sich aber auch einige Einträge, die besagen dass die CPU damit dauerhaft auf min. Takt läuftMuss ich mit dem Setting also mit Performanceverlust von der CPU rechnen?Der RAM verträgt sich scheinbar nicht so recht mit dem Board. Ein einzelner Riegel bootet zügig und auf 3200Mhz. Sobald ich den zweiten Riegel einbaue, geht die Bootzeit durch die Decke (>60s im Ram-Check) und die Frequenz geht auf 2133Mhz runter. Kann man da noch etwas machen oder ist es einfach ein wenig Trial&Error bzgl. Ram & Board Kompatibilität?Wie immer vielen Dank schon mal und ein schönes Wochenende!
August 30, 2025Aug 30 1 hour ago, HolyStrohsack said:Leider tritt im Unraid-Betrieb recht nerviges Coil-Whine auf. Das lässt sich beheben, wenn ich im "Tips and Tweaks" Plugin den CPU Scaling Governor auf "Power Save" setze.Also scheint es etwas mit der Last/Stromversorgung zu tun zu haben.Man könnte versuchen die verursachende Spule zu finden und mit entsprechendem (nichtleitendem) Wachs/Kleber daran zu hindern zu heulen/fiepen. Wenn dei Spule im Netzteil ist: Finger weg! Gefahr! Nicht öffnen! Lieber Netzteil austauschen lassen. (Ist ja wohl alles noch neu und Widerruf oder Sachmangel wäre möglich)Spule auf dem Mainboard: wenn man die Garantie in den Wind schreibt: da kann man es versuchen. Wenn man damit nicht andere Komponenten/Kontakte verunreinigt wäre es einen Versuch wert.1 hour ago, HolyStrohsack said:Der RAM verträgt sich scheinbar nicht so recht mit dem Board. Ein einzelner Riegel bootet zügig und auf 3200Mhz. Sobald ich den zweiten Riegel einbaue, geht die Bootzeit durch die Decke (>60s im Ram-Check) und die Frequenz geht auf 2133Mhz runter.Du hast vermutlich die Riegel in den selben Speicherkanal gesteckt. Wenn man in einem Kanal 2 Riegel verwendet takten die (bei den meisten Consumerboards) runter, weil sonst die lange Leitung/Strecke auf der Platine überfordert ist.Wenn Du je ein Modul in einen Sockel eines seperaten Speicherkontroller steckst sollte es passen.Beschreibe bitte (von CPU aus gezählt 1 2 3 4 ) in welchen DIMM Sockel Du die Module gesteckt hast.1 hour ago, HolyStrohsack said:Kann man da noch etwas machen oder ist es einfach ein wenig Trial&Error bzgl. Ram & Board Kompatibilität?Bei nur 2 verbauten DIMM Modulen ist es wichtig die in die DIMM Sockel zu stecken, die jeweils einem eigenen Speicherkontroller zugeordnet sind und am weitesten von der CPU entfernt sind (damit die Signalwege hinten keine offenen "Antennen"/Signalreflektionsstrecken bilden). Edited August 30, 2025Aug 30 by DataCollector
August 30, 2025Aug 30 Author 21 minutes ago, DataCollector said:Also scheint es etwas mit der Last/Stromversorgung zu tun zu haben.Man könnte versuchen die verursachende Spule zu finden und mit entsprechendem (nichtleitendem) Wachs/Kleber daran zu hindern zu heulen/fiepen. Wenn dei Spule im Netzteil ist: Finger weg! Gefahr! Nicht öffnen! Lieber Netzteil austauschen lassen. (Ist ja wohl alles noch neu und Widerruf oder Sachmangel wäre möglich)Spule auf dem Mainboard: wenn man die Garantie in den Wind schreibt: da kann man es versuchen. Wenn man damit nicht andere Komponenten/Kontakte verunreinigt wäre es einen Versuch wert.Ich denke es kommt vom Mainboard. Ich habe auch noch einen Thread hier gefunden von jemandem, der das exakt gleiche Geräusch hatte: https://forums.unraid.net/topic/148209-new-machine-strange-interference-sounds-when-unraid-is-up-and-running/In dem Fall war wohl auch der Powersave CPU Governor die Lösung. Sofern die Option nicht mit einem großen Leistungsverlust einhergeht, wäre das mein Favorit.Mit Wachs/Kleber rangehen würde ich nur äußerst ungern.30 minutes ago, DataCollector said:Du hast vermutlich die Riegel in den selben Speicherkanal gesteckt. Wenn man in einem Kanal 2 Riegel verwendet takten die (bei den meisten Consumerboards) runter, weil sonst die lange Leitung/Strecke auf der Platine überfordert ist.Wenn Du je ein Modul in einen Sockel eines seperaten Speicherkontroller steckst sollte es passen.Beschreibe bitte (von CPU aus gezählt 1 2 3 4 ) in welchen DIMM Sockel Du die Module gesteckt hast.Die Riegel stecken in den Slots 2 und 4. Ich meine so ist es auch im Handbuch vom Board beschrieben. 🤔
August 31, 2025Aug 31 15 hours ago, HolyStrohsack said:Die Riegel stecken in den Slots 2 und 4. Ich meine so ist es auch im Handbuch vom Board beschrieben. 🤔Ja, genau so sollten sie eingebaut werden, wenn es nur 2 Module sind!Dies auf dem Foto sind auch genau diese Mushkin Essentials, die Du auch hast.(zwischenzeitlich hatte ich 2x 32gb + 2x 16GB Mushkin, mittlerweile bin ich auf 4x 32GB Crucial CT32G4DFD832A gewechselt, aber nur, weil Mushkin plötzlich so teuer wurde, als ich auf 128GB erweitern wollte...)Funktionieren beide problemlos.
August 31, 2025Aug 31 20 hours ago, HolyStrohsack said:Die Riegel stecken in den Slots 2 und 4. Ich meine so ist es auch im Handbuch vom Board beschrieben. 🤔Dann bleibt nur die wirklich mal mit Memtest86 (oder memtest86+) zu quälen (man kann da auch die SPD Werte auslesen), denn eigentlich sollte es dann problemlos mit Max Takt laufen.
September 3, 2025Sep 3 Author Noch mal eine kurze Rückmeldung von meiner Seite:Memtest86 ist eben ohne Fehlermeldung durchgelaufen (mit 2133MT/s im Dualchannel) und gibt als SPD Werte auch die 3200MT/s für beide Riegel an. Auch ein kurzer Stresstest mit Prime95 läuft ohne Probleme. Ich habe zur Probe auch noch ein zweites Kit bestellt (G.Skill NT Series UDIMM 64GB Kit, DDR4-2666, CL19-19-19-43). Das läuft ohne Probleme auf 2666MT/s und hängt auch deutlich kürzer im POST.Scheint also eine Problem mit den Mushkins zu sein (laut Memtest übrigens von 'Avant'), auch wenn sie dann unter 2133 stabil laufen.
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