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SSDs neben Array hinzufügen

Featured Replies

Hallo zusammen,

ich betreibe Unraid auf einem Mini-PC mit internen SSDs und einem externen HDD-Gehäuse an einer USV.

Meine HDDs sind bereits eingerichtet:

2x 8 TB HDDs als Array (xfs) 1x Parität, 1x Daten (weitere Platten folgen)

Neu hinzugekommen sind:

1x NVME-SSD 500 GB

1x SSD 500 GB

Betrieben werden diverse VMs und Container, wie Home-Assistant, AdGuard, Jellyfin, UptimeKuma, Watcharr, Backup etc. Auf dem Array liegen die Film-, Foto- und Audio-Sammlungen und werden mit Jellyfin abgespielt und vie SMB, Web, SSH verwaltet.

Nun sind zwei SSDs neu hinzugekommen, und ich möchte die Daten, auf die ständig zugegriffen werden, auf den SSDs liegen haben um die HDDs zu entlasten.

Was ist hier die Empfehlung?

  • Getrennt, die NVME SSD als Cache und die SSD als Datenspeicher, oder

  • besser im Verbund mit RAID 1?

  • Und wie konfiguriere ich die SSDs damit nun die appdata-Daten auf die SSDs wandern?

Danke für jeden Tipp.

4 hours ago, Hasibauz said:
  • Getrennt, die NVME SSD als Cache und die SSD als Datenspeicher, oder

  • besser im Verbund mit RAID 1?

getrennt wenn du es splitten willst, dafür keine Redundanz

Raid1 wenn du bei einem Ausfall nicht damit leben kannst erst nach Backup einspielen wieder alles verfügbar wäre

Backups so oder so nicht vergessen !!!

Ich nutze keine Raid pools, aber "Glaubensfrage"

4 hours ago, Hasibauz said:

Und wie konfiguriere ich die SSDs damit nun die appdata-Daten auf die SSDs wandern?

Docker Dienst stoppen

appdata verschieben auf den ssd pool

appdata Share umstellen auf primary ssd pool, secondary none

Docker Dienst starten

immer davon ausgehend du hast nichts manuell verstellt und alles steht auf /mnt/user/... ansonsten

Docker ggf. korrekt einrichten wenn du nicht /mnt/user/appdata nutzen solltest, ebenso die einzelnen Dockers falls du da was manuell umgestellt hattest.

4 hours ago, Hasibauz said:

und einem externen HDD-Gehäuse an einer USV

Nachtrag, bitte keine support Anfragen wenn es hier mal klemmen sollte, es "komisches" Verhalten gibt, usw ...

USB für Array ist halt grenzwärtig, kann gut gehen, oft leider nicht ... ist bekannt und von daher weißt du was du da machst.

  • Community Expert
9 hours ago, alturismo said:

Raid1 wenn du bei einem Ausfall nicht damit leben kannst erst nach Backup einspielen wieder alles verfügbar wäre

Wenn der Threadersteller hier schon nachfragt, würde ich das Ausfall-Szenario gerne ergänzen:

"alles wieder verfügbar" bedeutet hier lediglich "alles vom Stand des letzten Backupdurchlaufs wieder verfügbar", d.h. alle Daten, die nach dem letzten Backup auf die SSDs geschrieben wurden (in den Schreibcache oder in den docker containern) sind dann futsch. Wie viele bzw. welche das sind, ist dann eher die Frage. Muss man halt wissen und mit leben können. Der Datenverlust lässt sich reduzieren durch kürzere Backup- und Mover-Intervalle.

Diesen Datenverlust hast Du ohne Redundanz halt immer, bei unraid hast Du beim Array als Redundanz-Option die Parity und beim Pool eben RAID. Aber das muss man (beides) nicht nutzen, "Glaubensfrage" (und aktuell auch immer mehr eine "Preisfrage").

14 hours ago, Hasibauz said:

Was ist hier die Empfehlung?

die gibt's nicht, es kommt halt drauf an....

wenn es so eindeutig wäre, gäbe es die Optionen wohl nicht 😉

  • Community Expert

also RAID1 Pools mit NVME+SATA SSD (in der Annahme dass "NVME" wirklich PCIe-NVME meint) sind recht sinnfrei.

Sie erzeugen zwar Redundanz, aber alle Geschwindigkeitsvorteile von NVMe sind dahin wie Butter an der heißen Sommersonne :-(

Auch als Cache macht sie nur Sinn, wenn Du dauernd NEUE Dateien schreibst (oder die alten vor Überschreiben manuell löscht). Ansonsten verpufft auch hier der Speedbonus ganz schnell.

Wahrscheinlich ist es für die Schwuppdizität am Besten, die SATA SSD als Cache und die NVMe SSD für Appdata/System usw shares zu nehmen. Die profitieren von der hohen Geschwindigkeit, wobei SATA SSDs mit 500Mb/s noch schnell genug für übliche LANs mit 1, 2.5 oder 5G sind. Erst bei 10G und mehr wird NVMe gebraucht.

  • Author

Herzlichen Dank für die hilfreichen Antworten und die wirklich guten Tipps. Das hilft mir sehr weiter.

Ja, die NVME ist per PCIe und die SSD per SATA angebunden. Und die HDDs (wegen zu wenigen Anschlüssen) mittels USB-C 10 Gbit/s-Gehäuse.

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