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RAM besser in die Windows-VM oder bei Unraid lassen

Featured Replies

Moin Gemeinde,

Eine Konfigurationsfrage. habe einen Lenovo P920 für die Firma, auf dem zwei 18 Kern Xeons und 256 GB Ram werkeln. Darauf läuft eine Windows Server 2019 VM auf der eine Postgresql und eine Firebird Datenbank läuft, auf die 13 Clients Zugriff haben. Momentan läuft noch eine Windows 11 VM und die eine oder andere kommt später noch dazu. Meine Frage ist, wer am meisten von dem RAM profitiert. Die Windows Server VM oder unraid. 

Das System läuft mit 4 SSD, eine davon NVMe. Auf Parity habe ich verzichtet, da die VM und Datenbanken regelmäßig automatisiert gesichert werden. 

Solved by alturismo

9 minutes ago, anknv said:

Meine Frage ist, wer am meisten von dem RAM profitiert. Die Windows Server VM oder unraid. 

Kann dir keiner richtig beantworten.
Da du nur von VM redest und nichts mit Unraid selbst machst, benötigt Unraid kaum RAM? Bzw du siehst es im Dashboard.
Es gibt noch einen Copy-Cache im RAM der wenn ich mich nicht irre ~1GB Ram groß ist?! Du kannst den VMs so viel wie nötig zuweisen...
 

17 minutes ago, anknv said:

Das System läuft mit 4 SSD, eine davon NVMe. Auf Parity habe ich verzichtet, da die VM und Datenbanken regelmäßig automatisiert gesichert werden. 

Du hast 4 SSDs im Array installiert?
Eine verwerdung von SSDs im Array wird nicht empfohlen...
Du könntest sie als Pool betreiben wenn du sowieso auf die Parität verzichtest, ist das etwas unsinnig die SSDs ins Array zu packen.
Betreibst du die SSDs dann auch noch über /mnt/user oder /mnt/disk1? Bei User hängt Fuse dazwischen, das belastet wiederum die CPU stärker oder besser gesagt es Belastet die CPU unnötig...

Ein ZFS Pool würde dir weit mehr Vorteile bringen in sehr vielen Punkten..
Postgres könntest du auch im Docker laufen lassen und hast dynamische RAM zuweisung.

Die Windows Server VM würde ich rausschmeißen und durch Linux ersetzten aber ich denke das hat hier Firmentechnische Gründe wieso diese verwendet wird.
Es klingt nicht so als hätte der Server so viel Arbeit die 2x Xeon beanspruchen? 😁 Der muss doch richtig Strom verheizen.

Zu einer knappen Antwort:
Klar frisst ne Windows VM mehr und profitiert auch davon, tyoisch Windows-System, Unraid selbst läuft "ruhig" was das betrifft.

  • Author
1 hour ago, EliteGroup said:

Du hast 4 SSDs im Array installiert?
Eine verwerdung von SSDs im Array wird nicht empfohlen...
Du könntest sie als Pool betreiben wenn du sowieso auf die Parität verzichtest, ist das etwas unsinnig die SSDs ins Array zu packen.
Betreibst du die SSDs dann auch noch über /mnt/user oder /mnt/disk1? Bei User hängt Fuse dazwischen, das belastet wiederum die CPU stärker oder besser gesagt es Belastet die CPU unnötig...

Das mit dem Pool probiere ich mal aus. Aktuell sind die SSD in der Tat über /mnt/user erreichbar. Die CPU Belastung ist aktuell zwar zu vernachlässigen, die haben gerade nicht viel zu tun 🙂. Aber dennoch, als Pool ist es vermutlich sauberer. Die Datenbank würde über Docker sicher sinnvoller anzubinden sein, leider sind Frontend und Backend samt Datenbank über die Software verbunden, so dass die Datenbank nicht einfach zu trennen ist. Selbst wenn es ginge wäre das häufig ein Problem mit den Updates der Software, außerdem würde der Support mich lynchen, wenn ich da was eigenes bastle. Aber Pool probiere ich mal. 

 

Edited by anknv

  • Solution
6 hours ago, anknv said:

Meine Frage ist, wer am meisten von dem RAM profitiert. Die Windows Server VM oder unraid. 

das Meiste wurde ka bereits von @EliteGroup beantwortet, meine Meinung, beide ... ;)

 

Win VM ist ja recht einach zu "skalieren", da der Win Server ja "managed" ist, schauen was Sache ist und entsprechend zuweisen, wenn da wirklich nur die DB Dienste abgehandelt werden braucht das OS mehr wie die Applikationen, bei dem vorhandenen Volumen musst du ja nicht "sparsam" sein ;)

 

Unraid und Ram, oder besser Linux host und Ram, Unraid "cached" recht viel und profitiert auch entsprechend davon, macht sich erst richtig bemerkbar wenn ich halt auch das NAS nutze was ja in deinem Fall nur ein "side" Effekt ist.

 

Dazu einlesen zum Thema vm_dirty page und co ... 

 

Das OS ist "genügsam", dann kommt es halt auf die Applikationen an, Docker, laufende plugins, lxc Container, ... VM's !!! und der Rest wirs teilweise für file caching benutzt, gibt es einiges an "Infos" im Netz.

 

6 hours ago, anknv said:

Das System läuft mit 4 SSD, eine davon NVMe.

das ist grundsätzlich schon ok, es gibt einen Grund warum SSD's nicht empfohlen sind.

 

TRIM ist deaktiviert, vernichtet halt das Konstrukt "Parity", ist auch egal ob man Parity nutzt oder nicht, ist so ...

ansonsten sind mittlerweile viele mit SSD im Array unterwegs da die Daten hier meist eh "statisch" sind und der TRIM Effekt auch nicht so relevant ist, man muss es nur wissen und damit leben das es passieren könnte dass die SSD's etwas langsamer werden im Lafe der Jahre ...

 

ob ich mir jetzt dafür einen zfs pool antun würde ... auf keinen Fall ;) aber der würde wieder vom RAM profitieren da ZFS RAM aktiv nutzt.

 

Nur lies dich dazu wirklich ordentlich ein was alles dazu gehört, was ZFS kann und wann es Sinn macht dieses einzusetzen ...

 

6 hours ago, anknv said:

Auf Parity habe ich verzichtet, da die VM und Datenbanken regelmäßig automatisiert gesichert werden. 

ich frag mal stumpf nach, wie sicherst du denn die VM's und Datenbanken (separat ?), extern auf nem 2. Gerät ?

 

da dieses System "in der Firma" läuft ... produktiv ... würde ich schauen wie ich das immer schnell wieder produktiv bekomme im Falle das ....

@anknv darf ich fragen, warum du dich für Unraid entschieden hast, und nicht etwa Proxmox? 

 

Ich könnte mir vorstellen, dass du gerade mit Blick auf den gewerblichen Einsatz besser mit Proxmox beraten wärst. Da finde ich da kann gerade das Backup sehr gut Punkten, und da es gerade auf Virtualisierung ausgerichtet ist auch da in deinem Fall vielleicht die geeignetere Wahl wäre. 

  • Author
7 hours ago, alturismo said:

 

 

Dazu einlesen zum Thema vm_dirty page und co ... 

ja, das ist in der Tat spannend, habe auch schon viel ausprobiert aber kaum Verbesserungen oder Verschlechterungen erhalten, dafür ist der Workload vermutlich zu unbedeutend

7 hours ago, alturismo said:

TRIM ist deaktiviert, vernichtet halt das Konstrukt "Parity", ist auch egal ob man Parity nutzt oder nicht, ist so ...

ansonsten sind mittlerweile viele mit SSD im Array unterwegs da die Daten hier meist eh "statisch" sind und der TRIM Effekt auch nicht so relevant ist, man muss es nur wissen und damit leben das es passieren könnte dass die SSD's etwas langsamer werden im Lafe der Jahre ...

Naja, so einmal im Monat fahre ich das array runter, lade die SSD als unassigned devices und trimme sie manuell mit fstrim -a -v, außerdem leere bzw. nulle ich die gelöschten Sektoren in Windows mit sdelete aus und verkleinere mit fallocate das sparse image, bevor es sich zu sehr aufbläst. Das sind halt die "Wartungsarbeiten"

7 hours ago, alturismo said:

 

ich frag mal stumpf nach, wie sicherst du denn die VM's und Datenbanken (separat ?), extern auf nem 2. Gerät ?

 

da dieses System "in der Firma" läuft ... produktiv ... würde ich schauen wie ich das immer schnell wieder produktiv bekomme im Falle das ....

Die VMs (und Docker etc.) werden mit einem Backupskript nachts auf eine interne SSD gesichert. Nachts holt meine NAS, auf der auch unraid werkelt, die Backups mit einem rsync-Skript ab. Verbindung läuft dabei über eine direkten 10G-Link. Die Datenbanken selber und andere wichtige Dateien werden sowohl in eine Cloud als auch auf eine interne Platte gesichert, die dann auf besagter NAS landen. In dieser NAS kann ich im übrigen im Fall der Fälle die Images selbst als VM laden. Die ist zwar schwachbrüstiger aber bis ein neuer Server da ist oder das System wieder steht kann zumindest weitergearbeitet werden.

Edited by anknv

  • Author
3 minutes ago, Archonw said:

@anknv darf ich fragen, warum du dich für Unraid entschieden hast, und nicht etwa Proxmox? 

 

Ich könnte mir vorstellen, dass du gerade mit Blick auf den gewerblichen Einsatz besser mit Proxmox beraten wärst. Da finde ich da kann gerade das Backup sehr gut Punkten, und da es gerade auf Virtualisierung ausgerichtet ist auch da in deinem Fall vielleicht die geeignetere Wahl wäre. 

Unraid bin ich halt gewöhnt und kenne es. Die NAS-Funktionalität nutze ich auch im Rahmen meiner Backups, siehe meinen Post davor, einige Docker habe ich auch am laufen. Von daher fand ich unraid eine gute Mischung. Wenn ich irgendwann mal alle Clients hier virtualisiere, dann würde ich in der Tat Proxmox nehmen, dann muss ich mich aber noch etwas einarbeiten.

Danke anknv. 

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