August 2, 20241 yr Hallo Zusammen, mein Glasfaseranschluss läuft inzwischen und jetzt bin ich verzweifelt am Probieren wie ich von extern auf einen Dockercontainer komme. Bestimmt gar nicht so schwer, aber es will nicht so richtig. Hier die Gegebenheiten: Glasfaseranschluss mit DS-Lite (heißt keine echte IPv4, nur per v6 von außen erreichbar) Fritzbox 7590 Unraid, diverse Docker im default Bridgemode. Und hier als Beispiel NPM im custom:eth0 IPv6 ist enabled Nachdem ich auf diese Problemchen mit ipvlan und Fritzbox gestoßen bin, habe ich es nach Anleitung auf macvlan umgestellt. Hießt Bridge und Bonding bei den Netzwerkeinstellung aus geschaltet. Docker auf macvlan und Host Access Enabled. Soweit so gut. Ich habe jetzt gedacht, dass die Container die im custom:eth0 hängen, aufgrund von macvlan nun sich bei der Fritzbox als "eigene Netzwerkkarte" melden und von dem DHCP Adressen zugeteilt bekommen. Denn wenn das so wäre, könnte ich mir der Fritzbox eine MyFritz Freigabe erstellen und wäre eigentlich fertig. Aber so ist es scheinbar nicht (oder ich mache etwas falsch). Ich kann die IP des Containers manuell eingeben, dann taucht der Container in der Netzwerkliste der Fritzbox auf. Aber ich kann keine MyFritz Freigabe erstellen. Das Gerät stellt sich anders dar, als ein Gerät das von der Fritzbox per DHCP zugeordnet wurde. Hat das etwas mit dem Bridging in den Netzwerkeinstellungen zu tun? Muss ich das anschalten damit es funktioniert (mit dem Call traces Risiko)? Oder ein anderweitig konfiguriertes Docker Netzwerk erstellen? Mit IPv4 und NAT ist das ja alles klar. Aber mit dem v6 wird es komisch. Mag an den Eigenheiten der Fritzbox liegen, aber ich denke ich bin doch nicht der Einzige der das realisieren möchte. Schon klar, dass ein Zugriff auch erstmal nur von v6 Endgeräten möglich ist. Danke
August 2, 20241 yr Ich bin leider auch schlecht in IPv6. Ich würde eher den Weg über eine VPS im Netz nehmen wollen. Kosten ein paar Euro im Monat, aber dann ist IPv4 wieder machbar. Ich weiß auch gar nicht, ob man mit der MzFritz Freigabe so agieren kann, dass man damit eigen Dienste im Netzwerk freigeben kann. Bei meinem Bruder hab ich das wie bei IPv4 mittels eines Dyndns von ddnss.de gelösy bekommen. Da musst du nur in der Fritzbox die IPv6 des Nextlcoud Containers freigeben und eben die IPV6 bei ddnss.de bekannt geben. Schon läuft das.
August 2, 20241 yr Author Kannst du kurz erläutern wie so ein Setup aussehen würde. Also was auf dem VPS laufen würde und wie von dort die Weiterleitung funktionieren würde? Danke
August 2, 20241 yr Solution 12 minutes ago, Commander_Alpha said: Kannst du kurz erläutern wie so ein Setup aussehen würde. Beispiel, ssh tunnel ... ist ein Weg
August 2, 20241 yr Author Ok ja klingt nach einem Plan. Aber ich würde es erstmal als PlanB betrachten. Es muss doch auch auf dem "normalen" Weg gehen.
August 2, 20241 yr 13 minutes ago, Commander_Alpha said: Es muss doch auch auf dem "normalen" Weg gehen. war für mich persönlich nie eine Option, daher kann ich da nichts dazu beitragen, wenn schon ... dann durchgehend und kein v6 limit es gibt den ein oder anderen Thread bereits bzgl. ipv6, such mal danach und lies dich ein, bist ja nicht der erste wobei die Meisten am Ende auf vserver gesetzt haben. vielleicht findet sich ja jemand wo das noch so nutzt.
August 2, 20241 yr Community Expert Ist nicht so prickelnd, weder mit FritzBox, noch mit UNRAID. Gepaart dann eben noch eine Stufe schlimmer 😞 Grundsätzlich kannst Du Dir die Docker mit eigenen Adressen abschminken. Das liegt an der recht nachlässigen Implementation in UNRAID und noch mehr an der Unfähigkeit der FB hinter einer MAC Adresse mehrere IP Adressen verwalten zu können (was bei V6 ein Grundfeature ist!). Deshalb gehen die Freigaben immer in die Hose, weil die Ziele munter hin und herspringen in der FB. Die Idee mit dem VServer klappt, weil dabei die Verbindung immer von UNRAID über die FB zum VServer aufgebaut ist, der ganze ankommende (fehlerhafte) Kram wird dabei übersprungen. Aber ist natürlich ein absoluter Overkill. Ähnliches kann man über V4 (DSLight) und einem 4zu6 Tunnel (den gibts noch umsonst) erreichen. Aber da kann es sein, dass der Tunnel alle paar Minuten neu aufgebaut werden muß, wegen Adresswechsels. Ist nicht so prickelnd. Genauso blöd sind die V6 Adressen der Anbieter. Sie sind nämlich dynamisch, was nicht soo hilfreich ist. Insgesamt hast Du da echten Mist am Hals. Das ist ein Anschluß für Looser. Letzte Rettung kann bei manchen Anbietern ein monatlicher Aufpreis sein für eine "öffentliche V4" Adresse. Damit gehts dann wieder wie früher und man kann dann auch einen ordentlichen 4zu6 Tunnel mit statischen Adressen aufsetzen (alles am Provider vorbei). Frag nach, ob sowas im Angebot ist, ansonsten viel Spaß mit dem Spielzeug Anschluß.
August 3, 20241 yr Ich benutze seit Jahren einen Portmapper von feste-ip (kostenpflichtig) und bin damit sehr zufrieden.
August 5, 20241 yr Author Hab jetzt eine V Server und damit einen SSH Tunnel eingerichtet. Läuft so weit erstmal. Ob das jetzt einzige Möglichkeit ist, um die Verbindung hinzubekommen, bleibt offen. Jedenfalls eine, die auf den ersten Blick recht gut funktioniert. Danke für den Denkanstoß.
August 5, 20241 yr 1 hour ago, Commander_Alpha said: Ob das jetzt einzige Möglichkeit ist, um die Verbindung hinzubekommen, bleibt offen. ist es ganz sicher nicht, ich nutze die auch nicht (mehr) für meine Fallback Lösung (LTE falls Kabel ausfällt) es wird auch gerne simpel mit wireguard mittlerweile gelöst, usw usw ... aber ssh ist in Summe > recht simpel vom setup und safe ...
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