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ITX Build Abnahme

Featured Replies

Ich hab mir Inspiration im Forum gesammelt und folgendes Setup zusammengestellt:
 

  • Toshiba Cloud-Scale Capacity MG10ACA 20TB (x 4)
  • SK hynix Gold P31 SSD 1TB, M.2 2280
  • Intel Core i5-13500
  • Kingston FURY Beast DIMM Kit 64GB, DDR4-3200, CL16-20-20
  • GIGABYTE B760I AORUS Pro DDR4 ODER  Gigabyte B760m DS3H DDR4
  • Noctua NH-D9L
  • Jonsbo N3, schwarz, Mini-ITX
  • Corsair SF Series Platinum SF750

 

Ich bin mir jedoch relativ unsicher was die Themen Mainboard und NVMe Cache angehen.

 

Am Ende möchte ich ein Setup, welches gerade im idle möglichst wenig Strom verbraucht (mit dem hier sollte ich unter die 30 Watt eigentlich kommen). Hauptverwendung ist: Datengrab, Filme über Jellyfin in 4k streamen und meine Docker Container (Proxy, Manager, Vaultwarden, Smart Home, etc) darauf laufen lassen. Die Container kommen auf eine extra 512 GB SSD welche ich noch hier herumliegen habe.

 

Reicht hier 1 TB Cache aus oder sollte ich deutlich hochschrauben? Ich schreibe nicht jeden Tag terrabyteweise auf die Platten - aber es könnte vereinzelt ein oder zweimal die Woche schon dazu kommen. Sollte ich gleich auf 2 TB oder mehr Cache hochschrauben? Oder gibts auch andere Herstellerempfehlungen für die NVMe? Man könnte ja theoretisch auf eine 4TB NVMe von Lexar oder Patriot Viper für ca. 210 EUR umstellen.

 

Wie gesagt, das Mainboard kann auch gern getauscht werden, falls es da was besseres gibt was meine Anforderungen erfüllt. So oder so müsste ich mir egal bei welchem Board noch ein ASM1166 M.2 Adapter holen, da ich bereits von Anfang an mindestens 5x SATA benötige (und später bis auf 9x SATA aufstocken werde/könnte).

 

Taugen die Festplatten was? Preis scheint zumindest zu stimmen und im Netz kann ich auch nichts negatives lesen

Edited by JohnDoe777

  • Author

Sorry, mein Fehler was das Mainboard angeht. Ja, soll schon ITX sein. Bei der HBA hatten wir uns knapp verpasst - hatte meinen Startpost bzgl ASM1166 schon bearbeitet.

Gerade bei den (billigen?) NVMe mach ich mir bei den c-Packages tatsächlich sorgen. 200€ für 4 TB klingen einfach zu gut.

2 hours ago, JohnDoe777 said:

Ich hab mir Inspiration im Forum gesammelt und folgendes Setup zusammengestellt:
 

  • Toshiba Cloud-Scale Capacity MG10ACA 20TB (x 4)
  • SK hynix Gold P31 SSD 1TB, M.2 2280

 

Kenne ich nicht, ob die niedrige C-States (Energiesparen) erlaubt kann ich nicht sagen.

Sie ist zumindest hier bisher nicht wirklich als sparsam erwähnt worden (soweit ich es überflogen habe).

Warum gerade dieses Modell?

 

2 hours ago, JohnDoe777 said:
  • Kingston FURY Beast DIMM Kit 64GB, DDR4-3200, CL16-20-20

 

Blechdeckel Overclocker Ram. Nicht meine Wahl.

Ich hoffe das "Kit" ist wenigstens 2x32 und nicht 4x16GB groß.

 

2 hours ago, JohnDoe777 said:
  • GIGABYTE B760I AORUS Pro DDR4 ODER  Gigabyte B760m DS3H DDR4

 

Deinem Titel nach willst Du ITX.

Das Gigabyte B760M DS3H DDR4 ist nicht MiniITX, sondern mATX.

 

Wenn ich einige aktuell parallel laufende Diskussionen richtig wahrnehme ist das B760I Aourus Pro DDR4 bei einigen Leuten eher schlecht weggekommen. Lies Dich da erst durch, bevor Du es kaufst.  (oder ich verwechsele das Board... ich habe die Diskussion nur überflogen, aber es scheint Probleme mit den Netzwerkfunktion zu haben.) 

 

2 hours ago, JohnDoe777 said:
  • Noctua NH-D9L

 

teuer aber gut.

 

2 hours ago, JohnDoe777 said:
  • Jonsbo N3, schwarz, Mini-ITX

 

Wenn Du da das B760M von oben einbauen willst wirst Du wohl zusätzlich Öffnungen dremeln müssen. (Will sagten mATX Mainboard in ein ITX Gehäuse ist nicht wirklich sinnvoll).

 

2 hours ago, JohnDoe777 said:
  • Corsair SF Series Platinum SF750

 

Ich bin mir jedoch relativ unsicher was die Themen Mainboard und NVMe Cache angehen.

 

Ich bin mir nicht sicher, ws das Thema Baugröße und Mainboard angeht.

 

2 hours ago, JohnDoe777 said:

Am Ende möchte ich ein Setup, welches gerade im idle möglichst wenig Strom verbraucht (mit dem hier sollte ich unter die 30 Watt eigentlich kommen).

 

Ich weiß nicht, was Dein System leisten soll, aber was spricht gegen ASRock N100DC-ITX Mainboard mit 19V Netzteil?

Nur 4 SATA Festplatten & 1x NVMe SSD sollten machbar sein, MiniITX passt, sparsam und "nackt idle spindown" sollten sogar unter 20W drin sein.

 

 

2 hours ago, JohnDoe777 said:

Hauptverwendung ist: Datengrab, Filme über Jellyfin in 4k streamen und meine Docker Container (Proxy, Manager, Vaultwarden, Smart Home, etc) darauf laufen lassen. Die Container kommen auf eine extra 512 GB SSD welche ich noch hier herumliegen habe.

 

Bei dem eher schmalen Anwendungsszenario: 

Warum die Container nicht auf die NVME SSD?

 

2 hours ago, JohnDoe777 said:

Reicht hier 1 TB Cache aus oder sollte ich deutlich hochschrauben?

 

Ich bin ein Fan von "möglichst groß", aber bisher lese ich nicht, daß Du wirklich viel brauchst.

Da der Cache anscheinend eben nur für Docker und das Schreiben von Nutzdaten herhalten muß, hängt es von Dir/den Nutzern ab, wieviel da täglich drauf geschrieben wird und wie oft Du den Mover anlaufen läßt um vom Cache ins Array zu schaufeln.

Das kann (anhand Deiner Beschreibung bis hier hin) niemand genau sagen. 1TB sollte aber mehr als genug sein, wenn Du eben nicht täglich rudn einige hunderte GB auf das NAS schreibst.

Der Cache ist übrigens kein "Lesecache". Wenn Deine Dateien (Filme?) auf dem Array liegen,. dann springt die zugehörende Festplatte trotzem beim lesenden Zugriff darauf an.

 

2 hours ago, JohnDoe777 said:

Ich schreibe nicht jeden Tag terrabyteweise auf die Platten - aber es könnte vereinzelt ein oder zweimal die Woche schon dazu kommen. Sollte ich gleich auf 2 TB oder mehr Cache hochschrauben?

 

Wenn Du genug Zeit hast, ist es nicht erforderlich den Cache aufzublasen. Wenn der Cache bis an die maximal definierte Grenze beschrieben wird schreib unraid dann (je nach Einstellunegn)  bei eingehenden Schreibzugrifen direkt auf das Array.

Der SSD Cache wäre nur eben erheblich schneller beim wegschreiben, als ein parity gesichertes Array.

Wobei ich bisher nicht erkennen konnte ob Du Parity im Array einsetzen willst

 

2 hours ago, JohnDoe777 said:

Oder gibts auch andere Herstellerempfehlungen für die NVMe?

 

Energetisch sind Samsung NVMe Consumer SSD meist gut.

Bei 4TB: Ich mag meine Partriot Viper V4300L 4TTB, AData Legend 960 4TB & Lexar NM790 4TB.

Bei 2TB habe ich einige Samsung 97ß Evo Plus im Einsatz.

 

 

2 hours ago, JohnDoe777 said:

Man könnte ja theoretisch auf eine 4TB NVMe von Lexar oder Patriot Viper für ca. 210 EUR umstellen.

 

Wen Du es wünschst, kann man das auch später, Ich mache nur einen großen Bogen um WD NVME SSDs.

 

2 hours ago, JohnDoe777 said:

Wie gesagt, das Mainboard kann auch gern getauscht werden, falls es da was besseres gibt was meine Anforderungen erfüllt. So oder so müsste ich mir egal bei welchem Board noch ein HBA oder SATA Adapter holen, da ich bereits von Anfang an mindestens 5x SATA benötige (und später bis auf 9x SATA aufstocken werde/könnte).

 

Bisher hatte ich nur die Anforderunmg 4x SATA + 1x NVMe im Auge und würde auf die SATA SSD verzichten.

Das N100DC kann man mit einer ASM1166 nachbestücken, aber das kleine ITX Board kann keine 8-9 SATA Datenträger versorgen. Selbst mit einer vorgeschalteten Pico ähnlichen Wanderplatine wird das knapp/kaum gehen.

 

 

2 hours ago, JohnDoe777 said:

Taugen die Festplatten was?

 

Solange gewisse Kriterien eingehalten werden sind alle SATA Festplatten geeignet und die 20TB Enterprise Toshibas (MG Serie) sind auch gut, aber im Betrieb nicht unbedingt leise.

Warum ein kleines ITX Build? soll es ins Schlafzimmer oder so? Das könnte zu laut werden! Aber Festplatten generell sind im Betrieb nicht unbedingt leise.

 

2 hours ago, JohnDoe777 said:

Preis scheint zumindest zu stimmen und im Netz kann ich auch nichts negatives lesen

 

Ich kaufe ungerne bei einem Preis > 15Euro/TB. Wenn Du sie also unter 300 Euro/Stück (Neuware mit Garantie) findest: wäre das gut (persönliche Meinung!).

 

Edited by DataCollector

  • Author
10 hours ago, DataCollector said:

Kenne ich nicht, ob die niedrige C-States (Energiesparen) erlaubt kann ich nicht sagen.

Sie ist zumindest hier bisher nicht wirklich als sparsam erwähnt worden (soweit ich es überflogen habe).

Warum gerade dieses Modell?

Da ich nicht weiß, ob du die Frage sich auf die HDDs oder die NVMe bezieht:
NVMe: Von der SK Hynix hab ich nur gutes gehört. Ansonsten kann man die auch gern für weniger Geld gegen mehr Speicher tauschen.

HDD: Der Preis. Ich hab bei Geizhals einfach mal wild gefiltert, und die sind bei etwas über 15 EUR/TB. Eventuell kommt Ende des Monats ja noch der ein oder andere gute Deal.

 

10 hours ago, DataCollector said:

Blechdeckel Overclocker Ram. Nicht meine Wahl.

Ich hoffe das "Kit" ist wenigstens 2x32 und nicht 4x16GB groß.

Das sind 2x32 GB, ich bin aber auch offen was anderen RAM angeht. Ich könnte mir auch gut 2x Samsung DIMM 32GB, DDR4-3200, CL22-22-22 vorstellen.

 

10 hours ago, DataCollector said:

Deinem Titel nach willst Du ITX.

Das Gigabyte B760M DS3H DDR4 ist nicht MiniITX, sondern mATX.

Wie davor geschildert, beim DS3H hatte ich mich vertan. Es soll schon ITX bleiben. Daher geh ich mal nicht weiter auf das Jonsbo N3 ein.

 

10 hours ago, DataCollector said:

Wenn ich einige aktuell parallel laufende Diskussionen richtig wahrnehme ist das B760I Aourus Pro DDR4 bei einigen Leuten eher schlecht weggekommen. Lies Dich da erst durch, bevor Du es kaufst.  (oder ich verwechsele das Board... ich habe die Diskussion nur überflogen, aber es scheint Probleme mit den Netzwerkfunktion zu haben.) 

Ich hatte vorhin auch schon was gesehen, dass es Probleme mit dem LAN Port geben könnte. Die Welt an LGA1700 ITX Board ist halt riesig. Ich überlege sonst auf ein Gigabyte C246N-WU2 und einem Intel Xeon E-2126G zu gehen - dann wäre sogar ECC möglich.

 

10 hours ago, DataCollector said:

Ich weiß nicht, was Dein System leisten soll, aber was spricht gegen ASRock N100DC-ITX Mainboard mit 19V Netzteil?

Nur 4 SATA Festplatten & 1x NVMe SSD sollten machbar sein, MiniITX passt, sparsam und "nackt idle spindown" sollten sogar unter 20W drin sein.

Die Flexibilität. Ich möchte eventuell in Zukunft auch die CPU tauschen und möchte mir Optionen offen halten ohne direkt das ganze Board rausschmeißen zu müssen. Auch hat das ASRock N100DC-ITX nicht die Anschlüsse, die ich bräuchte. 2x SATA und 1x M2. Also müsste ich auf den NVMe Cache verzichten um ein ASM1166 (als M2!) zu verbauen um auf meine SATA Ports zu kommen. Den PCIe möchte ich freihalten, Begründung bleibt die gleiche: Flexibilität, eventuell möchte ich ja mal eine Netzwerkkarte da einsetzen. Also bräuchte es schon ein Board mit mindestens zwei M2 Slots. Aber wie gesagt, das Board an sich bietet durch die built-on-CPU nicht genug Flexibilität. Auch die von dir weitere unten geschilderten Probleme mit der zukünftigen Stromversorgung schrecken mich eher ab. Der einzige Kompromiss ist die ITX Größe, nicht aber unbedingt die Bestückung der Hardware als solche.

 

10 hours ago, DataCollector said:

Bei dem eher schmalen Anwendungsszenario: 

Warum die Container nicht auf die NVME SSD?

Kann man machen, gute Idee. Dann kommt die SSD raus. Ich kann mir also bspw. eine 2 TB NVMe holen und diese zur einen Hälfte als Unraid-Cache und zur anderen Hälfte als "Container Partition" reservieren? Kann ich dann auch auf der zweiten Hälfte ein separates OS installieren? Die Container-Verwaltung möchte ich nicht über Unraid machen, sondern in einem separaten Debian laufen managen.

 

10 hours ago, DataCollector said:

Energetisch sind Samsung NVMe Consumer SSD meist gut.

Bei 4TB: Ich mag meine Partriot Viper V4300L 4TTB, AData Legend 960 4TB & Lexar NM790 4TB.

Bei 2TB habe ich einige Samsung 97ß Evo Plus im Einsatz.

Dann geh ich eventuell auf eine 2 TB Samsung 970 Evo.

 

10 hours ago, DataCollector said:

Solange gewisse Kriterien eingehalten werden sind alle SATA Festplatten geeignet und die 20TB Enterprise Toshibas (MG Serie) sind auch gut, aber im Betrieb nicht unbedingt leise.

Warum ein kleines ITX Build? soll es ins Schlafzimmer oder so? Das könnte zu laut werden! Aber Festplatten generell sind im Betrieb nicht unbedingt leise.

Das Teil kommt entweder ins Büro oder in den Abstellraum. Da muss ich nochmal wegen der Verkabelung schauen, da ich Kabel ziehen muss. Sollte es aber ins Büro kommen, geht nur ITX. Also geschlafen wird in dem Raum sowieso nicht, da können die beim Anlaufen auch gern mal kurz klacken.

 

10 hours ago, DataCollector said:

Ich kaufe ungerne bei einem Preis > 15Euro/TB. Wenn Du sie also unter 300 Euro/Stück (Neuware mit Garantie) findest: wäre das gut (persönliche Meinung!).

Seh ich eigentlich ebenso. Mal schauen ob es zum Black Friday mal tatsächlich gute Angebote dieses Jahr gibt.

Edited by JohnDoe777

4 hours ago, JohnDoe777 said:

Die Flexibilität. Ich möchte eventuell in Zukunft auch die CPU tauschen und möchte mir Optionen offen halten ohne direkt das ganze Board rausschmeißen zu müssen. 

Das N100-DC-ITX ist so günstig das man das einfach ersetzen kann wenn man eine neue CPU braucht. 

Überlege mal genau wie ein CPU ersetzen meist läuft, speziell bei einem Server der meist dann schon einige Jahre auf dem Buckel hat. "Brauche mehr CPU Power. Hmmm, gibt keine besseren Prozessoren mehr neu, ersetze ich also auch das Board (Chipsatz)."

 

Ausserdem reicht für den von Dir skizzierten Anwendungsfall die N100 CPU noch viele Jahre. Paar Docker, NAS, Jelly/Plex inkl. Transcoding macht das Ding mit links und 40 Fieber..

 

 

4 hours ago, JohnDoe777 said:

Also müsste ich auf den NVMe Cache verzichten um ein ASM1166 (als M2!) zu verbauen um auf meine SATA Ports zu kommen.

Genau an dem Satz merkt man das Du immer noch ein Performance System im Kopf hast. Das ist ein NAS mit paar Dockern. Da reicht eine SSD bzgl. Datenraten mal locker aus. Das muss keine NVME sein. NVME wird interessant bei High Performance VMs oder 10GB Netzwerk. Aber in dem Fall reden wir nicht mehr von i5 und einem ITX Board und Wohnzimmertauglich. Also würde theoretisch ein ASM1166 im M.2 gehen um den PCIe Slot für Netzwerk freizuhalten. Aber selbst letzteres...

Überleg Dir JETZT ob Dir 1GB Ethernet für die nächsten 2-3 Jahre reicht. Wenn ja nimm einen N100. Wenn nein dann ein iX System. 

 

Übrigens ist auch die RAM Diskussion lustig. Bei den paar Anforderungen die Du hast reichen 16GB. Mehr wird nur als Schreibcache genutzt. Auch da sieht man deine starke Fixierung auf Performance. Ich bemerke das öfter bei Leuten die neu im Thema Unraid sind, also nicht böse sein. 

"Ich könnte ja später mal brauchen", gemäss dem Kaffka: "Besser haben und nicht brauchen als brauchen und nicht haben". Das kostet hier halt Geld und ich persönlich halte im Kontext von Unraid nicht viel davon.

 

 

4 hours ago, JohnDoe777 said:

Kann man machen, gute Idee. Dann kommt die SSD raus. Ich kann mir also bspw. eine 2 TB NVMe holen und diese zur einen Hälfte als Unraid-Cache und zur anderen Hälfte als "Container Partition" reservieren?

Bei Unraid kannst Du das natürlich indem Du einfach definierst das alle Docker auf diesem Pool/Cache liegen sollen. Da mach Dir keine sorgen. (Zumindest wenn du mit "Container" Docker meinst)

 

 

4 hours ago, JohnDoe777 said:

Das Teil kommt entweder ins Büro oder in den Abstellraum.

Dann wäre N100 ja noch idealer. Da man das passiv betrieben und lautlos (wobei einen Systemlüfter bei de Platten, den man als zero RPM Lüfter beteibt sollte man haben, aber der dürfte fast immer aus sein). Der Genuss der Lautlosigkeit.

 

4 hours ago, JohnDoe777 said:

Auch die von dir weitere unten geschilderten Probleme mit der zukünftigen Stromversorgung schrecken mich eher ab. Der einzige Kompromiss ist die ITX Größe, nicht aber unbedingt die Bestückung der Hardware als solche.

Da gibt es im Notfall Möglichkeiten mit einem einfach zu lötenden Stecker und einer PicoPSU.

 

 

N100 mit 4xHDD und 1xNVME kostet Dich im Idle ca.: 6W (MB)+1W (ASM1164)+4W (HDD SPindown)=10-12W

 

Ein i5 System im besten Fall!!!! Wenn Du wirklich reife C-Pkg States erreichst (was die bei dem MB keine garantiert, ja ich glaube sogar das das Board ne Macke hat wegen ASPM): 10-12W + 1-2W + 4W = 15-17W

 

5W Unterschied sind bei 7/24 Betrieb des Servers über 5 Jahre ca. 70-75 Euro Stromersparnis. (Grob überschlagen).  

 

PS: Zu dem Board schau mal den Thread an: Klick 

Edited by MPC561

3 hours ago, JohnDoe777 said:

Da ich nicht weiß, ob du die Frage sich auf die HDDs oder die NVMe bezieht:

 

Ich meinte die NVME SSD.

 

3 hours ago, JohnDoe777 said:

Das sind 2x32 GB, ich bin aber auch offen was anderen RAM angeht. Ich könnte mir auch gut 2x Samsung DIMM 32GB, DDR4-3200, CL22-22-22 vorstellen.

 

Ich suche mir nach technischen Eckwerten und Preis die Speicher. In aller Regel sind das Crucial, Mushkin oder so.

Blechdeckel/Overclocker Ram ist meist teurer und bringt in einem NAS eigentlich keinen Mehrwert und gelegentlich sogar Probleme.

 

3 hours ago, JohnDoe777 said:

Ich hatte vorhin auch schon was gesehen, dass es Probleme mit dem LAN Port geben könnte. Die Welt an LGA1700 ITX Board ist halt riesig.

 

...und die Welt von guten LGA1700 im Mini TX Format und guter Eignung unter Linux/unraid ist eher winzig.

 

3 hours ago, JohnDoe777 said:

Ich überlege sonst auf ein Gigabyte C246N-WU2 und einem Intel Xeon E-2126G zu gehen - dann wäre sogar ECC möglich.

 

Wenn Du nicht einen Geist in der Flasche hast, der Dir Wünsche erfüllt wird es mit der Beschaffung eines neuen Gigabyte C246N-WU2 schwierig werden.

 

3 hours ago, JohnDoe777 said:

Die Flexibilität.

 

Diese hatte ich Deinem Beitrag bisher nicht entnomen. Habe ich wohl übersehen.

 

3 hours ago, JohnDoe777 said:

Ich kann mir also bspw. eine 2 TB NVMe holen und diese zur einen Hälfte als Unraid-Cache und zur anderen Hälfte als "Container Partition" reservieren?

 

Sowas ist bei unraid nicht vorgesehen. Dieser Frage glaube ich zu entnehmen, daß Du noch keine Berührug mit unraid hattest?

 

3 hours ago, JohnDoe777 said:

Kann ich dann auch auf der zweiten Hälfte ein separates OS installieren?

 

unraid läuft von einem USB Stick. Weitere OS direkt auf der Hardware zu betreiben ist nicht vorgesehen. Dafür hat man VM. Man kann diverse VM mit jeweils uterschiedlichen OS in unraid nutzen.

 

3 hours ago, JohnDoe777 said:

Die Container-Verwaltung möchte ich nicht über Unraid machen, sondern in einem separaten Debian laufen managen.

 

Das ist zwar eher sinnlos, aber Du kannst ein Debian in einer VM laufen lassen.

 

3 hours ago, JohnDoe777 said:

Dann geh ich eventuell auf eine 2 TB Samsung 970 Evo.

 

Mir scheint, Du möchtest daran festhalten mit riesigen Kanonen auf winzige Spatzen schiessen zu wollen.

 

3 hours ago, JohnDoe777 said:

Das Teil kommt entweder ins Büro oder in den Abstellraum. Da muss ich nochmal wegen der Verkabelung schauen, da ich Kabel ziehen muss. Sollte es aber ins Büro kommen, geht nur ITX. Also geschlafen wird in dem Raum sowieso nicht, da können die beim Anlaufen auch gern mal kurz klacken.

 

Die klacken nicht kurz beim anlaufen. die klackern bei Kopfbewegungen bei schnellen lese und Schreibzugriffen.

 

 

  • Author
44 minutes ago, DataCollector said:

Diese hatte ich Deinem Beitrag bisher nicht entnomen. Habe ich wohl übersehen.

Ich spreche von der Flexibilität des Gesamtsystems. Was du jetzt meinst ist anscheinend meine Fixierung auf ITX. ITX wäre schon gut, ja. Aber was da am Ende für ein Mainboard drin ist, ist mir, solange es Platz für die NVMe und ASM1166 hat, prinzipiell egal. Ich bin auf keine Marke oder Hersteller fixiert. Daher Flexibilität, ja.

44 minutes ago, DataCollector said:

Sowas ist bei unraid nicht vorgesehen. Dieser Frage glaube ich zu entnehmen, daß Du noch keine Berührug mit unraid hattest?

Negativ, erstes Unraid. Vorher halt mit klassischen proprietären NAS-Systemen wie Synology Berührungspunkte.

44 minutes ago, DataCollector said:

unraid läuft von einem USB Stick. Weitere OS direkt auf der Hardware zu betreiben ist nicht vorgesehen. Dafür hat man VM. Man kann diverse VM mit jeweils uterschiedlichen OS in unraid nutzen.

Da hatte ich mich unklar ausgedrückt. Ich weiß, dass Unraid auf einem USB-Stick läuft und auch nur das (aktuell) geht. Ich sprach eher bspw. von Virtualisierung.

44 minutes ago, DataCollector said:

Mir scheint, Du möchtest daran festhalten mit riesigen Kanonen auf winzige Spatzen schiessen zu wollen.

Muss nicht, wenn der allgemeine Konsens ist, dass 1 TB Cache mehr als dick genug ist, dann wird es eben 1 TB.

44 minutes ago, DataCollector said:

Die klacken nicht kurz beim anlaufen. die klackern bei Kopfbewegungen bei schnellen lese und Schreibzugriffen.

Du sagtest ja selber, Festplatten im Betrieb sind generell nicht leise. Ich habe wie gesagt bei diesen Platten in erster Linie auf den Preis / TB geachtet. Wenn man für einen kompromissvollen Aufpreis auch leisere HDDs kriegt, bin ich dem offen (Thema: Flexibilität).

 

1 hour ago, MPC561 said:

Das N100-DC-ITX ist so günstig das man das einfach ersetzen kann wenn man eine neue CPU braucht. 

[...]

Genau an dem Satz merkt man das Du immer noch ein Performance System im Kopf hast. Das ist ein NAS mit paar Dockern. Da reicht eine SSD bzgl. Datenraten mal locker aus. Das muss keine NVME sein. NVME wird interessant bei High Performance VMs oder 10GB Netzwerk. Aber in dem Fall reden wir nicht mehr von i5 und einem ITX Board und Wohnzimmertauglich. Also würde theoretisch ein ASM1166 im M.2 gehen um den PCIe Slot für Netzwerk freizuhalten. Aber selbst letzteres...

Überleg Dir JETZT ob Dir 1GB Ethernet für die nächsten 2-3 Jahre reicht. Wenn ja nimm einen N100. Wenn nein dann ein iX System. 

[...]

Auch da sieht man deine starke Fixierung auf Performance. Ich bemerke das öfter bei Leuten die neu im Thema Unraid sind, also nicht böse sein. 

Tatsächlich scheint meine Vorstellung in Richtung "bestmöglichstes ITX Build" zu gehen. Ich kann mir mittlerweile auch ein N100 Board tatsächlich vorstellen. Aktuell wäre auch 1 GB okay. Aber ich weiß eben nicht, ob ich in einem Jahr alles umkabel und dann die Entscheidung bereue nicht gleich auf mindestens 2.5 GB gegangen zu sein. Aber das ist eventuell der Kompromiss den ich hier nun eingehen muss.

 

 

Also im großen und ganzen, danke euch beiden. Ich glaube ein ASRock N100DC-ITX ist eigentlich genau das richtige. Dann eine 970 Evo als Cache in den M2 und in PCI ein ASM1166 und dann hätte sich das Thema erledigt. 

Ich fasse mal die offenen Fragen zusammen, da hier einiges durcheinandergerät: 

  • Empfehlungen für ASM1166?
  • In das N100DC-ITX Board passt nur ein RAM-Riegel. Welchen sollte ich nehmen für 32 GB?
  • Irgendwas noch am Netzteil beachten?
  • Konkretere HDD Empfehlungen, da die Toshiba ja anscheinend lauter sein soll als die Konkurrenz (außer, dass ich die Finger von WD lassen sollte)?
16 minutes ago, JohnDoe777 said:

Empfehlungen für ASM1166

Kannst auch ASM1164 nutzen. Der hier funktionierte bei mir sofort ohne update der Firmware und braucht weniger Strom als der ASM1166, wobei der 64er nur 4 SATA Ports hat: Klick zu AMAMZON

 

16 minutes ago, JohnDoe777 said:

Welchen sollte ich nehmen für 32 GB?

Kannst Du, ich hab auch 32GB. Steht zwar nicht im Handbuch aber geht. Den hier der war damals im Angebot.

 

16 minutes ago, JohnDoe777 said:

Irgendwas noch am Netzteil beachten?

19V 90W reicht. Ich hab glaub ich ein Leicke.

Edited by MPC561

12 hours ago, MPC561 said:

19V 90W reicht. Ich hab glaub ich ein Leicke.

...solange es eben maximal 4 SATA Festplatten bleiben.

Sobald die "Flexibilität" mit bis zu 8 SATA Festplatten ins Spiel kommt, wird es damit eng und man muß sich was ausdenken.

 

13 hours ago, JohnDoe777 said:

Ich spreche von der Flexibilität des Gesamtsystems. Was du jetzt meinst ist anscheinend meine Fixierung auf ITX.

Nein. Ich meine, daß ich Deinem ursprünglichen Posting die von Dir gewünschte Flexibilität (PCIe muß frei bleiben und so) nicht entnommen habe.

 

13 hours ago, JohnDoe777 said:

Da hatte ich mich unklar ausgedrückt. Ich weiß, dass Unraid auf einem USB-Stick läuft und auch nur das (aktuell) geht. Ich sprach eher bspw. von Virtualisierung.

Muss nicht, wenn der allgemeine Konsens ist, dass 1 TB Cache mehr als dick genug ist, dann wird es eben 1 TB.

Man kann einen NVMe Datenträger ganz an eine VM durchreichen. Die Sache mit Teilweise durchreichen geht so nicht.

Da aber die VM eigentlich als virtuelle Disk (in einer Datei) läuft und diese Datei sich dann eben bevorzugt auf einem Pool/SSD befindet ist auch da eine "Partitionierung" nicht erforderlich.

 

13 hours ago, JohnDoe777 said:

Du sagtest ja selber, Festplatten im Betrieb sind generell nicht leise.

 

Korrekt.

Und da ich aus dem Beitrag zu entnehmen glaube, daß ich falsch verstanden wurde noch einmal zur Klarstellung: Ich habe auch dies e20TB Toshiba MG SFestplatten und ich selber habe keine Einwände. Mir sind sie nicht zu laut und ich akzeptiere, daß Festplatten eben Geräusche machen.

Es gibt Leute, die extra langsam drehende Festplatten verwenden, weil sie diese auch leiser empfinden. Mir ist das ziemlich egal.

Aber gerade Leute, die kaum Platz haben und kleine Systeme bauen wollen (ITX) müssen es dann dort platzieren wo diese Leute dann oft auch möglichst kaum Geräusche wahrnehmen wollen.

Deshalb habe ich eben erwähnt, daß Festplatten der Enterprise/Serverklasse im Betrieb nicht unbedingt leise sind. Die Hersteller haben den Fokus eben auf andere Sachen gelegt.

Dennoch ist das keine Aussage, keine Serverfestplatten einzusetzen. unraid nutzt sowieso die Festplatten nicht so, wie es in einem klassisch gekauften NAS oder gar einem Server üblich ist.

 

13 hours ago, JohnDoe777 said:

Ich habe wie gesagt bei diesen Platten in erster Linie auf den Preis / TB geachtet. Wenn man für einen kompromissvollen Aufpreis auch leisere HDDs kriegt, bin ich dem offen (Thema: Flexibilität).

 

unraid kommt mit eigentlich allen Festplatten klar. Nur USB im Array sollte weitestgehend umgangen werden.

 

13 hours ago, JohnDoe777 said:

Tatsächlich scheint meine Vorstellung in Richtung "bestmöglichstes ITX Build" zu gehen.

 

Mir klingt das wieder in die Richtung "es muß Platz 1 sein! Nichts anderes wird akzeptiert".

Die Praxis sieht meist anders aus, weil man eben nur das nehmen und zusammenbauen kann, was der Markt her gibt.

Und da muß man eben Kompromisse eingehen.

Bevor ich dann später auf einmal schuld bin, daß das eine oder andere System irgendwo nicht absolut perfekt ist, weil es vieleicht 1 oder 5 Watt oder so mehr schluckt, oder ein PCIe Slot doch belegt werden musste oder so werde ich eher vorsichtig, sobald jemand "das beste"/Platz 1/ den ultimatioenm Killer/das pefekte System... oder so haben will.

Dafür gibt es an zu vielen Stellen immer wieder Macken, die auftreten können. Schon eine andere firmware oder eine veränderte Software kann einem da sehr in die Suppe spucken.

 

13 hours ago, JohnDoe777 said:

Aber ich weiß eben nicht, ob ich in einem Jahr alles umkabel und dann die Entscheidung bereue nicht gleich auf mindestens 2.5 GB gegangen zu sein. Aber das ist eventuell der Kompromiss den ich hier nun eingehen muss.

 

Wenn Du 2,5 haben willst: Ich glaube das ASRock N100DC-ITX (90-MXBLM0-A0UAYZ) hat doch einen 2230 Slot. Ich glaube mich zu erinnern, daß jemand andeutete, der beherrschet PCIe x1. Bei Ali gibt es einige Lösungen, die das auf 2,5GbLan RJ45 adaptieren.

Hier ein Beispiel:  https://de.aliexpress.com/item/1005004171201464.html

 

 

13 hours ago, JohnDoe777 said:

Ich fasse mal die offenen Fragen zusammen, da hier einiges durcheinandergerät: 

  • In das N100DC-ITX Board passt nur ein RAM-Riegel. Welchen sollte ich nehmen für 32 GB?

 

Ich glaube ich schrieb schon einmal, daß ich nach Preis aussuche.

Das wäre aktuell beispielsweise laut www.gh.de :

Crucial DIMM 32GB, DDR4-3200, CL22-22-22 (CT32G4DFD832A) für rund 52 Euro (+Versand).

 

 

13 hours ago, JohnDoe777 said:
  • Irgendwas noch am Netzteil beachten?

Die Frage ist, wo willst Du hin?

Ursprünglich war der Start mit 4 Festplatten im Auge, da reicht ein gutes 19V 90W Netzteil (wie mpc561 schrieb).

Wenn Du max 8 SATA Festplatten haben willst, müßte man ein Netzteil/Wandler vorschalten, was kleine Schönheitsfehler hat (Festplatten werden permanent mit Srom versorgt, wenn Mainboard aus geht...). Das ist für für mich für ein 24/7 laufendes NAS vollkommen okay.

Aber für einen Perfektionisten mag das eben nicht okay sein. Dann ist das N100DC vielleicht nicht die richtige Wahl.

 

13 hours ago, JohnDoe777 said:
  • Konkretere HDD Empfehlungen, da die Toshiba ja anscheinend lauter sein soll als die Konkurrenz (außer, dass ich die Finger von WD lassen sollte)?

 

Das hat nichts mit DIESER Toshiba zu tun. Serverfestplatten/Enterpriseklasse ist eben etwas lauter.

Egal ob man Toshiba, Seagate oder WD nimmt. Das ist halt so.

Da aber 20TB Festplatten sowieso eher nicht für das Heimanwenderfeld konzipioert sind: nimm die Toshibas: sie sind ziemlich gut und meist preiswerter als die 20TB anderer Hersteller.

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