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[Bauvorschlage] Homeserver in kurzem 19 Zoll-Gehäuse zur Wandmontage

Featured Replies

Hallo zusammen,

Ich plane aktuell einen neuen NAS-Server/Homeserver für den privaten Einsatz. Vornehmlich für

  • Datenspeicherung (wichtige Dokumente, Bilder),

  • Datensicherung der Endgeräte (Handys, PCs)

  • Docker-Container (Immich,Paperless,Headscale, PiHole, Syncthing uvm.) und

  • VMs (1-2 Windows 11 VMs nur per RDP, Homeassistan (ggf. mit lokalen Assistant), Opensense, Dockerhost in einer DMZ (eGroupware,Headscale,uvm).

Ziel ist ein soweit möglich stromsparendes 24/7-System, der stabil läuft, aber auch noch Luft nach oben bietet.

Ich habe mir aufgrund der Posts hier im forum folgendes System zusammengestellt:

Geplante Hardware:

GEHÄUSE für vorhandes 19 Zoll Wandrack mit geringerer Einbautiefe

Oder kennt jemand da eine noch besser Lösung. Auch bzgl. der Kühlung bin ich mir noch etwas unsicher.

Ich kann auch etwas auf einen Rackboden stellen. Kommt aber auf die Höhe an und sollte aber 9 U ~ 40 cm nicht überschreiten.

NETZTEIL:

Ist das zu groß dimensioniert? Etwas Luft für eine Festplatte und/oder KI-Beschleuniger sollte ggf. noch drin sein. Ich habe nur keine Ahnung was man da veranschlagen muss.

Hier wäre ich für bessere Vorschläge offen

BOARD:

Ich habe dieses ATX-Board gewählt, da ich mir Erweiterungsmöglichkeiten (z. B. 10 GB Netzwerk, SATA-Controller) offen halten wollte. 2,5 Gbit/s sind ja schon mal vorhanden.

Ein Grafikkarte wollte ich höchstens als möglichen KI-Beschleniger in Betracht ziehen, das wäre aber noch weit in die Zukunft gedacht.

Da gibt es sicherlich auch noch bessere Lösungen für KI-Beschleunigung?

Aufgrund der hiesigen Empfehlung habe ich Intel mit DDR4 als Basis gewählt, insbesondere wg. der besseren Energieeffizients und Energiesparmöglichkeiten. Oder hat AMD schon etwas dahingehend verbessern können?

Nach längerem Lesen habe ich mich ja schon von ECC und IPMI verabschiedet würde aber ggf. mit der AMD-Plattform wieder bezahlbar.

CPU:
CPU-Lüfter:

Ich habe mir eine boxed Variante mit iGPU rausgesucht. Macht es ggf. Sinn eine unboxed Variante zu kaufen und einen eigene Kühler darauf zu pflanzen?

RAM:

Macht es hier Sinn höher Datenraten zur berücksichtigen? Oder Spricht etwas gegen den Hersteller oder den konkreten Riegel?

Bzgl. Einzelriegel, bin ich mir in so fern unsicher, das vor langer Zeit mal geraten wurde paarweise zu erweitern. Ist das noch eine Argument?

NVME:

Die würde ich ggf. zusammen mit einer schon vorhandenen Samsung SSD 990 EVO Plus 2 TB als BootMirror verwenden.

Bzgl. Bootmirror bin ich mir auch noch etwas unsicher, vorallem in wie fern dieser als Mirror notwendig ist. Die Daten sollt doch am besten am Ende auf dem RAIDZ1 landen?

Klar muss eien Boot-Device geben aber kann man die nicht so konfigurieren, das die Wichtigen Daten auf dem RAIDZ1 landen?

SATA:

Für eine RAIDZ1 wollte ich ggf. die schon vorhanden WD Red Plus-NAS-Festplatte 3,5 Zoll - 6 TB (Modellnummer: WD60EFPX -> CMR) um eine weiter Ergänzen:

Gibt es hierzu eventuell bessere Alternativen bzgl. Hersteller und/oder Variante?

Netzwerk:
  • hier hätte ich am liebsten eine 2,5 Gbit/s -Schnittstelle oder ggf. auch mehr Bandbreite und ggf. mehrer Schnittstellen

Aktuell bin ich, ehrlich gesagt, etwas überfordert mit den Möglichkeiten, da ich länger schon nicht mehr soviel mit Hardware zu tun hatte. Vor allem beim Thema Mainboard und Prozessor bin ich hin und her gerissen, was wiederrum Auswirkung auf das zuwählende Gehäuse hat.

Über Eure Einschätzung zu würde ich mich sehr freuen

Edited by blafassel

Hallihallo.

Eigentlich wollte ich nicht schreiben, weil solche (teils unspezifische) Fragen nun doch schon recht oft gestellt und auch beantwortet wurden, aber da hier nach einiger Zeit noch keine Reaktion zu sehen ist und diese ein freundliches Forum ist, mache ich es doch. 🫠

5 hours ago, blafassel said:

Ich plane aktuell einen neuen NAS-Server/Homeserver für den privaten Einsatz. Vornehmlich für

  • Datenspeicherung (wichtige Dokumente, Bilder),

  • Datensicherung der Endgeräte (Handys, PCs)

Wieviele Daten? Reden wir von 500GB von ein paar Handys/Tabletts/Desktops oder einem dutzend TB etlicher Hochzeits,Geburtstags, was auch immer Feiern und ganzen Imagebackups?

5 hours ago, blafassel said:
  • VMs (1-2 Windows 11 VMs nur per RDP, Homeassistan (ggf. mit lokalen Assistant), Opensense, Dockerhost in einer DMZ (eGroupware,Headscale,uvm).

Du willst also HA in WN11, Opensense in Win11 VM und Dockerhost in einer DMZ in Win11 VM laufen lassen? oder wie ist das zu verstehen?

Was soll mit den WIn11 Maschinen passieren? Das entscheidet ggf. über eine Einstufung zwischen "langweilige geringst Belastung" oder "exzessive Hochast".

5 hours ago, blafassel said:

Ziel ist ein soweit möglich stromsparendes 24/7-System, der stabil läuft, aber auch noch Luft nach oben bietet.

Also die eierlegende Wollmilchsau: "Minimallast", die aber dann doch im Endeffekt keine Obergrenze hat.

5 hours ago, blafassel said:

Da unklar ist, wieviel Festplatten im Endeffekt rein kommen kann man das nicht entscheiden ("Luft nach oben") (Unten sind nur 2 Festplatten erwähnt, aber Du willst ja Luft nach oben....).

Auch stellt sich die Frage ob der KI Beschleuniger in weiter Zukunft dafür kurz genug ist.

5 hours ago, blafassel said:

Ist das zu groß dimensioniert?

Was soll man hier sagen? Für 2 Festplatten und wenig Last auf der CPU ist groß, aber dennoch sparsam.

Für 6 Festplatten in einem gut belasteten System ist es gut.

Für einen zusätzlichen 575W dGPU (um mal demonstariv ganz oben ins Regal zu greifen: RTX 5090 43GB DDR7) für Spiele oder KI Experimente ist es falsch/gnadenlos untermotorisiert.

5 hours ago, blafassel said:

Etwas Luft für eine Festplatte und/oder KI-Beschleuniger sollte ggf. noch drin sein. Ich habe nur keine Ahnung was man da veranschlagen muss.

Bezogen auf mich: Da ich nicht weiß was Du damit wirklich im Endausbau meinst kann ich das auch nicht abschätzen.

5 hours ago, blafassel said:
BOARD:

Ich habe dieses ATX-Board gewählt, da ich mir Erweiterungsmöglichkeiten (z. B. 10 GB Netzwerk, SATA-Controller) offen halten wollte. 2,5 Gbit/s sind ja schon mal vorhanden.

Ich erkenne (weiß) nicht, ob/warum dieses Board sparsam sein soll. Ich sehe dort eine Standardausstattung und habe aktuell nicht im Blick ob das hier schon mal jemand als sparsam getestet hat. (Ich merke miir aber auch nicht jeden Test hier.)

Da ich es mal auf die Schnelle getestet habe und es dabei recht sparsam weggekommen ist (und mehr Möglichkeiten bietet) habe ich mir extra ein zweites

ASUS Prime Z690-P D4-CSM (90MB18P0-M0EAYC) (mit Bifurcation)

https://geizhals.de/asus-prime-z690-p-d4-csm-90mb18p0-m0eayc-a2637165.html

auf Halde gelegt.

Leider ist es neu kaum noch zu einem vertretbaren Preis zu bekommen, aber bei ebay sind noch einige wenige Angebote zu finden.

EDIT: Oder vielleicht das ASRock Z690 PG Riptide (90-MXBHQ0-A0UAYZ)

welches aktuell bei Mindfactory in den DamnDeals für 113 Euro zu haben ist?

https://www.mindfactory.de/DAMN

https://www.mindfactory.de/product_info.php/ASRock-PG-Riptide-Intel-Z690-So--1700-Dual-Channel-DDR4-ATX-Retail_1434288.html

Selbst wenn man da nicht so ganz ins Extrem geht wie alo ist es ein gutes Board:

https://forums.unraid.net/topic/185851-asrock-z690-pg-riptide-10g-aqc113c-5g-rtl8126-rj45-sata-asm1x6x-messungen/

5 hours ago, blafassel said:

Ein Grafikkarte wollte ich höchstens als möglichen KI-Beschleniger in Betracht ziehen, das wäre aber noch weit in die Zukunft gedacht.

Tja. wer weiß was Du da "weit in der Zukunft" aussuchst...

5 hours ago, blafassel said:

Da gibt es sicherlich auch noch bessere Lösungen für KI-Beschleunigung?

Das Feld entwickelt sich weiter: also ich weiß nicht, was es da "weit in der Zukunft" vielleicht für besser Möglichkeiten geben wird?

Sehr weit in der Zukunft ist die Menscheint entweder nicht mehr da oder wir haben ggf. alle einen (K)I Beschleuniger direkt neben dem Gehirn eingepflanzt.

5 hours ago, blafassel said:

Aufgrund der hiesigen Empfehlung habe ich Intel mit DDR4 als Basis gewählt, insbesondere wg. der besseren Energieeffizients und Energiesparmöglichkeiten.

Du willst eine energiefressende KI dGPU (teilweise vielleicht mit GDDR6 oder DDR7) ins Auge fassen und scherst Dich dann um vereinzelte Watt beim DDR4/DDR5 RAM Speicher?

Ich bin zwar bei Dir, was "DDR4 ist wohl sparsamer als DDR5" angeht, aber wen schert es, wenn DDR5 im Mainboard vielleicht 1-3Watt pro Riegel mehr verballert und die dGPU nebenan mit GDDR6 oder DDR7) gerade zwischen 200-600W im Wärme umwandelt, weil sie über Wochen irgendwelchen Quatsch macht und versucht das zu lernen + generieren, was Du von ihre willst?

Irgendwie erscheinen mir Deine Vorgaben/Prioritäten durcheinander.

5 hours ago, blafassel said:

Oder hat AMD schon etwas dahingehend verbessern können?

Aktuell ist Intel bei niedriger Last sparsamer als AMD. Dafür hat AMD mehr Features und ist bei hoher Last eben besser.

Leider ist die Quadratur des Kreises bei Deinen Anforderungen und dem Wunsch "Luft nach oben zu haben" auch mit Hinblick auf KI "weit in die Zukunft" irgendwie (für mich) nicht möglich.

Bei den Wünschen ist es wirklich egal ob ein Intel DDR4 System nun 10 oder 20Watt weniger braucht als ein AMD System vielleicht mit DDR5, Deine KI Idee und die unbekannte Last aller Anwendungen (incl. KI) zerstört jede sinnvolle Abschätzung.

Such Dir etwas aus:

a) Bau Dir jetzt etwas sparsames (iIntel) zusammen und habe vielleicht minimal Luft nach oben (vielleicht die eine oder andere HDD mehr).

b) Bau Dir ein beliebiges offenes System für auch höhere Ansprüche (Intel oder AMD) zusammen und lebe damit, daß es nicht so sparsam ist, aber dafür im Mittelfeld noch Platz bietet.

c) Bau Dir einen Boliden auch für KI und Maximalforderungen zusammen und lebe damit, das es nie energetisch wirklich sparsam sein wird (wenn Du es nicht komplett aus schaltest.).

Bei a) wirst Du beim Einsatz von KI in weiter Zukunft bestimmt die Hardware teilweise oder gar ganz austauschen müssen

Bei b) werden einige Erweiterungen möglich sein, aber das dürfte dann von Anfang an mehr als a) schlucken und auch dort sind ggf. Komponenten auszutauschen, wen Du in weiter Zukunft....

Erst bei c) hast Du alle Möglichkeiten. aber ob DU das je so sparsam wie a) oder b) hin bekommt ist nicht anzunehmen.

5 hours ago, blafassel said:
CPU:

Nicht die sparsamste S1700 CPU, aber wird funktionieren. Unter Last kann die natürlich weiter hoch gehen (fast bis 150W) und deshalb sehe ich das BN341 als doch ganz brauchbare Wahl an (wenn man den KI Quatsch mal außen vor läßt).

Ob man hingegen diese Leistung überhaupt braucht (und deshalb das extra Geld und Strom ausgibt) hängt auch von den oben recht unspezifisch benannten VM Belastungen ab. Wenn die VMs kaum belastet werden sollte eine I3 auch vollkommen ausreichen.

5 hours ago, blafassel said:
CPU-Lüfter:

Ich habe mir eine boxed Variante mit iGPU rausgesucht. Macht es ggf. Sinn eine unboxed Variante zu kaufen und einen eigene Kühler darauf zu pflanzen?

Wenn die CPU direkt in Deinem ungedämmten Rack neben dem Bett ist: Kauf das leisteste und leistungsfähigste Kühlungsteil (VIelleicht sogar einen 420er Radiator?), welches Du bekommen kannst. Beim Schlafen willst Du bestimmt nicht von Kühlungsgeräuschen geweckt werden.

Wenn das Ding nicht in Hörweite kommt bleib bei erst einmal dem boxed. Schließlich ist der Kühler für genau diese CPU von Intel ja gedacht/geeignet.

5 hours ago, blafassel said:
RAM:

Standardram. Im Prinzip gut. Aktuell (bei Geizhals mit Versandkosten) aber entweder billig mit hohen Lieferzeiten oder etwas teurer als der Crucial DIMM 32GB, DDR4-3200, CL22-22-22

CT32G4DFD832A, den man bei Amazon aktuell incl. Lieferung sogar billiger bekommt (auf ein Modul betrachtet).

5 hours ago, blafassel said:

Macht es hier Sinn höher Datenraten zur berücksichtigen?

Warum? Hast Du vor ein NAS, bei dem Du Wert auf Stabilität legst, durch Overclocking/Betrieb oberhalb der CPU vorgesehenen Werte, Instabilität zu riskieren?

5 hours ago, blafassel said:

Oder Spricht etwas gegen den Hersteller oder den konkreten Riegel?

Meiner persönlichen Meinung nach sind diese SPD JEDEC Standardkonformen Speicherriegel, welche zu den offiziellen CPU Herstellerangaben passen alle gut. Sollten sie bei Lieferung einen Defekt haben: hatte man Pech. Deshalb vor Normalbetrieb ausgiebig testen und ggf. tauschen.

Mir ist es grundlegend egal ob es dann Mushkin, Corsair, Transcend, Lexar oder so ist. Hauptsache sie passen zur CPU und entsprechen eben den JEDEC SPD Standards.

Das ist bei Blechdeckel Riegeln eher nicht der Fall.

5 hours ago, blafassel said:

Bzgl. Einzelriegel, bin ich mir in so fern unsicher, das vor langer Zeit mal geraten wurde paarweise zu erweitern. Ist das noch eine Argument?

Paarweise (identischer) Betrieb ist dafür da das letzte Geschwindigkeitsquentchen rauszuquetschen: bei Desktopmaschinen ist es (gerade beim Gaming oder so) wichtig (aber dort nimmt man dann vielleicht sowieso besser DDR5). Bei einem NAS, (bei dem die langsamste Komponente wohl díe Festplatte oder gar der USB Stick) sein wird sind diese 3-5% Geschwindigkeitsunterschied ziemlich egal.

5 hours ago, blafassel said:
NVME:

Die würde ich ggf. zusammen mit einer schon vorhandenen Samsung SSD 990 EVO Plus 2 TB als BootMirror verwenden.

  1. Ich würde (sofern der Preis fast ähnlich ist) eine baugleiche (aber kühlere) Patriot Viper lite 4300L bevorzugen.

  2. Was ist ein Bootmirror in unraid? Du weisst aber schon, daß unraid aktuell zwingend von einem USB Stick bootet?

5 hours ago, blafassel said:

Bzgl. Bootmirror bin ich mir auch noch etwas unsicher, vorallem in wie fern dieser als Mirror notwendig ist.

Ich weiß nicht einmal, was Du damit unter unraid meinst.

Meinst Du das Booten der VMs und willst Du die Datenträger direkt in die VM durchreichen oder was meinst Du?

5 hours ago, blafassel said:

Die Daten sollt doch am besten am Ende auf dem RAIDZ1 landen?

Wieso sollte das das Beste sein und warum ein Raid?

Bei unraid gibt es aktuell maximal 1 Array und man kann dort mehrere Pools erstellen.

Der Normalfall ist, das man die Festplatten ins Array steckt ( die schnellste + Größte als Paritydisk) und in den Pools in der Regel SSD einsetzt.

Ein Pool braucht nur einen Datenträger und ein Raid ist nicht notwendig.

Im Array werden die Datenträger sowieso als einzelne Datenträger verwendet, da ist xfs aktuell die Empfehlung, die ich aussprechen würde.

In dem/den Pool/s mit nur einem Datenträger würde ich auch xfs bevorzugen.

zfs (welches ja die Grundlage von Raidz ist) ist erst interessant (und möglich) wenn man mehr als 1 Datenträger in einem Pool einsperrt.

Aber das ist zum Booten von unraid (aktuell) absolut unbrauchbar.

Vielleicht erklärst Du genauer, was Du meinst und wie Du vor hast Deine Datenträger einzusetzen..

5 hours ago, blafassel said:

Klar muss eien Boot-Device geben aber kann man die nicht so konfigurieren, das die Wichtigen Daten auf dem RAIDZ1 landen?

Du hast von urnaid bisher wohl noch keine Ahnung. unraid bootet vom USB Stick. Punkt!

Bitte beschäftige Dich vorher mit unreaid, bevor Du massenhaft Geld verplanst + ausgibst und hinterher enttäuscht bist!

Falls noch nicht bekannt: Bitte betrachte auch genau Möglichkeiten mit Array und Pool. unraid kann man zwar seit Version 7.x auch ohne Array betreiben und alle Datenträger in Pools stecken (mit UD auch als unabhängiges Device), aber ob dann unraid wirklich das Richtige ist, sollte man prüfen., bevor man das Geld ausgegeben hat.

Hier sind die Docs/Manual zu unraid:

https://docs.unraid.net/category/manual/

Bei Youtube findest Du auch massenhaft gute Einsteigervideos die auch die Grundlagen gut und verständlich erklären (primär von Spaceinvader1).

5 hours ago, blafassel said:
SATA:

Für eine RAIDZ1 wollte ich ggf. die schon vorhanden WD Red Plus-NAS-Festplatte 3,5 Zoll - 6 TB (Modellnummer: WD60EFPX -> CMR) um eine weiter Ergänzen:

Gibt es hierzu eventuell bessere Alternativen bzgl. Hersteller und/oder Variante?

Raidz geht nicht im Array. Willst Du kein Array nutzen?

Warum willst Du Raidz mit Festplatten unter unraid einsetzen?

Wie kommst Du überhaupt auf Raidz?

Nebenbei: wenn man die Festplatten schon hat: WD Red kann man nehmen.

Wenn man Neue Festplaten kauft: WD Red sind teuer und das weitgehend wegen dem (angeknacksten) Ruf und viel Werbung. Ich habe in keinem meiner unraidsysteme WD Red drin.

Nachdem Du Dich überhaupt grundlegend mit der Dokumentation (siehe Link oben) beschäftigt hast und Dich vielleicht doch für ein Array für die Festplatten entschieden hast:

Solltest Du ein Array einsetzen empfehle ich nicht so langsame WD Red Festplatten für die Parity einzusetzen.

Falls Du die Festplatten in einem Pool als Raidz zusammenschalten willst ist es ziemlich egal, welche (möglichst gleich große) Du nimmst, solange sie nicht langsamer als die bestehende WD WD60EFPX ist. Aber ich glaube es gibt kaum langsamere CMR 6TB Festplatten als die WD60EFPX.

5 hours ago, blafassel said:
Netzwerk:
  • hier hätte ich am liebsten eine 2,5 Gbit/s -Schnittstelle oder ggf. auch mehr Bandbreite und ggf. mehrer Schnittstellen

Du hattest oben auch 10GbLan erwähnt, aber im Prinzip betrifft es ggf. jede PCIe Erweiterung:

Es stehen zwar aktuell neuere Entwicklungen an (Realtek RTL8127 mit nur rund 1,9W ), aber aktuell ist (abgesehen von einigen glücklichen Ausnahmen) eine Zusatzsteckkarte (10GbLan oder so) dafür verantwortlich, daß ein unraid System sich nicht mehr in die tieferen Schlafzustände (C-States) verabschieden kann.

Dann mag es zwar sein, daß eine PCIe Steckkarte selber nominal nur 2 oder 5W verbraucht, aber da sie Mainboard und CPU zwingt wach(er) zu bleiben, verballert das ganze System dann auf einmal zuzsätzlich 20-30W mehr.

2,5 GbLan Onboard (Realtek) kann man meist dahingehend auf die Sprünge helfen (Stichwort Set-Befehle oder ASPM Helper Plugin), aber je mehr oder gar unvorteilhaft Du erweiterst, wird Dein System immer mehr Strom verbraten.

5 hours ago, blafassel said:

Vor allem beim Thema Mainboard und Prozessor bin ich hin und her gerissen, was wiederrum Auswirkung auf das zuwählende Gehäuse hat.

Sobald Du ein Gehäuse wählst, welche Standard ATX Mainboard und PSU erlaubt, hast Du eigentlich ein sehr weites Feld offen.

Aber wie oben angedeutet: ich glaube zu erkennen, das Du entweder

a) noch keine Ahnung von unraid hast: dann empfehle ich erst einmal Doku lesen, Youtube Videos schauen (bitte nicht unbedingt die reisserisch aufgemachen mit schnellen Videoschnitten und aufmerksamkeitshaschenden Audioeffekten, sondern besser die ruhigen Erklärvideos von Spaceinvader1).

b) ein wirklich sehr versierter Anwender von urnaid bist und genau weisst, daß Du ein "Pool Only" Konstrukt mit nur Raidz1 aufbauen willst, weil Du es Dir genau durchdacht hast und genau das willst.

Ich vermute aber eher a):

Deshalb willkommen hier und wenn etwas unklar ist: frage, bevor das Geld Weg 💰💸 und das Kind im Brunnen ist 🚒.

Edited by DataCollector
Typos + Riptide ergänzt

  • 2 weeks later...
On 6/1/2025 at 7:20 PM, blafassel said:
  • Datenspeicherung (wichtige Dokumente, Bilder),

  • Datensicherung der Endgeräte (Handys, PCs)

  • Docker-Container (Immich,Paperless,Headscale, PiHole, Syncthing uvm.) und

  • VMs (1-2 Windows 11 VMs nur per RDP, Homeassistan (ggf. mit lokalen Assistant), Opensense, Dockerhost in einer DMZ (eGroupware,Headscale,uvm).

OpnSense als main Firewall oder extra?
Als Haupt-Router ist OpnSense in Unraid VM dringend ab zu raten!
Lieber in einen Celeron / Pentium oder Intel N100 (wenn du richtig dampf brauchst) investieren mit Intel NIC.
Glaub mir du machst dir dein Leben um vieles angenehmer...

On 6/1/2025 at 7:20 PM, blafassel said:

Hallo zusammen,

Ich plane aktuell einen neuen NAS-Server/Homeserver für den privaten Einsatz. Vornehmlich für

  • Datenspeicherung (wichtige Dokumente, Bilder),

  • Datensicherung der Endgeräte (Handys, PCs)

  • Docker-Container (Immich,Paperless,Headscale, PiHole, Syncthing uvm.) und

  • VMs (1-2 Windows 11 VMs nur per RDP, Homeassistan (ggf. mit lokalen Assistant), Opensense, Dockerhost in einer DMZ (eGroupware,Headscale,uvm).

Ziel ist ein soweit möglich stromsparendes 24/7-System, der stabil läuft, aber auch noch Luft nach oben bietet.

Ich habe mir aufgrund der Posts hier im forum folgendes System zusammengestellt:

Geplante Hardware:

GEHÄUSE für vorhandes 19 Zoll Wandrack mit geringerer Einbautiefe

Oder kennt jemand da eine noch besser Lösung. Auch bzgl. der Kühlung bin ich mir noch etwas unsicher.

Ich kann auch etwas auf einen Rackboden stellen. Kommt aber auf die Höhe an und sollte aber 9 U ~ 40 cm nicht überschreiten.

NETZTEIL:

Ist das zu groß dimensioniert? Etwas Luft für eine Festplatte und/oder KI-Beschleuniger sollte ggf. noch drin sein. Ich habe nur keine Ahnung was man da veranschlagen muss.

Hier wäre ich für bessere Vorschläge offen

BOARD:

Ich habe dieses ATX-Board gewählt, da ich mir Erweiterungsmöglichkeiten (z. B. 10 GB Netzwerk, SATA-Controller) offen halten wollte. 2,5 Gbit/s sind ja schon mal vorhanden.

Ein Grafikkarte wollte ich höchstens als möglichen KI-Beschleniger in Betracht ziehen, das wäre aber noch weit in die Zukunft gedacht.

Da gibt es sicherlich auch noch bessere Lösungen für KI-Beschleunigung?

Aufgrund der hiesigen Empfehlung habe ich Intel mit DDR4 als Basis gewählt, insbesondere wg. der besseren Energieeffizients und Energiesparmöglichkeiten. Oder hat AMD schon etwas dahingehend verbessern können?

Nach längerem Lesen habe ich mich ja schon von ECC und IPMI verabschiedet würde aber ggf. mit der AMD-Plattform wieder bezahlbar.

CPU:
CPU-Lüfter:

Ich habe mir eine boxed Variante mit iGPU rausgesucht. Macht es ggf. Sinn eine unboxed Variante zu kaufen und einen eigene Kühler darauf zu pflanzen?

RAM:

Macht es hier Sinn höher Datenraten zur berücksichtigen? Oder Spricht etwas gegen den Hersteller oder den konkreten Riegel?

Bzgl. Einzelriegel, bin ich mir in so fern unsicher, das vor langer Zeit mal geraten wurde paarweise zu erweitern. Ist das noch eine Argument?

NVME:

Die würde ich ggf. zusammen mit einer schon vorhandenen Samsung SSD 990 EVO Plus 2 TB als BootMirror verwenden.

Bzgl. Bootmirror bin ich mir auch noch etwas unsicher, vorallem in wie fern dieser als Mirror notwendig ist. Die Daten sollt doch am besten am Ende auf dem RAIDZ1 landen?

Klar muss eien Boot-Device geben aber kann man die nicht so konfigurieren, das die Wichtigen Daten auf dem RAIDZ1 landen?

SATA:

Für eine RAIDZ1 wollte ich ggf. die schon vorhanden WD Red Plus-NAS-Festplatte 3,5 Zoll - 6 TB (Modellnummer: WD60EFPX -> CMR) um eine weiter Ergänzen:

Gibt es hierzu eventuell bessere Alternativen bzgl. Hersteller und/oder Variante?

Netzwerk:
  • hier hätte ich am liebsten eine 2,5 Gbit/s -Schnittstelle oder ggf. auch mehr Bandbreite und ggf. mehrer Schnittstellen

Aktuell bin ich, ehrlich gesagt, etwas überfordert mit den Möglichkeiten, da ich länger schon nicht mehr soviel mit Hardware zu tun hatte. Vor allem beim Thema Mainboard und Prozessor bin ich hin und her gerissen, was wiederrum Auswirkung auf das zuwählende Gehäuse hat.

Über Eure Einschätzung zu würde ich mich sehr freuen

Da ich einen vergleichbaren Server gebaut habe und ähnliche Kriterien hatte, gebe ich hier gern meinen Senf dazu.

Ich habe im Keller keinen Platz für einen Wandschrank mit mehr als 45cm Tiefe und habe daher diesen Wandschrank geholt:

DIGITUS Netzwerkschrank - 19 Zoll Rack - 16HE - Wandmontage - 450mm Tiefe - Traglast 60kg - Dynamic Basic Serie - Grau: Amazon.de: Computer & Zubehör

Nur am Rande: den Schrank gibt es auch mit 12 oder 9HE, falls dir auch weniger reicht.

Zu beachten ist, dass sich die 45cm Tiefe auf die Außenabmessung bezieht und du somit innen von Montageschiene bis zur Rückwand ich meine 38cm (bin mir nicht ganz sicher) hast. Um hier wieder die Kurve zum Servergehäuse zu bekommen: Dies darf höchstens 35cm tief sein, da du ggf. noch die I/O Ports nutzen willst aber zumindest das Stromkabel anschließen können musst.

Ich für meinen Teil wollte nicht unter 4U gehen, da bei 3U und weniger i.d.R. nicht mehr als 2-3 HDD´s verbaut werden können und Bauhöhen bedingt auch keine 120er Lüfter mehr passen. Es gibt am Markt gefühlt nur eine Handvoll Servergehäuse mit einer Tiefe von 30-35cm. Selbst über Aliexpress und co. findet man so gut wie nichts.

Ich bin ebenfalls auf die Seite von Yakarro gestoßen habe mich aber am Ende für dieses Gehäuse entschieden:

Lanberg SC01-3504-10B Modulares Servergehäuse Rack (4U) - Galaxus

Einen Schönheitspreis gewinnt das Gehäuse nicht, ist zugegeben auch ziemlich einfach aufgebaut. Aber für mich haben diese Argumente dafür gesprochen:

  • Passt perfekt in ein 45cm Tiefes Wandgehäuse

  • Festplattenkäfig für bis zu 6 HDD´s (man weiß ja nie..)

  • 120er Lüfter, auch insbesondere vor dem Festplattenkäfig

  • Platz für große CPU Kühler

  • Geeignet für ATX Netzteil

  • Platz für ATX/mATX Boards

  • Preis

Insgesamt habe ich im Gehäuse 4 120er Lüfter drin welche vom Airflow gesehen von vorne nach hinten raus pusten. Mit aktuell 3 HDD´s habe ich den Luxus nur jeden 2ten Schacht mit einer Platte zu bestücken sodass diese im Betrieb und unter Last relativ kühl bleiben.

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