August 19, 2025Aug 19 Hi,Ich überlege ein 10 Bay Nas mit Unraid zu betreiben. Das ganze soll für Videoschnitt in 4k benutzt werden und als Backup,Plex Server. Ich habe im Moment ein Qnap Nas mit 8x6TB Iron Wolf Festplatten. Jetzt Frage ich mich macht es Sinn z.b 12TB Platten zu kaufen um auf die 10 Festplatten Plätze zu kommen und später nach und nach alle auszutauschen oder machen 2 wetere 6TB Platten mehr Sinn. Ich habe leider noch überhaupt keine Erfahrung mit Unraid und ZFS. Das wichtigste für mich ist ca. 1000mb/sec read & write. Ausserdem habe ich noch 2x2TB Samsung 980 Pro M2 SSDs für Cache falls das überhaupt Vorteile bringt. Das 10 Bay wird 64gb oder 96gb Ram haben das ist wichtig für ZFS oder? Danke für eure Hilfe.
August 19, 2025Aug 19 Ich kenne jetzt deinen workflow nicht, ich bearbeite meine Videos nur auf nvme und verschiebe die fertigen dann auf die HDD's ...dann machen die cache Platten auch Sinn (cache ist hier nicht flüchtig)zum Thema, zfs raid (striped) solltest du genug speed haben sofern du key frames schneidest, wenn encoding im spiel ist braucht es den speed eh nicht mehr, aber das weißt du ja bestimmt eh schon wenn Erfahrung damit.und ja, zfs mag RAM ;) und jam je mehr striped desto eher die max Performance.
August 20, 2025Aug 20 Author Naja mit dem Qnap (ext4 - Raid5) kann ich direkt loslegen. Sony FX6,FX3 Material vom NAS in Premiere importieren das war's. Da helfen die 2x2TB Samsung 980 Pro als Cache sicher auch ordentlich.Also eigentlich kein Workflow ;). Edited August 20, 2025Aug 20 by seb089
August 21, 2025Aug 21 Author On 8/19/2025 at 8:11 PM, alturismo said:Ich kenne jetzt deinen workflow nicht, ich bearbeite meine Videos nur auf nvme und verschiebe die fertigen dann auf die HDD's ...dann machen die cache Platten auch Sinn (cache ist hier nicht flüchtig)zum Thema, zfs raid (striped) solltest du genug speed haben sofern du key frames schneidest, wenn encoding im spiel ist braucht es den speed eh nicht mehr, aber das weißt du ja bestimmt eh schon wenn Erfahrung damit.und ja, zfs mag RAM ;) und jam je mehr striped desto eher die max Performance.Kannst du mir noch sagen ob es Auswirkungen auf die Performance hat wenn 2 Platten größer sind als die anderen 8?
August 21, 2025Aug 21 16 minutes ago, seb089 said:Kannst du mir noch sagen ob es Auswirkungen auf die Performance hat wenn 2 Platten größer sind als die anderen 8?Ich glaube ich habe verstanden, daß Du hohe Performance/Geschwindigkeit willst.Bei einem klassischen Array sind die Parity Festplatte(n) sowieso die Größten, das wirkt sich nicht negativ aus. Das klassische Array ist aber auch nicht was Du wohl willst.In einem Pool mit einem zfs "Raid" kann auch zfs nicht wirklich zaubern.Je nachdem, welche Art von zfs "Raid" Modus Du verwendest, sollten es alles gleich große Datenträger sein (der Teil der größeren Datenträger ist dann in dem Raidmodus nicht nutzbar...(kann aber vielleicht mit einem anderen Raidmodus extra benutzt werden. Einige Raidsysteme könne das, ob zfs das kann weiß ich nicht. Aber wenn es das kann könnten sich ggf. unterschiedliche Zugriffe gleichzeitig auf diesen Datenträgern treffen und dann wird es ggf. langsamer.Raid0 = (Striping) Zusammenfassung des Speicherplatzes ohne Redundanz. Wenn sich die Zugriffe auf mehrere Datenträger verteilen können ist es schön flott und groß. Ich glaueb zfs handhabt das weitgehend beschleunigend.Raid1 = (Spiegelung). Es müssen alle Daten auf alle beteiligten Datenträger geschrieben werden. das ist zwischen genau so flott schreibend wie ein Datenträger alleine und minimal langsaer (wenn die Datenträger sich ewas unterschiedlich verhalten). Lesend kann es im optimalsten Falle eine höhere Geschwindigkeit als nur ein Datenträger erreichen.Raid 5/6 = (Raidz1/2) Meien ERfahrung (auzerhalb von zfs) mit diesen Modi: mit sehr vielen Festplatten gleichzeitig im Raidverbund kann es schon recht flott werden, aber die Geschwindgikeiot von guten NVMe SSD >1,5GByte/s habe ich noch nie erreicht.Aber irgendwie verstehe ich nicht: wenn Du flotte zfs Pool(s) aufbaust, wofür sind dann die SSDs noch gedacht?Und Dir ist bewußt, daß Du damit eigentlich die Stromsparmöglichkeiten des klassischen Arrays komplett in den Wind schießt?
August 21, 2025Aug 21 Author Danke für deine Antwort. Ja genau hohe Performance sollte es sein, ich bin Cutter von Beruf das wäre quasi mein Schnitt Server. Ich dachte an Raidz1 also Raid 5. Das müsste ja mit 10 Platten und 96GB Ram recht flott sein. Wenn im Raidmodus nicht alles nutzbar ist von den zwei 12TB Platten könnte ich verkraften. Das wäre nur um später alle übrigen 6TB Platten mit 12 TB Platten zu tauschen. Die SSDs habe ich einfach noch da wenn das nichts bringt in meinem Fall kann ich die vielleicht einfach als Adobe Premiere Cache Drive verwenden. Äh nein mit Stromsparmöglichkeiten habe ich mich noch nicht befasst 🤔.
August 21, 2025Aug 21 3 hours ago, seb089 said:Kannst du mir noch sagen ob es Auswirkungen auf die Performance hat wenn 2 Platten größer sind als die anderen 8?Performance, keine, ansonsten hat @DataCollector ja bereits geantwortet ...Thema workflow, cutter ... ich hatte es ja angeschnitten, je nachdem wie du arbeitest, wenn deine Daten immer direkt auf den HDD's landen (vor dem cut), dann ja, wirst du sehr davon profitieren, wenn du wie ich beispielsweise auf den schnellen SSD's (nvme) arbeitest und wenn erledigt ins Datengrab schiebst, dann ... egal.und Cut heißt ja am Ende auch mux oder reencode, beim reencode kommst du ja nicht auf die extrem schnellen Schreibgeschwindigkeiten, wenn du nur muxt dann ja, profitierst du auch vom Raid Speed, wenn reencode nach dem cut ist deine CPU / GPU (wenn hardware encode) das Limit und nicht die Platten, daher die Anmerkung zu workflow.
August 21, 2025Aug 21 3 hours ago, seb089 said:Danke für deine Antwort.Ja genau hohe Performance sollte es sein, ich bin Cutter von Beruf das wäre quasi mein Schnitt Server. Ich dachte an Raidz1 also Raid 5. Das müsste ja mit 10 Platten und 96GB Ram recht flott sein.Ich nutze Hardwareraid Raid6 (kein zfs) mit bis zu 12 Platten pro Raidverbund.So schnell wie eine gute NVMe SSD (Peak meherere GByte/s, Dauerschreibrate über 1 TB stark abhängig von dem Modell um die 700 MByte/s) aber wird es dennoch nicht.Wie alturismo schon andeutet, es hängt von Deinem Workflow ab (achja und was Deine Schnittsoftware so alles an optimierungen im Workflow kann. wenn die das Material vorbereitet und zwischenspeichert läuft der Schnitt (precut) schneller, als wenn es nichts puffert und alles von der Quelle in Vollformat zieht, während Du über die Timelines springst.Ich (Amateur mit einfachen Mitteln und auch kein 4k oder 8k Material) Schneide die Videos und remuxe die nur an den Schnittkanten. Dadurch läuft es recht flott. Ich bemerke dennoch den Unterschied, ob ich Quelle/Ziel HDD (auch gerne ein Raid5/6) oder NVMe SSD habe (selbst wenn die SSD 'nur' per PCIe 3 bedient wird).Deshalb (wenn ich absehen kann dass ich an einem Tag doch ein paar Dutzend Videos bearbeiten werde) landet das Quellmaterial bei mir erst auf einer guten 4TB NVMe SSD und dann bearbeite ich die Dateien und schreibe auf eine andere 4TB NVMe SSD.So kommen sich auch Lesen und Schreiben nicht in die Quere, wenn man nicht alles auf einem Pool macht. Sobald ich in größerem Umfang remuxe wird es sowieso so langsam, das annähernd jede HDD da mitkommt.Auch das hatte alturismo ja schon angedeutet.Ich befürchte nur, wenn Du nicht weißt, wie Dein Workflow abläuft und welche Geschwindigkeiten und Latenzen Du brauchst, wirst Du enttäuscht.Auch, wenn Du beispielsweise über SMB Verbindungen schneiden willst. die Latenzen können den Workflow (im Precut) doch schon bremsen.Und irgendwie sehe ich nicht, daß ein Raid5/6 mit 10 Festplatten (vor allem, wenn sie unterschiedlich sind) viel "Performance"Unterschied macht, gegenüber einem guten homogenen 8 Platten Raid5/6.Zumindest zeigt meine Erfahrung mit Raid5 und 6 auf Hardwareraidbasies (Broadcom SAS und Expandern mit gesamt >50 Festplatten in mehrere Raids aufgeteilt), daß es ab ca. 6-8 Festplatten nach oben hin nicht mehr wirklich nennenswert flotter wird.Eine gute NVMe SSD steckt das allemal in die Tasche.Wenn es mir um Geschwindigkeit gehen würde, wären gute (und je nach Umfang auch große) SSD das Mittel der Wahl.Ich nutze nur so viele mechanische Festplatten, weil ich mir rund 1,5 PB an SSD Kapazität einfach nicht leisten kann/will und viele meiner Daten eher lagern. als täglich gelesen und geschrieben zu werden..3 hours ago, seb089 said:Die SSDs habe ich einfach noch da wenn das nichts bringt in meinem Fall kann ich die vielleicht einfach als Adobe Premiere Cache Drive verwenden.Wenn Du umfangreiches Material bearbeiten willst ist riesiger Cache sowieso sehr anzuraten. Aber dann macht es noch weniger Sinn einen "flotten" Festplattenpool zu nutzen, da ich mal stark davon ausgehe, daß Du bei Adobe Preimiere alles relevante im CXache vorbereitest und danach eben nicht nur geschnitten, sondern auch 'manipuliert' wird (Blenden, Farbanpassungen, Audio synchron einmuxen, etc.. und dann bezweifele ich, daß die CPU/GPU schneller als 150MByte/s (1200MBit/s) Quellmaterial in Zielmaterial verwandelt.Und diese Geschwindigkeit sollte eine gute Festplatte heute sogar alleine schaffen.3 hours ago, seb089 said:Äh nein mit Stromsparmöglichkeiten habe ich mich noch nicht befasst 🤔.Stromsparen ist bei einem zfs Raid5 gar nicht drin. Wenn auch nur ein Bit von einer der Platten geladen werden muß laufen ALLE Festplatten in dem zfs Verbund.10Festplatten x 10Watt (moderne Platten haben laufend etwas weniger, ältere Platten liegen aber schon so um 10W) = 100W Dauerlauf.Wenn Dein NAS 24/7 läuft wird es zumindest beim Lesen oder Schreiben auf einen 10er Pool eben dann rund 100W jede Stunde zusätzlich verbraten.Deshalb ist bei unraid (wenn es um Energie geht) eben kein zfs Fetsplattenraid zu empfehlen.Das ist ja der Vorteil des unraid array: es werde nur die gerade benötigten Festplatten verwendet, was es energetisch sparsamer macht. Edited August 21, 2025Aug 21 by DataCollector
August 22, 2025Aug 22 Author Vielen Dank für eure Mühe!Wenn ich darüber nachdenke, habe ich schon einen Gewissen Workflow. Ich mach das wohl schon zu lang sorry. Jetzt wird es Cutter nerdig :).Quellmaterial ist eigentlich immer ein Intra Codec in Form von Apple ProRes 4:2:2 oder Sony XAVC-I 4:2:2 also (H265 10bit 4:2:2).Die werden von meinen Macs Hardware mäßig de & encoded. Zum Beispiel via Apple Afterburner oder Apple Silicon.Die Nvidia 50 Serie kann das ja jetzt auch (H265 10bit 4:2:2). Würde mich sehr interessieren wie gut die gehen ;).Virtuelle Cuts machen also keine Probleme weil immer Vollbilder zu Verfügung stehendurch die Intra Codecs. Die Timeline mit Effekten, Colorgrade usw. wird immer wieder gerendert.Bei Adobe Premiere kann man dafür ein Cache Drive auswählen das ist bei meinem Mac Pro eine interne per PCIe Nvme 4TB das reicht eigentlich für die Cache Files die Premiere erstellt.. Das macht mein System mega stabil.Also eigentlich liegt das Footage auf dem Nas es wird aber auch viel während dem schneiden auf die interne Cache Platte zugegriffen. Sollte die mal abrauchen ist das kein Problem weil alle wichtigen Daten auf dem Nas liegen und ich einfach nochmal rendern muss. Dann halt auf einen andere Festplatte.Das Problem ist ich habe Projekte, die bei 10 Drehtagen auch mal schnell 4TB groß sind. Ohne einen Cut. Und das Ganze wächst dann schnell an. Nur mit SSDs habe ich wahrscheinlich nicht genug Platz bzw. Die passende Größe wäre so teuer das sich das für mich nicht rechnet. Da bleibt mir nur noch eine Nas mit HDDs Raid 5.Mein Qnap TVS-872XT packt das eigentlich gut. Das hat aber eine alte CPU und das Dateisystem (ext4) ist auch schon in die Jahre gekommen.Und das Caching mit QTS funktioniert auch komplett anderes wenn ich das richtig verstehe. Dafür benutze ich gerade die 2x2TB Samsung 980 Pro M2 SSDs.ZFS soll ja viele Vorteile bringen aber klar da läuft alles ganz anderes wie mit dem Qnap.Ich möchte einfach weg von Qnap und deren Software um mehr Kontrolle und Möglichkeiten zu haben. Wie z.b Tailscale. Und Unraid scheint da eine super Möglichkeit zu sein. Und mehr wissen über Server schadet ja auch nicht. Mit meinem Netzwerk geht schon gut was durch das wird hoffentlich kein Flaschenhals sein. Aber solche Test sagen ja oft nicht viel aus das soll nur zeigen was ich gerade im besten Fall so schaffe.
August 22, 2025Aug 22 Kein schlechter Wert 👍 ich liege da einiges drunter:...reicht für meine Amateur-Anwendungen aber mehr als aus.Ich habe hier einen 4TB (RAID1) NVMe-Pool per 10G direkt an meinen MacStudio angebunden.Vielleicht wäre für deine Zwecke ein zfs Pool aus mehreren NVMes eher das Richtige für ordentlich Geschwindigkeit und ausreichend Platz zum Cutten bei geringem Stromverbrauch?Und dann parallel ein normales unraid Array nur für die Ablage?
August 22, 2025Aug 22 2 hours ago, seb089 said:Wenn ich darüber nachdenke, habe ich schon einen Gewissen Workflow. Ich mach das wohl schon zu lang sorry. Jetzt wird es Cutter nerdig :).Du gibt viele Informationen, aber keine sagt aus, welchen Durchsatz Du für Deine Arbeit brauchst.Mit welcher Geschwindigkeit liest Du die Daten im Precut, Mit welcher Geschwindigkeit laufen die Daten von Quelle ein, wenn die Software den Cut+mux ausführt udn mit wlecher Geschwindigkeit scheibst Du das bearbeitete Material in dein Ziel?Da es bei unraid als NAS für Dich ja um die Zulieferung (Quelle) und ggf. auch als Empfang (Ziel) geht stellt sich die Frage was Du wirklich nutzt/brauchst.Wenn es wirklich im professionellen Umfeld stattfinden sollte (Profi = Geld damit verdienen) und pro Drehtag wirklich nur maximal 4TB anfallen, wäre es auch zu überdenken einfach ein paar NVMe SSD für die Quelle zusammen zu schalten.Ich nutze (nicht für Videobearbeitung) 3x 8TB SATA SSDs in einem unraid pool mit zfs Raidz1 (=Raid5). Funktioniert super und weil es SSDs sind, ist es sparsamer und (selbst durch Verwendung von Samsung QVO SSDs) immer noch schneller, als wenn ich 2-3 mechanische Festplatten dauerlaufen lassen würde um darauf immer wieder in kurzer Zeit zuzugreifen.Wenn ich mir ein Mainboard mit vielen Möglichkeiten für NVMe SSD (und/oder PCIe Slots) suche, sollten problemlos 4-6 NVME SSD machbar sein.Beispiele:- mein altes Fujitsu (neu Kontron) D3644-B könnte schon 6 NVMe beherbergen + einen 10GBit/s Lan Kontroller.5x4TB = 20TB Quellmaterial ruckzuck (mit geringster Latenz im NAS) als Quellmaterial und gerne die 6. NVMe SSD für das Zielmaterial.- Auf dem erheblich neueren Asus PRIME Z690-P-D4-CSM wären 8x NVMe SSD möglich und zusätztlich ein 10GBit/s LAN.Und dabei sind die Möglichkeiten von PCIe Switches als PCIe Steckkartren für bis zu je 4 NVMe SST noch gar nicht dazu bedacht.Im Rahmen eines Profigehaltes sollte sich das recht schnell finanzieren lassen. Edited August 22, 2025Aug 22 by DataCollector Typos
August 23, 2025Aug 23 Author Ich würde sagen 700mb/s sind ausreichend. Die meisten Codecs haben max 500mbit/s das wären dann bei 10 Videospuren 625mb/s. Was das ganze viel fluffiger macht sind die reaktionszeiten von Nvme's ;). Also ihr habt natürlich Recht nur SSD's wären viel besser. Ich habe mir vorgestellt das man das beste aus HDD und SSD kombinieren kann und das ohne mein zutun. Quasi man sagt Unraid hier sind deine SSD als Cache hier sind dein HDDs und jetzt manage selbst wie du das maximum raus holst. Vielleicht bin ich da auf dem falschen Weg.
August 23, 2025Aug 23 1 minute ago, seb089 said:Quasi man sagt Unraid hier sind deine SSD als Cache hier sind dein HDDs und jetzt manage selbst wie du das maximum raus holst. Vielleicht bin ich da auf dem falschen Weg.leider nicht ganz so trivial ;)du hast beispielsweise cache > array, neue Daten landen erst auf dem cache (nvme, ssd, hdd pool, ...) und werden dann (nach Regel) verschoben.per se "stumpf" nach einem Zeitplan, jetzt gibt es beispielsweisemover tuning, damit kann man die Regeln "erweitern", Daten länger vorhalten, erst nach Erreichung einer Fillrate, Zeitraum, xyz ... verschieben ...cache mover, damit werden Medien "nach Zugriff" wieder retour auf den cache kopiert um Zugriffe auf HDD's zu vermeiden, im Zusammenspiel mit mover tuning um diese dann vorzuhalten und spinups zu vermeiden, aber anderer usecase, da geht es beispielsweise um Filme, Serien, ... statische Medien, nicht um zu bearbeitende Medien vorwärts / rückwärts ...usw usw usw ...Wenn ich jetzt "Cutter" wäre in so einem Szenario mit Rohmaterial, würde ich mir einen SSD Raid Pool bauen (2-3x 4tb SSD's, jeweils ~ 500 MB/s read/write, macht dann in Summe 1 GB/s ++ ... als nvme noch fixer ...wenn die Arbeit getan ist ins Datengrab schieben (lassen). Je nachdem wieviel Projekte parallel laufen bzw. an einem Tag laufen entsprechend skalieren ...
August 23, 2025Aug 23 9 hours ago, seb089 said:Ich würde sagen 700mb/s sind ausreichend.700MBit/s = 87MByte/s.Dafür brauchts Du keinen Plattenstapel mit 10 Platten.Ich fasse zusammen: bis zu 4TB pro Drehtag, 10 Drehtage = 40TB.Benötigte Geschwindigkeit auf Quell- und Zieldatenträger rund 90MByte/sVorhanden sind 8x 6TB Festplatten.Das sollte also eigentlich dicke ausreichen.Wenn Du alle 8 Festplatten in einem Pool per zfs als äquivalent Raid0 oder Raid5 zusammenfasst hast Du diese Eckpunkte alle abgedeckt, aber es werden alle Festplatten bei Beanspruchung alle laufen ( maximaler Strombedarf auf Festplattenseite)lesend 90 MByte/s kann ein klassiches unraid Array aber auch abdecken, wenn man mit den ggf. bis zu 30 Sekunden Aufwachzeit pro schlafender Festplatte leben kann. Damit würde man einiges an Strom sparen., wenn man eben nicht alle 40TB immer in jeder Sekunde gleichzeitig im Zugriff braucht.9 hours ago, seb089 said:Was das ganze viel fluffiger macht sind die reaktionszeiten von Nvme's ;).Wenn Du lesend die Reaktionszeit von SSDs haben willst, musst Du das Material auch auf SSDs lagern.Das ist das, was ich bei meinem Workflow damit meinte mit "Deshalb (wenn ich absehen kann dass ich an einem Tag doch ein paar Dutzend Videos bearbeiten werde) landet das Quellmaterial bei mir erst auf einer guten 4TB NVMe SSD und dann bearbeite ich die Dateien und schreibe auf eine andere 4TB NVMe SSD."9 hours ago, seb089 said:Ich habe mir vorgestellt das man das beste aus HDD und SSD kombinieren kannunraid kann leider nicht zaubern. Wenn es nicht weiß auf welche Dateien Du als nächstes zugreifen willst, kann es die nicht auf SSD vorhalten, damit Du einen fluffigen Workflow hast. Vor allem, wenn die SSDs nicht genug Platz haben die Dateien alle gleichzeitig vozuhalten.Und wenn Du SSDs als Schreibpuffer verwendest, kann unraid das in einem share zwar so einstellen, aber Du schreibst doch sowieso nur mit winzigen ca. 90 MByte/s, was eine einzige mechanische Festplatte heute problemlos abfangen kann (solange sie nicht gleichzeitig noch durch andere Prozesse belästigt wird).9 hours ago, seb089 said: und das ohne mein zutun.Ich befürchte, Du versprichst Dir von unraid einen Leistungszuwachs, den Du zumindest in dieem Anwendungsgeqbiet nicht erleben wirst.Vielleicht in naher Zukunft, wenn jemand den Stein der Weisenb gefunden hat und serienmäßig in unraid implementiert, aber aktuel sehe ich nicht, wie unraid Dir in dem Workflow irgendwie besser hilft, als dein bisheriges NAS.9 hours ago, seb089 said: Quasi man sagt Unraid hier sind deine SSD als Cache hier sind dein HDDs und jetzt manage selbst wie du das maximum raus holst.Unraid macht (wenn es nicht spinnt) genau das, was man man ihm sagt. Hellsehen und Wunder sind aber nicht Teil des Programmes.
August 23, 2025Aug 23 Author Ah sorry ich meine schon 700 Megabyte/s nur bei den Codecs hatte ich mbit verwendet weil die Kamerahersteller das immer so angeben. Ich gehe schon von 600-700 mb/s aus wenn viel los ist in der Timeline. Also den Stein der Weisen nicht unbedingt aber so was wie Qtier. https://www.qnap.com/de-de/solution/qtierMir war schon bewusst das es mit Unraid und ZFS anderes läuft ein Pool mit NVMEs ist sicher die beste Lösung. Ich probier das mal im September aus wenn ich alles ready habe und gebe euch dann Feedback. Danke für euren Imput und Mühe DataCollector,alturismo,_alo_
August 23, 2025Aug 23 2 minutes ago, seb089 said:Ah sorry ich meine schon 700 Megabyte/s nur bei den Codecs hatte ich mbit verwendet weil die Kamerahersteller das immer so angeben.Ob Du 700 MByte/s konstant über mehrere TB Transfer hinweg mit dem 6TB Platten in einem zfs raid (Pool) hinbekommst wirst Du ausprobieren müssen.2 minutes ago, seb089 said:Also den Stein der Weisen nicht unbedingt aber so was wie Qtier. https://www.qnap.com/de-de/solution/qtierDieses Qttier ist eien Unternehmenslösung, die optimalerweise mit mehreren Ebenen (cold, warm, hot) arbeitet und auch 3 sehr große (ich rede in allen 3 Bereichen von mehr als nur 10 TB oder so) unterschiedliche Speicherbereiche hat.Auch QTier kann nicht hellsehen und wissen, wenn Du sowieso 40TB jederzeit im direkten Zugriff brauchst, wie es das auf einem erheblich kleineren SSD Cache organisieren soll, so das der nächste Zugriff in die SSD und nicht in einen der anderen Bereiche gehen soll.QTier in der Form ist für Konstellationen im Serverbereiuch (professionell und größer) gedacht. Die trennen sogar die Bereiche auf SATA, SAS (und hier wird eher 10.000Rpm SAS auf 2,5inch Festplatten gemeint) und SSD auf.Sowas ist per default nicht in unraid drin und so nutzt unraid auch die Cache'nden SSDs nicht.Die SSDs, die man als Cache in einem Share nutzen kann, sind Schreibcaches. Du willst aber flott 40TB von Deinem Material lesen.Lesend wird da gar nichts optimiert.Das, was man schnell haben (lesen) will, muss man manuell auf eine SSD transferieren (oder sich ein pasendes Script oder so dafür basteln).Aber erstens redest Du von 10 Tagen zu je max 4TB, was bedeutet: wenn Du wirklich 40TB Daten im SSD Cache haben willst brauchst Du 40TB SSD Platz.Wie soll unraid vorher wissen/erraten. welche Datei Du von den 40TB als nächstes aufrufen willst um diese im Vorraus umzulagern?Und selbst, wenn Du aus 40TB nur eine 3TB große Datei als nächstes brauchst und Du es unraid irgendwie mittelst: um die fluffig in einer SSD vorzuhalten muss unraid die dann eben erst zeitaufwändig aus dem array/pool lesen und in die gewünschte SSD kopieren/verschieben. Der Vorgang wird auch nicht schneller gehen, weil es eben nur mit der maximalen Geschwindigkeit geht mit der die Hardware eben lädt/speichert.Diese Zeit wirst Du in jedem Fall investieren müssen, wenn es nach dem ersten lesen fluffiger (latenzärmer) werden soll.Ich würde abschließend sagen, es bleibt dabei:a) entweder Du weißt, welche kleinen Häppchen Du als nächstes bearbeitest und läßt die vorher auf eine/mehrere SSD kopieren, geht zwischenzeitlich einen Kaffee trinken und arbeitest dann das Häppchen mit geringerer Latenz ab.b) oder Du sorgt für genug SSD Kapazität um Deine ganzen 40TB auf SSD zu lagern (weil Du ja jederzeit alles im schnellen Zugriff brauchst)c) oder Du lebst damit, daß ein Festplattenverbund nicht ganz so fluffig (latenzarm) läuft wie eine SSDd) oder Du bleibst einfach bei Deinem aktuellen Konstrukt und rüstest das ggf. auf.
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