January 14Jan 14 Ich stehe auf den schlauch!Habe ein Router von Salt. (Schweiz).Bei diesem ist der Port 443 gesperrt. Duckdns habe ich bereits erstellt. Bei Unraid im Management habe ich die ports geändert: 80 auf 880, 443 auf 8443. Jetzt möchte ich ein Zertifikat von Let's Encrypt. Wie muss ich dies einrichten?Ich gebe die duckdns.org:Port? ein. Auf dem Router muss ich welchen Port weiterleiten auf unraid und dann auf ngnix? Tailscale habe ich eingerichtet dies funktioniert auch mit Jellyfin.Möchte aber verstehen was ich falsch mache mit der Port weiterleitung/Ngnix. Danke für eure Hilfe.
January 14Jan 14 Community Expert wenn 443 wirklich gesperrt seien sollte, gibts keine Lösung. Letsencrypt stellt nur für Port 80 und 443 aus, keine Umleitungen möglich.Allerdings zweifle ich doch stark, dass 443 wirklich vom Provider geblockt sein sollte. Warum?
January 15Jan 15 6 hours ago, foehny said:Ich habe mit dem Support gesprochen, die haben mir diese antwort gegeben.eingangs liest es sich ja so als ob du einen reverse Proxy (NPM, swag, ...) einrichten möchtest und dafür die SSL certs dann ziehen willst.dann steht da du nutzt tailscale (was den reverse proxy obsolet machen würde)dann sieht man du öffnest deine Dienste (ports) für den Direktzugriff (Plex, Immich, ...) was beides obsolet macht ...Kurz, für einen reverse proxy leitet man extern (http, https) die ports 80 / 443 auf die passenden internen Ports zum Dienst weiter,sprich extern ist klar, intern sehen wir nicht da es dazu den docker run von dem reverse proxy bräuchte ...oder willst du auf Unraid direkt zugreifen weil du eingans nur von der Port Umstellung Unraids gesprochen hast ?Fass mal zusammen was du genau machen willst (Ziel), was läuft, usw usw
January 15Jan 15 Community Expert Ich versteh zwar auch nicht, was Du eigentlich erreichen willst (siehe @alturismo ), aber bei Deinem Router würde ich mal das Dropdown Menü "Dienst" aufklappen und gucken, ob da was von HTTPS oder WWW oder so steht. Kann sein, dass 443 vordefiniert ist und man es gar nicht von Hand eintragen darf/kann.Ansonsten bist Du hier falsch, nur Dein Lieferant kann Dir mit dem Router weiterhelfen. Edited January 15Jan 15 by MAM59
January 15Jan 15 Community Expert 1 hour ago, MAM59 said:Kann sein, dass 443 vordefiniert ist und man es gar nicht von Hand eintragen darf/kannKann theoretisch auch sein, dass der Provider den Port nutzt um deinen Router (über TR069 o.ä.) zu provisionieren und Du diesen Port eben nicht "überschreiben" darfst (bei den VPN Ports geht das ja schon, laut dem Hinweis). Wäre schon ein bisschen schräg, aber denkbar.Ich denke auch, dass Du Dich da mal an den Provider richten musst ....P.S.: Ist das die Webseite vom Router (was ist das für einer?) oder ein CSS des Providers, über den Du die Einstellungen Deines Routers bearbeiten kannst?
January 15Jan 15 ich schätze fast eher das der Port bereits in einer anderen Regel vergeben ist, er hat ja bereits Freigaben eingerichtet wo wir nicht sehen.
January 16Jan 16 Author Der Router ist von Salt und bin auf dem Router direkt verbunden.Wenn man bei port weiterleiten Https anwählt, sind die Port ausgegraut.Freigaben habe i h kontrolliert, die sind in Ordnunh und funktionieren auch.
January 16Jan 16 Community Expert 2 hours ago, foehny said:Wenn man bei port weiterleiten Https anwählt, sind die Port ausgegraut.Macht ja auch Sinn, HTTPS ist nun mal 443, da braucht man nix extra eingeben.Es existiert also gar kein Problem ausser "wie sag ichs meinem Router?".
January 17Jan 17 Davon ab würde ich jedem raten, sich von seinem Providerrouter zu lösen 🙈In Deutschland gibt es Endgerätefreiheit, keine Ahnung ob die Schweizer diese Gesetzesregelung auch haben. Edited January 17Jan 17 by k3vbert
January 17Jan 17 Community Expert 1 minute ago, k3vbert said:Davon ab würde ich jedem raten, sich von sein Providerrouter zu lösen 🙈Wer hier hat denn DAVON gesprochen???
January 17Jan 17 Bei Salt Schweiz handelt es sich um einen Schweizer Provider. Bin einfach davon ausgegangen es sei ein Mietgerät 🤷🏼♂️
January 17Jan 17 Community Expert ja, das stand ja von anfang an da. Nur, warum sollte er den Router wechseln ? er muss ihn nur richtig konfigurieren.Und da wir dieses Dingen alle nicht kennen, wäre der richtige Ansprechpartner dafür sein Provider.Aber es sieht ja so aus, als wenn sich die richtigen Einstellungen nur etwas verklausuliert hinter ein paar Menüs verstecken.
January 17Jan 17 Du hast aber schon gelesen, dass ich „Davon ab“ schrieb? Ich bezog mich also nicht auf sein „Problem“, sondern darauf, generell eher eigene Hardware zu verwenden bei der mir nicht vorgeschrieben wird wie ich meine Geräte einstelle. Klar, Portfreigaben können durch Provider unterbunden werden - ist aber eher US-Standard. In Europa nicht sehr verbreitet.
January 17Jan 17 Community Expert Just now, k3vbert said:Du hast aber schon gelesen, dass ich „Davon ab“ schrieb?Ja, aber das las sich so, als wenn hier jemand ihm den Vorschlag gemacht hätte. Mit dem Wechsel ist es bei Glasfaser eh nicht so einfach, ausser der Provider stellt ihm ein Modem mit "normalem" LAN Port als Ausgang.Bei Kombigeräten hast Du oft "verloren", da die Anbieter durchaus verschiedene Protokolle und auch merkwürdige Frequenzen benutzen können. Es gibt keinen Standard, der sich allgemein durchgesetzt hat.
January 17Jan 17 Author Der Router kann nicht ausgetauscht werden, Tel. TV Internet laufen darüber.Ich habe mir Anleitung heruntergeladen, vom Hersteller. Salt zeigt nur wie man diese anschliesst. Die ganzen versteckten Einstellungen werden nicht beschrieben.
January 17Jan 17 Community Expert 10 minutes ago, foehny said:Die ganzen versteckten Einstellungen werden nicht beschrieben.Spielt das denn jetzt noch eine Rolle? Du hast doch die HTTPS Freigabe gefunden. Das und HTTP auf deinen Server freigeben und fertig.
January 17Jan 17 Community Expert 49 minutes ago, foehny said:e man diese anschliesst. Die ganzen versteckten Einstellungen werden nicht beschrieben.So "versteckt" sind die ja offensichtlich gar nicht, sofern man weis, wonach man suchen muß...Jo, wie @mgutt schon sagte. HTTP und HTTPS freigeben und schon fluppt es.Viele Hersteller liefern eine Liste mit "well-known ports" vorkonfiguriert mit. Die Portnummer muss man nur eingeben, wenn es eben nicht well-known ist.zB:Und kein Hersteller liefert Dir ne Anleitung "wie betreibe ich meinen eigenen Webserver hinter dem Router?" mit. Die gehen (nicht ganz zu unrecht) davon aus, dass einfache User es gar nicht wissen wollen und die anderen es schon wissen und sich nur einmalig durch die Menüs klicken müssen. Deine sehen übrigens recht übersichtlich und gut sortiert aus. Da haben wir schon Schlimmeres erlebt.(abgesehen von Hardcore Routern wie z.B. Microtik, die können zwar ALLES, aber da gibts nix zum Klicken und auch keine Kontrolle ob man irgendwo noch eine kausale Abhängigkeit übersehen und vergessen hat...)
January 17Jan 17 Community Expert OT: just my 2 cents zum Thema Hardware/Routerfreiheit:9 hours ago, MAM59 said:Mit dem Wechsel ist es bei Glasfaser eh nicht so einfach, ausser der Provider stellt ihm ein Modem mit "normalem" LAN Port als Ausgang.Bei Kombigeräten hast Du oft "verloren", da die Anbieter durchaus verschiedene Protokolle und auch merkwürdige Frequenzen benutzen können. Es gibt keinen Standard, der sich allgemein durchgesetzt hat.Naja, das hört sich komplizierter an als es wirklich ist.Das war bei DSL ja auch schon genauso, ich hatte beruflich auch schon mit 7 verschiedenen DSL-Varianten zu tun. Auch wenn die neueren i.d.R. abwärtskompatibel sind, gilt hier prinzipiell das gleiche, was Du beschreibst.Bei FTTH haben sich doch auch nur zwei Varianten durchgesetzt: AON (Ethernet p2p) und PON, bei letzterem dann hauptsächlich GPON (bis 1G Produkte, aus Kostengründen) und XGSPON (bis 10G symm, langsam auch für Privatkunden im Kommen). Oft wird OLT seitig dann einfach ComboPON eingesetzt, d.h. als CPE kannst Du da beides anschließen.Klar gibt es auch noch weitere PON-Varianten, aber wer setzt die denn ein? Mir wäre (in Europa) kein Provider bekannt und auch bei den Herstellern müsste man suchen, ob die überhaupt noch was anderes anbieten.GPON ist doch quasi der Standard und einzelne setzen bereits auf XGSPON - das lässt sich aber auch aufgrund der Routerfreiheit schnell erfragen.Salt selbst schreibt auf seiner Homepage "Mit unserer symmetrischen 10 Gbit/s Internet-Technologie surfst Du schneller, streamst ohne Unterbrechungen und profitierst von einer stabilen Verbindung. " das wird also zu 99,9% XGSPON sein ;)Oder man schaut direkt in die Komformitätsbescheinigungen deren Geräte, da steht's dann sogar, von wem das was für ein (gebrandetes) Gerät ist: Bei all ihren Produkten/Boxen steht, dass sie XGSPON verwenden.10 hours ago, k3vbert said:Ich bezog mich also nicht auf sein „Problem“, sondern darauf, generell eher eigene Hardware zu verwenden bei der mir nicht vorgeschrieben wird wie ich meine Geräte einstelle.Seit wann wird dir vom Provider vorgeschrieben, wie du deine Geräte einstellen sollst/darfst (mal abgesehen von den Einstellungen, damit der Anschluss überhaupt läuft)?Der Provider verkauft/vermietet Dir i.d.R. Geräte, die er ausgiebig an seiner Hardware getestet hat und wo er sicher ist, dass der Anschluss damit funktioniert. Alle Einstellungen, die zusätzlich für den Betrieb nötig sind (Zugangsdaten), werden i.d.R. automatisch provisioniert (z.B. über TR069).Das hat also ausschließlich was mit Komfort und Funktionalität zu tun und natürlich auch geringeren Servicekosten. Wenn Du dein eigenes Gerät betreiben willst, musst Du wissen, wie Du das ans Laufen bekommst und erhältst normalerweise weniger bis gar keinen Einrichtungsservice oder nur gegen Einwurf von Münzen.Auch zum Thema oben nochmal die Frage, die durchaus auch Provider diskutieren und z.T. versuchen, unterschiedlich zu handhaben: Wo beginnt die "Routerfreiheit"? Wir sind es ja eigentlich gewöhnt, dass ein Router auch das Modem beinhalten (DSL Fritz!Boxen), aber wieso sollte jetzt auf einmal der Provider wieder das (Glasfaser-)Modem liefern und man redet nur über den Router dahinter? Bei den meisten endet der FTTH-Anschluss an der Glasfaserdose im Haus und entweder man bezieht die Hardware vom Provider oder kauft sie selbst, das betrifft dann auch den ONT / das "Modem".Am Anfang war es vielleicht schwieriger an PON Hardware zu kommen, aber das ist vorbei. Das Telekom Glasfasermodem2 kann auch jeder beim Großen A kaufen und auch andere (z.B. Unifi) gibt es überall...Das einzige, was dabei bei PON wichtig ist: Du musst dem Provider die PON-ID mitteilen, die Du anschließt, sonst bekommst Du keine Daten aus dem PON entschlüsselt. Wenn er Dir die Hardware liefert, kennt er die ID natürlich und richtet sie sofort passend auf der Gegenstelle (OLT) ein (wieder das Thema Komfort/Funktionalität 😉).
January 17Jan 17 Community Expert 35 minutes ago, _alo_ said:Bei FTTH haben sich doch auch nur zwei Varianten durchgesetzt: AON (Ethernet p2p) und PON,Ich will Dir Deine naiven Träume nicht vermiesen, aber:allein bei PON gibt es 16 verschiedenen Frequenzkombinationen (die Module passen nicht zueinander)selbst wenn die Verbindung geht, viele Provider denken sich noch mehr Kapseln aus, verbreitet sind PPOe und VLANs für Daten & Telefon.Und das ist in jeder Stadt (oder sogar in verschiedenen Stadtteilen) ANDERS.Das Ganze ist überhaupt nicht genormt, Du hast zwar Routerfreiheit, aber meistens gibts die gar nicht zu kaufen.(Ich hab die neutrale Lösung gewählt, Modem vom Provider (damit ist PON und eine eventuelle PON-ID (jeder Andere würde es MAC Adresse nennen) sein Ding) und meine eigene Fritzbox (mit 10G WAN+10G LAN). Da musste man nur noch die passenden VLANs einrichten, dann fluppte es).43 minutes ago, _alo_ said:Das Telekom Glasfasermodem2 kann auch jeder beim Großen A kaufen und auch andereNa ja, KAUFEN kann man es, aber es würde hier wohl nicht funktionieren. Die Anbieter versuchen sich durch die Frequenzwahl gegenseitig auszubremsen. Warum wohl gibt es dauernd Versuche des Überbaus?Ich würde also keinen Cent ausgeben für so ein Ding oder eine Fritzbox mit SFP (noch nichtmals "+") Einschub für die Glasfaser. Ist vorprogrammierter Elektroschrott. Edited January 17Jan 17 by MAM59
January 18Jan 18 Community Expert 21 hours ago, MAM59 said:Ich will Dir Deine naiven Träume nicht vermiesen, aber:danke18 hours ago, MAM59 said:allein bei PON gibt es 16 verschiedenen Frequenzkombinationen (die Module passen nicht zueinander)Sprichst Du auf verschiedene PON-Normen an? Klar, sagte ich ja schon, dass es hier neben XGSPON und GPON noch mehrere gibt und die Entwicklung geht im WDM-PON Bereich natürlich auch stetig weiter, aber wirklich relevant sind aktuell nunmal hier in Europa nur diese beiden, gerade weil sie auf der Faser koexistieren können.Und ich bin mir sehr sicher, dass es z.B. in der GPON Norm eben um 1490/1310nm geht und bei XGSPON um 1577/1270nm. Ich wüsste nicht, dass es da noch andere "Frequenzkombinationen" innerhalb der Normen gibt, die es zu beachten gäbe.20 hours ago, MAM59 said:viele Provider denken sich noch mehr Kapseln aus, verbreitet sind PPOe und VLANs für Daten & Telefon....und eben das sind die Zugangsdaten, die man im Rahmen der Routerfreiheit in D vom Provider genannt bekommen muss und die Du ja auch bei Dir eingerichtet hast. 20 hours ago, MAM59 said:Das Ganze ist überhaupt nicht genormtdie verschiedenen PON Normen sind sehrwohl von der ITU-T genormt. Mit welcher Technologie ein Netzprovider ausbaut natürlich nicht (wie eben bei DSL), das sagte ich ja bereits. SALT macht z.B. offensichtlich nur XGSPON. In D gibt es iirc auch nur GPON ("normal") + XGSPON (in den neueren Netzen, da es mittlerweile bezahlbar ist). Mir sind aber eben in Europa keine Provider bekannt, die Exoten wie E-PON o.ä. bauen.20 hours ago, MAM59 said:Die Anbieter versuchen sich durch die Frequenzwahl gegenseitig auszubremsen. sehr interessante Theorie (von welchen Frequenzen redest Du eigentlich? oder meinst Du vielleicht Dämpfungsbudgets/Reichweiten?)Du meinst also, Provider A würde seinen Konkurrenten B indirekt nicht auf sein Netz lassen, indem er ihm nicht verrät welche "Frequenz" er z.B. bei XGSPON nutzt und somit wäre B aufgeschmissen, weil er nicht weiß, welchen ONT er seinen Endkunden anbieten soll, damit es funktioniert? Ich kann Dir versichern, dass das Thema Bitstream Access so nicht funktioniert.In D ist sowas reguliert. Ab einer bestimmten Größe muss ein Provider andere auf sein Netz lassen und in den BSA-Verträgen sind die Vorleistungsprodukte technisch genau beschrieben.Es gibt übrigens auch reine Netzprovider, die ihr Netz ausschließlich anderen Providern vermieten und gar keine eigenen Endkunden haben.20 hours ago, MAM59 said:Warum wohl gibt es dauernd Versuche des Überbaus?An Überbau hat damals keiner gedacht in D, weil es hieß "wer als erster die Kabel verlegt, hat gewonnen, alle anderen müssen Ports bei ihm anmieten". Müssen im Sinne von "alles andere wäre zu teuer". Jetzt sind aber auch große Player auf den Markt, teilweise mit einem großen Portemonnaie, die sich denken "warum soll ich aufwendig und teuer Übergabeanschlüsse und IT-Schnittstellen zu jedem (mini)Provider bauen und teure, nicht regulierte BSA-Vorleistungskosten bezahlen? Vielleicht ist ein eigener Ausbau ja lukrativer, sollen die anderen doch bei mir einkaufen.". Solche strategischen Entscheidungen werden aber auf Ebenen getroffen, die von den technischen Details eh keine Ahnung haben. Und wer sollte sie aufhalten das zu tun?21 hours ago, MAM59 said:Na ja, KAUFEN kann man es, aber es würde hier wohl nicht funktionieren.das war nur ein Beispiel. Klar funktioniert das Glasfasermodem2 (GPON) nicht an einem XGSPON-Port der 10G symmetrisch anbietet. Da Salt keine kleineren Produkte als 10G anbietet, werden die auch kein Combo-PON verbaut haben, dann wird GPON nicht funktionieren.Das lässt sich wie gesagt erfragen und es sind auch passende XGSPON-Geräte käuflich erwerbbar, z.B. Comsumergeräte von Fritz, Unifi etc.. Ja, Du bekommst nicht unbedingt jeden Hersteller-ONT bzw. Router (huawei, adtran, arcadyan, zte, ...) auf dem freien Markt, ist ja auch i.d.R. nicht notwendig.21 hours ago, MAM59 said:Ich würde also keinen Cent ausgeben für so ein Ding oder eine Fritzbox mit SFP (noch nichtmals "+") Einschub für die Glasfaser. Ist vorprogrammierter Elektroschrott.Musst Du auch nicht. "vorprogrammierter Elektroschrott" ist letztlich jedes Gerät, wenn eine neue Generation kommt. Deine FritzBox kannst Du genauso entsorgen, wenn 50G-PON kommt.Daher ja auch Routerfreiheit: jeder so wie er mag!P.S.: Ein Punkt neben der PON-Norm und der PON-ID kann zugegebenermaßen noch die Funktion verhindern: es gibt OLT-Hersteller, die verkaufen Lizenzen für zu erlaubende Endgeräte. d.h. wenn z.B. eine FB5590 funktionieren soll, braucht der OLT vom Hersteller die Lizenz dazu. Das ist m.W. nicht mit der Routerfreiheit in D vereinbar, aber technisch ist das so vorgesehen, so kann man die Endkunden zu bestimmten Geräten "zwingen". Ob man dann im KundenService von inkompatiblen "Frequenzen" spricht, weiß ich natürlich nicht....😉
January 18Jan 18 Community Expert 3 minutes ago, _alo_ said:Und ich bin mir sehr sicher, dass es z.B. in der GPON Norm eben um 1490/1310nm geht und bei XGSPON um 1577/1270nm. Ich wüsste nicht, dass es da noch andere "Frequenzkombinationen" innerhalb der Normen gibt, die es zu beachten gäbe.Das hier sind alle "legale" Frequenzen und erlaubte "Protokolle":Es gibt also reichlich "PON", je nachdem, wie und wann etwas installiert wurde. Bei uns ist es gerade erst (November 2025) eingeschaltet worden, aber mit max. 1G schon ausgereizt)Du weißt also nie vorher, was da in Deinem Ausbaugebiet flimmert. Vor allen Dingen sind manchmal recht ähnliche Frequenzen im Einsatz (zB. 1300+-10 und 1310+-10), da können auch die Sender/Empfänger schon überlappen)Ausserdem ist es den Lieferanten/herstellern freigestellt, welche Frequenzen zum Senden und welche zum Empfang verwendet werden. Es gibt Provider, die lassen sich extra Spezialmodule bauen damit ja kein anderer in ihr Gebiet vordringen kann.So unterläuft man z.B. den verbotenen Routerzwang.(und ja, meine FB mach nur max 10G, aber das wird noch Jahre dauern, bis das hier ankommt, wenn überhaupt)12 minutes ago, _alo_ said:Musst Du auch nicht."vorprogrammierter Elektroschrott" ist letztlich jedes Gerät, wenn eine neue Generation kommt. Deine FritzBox kannst Du genauso entsorgen, wenn 50G-PON kommt.Ich kann immer nur eine oder 2 Generationen weiter planen. Die werden hier erstmal 2.5G anbieten und irgendwann vielleicht mal 10. Und 50 hab ich bislang auch intern nur zwischen den Servern im Rack bislang (na ja, 40, aber eben so "fast" :-) )
January 18Jan 18 Community Expert 3 minutes ago, MAM59 said:Es gibt also reichlich "PON", je nachdem, wie und wann etwas installiert wurde.Ich hab nie was anderes behauptet. Es gibt ja auch schon weitere Entwicklungen mit z.B. 4*25G=100G WDM-PON (nokia, huawei, zte), die aber evtl. noch nicht standardisiert sind - müsste ich nachschauen.Das Jahr der Standardisierung hat ja nichts mit dem Ausbau zu tun. 50G-PON wird hier z.B. sicher nicht seit 2019 ausgebaut. Aktuell kommen die Hersteller erst langsam überhaupt mit entsprechendem Equipment auf den Markt.Viele bauen eben auch heute noch mit GPON aus, wie offenbar bei Dir. Für 99,999% der Kunden reicht das ja auch völlig und es ist verdammt günstig. Bei mir findet gerade der Lifecycle statt und XGSPON wird per Combo-Karte auch möglich. Hier werden sie zwar auch erst nur max 2,5G anbieten, aber die Produkt-/Preisgestaltung hängt ja auch vom Bandbreitenbedarf und von etwaiger Kannibalisierung von höherpreisigen Festverbindugen ab.33 minutes ago, MAM59 said:Du weißt also nie vorher, was da in Deinem Ausbaugebiet flimmert.Richtig, daher auch mein Vergleich zu den verschiedenen DSL-Varianten oder g.fast bei Kupfer. Im Markt relevant sind allerdings aktuell hiervon nur GPON und XGSPON.4 minutes ago, MAM59 said:Vor allen Dingen sind manchmal recht ähnliche Frequenzen im Einsatz (zB. 1300+-10 und 1310+-10), da können auch die Sender/Empfänger schon überlappen)Deswegen können gerade diese beiden ja auch nie koexistieren auf dem gleichen Split. Da muss sich der Betreiber schon entscheiden, was er anbieten möchte. 50G-PON oder GPON - beides gleichzeitig ist nicht!Und ja, ein Standard 1G Ethernet SFP auf 1310 (AON) kann in so einem PON-Baum auch größere Probleme machen, wenn es da reinsendet.5 minutes ago, MAM59 said:Ausserdem ist es den Lieferanten/herstellern freigestellt, welche Frequenzen zum Senden und welche zum Empfang verwendet werden.Ja? dann zeig mir mal einen, der z.B. die upstream Wellenlänge von GPON mit der downstream Wellenlänge von XGSPON o.ä. mischt, und damit einen relevanten Marktanteil erzielt. Dafür gibt es ja eben die ITU-T Normen, die in deiner Tabelle gelistet sind.Und nein, wenn da steht 1310 +- 10 bedeutet das nicht dass der eine 1311, ein anderer 1320 und noch einer 1300 nimmt. Das sind immer mehr oder weniger breite Spektren, keine scharf abgetrennten Wellenlängen! Da wird in dieser Tabelle von +/- gesprochen, woanders steht einfach nur die mittlere Wellenlänge 1310, so wie eigentlich bei jedem optischen Modul.11 minutes ago, MAM59 said:Es gibt Provider, die lassen sich extra Spezialmodule bauen damit ja kein anderer in ihr Gebiet vordringen kann.Da nenne mir gerne Beispiele! Vor allem, was soll das "Verhindern des Vordringens" bedeuten? Ich lasse mir als Provider teuer extra Module in Kleinstserie (verglichen zum restlichen Weltmarkt) entwickeln, nur um z.B. FritzBoxen als CPE aus meinem Netz auszuschließen? Was soll das bringen? Zu welchem Preis?Und GENAU DAS wäre ja eben der verbotene Routerzwang, wenn nur noch das Provider-Gerät passend zum Spezialmodul funktionieren würde. Ich behaupte, das traut sich in D kein Provider!Ich weiß aus den Gesprächen mit Herstellern, dass sich früher schon Hersteller zusammengetan haben, um bestimmte bezahlbare Übergangs-PON-Varianten zu entwickeln, die (noch) nicht standardisiert wurden, aber die sind vom Tisch, seitdem es diese o.g. Standards und damit die (mittlerweile) bezahlbare Kombinationsmöglichkeit GPON+XGSPON gibt. Ansonsten ist das natürlich immer so, dass die ganz großen Optik-Hersteller erst was entwickeln und der ITU oder IEEE vorschlagen zur Standardisierung. Aber das Provider dafür das Budget haben, halte ich für ausgeschlossen, gerne Beispiele nennen...
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