March 6Mar 6 Moin!Ich mag Unraid wirklich sehr gerne, aber die Implementierung von Docker und die komplette Abwesenheit von Docker Compose finde ich einfach grottenschlecht gemacht bzw. ich kann mich einfach nicht daran gewöhnen.Daher eine kurze Frage zu Alternativen: spricht etwas dagegen, Docker und Docker Compose komplett über Dockhand zu administrieren? Da ich noch ein paar andere Docker Umgebungen administriere, wäre mein großer Vorteil, dass ich alle Umgebungen unter einem Hut managen und updaten könnte. Geht das? Habt ihr da Erfahrungen?Schönen Abend und beste GrüßeThorsten
March 6Mar 6 Warum installierst dir nicht einfach den Docker Compose Manager wenn du so scharf auf die Funktion bist?
March 6Mar 6 Community Expert Ich habe neben Unraid auch noch andere Maschinen laufen (Proxmox, Ubuntu Server).In einem LXC läuft Dockhand.Dort wiederum habe ich alle anderen Maschinen als Environment mittels Hawser eingebunden.Einfach, damit alle auf einer Oberfläche auftauchen. Auch die Unraid Maschinen.Allerdings habe ich jetzt gegen die Docker-Implementierung in Unraid nichts einzuwenden.Die Container dort, verwalte ich trotzdem unter Unraid.
March 7Mar 7 Author Das sollte gar kein Unraid bashing werden - ich mag Unraid. Nur fand ich es "damals" eine unglückliche Designentscheidung, auf XML Templates zu setzen, aus denen man dann komplexe "docker runs" zusammenbaut. Vor allem die Entscheidung, compose per Default wegzulassen, wird der Komplexität von etwas größeren Docker Stacks IMHO nicht gerecht. Klar, geht alles auch mit einzelnen Containern oder dem Plugin, macht die Sache aber viel unübersichtlicher und schwerer zu warten. Als Beispiele seien Overleaf oder Dawarich genannt.Wenn Unraid aber im Grunde eine Standard Docker Umgebung bereitstellt, spricht ja nichts dagegen, Portainer, Dockhand oder etwas ganz anderes zu nutzen. Daher die Frage, ob schon jemand erfolgreich Dockhand auf Unraid nutzt oder ob es damit irgendwelche Probleme gibt.Schönes sonniges Wochenende an alle!
March 7Mar 7 Community Expert Ich komme von portainer auf ubuntu und finde die vorgefertigten XML templates unter unraid um Welten besser. Außer dass man über Compose gleich mehrere Container installieren/starten kann, sehe ich da im Moment keinen VorteilKannst du mir den an den von dir genannten Beispielen (die ich nicht kenne) vielleicht näher erläutern?
March 7Mar 7 Author Ich will es einmal am Beispiel von Dawarich festmachen. Hier die docker-compose.yml von Dawarich:GitHubdawarich/docker/docker-compose.yml at master · Freika/daw...Your favorite self-hostable alternative to Google Timeline (Google Location History) - Freika/dawarichDas sind am Ende vier Container, die zusammen gehören. Klar kann man über Unraid auch vier separate Container starten. Aber es ist doch wesentlich übersichtlicher alle vier Container zusammen in einer einzigen docker-compose.yml zusammenzuhaben, anstatt mit vier unabhängige Containern zu hantieren. Witzigerweise gehe ich genau den umgekehrten Weg wie Du: für simple Dinge nutze ich die Container unter Unraid. Komplexe Sachen laufen unter einer Ubuntu VM administriert über das Terminal oder mit Dockhand.
March 7Mar 7 Sounds like you want another ca unraid app for Docker management.ItDockhandDockhand - Modern Docker ManagementA powerful, intuitive Docker platform for everyone. Real-time container management, Compose stacks, Git deployments, and SSO - all free.GitHubGitHub - Finsys/dockhand: Dockhand - Docker management yo...Dockhand - Docker management you will like. Contribute to Finsys/dockhand development by creating an account on GitHub.It would be a bit redundant but possible to run similar with running portainer on top of unraid.I can make a standalone XML unraid ca app of this dockerhandMind you it will be the base application only no database companion.
March 8Mar 8 Community Expert 13 hours ago, Tom7320 said:Klar kann man über Unraid auch vier separate Container starten. Aber es ist doch wesentlich übersichtlicher alle vier Container zusammen in einer einzigen docker-compose.yml zusammenzuhaben, anstatt mit vier unabhängige Containern zu hantieren.Also doch nur Übersichtlichkeit?Lohnt dafür der Aufwand?Ich meine, was hantierst du denn alles noch so mit den einzelnen Containern, nachdem sie installiert sind? Gibt es noch einen unterschied wenn sie laufen?
March 8Mar 8 15 minutes ago, _alo_ said:Gibt es noch einen unterschied wenn sie laufen?ich hoffe mal nicht ;)und wenn ich solche dockers sehe wo die app an sich schon aus 2 dockers besteht ...dann 1x redis und 1x postgis datenbankist halt einfach design Frage, wenn man stumpf lieber yaml Dateien bearbeiten (noch besser, einfach damit starten will) will und mit compose up starten will ist compose fein, wenn man lieber selber Herr sein will und auch weiß was, wie, wo ... dann ist die single Lösung wahrscheinlich die bessere Lösung, ich persönlich würde für nichts auf compose setzen, aber verstehe das "fire & forget" nach compose up "charmant" ist bei solchen dockers.aber der TE kann sich ja einfach portainer, dockhand, ... installieren, greifen ja stumpf auf den docker sock zu zur Verwaltung, alles gut.
March 8Mar 8 Author Klar kann man alles mit einzelnen Containern machen. Dennoch halte ich compose für etwas komplexere Umgebungen für unverzichtbar. Klar kann man auch ganze Kubernetes Umgebungen mit Einzelcontainern nachbauen. Aber will man das?Egal. Ich klinke mich hier mal aus, weil es keine Diskussion bzgl. Für und Wider von compose werden sollte, sondern um Dockhand ging...Euch einen schönen Sonntag!
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