June 1Jun 1 Irgendwas stimmte heute nicht mit meinem System. Ich habe es bereits an der Arbeit gemerkt, das irgendwas mit meinem Server sein muss - Fernzugriff machte Probleme. Daheim angekommen, habe ich festgestellt, dass DuckDNS und paar andere Apps nicht laufen und sich auch nicht starten lassen. Okay - die Paritätsprüfung läuft, aber soclh Fehler hat das auch ncoh nie verursacht. Dazu kommt das Rote X meiner Paritätsfestplatte, daher mal auf Start gewechselt und gesehen, das sowohl Parität als auch erste HDD Fehler haben bzw nicht mehr da sind. Wie kann denn das einfach so im Betrieb passieren?Hm nun läuft die Prüfung ja ne ganze Weile, gehe ich recht in der Annahme, das die Prüfung nun die Fehlende HDD nicht erfasst hat bzw. die Daten futsch sind/überschrieben sind und ich kein "Backup" mehr habe, wenn ich jetzt eine andere HDD an deren Stelle einsetzen würde? Wenn die Prüfung durch ist, werde ich mal einen Neustart vom Server machen, in der Hoffnung das sich das System fängt.Was für ein Tag.... Edited June 1Jun 1 by Curiosity
June 1Jun 1 Author Seit 2 Stunden steht der Check nun bei 96,4% und bewegt sich nicht weiter 😨 was soll ich nur tun?
June 1Jun 1 1 hour ago, Curiosity said:Seit 2 Stunden steht der Check nun bei 96,4% und bewegt sich nicht weiter 😨 was soll ich nur tun?Dir bleibt ja nur: Warten oder abbrechen.Soweit ich das sehe hast Du ein Array mit 1 Parity (welche ausgefallen ist) und mehreren Datenfestplatten von denen Disk1 massive Lesefehler anzeigt.Wenn das System bei einem Paritychek extrem lange an einer Stelle steht, dann hat es dort wohl ein Problem gefunden und schaut sich das genauer an (sehr viele Retry).Die erste Frage ist; hast Du ein Backup Deiner Daten?ja: dann lass es weiter laufen. Sollte eine weiter Platte versterben hast Du ja noch das Backup. Du solltest Dich aber schonmal damit befassen, daß mindestens eine der Platten im Array schadhaft sein könnte.nein: Brich dir Prüfung ab (das kann aber auch mal vieel Minuten/Stunden dauern, bis der Abbruch auch durchgeführt wird, nachdem Du es versuchst zu stoppen) um die möglicherweise fragliche/beschädigte DIsk1 nicht noch mehr zu stressen. Beschaffe Dir ausreichend Speicherkapazität für ein Backup und sichere alles da runter, was Dir wichtig ist. Wenn Du nicht genug Kapazität für ein Backup des ganzen Array hast, dann zumindest genug Platz für die Daten der Disk1 und kopiere soviel dort runter wie es geht. Beim Kopieren wirst Du aber auf Probleme stoßen, weshalb auch das sehr lange dauern kann.Nur so nebenbei (und nicht so lebenswichtig) : Beachte, daß Dein Cache Pool wohl zumindest einen Smart Fehler zu haben scheint (und btrfs nutzt). Edited June 1Jun 1 by DataCollector
June 2Jun 2 Author Okay - danke für die Hilfestellung. Nachdem die Prüfung heute morgen unverändert bei 96,4% steht, habe ich den abbruch gewählt und hoffe, das wenn ich nach der Arbeit Heim komme, die Prüfung beendet ist.Nein ich habe kein Backup von 30TB bzw nicht von der Parität - hatte nicht damit gerechnet das ich da ein Backup bräuchte. Ich habe nur ein Backup vom USB Stick - also vom flash. Ich sollte mich echt mal mit dieser Thematik Backup beschäftigen. Ich weiß absolut nicht was ich für den "Notfall" sichern muss/sollte. Mein Unraid Server ist halt 80% Medienserver. Der Verlust von Filmen oder der Musik ist jetzt nicht so dramatisch für mich.Ja das mit dem Cache habe ich auch schon vor längeren gesehen. Ich wollte den eh mal gegen eine 1TB SSD austauschen. BTRFS - ist das schlecht? Ich habe meinen Unraid Server so installiert wie man das halt so gemacht hat vor - ich glaube zwei Jahren und habe da nichts dran verändert. Never Change a running System. Wie du merkst, ich bin halt nicht so tief in der Materie wie der großteil der User hier.DANKE
June 2Jun 2 1 hour ago, Curiosity said:Ich weiß absolut nicht was ich für den "Notfall" sichern muss/sollte.Alles, was Dir wichtig ist.1 hour ago, Curiosity said:Mein Unraid Server ist halt 80% Medienserver. Der Verlust von Filmen oder der Musik ist jetzt nicht so dramatisch für mich.Dann also scheinbar die restlichen 20%? Das wären dann 6TB? Ist ja nicht so wild.1 hour ago, Curiosity said:BTRFS - ist das schlecht?Einfach mal querlesen hier im Forum.BTRFS macht "gerne" immer wieder Probleme.Ich selbst nutze ausschließlich XFS. Auch bei den Cache-Platten.
June 2Jun 2 Author Das System hat leider den Check nicht beendet, daher habe ich das System herunter gefahren. Nun hab ich es wieder hochgefahren und lasse den Kurz-Selbsttest über die Parität Platte laufen. Mal sehen was passiert.Ich habe meine anderen Platten auch auf XFS - da macht es wohl Sinn den Cache auch als XFS zu Formatieren.Habe gerade über Start - Cache mal in die Einstellungen geschaut, da ist btrfs grau eingetragen, ich kann es aber auch nicht ändern.Mein Array ist noch aus. Gehe ich recht in der Annahme das ich darunter einmal auf "löschen" gehen muss? Dahinter steht "Zuweisung ALLER Datenträger aufheben um diesen Pool zu löschen". Ich denke ich muss es erst löschenund dann neu anlagen und kann es dann im XFS formatieren, stimmt das so?EDIT:Das ist doch irgendwie seltsam, ich habe den test drüber laufen lassen und es zeigt mir an das kein Fehler vorliegtNo self-tests have been logged. [To run self-tests, use: smartctl -t] No Errors LoggedAnbei noch das ausführliche Test Protokoll WDC_WD60EZAZ-00SF3B0_WD-WXA2DA1LUY23-20260602-1921.txtWenn ich das Array aber starte sagt ir das System, das die Parität Festplatte deaktiviert istWie bekomme ich die wieder reaktiviert? Edited June 2Jun 2 by Curiosity
June 3Jun 3 15 hours ago, Curiosity said:...lasse den Kurz-Selbsttest über die Parität Platte laufen. Mal sehen was passiert.EDIT:Das ist doch irgendwie seltsam, ich habe den test drüber laufen lassen und es zeigt mir an das kein Fehler vorliegtEs kann schon mal sein, daß ein Problem im Array (hier möglicherweise Disk1 mit Fehler die zu einem Stocken des Datentransfers führen) auch dafür sorgen, daß andere timingkritische Aktionen auch verzögert wreden.Und ich kann mir vorstellen, daß eine parallele Tätigkeit auf der Paritätsplatte dann auch ausgebremst wird.Selbst wenn die P Platte kein Problem hat, erscheint es der Software so, als würde die nicht reachtzeitig reagieren, weil der Transfer eben komplett durch die Lesefehler auf Disk 1 stocken.Und dann hat unriad die P-Platte eben 'deaktiviert'.15 hours ago, Curiosity said:Wenn ich das Array aber starte sagt ir das System, das die Parität Festplatte deaktiviert ist...weil unriad ja vorher schon dort ein Problem vermutet und die DIsk eben als deaktiviert markiert hat.15 hours ago, Curiosity said:Wie bekomme ich die wieder reaktiviert?Du kannst sie (mit Paritts-verlust) neu ins Array einbinden. Dann wird die Partyät neu erstellt.Du kannst auch Dir merken welche Disk im Array welche Position hatte (Daten oder parity),dann das Array mit "new config" aufösen,das Array neu zusammenstellen (alle Platten an der korenten Position (P und D Disks) wieder zusammenstellen) unddann beim Starten das Kreuzchen anwählen "Parity ist okay" (oder so ähnlich).In den Fall wird keine neue Parity erstellt. Das System geht dann davon aus, daß die P noch so stimmt.Bei einem folgenden Paritäslauf (den man manuell anstoßen kann) kann es aber dann zu P-Fehlermeldungen kommen, wenn die Parität oder auch Daten auf den Disks an einigen Bit/Bytepositionen (die zieschenzeitlich doch verändert wurden) .
June 4Jun 4 Author Guten morgen...so mein System läuft wieder. Die deaktivierte Parität Festplatte wurde in 1 Tag und 8 Stunden neu Synchronisiert. Alle Platten sind Fehlerfrei laut Unraid!So nun läuft mein System also wieder oder könnte....nun habe ich aber gesehen das in meinen Docker Einstellungen steht: Docker Daten-Stammverzeichnis:btrfs vDiskKann ich das dort einfach auf XFS vDisk umstellen oder könnte das Probleme machen? Meine Datenträger laufen alle auf XFS - außer mein Cache, der läuft auch auf btrfs <- hatte mich @DataCollector drauf hingewiesen. Ich habe mir da ja nie vorher Gedanken drüber gemacht, war froh das Unraid läuft. Jetzt bin ich aber an einem Punkt, wo ich ggf. ja etwas ändern könnte und mit euren Empfehlungen auch mein System optimieren könnte, oder Fehler in der Erst-Konfiguration ändern kann.Wie ändere ich beim Cache das Format auf XFS
June 4Jun 4 1 hour ago, Curiosity said:So nun läuft mein System also wieder oder könnte....nun habe ich aber gesehen das in meinen Docker Einstellungen steht: Docker Daten-Stammverzeichnis:btrfs vDiskKann ich das dort einfach auf XFS vDisk umstellen oder könnte das Probleme machen?Als ich meine Docker von vDisk btrfs auf vDisk xfs verändert habe war die neue vDisk (xfs) natürlich erst einmal leer.Ist auch logisch.Man ändert nicht die bestehende vDisk (also eine vorhandene Datei) um, sondern legt parallel einfach eine neue leere vDisk (Datei) an.Bei mir war danach sogar die alte Datei (mit btrfs) auf dem Stick noch drauf und die habe ich dann später manuell gelöscht (Damit die nicht bei jedem Flash backup mit gesichert wird und keinen Platz auf dem USB Stick belegt). Man könnte sie aber auch erst mal beibehalten um ggf. zurück zu gehen, wenn man nochmal nachschauen will, was da in der alten Konfiguration eingestellt war oder wenn da doch noch eine Datei drin war, die man vermisst.Um in der dann neuen/leeren vDisk die vorherigen Docker Container wieder schnell einzuspielen geht man in den Docker Tab und verwendet den Button "Add Container". Dort werden dann (wenn man runter scrollt) auch die schon bestehenden Docker Templates aufgelistet. Die installiert man der Reihe nach, worauf sich unraid die jeweiligen Docker aus dem Netz neu runter lädt und mit den vorherigen Einstellungen installiert. Und schon ist der jeweilige Docker wieder da.Und nur so als Rat/Info: Es ist schön ,daß Dein System wieder läuft. Solltest Du aber an Deinen Daten (oder der Zeit diese zu erzeugen/beschaffen) hängen empfehle ich: Mach Dir Gedanken um ein Backup.Und ja, ein Backup wäre natürlich schön mit großen und wenigen Platten, bequem in einem Backupserver und alles automatisiert und so.Aber wenn es wirklich nur um die Rettung des Datenbestandes geht wäre auch vielleicht einfach ein Sammelsurium vieler kleiner (und ggf. älterer/billiger) Platten ausreichend, die man mal per USB befüllt und dann vielleicht einmal im Jahr (Urlaub/Feiertage?) aktualisiert. Hauptsache man hat im Notfall alles, was einem wichtig erscheint, im Regal liegen, wenn wirklich mal ein Ausfall passiert. Natürlich können alte/billige/kleine Festplatten im Regal dann im Notfall auch schon ausgefallen sein, aber man hat eben dennoch bessere Chancen einem Datenverlust zu begegnen und den kleiner zu halten.Hab mir extra für "Lagerung von Festplatten" in paar Köfferchen für jeweils 16 Disks geholt in die ich meine Disks stecke (waren für mich umgerechnet mit Versandkosten billiger als die Köfferchen für 20 Disks).https://de.aliexpress.com/item/1005010353461440.html
June 4Jun 4 Author 2 hours ago, DataCollector said:Man ändert nicht die bestehende vDisk (also eine vorhandene Datei) um, sondern legt parallel einfach eine neue leere vDisk (Datei) an.Ähm kannst du mir das bitte (für blöde) erklären? Wo muss ich dafür hin, was muß ich tun? Muss ich die Daten vorher sichern - also /mnt/user/system/docker/docker.img und /mnt/user/appdata/ ?
June 4Jun 4 9 hours ago, Curiosity said:Ähm kannst du mir das bitte (für blöde) erklären? Wo muss ich dafür hin, was muß ich tun? Muss ich die Daten vorher sichern - also /mnt/user/system/docker/docker.img und /mnt/user/appdata/ ?Ein Backup ist immer eine gute Idee.Die Umstellung des Docker Images von btrfs auf xfs bezieht sich eben nur auf die Daten in dieser Imagedatei. /mnt/user/appdata/ liegt außerhalb (zumindest gehe ich davon aus, da ich dort weiterhin zugreifen kann, selbst nachdem ich den Dockerdienst komplett ausgeschaltet habe)./mnt/user/system/docker/docker.img ist die Imagedatei, welche in der Regel (=per default) btrfs ist. Wenn man auf xfs abändert, heißt die Datei: /mnt/user/system/docker/docker-xfs.img . (Zumindest war es bei mir so, als ich in unraid 6.x.x umgestellt habe und ich schätze das hat sich auch in aktuellem 7.x.x nicht geändert). Somit sieht man, daß es eine andere Docker Datei ist. Diese ist dann (wie schon geschrieben) leer. Die Templates der schon installierten Dockercontainer liegen nicht in dieser Datei und sind somit weiterhin vorhanden auf dem USB Bootstick in /boot/config/plugins/dockerMan/templates-user/ (zumindest, wenn man weiterhin USB Bootsticks benutzt).Im Docker Tab kann man die eben alt weiterhin vorhandenen Templates unter "Add Docker" aufrufen und somit installieren lassen. Unraid zieht sich die Dockercontainer aus dem Internet und installiert sie dann in der xfs Imagedatei neu. Die Einstellungen, die man in den Templates ursprünglich eingetragen hatte, werden dann auch dort benutzt.Sollte man im jeweiligen Dockercontainer selber Einstellungen gemacht haben, die in der Imagedatei gespeichert waren, sind diese natürlich nicht in der xfs Datei vorhanden. Die müsste man dann manuell wieder einstellen (ich denke dabei beispielsweise an individuelle Einstellungen von Adguard oder sowas).Will man sich diese manuellen Einstellungen ersparen, muß man den Inhalt der btrfs Imagedatei sichern und wieder in die leere xfs Imagedatei einspielen.Den Weg bin ich nicht gegangen!Ob und wie man ggf. die btrfs Imagedatei mounten kann um von dort auch direkt in die neue xfs-Imagedatei zu kopieren, weiß ich nicht.
June 7Jun 7 On 6/4/2026 at 3:30 PM, Curiosity said:was muß ich tunEinfach umstellen und danach alle Container per "Add Container" wieder hinzufügen. Dadurch werden die Container Images neu geladen.On 6/4/2026 at 3:30 PM, Curiosity said:Muss ich die Daten vorher sichernNein, wobei man immer für appdata ein Backup haben sollte. Wie sonst willst du du Daten wiederherstellen, wenn dir ein Defekt oder ein Update-Fehler alles zerlegt?On 6/4/2026 at 10:57 AM, Curiosity said:Docker Daten-Stammverzeichnis:btrfs vDiskKann ich das dort einfach auf XFS vDisk umstellenDas macht keine Probleme, ist aber unsinnig. Die vDisk ist wie der Name schon sagt eine virtuelle Disk. Ob eine btrfs vDisk auf einer xfs liegt oder eine xfs vDisk auf btrfs, spielt überhaupt keine Rolle. Das einzige was überhaupt Sinn macht, wäre ein Wechsel auf Verzeichnis/Directory. Dann landen die Docker Dateien 1:1 auf der Disk, ohne die vDisk dazwischen. Außerdem hat man ab dann keine Größenbeschränkung mehr bzw. unnötigen Platzverbrauch, weil es eben keine vDisk mit vordefinierter Größe gibt.
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