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Systemfrage Unraid oder Proxmox

Featured Replies

 

Hallo,

Da meine Synology einen relativ alten Kernel hat laufen auf dieser nicht mehr alle Docker Container. Zudem ist die Virtualisierung eines Windows Systems darin nicht sehr performant.

Entsprechend überlege ich mir nun wie ich für meinen Bedarf alles erneuern könnte.

Was ich benötige:

1. Docker support.
2. Eine Windows 11 Instanz innerhalb einer VM
3. Eine Möglichkeit jeden Docker Container und die Windows VM bei Bedarf über einen VPN (am Besten mit Killswitch) zu nutzen.
4. Von der Synology DSM würde ich die Filestation und die Surveillance Station vermissen.
4.1. Wenn ich mich soweit richtig informiert habe gibt es hierfür ein paar eine Möglichkeit die Synology DSM auch als VM zu nutzen das wäre für mich eine akzeptable Lösung
5. Auf der Synology läuft noch Jellyfin innerhalb eines Dockers. Ggf. native Lösung? Wäre aber zweitrangig.

So und nun stehe ich vor der Frage ob wir eher Proxmox oder Unraid in Frage kommt. Oder etwas gänzlich anderes?

Wäre über jede Hilfe sehr dankbar.

Ich stand Anfang des Jahres vor derselben Entscheidung.

Hab mir beide Systeme angesehen (und Truenas) und bin dann bei Unraid geblieben.

 

Der "Unraid" Faktor, sämtliche Daten per Paritätslaufwerk abgesichert zu haben und trotzdem nicht den (meiner Meinung und meinem Anspruch nach)

Irrsinns im Privatbereich eines Raidsystemes laufen zu lassen, hat mich dann überzeugt. Und sollte sogar eine Datenplatte incl der Paritätplatte ausfallen, sind die Daten der restlichen Platten noch immer verfügbar.

 

Docker geht wunderbar. Windows und DSM läuft wunderbar in einer VM. Zum Thema DSM/SS und VM such mal nach "auxilium arc loader" bei Google ;)

 

-faxxe

 

Meine Entscheidung ist damals aus folgenden Gründen zu Gunsten Unraid ausgegangen:

 

1. Weniger Stromverbauch, da nur die Platten laufen müssen, auf der die aktuelle Datei liegt. Das ist mit Proxmoxx und einem Raid nicht möglich.

2. Einfache Erweiteung des Speichers. Dabei kommt es nur darauf an, dass jede weitere Platte nicht grösser als die Paritätplatte (wenn vorhanden) sein kann. Natürlich kann auch diese jederzeit durch eine neue grössere getauscht werden.

3. Der Community Store der viele gute fertig konfigurierte Apps anbietet.

 

Proxxmoxx würde ich dann nehmen, wenn Strom eine untergeordnete Rolle spielt und vor allem ich eher viele VM laufen lassen will. 

 

Ich benutze beides. Unraid als reines NAS System (ASRock Q2900-ITX, 1TB SSD Cache, 14TB Parity, 2x 5TB Daten, Freigaben über SMB, 11 Watt idle) und Proxmox (Lenovo ThinkCentre M710q mit i5-7500T, 1TB NVMe, 5 Watt idle) wegen LXC, das ich angenehmer finde für diesen Einsatzzweck als Docker.

Ich hatte mir auch das Gigabyte MJ11-EC1 mit AMD EPYC 3151 besorgt um nur noch Unraid zu benutzen, aber nach zwei Tagen hatte ich es nicht geschafft die Platten in den Spin Down zu bekommen und außerdem hatte Jellyfin sporadisch und über einen längeren Zeitraum 100% CPU Last verursacht.

  • 7 months later...
On 11/10/2023 at 2:02 PM, martinriedel said:

Ich benutze beides. Unraid als reines NAS System (ASRock Q2900-ITX, 1TB SSD Cache, 14TB Parity, 2x 5TB Daten, Freigaben über SMB, 11 Watt idle) und Proxmox (Lenovo ThinkCentre M710q mit i5-7500T, 1TB NVMe, 5 Watt idle) wegen LXC, das ich angenehmer finde für diesen Einsatzzweck als Docker.

Ich hatte mir auch das Gigabyte MJ11-EC1 mit AMD EPYC 3151 besorgt um nur noch Unraid zu benutzen, aber nach zwei Tagen hatte ich es nicht geschafft die Platten in den Spin Down zu bekommen und außerdem hatte Jellyfin sporadisch und über einen längeren Zeitraum 100% CPU Last verursacht.

 

Könnte man nicht einfach Proxmox auf die Hardware installieren und eine NVME zuweisen und in einer VM Unraid installieren mit den restlichen Platten als NAS? Dann würde doch der Stromverbrauch auch recht gering sein bzw. die HDDs runterfahren, wenn die nicht benötigt werden. Korrekt?

 

Wie sich das ganze mit TrueNAS und dem Stromverbrauch auswirkt wüsste ich auch gerne :)

7 hours ago, UNRA1DUser said:

Könnte man nicht einfach Proxmox auf die Hardware installieren und eine NVME zuweisen und in einer VM Unraid installieren mit den restlichen Platten als NAS? Dann würde doch der Stromverbrauch auch recht gering sein bzw. die HDDs runterfahren, wenn die nicht benötigt werden. Korrekt?

 

mal abgesehen davon das passthrough gerne issues verursacht (vor allem dann bei spindown ...), warum sollte man dies machen ?

 

Unraid ist nativ

NAS

Docker Host

VM Host

LXC Host (nicht LXCD)

 

Proxmox ist nativ

VM Host

LXC(D) Host

                  

Docker > muss virtualisiert werden, erst ne VM oder ne LXC, dann darin Docker Host installieren, dann da die Dockers ...

NAS > muss virtualisiert werden, meist ne VM mit nem NAS OS und dann passthrough der Platten, USB ...

 

 

wenn man nur VM's oder LXC laufen lassen will, ist die (kostenfreie) prox Lösung in Ordnung, aber wenn ein NAS dazu soll ... macht das keinen Sinn, schon gar nicht wenn man sich dann ein (nicht kostenfreies) OS wie Unraid virtualisieren will was bereits alles nativ bietet ...

 

Man baut sich Probleme und Hürden ein ... wenn jemandem Unraid zu teuer ist oder man alles for free haben will, ja, dann kann man so etwas basteln, prox als Host, Truenas, OMV, was auch immer als NAS VM dann ... aber sonst ist es meiner persönlichen Meinung nach sinnfrei ...

 

Beide nutzen auch die gleiche VM Base Engine, KVM qemu ... performance technisch gibt sich das auch nichts, aber jedem das Seine ;)

On 11/10/2023 at 2:02 PM, martinriedel said:

wegen LXC

Du hast vermutlich noch nicht gesehen das es LXC auch für Unraid gibt.

1 hour ago, alturismo said:

mal abgesehen davon das passthrough gerne issues verursacht (vor allem dann bei spindown ...), warum sollte man dies machen ?

 

Unraid ist nativ

NAS

Docker Host

VM Host

LXC Host (nicht LXCD)

 

Proxmox ist nativ

VM Host

LXC(D) Host

                  

Docker > muss virtualisiert werden, erst ne VM oder ne LXC, dann darin Docker Host installieren, dann da die Dockers ...

NAS > muss virtualisiert werden, meist ne VM mit nem NAS OS und dann passthrough der Platten, USB ...

 

 

wenn man nur VM's oder LXC laufen lassen will, ist die (kostenfreie) prox Lösung in Ordnung, aber wenn ein NAS dazu soll ... macht das keinen Sinn, schon gar nicht wenn man sich dann ein (nicht kostenfreies) OS wie Unraid virtualisieren will was bereits alles nativ bietet ...

 

Man baut sich Probleme und Hürden ein ... wenn jemandem Unraid zu teuer ist oder man alles for free haben will, ja, dann kann man so etwas basteln, prox als Host, Truenas, OMV, was auch immer als NAS VM dann ... aber sonst ist es meiner persönlichen Meinung nach sinnfrei ...

 

Beide nutzen auch die gleiche VM Base Engine, KVM qemu ... performance technisch gibt sich das auch nichts, aber jedem das Seine ;)

Danke dir für die Infos! Ich werde definitiv bei Unraid bleiben. Wollte nur meinen Senf zu diesem Topic geben und mein Wissen erweitern. Für mich hat Unraid alles was es braucht und mein riesen Server läuft entspannt im idle auf 10-13 W. 

On 6/15/2024 at 6:13 AM, ich777 said:

Du hast vermutlich noch nicht gesehen das es LXC auch für Unraid gibt.

Doch doch, mittlerweile ja. Hatte aber noch keine Zeit komplett auf Unraid umzusteigen

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