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SSD Setup mit Unraid 7 (Homeserver/Homeassistant mit ThinkCentre m910q)

Featured Replies

Hallo in die Runde,

 

ich habe folgende Hardware: Lenovo ThinkCentre m910q (I5-6500T), Anschlüsse:

  • 1x NVMe
  • 1x SATA
  • Diverse USB 3.0

 

Mögliche (derzeit ungenutzte) Festplatten:

  • 1x NVMe 256 GB SSD
  • 2x SATA 256 GB SSD
  • 1x SATA 512 GB SSD
  • (2x SATA 512 GB HDD)

 

Ich würde gerne erreichen: Einstieg in Homeserver, z.B.

  • z.B. AdGuard
  • VM mit Homeassistant (HA OS Installation, um AdOns installieren zu können, später dann ggf. Influx-DB mit Grafana)
  • NAS zur Speicherung von Daten - benötigt wird nicht viel Platz, schön wäre wenn die Daten auch bei Festplattendefekt nicht verloren gehen, muss aber nicht Highend sein.
  • Ggf. temporär mal zweite VM, um mit Homeassistant etwas zu testen, bevor im "Livesystem" umgestellt wird (wenn die Hardware das leisten kann)

 

Da der m910q lediglich zwei interne Anschlüsse (1xNVMe, 1xSATA) hat und ich maximal über USB "erweitern" würde, sind die Möglichkeiten etwas limitiert.

 

Nun überlege ich, was möglich und eine vernünftige Konfiguration ist. So wie ich es verstanden habe, ist mit Unraid 7 beta ohne Array ein SSD-Pool möglich. Da ich noch ganz am Anfang von Unraid stehe, bin ich mir unsicher und wäre über eure Einschätzung / Tipps dankbar - auch, ob meine Ideen überhaupt (sinnvoll und) umsetzbar sind, wie z.B. ausschließlich SSD.

 

Folgende Konstellationen habe ich im Kopf:

 

1. Ausschließlich SSD Cache:

  • Pool (Raid1) mit 1xNVMe 256 GB und 1xSATA 256 GB SSD

Vorteile:

  • Interne Anschlüsse werden verwendet, keine USB-Platten o.ä.
  • Daten sind kontinuierlich redundant vorhanden

Nachteile:

  • SATA SSD bremst dann vermutlich Geschwindigkeit der NVMe SSD aus
  • Überschaubarer Speicherplatz, würde aber sicher erstmal reichen

 

Geht das / ist das sinnvoll, also SSD Cache mit RAID1?

 

2. SSD Cache und SSD-Pool

  • 1xNVMe 256 GB als Cache
  • Pool (Raid1) mit 1xSATA 256 GB SSD und 1xUSB 3.0 256 GB SSD

Vorteile:

  • NVMe Geschwindigkeit würde genutzt
  • Wenn Fehlerquelle USB eintritt, sind Daten auf interner SSD noch vorhanden

Nachteile:

  • Cache ist nicht redundant. Bis Mover läuft, können Daten verloren gehen
  • USB SSD nicht ideal, da USB zusätzliche Fehlerquelle

 

3. SSD Cache und HDD-Pool:

  • Cache-Pool (Raid1): 1xNVMe 256 GB und 1xUSB 3.0 256 GB SSD
  • Daten-Pool (Raid1 oder Parity): 1xSATA 500 GB HDD und 1xUSB 3.0 500 GB HDD

Vorteile:

  • Cache-Pool ist redundant und sorgt für Geschwindigkeit
  • Daten-Pool ist redundant
  • Über USB (Fehlerquelle) sind lediglich die Redundanzen angeschlossen
  • Mehr Speicherplatz

Nachteile:

  • Cache-Pool SATA SSD bremst NVMe vermutlich aus
  • 2 Platten über USB (Fehlerquelle) angeschlossen
  • Vermutlich durch HDD mehr Stromverbrauch, als ausschließlich mit SSD

 

Sonstiges:

  • Insgesamt brauche ich nicht unbedingt sehr viel Speicher, da es nicht um große Dateien, wie z.B. Filme o.ä. geht
  • Je schneller, desto schöner, aber: Da (zumindest erstmal) nicht häufig und keine großen Datenmengen anfallen, ist vermutlich SATA SSD Geschwindigkeit schon mehr als genug.

 

Aktuell schwanke ich zwischen 1. und 2., da:

  • 1. vermutlich am einfachsten und ohne USB, schnell genug (SATA SSD), Daten redundant und Speicherplatz OK.
  • 2. Schneller durch Cache, bisschen mehr Speicherplatz, wenn z.B. Docker und VM auf NVMe SSD läuft, Mover alle Stunde die Daten auf die anderen SSD´s schiebt, Docker config usw. auf SATA SSD abgelegt sind, dann sind die Daten auch einigermaßen redundant. Dafür aber USB-SSD. Bin mir hier noch unsicher, wie das später mit InfluxDB für Homeassistant dann funktioniert, also ob dann z.B. InfluxDB in VM (und damit auf nicht redundanter Cache-NVMe liegt, aber über Backups in SATA-SSDs) abgelegt wird oder ob man da dann den SATA SSD-Pool dafür direkt nutzen kann.

 

Was meint ihr dazu? Klingt das sinnvoll? Geht etwas, z.B. nur SSD oder SSD-Pool überhaupt nicht?

 

Danke für eure Hilfe!

Martin
 

3 hours ago, .-_MADdin_-. said:

Was meint ihr dazu? Klingt das sinnvoll? Geht etwas, z.B. nur SSD oder SSD-Pool überhaupt nicht?

 

Naja, du hast dich ja informiert und eingelesen.

 

geht das alles in den Kombis, technisch, klar, empfohlen, weißt du ja selbst ... USB kann halt gerne ...

 

wenn du Stabilität und Redundanz willst, bleibt ja nur nvme und SSD im Raid1 und den Rest per USB dran und hoffen ...

 

es gibt auch PCIe nvme > Sata Karten, dann verzichtest du halt auf die nvme performance (was ja eh passieren würde bei Raid1) und kannst aber alle SSD's sauberer anschließen ... was in Summe wahrscheinlich die bessere Option wäre sofern du das verbaut und angeschlossen bekommst.

 

wenn halt USB im Array crashed ... bleibt halt alles stehen ... wenn du das ausschließen willst, nimm nur die raid1 Kombi als pool, die USB disks alle als separate unassigned devices und verteile darauf die Daten, skaliere backups, usw usw ... wenn eine UAD aussteigt (wegen USB) dann läuft aber alles weiter und deine Dockers, VM, ... bleiben an.

 

Empfehlung wirst du hierfür nicht bekommen, support würde ich auch nicht drauf bauen da USB ...

  • Author
4 hours ago, alturismo said:

Naja, du hast dich ja informiert und eingelesen.

 

geht das alles in den Kombis, technisch, klar, empfohlen, weißt du ja selbst ... USB kann halt gerne ...

 

wenn du Stabilität und Redundanz willst, bleibt ja nur nvme und SSD im Raid1 und den Rest per USB dran und hoffen ...

 

es gibt auch PCIe nvme > Sata Karten, dann verzichtest du halt auf die nvme performance (was ja eh passieren würde bei Raid1) und kannst aber alle SSD's sauberer anschließen ... was in Summe wahrscheinlich die bessere Option wäre sofern du das verbaut und angeschlossen bekommst.

 

wenn halt USB im Array crashed ... bleibt halt alles stehen ... wenn du das ausschließen willst, nimm nur die raid1 Kombi als pool, die USB disks alle als separate unassigned devices und verteile darauf die Daten, skaliere backups, usw usw ... wenn eine UAD aussteigt (wegen USB) dann läuft aber alles weiter und deine Dockers, VM, ... bleiben an.

 

Empfehlung wirst du hierfür nicht bekommen, support würde ich auch nicht drauf bauen da USB ...

 

Hallo und vielen Dank für die Infos! Wollte nun verschiedene Dinge einfach mal ausprobieren, so z.B. die USB-Platte unmounted für Backups nutzen. Leider hat davon bisher nicht viel funktioniert. So hatte ich z.B.

  • Nach der Installation und ersten Versuchen Shares, die auf bereits gelöschte und entfernte Test-Pools zeigten, die ich aber nicht löschen konnte
  • Eine Festplatte im Pool, bei der SMART-Error im Dashbaord stand, aber kein SMART-Error auf der "Detailseite" der Festplatte im Log und ein SMART-Check zeigte auch keine Fehler - auch nach Neustart identisches Verhalten.

Nachdem dann diverse Themen aufkamen, vorhin alles nochmal frisch installiert. Nach Passwortvergabe kein Login mehr möglich, blieb auf Anmeldemaske hängen, keine Fehlermeldung, nichts. Nochmal frisch installiert usw., gleiches Verhalten. Mit Cookies für Unraid löschen ging es wieder.


Leider zeigt Unraid mir nach wie vor bei der SSD (USB) - darüber könnte ich ja, wie oben beschrieben, später Backups machen, noch immer "SMART error" - egal ob gemounted, formatiert, unmounted etc., immer SMART Error.

 

image.png.0488c3037b67cb1af3b236a2a6ac9a9a.png

 

Bei der Festplatte selbst aber steht - zumindest wie ich es verstehe - ebenfalls noch immer nichts von irgendwelchen Fehlern:

 

image.png.bfc676a0b973960a0de1db25c671bb6c.png

 

Log sagt crc error count:

 

image.thumb.png.ce0128e996c455e0ef38b76f074c90f4.png

 

Folgendes blieb leider ohne Erfolg:

Festplatte mounten, unmounten, formatieren, USB-SATA-Kabel wechseln (mit beiden Funktioniert die SSD an einem Windows und an einem Linux-PC), System nach erster Installation zwei Mal komplett neu aufgesetzt.

 

Hat jemand eine Idee, was sich hinter dem crc error und den - aus meiner Sicht widersprüchlichen - SMART Fehler-/Nicht-Fehlermeldungen verbirgt, was ich da falsch mache oder noch machen könnte oder ist das vielleicht ein Thema von der 7 Beta?

Danke und Grüße,
Martin

 

 

image.png

Edited by .-_MADdin_-.

1 hour ago, .-_MADdin_-. said:

Hat jemand eine Idee, was sich hinter dem crc error und den - aus meiner Sicht widersprüchlichen - SMART Fehler-/Nicht-Fehlermeldungen verbirgt

CRC Error sind idr physische Verbindungsprobleme. Häufig ein nicht ganz eingerastet es SATA Kabel oä. Ganz selten hat tatsächlich der Controller einen Weg 

Aber und deswegen sieht es für dich widersprüchlich aus: der Zähler ist ein lifetime Zähler. Wird also durch reboot, Neuinstallation whatever NICHT zurückgesetzt. Somit kann jetzt gerade alles in bester Ordnung sein aber irgendwann (ggfs auch vor langer Zeit) gab es da Mal ein Problem.

Den Zähler einfach im Auge behalten. Bleibt die Anzahl konstant einfach ignorieren 

Du kannst durch klicken auf den Daumen UNRAID übrigens auch zu selbigen überreden 

Edited by jj1987

  • Author
2 minutes ago, jj1987 said:

CRC Error sind idr physische Verbindungsprobleme. Häufig ein nicht ganz eingerastet es SATA Kabel oä. Ganz selten hat tatsächlich der Controller einen Weg 

Aber und deswegen sieht es für dich widersprüchlich aus: der Zähler ist ein lifetime Zähler. Wird also durch reboot, Neuinstallation whatever NICHT zurückgesetzt. Somit kann jetzt gerade alles in bester Ordnung sein aber irgendwann (ggfs auch vor langer Zeit) gab es da Mal ein Problem.

Den Zähler einfach im Auge behalten. Bleibt die Anzahl konstant einfach ignorieren 

Du kannst durch klicken auf den Daumen UNRAID übrigens auch zu selbigen überreden 

Gut zu wissen zum Hintergrund. Aus meiner Sicht hatte ich Verbindungsprobleme vermeintlich ausgeschlossen, da zwei Kabel (gut, können auch beide defekt sein), unterschiedliche USB-Anschlüsse und sogar noch auf zwei zusätzlichen PC´s (Linux und Win, aber gut, die zeigen den Fehler halt nicht von alleine an) getestet.

 

Ah, dann bleibt der Count bzw. erhöht sich im schlimmsten Fall, verstehe - wusste ich nicht... Habe gerade über den Daumen geklickt und nun wird die Platte als healthy (auch nach Reeboot bzw. bei unverändertem crc count) angezeigt.

Super, vielen Dank! Dann probiere ich jetzt mal ein bisschen... 🙂

  • Community Expert

Ich würde kein RAID1 machen, sondern nur zeitnah auf die USB SSD sichern (die dann ein eigener Pool ist oder was auch immer). USB halte ich nicht für zuverlässig genug, um es in einem RAID1 zu haben. Du darfst dir das auch nicht so vorstellen, dass die bei Verbindungsproblemen, dann immer problemlos aus dem RAID fliegt. Das kann durchaus mal mit einem Crash enden.

 

20 hours ago, .-_MADdin_-. said:

Habe gerade über den Daumen geklickt und nun wird die Platte als healthy (auch nach Reeboot bzw. bei unverändertem crc count) angezeigt.

Beobachte das mal. Wenn du Pech hast, hast der USB Controller bereits diese Fehler verursacht. Die Fehleranzahl gehen übrigens leider nie mehr auf Null. SMART merkt sich das für immer. Das ist insbesondere dann ärgerlich, wenn man den Datenträger weiterverkaufen möchte. Viele wollen den dann nicht kaufen, weil sie von einem möglichen Defekt ausgehen (ist natürlich Quatsch).

  • Author
On 11/24/2024 at 4:08 PM, mgutt said:

Ich würde kein RAID1 machen, sondern nur zeitnah auf die USB SSD sichern (die dann ein eigener Pool ist oder was auch immer). USB halte ich nicht für zuverlässig genug, um es in einem RAID1 zu haben. Du darfst dir das auch nicht so vorstellen, dass die bei Verbindungsproblemen, dann immer problemlos aus dem RAID fliegt. Das kann durchaus mal mit einem Crash enden.

 

Hm, danke für die Info.

Hatte noch eine zweite 500 SSD gefunden und mich dann testweise entschieden für: Cache: 256 GB NVMe SSD (inkl. Docker, VMs usw. drauf) + 2 x 500 GB SSD (1x intern, 1x USB) im RAID 1

 

Mein Verständnis war: Cache schnell, 500 GB SSD auch OK und für RAID1 möglich und falls mit USB was ist, ausfällt oder es Probleme gibt, dann bekomme ich das angezeigt und kann z.B. Umstellen, USB-Platte / Kabel tauschen oder oder oder. Kurzum: Da USB SSD im RAID1 ist, könne ja eigentlich nicht viel passieren, da Daten redundant.

 

Jetzt frage ich mich natürlich schon, ob das der richtige Weg ist, wenn Unraid - sofern ich es richtig verstehe - bei einem Fehler der (USB-) SSD auch crashen kann! Und im Weiteren frage ich mich: Ist das auch bei zwei "internen" SSDs der Fall? Also auch bei intern keine Datensicherheit bei RAID1 und SSD mit Unraid oder ausschließlich bei USB?

 

Eigentlich hat mir Unraid bisher wirklich gut beim testen und rumspielen gefallen, bisher hat dann doch irgendwie (auch mit Unterstützung Community siehe oben) alles super funktioniert. Schneller Cache, Plattenplatz im RAID1, Homeassistant (OS in VM, auch da funktioniert eigentlich schon alles, wie z.B. ZigBee-Stick, Backups auf RAID1 Platten usw. usw.), AdGuard als Docker usw., läuft an sich alles prima, schnell genug etc. und ist auch als Neuling in dem Thema ganz gut machbar. Zudem gibt´s die Community usw.

 

Sieht etwa so aus:

 

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Paar Themen fehlen noch, wie z.B.:

  • 2FA oder alternativ Passkey für Unraid
  • Backups von Systemdateien, Backups Unraid Stick usw.

 

Quote

Beobachte das mal. Wenn du Pech hast, hast der USB Controller bereits diese Fehler verursacht. Die Fehleranzahl gehen übrigens leider nie mehr auf Null. SMART merkt sich das für immer. Das ist insbesondere dann ärgerlich, wenn man den Datenträger weiterverkaufen möchte. Viele wollen den dann nicht kaufen, weil sie von einem möglichen Defekt ausgehen (ist natürlich Quatsch).

 

Danke, behalte es im Auge! Bisher konnte ich da gar nichts mehr feststellen.

 

Was mir nur aufgefallen ist: AdGuard läuft als Docker. Router nutzt AdGuard in Docker von Unraid als DNS. Wenn Unraid neu startet, hängt sich alles auf, weil:

  • Unraid bei bzw. VOR dem starten die Lizenz prüfen will. Da aber damit AdGuard noch nicht läuft und damit bis zum Start in Unraid DNS-Anfragen ins leere laufen, startet Unraid gar nicht a la "kann die Lizenz nicht prüfen". Muss also Router DNS ändern, Unraid neu starten, dann Router DNS wieder ändern. Das wäre in der Konstellation dann natürlich nutzlos, kann ich mir so aber nicht vorstellen. Vermute, dass es irgendwie damit zu tun hat, dass ich eine Test-Lizenz von Unraid nutze.

Edited by .-_MADdin_-.

  • Community Expert
2 hours ago, .-_MADdin_-. said:

Jetzt frage ich mich natürlich schon, ob das der richtige Weg ist, wenn Unraid - sofern ich es richtig verstehe - bei einem Fehler der (USB-) SSD auch crashen kann!

 

Alles kann crashen. Nur ist USB eher dafür bekannt, daß es nicht immer dauerstabil ist. Wie ein Cache darauf reagiert, kann ich nicht sagen. Wenn unraid im Array bemerkt, daß ein Datenträger futsch ist (wenn es auch nur für wenigste Millisekunden passiert), reagiert unriad 'allergisch'.

In einem Array ohne Parity ist das Array dann defekt. Bei einem Array mit Parity wird dann emnuliert und man muß/kann dann von Hand versuchen das Array wieder zu komplettieren.

 

Und nein: usb ist bei unraid nicht der richtige/empfehlenswerte Weg.

Nimm alle internen Anschlüsse (SATA/M.2 NVMe) für Cache/Array und mache sporadisch Backups auf USB.

Das ist der (in meinen Augen) einzig gangbare Weg. Diese MiniPC mit eben sehr begrenzter ANzahl von geeigneten Schnittstellen sind eben für ein umfangreicheres NAS wenig bis gar nicht geeignet.

 

Es gibt aber auch andere Meinungen und Fälle, in denen USB stabil läuft. Ist eben (vielleicht?) Glückssache..

 

Solltest Du aber mit USB aufbauen und Instabilitäten bekommen, wird bei der Fehlersuche kaum jemand helfen (können).

 

 

2 hours ago, .-_MADdin_-. said:

Und im Weiteren frage ich mich: Ist das auch bei zwei "internen" SSDs der Fall? Also auch bei intern keine Datensicherheit bei RAID1 und SSD mit Unraid oder ausschließlich bei USB?

 

Alles kann ausfallen. Aber SATA/M.2 NVMe haben sich als erheblich stabiler gezeigt.

 

2 hours ago, .-_MADdin_-. said:

Was mir nur aufgefallen ist: AdGuard läuft als Docker. Router nutzt AdGuard in Docker von Unraid als DNS. Wenn Unraid neu startet, hängt sich alles auf,

 

Ich habe meiner Fritzbox zwar meinen AdGuard (seine IP) als primären DNS angegeben, aber da ich eben meinen AdGuard (oder das darunter liegende unraid) vielleicht auch mal restarten muß habe ich meinen Router als Sekundären DNS eine normale IP gegeben. Sollte Adguard also mal ausfallen, hängt sich kein System auf.

 

2 hours ago, .-_MADdin_-. said:
  • Unraid bei bzw. VOR dem starten die Lizenz prüfen will. Da aber damit AdGuard noch nicht läuft und damit bis zum Start in Unraid DNS-Anfragen ins leere laufen,

 

Also mein unraid (alte Lizenzen) prüft bei einer gekauften Version nichts. Das online Prüfen ist (war?) eine Funktion der Testlizenz.

a) stelle bei Deinem Router einen zweiten DNS server ein, dann sperrt da nichts.

b) wenn Du unraid nutzen willst, erwirb eine Lizenz (und benutze kein Online-unraid-cloudgeraffel).

 

 

Edited by DataCollector

  • Author
3 minutes ago, DataCollector said:

 

Alles kann crashen. Nur ist USB eher dafür bekannt, daß es nicht immer dauerstabil ist. Wie ein Cache darauf reagiert, kann ich nicht sagen. Wenn unraid im Array bemerkt, daß ein Datenträger futsch ist (wenn es auch nur für wenigste Millisekunden passiert), reagiert unriad 'allergisch'.

In einem Array ohne Parity ist das Array dann defekt. Bei einem Array mit Parity wird dann emnuliert und man muß/kann dann von Hand versuchen das Array wieder zu komplettieren.

 

Und nein: usb ist bei unraid nicht der richtige/empfehlenswerte Weg.

Nimm alle internen Anschlüsse (SATA/M.2 NVMe) für Cache/Array und mache sporadisch Backups auf USB.

Das ist der (in meinen Augen) einzig gangbare Weg. Diese MiniPC mit eben sehr begrenzter ANzahl von geeigneten Schnittstellen sind eben für ein umfangreicheres NAS wenig bis gar nicht geeignet.

 

Es gibt aber auch andere Meinungen und Fälle, in denen USB stabil läuft. Ist eben (vielleicht?) Glückssache..

 

Solltest Du aber mit USB aufbauen und Instabilitäten bekommen, wird bei der Fehlersuche kaum jemand helfen (können).

 

 

 

Alles kann ausfallen. Aber SATA/M.2 NVMe haben sich als erheblich stabiler gezeigt.


 

OK, klar, alles kann ausfallen, kaputtgehen usw. Nutze, wie beschrieben, Unraid 7 Beta und hatte das irgendwie so verstanden, dass bei der 7 beta:

  • Unraid hier gar kein Array benötigt; habe gar kein Array konfiguriert, also die Platten nicht als Array, sondern als Pool hinzugefügt (daher auch die 7 Beta) und daher auch keine Parity Disk
  • Datenpool mit 2 Platten und RAID1 --> 1 Platte fällt aus, raucht ab, hängt o.ä. ist kein Problem, da ja genau dafür der Datenpool mit RAID1 gemacht ist

Trifft das oben genannte - zumindest - auf Unraid 7 Beta und auf kein Array, sondern ausschließlich Pool mit (zwei SSDs und) RAID1 zu oder ist das intern dann doch intern wieder ein Array, da unten der Button auch sowas sagt, wie "array starten"?

 

Wollte eigentlich auch gar nicht soooo umfangreiches tun, sondern einfach ein bisschen was aus dem was hier noch herumliegt machen. Daher auch das geschilderte Setup. Wobei ich schon auch verstehe, dass die aktuell noch zweite RAID1 USB-Platte auch als BackUp-Platte dienen könnte.

 

Quote

Also mein unraid (alte Lizenzen) prüft bei einer gekauften Version nichts. Das online Prüfen ist (war?) eine Funktion der Testlizenz.

a) stelle bei Deinem Router einen zweiten DNS server ein, dann sperrt da nichts.

b) wenn Du unraid nutzen willst, erwirb eine Lizenz (und benutze kein Online-unraid-cloudgeraffel).

 

Super Hinweise, danke!

  • Mit "richtiger" Lizenz also erledigt. Habe am WE mal installiert zum testen/spielen. Wenn für meinen Fall am Ende alles passt, dann werde ich die Lizenz holen. Dafür ist ja auch die Testphase gedacht und nach 30 Tagen ist ja eh die Entscheidung fällig
  • Zweiten DNS habe ich gerade in den Router gepackt - hatte da irgendwie nicht geschaltet... Funktioniert damit jetzt auch, wenn AdGuard Docker pausiert / noch nicht an ist usw.
  • Community Expert
39 minutes ago, .-_MADdin_-. said:
  • Unraid hier gar kein Array benötigt; habe gar kein Array konfiguriert, also die Platten nicht als Array, sondern als Pool hinzugefügt (daher auch die 7 Beta) und daher auch keine Parity Disk

 

Ja, so habe ich es auch verstanden: unraid 7.x braucht kein Array. Es ist aber eben aktuell noch beta. Da kann immer was schief gehen.

 

39 minutes ago, .-_MADdin_-. said:
  • Datenpool mit 2 Platten und RAID1 --> 1 Platte fällt aus, raucht ab, hängt o.ä. ist kein Problem, da ja genau dafür der Datenpool mit RAID1 gemacht ist

 

Mir ist die Funktion dessen, was man als Raid1 bezeichnet schon klar.

Aber auch darin würde ich keine USB nutzen. Aber da ich nicht genau sagen kann wie sich ein USB im Raid1 eines Pools verhält schrieb ich auch, daß ich das eben nicht beurteilen kann. Ich würde im Produktivsystem kein USB für Datenträger im Array oder Pool nutzen. Nur in meinem tester-System habe ich einen USB Stick als Array. Aber das nenne ich nicht wirklich produktiv und würde ich auch keinem empfehlen, wenn es mehr als nur ein Array Dummy sein soll.

 

39 minutes ago, .-_MADdin_-. said:

Trifft das oben genannte - zumindest - auf Unraid 7 Beta und auf kein Array, sondern ausschließlich Pool mit (zwei SSDs und) RAID1 zu oder ist das intern dann doch intern wieder ein Array, da unten der Button auch sowas sagt, wie "array starten"?

 

Ich setze bisher kein unraid 7 beta ein.

Aus unraid 6.x stable kann ich sagen, daß ein Raid1 (zfs) sich nicht wie ein Array verhält.

Der Button wird mutmaßlich nur eine fehlende "Umbenennung" in der beta sein.

 

39 minutes ago, .-_MADdin_-. said:

Wollte eigentlich auch gar nicht soooo umfangreiches tun, sondern einfach ein bisschen was aus dem was hier noch herumliegt machen.

 

Tja, wenn ein Dreirad rumliegt macht es wenig Sinn damit einen LKW Anhänger ziehen zu wollen.

Du kannst so ein System wunderbar für ein paar Docker oder so nutzen,. Mit ausreichend großen Datenträgern auch als NAS mit eben dieser Kapazität der internen Datenträger. Aber dann noch einen (USB) Anhänger dran zu hängen... naja... kann gehen... ist Glückssache... aber das hatten wir ja schon.

 

39 minutes ago, .-_MADdin_-. said:

Daher auch das geschilderte Setup. Wobei ich schon auch verstehe, dass die aktuell noch zweite RAID1 USB-Platte auch als BackUp-Platte dienen könnte.

 

Ich verstehe bei der vorhanden Hardware Deine Fixierung auf Raid1 nicht.

Wenn es gewünscht wäre würde ich dann ein externes 'Hardwareraid' nehmen, welches sich selbst um seine Raidkonfiguration kümmert und sich unraid gegenüber nur als 1 normaler Datenträger ausgibt.

 

39 minutes ago, .-_MADdin_-. said:

Super Hinweise, danke!

  • Mit "richtiger" Lizenz also erledigt. Habe am WE mal installiert zum testen/spielen. Wenn für meinen Fall am Ende alles passt, dann werde ich die Lizenz holen. Dafür ist ja auch die Testphase gedacht und nach 30 Tagen ist ja eh die Entscheidung fällig

 

Ich weiß nicht, ob das noch geht, aber als ich mit Testlizenz angefangen habe konnte man nach den 30 Tagen noch bis zu 2x je 15 Tage dran hängen.

Bei den heutigen Preisen der Lizenzen muß ich sagen: man sollte es sich mit unraid wirklich genau überlegen. Die Preise empfinde ich nicht mehr als 'niedrig'.

Wenn es einem nach der Testphase gefällt: okay, dann ist es einem das auch wert.

Ich bin froh, daß ich mir noch ein paar Lizenzen zu den früheren Preisen gesichert habe.

 

Edited by DataCollector
Typo

  • Author
59 minutes ago, DataCollector said:

 

Ja, so habe ich es auch verstanden: unraid 7.x braucht kein Array. Es ist aber eben aktuell noch beta. Da kann immer was schief gehen.

 

 

Danke für deine Ausführungen! OK, klar kann bei beta auch immer was schief gehen. Mir ging es eher um die grundsätzliche Funktion von Unraid 7, da das ja vermutlich auch irgendwann stable sein wird.

 

Quote

Mir ist die Funktion dessen, was man als Raid1 bezeichnet schon klar.

Aber auch darin würde ich keine USB nutzen. Aber da ich nicht genau sagen kann wie sich ein USB im Raid1 eines Pools verhält schrieb ich auch, daß ich das eben nicht beurteilen kann. Ich würde im Produktivsystem kein USB für Datenträger im Array oder Pool nutzen. Nur in meinem tester-System habe ich einen USB Stick als Array. Aber das nenne ich nicht wirklich produktiv und würde ich auch keinem empfehlen, wenn es mehr als nur ein Array Dummy sein soll.

 

Davon bin ich ausgegangen. War ggf. missverständlich formuliert von mir. Was ich meinte war:

  • Wenn ich bei Unraid 7 beta kein Array nutze, sondern einen gespiegelten Pool, gibt es dann die gleichen Probleme, die du bei dem Array beschrieben hast, auch bei einem Pool in der Konfiguration, sprich eine von zwei RAID1 Platten weg --> Problematisch. Aber die Frage erübrigt sich, da du bisher die 7 beta nicht nutzt.
Quote

Tja, wenn ein Dreirad rumliegt macht es wenig Sinn damit einen LKW Anhänger ziehen zu wollen.

Du kannst so ein System wunderbar für ein paar Docker oder so nutzen,. Mit ausreichend großen Datenträgern auch als NAS mit eben dieser Kapazität der internen Datenträger. Aber dann noch einen (USB) Anhänger dran zu hängen... naja... kann gehen... ist Glückssache... aber das hatten wir ja schon.

 

Ich sehe das eher so: 

  • Habe zwei Reifen an einen Rahmen gesteckt und würde jetzt gerne noch einen Gepäckträger mit Korb ans "Fahrrad" dran schnallen. Es ist kein Ferrari, soll es auch nicht sein und klar, der Korb kann auch runterfallen... Wenn dabei nicht das Fahrrad explodiert, kann ich gut damit leben.
  • Nebenbei: Das "Dreirad" zieht den "LKW" gerade super und hat sogar noch ordentlich Reserven
  • Ja, genau wie von dir beschrieben hatte ich zwischenzeitlich auch schon überlegt mit der einen (internen) NAS-Platte
  • Wenn die zusätzliche USB-Platte eine Fehlerquelle ist, kann ich damit gut leben, sogar mit "Glückssache" - so lange eben Unraid bei einem Pool mit zwei Platten nicht dann anzunehmender weise crashed, wenn eine Platte (in meinem Beispiel USB) defekt o.ä. ist. Ja, theoretisch kann alles, aber muss auch nicht sein. Mir geht es darum das Prinzip von Unraid und die Wahrscheinlichkeiten der Szenarios zu verstehen.

Blödes Beispiel, bitte richtig verstehen: Theoretisch könnte es auch sein, dass ein Waschbär durchs gekippte Fenster klettert, ein Kabel anfrisst, mein Wasserkocher einen Kurzschluss hat und mit der Sicherung der ThinkClient aus geht - aber das Szenario ist halt eher unwahrscheinlich. Unangeschnallt Auto zu fahren dagegen wäre halt einfach dämlich, denn im Fehlerfall ist der Schaden einfach massiv größer.

 

Wenn ich also weiß, dass bei Unraid im Fehlerfall bei zwei gespiegelten SSDs im Pool das System mit hoher Wahrscheinlichkeit crashed, würde ich das natürlich lassen. Wenn ich weiß, dass USB anfälliger ist und theoretisch natürlich alles passieren kann, aber Unraid eben dafür gemacht ist, wenn bei zwei gespiegelten Platten eine ausfällt die Daten noch auf der laufenden zu haben, würde ich es probieren.

 

 

Quote

Ich verstehe bei der vorhanden Hardware Deine Fixierung auf Raid1 nicht.

Wenn es gewünscht wäre würde ich dann ein externes 'Hardwareraid' nehmen, welches sich selbst um seine Raidkonfiguration kümmert und sich unraid gegenüber nur als 1 normaler Datenträger ausgibt.


Denke nicht, dass ich da fixiert bin. Verstehe nur noch nicht so recht, dass es im Pool mit zwei gespiegelten Platten bei Unraid zu crashes kommen kann, wenn eine Probleme macht. Irgendwie dachte ich, dass es der Zweck sei, über den Weg Ausfallsicherheit herzustellen. 

 

Oder anders ausgedrückt, was ich einfach nicht verstehe ist:

  • Hat Unraid dann quasi grundsätzlich bei einem Pool mit zwei gespiegelten SSDs Probleme und crashed, wenn eine der beiden ausfällt
  • Oder hat Unraid da nur Probleme, wenn die ausfallende Platte oder eine der beide Platten an USB hängt
  • Oder ist bei Unraid bei zwei gespiegelten Platten im Pool eben noch alles da, wenn eine ausfällt, da es das Prinzip von Unraid und der Ausfallsicherheit ist - auch, wenn z.B. bei einer USB-Platte das Risiko eines Ausfalls dieser Platte wesentlich höher ist

Gute Idee mit dem externen Hardwreraid. Hatte auch schon drüber nachgedacht, nach einem gebrauchten Motherboard usw. bei eBay zu gucken usw., will aber eigentlich für den Start erstmal mit dem werkeln, was hier halt sonst eh nur herumliegen würde.

 

Quote

Ich weiß nicht, ob das noch geht, aber als ich mit Testlizenz angefangen habe konnte man nach den 30 Tagen noch bis zu 2x je 15 Tage dran hängen.

Bei den heutigen Preisen der Lizenzen muß ich sagen: man sollte es sich mit unraid wirklich genau überlegen. Die Preise empfinde ich nicht mehr als 'niedrig'.

Wenn es einem nach der Testphase gefällt: okay, dann ist es einem das auch wert.

Ich bin froh, daß ich mir noch ein paar Lizenzen zu den früheren Preisen gesichert habe.

Ah, sehr guter Hinweis, danke! Werde ich nochmal gucken. Ja, die Preise finde ich auch nicht niedrig. Genaugenommen hatte ich den Gedankengang in den nächsten Tagen - je nach Zeit - festzustellen, ob Unraid für mich für diesen speziellen Fall funktioniert und wenn, hatte ich auf ein gutes Black Friday Angebot gehofft. Mal sehen...

 

 

Edited by .-_MADdin_-.

  • Community Expert
4 hours ago, .-_MADdin_-. said:

Davon bin ich ausgegangen. War ggf. missverständlich formuliert von mir. Was ich meinte war:

  • Wenn ich bei Unraid 7 beta kein Array nutze, sondern einen gespiegelten Pool, gibt es dann die gleichen Probleme, die du bei dem Array beschrieben hast,

 

Wenn sich die USB Verbindung kurzzeitig verabschiedet kann eszu Problemen kommen. Wie ein Pool darauf reagiert, wenn einer der Raid1 Datenträger spontan für Millisekunden weg ist kann ich Dir nicht sagen. Der Logik nach müsste er in den Notbetrieb gehen und bei wiederkehren einen der Datenträger sofort wiueder reconstructen.

Sollte das wirklich passieren würde das bei mehrfachem Auftreten so langsam den Datenträger kaputtschreiben.

Beim Array ist das Verhalten eien Grundfunktion von unraid.

Im Pool mit Raid1 ist es keien Grundfunktion von unraid, soindern eien Funktion des Dateisystemes mit dem man das RAid1 aufbaut (zfs, btrfs...). Wie sich das in genau diesem Szenarion in dieser beta verhält weiß ich nicht.

 

Ich würde weiterhin keinen USB Datenträger in Array oder Pool einsetzen.

 

 

4 hours ago, .-_MADdin_-. said:

auch bei einem Pool in der Konfiguration, sprich eine von zwei RAID1 Platten weg --> Problematisch. Aber die Frage erübrigt sich, da du bisher die 7 beta nicht nutzt.

 

Das ist kein Verhalten, welches sich auf unraid direkt bezieht, sondern auf das Dateisystem, welches Du nutzt um ein Raid1 zu erstellen. Das wirst Du dann wohl selber ausprobieren müssen.

 

4 hours ago, .-_MADdin_-. said:
  • Habe zwei Reifen an einen Rahmen gesteckt und würde jetzt gerne noch einen Gepäckträger mit Korb ans "Fahrrad" dran schnallen. Es ist kein Ferrari, soll es auch nicht sein und klar, der Korb kann auch runterfallen... Wenn dabei nicht das Fahrrad explodiert, kann ich gut damit leben.

Und wenn das "Fahrrad" explodiert? Kannst Du damit auch gut leben?

 

4 hours ago, .-_MADdin_-. said:
  • Nebenbei: Das "Dreirad" zieht den "LKW" gerade super und hat sogar noch ordentlich Reserven

 

Das bezog sich nicht auf Leistungsfähigkeit der CPU, sondern auf das Überschreiten der Kapazität der eingebauten Datenträger.

Das es Mini PC mit mehr als genug Leistung für unraid hgibt ist klar. Aber wenn man 3eben mehr als die einbaubaren 2 Datenträger (in Deinem Fall) nutzen will wird eben der USB Anhänger angeschlossen. Und das ist eben unter unraid.... naja. Deine Sache.

 

 

4 hours ago, .-_MADdin_-. said:
  • Ja, genau wie von dir beschrieben hatte ich zwischenzeitlich auch schon überlegt mit der einen (internen) NAS-Platte

Interne NAS Festplatte im MiniPC? passt da eine 3,5inch rein oder hast Du da noch war uraltes aus der 2,5inch 10.000 Klasse?

Unraid braucht keine NAS/SERVER/Superduperfestplatte. Und bei SSDs sind Servermodelle (beispielsweise von Samsung) sogar als weniger energiesparend aufgefallen.

 

4 hours ago, .-_MADdin_-. said:

 aber Unraid eben dafür gemacht ist, wenn bei zwei gespiegelten Platten eine ausfällt die Daten noch auf der laufenden zu haben, würde ich es probieren.

 

unraid heisst unraid, weil es NICHT fuer raid gedacht ist. Raid wurde nur durch die Dateisysteme ermöglicht.

Viel Spaß beim Ausprobieren. Ich drücke Dir die Daumen, daß Du einer der Fälle bist, bei dem es problemlos läuft.

 

4 hours ago, .-_MADdin_-. said:

Denke nicht, dass ich da fixiert bin.

 

Dann wird es wohl so sein.

 

4 hours ago, .-_MADdin_-. said:

Verstehe nur noch nicht so recht, dass es im Pool mit zwei gespiegelten Platten bei Unraid zu crashes kommen kann, wenn eine Probleme macht. Irgendwie dachte ich, dass es der Zweck sei, über den Weg Ausfallsicherheit herzustellen. 

 

Siehe oben:

Im besten Falle läuft es super.

Im schlimmsten Falle kommt es zu dauerenden Reconstructvorgängen.

Oder eben irgendetwas dazwischen.

 

4 hours ago, .-_MADdin_-. said:

Gute Idee mit dem externen Hardwreraid.

 

Nicht das ich es mache, aber wenn. dann würde ich wohl sowas wie mein QNAP TR-004 oder so dran hängen und das als Raid1 oder 5 oder so nutzen.

 

4 hours ago, .-_MADdin_-. said:
  • Hat Unraid dann quasi grundsätzlich bei einem Pool mit zwei gespiegelten SSDs Probleme und crashed, wenn eine der beiden ausfällt
  •  

das hat nichts mit Unraid zu tun sondern du solltest die Frage stellen

 

wie verhält sich ein Raid1 wenn eine der platten ausfällt ...

 

meistens fällt das Raid1 dann einfach in den Read only mode ... womit wir zum Punkt kommen.

 

Wenn auf dem Pool Dienste wie Dockers, VM's, ... laufen ... und diese nichts mehr schreiben können, dann kannst du die Frage stellen

 

wie verhält sich Docker oder VM wenn das FS im read only mode ist ... es wird sicherlich crashen, stehenbleiben, ...

kurz, nicht mehr nutzbar sein ...

 

und das hat nichts mit "Unraid" zu tun sondern das ist bei jedem System so

 

4 hours ago, .-_MADdin_-. said:
  • Oder hat Unraid da nur Probleme, wenn die ausfallende Platte oder eine der beide Platten an USB hängt
  •  

auch hier, USB ist halt nicht wirklich dafür ausgelegt, kann gut gehen, kann ... und jetzt mal ernsthaft, du hast dich ja bereits informiert,

die Antworten kennst du ... teste es doch einfach, kannst ja auch mal zum Spaß simulieren, ziehe einfach eine USB disk des pools im laufenden Betrieb ab ...

dann siehst du was passiert, nichts anderes wie wenn der USB Controller auf dem Board, der USB Controller der externen disk, ... einfach mal aussteigt.

 

4 hours ago, .-_MADdin_-. said:
  • Oder ist bei Unraid bei zwei gespiegelten Platten im Pool eben noch alles da, wenn eine ausfällt, da es das Prinzip von Unraid und der Ausfallsicherheit ist - auch, wenn z.B. bei einer USB-Platte das Risiko eines Ausfalls dieser Platte wesentlich höher ist

 

die Redundanz ist vornehmlich dafür da direkt weiter an seine Daten zu kommen (read) ... wenn es denn elementar ist und keine Ausfallzeit möchte, aber nich unbedingt dafür da Dienste weiter auf single drive zu schreiben und zu hoffen ... mit etwas Glück und je nach FS läuft auch write teilweise mal weiter ...

 

dazu einlesen in die Funktionsweise von deinem gewünschten Raid, sei es btrfs oder zfs ... und was dahinter steckt, das hat erstmal nichts mit Unraid an sich zu tun sondern ist das grundsätzliche Verhalten der diversen Raids.

 

Und abschließend, du baust halt mit USB eine Fehlerquelle ein ... abgesehen von performance und co ... daher auch immer der Hinweis, nicht wundern wenn ... und keinen support erwarten wenn ... das gilt für alle Systeme wo man systemrelevante Daten per USB vorhält ...

  • Author
11 hours ago, DataCollector said:

 

Wenn sich die USB Verbindung kurzzeitig verabschiedet kann eszu Problemen kommen. Wie ein Pool darauf reagiert, wenn einer der Raid1 Datenträger spontan für Millisekunden weg ist kann ich Dir nicht sagen. Der Logik nach müsste er in den Notbetrieb gehen und bei wiederkehren einen der Datenträger sofort wiueder reconstructen.

Sollte das wirklich passieren würde das bei mehrfachem Auftreten so langsam den Datenträger kaputtschreiben.

Beim Array ist das Verhalten eien Grundfunktion von unraid.

Im Pool mit Raid1 ist es keien Grundfunktion von unraid, soindern eien Funktion des Dateisystemes mit dem man das RAid1 aufbaut (zfs, btrfs...). Wie sich das in genau diesem Szenarion in dieser beta verhält weiß ich nicht.

 

Ich würde weiterhin keinen USB Datenträger in Array oder Pool einsetzen.

 

 

 

Das ist kein Verhalten, welches sich auf unraid direkt bezieht, sondern auf das Dateisystem, welches Du nutzt um ein Raid1 zu erstellen. Das wirst Du dann wohl selber ausprobieren müssen.

 

Und wenn das "Fahrrad" explodiert? Kannst Du damit auch gut leben?

 

 

Das bezog sich nicht auf Leistungsfähigkeit der CPU, sondern auf das Überschreiten der Kapazität der eingebauten Datenträger.

Das es Mini PC mit mehr als genug Leistung für unraid hgibt ist klar. Aber wenn man 3eben mehr als die einbaubaren 2 Datenträger (in Deinem Fall) nutzen will wird eben der USB Anhänger angeschlossen. Und das ist eben unter unraid.... naja. Deine Sache.

 

 

Interne NAS Festplatte im MiniPC? passt da eine 3,5inch rein oder hast Du da noch war uraltes aus der 2,5inch 10.000 Klasse?

Unraid braucht keine NAS/SERVER/Superduperfestplatte. Und bei SSDs sind Servermodelle (beispielsweise von Samsung) sogar als weniger energiesparend aufgefallen.

 

 

unraid heisst unraid, weil es NICHT fuer raid gedacht ist. Raid wurde nur durch die Dateisysteme ermöglicht.

Viel Spaß beim Ausprobieren. Ich drücke Dir die Daumen, daß Du einer der Fälle bist, bei dem es problemlos läuft.

 

 

Dann wird es wohl so sein.

 

 

Siehe oben:

Im besten Falle läuft es super.

Im schlimmsten Falle kommt es zu dauerenden Reconstructvorgängen.

Oder eben irgendetwas dazwischen.

 

 

Nicht das ich es mache, aber wenn. dann würde ich wohl sowas wie mein QNAP TR-004 oder so dran hängen und das als Raid1 oder 5 oder so nutzen.

 

Danke für die ganzen Infos! Werde einfach etwas weiter spielen und sehen, wo die Reise hin führt. 

  • Author
11 hours ago, alturismo said:

das hat nichts mit Unraid zu tun sondern du solltest die Frage stellen

 

wie verhält sich ein Raid1 wenn eine der platten ausfällt ...

 

meistens fällt das Raid1 dann einfach in den Read only mode ... womit wir zum Punkt kommen.

 

Wenn auf dem Pool Dienste wie Dockers, VM's, ... laufen ... und diese nichts mehr schreiben können, dann kannst du die Frage stellen

 

wie verhält sich Docker oder VM wenn das FS im read only mode ist ... es wird sicherlich crashen, stehenbleiben, ...

kurz, nicht mehr nutzbar sein ...

und das hat nichts mit "Unraid" zu tun sondern das ist bei jedem System so

 

Ja, das war im Prinzip genau, was ich verstehen wollte. Wie funktioniert RAID1 (und gibts was spezielles bei Unraid, wenn überhaupt, zu beachten). Read only mode war mir z.B. gar nicht bewusst - muss mich da nochmal mehr einlesen, merke ich gerade.

Guter Punkt! Hatte Docker und VM bewusst komplett auf die Cache-Platte gelegt, damit das möglichst schnell ist und immer weiter läuft. Beispiel: Homeassistant VM auf cache Platte (komplett), automatisierter Export Datensicherung, z.B. 1x täglich von HA in Data-Pool Ordner homeAssistant (auch hier erstmal Cache und dann vom Mover auf Pool). Eben damit im Falle eines Crashes alles erstmal weiter läuft, auch wenn dann z.B. das Backaup von HA auf dem Cache-Laufwerk noch gemacht, aber dann nicht mehr in den Pool verschoben werden kann.

 

Quote

auch hier, USB ist halt nicht wirklich dafür ausgelegt, kann gut gehen, kann ... und jetzt mal ernsthaft, du hast dich ja bereits informiert,

die Antworten kennst du ... teste es doch einfach, kannst ja auch mal zum Spaß simulieren, ziehe einfach eine USB disk des pools im laufenden Betrieb ab ...

dann siehst du was passiert, nichts anderes wie wenn der USB Controller auf dem Board, der USB Controller der externen disk, ... einfach mal aussteigt.

 

Hatte tatsächlich gestern Nacht noch kurz (! nicht lange ohne Platte gewartet) probiert - USB-Platte im laufenden Betrieb raus, lief alles einfach stumpf weiter. Docker auf Cache-Platte mit AdGuard, VM auf Cache mit Homeassistant. Hatte zwar nicht versucht, dann nochmal Daten auf dem "Pool" mit der verbleibenden Platte zu speichern, aber lesen ging einwandfrei. Hat mich nur gewundert, dass Unraid bei der USB-Platte zwar keine temp, aber weiterhin ein grünes Lämpchen, einen Daumen hoch und "healthy" gezeigt hatte. Wenige Minuten später Platte wieder rein, temp wieder da., alles weiterhin grün. Daten, die ich dann noch schnell gespeichert habe, wurden noch per Mover auf Pool verschoben und waren auch jetzt weiterhin lesbar.

 

Aber du hast ja Recht: Ich kann ja einfach nochmal die USB-Platte abziehen und in Gänze alles checken, wie z.B. wie sieht man das, wie kann man benachrichtigt werden, kann man dann noch auf den Pool schreiben usw.

 

Denke, dass Grundsetup für mich steht: Vorhandene Hardware nutzen -> ThinkCentre, 1x Cache, 1xData + [1x Data für Pool oder 1x Backup] mit HA auf VM auf Cache, Docker AdGaurd auf Cache, Sicherung HA auf Cache und mit Mover auf Data (ggf. dann von da auf Backup USB) usw. 

 

Danke nochmals soweit an alle für den Support und die umfangreichen Antworten hier!

 

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