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Speed-Probleme 10 GbE

Featured Replies

Ich habe mir jetzt 2 10 GbE Karten verbaut und die per RJ-45 ASUS XG-C100C (V2 in Windows, V3 in UnRaid) direkt verbunden. Auf den UnRaid-Sever greife ich nun über meinen Windows PC über sie separate IP-Adresse zu. Laut OpenSpeedTest habe ich 3.329 Mbps im Download und 6.338 Mbps im Upload. Auch wenn das sicherlich noch besser gehen sollte (ich habe noch mal andere Kabel bestellt) irritiert mich eher, warum der Datentransfer so langsam ist.

 

Wenn ich direkt auf dem Server von Pool nach Pool kopiere, komme ich auf ungefähr 2 GB/s lesend und schreibend. Wenn ich aber von UnRaid übers Netzwerk auf meine SSD kopiere, dann schaffe ich nur ca. 180 MB/s. Und das komischerweise über die IP des 1 G-Netzwerkes, als auch über die IP des 10 G-Netzwerkes.

 

Wenn ich aber das 10 G-Netzwerktrenne schaffe ich nur knapp 100 MB/s. Damit würde ich feststellen, dass da mit dem Netzwerk auch irgendwas nicht stimmt, denn obwohl ich explizit mit der 1 G-IP zugreife verwendet der dann doch den höheren Speed, aber eben auch keine 10 G.

 

Stimmen meine Einstellungen?

 

image.thumb.png.214b3f2b9a8f16ce9631e80c38a7ed65.png

 

Irgendwas ist also falsch konfiguriert. Wenn ich den 1 G-Stecker abziehe dann geht es deutlich schneller.

 

Das habe ich in Windows für den 2. Adapter eingestellt:

 

image.png.bc8e9a769f5fe0ae73c11cf58a7e633d.png

Edited by Cannon

Solved by Cannon

Deaktiviere bonding, du willst schließlich nicht mehrere NICs zusammenschalten

 

Für die 10G-Verbindung zum Server brauchst du den DNS-Server nicht, ist ja schließlich eine P2P-Verbindung und die Kommunikation erfolgt über die IP-Adressen, z.B.: Netzlaufwerk für share a: \\192.178.1.6\share a

 

 

 

Edited by Enks

  • Author
28 minutes ago, Enks said:

Deaktiviere bonding, du willst schließlich nicht mehrere NICs zusammenschalten

Vielen Dank für den Hinweis. Habe ich gemacht.

 

Das Problem wird aber nicht gelöst. Und das, was ich oben noch nicht geschrieben hatte: Sobald ich das 1G-Netzwerk trenne ist das 10G-Netzwerk deutlich schneller. Was aber nur beim Filetransfer sichtbar wird. Wenn ich den Open-Speedtest mache, dann macht das abziehen der 1G-Verbindung keinen Unterschied und ist in beiden Fällen ähnlich/gleich schnell.

Edited by Cannon

  • Author
  • Solution

Ich habe das Problem nun gelöst:

  1. Ich habe die IP-Adresse der eth1 in den gleichen Adresskreis genommen, wie eth0. Wobei ich denke, dass da keinen Einfluss genommen hat.
  2. Ich habe eine Route in UnRaid hinzugefügt. Und zwar die Gleiche, die schon vorher auf br0 war. Nur das ich die Metrik 2 gesetzt habe und dann die alte mit Metrik 1 gelöscht habe. So hat die eth0 bzw. br0 die Metrik 2 und eth1 bzw. br1 die Metrik 1. Damit routet der, auch wenn ich direkt auf die IP von eth0 zugreife den Verkehr immer über eth1, wenn möglich.

Bei einer Dirktverbindung brauchst du "zwei getrennte Netzwerke"

Ich hab so eine Config ebenfalls im Server.

1) 1000MBit-LAN mit der IP 192.168.2.111 und 250 (WinPC und unraid)

2) 10GBit-LAN mit der IP 10.10.10.111 und 250 (WinPC und unraid)

 

ANSCHLIESSEND:

Unter Windows mußt du eine Netzwerkadresse hinzufügen, die dort hinzeigt, wo du hinkopieren willst

Ich hab vier solcher Verbindungen, die am unraid auf einen bestimmten Ordner zeigen:

 

1) Filme (\\10.10.10.250\Filme)

2) Serien (\\10.10.10.250\Serien)

3) Dokus (\\10.10.10.250\Dokus)

4) Musik (\\10.10.10.250\Musik)

 

Jede dieser Verbindungen läuft "nur" über die IP 10.10.10.x

 

Danach legt Windows einen Pfad an, der im Explorer wie ein Ordner erscheint, in den du direkt hineinkopieren kannst.

Wenn du also ein File auf diesen Ordner schiebst (per drag & drop), dann wird automatisch das 10GBit-LAN mit der IP 10.10.10.x verwendet.

Da gibts dann auch keine Konflikte.

In der Netzwerkumgebung hingegen wird "immer" das 1000MBit-Lan angezeit und auch verwendet, wenn man da was rüberkopiert.

Du mußt also diese beiden Netze getrennt behandeln - hoffe, das war verständlich...

Edited by Zonediver

1 hour ago, Cannon said:

Ich habe das Problem nun gelöst

 

?

Schaum mal meinen Beitrag oben...

Edited by Zonediver

  • Author
11 hours ago, Zonediver said:

Bei einer Dirktverbindung brauchst du "zwei getrennte Netzwerke"

Ich hab so eine Config ebenfalls im Server.

 

Das habe ich ja gemacht, siehe oben. Es funktioniert aber nach dem Schema so bei mir nicht. Das Prinzip ist zwar klar, es wird aber dennoch das andere Netzwerk genutzt, wie auch immer das technisch dahinter funktioniert. Mit der Einstellung der Metrik konnte ich das Problem lösen. Es ist jetzt egal, über welches ich gehe. Das schnellste wird priorisiert, da da die Metrik niedriger ist.

 

So richtig flott ist es dennoch nicht, weil die 10G nicht erreicht werden. Das ist aber ein Thema was ich hier selbst lösen muss und da kann mir das Forum nicht helfen. Da müsste ich dann alle Dosen, Verbindungen usw. prüfen und evtl. auch andere Dosen testen.

11 hours ago, Cannon said:

es wird aber dennoch das andere Netzwerk genutzt

...weil du "händisch" unter Windows eine Netzwerkadresse und den dazugehörigen Pfad anlegen mußt.

Die Betonung liegt dabei auf "per Hand"

 

grafik.png.f67b3eceaf061ad8310237ec83278b78.png

Edited by Zonediver

  • Author
7 minutes ago, Zonediver said:

...weil du "händisch" unter Windows eine Netzwerkadresse und den dazugehörigen Pfad anlegen mußt.

Verstehe ich nicht ganz. Die Verknüpfung erstelle ich doch immer, sonst kann dich da doch gar nicht drauf zugreifen. Wenn meine Verknüpfung in diesem Fall nur \\10.10.10.250 heißen würde und ich dann in den Pfad Movies browse wäre das doch das Gleiche. Oder habe ich gerade einen Gedankenfehler.

 

Das mit der Metrik oben funktioniert übrigens leider nur bis zum Neustart von UnRaid. Die manuell angelegten Routen verschwinden beim Neustart.

3 hours ago, Cannon said:

Die manuell angelegten Routen verschwinden beim Neustart.

 

Da "verschwindet" garnichts... das ist eine händisch angelegte Verknüpfung...

Ist der Ordner in der Verknüpfung nicht erreichbar, weil unraid down ist, dann kommt es zu einer Meldung, dass die Resource nicht erreichbar ist.

Ich würde vorschlagen, du arbeitest dich in die Netzwerk-Basics von Windows ein.

grafik.png.060bfb63881cd63805c8698c49c4dabb.png

Edited by Zonediver

  • Author
5 hours ago, Zonediver said:

Da "verschwindet" garnichts... das ist eine händisch angelegte Verknüpfung...

Du redest leider von ganze anderen Dingen. Die Routen, die man bei UnRaid in den Netzwerkeinstellungen festlegt verschwinden nach dem Neustart. Das hat erst einmal mit Windows nichts zu tun.

 

Und wie gesagt, wie ich Netzwerke verbinde ist mir bekannt. Nicht aber eventuelle Konfiguration, damit Windows nicht immer die 1. Netzwerkkarte verwendet. Denn auch, wenn ich dort die Metrik ändere und wenn ich direkt über die richtige IP zugreife. Es wird immer wieder das langsamere Netzwerk genommen.

21 minutes ago, Cannon said:

Und wie gesagt, wie ich Netzwerke verbinde ist mir bekannt. Nicht aber eventuelle Konfiguration, damit Windows nicht immer die 1. Netzwerkkarte verwendet. Denn auch, wenn ich dort die Metrik ändere und wenn ich direkt über die richtige IP zugreife. Es wird immer wieder das langsamere Netzwerk genommen.

Ich würde vorschlagen, Du lässt das mit den Metriken und Routing und belasst es bei L2:

einfach auf beiden Interfaces unterschiedliche Netzwerke konfigurieren, dann kann der client nicht über ein anderes Netzwerk (bzw Netzwerkkarte) auf den Server zugreifen, wenn Du die Shares per IP (nicht hostnamen) mountest. Dafür müsste ja irgendwer zwischen den Netzen routen. Wenn du nirgends routest, gibt es nur die definierten Wege.🤷‍♂️

  • Author
2 hours ago, _alo_ said:

Ich würde vorschlagen, Du lässt das mit den Metriken und Routing und belasst es bei L2:

einfach auf beiden Interfaces unterschiedliche Netzwerke konfigurieren, dann kann der client nicht über ein anderes Netzwerk (bzw Netzwerkkarte) auf den Server zugreifen, wenn Du die Shares per IP (nicht hostnamen) mountest. Dafür müsste ja irgendwer zwischen den Netzen routen. Wenn du nirgends routest, gibt es nur die definierten Wege.🤷‍♂️

Ja genau so mache ich das bzw. wollte ich das machen. Es geht aber nicht: Wenn beide Netzwerke verbunden (1G über den Switch, 10G direkt P2P) sind, dann ist das Netzwerk deutlich langsamer, als wenn ich das 1G - Netzwerk raus ziehe. Das ist ja mein Problem. Deshalb habe ich überhaupt erst den Versuch mit den Metriken gestartet.

 

Das betrifft aber nur das kopieren von Dateien. Mit einem Speed-Tester auf die IP geht das alles. Aber wenn ich Dateien kopiere eben nicht.

Edited by Cannon

22 minutes ago, Cannon said:

Ja genau so mache ich das bzw. wollte ich das machen. Es geht aber nicht: Wenn beide Netzwerke verbunden (1G über den Switch, 10G direkt P2P) sind, dann ist das Netzwerk deutlich langsamer, als wenn ich das 1G - Netzwerk raus ziehe. Das ist ja mein Problem. Deshalb habe ich überhaupt erst den Versuch mit den Metriken gestartet.

 

Das betrifft aber nur das kopieren von Dateien. Mit einem Speed-Tester auf die IP geht das alles. Aber wenn ich Dateien kopiere eben nicht.

dann zeig mal bitte genauer auf, was du machst: 

- ip konfig beider rechner

- wie kopierst du, wie hast du die shares gemountet?

 

Edit:

- ohne routing/bonding am unraid und wenn du entsprechende Netzlaufwerke auf die jeweilige IP(!) verbindest, kann das von Dir beschriebene eigentlich nicht passieren

- für die ptp Verbindung brauchst Du nur ein /30 Netz ohne DNS oder GW und ein direktes Kabel zwischen den Geräten ohne Switch 

Edited by _alo_

  • Author

Hier die ipconfig in Windows:

 

Ethernet-Adapter ASUS 10 GbE:

   Verbindungsspezifisches DNS-Suffix:
   Verbindungslokale IPv6-Adresse  . : fe80::7e8c:1593:3881:9fc9%10
   IPv4-Adresse  . . . . . . . . . . : 192.178.1.10
   Subnetzmaske  . . . . . . . . . . : 255.255.255.0
   Standardgateway . . . . . . . . . :

Ethernet-Adapter Intel 1 GbE:

   Verbindungsspezifisches DNS-Suffix:
   IPv6-Adresse. . . . . . . . . . . : 2003:ce:2f16:9400:2613:7207:4f10:b511
   Temporäre IPv6-Adresse. . . . . . : 2003:ce:2f16:9400:e1ef:3cff:b6e0:b89e
   IPv6-Adresse. . . . . . . . . . . : 2003:ce:2f20:de00:7147:328d:f4c2:6f3c
   Temporäre IPv6-Adresse. . . . . . : 2003:ce:2f20:de00:e1ef:3cff:b6e0:b89e
   IPv6-Adresse. . . . . . . . . . . : fd00::d322:817:3b93:a8b1
   Temporäre IPv6-Adresse. . . . . . : fd00::e1ef:3cff:b6e0:b89e
   Verbindungslokale IPv6-Adresse  . : fe80::4378:a98b:2b01:8c1c%7
   IPv4-Adresse  . . . . . . . . . . : 192.168.1.10
   Subnetzmaske  . . . . . . . . . . : 255.255.255.0
   Standardgateway . . . . . . . . . : fe80::ca0e:14ff:fe7d:e8a3%7
                                       192.168.1.1

Unbekannter Adapter OpenVPN Data Channel Offload for Surfshark:

   Medienstatus. . . . . . . . . . . : Medium getrennt
   Verbindungsspezifisches DNS-Suffix:

Ethernet-Adapter Bluetooth-Netzwerkverbindung:

   Medienstatus. . . . . . . . . . . : Medium getrennt
   Verbindungsspezifisches DNS-Suffix:

 

 

Hier die ifconfig in Linux:

 

br0: flags=4163<UP,BROADCAST,RUNNING,MULTICAST>  mtu 1500
        inet 192.168.1.6  netmask 255.255.255.0  broadcast 0.0.0.0
        ether 60:cf:84:ab:3c:78  txqueuelen 1000  (Ethernet)
        RX packets 13839340  bytes 281668599635 (262.3 GiB)
        RX errors 0  dropped 51166  overruns 0  frame 0
        TX packets 14373255  bytes 12401889150 (11.5 GiB)
        TX errors 0  dropped 0 overruns 0  carrier 0  collisions 0

br1: flags=4163<UP,BROADCAST,RUNNING,MULTICAST>  mtu 1500
        inet 192.178.1.6  netmask 255.255.255.0  broadcast 0.0.0.0
        ether cc:28:aa:6d:d4:f0  txqueuelen 1000  (Ethernet)
        RX packets 1189523  bytes 24384038682 (22.7 GiB)
        RX errors 0  dropped 0  overruns 0  frame 0
        TX packets 995344  bytes 17881831299 (16.6 GiB)
        TX errors 0  dropped 0 overruns 0  carrier 0  collisions 0

docker0: flags=4163<UP,BROADCAST,RUNNING,MULTICAST>  mtu 1500
        inet 172.17.0.1  netmask 255.255.0.0  broadcast 172.17.255.255
        ether 02:42:3c:23:f7:46  txqueuelen 0  (Ethernet)
        RX packets 433435  bytes 5615109161 (5.2 GiB)
        RX errors 0  dropped 0  overruns 0  frame 0
        TX packets 539080  bytes 9260030327 (8.6 GiB)
        TX errors 0  dropped 0 overruns 0  carrier 0  collisions 0

eth0: flags=4163<UP,BROADCAST,RUNNING,MULTICAST>  mtu 1500
        ether 60:cf:84:ab:3c:78  txqueuelen 1000  (Ethernet)
        RX packets 197723374  bytes 293977080068 (273.7 GiB)
        RX errors 0  dropped 143  overruns 0  frame 0
        TX packets 18757726  bytes 12743752742 (11.8 GiB)
        TX errors 0  dropped 0 overruns 0  carrier 0  collisions 0

eth1: flags=4163<UP,BROADCAST,RUNNING,MULTICAST>  mtu 1500
        ether cc:28:aa:6d:d4:f0  txqueuelen 1000  (Ethernet)
        RX packets 17255163  bytes 25270787442 (23.5 GiB)
        RX errors 0  dropped 32  overruns 0  frame 0
        TX packets 12858620  bytes 18522448203 (17.2 GiB)
        TX errors 0  dropped 0 overruns 0  carrier 0  collisions 0

lo: flags=73<UP,LOOPBACK,RUNNING>  mtu 65536
        inet 127.0.0.1  netmask 255.0.0.0
        inet6 ::1  prefixlen 128  scopeid 0x10<host>
        loop  txqueuelen 1000  (Local Loopback)
        RX packets 35843  bytes 3393578 (3.2 MiB)
        RX errors 0  dropped 0  overruns 0  frame 0
        TX packets 35843  bytes 3393578 (3.2 MiB)
        TX errors 0  dropped 0 overruns 0  carrier 0  collisions 0

veth1d5082d: flags=4163<UP,BROADCAST,RUNNING,MULTICAST>  mtu 1500
        inet6 fe80::bc1b:13ff:fe0f:7dc7  prefixlen 64  scopeid 0x20<link>
        ether be:1b:13:0f:7d:c7  txqueuelen 0  (Ethernet)
        RX packets 0  bytes 0 (0.0 B)
        RX errors 0  dropped 0  overruns 0  frame 0
        TX packets 2267  bytes 510320 (498.3 KiB)
        TX errors 0  dropped 0 overruns 0  carrier 0  collisions 0

veth2de1e81: flags=4163<UP,BROADCAST,RUNNING,MULTICAST>  mtu 1500
        inet6 fe80::4caf:baff:fe22:b1dd  prefixlen 64  scopeid 0x20<link>
        ether 4e:af:ba:22:b1:dd  txqueuelen 0  (Ethernet)
        RX packets 53001  bytes 20202853 (19.2 MiB)
        RX errors 0  dropped 0  overruns 0  frame 0
        TX packets 48652  bytes 15962642 (15.2 MiB)
        TX errors 0  dropped 0 overruns 0  carrier 0  collisions 0

vethecf13b8: flags=4163<UP,BROADCAST,RUNNING,MULTICAST>  mtu 1500
        inet6 fe80::641a:b9ff:fe58:db82  prefixlen 64  scopeid 0x20<link>
        ether 66:1a:b9:58:db:82  txqueuelen 0  (Ethernet)
        RX packets 0  bytes 0 (0.0 B)
        RX errors 0  dropped 0  overruns 0  frame 0
        TX packets 2251  bytes 508338 (496.4 KiB)
        TX errors 0  dropped 0 overruns 0  carrier 0  collisions 0

virbr0: flags=4099<UP,BROADCAST,MULTICAST>  mtu 1500
        inet 192.168.122.1  netmask 255.255.255.0  broadcast 192.168.122.255
        ether 52:54:00:3a:76:06  txqueuelen 1000  (Ethernet)
        RX packets 0  bytes 0 (0.0 B)
        RX errors 0  dropped 0  overruns 0  frame 0
        TX packets 0  bytes 0 (0.0 B)
        TX errors 0  dropped 0 overruns 0  carrier 0  collisions 0

vnet2: flags=4163<UP,BROADCAST,RUNNING,MULTICAST>  mtu 1500
        inet6 fe80::fc54:ff:fe23:63c  prefixlen 64  scopeid 0x20<link>
        ether fe:54:00:23:06:3c  txqueuelen 1000  (Ethernet)
        RX packets 314971  bytes 107834263 (102.8 MiB)
        RX errors 0  dropped 0  overruns 0  frame 0
        TX packets 542360  bytes 111454459 (106.2 MiB)
        TX errors 0  dropped 0 overruns 0  carrier 0  collisions 0

 

Zugriff aufs 10 GbE über Windows mittels z.B. \\192.178.1.6\temp

 

Bewusst ist mir natürlich, dass nur die Cache die volle Geschwindigkeit bringt. Deshalb werden nur Freigaben getestet, die entweder Cache -> Array oder nur Cache sind. Wobei Cache hier den Pool meint, was aber auch innerhalb von UnRaid nicht überall ganz logisch beschriftet ist. Denn eigentlich müsste es Pool -> Array heißen. Und auch hier nur schreibend zu UnRaid oder lesend aus dem Pool. Das ist nur noch mal zum verdeutlichen, dass ich das Thema beachtet habe. ;-)

 

Kopieren in Windows tue ich mit TeraCopy. Das zeigt den Speed beim kopieren auch vernünftig an.

 

sieht soweit gut/richtig aus, bis auf, dass Du auf deinem 10G Interface bridging enabled hast, wofür?

 

btw:

um Problemen aus dem Weg zu gehen, würde ich aber zwingend auf private RFC1918 Adressen setzen!!

also 10.0.0.0/8, 172.16.0.0/12 oder 192.168.0.0/16

 

das Netz 192.178.0.0/15 ist Google zugeteilt ;)

 

zum Vergleich mal meine Unraid-Konfig (2,5G LAN + 10G ptp Verbindung zur workstation):

eth0: image.png.ae8d133d67f3e68d54b2defeb7116a92.png   eth1:image.png.0996d3b06f11fd73d8bf8e5224fe0908.png

edit: das "enable vlan=yes" beim eth1 bitte ignorieren, das brauchst du nicht. Das kommt noch vom Testen und ich hab's nur noch nicht wieder rausgenommen...

 

image.png.4e1efa7e0a31c1c4323cbfbba11beb05.png

 

image.thumb.png.b0cf18c4e961d3cdbdd95a08f2f8adb3.png

Edited by _alo_

  • Author
8 hours ago, _alo_ said:

sieht soweit gut/richtig aus, bis auf, dass Du auf deinem 10G Interface bridging enabled hast, wofür?

 

btw:

um Problemen aus dem Weg zu gehen, würde ich aber zwingend auf private RFC1918 Adressen setzen!!

also 10.0.0.0/8, 172.16.0.0/12 oder 192.168.0.0/16

Habe ich jetzt beides geändert. Problem ist leider noch nicht gelöst. Ich komme ca. auf 115 MB/s und das bei Nutzung der 10 GbE. Ziehe ich die 1 GbE ab, gehts wie gesagt schneller.

 

8 hours ago, _alo_ said:

zum Vergleich mal meine Unraid-Konfig (2,5G LAN + 10G ptp Verbindung zur workstation):

 

Bis auf das Bridging sieht es bei mir nicht anders aus. Das Bridging habe ich deaktiviert und nun die IP 192.168.0.6/24 genommen. Die 30 geht nicht. Hilft aber dennoch nicht.

 

Edited by Cannon

Prinzipiell ja egal wie groß du das Netz machst, es besteht ja nur aus zwei Hosts. Aber „die 30 geht nicht“?? Wie meinst du das, wieso geht die nicht?

  • Author
Just now, _alo_ said:

Aber „die 30 geht nicht“?? Wie meinst du das, wieso geht die nicht?

Wenn ich die 192.168.0.6/30 verwende ist der Host nicht erreichbar und unten im Routing table steht dann auch 192.168.0.4/30

6 minutes ago, Cannon said:

Wenn ich die 192.168.0.6/30 verwende ist der Host nicht erreichbar und unten im Routing table steht dann auch 192.168.0.4/30

Ja klar, das Netz ist 192.168.0.4/30

dh die Host sind .5 und .6 und broadcast ist .7

bei .8 beginnt das nächste /30

 

aber ok, daran liegt’s dann nicht

dann bin ich auch langsam mit meinen Ideen am Ende

ich wüsste nicht was die beiden Netzwerkkarten noch verbindet dass es da eine Abhängigkeit gibt 

Edited by _alo_

  • Author
9 minutes ago, _alo_ said:

aber ok, daran liegt’s dann nicht

dann bin ich auch langsam mit meinen Ideen am Ende

ich wüsste nicht was die beiden Netzwerkkarten noch verbindet dass es da eine Abhängigkeit gibt 

Ja ich auch nicht. Aber danke für die Hilfe. Ich werde dann das Ganze doch mit einem Switch und nur eine aktivierte Netzwerkkarte probieren. Den Switch brauche ich sowieso und dann kriegt der eben auch 2 10 GbE - Ports. Ich hoffe dann läuft das alles.

Du bist aber sicher dass wenn du den 1G Port aktiviert hast dass dann kein paralleler Dienst darüber die ssd „blockiert“ so dass du über so 10g nicht die volle Performance erhältst?

  • Author
6 minutes ago, _alo_ said:

Du bist aber sicher dass wenn du den 1G Port aktiviert hast dass dann kein paralleler Dienst darüber die ssd „blockiert“ so dass du über so 10g nicht die volle Performance erhältst?

Ja, denn die SSD schafft locker 2 GB/s und wenn ich den 1 G-Stecker abziehe sind die 10 G auch schneller. Die vollen 10 G erreiche ich zwar auch so nicht, auch nicht im Speddtest, aber da muss ich dann Dosen, Verbindungen usw. prüfen.

Bei einem einfachen Test per patchkabel kannst du schonmal Dosen und Verbindungen ausschließen. Ich würde immer möglichst simpel testen. 
 

und es geht auch um I/O der ssd. 
wenn du ne Millionen 1kB Dateien kopierst kommst auch nie auf 2GB/s ;)


also läuft da über 1G vielleicht irgendeine Indizierung o.ä.?

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