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Stromverbrauch minimieren durch anderes Motherboard?

Featured Replies

Hi zusammen.

Ich hatte das ja kurz im Thread um das neuere Asrock Z690 PG Riptide gefragt, mache aber jetzt einen eigenen Thread dafür auf.

 

Ich habe ein 2 Jahre altes Asrock microATX Motherboard mit dem gleichen i3 Prozessor. 

- ASRock Pro RS Intel H670

- 32GB RAM

- 2xM.2 SSD im RAID1

- Genutzt wird die interne 1-GBit LAN Verbindung. 

- 4 mechanische HDD Seagate IronWolf Pro NAS HDD 6TB sind an den 4 internen Sata ports angeschlossen 

- Es laufen 6 Container und eine HomeAssistant VM

- Netzteil ist ein Bquiet Netzteil Pure Power 11, 400 Watt. Recht effizient, aber sicher nicht das aller sparsamste, eventuell auch zu "groß"?

 

Selbst wenn die HDD schlafen und alle Container sowie die VM ausgeschaltet sind, messe ich mit einer homematic Steckdose etwa 30 Watt. 

Im Schnitt brauche ich, wenn nichts los ist, 35 Watt, wenn wir über Plex Filme schauen 40 bis 50 Watt. 

Der Verbrauch, wenn die Platten drehen ist ja recht ok, finde ich. 

 

Ich habe im bestehenden Board schon versucht alle möglichen powersafe Modi einzuschalten, gebracht hat es eigentlich nichts.  

Mit Powertop komme ich maximal auf C3.

 

Aber meint ihr, ich könnte den Grundverbrauch durch das hier diskutierte Motherboard Asrock Z690 PG Riptide deutlich senken? Oder gibt es eher andere Stellschrauben?

So ich würde erstmal an anderen stellschrauben versuchen zu drehen. Was sagen die ASPM stände. Versuch mal bitte den Befehl

 

Quote

lspci -vv | awk '/ASPM/{print $0}' RS= | grep --color -P '(^[a-z0-9:.]+|ASPM )'

 

Und poste das Ergebnis. Alternativ kannst du auch das Plugin ASPM Helper installieren und dort das Ergebnis unter ASPM Current sehen.

 

 

Und eventuell wird auch hier noch der scewin "uefi Hack" benötigt?!

Und powertop —auto-tune

  • Author

Danke schonmal für die Antworten.

 

powertop --auto-tune wende ich recht regelmäßig an

 

Hier mal die lpci-Ausgabe:

 

root@MyUnraidNAS:~# lspci -vv | awk '/ASPM/{print $0}' RS= | grep --color -P '(^[a-z0-9:.]+|ASPM )'
00:06.0 PCI bridge: Intel Corporation 12th Gen Core Processor PCI Express x4 Controller #0 (rev 05) (prog-if 00 [Normal decode])
                LnkCap: Port #5, Speed 16GT/s, Width x4, ASPM L0s L1, Exit Latency L0s <4us, L1 <16us
                LnkCtl: ASPM L1 Enabled; RCB 64 bytes, LnkDisable- CommClk+
00:1d.0 PCI bridge: Intel Corporation Alder Lake-S PCH PCI Express Root Port #13 (rev 11) (prog-if 00 [Normal decode])
                LnkCap: Port #13, Speed 16GT/s, Width x4, ASPM L1, Exit Latency L1 <64us
                LnkCtl: ASPM L1 Enabled; RCB 64 bytes, LnkDisable- CommClk+
01:00.0 Non-Volatile memory controller: Sandisk Corp SanDisk Ultra 3D / WD Blue SN570 NVMe SSD (DRAM-less) (prog-if 02 [NVM Express])
                LnkCap: Port #0, Speed 8GT/s, Width x4, ASPM L1, Exit Latency L1 <8us
                LnkCtl: ASPM L1 Enabled; RCB 64 bytes, LnkDisable- CommClk+
02:00.0 Non-Volatile memory controller: Sandisk Corp SanDisk Ultra 3D / WD Blue SN570 NVMe SSD (DRAM-less) (prog-if 02 [NVM Express])
                LnkCap: Port #0, Speed 8GT/s, Width x4, ASPM L1, Exit Latency L1 <8us
                LnkCtl: ASPM L1 Enabled; RCB 64 bytes, LnkDisable- CommClk+

 

 

7 minutes ago, Silverio said:

01:00.0 Non-Volatile memory controller: Sandisk Corp SanDisk Ultra 3D / WD Blue SN570 NVMe SSD (DRAM-less) (prog-if 02 [NVM Express])
                LnkCap: Port #0, Speed 8GT/s, Width x4, ASPM L1, Exit Latency L1 <8us
                LnkCtl: ASPM L1 Enabled; RCB 64 bytes, LnkDisable- CommClk+
02:00.0 Non-Volatile memory controller: Sandisk Corp SanDisk Ultra 3D / WD Blue SN570 NVMe SSD (DRAM-less) (prog-if 02 [NVM Express])
                LnkCap: Port #0, Speed 8GT/s, Width x4, ASPM L1, Exit Latency L1 <8us
                LnkCtl: ASPM L1 Enabled; RCB 64 bytes, LnkDisable- CommClk+

 

 

 

Ich sehe 2 WD NVMe SSD und würde es mal ohne diese testen, da diverse WD NVME SSD aufgefallen sind die C-States generell zu verschlechtern.

Ob es diese Modelle sind, weiß ich nicht. Einfach mal ausprobieren.

Edited by DataCollector

  • Author

Hmmm, das kann natürlich sein.

 

Da müsste ich es aber wohl erstmal so hinnehmen.

Die laufen ja im RAID1-Verbund und beherbergen natürlich die Docker und VM.

Vielleicht schaffe ich es nächste Woche, die Kiste mal ohne die beiden SSD hochfahren zu können, wenn ich die Frau solange ins Kino schicke oder so... 😮

 

Falls die ein Teil der Ursache sein sollten:

Welche nvme sind denn erfahrungsgemäß gut, also robust und dennoch recht flott?

 

 

Just now, Silverio said:

Welche nvme sind denn erfahrungsgemäß gut, also robust und dennoch recht flott?

 

Deine Kriterien waren robust und flott und dann hast Du WD BLUE Modelle gewählt? 😮

 

Ich bin weiterhin der Meinung: sparsam und gut sind Samsung 970 Evo Plus (möglichst groß) und habe gute Erfahrungen mit AData Legend 960 4TB, Patriot Viper Lite VP4300l 4Tb und Lexar NM7790 4TB gemacht. Die Viper wird von denen am wenigsten Warm.

 

  • Author

Danke, das schaue ich mir mal an. Erstmal raus finden, ob es daran liegt.

 

Dann wahrscheinlich nach dem Schema vorgehen...

 

Backups der Docker mit Appdata Backup und der VMs mache ich ja ohnehin regelmäßig.

Du kannst auch sehen ob c10 geht ohne das du das Array starten musst 

4 hours ago, Timmey85 said:

Du kannst auch sehen ob c10 geht ohne das du das Array starten musst 

Schlimmstenfalls: anderen urnaidstick basteln (Testlizenz reicht ja), SSDs entfernen, mit dem Stick booten und optimieren (powertop...) und dann unraid komplett mit Array starten und Platten in Spindown schicken (wobei der Spinup/Spindown die C-States nicht beinflussen sollte).

Auch das sollte nach ca. 20 Minuten zeigen ob mehr als C3 drin ist.

 

Man muß ja nicht das laufende System mit dem aktuellen Stick verbiegen um nur diese Kleinigkeit festzustellen.

Und da ich zu faul bin für kurze Tests die Set Befehle (ASPM Helper) zu nutzen, etc... warum nicht gleich mit 6.12.4 das mal kurz testen?

 

Auf dem Weg hat man auch für den kurzen Test keine störenden VM oder Docker laufen und kann erahnen, was mit den aktuellen BIOS/UEFI Einstellungen möglich ist.

 

Nachteil Mitd em Test verbennt man den USB STick füpr eien Unraid Lizenz. Aber irgendeinen alten Stick mit ID sollte man vielleicht ja noch rumliegen haben. urnaid ist klein und auch ein 1-2 GB Stick sollte für den Test reichen.

Edited by DataCollector

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