April 17, 20251 yr Hallo zusammen Ich weiss nicht genau wo ich anfangen soll. Deshalb kurz was zu meiner Vorgeschichte: Seit mittlerweile knapp 10 Jahren habe ich einen kleinen Windows Plex Server mit mittlerweile ca 120TB an Daten. Diese Daten verwalte ich ganz simpel in mittlerweile 4 solchen 8 HDD's Gehäuse im Raid 5 https://fantecshop.de/p/fantec-qb-x8us3r, über USB an einen mini PC um einigermassen Energiesparen zu sein. Dieser hat einen kleine N100 CPU drin, reicht vollkommen und verbraucht wie gesagt wenig Energie. Grundsätzlich bin ich zufrieden mit dem bisherigen Setup, einzig Windows nervt etwas weil dieser regelmässig alle Platten kurz "anpingt" und somit alle Platten aufweckt. Dies sollte mit einem Linux basierten System ja nicht mehr passieren. Nun wurde der Speicherplatz wieder etwas knapp, daher dachte ich wäre es langsam an der Zeit eine etwas "effizientere" verwaltung der Dateien zu versuchen. Habe mich etwas Informiert und bin dann auf Unraid gestossen und habe viel positives davon gelesen. Nun habe ich ein System zusammengebaut und bin aktuell in der Testphase (noch ohne definitive Plex migration) um mich etwas besser damit auszukennen. Hier mein aktuelles Setup, habe versucht möglichst viele Festplatten Slots zu haben und einigermassen Energiesparend: Sind Schweizer links JBOD https://www.digitec.ch/de/s1/product/intertech-ipc-4u-4736-server-barebone-25211066?supplier=406802 Mainboard https://www.digitec.ch/de/s1/product/asrock-n100m-bga-1264-matx-mainboard-35669253?supplier=7388859 Ram https://www.digitec.ch/de/s1/product/kingston-fury-beast-1-x-32gb-3000-mhz-ddr4-ram-dimm-ram-16234720?supplier=406802 Netzteil https://www.digitec.ch/de/s1/product/intertech-server-netzteil-u2a-b20600-s-2he-600w-600-w-pc-netzteil-12784659?supplier=406802 Kleine M2 für Docker https://www.digitec.ch/de/s1/product/samsung-990-pro-1000-gb-m2-2280-ssd-22097720?supplier=406802 SSD evtl. für Cache https://www.digitec.ch/de/s1/product/samsung-870-evo-2000-gb-25-ssd-14598992?supplier=406802 4x18TB HDD's sind aktuell drin, später möchte ich die im aktuellen System verwendeten 32 HDD's auch verbauen wenn ich dann mal ernsthaft zum neuen Unraid System wechsle HBA Controller https://www.digitec.ch/de/s1/product/lsi-sas9300-8i-8-port-hba-sas3-kontroller-storage-controller-5825198?supplier=406802 2x Expander https://www.ebay.ch/itm/134558138893 8x Noctua Lüfter https://www.digitec.ch/de/s1/product/noctua-nf-a8-pwm-80-mm-1-x-pc-luefter-3519068?supplier=406802 Meine Linux kentnisse sind quasi nicht vorhanden, ich beschäftige mich nun erstmals damit. Jetzt zu meinem aufgetretenem Problem, nach ca 1 Woche nach einem Neustart wurden auf einmal 2 von den 4 TB Platten mit einem roten X Markiert Unraid is Disabled. Habe einen SMART Test durchgeführt die Platten hatten keine Fehler. Dachte ich versuche die Platten wieder zu entfernen und wieder hinzuzufügen (Das neue "einlesen" dauert ziemlich lange, ca. 1 Tag pro 18TB Platte) Nach dem neuen Einlesen war alles wieder gut soweit, nun nach wieder ca ner Woche rumspielen wurden nach nem Neustart wieder 2 Platten mit dem roten X Markiert. Hatte beim ersten mal leider nicht geschaut welche das es waren, beim zweiten mal habe ich nun Screenshots gemacht für das nächste mal. Nun meine Frage: Welche möglichkeiten habe ich um herauszufinden wo die Ursache liegt? Welche Informationen benötigt ihr noch? Danke schonmal für die Unterstützung, wie gesagt bin ein kompletter Linux und Unraid Anfänger bin für jede Hilfe dankbar. Tombet Edited April 23, 20251 yr by Tombet
April 17, 20251 yr Community Expert 2 hours ago, Tombet said: Habe einen SMART Test durchgeführt die Platten hatten keine Fehler. Wird auch in Unraid bei den SMART-Werten der Platten keine Fehler angezeigt? Auch keine "CRC-Fehler"? Diese würden auf Verbindungsprobleme (Stecker, Kabel, usw.) hindeuten.
April 17, 20251 yr Community Expert 3 hours ago, Tombet said: Ram https://www.digitec.ch/de/s1/product/kingston-fury-beast-1-x-32gb-3000-mhz-ddr4-ram-dimm-ram-16234720?supplier=406802 Overclocker/Blechdeckel Ram 3 hours ago, Tombet said: Netzteil https://www.digitec.ch/de/s1/product/intertech-server-netzteil-u2a-b20600-s-2he-600w-600-w-pc-netzteil-12784659?supplier=406802 Ein Servernetzteil: Intertech Server-Netzteil U2A-B20600-S 2HE 600W (nicht wirklich stromsparend) 3 hours ago, Tombet said: Kleine M2 für Docker https://www.digitec.ch/de/s1/product/samsung-990-pro-1000-gb-m2-2280-ssd-22097720?supplier=406802 Samsung 990 Pro (vereinzelt ist gemeldet worden, daß die ab und zu aus dem System aussteigen....) 3 hours ago, Tombet said: HBA Controller https://www.digitec.ch/de/s1/product/lsi-sas9300-8i-8-port-hba-sas3-kontroller-storage-controller-5825198?supplier=406802 LSI SAS9300-8i (nicht wirklich stromsparend) 3 hours ago, Tombet said: 2x Expander https://www.ebay.ch/itm/134558138893 Adaptec AEC-82885T (auch nicht wirklich stromsparend) Bis hier hin: also bei dem Strom. der durch die Konstellation drauf geht wäre es ziemlich egal gewesen ob Du nun eine N100 oder eine Core i Platine verwendest. 3 hours ago, Tombet said: Jetzt zu meinem aufgetretenem Problem, nach ca 1 Woche nach einem Neustart wurden auf einmal 2 von den 4 TB Platten mit einem roten X Markiert Unraid is Disabled. Damit hat unraid dargestellt, daß bei den 2 festplatten zu viele Fehler/AUsfälle aufgeterten sind und will nicht verschlimmern, deshalb wird das Array gestoppt. Wenn Du 2 Parity im Array verwendest, kommt unraid damit noch klar und kann das kompensieren. 3 hours ago, Tombet said: Habe einen SMART Test durchgeführt die Platten hatten keine Fehler. Dachte ich versuche die Platten wieder zu entfernen und wieder hinzuzufügen (Das neue "einlesen" dauert ziemlich lange, ca. 1 Tag pro 18TB Platte) Tja, das Schicksal großer Festplatten ist, daß sie eben lange brauchen um alle Bytes zu lesen/schreiben. 3 hours ago, Tombet said: Nach dem neuen Einlesen war alles wieder gut soweit, nun nach wieder ca ner Woche rumspielen wurden nach nem Neustart wieder 2 Platten mit dem roten X Markiert. Dann ist in der Hardware irgendetwas problembehaftet. Leider hast Du durch die SAS Konstellationen so viele mögliche Fehlerquellen drin, daß man genaueres nicht sagen kann. Hast Du die Positionen der festplatten mal verändert, so daß man durch ausprobieren vielleicht herausfinden kann ob der eine oder andere Expander Probleme macht oder die Wechselrahmen....? 3 hours ago, Tombet said: Nun meine Frage: Welche möglichkeiten habe ich um herauszufinden wo die Ursache liegt? Ausprobieren. unraid ist nicht dafür ausgelegt direkt die in SAS-Kontrollern und den intelligenten Expandern auftretenden Systemzustände zu monitoren. Dafür gibt es für jeweilige OS Herstellersoftware. Doch ich glaube nicht, daß Du die installiert bekommst und ich bezweifele noch mehr, daß dir das helfen würde. 3 hours ago, Tombet said: Danke schonmal für die Unterstützung, wie gesagt bin ein kompletter Linux und Unraid Anfänger bin für jede Hilfe dankbar. Dein Problem liegt nicht in/an Linux/unraid, sondern darin, daß (möglicherweise kurzzeitig) bei den betreffenden Festplatten Probleme auftreten, die unraid dazu bewegen die aus dem Array zu werfen um da nichts noch mehr zu verschlimmern. Unraid ist da im array sehr vorsichtig.
April 17, 20251 yr Author 10 hours ago, saber1 said: Wird auch in Unraid bei den SMART-Werten der Platten keine Fehler angezeigt? Auch keine "CRC-Fehler"? Diese würden auf Verbindungsprobleme (Stecker, Kabel, usw.) hindeuten. Wo würde ich diese finden? Und sollte ich einen SMART Extendet Test durchführen oder reicht der short Test?
April 17, 20251 yr Author Quote Overclocker/Blechdeckel Ram Und was bedeutet dies? Quote Ein Servernetzteil: Intertech Server-Netzteil U2A-B20600-S 2HE 600W (nicht wirklich stromsparend) Ich wollte zuerst ein klassisches be quiet Netzteil verwenden, aber leider ist die Standard Baugrösse zu gross... ich fand tatsächlich kein anderes das ins JPOD passte Quote LSI SAS9300-8i (nicht wirklich stromsparend) Adaptec AEC-82885T (auch nicht wirklich stromsparend) Dies habe ich auch festgestellt...aber sag mir gibt es eine bessere möglichkeit so viele Festplatten zu verwenden? Ich lasse mich gerne belehren bin da wirklich neu. Quote Dann ist in der Hardware irgendetwas problembehaftet. Leider hast Du durch die SAS Konstellationen so viele mögliche Fehlerquellen drin, daß man genaueres nicht sagen kann. Hast Du die Positionen der festplatten mal verändert, so daß man durch ausprobieren vielleicht herausfinden kann ob der eine oder andere Expander Probleme macht oder die Wechselrahmen....? Wenn ich es irgendwie nach produzieren kann das es gezielt auftaucht kann ich gerne solche sachen ausprobieren... es ist halt sehr mekrwürdig das es ne weile gut funktioniert und bisher nur nach nem Neustart aufgetaucht ist und nicht während dem Betrieb.
April 17, 20251 yr Community Expert 1 hour ago, Tombet said: Wo würde ich diese finden? Smart Werte: Wenn Du unraid offen hast und im Main Tab das Array siehst, kannst DU die jeweilige Disk anklicken und dort (wen die Platte läuft) im Reiter "Attributes" die Smart Werte sehen. 1 hour ago, Tombet said: Und sollte ich einen SMART Extendet Test durchführen oder reicht der short Test? Ein Kurztest zeigt schon offensichtliche Probleme und geht schneller (einige Minuten). Der Extended Test prüft die ganze Platte von vorne bis hinten und dann darfst Du pro PÜlatte schon mal nen Tag rechnen. Für das, was hier vermutet wird, reicht (erst einmal) der Kurztest.
April 17, 20251 yr Community Expert 55 minutes ago, Tombet said: Und was bedeutet dies? Du hast Speichermodule gewählt, welche durch die Blechdeckel die darunter verwendeten Speicherchips nicht erkennbar machen. Einige Hersteller nutzen das um nach außenb hin ein einheitliches Bild der Speichermodule zu zeigen, obwohl darunter dann beliebige verschiedene Speicherchipserien verbaut werden können, weil Kunde es nicht merken kann. Das macht bei Aufrüstungen ggf. Probleme, weil sich dann die Unterschiede negativ bemerkbar machen können. Auch sind das meist Speicherriegel, welche mit Funktionen und (XMP) und Takten ausgestattet sind, die weit von den üblichen Jedec/SPD Werten abweichen können und einige Mainboards sind darauf getrimmt (einstellbar) dann bei solchen Modulen automatisch weiter hoch zu takten/overclocken. Das kann dann aber zu ungunsten der Stabilität eines Systemes gehen und das will man bei einem 24/7 laufenden NAS nicht, das man nach dem Zusammenbau am besten jahrelang irgendwo im Keller ohne Monitor und Tastatur versteckt. Und nicht zuletzt sind die meist teurer als Standard SPD Module, welche (nicht überraschend) sich an die Jedec/SPD Standards halten und ganz ohne zusätzlich hippen Blechdeckel auskommen und somit auch keine Luftzirkulation an den Chips vorbei behindern. 55 minutes ago, Tombet said: Ich wollte zuerst ein klassisches be quiet Netzteil verwenden, aber leider ist die Standard Baugrösse zu gross... ich fand tatsächlich kein anderes das ins JPOD passte Abgesehen davon, daß da wirklich kein ATX Netzteil rein passt: Meinst Du 600W sind bei 36 Festplatten + SSDs + CPU genug? Stagered Spinup kann unraid nicht und im Einschaltmoment sind 36 Festplatten dann doch etwas viel. Ist ja nicht so, als hätte ich bei Dir gelesen "habe versucht möglichst viele Festplatten Slots zu haben". Ich schätze das hängt auch mit "benutzen" zusammen. Wundere Dich also nicht, je voller es im System wird, desto eher wird sich das System beim Kaltstart von "unkontrolliert" bis zu "Absturz" oder "gar nicht einschalten lassen" verhalten. Ich fahre (Windows) Systeme mit >50 und >70 Festplattenplätzen an SAS Architektur. Ich habe vor einigen Monaten wegen weitere Bestückung der Festplattenplätze auf 1200W aufgerüstet. Im laufenden Betrieb ist das alles nicht notwendig, aber in dem Moment in dem man den Powerknopf drückt zum Kaltstarten ist es schon verrückt, was so ein System mit den Festplatten frisst. Klar, PC/Server Netzteile verkraften eine gewisse Überlast für sehr kurze Zeit, aber ich befürchte 600W sind für 36x 20W (konservativ geschätzt) + SAS Struktur (nochmal extra 40W) + Mainboard und SSDs etwas wenig. Nachteil: Du willst es ja sparsam. Leider sind "große Leistungsreserven" für den Start und "sparsam" zwei entgegengesetzte Richtungen eines Diagrammes. Das geht (ohne massive Basteleien) nicht zusammen. In meinem größten unraid System nutze ich aktuell ein Array mit 26 Festplatten (2P+24D) an 850W Netzteil und einer Gesamtkapazität >400TB. Das ist auf Maximalbestückung mit 30 Festplatten + ca. 8 SSD ausgelegt (4yx SATA SSD und dann noch Plätze für NVMe SSD). Das handhabe ich mit nur einem (gebrauchten Adaptec) SAS Kontroller ohne Expander und den sonst vorhandenen Schnittsellen auf dem Mainboard. Und noch eine gaaaanz andere Sache: Dir ist hoffentlich bekannt, daß Du im Vollausbau 36 SATA Festplatten über Expander udn SAS Kontroller über eien PCIe 3.0 x2 Verbindung quetschst und dadurch alle Festplatten bei Paritychedck und Paritysnc massivst ausgebremst werden? 36 Festplatten x angenommenen 250MByte/s = 9GByte/s PCIe 3.0 x2 = 2GByte/s. Wenn ich mich nicht verrechne würde dadurch ein Paritychek fast 5-6fach so lange brauchen, wie es möglich wäre. 55 minutes ago, Tombet said: Dies habe ich auch festgestellt...aber sag mir gibt es eine bessere möglichkeit so viele Festplatten zu verwenden? Ich lasse mich gerne belehren bin da wirklich neu. Gegenfrage: warum so viele Festplatten? Du schriebst 120TB in einem 8 Bay ext. Gehäuse. Das bedeutet, daß Du wohl 16TB oder größer verwendest. Mit nur 16 Festplatten dieser Größe sind brutto 256TB (mit 2 Parity immer noch 224TB) möglich. Warum bis 36 gehen? Unraid kann im Array sowieso nicht mehr als 30 (28D+2P) verwalten. Mehrere Arrays beherrscht unraid aktuell nicht (ist zwar auch mein Wunsch, aber seit Jahren machen die das nicht). Willst Du die verbleibenden 6 Schächte als jeweils einzelnen Pool verwenden oder wie hast Du Dir das gedacht? Mit weniger Festplatten brauchst Du dann auch weniger SAS Expander und wenn es maximal 24 Festplatten sind, sogar gar keinen. Den 8i Kontroller rauswerfen und einen 24i nehmen. Und nur so gaaanz nebenbei: Ich hoffe Du hast die Anforderungen an SAS Hardware beachtet. 200LFM sind nicht zum Spaß für Kontroller und SAS Expander vorgegeben. SAS Hardware ist sehr robust, aber wenn es denen zu lange zu warm wird nehmen die das dennoch sehr übel.
April 18, 20251 yr Author 10 hours ago, DataCollector said: Smart Werte: Wenn Du unraid offen hast und im Main Tab das Array siehst, kannst DU die jeweilige Disk anklicken und dort (wen die Platte läuft) im Reiter "Attributes" die Smart Werte sehen. Ein Kurztest zeigt schon offensichtliche Probleme und geht schneller (einige Minuten). Der Extended Test prüft die ganze Platte von vorne bis hinten und dann darfst Du pro PÜlatte schon mal nen Tag rechnen. Für das, was hier vermutet wird, reicht (erst einmal) der Kurztest. Hier sind die beiden SMART Tests von den ab Platten die schwierigkeiten machen
April 18, 20251 yr Author Danke für die ganzen Infos. Quote Abgesehen davon, daß da wirklich kein ATX Netzteil rein passt: Meinst Du 600W sind bei 36 Festplatten + SSDs + CPU genug? Stagered Spinup kann unraid nicht und im Einschaltmoment sind 36 Festplatten dann doch etwas viel. Ich hatte zuerst ein 850W Netzteil bestellt bis ich gecheckt habe das es nicht reinpasst... für den JPOD habe ich leider auf die schnelle kein anderes gefunden das nicht zu überdimensioniert war. Mir ist bewusst das es evtl. etwas knapp ist. Ich hatte ehrlich gesagt auch gehofft das ein Stagered spinup feature gibt. Quote Und noch eine gaaaanz andere Sache: Dir ist hoffentlich bekannt, daß Du im Vollausbau 36 SATA Festplatten über Expander udn SAS Kontroller über eien PCIe 3.0 x2 Verbindung quetschst und dadurch alle Festplatten bei Paritychedck und Paritysnc massivst ausgebremst werden? 36 Festplatten x angenommenen 250MByte/s = 9GByte/s PCIe 3.0 x2 = 2GByte/s. Wenn ich mich nicht verrechne würde dadurch ein Paritychek fast 5-6fach so lange brauchen, wie es möglich wäre. Die Expander sind nicht in einem PCIe slot drin. Somit sollte dies nicht ein Problem sein oder? Quote Gegenfrage: warum so viele Festplatten? Du schriebst 120TB in einem 8 Bay ext. Gehäuse. Das bedeutet, daß Du wohl 16TB oder größer verwendest. Mit nur 16 Festplatten dieser Größe sind brutto 256TB (mit 2 Parity immer noch 224TB) möglich. Warum bis 36 gehen? Unraid kann im Array sowieso nicht mehr als 30 (28D+2P) verwalten. Mehrere Arrays beherrscht unraid aktuell nicht (ist zwar auch mein Wunsch, aber seit Jahren machen die das nicht). Willst Du die verbleibenden 6 Schächte als jeweils einzelnen Pool verwenden oder wie hast Du Dir das gedacht? Mit weniger Festplatten brauchst Du dann auch weniger SAS Expander und wenn es maximal 24 Festplatten sind, sogar gar keinen. Den 8i Kontroller rauswerfen und einen 24i nehmen. Und nur so gaaanz nebenbei: Ich hoffe Du hast die Anforderungen an SAS Hardware beachtet. 200LFM sind nicht zum Spaß für Kontroller und SAS Expander vorgegeben. SAS Hardware ist sehr robust, aber wenn es denen zu lange zu warm wird nehmen die das dennoch sehr übel. Dies hast du falsch verstanden bzw. ich habe mich vermutlich ungenau ausgedrückt. Mein Windows System ist über die Jahre immer etwas angewachsen. Ich hatte mit einer 3TBx8 bay angefangen, mittlerweile bin ich bei 4x8 Bays. Jeweils im Raid 5 bzw. Raid 50 verbund. 3TBx8 /4TBx8 /8TBx8 /8TBx8 Als die Platten nun langsam wieder ihr Limit erreicht hatten war ich am überlegen einfach so weiterzumachen oder eben mal was neues zu versuchen. Ein "richtigen" effizienteren und vorallem kein Win System mehr. Der Grund für Unraid und das Array System war das ich auch die ganzen kleinen Platten noch weiterverwenden könnte, einfach alle ins Array schmeissen und gut ist. Die 8 TB Platten könnte ich ja wenn ich es richtig verstanden habe noch mit ZFS Pools mit Raid Systemen neben dem Array verwenden. Merke langsam das es wohl nicht so einfach ist ein stabiles System aufzusetzen in dieser grössenordnung das relativ Stromsparend ist. Was würdest du den empfehlen? Wieder zurück zu meinem aktuellen System und dort einfach z.B die 3TBx8 Bay durch grössere ersetzen und dann die kleinen Platten wegwerfen? Dies wäre mein logischer Schritt gewesen, aber eben dachte es wäre ja cool wenn ich die kleinen Platten ebenso noch verwenden könnte darum Unraid. Bin schon etwas an einem scheideweg, entweder ich verwende die gekauften 18TB im bestehenden Win System und verkaufe die Server Teile wieder oder ich finde eine stabile passende Lösung mit Unraid und den gekauften komponenten. War evtl. auch etwas blauäugig von mir einfach so blindlings reinzustarten ohne mich vorher bei Profis zu Informieren Mein aktuelles Win System: Edited April 18, 20251 yr by Tombet
April 18, 20251 yr Community Expert 4 hours ago, Tombet said: Hier sind die beiden SMART Tests von den ab Platten die schwierigkeiten machen Die Werte sehen unverdächtig aus (wie ich vermutete). Dein Problem liegt nicht an den Platten. Das Problem muß als im restlichen Setup liegen (ich meine damit die Konstellation zwischen Kontroller und Festplatte).
April 18, 20251 yr Community Expert Hallihallo. Jetzt wird es mal wieder lang und breit. Sorry ich tendiere dazu, da ich hier konzeptionelle Setupprobleme sehe und wohl in die Grundlagen abtauchen muß. 12 hours ago, Tombet said: Die Expander sind nicht in einem PCIe slot drin. Somit sollte dies nicht ein Problem sein oder? Wie kommst Du darauf? Mir war schon klar, daß die Expander nicht im PCIe Slot stecken, da das Board (wir reden ja noch vom ASRock N100M) gar nicht so viele PCIe Slots hat. Auch würde der PCIe Slot der SAS Expander sowieso nur zur Stromversorgung dienen und die kann man ja über den Molex realisieren. Ich redete (schreibe) schon von Deinem SAS Kontroller (LSI 9300-8i), der ja alle Festplatten einzeln ansteuern muß und mit seinem PCIe 3.0 x8 Anschluß (8GByte/s) in einem PCIe 3.0 x2 Slot steckt, der ja nur 2GByte/s bietet und eben im Maximalausbau Peak bis 9GByte/s leisten müßte. Das hat zwar mutmaßlich nichts mit Deinem aktuellen Problem zu tun, aber wenn Du das Setup wirklich für Vollbestückung vorgesehen hast wirst Du mit steigender Bestückung diese Flaschenhälse (Geschwindigkeitseinbußen und nicht ausreichende Stromversorgung) bemerken. Aktuell wirken die sich bei nur 4 Festplatten nicht aus, bis 8 oder gar 10 flotten/großen Festplatten wird es gut gehen, danach fängt es so langsam an. 12 hours ago, Tombet said: Dies hast du falsch verstanden bzw. ich habe mich vermutlich ungenau ausgedrückt. Mein Windows System ist über die Jahre immer etwas angewachsen. Ich hatte mit einer 3TBx8 bay angefangen, mittlerweile bin ich bei 4x8 Bays. Jeweils im Raid 5 bzw. Raid 50 verbund. 3TBx8 /4TBx8 /8TBx8 /8TBx8 Unter unraid würde ich die Festplatten nicht unbedingt alle weiter nutzen wollen. Lieber wenige große, als viele kleine. Bei externen Gehäusen mit eigenem Raidkontroller hast Du den Vorteil, daß die Gehäuse selber sich um die Festplatten kümmern und somit nicht jede Disk einzeln durch die Kontroller zur CPU muß. Bei unraid ist es anders: jede Festplatte wird individuell durch die Software der CPU angesteuert. Das bedeutet alle Operationen, die das Array bestreffen (mit ihren maximal 30 Disks) werden durch den Kontroller zur CPU gequetscht. 30 Disks x 250 MByte/s = 7,5GByte/s. Der LSI 9300-81 kann das bei einer PCIe 3.0 x8 Anbindung problemlos transportieren. Aber bei einer PCIe 3.0 x2 Anbindung (die das N100M nur bietet) geht das eben nicht mehr alles gleichzeitig durch. Wobei: Bei Deiner Sammlung von eher winzigen/kleinen/langsameren Festplatten sind 250MByte/s pro Disk von mir zu hoch gegriffen. Wenn ich das mit den Disks aus meinem Fundus vergleiche würde ich sagen (schreibend!): ST3000DM001 = 3TB CMR = im Mittel rund 150MByte/s ST4000DM000 = 4TB CMR = im Mittel ebenfalls rund 150MByte/s ST8000AS0002 = 8TB SMR = im Mittel rund 100MByte/s (aufgrund SMR bei Dauerlast schlagartig stark abfallend auf teils 60MByte/s) ST8000DM004 = 8TB CMR = im Mittel rund 160MByte/s Damit sind dann ein paar mehr Disks gleichzeitig ansprechbar, bevor der Geschwindigkeitsflaschenhals zuschlägt. 12 hours ago, Tombet said: Ein "richtigen" effizienteren und vorallem kein Win System mehr. Der Grund für Unraid und das Array System war das ich auch die ganzen kleinen Platten noch weiterverwenden könnte, einfach alle ins Array schmeissen und gut ist. Das mit dem "gut ist" wäre bei einem anderen Setup auch gegeben. Aber ob Du bei dem Hardwaresetup mit unraid glücklich wirst .... bei steigender Zahl an Festplatten habe ich da bedenken. Ich nutze das N100M aktuell mit 8 (8TB SMR) Festplatten und gedenke das in Kürze auf 12-15 aufzurüsten. Aber dann ist das N100M mit seine Schnittstellen doch schon so langsam an seine Grenzen gekommen. Aber dann benutze ich alle 5 frei verfügbaren PCIe 3.0 Lanes des Mainboards incl. der 2 SATA Ports onboard bis ans Maximum aus. Du willst mehr als doppelt so viele Datenträger über nur 2 PCIe 3.0 Lanes steuern. 12 hours ago, Tombet said: Die 8 TB Platten könnte ich ja wenn ich es richtig verstanden habe noch mit ZFS Pools mit Raid Systemen neben dem Array verwenden. Du kannst jede Disk in ZFS Pool stecken und sogar das Array ganz ignorieren. Das wird nur weder stromsparend (weil zfs gerne mal so unmotiviert nebenher anläuft um "seine Magie" zu betreiben) noch den Flaschenhals umgehen. Bei zfs werden eben (ist eben auch nur eine moderne Variante von Raid) alle Datenträger im Verbund gleichzeitig benötig. Das muß also auch alles gleichzeitig durch den Kontroller zur CPU und zurück. 8x 8TB CMR mit dem angenommenen Mittel von rund 160MByte/s pro Platte bedeutet, daß Du mit nur einem Raid (egal ob nun Raid5 oder Raid6) rund 1,3GByte/s durch den Kontroller mit seiner 2GByte/s Anbindung quetschst. Daß am Kontroller nebenher aber eben noch 28 weiter Disks hängen die auch direkt von der CPU gesteuert werden wird auch hier den Flaschenhals bemerkbar machen. 12 hours ago, Tombet said: Merke langsam das es wohl nicht so einfach ist ein stabiles System aufzusetzen in dieser grössenordnung das relativ Stromsparend ist. - WENN Du ein System willst, welches mit unraid bis zu 30 DIsks im Array (und vielleicht noch 6 Disks in Pools) gleichzeitig mit voller Performance lesen/beschreeiben kann, brauchst Du ein Mainboard, welches mehr PCIe Lanes bietet. - WENN Du ein System willst, welches nicht unnötig Strom durch SAS Expander verschwendet kannst Du entweder mit den vielen Lanes versuchen viele SATA Kontroller zu verwenden oder zumindest die SAS Technik auf nur einen Kontroller zu reduzieren. welcher viele Anschlüsse bietet (ich verwende den gebraucht sehr günstigen ADAPTEC 72405-24i und ergänze den mit meinen 10 SATA Anschlüssen onboard). Bei dem gewünschten Vollausbau wird das System dann allein durch den Spindown der Festplatten meist weniger verbrauchen, aber aufgrund der Größe würde ich es dann nicht als sparsam bezeichnen. 12 hours ago, Tombet said: Was würdest du den empfehlen? es gibt mehrere Ansätze unter unraid, die sich ggf. kombinieren lassen. Ansatz 1: weniger winzige und mehr große Festplatten vcerwenden = bei gleicher Nutzkapazität weniger Stromverluste und weniger notwendige Festplatten in Summe. Ansatz 2: Wenn es viele Festplatten werden sollen, möglichst wenige bis gar keine SAS Technik verwenden. Soweit es geht optimierte SATA Kontroller verwenden. Ansatz 3: Um so viel SATA Kontroller wie möglich einzusetzen ein Mainboard wählen, welches eine entsprechend große Anzahl von PCIe 3.0 (oder höher) Lanes in möglichst vielen PCIe Slots/M.2 Plätzen bietet. ============Gedankenspiel Anfang: ASUS Prime Z690-P D4-CSM (90MB18P0-M0EAYC) (war mal für rund 120 Euro im Sonderangebot und steht hier jetzt nur mal für ein Standardboard mit niedrigem Eigenverbrauch und vielen Slots) bietet elektrisch (bei Intel Core 12. gen nur PCIe 4.0 maximal): PCIe 5.0 x16 (Bifurcation x8x8) PCIe 4.0 x4 PCIe 3.0 x4 PCIe 3.0 x4 PCIe 3.0 x1 M.2 PCIe 4.0 x4 M.2 PCIe 4.0 x4 M.2 PCIe 4.0 x4 M.2/E-Key CNVI & PCIe 3.0 x1 4x SATA Ports nativ Somit kann man allein auf dem Mainboard 7x ASM166 Steckkarten mit PCIe 3.0 x2 betreiben. Jede der Karten kann bis zu 6 SATA Ports bieten = 7 PCIE Anbindungen x 6SATA Ports = 42 SATA Ports mit Zusatzkontrollern + 4 Onboard SATA. Das sind in Summe 46 SATA Ports die für aktuell flotteste Festplatten (drehende Platter) gleichzeitig ausreichend schnell angebunden sind. Wenn man weiter gehen will: mit einem Bifurcatioion Adapter geht noch eine ASM1166 mit ihren 6 SATA Ports. Damit wären wir bei 52. Wenn man dann noch weiter gehen will in den PCIe 3.0 x1 Slots/M.2 kann man mit ASM1064 (geflasht) jeweils 4 weiter SATA Ports erreichen. Also weitere 2x 4 SATA Ports., Und schon wären wie bei 60. Das wird zwar ein ziemlicher Kabelwust in einem Gehäuse, aber das wäre wohgl das theoretische Maximum mit dem man SAS hier ersetzen kann. Ein ASM1166 wird mit rund 1,5W veranschlagt, ein ASM1064 sollte ähnlich liegen. Um Deine 36 SATA Disks anzusprechen braucht man 5x ASM1166 = 30 Ports + 4 SATA Onboard + 1x ASM1064. Das macht elektrisch für die Zusatzkontroller 6x 1,5W = 9W. Der LSI 9300-8i ist laut Datenblatt von Broadcom PCI Power (Nominal) schon mit 13 W angegeben. Wieviel Deine Adaptec SAS Expander schlucken brauche ich jetzt nicht nachzusehen, weil das bei Deiner SAS Konstellation noch oben drauf kommt. Wenn man nun bedenkt, daß Dein N100M nackt idle vielleicht bei 4W liegt und das von mir erwähnte ASUS Prime Z690-P D4-CSM (90MB18P0-M0EAYC) mit einer i5-12400 um 9 W lag https://forums.unraid.net/topic/159527-asus-prime-z690-p-d4-csm-90mb18p0-m0eayc-messung/ würde ich schon meinen: man kann auch ohne SAS Technik auskommen und es sparsam bauen. Doch es bleibt dabei 36 Disks (selbst im Spindown) sind mindestens ca. 36Watt Dauerstromverbrauch. Du hast oben Deine Festplatten gelistet. Wenn ich das mal alles ohne Redundanz annehme hast Du 184TB Kapazität bei 32 Disks. Wenn Du 9x 20TB nimmst liegst Du bei Spindown nur rund 9 W und hast fast die gleiche Kapazität. Du schreibst von 120TB Kapazität (vermutlich, weil Du Deine Nutzkapazität siehst und es noch zusätzlich Partity gibt), das wären ohne Parity sogar nur 6 x20TB Disks; mit Partity 7 Disks. Somit würde man weiter signifikant den Stromverbrauch senken, aber natürlich sind aktuell die Anschaffungspreise für neue Festplatten wohl eher das Problem 8))) ============Gedankenspiel Ende: 12 hours ago, Tombet said: Wieder zurück zu meinem aktuellen System und dort einfach z.B die 3TBx8 Bay durch grössere ersetzen und dann die kleinen Platten wegwerfen? Dies wäre mein logischer Schritt gewesen, aber eben dachte es wäre ja cool wenn ich die kleinen Platten ebenso noch verwenden könnte darum Unraid. Leider ist Dein "USB extern" Setup denkbar ungeeignet für unraid. Sonst könnte man das ja einfach umstellen, aber USB im Array ist ... suboptimal und bei der Menge an Disks sogar noch mehr ein Flashgenhals. 12 hours ago, Tombet said: Bin schon etwas an einem scheideweg, entweder ich verwende die gekauften 18TB im bestehenden Win System und verkaufe die Server Teile wieder oder ich finde eine stabile passende Lösung mit Unraid und den gekauften komponenten. Du stellst hier nur 2 Varianten auf welche die Entscheidung zwischen Pest und Cholera darstellen. Wenn nur diese 2 Möglickeiten bestehen: Tja, falls Du Dich vom Gedanken des Stromsparens löst, die Flaschenhälse bei der Geschwindigkeit (bei Paritycheck und Sync) und dem zusätzlichen Zeitbedarf akzeptierst, damit lebst, daß Du bei Vollausbau ein stärkeres Netzteil brauchst und Deinen aktuellen Setupfehler findest und ausmärzt: dann kannst Du bei Deinem unraid ServerSetup bleiben Ich würde eher einen dritten Weg (zumindest mal) durchdenken: Einen Teil der Serverkomponenten ersetzen und damit dann unraid nutzen. Schließlich war schon das 19Zoll Gehäuse teuer genug. Weg mit dem SAS Zeugs, weg mit dem Mainboard (incl. CPU). Dann ein Mainboard wählen, welches eben genug PCIe Slots bietet, dort ausreichend viele ASM SATA Kontroller rein stopfen und damit ein Setup bauen. Die Sache hat aber auch Pferdefüße: a) Die ASM Kontroller haben einzelne SATA Ports. Dein Gehäuse hat vermutlich SFF Ports. Du wirst also ein paar "Reverse Krakenkabel" brauchen um das zu verbinden b) weil es so viele SATA Ports sind, wird es ein ziemlich unsauberes Kabelgewirr. c) Das aktuelle N100M ist mit seinen angenommen 4W schon sehr sparsam. Bei einem üppiger ausgestatten Mainboard muß man schon sehr suchen bis man eines findet, welches nackt/idle unter 10W liegt. Das erwähnte ASUS war ein glücklicher Zufallstreffer. Diverse andere Mainboards die ich mal kurz vermessen habe lagen dann eher bei 20W, wobei das (in meinen Augen) immer noch akzeptabel ist, wenn man schonmal erahnt, was man durch weglassen des SAS Krempels spart. d) Wenn es mit den ASM Kontrollern dumm läuft wird das Mainboard ggf. sogar nicht unter C3 kommen und damit fix rund 30W verbrauchen. Aber der LSI 9300-8i hat ja das selbe Problem. e) Selbst wenn man SAS weiter benutzen will gibt es mit den Broadcom HBA 9500 Kontrollern eine Reihe, die sich als überraschend sparsam gezeigt hat (aber nur maximal 16 Ports mit Spezialkabeln bietet). f) oder man könnte einen älteren SAS Kontroller mit erheblich mehr Ports nehmen und den Rest mit SATA Ports ergänzen (so wie ich es gemacht habe). Wobei Dein Gehäuse ja nur kurze Steckkarten stehend ermöglicht. Ggf. müßte man über eine 90-Grad-Riser Adaptierung nachdenken, weil Steckkarten wie die erwähnte Adaptec eben volle Bauhöhe hat. 12 hours ago, Tombet said: War evtl. auch etwas blauäugig von mir einfach so blindlings reinzustarten ohne mich vorher bei Profis zu Informieren Ja, Deine Idee zum unraidsetup im Ursprungsbeitrag zeigte einige undurchdachte Schwächen. Und (nicht nur dadurch, daß Du die schweizer Preise zahlen mußt) leider hast Du dadurch wohl schon so einiges an Geld ausgegeben, das wohl nun verloren ist. 12 hours ago, Tombet said: Mein aktuelles Win System: Erinnert mich an meine ersten Gehversuche, als ich die Grenze von 12 Festplatten mit Windows durchbrochen habe: 2003 - alles noch in 1 Gehäuse gequetscht und sogar PATA Wechselrahmen im Gehäuse platziert (oben links): 2008 - Umstieg auf SATA und alles einfach auf eine Holzplatte geschraubt. Extra Haltebleche für die Rahmen per CNC herstellen lassen: 2012 - Umstieg auf 2 zusammengeschraubte Sharkoon Rebel12 Bigtower (2 ATX Netzteile gekoppelt): 2019 - Umstieg auf 2 zusammengeschraubte 19Zoll Gehäuse (nur noch 1 ATX Netzteil, in jeder Ebene ist ein SAS Expander): 2020 - Erweiterung auf 3 zusammengeschraubte 19Zoll Gehäuse (in der Mitte ist eines dazu gekommen; alles nur 1 ATX Netzteil, in jeder Ebene ist ein SAS Expander😞 Man bin ich alt. Edited April 18, 20251 yr by DataCollector Typos + Ergänzung wegen 90GRad Riser
April 19, 20251 yr Author Danke erstmal für deine ausführliche Antwort. Ich muss dies alles nochmal überdenken und meine nächsten Schritte überlegen. Habe nun auch kapiert was du meintest mit Flaschenhals, ich ging davon aus das es für meinen Anwendungszweck relativ egal ist wenn ich dort nur 2GByte/s verwenden kann. Da ich ja nicht die ganze Zeit daten rumschieben muss, sondern wenn die Daten mal drauf sind bleiben sie in der Regel unverändert. Aber das mit dem Parity checks habe ich nicht bedacht/gewusst. Wie oft wird den so ein Parity check durchgeführt? bzw. wie lange dauert so ein check in der Regel? Muss er dort alle daten von allen Platten lesen oder verwendet der check eine effizientere methode? Ansonsten würde dies ja mit vollem Setup Wochen dauern wenn z.b. eine 18TB Parity Platte schon 1 Tag benötigt zum einlesen. Wenn man nun denkt alle 36 Platten und dies regelmässig... oder verstehe ich etwas falsch unter diesem Parity check? Danke nochmals für die Infos
April 19, 20251 yr Community Expert On 4/19/2025 at 8:31 AM, Tombet said: Habe nun auch kapiert was du meintest mit Flaschenhals, ich ging davon aus das es für meinen Anwendungszweck relativ egal ist wenn ich dort nur 2GByte/s verwenden kann. Für das Lesen oder Schreiben einzelner Dateien ist es noch ausreichend, weil im Array immer nur die gerade benötigten Festplatten anlaufen. Das sind dann Parity und Datenfestplatte. Sobald aber die unraidfunktionen des Paritysync oder Paritycheck anlaufen, laufen alle Festplatten. Und dann wirst Du den Flaschenhals spüren, weil es eben x-fach so lange braucht. Wenn Du im Array mehrere Festplatten brauchst (weil Du Daten zwischen den Festplatten im Array verschiebst) kann es (je nachdem, wieviele Festplatten involviert sind) dann auch schon eng werden. On 4/19/2025 at 8:31 AM, Tombet said: Wie oft wird den so ein Parity check durchgeführt? Das hängt davon ab, was Du einstellst. von "nie" bis "alle Nase lang" ist vieles möglich. Sobald das System ungeplant abstürzt/beendet wird forciert unraid einen paritychek. Wenn Du Fehler im Array suchst sind manuell angestoßene Checks sinnvoll. Falls Dich Parity nicht interessiert, brauchst Du es ja nicht einzurichten. Das Array läuft auch ohne Paritydisks. On 4/19/2025 at 8:31 AM, Tombet said: bzw. wie lange dauert so ein check in der Regel? Das hängt von der größten Festplatte ab. Du hast ja schon festgestellt, daß 18TB so um 1 Tag dauert. On 4/19/2025 at 8:31 AM, Tombet said: Muss er dort alle daten von allen Platten lesen oder verwendet der check eine effizientere methode? Der Paritycheck liest von allen Datenfestplatten und Parityplatte(n) gleichzeitig um eben festzustellen ob die Quersumme, die auf der Parity liegt noch korrekt ist. Es gibt bei unraid keine "effizientere" Methode für einen Partitychek weil der Check ja schließlich prüfen soll ob die Daten aller Festplattren mit den Bits der Partity übereinstimmen. On 4/19/2025 at 8:31 AM, Tombet said: Ansonsten würde dies ja mit vollem Setup Wochen dauern wenn z.b. eine 18TB Parity Platte schon 1 Tag benötigt zum einlesen. In einem System ohne Flaschenhals dauert es nur so lange wie die größte Festplatte braucht. Bei Dir ist das eine 18TB Festplatte und dann würde es eben über alle Disks zusammen ca. 1 Tag brauchen. Deshalb laufen ja alle gleichzeitig um möglichst es schnell abzuwickeln. MIt Deinem Flaschenhals, welcher ja vermutlich so ungefär die 4 fache Zeit braucht wären das dann rund 4-5 Tage Dauerlauf aller Festplatten. On 4/19/2025 at 8:31 AM, Tombet said: Wenn man nun denkt alle 36 Platten und dies regelmässig... oder verstehe ich etwas falsch unter diesem Parity check? Ja, Du verstehst bei dem Paritycheck/-sync etwas falsch. Edited April 20, 20251 yr by DataCollector Typos
April 19, 20251 yr Author Dein Gedankenspiel mit dem Mainboard und der i5 und den Sata Karten klingt sehr interessant Denkst du ein Anfänger kriegt das Bios usw. auch so konfiguriert wie du damit die CPU in den C10 state kriege und somit auch nur ca 12 W verbrauchen würde?
April 19, 20251 yr Community Expert 38 minutes ago, Tombet said: Dein Gedankenspiel mit dem Mainboard und der i5 und den Sata Karten klingt sehr interessant Das ASUS Board findet sich bei ebay Deutschland gebraucht in einem akzeptablen Preisrahmen. Vielleicht kannst Du mit einem der Verkäufer klären ob die auch nach CH senden. 38 minutes ago, Tombet said: Denkst du ein Anfänger kriegt das Bios usw. auch so konfiguriert wie du damit die CPU in den C10 state kriege und somit auch nur ca 12 W verbrauchen würde? Wie ich in meinem Beitrag angedeutet habe: EInfach das BIOS einmal auf Default stellen und dann die paar Änderungen, die ich im Screenshot drin habe. Das ist kein Hexenwerk und bei Bedarf kann ich versuchen zu helfen. Das Board habe ich noch auf einem Benchtable aufgeschraubt und aktuell staubt es sowieso nur in der Ecke rum (weil ich nich nicht dazu gekomemn bin das inm den Zielcomputer einzubauen). Ich könnte es also aktivieren und bei Bedarf Screenshots vom BIOS machen und Dir senden. Edited April 19, 20251 yr by DataCollector
April 20, 20251 yr Author Super danke schonmal für diese möglichkeit, dies gibt mir schon etwas sicherheit. Du hattest ja mal erwähnt das möglicherweise die ASM1166 Karten einen C10 state verhindern könnten. Weisst du hier genaueres? Oder ist das eher try and error testing. Noch eine Allgemeine Frage zum Thema Unraid, ich habe schon ab und an gelesen das dies kein "Backup" System sein soll. Mit 2 Parity habe ich ja die Zeit zu reagieren bis 2 Platten defekt sind bevor ich Datenverlust erleide. Für mich ist dies genauso ein Backup wie ein Raid System. Ich denke mal die meisten "Hobby* Betreiber haben nicht ein "richtiges" Backup wenn man XXX TB Daten sichern möchte.
April 20, 20251 yr 7 minutes ago, Tombet said: Noch eine Allgemeine Frage zum Thema Unraid, ich habe schon ab und an gelesen das dies kein "Backup" System sein soll. Mit 2 Parity habe ich ja die Zeit zu reagieren bis 2 Platten defekt sind bevor ich Datenverlust erleide. Für mich ist dies genauso ein Backup wie ein Raid System. Ich denke mal die meisten "Hobby* Betreiber haben nicht ein "richtiges" Backup wenn man XXX TB Daten sichern möchte. das bezieht sich darauf das kein Raid System (oder Unraid) ein Backup ersetzen. Ein Backup soll ja auch vor / versehentlichem Löschen / Ransomware / Blitzschlag / ... schützen, daher gilt allgemein die Backup 321 Strategie, je nachdem wie wichtig die Daten sind ... entscheidest du
April 20, 20251 yr Community Expert 12 hours ago, Tombet said: Du hattest ja mal erwähnt das möglicherweise die ASM1166 Karten einen C10 state verhindern könnten. Weisst du hier genaueres? Oder ist das eher try and error testing. Für mich ist es Try & Error. Es gibt Leute, die bei Amazon beispielsweise solche Karten eines Händler mit der Bezeichnung "Mzhou" (teuer) kauften und dann berichteten, daß es damit gut ging. Ich sehe bei den Karten aber technisch keinen Unterschied zu den preiswerten China Produkten bei Ali Express oder ebay. Deshalb meien Meinung: man kann "out of the box" mit ASM1166/1164 Karten Erfolg haben (tiefe C-states) oder (wenn nicht) dann flashen und dann Erfolg haben. Wenn es selbst nach dem flashen nicht klappt: Pech. Man hat damit aber eine erheblich bessere Chance als bei den Karten mit anderen Chips, bei denen sowieso ASPM eher suboptimal (bis gar nicht) läuft. Es ist eigentlich primär ein Zusammenspiel zwischen Firmware der Karte, BIOS/UEFI des Mainboard und Bestückung des PC. 12 hours ago, Tombet said: Noch eine Allgemeine Frage zum Thema Unraid, ich habe schon ab und an gelesen das dies kein "Backup" System sein soll. Mit 2 Parity habe ich ja die Zeit zu reagieren bis 2 Platten defekt sind bevor ich Datenverlust erleide. Beides ist grundlegend richtig. Wenn in unraid (ohne irgendwelche zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen) etwas schief geht (beispielsweise Paritycheck findet Fehler) hast Du keine Chance festzustellen., wo der Fehler liegt und ob Deine Dateien beschädigt sind. Auch deshalb ist es wichtig ein Backup zu haben. Die Parity erhöht nur die Ausfallsicherheit, so daß Du (wie Du sagst), eben Zeit gewinnst. Wenn in der Überbrückung nichts anderes schief geht kannst Du getrost weiter arbeiten bis der Ausfall behoben ist. 12 hours ago, Tombet said: Für mich ist dies genauso ein Backup wie ein Raid System. Ich setze auch Raid an einigen Stellen ein. Nein, auch Raid ist kein Backup. Auch Raid ist gegen Ausfall. Aber eine gelöschte Datei (oder durch Ransomware verschlüsselt oder so) ist auch bei Raid: futsch. 12 hours ago, Tombet said: Ich denke mal die meisten "Hobby* Betreiber haben nicht ein "richtiges" Backup wenn man XXX TB Daten sichern möchte. Das mag für 'viele' zutreffen. Ich (als Privatuser) habe 3 Instanzen: Wirksystem, Backup 1 und Backup 2. Alle mit genug Patz für die mir wichtigen Daten. Mir sind die Daten eben wichtig. Edited April 20, 20251 yr by DataCollector Typos
April 20, 20251 yr 11 hours ago, Tombet said: Ich denke mal die meisten "Hobby* Betreiber haben nicht ein "richtiges" Backup wenn man XXX TB Daten sichern möchte. Das ist mittlerweile doch nicht mehr so ein Problem ... externe HDDs mit größen über 12TB bekommt man für wenig Geld. Und auch online bekommt man mittlerweile einiges an Speicherplatz, wenn ich da an Hetzner mit der Storage Box denke. So bekommt man auch mal günstig was ausgelagert.
April 20, 20251 yr Community Expert 33 minutes ago, Sacred said: Das ist mittlerweile doch nicht mehr so ein Problem ... externe HDDs mit größen über 12TB bekommt man für wenig Geld. hier gehe ich konform, auch wenn "wenig Geld" vielleicht in der aktuellen Situation vielleicht doch etwas durch eine 'rosarote Geldbrille' betrachtet zu sein scheint. 33 minutes ago, Sacred said: Und auch online bekommt man mittlerweile einiges an Speicherplatz, wenn ich da an Hetzner mit der Storage Box denke. Ich finde da nur Angebote bis 20TB für knapp unter 50 Euro/Monat. Für xxxTB (sagen wir mal 100 TB) sind das 250 Euro/Monat. In der Preisklasse kaufe ich mir eine 16-20TB Festplatte (ggf. Refuirbished), schreibe sie als Teilbackup voll und lege sie in den Schrank. In 5 Monaten habe ich dann 100TB gesichert im Schrank liegen und kann die restlichen Monate sehen, wie mein Kontostands nicht bei einem solchen Onlineangebot sinkt. 33 minutes ago, Sacred said: So bekommt man auch mal günstig was ausgelagert. Dem Wort "günstig" bei der beschriebenen Menge von XXX TB möchte ich hier (rein subjektiv als Normalverdiener mit mehreren Personen im Haushalt) widersprechen. Und wenn man nicht nur 100TB sondern 200, 300, 400, 500 ... TB annimmt, sind das schnell 4stellige Eurobeträge im Monat.
Join the conversation
You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.