October 18, 2025Oct 18 Hallo zusammen,ich suche eine M.2 Key B Platine mit ASM1166 und 6x SATA.Meine Lösung sähe aktuell so aus (Key-Adapter Key B -> Key M + Platine Key M -> SATA):Kennt jemand ein Produkt das ohne Key-Adapter auskommt?Details:Als mein erstes Unraid Projekt möchte ich gerne meinen Netzwerkspeicher von einem Synology NAS auf einen Unraid-Server umziehen. Mit 3 HDDs im Array (Ausbaumöglichkeit auf 6 HDDs), davon 1x Parität und 2 SSDs im Raid1 als Cache im Pool. Auf den SSDs soll später noch Hausautomation mit MySQL o.Ä. stattfinden. Unraid liegt auf einem Swissbit U-56n und kommt intern an einen USB-Header.Hardwarebasis ist ein Intel NUC (12WSKi30002 i3-12220P) da der bereits vorhanden ist. Lässt man USB und TB4 außen vor, bleiben 3 Schnittstellen für Festplatten:1. 1x M.2 Key M (NVMe) Dies ist ein NVME-only Slot. Adaptierung auf SATA leider nicht möglich. Hier landet Cache-SSD-1.2. 1 x M.2 Key B (unterstützt neben SATA und USB 3.2 auch PCIe 3.0 x1) Hier soll auf 6x SATA für das Array adaptiert werden.3. 1 x SATA III (6 Gbit/s) Hier landet Cache-SSD-2.Zurück zur Frage:Gefunden habe ich ein Umweg von M.2 über PCIe-Karte. Den finde ich aber nicht so ideal da es viele Steckverbindungen und lange Leitungswege beinhaltet.Dann habe ich Key B Platinen mit ASM1166 gefunden aber mit maximal 5x SATA.Und ich habe Key B Platinen mit 6x SATA aber anderem Chip gefunden.Kennt jemand ein Produkt mit Key B und ASM1166 und 6x SATA?Habt Dank und Grüße,Stefan
October 19, 2025Oct 19 14 hours ago, Unrandom said:Ich suche eine M.2 Key B Platine mit ASM1166 und 6x SATA.Ich kenne keinen solchen Adapter.Nicht selten werden Key B (only) Sockel nur für SATA (und ggf. USB) verwendet. Hast Du einen Key-B (only) Slot. Welcher PCIe/NVMe beherrscht?Mit etwas Geschick könntest Du die Key B Kerbe selber bei einem Key M ASM1166 ausklinken. Das wäre aber eine sehr fummelige Handarbeit.14 hours ago, Unrandom said:Meine Lösung sähe aktuell so aus (Key-Adapter Key B -> Key M + Platine Key M -> SATA):Da das über 2280 hinaus ragt, sollte dann eine 22100 Sochelhalterung ggf. besser passen (je nachdem wie "lang" der Key B-M Adapter aufträgt).14 hours ago, Unrandom said:Kennt jemand ein Produkt das ohne Key-Adapter auskommt?Ich (bisher) nicht.14 hours ago, Unrandom said:Hardwarebasis ist ein Intel NUC (12WSKi30002 i3-12220P) da der bereits vorhanden ist. Lässt man USB und TB4 außen vor, bleiben 3 Schnittstellen für Festplatten:1. 1x M.2 Key M (NVMe)Dies ist ein NVME-only Slot. Adaptierung auf SATA leider nicht möglich.Hier landet Cache-SSD-1.Wenn man den ASM1166 hier einsetzt, hat man das Problem nicht.Den (unten erwähnten) Key B könnte man dann für eine SATA Cache SSD verwenden.14 hours ago, Unrandom said:2. 1 x M.2 Key B (unterstützt neben SATA und USB 3.2 auch PCIe 3.0 x1)Hier soll auf 6x SATA für das Array adaptiert werden.Mit PCIe 3.0 x1 bist Du bei 6 SATA Ports etwas begrenzt. Aber wenn Du das weißt und akzeptierst, ist es okay (nur ggf. eben etwas langsamer, wenn man eben wirklich irgendwann alle 6 SATA Ports davon nutzen will).14 hours ago, Unrandom said:Dann habe ich Key B Platinen mit ASM1166 gefunden aber mit maximal 5x SATA.Das sind in der Regel keine ASM1166, sondern JMB585.https://www.jmicron.com/products/list/1514 hours ago, Unrandom said:Und ich habe Key B Platinen mit 6x SATA aber anderem Chip gefunden.Sicher, daß es kein 5 SATA ist? Dann wären es wohl JMB575 (SATA Multiplier), die sich an den dort meist vorhandenen SATA Port anhängen).14 hours ago, Unrandom said:Kennt jemand ein Produkt mit Key B und ASM1166 und 6x SATA?Ich bisher nicht.
October 19, 2025Oct 19 3 hours ago, DataCollector said:Das sind in der Regel keine ASM1166, sondern JMB585.https://www.jmicron.com/products/list/15@Unrandom Um Datas Aussage noch etwas zu präzisieren. Der JMB585 funktioniert vermutlich da sogar, aber er beherrscht keine Energiesparmechanismen. Deswegen wird das hier eher weniger empfohlen. Unter C-Pkg State C3 kommt der nicht und in deinem System kann C3 vs. tiefere Schlafzustände gerne mal 5 Watt Unterschied (grob geschätzt, können auch 10W oder nur 2 sein) ausmachen.
October 19, 2025Oct 19 Author 9 hours ago, DataCollector said:Hast Du einen Key-B (only) Slot. Welcher PCIe/NVMe beherrscht?Ja, gemäß Intel unterstützt dieser Key-B Sockel SATA, USB 3.2 und PCIe 3.0 x1.9 hours ago, DataCollector said:Ich (bisher) nicht.Da das über 2280 hinaus ragt, sollte dann eine 22100 Sochelhalterung ggf. besser passen.Das ist eine gute Idee. Wenn es ohnehin nicht ohne Key-Adapter funktioniert, kann ich ja auch diesen hier nehmen und die Key M -> SATA Platine fixieren:9 hours ago, DataCollector said:1. 1x M.2 Key M (NVMe)Dies ist ein NVME-only Slot. Adaptierung auf SATA leider nicht möglich.Wenn man den ASM1166 hier einsetzt, hat man das Problem nicht.Ich bin nicht sicher ob ich das richtig verstanden habe. Ich dachte der ASM1166 (und auch JMB585) kommunizieren per PCIe mit dem Mainboard. Gemäß Intel unterstüzt dieser Key-M Slot nur NVMe. Ich habe das so verstanden, dass dieser Slot nur über das NVMe Protokoll mit Erweiterungskarten kommunizieren kann (auch wenn NVMe über die PCIe Schnittstelle kommuniziert). Daher war meine Schlussfolgerung das die Chips über diese Schnittstelle nicht mit dem Mainboard kommunizieren können.9 hours ago, DataCollector said:Mit PCIe 3.0 x1 bist Du bei 6 SATA Ports etwas begrenzt. Aber wenn Du das weißt und akzeptierst, ist es okay (nur ggf. eben etwas langsamer, wenn man eben wirklich irgendwann alle 6 SATA Ports davon nutzen will).Check. Mehr ginge nur wenn ich vom NUC Abstand nehmen würde.9 hours ago, DataCollector said:Das sind in der Regel keine ASM1166, sondern JMB585....Sicher, daß es kein 5 SATA ist? Dann wären es wohl JMB575 ...Da hast du sicher recht. Manchmal sieht man die Keys vor lauter Ports nicht mehr.@MPC561 Check. Wenn man von dem kleinen Umstand absieht das ich einen Adapter brauche, ist der ASM1166 doch eine gute Wahl.
October 19, 2025Oct 19 1 hour ago, Unrandom said:Ja, gemäß Intel unterstützt dieser Key-B Sockel SATA, USB 3.2 und PCIe 3.0 x1.Wir wäre es denn dann mit deer hier? ist der kleienm ASM1064 Bruder der große ASM1166 aber für 4 Port an PCIe 3.0 x1 ist der imme rgut und die Karte kann auch Key-B:https://www.amazon.de/Binardat-Karte-6Gbps-Controller-Windows/dp/B0CN9BY7SF1 hour ago, Unrandom said:Ich bin nicht sicher ob ich das richtig verstanden habe. Ich dachte der ASM1166 (und auch JMB585) kommunizieren per PCIe mit dem Mainboard.Zur Klarstellung. Du willst:M.2 Key-B Sockel per Adapter bestücken mit ASM1166 KEY-M.und den M.2 Key-M Sockel mit einer NVMe-SSD bestücken.Dafür brauchst Du die Adaptierung.Ich schlage vor:M.2 Key-M Sockel: ASM1166 KEY-M dort einsetzenM.2 Key-B Sockel: Hier eine Key-B SSD einsetzen.Und Du braucht keine Adaptierung1 hour ago, Unrandom said:Gemäß Intel unterstüzt dieser Key-M Slot nur NVMe.NVMe ist ein Protokoll auf PCIe Basis.Es würde mich sehr wundert, wenn der Sockel keine ASM1166 unterstützen würde.1 hour ago, Unrandom said:Check. Mehr ginge nur wenn ich vom NUC Abstand nehmen würde.Ich würde, wenn es mir um 3,5 inch Festplatten gehen würde, sowieso Abstand von NUC oder Mini PCs nehmen.Aber wenn es unbedingt ein NUC/Mini PC sein muß gibt es wilde Ideen, die teils extremen Bastelaufwand erfordern, aber dann auch dann mehr Festplatten ermöglichen. (Stichworte: nicht zu empfehlende "SATA Multiplier" oder energieverschwendende "SAS Technik mit SAS Expandern", ggf. auch gerne extern)Wie stellst Du Dir eigentlich die Stromversorgung vor?Du stehst damit mehr oder minder vor dem selben Stromversorgungsdilemma, wie jemand, der das ASRock N100DC (ITX) versucht mir >4 Festplatten zu betreiben.1 hour ago, Unrandom said:Check. Wenn man von dem kleinen Umstand absieht das ich einen Adapter brauche, ist der ASM1166 doch eine gute Wahl.Der ASM1166 ist eien gute Wahl für 6 SATA Ports, wenn man PCIe 3.0 x2 (oder mehr) zur Verfügung hat und auch 6 Ports braucht.Wenn es nicht so viele Ports sein müssen sind auch ASM1164 und ASM1064 eine gute Alternative.Zu beachten ist, daß es bei allen 3 ein Gewisses Glücksspiel ist, ob die nativ mit dem Mainboard energiesparend harmonieren.Sollte man gedenken mit Powertop und ASPM Enable oder so mehr energie sparen zu wollen ist es sehr anzuraten sich mit dem Flasschen der Kontroller zu beschäftigen.Hier verweise ich mal auf:https://forums.unraid.net/topic/141770-asm1166asm1064-flashen-mit-der-firmware-der-silverstone-ecs06-karte-sata-kontroller/page/2/#findComment-1324431und da die Unterschiede der SATA Kontrollerchips ind Spiel gekommen sind auch mal hierhin:https://forums.unraid.net/topic/132205-faq-grundlagen-zusatzkarte-f%C3%BCr-sata-ports-v16-stand-19042025/ Edited October 19, 2025Oct 19 by DataCollector
October 20, 2025Oct 20 Author On 10/19/2025 at 8:36 PM, DataCollector said:Wie stellst Du Dir eigentlich die Stromversorgung vor?Mein NUC lässt sich statt mit dem 19V Tischnetzteil auch mit 12V direkt über das Bord versorgen.Da die PicoPSU viel gelobt wird, darf die vermutlich ran.
October 21, 2025Oct 21 7 hours ago, Unrandom said:Da die PicoPSU viel gelobt wird, darf die vermutlich ran.Du musst Sie halt dazu bringen das Sie sich einschaltet. Ich hatte mich da mal eingelesen, habe aber auch wieder das meiste vergessen, werd alt...Mal googlen:Sprich zwischen Pin14 und GND am ATX Stecker einen Taster oder Schalter haben die hier wohl genommen. Muss man mal nachlesen. Nur weils am PC ein Taster ist muss es hier auch nicht einer sein.Und die Power Ok LED würde ich auch einbauen. Edited October 21, 2025Oct 21 by MPC561
October 21, 2025Oct 21 7 hours ago, Unrandom said:Mein NUC lässt sich statt mit dem 19V Tischnetzteil auch mit 12V direkt über das Bord versorgen.Da die PicoPSU viel gelobt wird, darf die vermutlich ran.Beachte, das Du (wie bei den anderen Lösungen ähnlicher Art mit dem ASRock N100DC Du damit die Festplatten nicht per "Shutdown" abschalten oder mit dem Powertaster (Wale on Lan oder so) des PC einschalten kannst, weil das Netzteil (Pico oder ähnliche PSU) davon nichts mitbekommt und permanent an oder aus ist.
October 21, 2025Oct 21 42 minutes ago, MPC561 said:Du musst Sie halt dazu bringen das Sie sich einschaltet.Genau, man muss den grünen PS_ON "finden" im Stecker.Je nach ATX-Stecker-Variante ist das PIN 14 bei 20 poligen Steckern:...oder PIN 16 bei 24 poligen:Diesen dauerhaft auf Masse ziehen (eins der schwarzen Kabel) startet das Netzteil, dafür hat man früher(!) auch gerne mal eine Büroklammer in beide Pole gesteckt 🫣Wie sich da aktuelle Netzteile verhalten, weiß ich allerdings nicht und würde das nicht mehr unbedingt empfehlen...siehe auch die Gründe von @DataCollectorEdit: Bilder sind transparent schlecht zu lesen 😏, hier hab ich sie her: Belegung der PC-Stromversorgungsstecker Edited October 21, 2025Oct 21 by _alo_
October 21, 2025Oct 21 Author Gut, fassen wir das mal zusammen.Ein Taster wird gedrückt und legt den ATX Pin auf Masse. Sobald der Taster losgelassen wird sorgt eine im Mainboard integrierte Selbsthaltung dafür dass dieser Pin weiter mit Masse verbunden bleibt und damit das Netzteil und der PC eingeschaltet bleiben.Da Taster und Selbsthaltung im NUC bereits integriert sind sollten diese doch auch für ein neues Netzteil weiter verwendet werden können. Der NUC hat einen Front Panel Header an dem nichts angeschlossen ist. Hier würde man bei Bedarf einen Taster anschließen um den NUC zu starten. Umgekehrt kann aber auch der im NUC-Gehäuse verbaute Taster abgegriffen werden. Hier habe ich in gedrücktem Zustand gerade 200 Ohm gemessen (PC vom Tischnetzteil getrennt). Ich nehme an der Widerstand ist so hoch da man hier bereits die Selbsthaltung (Innenwiderstand des Transistors!?) misst und nicht den Taster.Sollte dem so sein, müssen nur vom Front Panel Header die Verbindung des Tasters zur PicoPSU. Edited October 21, 2025Oct 21 by Unrandom
October 21, 2025Oct 21 42 minutes ago, Unrandom said:Ein Taster wird gedrückt und legt den ATX Pin auf Masse. Sobald der Taster losgelassen wird sorgt eine im Mainboard integrierte Selbsthaltung dafür dass dieser Pin weiter mit Masse verbunden bleibt und damit das Netzteil und der PC eingeschaltet bleiben.Im ATX (20pol) Stecker werden Pin 14 (PowerSupply_On) + 13 oder 15 (Masse) werden (für die gesamte Betriebsdauer!) kurzgeschlossen um dem ATX Netzteil zu sagen: jetzt geht es los.(Bei einem 24 Pol, muß man 16 auf Masse legen.)Damit schaltet das Netzteil ein.Wenn man nur kurzzeitig dort Kontakt gibt geht das Netzteil danach wieder aus, weil:Bei heutigen intelligenten ATX Netzteilen ist aber dann auch ggf. das Power OK Signal wichtig. Wenn das nicht innerhalb vordefinierter Zeit antwortet, kann es sein, daß das Netzteil von einem fehlerhaften Mainboard ausgeht und zur Sicherheit wieder abschaltet.EDIT: Noch eine Warnung!Falls Du ein Netzteil ohne belastende Komponenten einschaltest (um es zu testen): Bitte nur kurzzeitig (weniger als 1 Minute). Ein ATX Netzteil ohne Last (Festplatte oder so) längerfristig einzuschalten kann echten Schaden bekommen!!42 minutes ago, Unrandom said:Da Taster und Selbsthaltung im NUC bereits integriert sind sollten diese doch auch für ein neues Netzteil weiter verwendet werden können.Kann der NUC mit einem Standard ATX Netzteil betrieben werden?Ich kenne Deinen NUC nicht, aber die MiniPC, die ich kenne haben da eher eine 19V DC Hohlbuchse (2 polig (bei einigen Lösungen auch 3 Polig um das Netzteil zu erkennen)). Der NUC bekommt doch nur seine 19V (oder Du sagst 12V) über die Buchse. Wie soll der NUC dem Netzteil also sagen: jetzt geht es los?Vielleicht kannst Du mal ein Bild von dem NUC (Stromversorgungsseitig) liefern. Intel hatte mal ein paar dicke extrem "NUC"s, gebaut, die wirklich dickere Lösungen mit sogar Grafikkarten ermöglichten.Aber Deiner verlinkten Anleitungg nach ist das kein solches Monater42 minutes ago, Unrandom said:Sollte dem so sein, müssen nur vom Front Panel Header die Verbindung des Tasters zur PicoPSU.Der Taster des Frontpaneles ist ein Taster (kurzzeitkontakt).Wenn Du den Taster an das ATX Netzteil (siehe die Pins oben) stöpselst müsstest Du permanent den Taster gedrückt halten, solange das System laufen soll.Den PC selber müsstest Du dann auf "AC Power On" stellenm, damit der PC mit eingeschalteter Stromversorgung auch anläuft.Unschöner wird es mit dem Abschalten.Wenn sich der NUC abschaltet hat er keine Möglichkeit dem ATX Netzteil mitzuteilen: "Feierabend, schalte dich ab".Man kann das ggf. mit einer strommessenden Schaltsteckdose davor machen, die dann nach einiger Zeit minimalem Stromverbrauch automatisch die AC Seite trennt. aber dann ist auch der Taster zum wiedereinschalten wirkungslos.Deine Konstruktion haben wie hier im Forum schon mehrfach im Zusammenhang mit diversen Personen durchdiskutiert, die ebenfalls einen MiniPC mit einem Stapel 3,5inch Festplatten koppeln wollten. Alternativ eben das ASRock N100DC, welches wegen seinem eigenen 19V/12V Einganges die gleiche Problematik hat.Persönliche Meinung: MiniPC sind gut, wenn an mit den nativ einbaubaren Speichern auskommt. Klein, leise, stromsparend.Sobald man bei den Massespeichern darüber hinaus will, wird es kompliziert und irgendwann sollte man sich überlegen ob das dann noch sinnvoll ist.Dann vielleicht doch ein passendes Mainboard in ein knuffiges Jonsbo, Stormforge, Mini-NAS Gehäuse bauen und fertig. Edited October 21, 2025Oct 21 by DataCollector Typos und Hinweis auf ATX Netzteillast
October 21, 2025Oct 21 Author 3 hours ago, DataCollector said:Vielleicht kannst Du mal ein Bild von dem NUC (Stromversorgungsseitig) liefern.Hier nochmal der Plan mit Bild.1. Zum Einschalten des PCs drückt man den im Gehäuse verbauten Power Button.Ist hier wie bei jedem anderen PC. 2. Das Mainboard empfängt den Einschaltbefehl des Tasters und gibt ihn an das Netzteil weiter (PS_ON) bis der PC heruntergefahren wird.Auch hier wie bei jedem anderen PC, nur dass eine einzelne Leitung vom Front Panel Header zur PicoPSU dazu kommt.3. Das Netzteil versorgt den PC.Herkömmliche Computer erhalten vom Netzteil die diversen zum Betrieb benötigten Spannungen. Der NUC wird klassisch über ein 19V Tischnetzteil versorgt. Oder über den oben gezeigten Internal Power Header mit 12-20V. In beiden Fällen erzeugt das Mainboard (und nicht das Netzteil) alle Spannungen. Das Mainboard überprüft diese Spannungen gezwungenermaßen selbst und gibt sich das Power OK Signal quasi selber. Weder das Tischnetzteil noch die PicoPSU sind beim NUC am Power OK Signal beteiligt. Edited October 21, 2025Oct 21 by Unrandom
October 21, 2025Oct 21 ....aber das ist doch genau das Problem was @DataCollector beschreibt: Du möchtest die picoPSU lediglich mit einem Taster (dem des NUC) einschalten? Dann bleibt das NT ja nicht eingeschaltet, sondern geht sofort wieder aus, weil POWER_OK kein Signal vom NUC bekommt. Alternativ müsstest du PS_ON dauerhaft auf Masse ziehen, dann bleibt es an.Und das der NUC per 12V läuft, OK, aber wie schaltest du das picoPSU wieder aus nachdem der Rechner runtergefahren wird?
October 21, 2025Oct 21 Author Vielleicht hilft ein Beispiel mit der 5V Spannung.Im klassischen Tower PC überprüft das ATX Netzteil im laufenden Betrieb die 5V Spannung. Liegt ein Fehler vor sendet das ATX Netzteil kein Power OK Signal mehr an das Mainboard. Das Mainboard kann dann das Senden des PS_ON Signals an das Netzteil abbrechen. Das Netzteil schaltet hab.Im NUC werden die 5V auf dem Mainboard des NUCs (aus 12-20V) erzeugt. Im NUC überprüft das Maoinboard des NUCs im laufenden Betrieb die 5V Spannung. Liegt ein Fehler vor sendet das NUC Mainboard kein Power OK Signal mehr an sich selbst / das NUC Mainboard. Das Mainboard kann dann das Senden des PS_ON Signals an die PicoPSU abbrechen. Die PicoPSU schaltet hab.Zum Taster kann ich nur sagen dass dieser kurzzeitig ein Signal an ein Mainboard gibt. Das Mainboard entscheidet dann wie lange der PC eingeschaltet bleiben soll (PS_ON an Netzteil). Dieses Verfahren unterscheidet sich beim NUC imho nicht vom Tower PC.Kann natürlich sein das ich damit total danebenliege, aber so mein aktuelles Verständnis.
October 21, 2025Oct 21 59 minutes ago, Unrandom said:Hier nochmal der Plan mit Bild.Du willst den PS_ON Kontakt mit dem Header des Mainboards verbinden? Kurzschglußgefahr!Der Header ist bei eigentlich jedem normalen Mainboard ein Input (dort liegt bei aktivem Netzteil ca. 5V Spannung an um den Tasterdruck zu erkennen).Wenn Du also den PS_ON des Netzteiles (dessen Spannung ich nicht kenne) dort anschließt und das Netzteil Strom hat, kann es sein, daß Du hier 2 unterschiedliche Spannungen miteinander verbindest.Ich kenne es nicht, daß der Header am Power Switch ein Output hätte oder gar Potentialfrei wäre.Diese Bastelei kann Dir die Eingangssteuerung des Mainboards zerstören.59 minutes ago, Unrandom said:2. Das Mainboard empfängt den Einschaltbefehl des TastersSolange das ATX Netzteil das Mainboard nicht mit Spannung versorgt, kann das Mainboard den Tastendruck nicht erkennen.Wenn Du aber das ATX Netzteil schon laufen hast (weil Du PS-ON mit Masse fest gebrückt hast), hast Du zwar endlich Strom im PC; aber die Festplatten sind dann ja auch schon versorgt/an.59 minutes ago, Unrandom said:und gibt ihn an das Netzteil weiter (PS_ON) bis der PC heruntergefahren wird.WENN Dein Header ein Output wäre, welcher dort potentialfrei schalten (Kontakte schließen) könnte, würde es klappen, aber das wäre der erste Header auf einem Mainboard, welcher permanant während dem Betrieb output steuern würtde.Da wäre es ratsamer ein 5V Relais zu nehmen und per USB zu steuern.59 minutes ago, Unrandom said:Auch hier wie bei jedem anderen PC, nur dass eine einzelne Leitung vom Front Panel Header zur PicoPSU dazu kommt.Bei jedem normalen PC ist der Header da um einen kurzen oder auch langen Tastendruck des Gehäusetasters zu erkennen und nicht um ein (im eingeschalteten Zustand) stabiles Signal auszugeben. 59 minutes ago, Unrandom said:3. Das Netzteil versorgt den PC....welcher ohne das Netzteil ja keine Spannung hat um den Tastendruck des Gehäuses zu erkennen.59 minutes ago, Unrandom said:Herkömmliche Computer erhalten vom Netzteil die diversen zum Betrieb benötigten Spannungen.... und damit auch die 5VSB um die Tastenerkennung und diverse andere Kleinigkeiten auch im ausgeschalteten Zustand zu bewerkstelligen.59 minutes ago, Unrandom said:Der NUC wird klassisch über ein 19V Tischnetzteil versorgt.Hattest Du nicht vorher etwas von der 12 Versorgung durch das ATX Netzteil angedeutet?59 minutes ago, Unrandom said:Oder über den oben gezeigten Internal Power Header mit 12-20V.Wenn Du den eben vom ATX speist, hast Du zum EInschalten eben keien 12V (oder daraus erzeugte 5VSB) um den Tastenmdruck zu erkennen.59 minutes ago, Unrandom said:In beiden Fällen erzeugt das Mainboard (und nicht das Netzteil) alle Spannungen....aber eben nur, wenn es erst einmal irgendwoher 12V-20V bekommt. Woher stammen die, wenn das ATX Netzteil erst später (über PS_ON) gestartet wird?59 minutes ago, Unrandom said:Das Mainboard überprüft diese Spannungen gezwungenermaßen selbst und gibt sich das Power OK Signal quasi selber....wenn diese Erkennungselektronik irgendwoher zumindest diese erste Versorgungsspannung hat.Wenn Du Dir das so zusammen bastelst und Dein Mainboard spontan verstirbt: sage bitte nicht, daß Du nicht gewarnt wurdest.Und nun: viel Spaß beim basteln!
October 21, 2025Oct 21 11 minutes ago, Unrandom said:Im klassischen Tower PC überprüft das ATX Netzteil im laufenden Betrieb die 5V Spannung. Liegt ein Fehler vor sendet das ATX Netzteil kein Power OK Signal mehr an das Mainboard. Das Mainboard kann dann das Senden des PS_ON Signals an das Netzteil abbrechen. Das Netzteil schaltet hab.Ich mag mich irren: Das Mainboard steuert das ATX Netzteil über das Power OK Signal, nicht über das PS_ON Signal.
October 21, 2025Oct 21 Author Vielen Dank für eure Beharrlichkeit. Ich liege falsch.11 hours ago, Unrandom said:Ich nehme an der Widerstand ist so hoch da man hier bereits die Selbsthaltung (Innenwiderstand des Transistors!?) misst und nicht den Taster.Sollte dem so sein, müssen nur vom Front Panel Header die Verbindung des Tasters zur PicoPSU.Meine Schlussfolgerung aus der Messung war, dass Selbsthaltung und Taster parallel liegen müssen. Hätte ich etwas länger darüber nachgedacht wäre mir aufgefallen das dies ja gar nicht der Fall sein kann, da dann erneutes Drücken des Tasters nicht mehr wahrgenommen werden könnte. Und dies ist ja ganz offensichtlich falsch. Weiterhin bedeutet dies, dass an diesem Pin nicht das PS_ON Signal anliegen kann und deshalb natürlich auch nicht zur picoPSU geführt werden sollte.Bevor ich mich jetzt aber auf eine alternative Versorgung stürze zunächst eine andere Frage. Eine HDD die gerade weder schreibt noch liest benötigt in einem Unraid genauso viel Energie wie in einem Synology Nas? Und ein Unraid fährt man genauso wie ein Synology Nas nie komplett runter, damit die Festplatten jederzeit aufgeweckt werden können um auf die Daten zugreifen zu können? Welche Rolle spielt dann der Energieverbrauch eines heruntergefahrenen Servers oder dessen Festplatten wenn er nie herunter gefahren wird? Was habe ich übersehen?
October 22, 2025Oct 22 6 hours ago, Unrandom said:Eine HDD die gerade weder schreibt noch liest benötigt in einem Unraid genauso viel Energie wie in einem Synology Nas?Eine HDD "idle Spinup" braucht in allen System identisch viel Strom bei anliegender Spannung.Je nach Festplatte kann man schätzen zwischen ca. 5 und 12 Watt.Eine HDD "idle Spindown" braucht auch in allen System identisch viel Strom bei anliegender Spannung.Je nach Festplatte kann man schätzen unter/um 1 Watt.Unraid hat den Vorteil, daß es im klassichen Array mehrere (sogar unterschiedlich große) Festplatten zu einer größeren Kapazität zusammenfassen kann.Diese Festplatten, welche (eine gewissse Zeit) nicht benötigt werden, können dann auch "Spindown" geschaltet werden (wenn da in dem Moment keine technische Einschränkung gegen spricht [beispielsweise diverse SAS Festplatten]), wodurch die Festplatten sehr viel stromsparender "herumliegen" als im "idle Spinup" Modus.In einem üblichen NAS werden Festplatten zur Zusammenfassung der Kapazität in einen Raidverbund gesteckt (Raid0, Raid1m Raid5 oder Raid6 sind die üblichsten Varianten).Diese Raidmodi erfordern es aber, daß beim Ansprechen einer Festplatte im Raid auch gleich alle Festplatten anspringen müssen.Solche Raidmodi erreichen durch ihren höheren Energiebedarf auch oft höhere Geschwindigkeiten.Unraid kann hingegen in seinem klassischen Array, bei der sparsamen Betriebsart, zwar nicht so hohe Geschwindigkeiten erreichen, dafür kann man eben bis zu 30 Festplatten in einem Array kombinieren (28D +2P) und diese eben weitestgehend im Spindown liegen zu lassen, sofern diese spezielle Festplatte nicht gerade gebraucht wird.(Schreibend im Array springen bei unraid aber immer die Parityplatte(n) an)Wenn man nur 1D+1P (vergleiche Raid1) laufen lassen will hat unraid (betrachtet auf dem Stromverbrauch in diessem Teil von urnaid) eher keinen gravierenden Vorteil gegenüber einem normalen NAS mit Raid1.Sobald man aber einen zusammenhängenden Speicherbereich wünscht, welcher über die Kapazität einzelner/weniger Festplatten hinaus geht kann man ein Array mit steigender Anzahl von Festplatten durch den Spindown immer weiter sparsamer betreiben, als ein NAS mit einem normalen Raid.6 hours ago, Unrandom said:Und ein Unraid fährt man genauso wie ein Synology Nas nie komplett runter,Es gibt Leute, die Ihr unraid/NAS nur dann einschalten/aufwecken, wenn sie es brauchen, doch kann ein unraid/NAS dann nicht unbedingt all seinen Zauber entfalten (Wartungsläufe, zusätzliche Dienste), weil es diese Sachen im ausgeschalteten Zustand eben nicht ausführen kann.Deshalb wird bei unraid, wie einem NAS auch eigentlich primär von 24/7 Dauerbetrieb ausgegangen.6 hours ago, Unrandom said:damit die Festplatten jederzeit aufgeweckt werden können um auf die Daten zugreifen zu können?Wenn man Daten von den Festplatten braucht, werden die aufgeweckt: ja. Das ist bei beiden Systemen gleich. Nur werden in einem großen Raid dann eben mehr Festplatten aufgeweckt und bei unraid nur die benötigten (ggf. weniger Festplatten, wenn man nur ein paar Dateien braucht).Zusätzlich kann man in unraid (so ist es üblich) durch eine SSD (oder mehrere) in einem vorgeschalteten Cache zumindest Schreibzugriffe abfangen und wenn die angeforderten Daten im Cache rumliegen, geht das auch für Lesevorgänge.6 hours ago, Unrandom said:Welche Rolle spielt dann der Energieverbrauch eines heruntergefahrenen Servers oder dessen Festplatten wenn er nie herunter gefahren wird?Der/ein Server (NAS/unraid) läuft in der Regel durchgehend.Deshalb ist der Energieverbrauch des Servers wichtig, weil sich jedes aktuell benötigte Watt über die Zeit dann doch auswirkt und summiert.Wenn man den Server ausschaltet (und auch Standbyverbräuche deaktiviert) verbraucht das System 0, tut aber auch nichts.Aber dann braucht man kein NAS/unraid, ein Ziegelstein tut's auch.Wenn ein NAS/unraid läuft kommt es eben darauf an, in welchem Zustand es ist.Es liegt bei vielen meist idle oder mit wenig zu tun rum und führt die meiste Zeot des Tages nur moderate/wenige Tätigkeiten aus. Dann ist es sinnvoll besonders sparsam zu sein.Sollte dann wirklich mal für die eine oder andere Stunde richtig Last gefordert werden, dann geht auch der elektrische Bedarf hoch.Doch danach dämmert das System wieder vor sich hin...Und hier spielt das klassiche unrfaid Array (bezogen auf eben die Massenspeicher) seinen trumpf aus (wenn man den nicht deaktiviert hat):das unraidsystem liegt also vielleicht bis zu 24 Stunden pro Tag gelangweilt in der Ecke und liefert mal die eine oder ander Datei aus, (sagen wir mal Video): die meisten Festplatten können also im Spindown bei knapp1 W pro Stück schnarchen, während bei einem NAS mit einem Raid alle betreffenden Festplatten laufend bleiben (6-12W/Stück), während auch nur ab und zu die eine oder andere Datei ausgeliefert wird.Im Grund kann man also einmal den Gesamtstrombedarf zerlegen in den Bedarf des NAS/unraid und einmal den Bedarf des benutzten Fetsplattenstapels.Bei Erstem hängt es von der Hardware und deren Auslastung und Sparfähigkeiten ab.Bei Zweitem ist mit steigender Menge der Festplatten unraid mit seiner einstellbaren Spindown Möglichkeit bei Teillast (=ab und zu mal eine Datei ausliefern oder auch speichern) im energetischen Vorteil.6 hours ago, Unrandom said:Was habe ich übersehen?Das ein Server serven (=laufen) sollte.Ansonsten -> Ziegelstein Edited October 22, 2025Oct 22 by DataCollector
October 22, 2025Oct 22 1 hour ago, DataCollector said:Wenn man nur 1D+1P (vergleiche Raid1) laufen lassen will hat unraid (betrachtet auf dem Stromverbrauch in diessem Teil von urnaid) eher keinen gravierenden Vorteil gegenüber einem normalen NAS mit Raid1.Völlig richtig (Stromverbrauch) aber da möchte ich noch was ergänzen zum SpinDown der HDDs:Ich bin ja ebenfalls von diversen Synologies zu unraid gekommen und ein großes Thema bei Synology ist auch, dass auf dem RAID auch das Betriebssystem liegt.D.h. auch jeder Log-Eintrag etc. muss natürlich auf das RAID, also alle Festplatten geschrieben werden. Das kann zusammen mit Indexieren von Shares etc. dazu führen, dass das RAID im Tagesbetrieb quasi immer an ist. Man hört die Festplatten in den Spindown gehen und es dauert i.d.R. nur Minuten bis sie wieder anlaufen ... So jedenfalls meine Erfahrung und nein, es liefen keine docker oder andere dauerhafte Dienste darauf... Seit unraid ist hier Ruhe!Unterm Strich verbraucht mein unraid mit viel mehr HDDs/SSDs, docker-Funktionen und CPU-/Netzwerk-Performance über den Tag gesehen gar nicht so viel mehr Strom, als mein vorheriges, lahmes RAID5 4bay NAS von Synology, weil eben jetzt die HDDs hauptsächlich schlafen und die haben nun mal den größten Anteil am Gesamtstromverbrauch.
October 22, 2025Oct 22 1 hour ago, _alo_ said:Ich bin ja ebenfalls von diversen Synologies zu unraid gekommen und ein großes Thema bei Synology ist auch, dass auf dem RAID auch das Betriebssystem liegt.Das war mir nicht bewußt. Ich nutze eben keien Synology Kistchen.Ich gehe aber davon aus, daß die größeren Synos (ähnlich wie meine QNAP) auch einen zusätzlichen SSD Flashspeicher (M.2 SSD) für das Puffern verbauen können.Leider wissen wir ja nicht von welcher Syno geschrieben wurde. Edited October 22, 2025Oct 22 by DataCollector
October 22, 2025Oct 22 10 minutes ago, DataCollector said:Das war mir nicht bewußt. Ich nutze eben keien Synology Kistchen.Ich gehe aber davon aus, daß die größeren Synos (ähnlich wie meine QNAP) auch einen zusätzlichen SSD Flashspeicher (M.2 SSD) für das Puffern verbauen können.Leider wissen wir ja nicht von welcher Syno geschrieben wurde.Die größeren bzw. neueren können zwar mittlerweile zwei M.2 als Cache aufnehmen (noch größere können dazu auch mehrere SSDs verwenden), aber worauf bei denen das OS liegt, weiß ich auch nicht genau, so eine neuere hatte ich nie.Wenn ich das richtig verstanden habe, kann man mit einer SSD einen LeseCache aufbauen (mit "Least Recently Used" werden darauf die Daten vorgehalten) oder mit mindestens zwei SSDs (Redundanz) kann man einen R/W-Cache aufbauen. Der Schreibcache scheint dann ähnlich zu funktionieren, wie unter unraid(?), nur gezwungenermaßen als Spiegel.Aber das hat ja erstmal nichts mit dem Betriebssystem und z.B. den Logfiles zu tun.EDIT:Nachdem was ich finden konnte, liegt das DSM-OS auf jedem verbauten Laufwerk, damit das System auch von jeder Platte Booten kann, egal, welche ausgefallen ist/sind. Die Systempartition ist über alle Laufwerke als RAID1 gespiegelt (md0). Das scheint bei QNAP auch so zu sein. Für den Systemstart wird dann einfach das verfügbare Laufwerk mit der kleinsten Laufwerksnummer verwendet.Das würde aber bedeuten, dass dann beim Log-Schreiben auf der Systempartition auch immer alle Laufwerke anspringen?! Oder arbeiten die (mittlerweile) zusätzlich mit RAM-Discs?Kann da jemand mehr Licht ins Dunkle bringen? Edited October 22, 2025Oct 22 by _alo_
October 22, 2025Oct 22 Author Das ist doch super.Da der Server immer läuft und die Festplatten immer mit Spannung versorgt werden (und sich ggf. im Spindown befinden), vereinfach das die Spannungsversorgung enorm.Dann muss ich bei meinem NUC-Unraid-Server bei Verwendung von 2,5" HDDs nur dafür sorgen das sie dauerhaft mit 5V versorgt werden.Letztlich nicht anders als bei externen 2,5" USB Festplatten, nur das die Kommunikation statt über USB, über SATA geht, was für ein Array von großem Vorteil ist.
October 23, 2025Oct 23 13 hours ago, Unrandom said:Da der Server immer läuft ... wenn man ihn nicht mal abschalten will für Wartung, Umbau, Urlaubsreise...13 hours ago, Unrandom said:Dann muss ich bei meinem NUC-Unraid-Server bei Verwendung von 2,5" HDDs nur dafür sorgen das sie dauerhaft mit 5V versorgt werden.2,5inch Festplatten sind meist langsamer (wenn man von Servermodellen absieht) und bei höheren Kapazitäten SMR.SMR würde ich nicht für Parity verwenden, weil Parity die meiste Last von allen Laufwerken abbekommt und die Geschwindigkeit der Parity sich signifikant auf die Schreibgeschwindigkeit des Array auswirkt (mit steigernder Schreibmenge an einem Stück wird SMR ggf. extrem langsam).
October 23, 2025Oct 23 Author 3 hours ago, DataCollector said:... wenn man ihn nicht mal abschalten will für Wartung, Umbau, Urlaubsreise...Ich wollte aus der Sicht des Energiesparens argumentieren, dass Festplatten ja nicht zwingend beim Herunterfahren des Servers abschalten müssen, wenn der Server ohnehin immer läuft. Das bedeutet doch nicht, dass man den Server für Wartung, Umbau und Urlaubsreise nicht herunterfahren und die Festplatten dann abschalten kann. (Für Wartung und Umbau steht man doch ohnehin vor dem Server und zieht vorher den Stecker aus der Steckdose.)3 hours ago, DataCollector said:2,5inch Festplatten sind meist langsamer (wenn man von Servermodellen absieht) und bei höheren Kapazitäten SMR.SMR würde ich nicht für Parity verwenden, weil Parity die meiste Last von allen Laufwerken abbekommt und die Geschwindigkeit der Parity sich signifikant auf die Schreibgeschwindigkeit des Array auswirkt (mit steigernder Schreibmenge an einem Stück wird SMR ggf. extrem langsam).Vielen Dank für den Hinweis besser auf SMR zu verzichten. Mir fällt es ohnehin gerade schwer 2,5“ HDDs (die nicht von Seagate sind) größer 2TB zu finden. Gleiches gilt für CMR, hier scheint bei 2TB Schluss zu sein. Vielleicht wäre es besser auf ein SSD Raid1 Pool umzuschwenken. Lässt sich zwar nicht so toll erweitern wie das Array, aber 2x4TB mit 4TB Nutzdaten ist für meinen Use Case die nächsten Jahre auf jeden Fall ausreichend. Sind energetisch auch einfacher zu handeln. Bei maximal 0,3A pro SSD kann ich beide über den internen USB 2.0 Header (1A) bestromen. Der schaltet sogar beim Herunterfahren ab ;-)Da die Geschwindigkeit immer wieder mal angesprochen wird. Lässt man interne Schreibvorgänge mal außen vor, ist das 1 Gigabit Netzwerk der Flaschenhals. Selbst die angesprochene so langsame PCIe 3.0 1x Schnittstelle ist grob 8x schneller.
October 23, 2025Oct 23 10 minutes ago, Unrandom said:Da die Geschwindigkeit immer wieder mal angesprochen wird. Lässt man interne Schreibvorgänge mal außen vor, ist das 1 Gigabit Netzwerk der Flaschenhals. Selbst die angesprochene so langsame PCIe 3.0 1x Schnittstelle ist grob 8x schneller.Ja richtig, es wurde hier ja auch nur in Zusammenhang mit einem ASM1166 richtigerweise erwähnt, dass ein PCIe3.0X1 Slot nicht genug Bandbreite hat für die gleichzeitige Nutzung von 6 SATA-HDDs (ca. 250MB/s) z.B. beim Parity build/check. Es wird daher gerne empfohlen hier nur 4 Ports zu belegen oder gleich auf den ASM1064 zu wechseln, der eh nur 4 SATA-Ports hat um hier nicht in Begrenzungen zu laufen.Netzwerkseitig kannst Du mit den grob 1GB/s von PCIe3.0X1 ja schon fast (!!) eine 10G Verbindung auslasten, da ist eher nicht das Problem....
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