December 18, 2025Dec 18 Guten Morgen,bei mir ist so einiges gewachsen - teils aus unwissen, teils aus - ich weiß es auch nicht Ich überlege hier mal alles auf neue Hardware umzustellen nur noch einen (unraid)Server zu haben.Aktuell laufen bei mir folgende Rechner, Dienste:1: Dell T30 mit Unraid und 3 x 6TB. Einsatz als NAS (Teilzeit) / Backuplösung.2: Lenovo Tiny 720q. Mit 3 Festplatten jeweil 2TB drin. SSD und NVME.VMSpaperless-ngxopenmediavault (24/7 NAS)immichproxmox-backup-serverLXCunifi-controlleriobrokerwikimedianginxproxycalibre-webwireguardhomepage3: Lenovo Tiny 720q mit Frigate und Coral TPU und auch einer SSD als 24/7 Videoüberwachung mit 3 KamerasDie Landschaft würde ich also gerne auf einen Rechner umziehen.Das stelle ich aktuell mir so vor.Eine Cacheplatte (evt. einen Pool) 1TBEin Array mit anfangs den 3 x 6TB Platten, der wahrscheinlich wachsen muss / wird.Um die "dicken" Platten nicht dauerhaft laufen zu lassen (Strombedarf) , die Videoüberwachung entweder im Cache abbilden oder als zusätzliche SSD einbinden?Die Trennung 3,5" HDD und SSD für 24/7 Anwendungen beschäftigen mich aktuell sehr. Wie mache ich das? Die SSD einfach in das Array hängen ist ja nicht so gut, wegen dem fehlenden Trim?Als Hardware würde ich an so was denken:Gigabyte B760M DS3H DDR4Intel I3-12100 boxed2 x 16GB RAM (oder mehr?)PSU 160Wmaximal 3 x 3,5" HDD mit dem Speicherplatz den ich dann benötige2 x NVME (1TB oder 2 TB) (Cache)vielleicht noch eine SSD (24/7 Dienste?)Was denkt ihr drüber?Ein sinnvolles System was den Wildwuchs beseitigt? Passt die Hardware? Reicht ein I3? Ist es energetisch effizient? Was ist eigentlich mit den C-States und aktuellen Unraid-Versionen. Muss man basteln oder passt das? Wie trenne ich 24 Stunden Betrieb (Frigate) von den stromhungrigen 3,5" Platten? Oder sollte ich frigate lieber separat auf einem Tiny lassen? Vielleicht auch keine schlechte Idee.Achso, die Backups der wichtigen Daten wird dann entweder auf dem alten T30 gemacht oder einer externe Platte. Mal schauen. Und zusätzlich feuerfest auf der Arbeitsstelle gelagert.Ich bin über Anmerkungen / Kritik sehr dankbar!GrüßeChristian Edited December 18, 2025Dec 18 by BigChris
December 18, 2025Dec 18 2 hours ago, BigChris said:Ein sinnvolles System was den Wildwuchs beseitigt? Passt die Hardware?tja, quasi das Standardsystem, was hier aus gutem Grund sehr oft vertreten ist.statt 2x 16GB würde ich eigentlich 1x32GB empfehlen um einfacher erweitern zu können, wenn gewünscht. Aber gerade heute (aufgrund der Preisexplosion durch KI) muss man sich überlegen , ob man überhaupt noch auf DDR4 setzt und vor allem, ob "später" aufrüsten überhaupt noch eine Option ist, wenn DDR4 gar nicht mehr erhältlich oder richtig exorbitant teuer geworden ist?2 hours ago, BigChris said:Reicht ein I3?ich hab selbst zwei Systeme mit diesem i3 und denke, dass der auch bei Dir ausreichen sollte, ich sehe keine besonders anspruchsvollen Dienste, wobei ich mit frigate keine Erfahrungen habe.2 hours ago, BigChris said:Ist es energetisch effizient? Was ist eigentlich mit den C-States und aktuellen Unraid-Versionen.Muss man basteln oder passt das?das System lässt sich mit sehr geringem Verbrauch betreiben, dass zeigen ja diverse builds und Messungen hier im Forum (die wirst Du doch gefunden haben, sonst wäre das schon enormer Zufall, dass Du auf diese Hardware gekommen bist😉)Was soll mit den C-States sein? Mein 7.2.2 geht weiterhin bis in C10... Ja, für die RTL8125 brauche ich immer noch den ASPM-Helper, mehr aber auch nicht.2 hours ago, BigChris said:Wie trenne ich 24 Stunden Betrieb (Frigate) von den stromhungrigen 3,5" Platten? Oder sollte ich frigate lieber separat auf einem Tiny lassen?Wie Du das trennst? Einfach indem Du alle docker/VM (wie im Standard von unraid) also auch frigate auf dem ssd-Cache laufen lässt und frigate die Daten eben auch auf ein ssd-share (auf dem Cache oder einem anderen Pool) schreiben lässt. Wie viel Platz das braucht und wie groß demnach der Cache sein sollte? k.A. - ich nutze frigate wie gesagt nicht, aber mehr groß = mehr gut 😉Frigate wird aber iirc eh dafür sorgen, dass dein Server permanent beschäftigt ist und eben nicht in besonders tiefe C-States kommt.Hier würde ich dann vergleichen: was zieht dein jetziges frigate-Tiny-Setup an Strom und was zieht dein neuer Server ggf. an Mehrstrom durch frigate? Welche Kombination zieht unterm Strich wenige Strom? Meine Vermutung: den alten tiny dafür weiterlaufen zu lassen, macht keinen Sinn.
December 18, 2025Dec 18 Author 59 minutes ago, _alo_ said:statt 2x 16GB würde ich eigentlich 1x32GB empfehlen um einfacher erweitern zu können, wenn gewünscht. Aber gerade heute (aufgrund der Preisexplosion durch KI) muss man sich überlegen , ob man überhaupt noch auf DDR4 setzt und vor allem, ob "später" aufrüsten überhaupt noch eine Option ist, wenn DDR4 gar nicht mehr erhältlich oder richtig exorbitant teuer geworden ist?Das würde dann bedeuten, evt. auf ein System mit DDR5 zu gehen?Ich habe mich lange nicht mit Hardware und Preisen beschäftigt muss ich gestehen.
December 18, 2025Dec 18 22 minutes ago, BigChris said:Das würde dann bedeuten, evt. auf ein System mit DDR5 zu gehen?ja genaudie meisten Empfehlungen und eingesetzte Systeme hier basieren auf DDR4, weil das ganze eben gut abgehangen stabil läuft und günstig war.Das günstig ist aktuell vorbei, hier mal z.B. ein Crucial 32GB DDR4 Stick (den hier viele verbaut haben, mich eingeschlossen):den habe ich auch oft empfohlen, weil man für 50€ nichts falsch machen konnte. Jetzt liegt der bei 220€ 🤮 da kann man eigentlich keinem mehr empfehlen ein altes DDR4 System zu bauen.Obwohl ich auch nicht wirklich im DDR5 Thema bin, was dort aktuell die Typen/Preise angeht. Damals (Anfang 2025) war DDR5 noch deutlich teurer, dann (Mitte 2025) lagen sie in etwa gleich auf (aber da war ddr5 noch "neu", Fragen zum Stromverbrauch wurden diskutiert, viele sind bei ddr4 geblieben), jetzt kann es auch sein, dass ddr5 wieder noch teurer als ddr4 ist, hab da gerade keine Übersicht.Generell ist gerade keine gute Zeit zum Speicherkaufen, die KI-Buden kaufen den Markt leer oder Hersteller/Marken verschwinden ganz vom Consumer-Markt (z.B. crucial)keine Ahnung, vergleiche einfach mal die Preise und les dir hier die (relativ neuen) Erfahrungen zu den DDR5-Pendants durch...da gibt es teilweise auch herausforderungen... Edited December 18, 2025Dec 18 by _alo_
December 18, 2025Dec 18 1 minute ago, BigChris said:Das würde dann bedeuten, evt. auf ein System mit DDR5 zu gehen?Aktuell ist es unklar, was man nehmen sollte, vor allem, wenn man nicht ständig erweitern will.DDR4 wird kaum noch hergestellt und deshalb steigen die Preise etwas. Zusätzlich entstehen aktuell Panikkäufe, was die Preise ebenfalls (sehr stark) steigen läßt.DDR5 ist neuer & aktuell, aber dadurch, daß die (fast) ganze Jahresproduktion 2026 schon 'verkauft' sein soll und die KI Rechenzentrumsbauer mehr zahlen, ein Problem. Es wird deshalb wenig billige Ware auf dem Markt für normale Endverbraucher geben und akke kloppen sich drum. Somit sind auch hier die Preise hoch geschnellt (Angebot & Nachfrage).Bei DDR5 muß man auch aufpassen, welche Spezifikation die Module haben. Der I3-12100 (und seine 13. und 14.Gen Geschwister inclusive der i5 und i7 ohne K) beispielweise ist mit DDR5-4800 angegeben. Die sind oft noch etwas billiger zu bekommen.Eine 13. oder 14. Gen "K" (overclocker) CPU hingegen wird mit "max. DDR5-5600 (PC5-44800, 89.6GB/s)" beschrieben. Diese höher getakteten Module oder auch mit extrem niedrigen CL Werten sind dann ggf. auch schon nochmal einen Batzen teurer. Auch halten sich solche Overclocking Module meist nicht an die JEDEC Standards, sondern gehen meist etwas abseits davon wandeln (XMP oder so).Ich würde versuchen die zur CPU passenden Module nach Jedec Standard zu finden. Aber primär entscheide ich mich da nach dem Preis. Wenn es nun mal im Superduper Sonderangebot signifikant billiger ist ein Blechdeckel/OC Modul (bevorzugt von einem namhaften Hersteller) zu nehmen, als ein Jedec, lasse ich mich auch darauf ein, bin aber kein Fan von OC in einem NAS, welches langfristig stabil laufen soll, aber wenn man es ausgiebig getestet hat, ggf., auf Normaltakt reduziert und keine Fehler gefunden wurden: warum nicht?Da das B760M DS3H DDR4 angesprochen wurde: ich habe es gegen sein neueres Geschwisterchen B760M DSH3H Gen5 (DDR5) gemessen.Das DDR5 Board finde ich wegen dem geänderten Realtek LAN Chip etwas ungünstiger konstruiert und habe dabei somit nicht ganz so niedrige Messungen hinbekommen, doch wenn es einem nicht auf das eine oder andere Watt (wirklich nur 1-2 Watt) ankommt, kann man sich rein preislich ja mal einfach eine Konstellation mit DDR4 und eine Konstellation mit DDR5 zusammenstellen und schauen, was aktuell billiger ist.Kannst ja auch mal hier schauen (auch die Folgebeiträge):https://forums.unraid.net/topic/195403-doch-nicht-so-ganz-ein-fehlschlag-gigabyte-b760m-ds3h-gen5-ddr5/Noch ein kleiner Hinweis: Speicherchips der selben Bauweise sind auch (vom Takt her) abwärtskompatibel.Sollte man vielleicht gebraucht noch ein paar passende DDR4 2400 oder 2666 Module rumliegen haben, geht sowas dann auch mit einer S1700 CPU zusammen. Natürlich läuft das Gesamtsystem dann nicht mehr mit seinen maximalen Möglichkeiten, aber wenn man betrachtet wie langsam sich Bits durch LAN oder von HDD und auch normalen SSDs bewegen, wirkt sich das bei NAS Anwendungen kaum aus.Wo man langsame/schnelle Speichermodule hingegen sehr gut bemerkt sind Anwendungen, die sehr grafiklastig sind, weil hier die iGPU dann mit beeinflusst wird. Aber das ist in der Regel kein NAS Thema, sondern eher im Bereich des Gaming und der Videobearbeitung ein größeres Thema.In wie weit sich beispiuelsweise Friagte, die Coral TPU oder Transcoding hier einbremst kann ich nicht sagen: ausprobieren!Sollte man also entweder gebraucht passende Module zu wirklich günstigen Preisen finden (ebay?) oder gar sowas in seiner Schatzkiste haben: vielleicht mal damit probieren, bevor man aktuell rund 150 Euro für ein namhaftes 32GB DDR4 3200 Modul ausgibt.Hier auch mal eine Filterung für DDR4 (ich habe bei mir zusätzlich nach Bestpreis sortiert):https://geizhals.de/?cat=ramddr3&xf=7500_DDR4~7501_DIMM~7569_32GB~7761_UDIMM%20Non-ECC~7805_ab%203200MT%2Fs&offset=0&sort=p&promode=true&hloc=de(Beginn mit Silicon Power ab 114 Euro und dann Lexar 149 Euro für 32GB Modul)Wenn an mehr als ein 32GB Modul haben will, ggf. nach Preis pro Einheit umsortieren und wenn es kleinere Module sein dürfen/sollen, kann man die Filter ja auch umstellen.Hier mal eine Filterung für DDR5 (auch nach Bestpreis sortiert):https://geizhals.de/?cat=ramddr3&xf=7500_DDR5~7501_DIMM~7569_32GB~7761_UDIMM%20Non-ECC~7761_UDIMM%20ECC~7805_ab%204800MT%2Fs&offset=0&sort=p&promode=true&hloc=de(Beginnt mit Kingston 'Overclocking' bei ca. 125 Euro für 32GB Modul)Auch hier: Wenn an mehr als ein 32GB Modul haben will, ggf. nach Preis pro Einheit umsortieren und wenn es kleinere Module sein dürfen/sollen, kann man die Filter ja auch umstellen. Edited December 18, 2025Dec 18 by DataCollector Typos, Ergänzung und Umformulierung
December 18, 2025Dec 18 Author Ja, es ist schwierig zur Zeit und tatsächlich recht teuer.Ich überlege auch, ob ich es erst mal versuche den Dell T30 mit mehr RAM auszurüsten und schauen ob der Xeon Xeon® Prozessor E3-1225 v3 das noch schaffen kann. Vom Strom her ist der ok, ich mache mir nur sorgen ob das gute Teil noch genug Performance hat.
December 19, 2025Dec 19 6 hours ago, BigChris said:ob das gute Teil noch genug Performance hatIch bin 2020 mit einem Xeon E3-1225 v6 (nur wenig mehr Leistung, bei etwas geringerer Leistungsaufnahme als Dein v3 (siehe Passmark) eingestiegen.Das ist noch immer (neben zwei weiteren Servern (N100M & J3455) mein Hauptserver und reicht mir noch "dicke" aus.Ist aber auch mit den maximalen 64 GB Ram ausgestattet.Linux-VM (MX-Linux)25 DockersArray mit 6 HDD (80+ TB)3x Pools (XFS Single-Disk)Videocodierung mit der iGPUAuch ich kann allerdings nichts zu Frigate sagen, wieviel Leistung das benötigt.Hast Du dadurch im Alltag irgendwelche Einbußen?Allerdings würde ich an Deiner Stelle mal über die OMV-VM nachdenken.Warum nutzt Du ein NAS-System als VM auf einem NAS-Host? Edited December 19, 2025Dec 19 by saber1
December 19, 2025Dec 19 Author 27 minutes ago, saber1 said:Allerdings würde ich an Deiner Stelle mal über die OMV-VM nachdenken.Warum nutzt Du ein NAS-System als VM auf einem NAS-Host?Nein, da habe ich mich unglücklich ausgedrückt bzw. Informationen weggelassen.Ich habe das dockerthema in unraid nicht verstanden (backups, durchreichen von Geräten, was mache ich im Fehlerfall) und es hatte mich gestört das die Platten oft angelaufen sind.Dann habe ich mir einen Lenovo Tiny geholt und Proxmox getestet und mich auch ein bisschen darin verliebt. Und auf dem Proxmox läuft omv für unsere persönlichen Daten.Zu viele Systeme sind aber zu viel Pflegeaufwand, zumindestens für mich. Proxmox ist schon cool, was die HA angeht, aber ob ich das so brauche? Und das erkaufe ich mir mit der unflexibilität (in meinen Augen) was die Speicherweiterung HDD angeht.Daher ist nun die neue Überlegung, wieder alles zurück zum unraid zu ziehe un das verrückte hinbund her mounten zwischen den physischen Rechnern nicht mehr zu haben.OMV wird im dem Zuge deaktiviert.Ich würde erstmal mit 32GB durchstarten und schauen ob es nicht reicht. Da sind die Investitionskosten nicht gleich wieder so hoch. Edited December 19, 2025Dec 19 by BigChris
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