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Unterstützung / Meinungen zur ersten Server-Konfiguration
OPTION 1 wird es nun werden... Nach ein paar vorgeschlagenen Anpassungen liege ich mit Festplatten bei ziemlich genau 1.300 € und finde, das geht in Ordnung. Hier sind einige günstigere Setups im Umlauf, aber ich möchte am Ende nicht auf irgendwelche Probleme (Performance / Konnektivität / ...) stoßen oder mehrere Workarounds nutzen müssen. Das Ganze soll möglichst problemlos und zeitnah aufgesetzt werden können. Da NAS und Virtualisierung für mich eh noch komplett neu sind, werde ich "software"-seitig genug zu tun und lernen haben Die Hardware soll mir dann (vermeintlich) nicht auch noch im Weg stehen... unverändert bleiben Gehäuse / Board / PSU / Lüfter / M.2 SSDs angepasst wurden: CPU --> Intel Core i5-12400 Kühler --> Noctua NH-D9L RAM --> 32GB Crucial DIMM DDR4-3200 CL22-22-22 OS-Stick --> 8GB Transcend JetFlash 780 USB-A 3.0 Parität --> 12TB Seagate IronWolf NAS HDD (ST12000VN0008) Daten-HDD --> 12TB Seagate IronWolf NAS HDD (ST12000VN0008) Die IronWolf liegen bei 19,2€/TB und haben lediglich 3 Jahre Garantie. Da es zu besseren Konditionen und mit 5 Jahren Garantie noch 18TB Toshiba Cloud-Scale (MG09ACA18TE) --> 15,6€/TB 14TB Toshiba Enterprise (MG07ACA14TE) --> 16,0€/TB 16TB Seagate Exos X18 (ST16000NM000J) bzw. X16 (ST16000NM001G) --> 16,9€ bzw. 16,3 /TB gibt, werde ich hier noch etwas mehr recherchieren, was die höhere Lautstärke (Platzierung nahe der HomeOffice-Ecke) etc. angeht. Mit Cache und der Möglichkeit, den Mover zu konfigurieren, bin ich aber optimistisch, die meisten Zugriffen letztlich garnicht mitzubekommen. Bzgl. der Größe der M.2 für Docker etc. schwanke ich noch. Werde aber wohl einfach bei 1TB (wie auch für den Cache) bleiben. Da der Preis-Unterschied zwischen 1TB und 500GB vernachlässigbar ist, kämen alternativ nur 250GB in Frage. Und das ist auf Dauer für Docker etc. wahrscheinlich unterdimensioniert?!?
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Moin Basti und auch dir erstmal vielen Dank für dein Feedback! Das geht ja größtenteils sehr in die Richtung meiner zweiten Option - bis auf die Wahl bei Netzteil und Kühler. Das heißt, auch du nutzt (so wie ich DataCollector verstanden hatte) keinen M.2 Pool? Sondern stattdessen eine M.2 ("single device") als Cache und eine M.2 ("single device") für Docker etc.? Das hört sich sehr gut an mit deinen Watt-Angaben. Ich denke mal, OPNsense / pfSense wird nicht der erste Schritt sein. Werde dann später schauen, ob es den Verbrauch (aufgrund der laufenden VM) nach oben korrigiert und tragbar ist oder vllt. tatsächlich wie bei dir die Verlagerung Sinn machen würde. Aber dass hier ansonsten grundsätzlich sehr geringe Verbräuche realisierbar sind, freut mich soweit erstmal. BIOS-Update würde ich bei jedem Board grundsätzlich erstmal prüfen/durchführen 👍 Sollte ich mich für das N3 entscheiden (sieht allerdings aktuell eher nicht danach aus), würde ich ein passendes SFX verwenden. Dass die untenliegende M.2 sogar gut gekühlt wird, ist gut zu wissen. Hätte ich jetzt auch nicht unbedingt gedacht. Bleibt aber noch der Punkt der Erreichbarkeit. Auf der anderen Seite - wie häufig wechselt man seine Datenträger... Hoffentlich eher selten *toi toi toi*
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Vielen Dank - vor allem auch für dein super schnelles (und ausführliches) Feedback! Das werde ich auf jeden Fall tun. Nach all dem mitlesen und etlichen Stunden Videos 😅 sagt mir mein Gefühl aber, dass es wohl letztlich auf unraid hinauslaufen wird. Das Konzept/System, einige Features, die Community Apps und die (scheinbare) Usability haben mich letztlich von den Alternativen "rübergeholt". Aber klar - Tests werden es zeigen... Genau - mein Plan ist, möglichst viel per Docker laufen zu lassen. Habe häufig gelesen, dass Docker nach Möglichkeit erstmal den VMs vorzuziehen wären (Ressourcen etc.). i3 CPUs hatte ich tatsächlich noch nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Letztlich war ich nicht so sicher bzgl. der benötigten Kerne, wenn einiges an Dockern laufen wird und ggf. dann doch nicht nur eine VM. Hier wollte ich mich auf eure Erfahrungen stützen. Im Zweifel wollte ich lieber ein Stück weit im Voraus planen, als jetzt 200-300 € zu sparen und dann später vom System limitiert zu werden, wenn das Basteln und die Ideen immer weiter gehen sollten. So lange sich die Komponenten ähnlich sparsam konfigurieren lassen, habe ich lieber ein paar (anfangs) ungenutzte Ressourcen in der Hinterhand. Aber wenn ein i3 oder i5 der 12. Gen für meine Belange ausreichend sind - um so besser für das Portemonnaie. Verstehe - und dazu tendiere ich tatsächlich auch. Der Ansatz oder die Idee war nur (sollte der Server alle Bedarfe abdecken können und dieses Vorgehen auch praktikabel sein), meinen Rechner allmählich "loszuwerden". Diesen allmählich antiken (und nicht gerade sparsamen) noch parallel zum Server laufen zu lassen, nur um hierauf zuzugreifen, erschien mir potentiell optimierbar. Leider ist er (auf Grund des Boards) nicht mehr wirklich anpassbar und es müsste auch hier dann "einmal alles neu". Aber wenn dies kein wirklich verbreiteter Ansatz ist, sehe ich gerne davon ab - zumal auch bei mir das Gaming super selten geworden ist Für alles andere täte es auch jeder x-beliebige Office- / Mini-PC oder Laptop. Finde ich auch - zumal die Option im (von vielen genutzten) JONSBO ja sogar noch teurer wäre... Und hier sehe ich (persönlich) nur einen Vorteil, wenn man einen kompakten und "stylishen" Server irgendwo in den Raum integrieren will. Wenn der Server aber eh woanders steht, finde ich (wie erwähnt) die Teile-Verfügbarkeit und -Preise nicht sonderlich attraktiv. HDDs und SSDs waren immer schon mit eingerechnet. Option 1 käme ohne Daten auf 850 € mit Potential Richtung 715 €. Das fand ich für eine performante Maschine eigentlich vertretbar. Mit deinen Vorschlägen wäre hier dann ja sogar noch mehr Spar-Potential. Kein Kellerraum oder Dachboden zur Verfügung und die vorhandenen "Lagerräume" sind bereits ausgenutzt - daher soll das Ganze tatsächlich im Arbeitszimmer platziert werden und es wäre schon gut, hier ein paar dB einsparen zu können. Allerdings war eher der Punkt, dass viele die Verlässlichkeit der Noctua-Komponenten loben. Aber wenn Kühler für den halben Preis (~30 €) sich auch über lange Zeit für den NAS-Betrieb eignen, dürfen es gerne andere Hersteller sein. Du hast Recht - was ich meinte, war aber auch, dass hier zwei der drei Slots über den Chipsatz laufen und ich somit nicht den CPU-Slot nutzen müsste bei zwei geplanten SSDs. Auch das war hier mal Thema bzgl. C states (unraid-Blog bzw. Beitrag von mgutt) - daher würde ich die ATX-Variante bevorzugen. Bei der µATX-Variante (https://www.gigabyte.com/de/Motherboard/B760M-GAMING-X-DDR4-rev-10/sp#sp) gäbe es nur 1x M.2_SB (und eben auch 1x M.2_CPU). Ich wusste, dass du das sagen würdest - da hier bereits in einem deiner Beiträge gelesen Ich will nicht übertakten oder stehe auf Heatspreader/XMP, geschweige denn auf den Namen "Beast" 😅 Tatsächlich zeigt der Preisvergleich aber, dass 32 GB DDR4 3200 (und DDR4 allgemein) nicht wirklich günstiger als 60 € für 32 GB zu haben sind. (Die RDIMM und LRDIMM mal außen vor) gibt es für max. 5 € weniger leider nur ganze 7 Riegel ohne XMP/Heatspreader - dafür dann aber auch mit weniger MHz und/oder schlechterer CL. Da schienen mir die Kingston mit CL16 und den MHz dann für den "selben" Preis einfach Sinn zu machen. Spricht denn grundsätzlich irgendwas gegen derartige Riegel im NAS? Auf jeden Fall werden es dann erstmal "nur" 32 GB werden. Dann bleibe ich bei der SAMSUNG. 1 TB habe ich gewählt, da zum Zeitpunkt der Suche 82 € zu 70 € für den halben Speicher standen. Das war für mich ein "no-brainer". Und das sollte mir (denke ich) als Cache ausreichen. Da ich gelesen hatte, dass manche so ihren Cache "absichern" (ähnlich der Parity-HDD), hatte ich mich für 2x entschieden. Wenn das aber unnötig ist (bzw. wie du in einem anderen Beitrag geschrieben hattest) sogar teils eher hinderlich, dann würde ich deinem Rat folgen und den Cache von den Dockern trennen. Die beiden Modelle (Red Plus und Ironwolf) wurden es aufgrund CMR. Auf mich wirkte es so, als sei einfach auch die Mehrheit mit einer der beiden Reihen unterwegs. Und 6 TB aufgrund der geringeren RPM (vermeintlich leiser?). Laut https://geizhals.de/?cat=hde7s&xf=13810_6000~3772_3.5 sind EXOS und N300 nur 5 € günstiger. Rescue Service war absolut kein Faktor - und mir ehrlich gesagt nicht einmal aufgefallen. Genau - es soll eine die Parity stellen und die anderen beiden sorgen für die Kapazität. Da die 12 TB von den €/TB her günstiger werden, hast du natürlich Recht. Aber als Neuling habe ich hier wahrscheinlich erstmal gesehen, dass ich die Hälfte "nur" für die Parity ausgebe. In meinem Fall wären es 1/3 hierfür. Aber ja, ich bin mit deinem Szenario natürlich hinterher flexibler und habe auch erstmal eine HDD weniger "am laufen". Bei großen HDD käme nur wieder der vermeintliche Punkt Lautstärke in's Spiel?! Hatte ich gelesen - dachte nur, gesehen zu haben, dass die Cruzer hiervon ausgenommen sind. Aber dann bleibe ich bei JetFlash und folge deinem Rat zum 780. Ich dachte, die 130mm wären (ab der CPU) auf die effektive Kühlerhöhe bezogen. Dann würden beide reinpassen, wobei der D9L natürlich die sicherere Nummer wäre. Wenn JONSBO hier aber den Stack aus MoBo, CPU und Kühler meint, bin ich bei dir, dass das eher nicht passen würde. Ist tatsächlich auch ein Punkt, der mir bei dem Board bzw. mehreren Boards nicht zusagt. Aber ich tendiere ja, wie erwähnt, eh zu Option 1 aufgrund Preis, Platz, Thermik und Verfügbarkeiten. Mein Text in Klammern zielte eigentlich darauf ab, dass die drei Alternativen aufgrund DDR5 und PCIe 5.0 schon eher raus wären. Auch dies hatte der unraid-Blog bzw. ein Beitrag von mgutt thematisiert. Sorry - das kam scheinbar nicht klar rüber.
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Unterstützung / Meinungen zur ersten Server-Konfiguration
Moin zusammen, ich bin hier (und in der Dokumentation) nun schon eine Weile am mitlesen bzgl. diverser Konfigurationen, Know-How, Anwendungsmöglichkeiten, ... Ich habe den Eindruck, dass hier ein tolles Miteinander herrscht und schon so manchem bei Fragen und/oder Problemen kompetent und engagiert geholfen wurde. Daher habe ich mich heute mal angemeldet und würde künftig gerne aktiv an der Community teilnehmen ☺️ Hintergrund meiner bisherigen Recherche ist (wie sollte es anders sein), dass ich gerne meinen ersten Homeserver konfigurieren würde. Hierauf möchte ich dann (nachdem der Trend initial noch Richtung Proxmox / OMV ging) logischerweise unRAID laufen lassen. Angedacht ist, folgendes zu nutzen / einzurichten: - Nextcloud - Jellyfin (alternativ Plex) als Ersatz für einen RasPi mit Kodi/LibreELEC - AdGuard (oder Pi-hole) --> Empfehlung willkommen - OPNsense (oder pfSense) --> Empfehlung willkommen - Home Assistant (oder openHAB / ioBroker) --> Empfehlung willkommen - Backups vorhandener Geräte --> Empfehlung willkommen - Bildersammlung (bspw. PhotoPrism) --> Empfehlung willkommen - Bitwarden --> Empfehlung willkommen - evtl. Paperless Geplant sind außerdem ~3 VMs (Win10/11 / Mint / Fedora) zum testen und festlegen auf's künftige OS meiner Wahl - also kein dauerhafter, paralleler Einsatz. Unklar ist mir noch die Möglichkeit, den Server evtl. parallel auch meinen aktuellen Rechners komplett ersetzen zu lassen. Dies ist kein Muss- bzw. KO-Kriterium - sollte der Server aber sowieso ausreichend konfiguriert werden, könnte man den Rechner in Rente schicken 😉 Es handelt sich um einen i7-6700K (auf ASUS Z170 PRO Board) mit 16 GB RAM und einer GTX 1060 6GB. "Hardcore"-Gaming, extremer Video-Schnitt oder ähnliches werden ihm nicht abverlangt. Das höchste der Gefühle ist aktuell bspw. "Elden Ring", was noch ganz erträglich läuft 😄 Meine angedachten Server-Konfigurationen sehen aktuell wie folgt aus: (Fokus liegt aufgrund Platz / Thermik / Teile-Verfügbarkeit bzw. -Preis (und nicht zuletzt einiger Hinweise hier im Forum) auf Option 1) OPTION 1 (ATX - Meshify 2) --> ca. €1.480 (mit Alternativen bzw. Downgrades ca. €1.320) Case: Fractal Design Meshify 2 white CPU+iGPU: i5 13400 --> alternativ i5 12400 (ausreichend?) Kühler: Noctua NH-U9S ... alternativ Noctua NH-D9L Board: Gigabyte B760 GAMING X DDR4 (ATX-Version, damit keine M.2 über die CPU laufen muss) RAM: 64 GB Kingston FURY Beast DDR4-3200 Dual Kit --> alternativ 32 GB Kingston FURY Beast DDR4-3200 Single (ausreichend?) M.2 SSD (2x): 1 TB Samsung 970 Evo Plus --> alternativ 1 TB WD Black SN770 (ausreichend?) CMR HDD (3x): 6 TB WD Red Plus 3.5" WD60EFPX ... alternativ 6 TB Seagate IronWolf 3.5" ST6000VN006 PSU: 550W be quiet! Pure Power 12 M Lüfter (3x): Noctua NF-A14 PWM (Ersatz für die non-PWM Fractal-Lüfter) unRAID-Stick: 4 GB Transcend JetFlash 600 USB 2.0 ... alternativ 16 GB SanDisk Cruzer Blade USB 2.0 OPTION 2 (Mini-ITX - Jonsbo N3) --> ca. €1.560 (mit Alternativen bzw. Downgrades ca. €1.400) Case: Jonsbo N3 black CPU+iGPU: siehe Option 1 Kühler: siehe Option 1 Board: Gigabyte B760I AORUS Pro DDR4 --> alternativ (allerdings DDR5 & PCIe 5.0) ASUS ROG Strix B760-I Gaming WIFI / MSI MPG B760I Edge WIFI / (ASRock Z790M-ITX WiFi) RAM: siehe Option 1 M.2 SSD (2x): siehe Option 1 CMR HDD (3x): siehe Option 1 PSU: Corsair SF450 SFX 2016 Lüfter (2x): Noctua NF-A8 PWM unRAID-Stick: siehe Option 1 Da die Kosten für die Systeme nicht ganz ohne sind, lasse ich mich gerne überzeugen, sollten sie für die Einsatzzwecke total overpowered sein. Ließe sich allerdings der angesprochene Rechner-Ersatz gleich mit-realisieren, wären die Kosten m.E. akzeptabel. Ich hoffe, ich konnte ein wenig "vorarbeiten" und das Ganze macht bereits irgendwie Sinn... Bin gespannt auf eure Meinungen/Vorschläge und bedanke mich schonmal! ☺️ _________________________________________________________________________________ kleiner Nachtrag - initial im Eifer ganz vergessen... 😏 Das System sollte (hoffentlich) bereits so zusammengestellt sein, dass ganz ordentliche C states für den 24/7 Betrieb erreicht werden könnten. Sollte es (widererwartend) auch als Rechner-Ersatz zum Einsatz kommen, wären diese aufgrund der notwendigen GPU und angeschlossenem Display eher nicht mehr zu erreichen - korrekt ?!?
marvk15
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