March 22, 20224 yr Hallo zusammen, ich brauch mal wieder eure Inspiration, 😅 da ich mir schon länger den Kopf zerbreche, wie ich mit meinem Unraid-Server weiter mache, in Bezug auf Verbrauch und 24/7 Laufzeit?! Aktuell beschäftige ich mich sehr stark mit Home Assistant und Smarthomegedöns. Recht schnell ist mir klar geworden, dass es Sinn macht einen Server zu haben, der 24/7 durchläuft und einige Services dauerhaft verfügbar macht. Mein aktueller Unraid-Server verbraucht derzeit im IDL um die 23-25W, was mir persönlich für meinen Nutzen zu hoch ist. Wirklich viel kann ich da nicht mehr rausholen, da ich beim Kauf leider ein zwei Fehlgriffe gemacht habe, in Bezug auf Sparsamkeit (Einstellmöglichkeiten). Da sich meine Frau ein neues Notebook zulegen möchte und aktuell eine NUC8i5EBH nutzt, könnte ich die NUC Zukünftig als 24/7 Smarthome-Server nutzen. Schnell stellt sich mir die Frage welches Hauptsystem ich nutzen soll?! Könnte oder sollte es sogar Unraid sein? In der NUC kann eine M2 NVME und eine SATA SSD verbaut werden. Eine 250 GB SATA SSD ist aktuell drin, welche ich als kleine Datenplatte nehmen würde. Eine NVME würde ich verbauen für die VMs und Docker. Einsatzgebiet des Smarthome-Servers: - WireGuard - AdGuard - Omada Controller - Home Assistant als VM (HA OS) - Videoüberwachung - Eventuell ein kleiner Datenspeicher für Nextcloud (Kalender, Kontakte) zum Austausch mit anderen - WindowsVM welche nur bei Bedarf gestartet wird Wäre das mit Unraid so überhaupt realisierbar? Vorteile Unraid: - Wenig Ressourcen verbrauch - Kenne ich mich persönlich für meine Zwecke aktuell ganz gut mit aus - Docker Support - VM Support - Super Community 😍 Meinen Unraid Server würde ich zukünftig gerne "zeitgesteuert" oder per WOL hochfahren. Immer dann wenn er benötigt wird z. B. für Backups oder Updates. Spricht gegen regelmäßiges hoch- und runterfahren von Unraid in Bezug auf Langlebigkeit der Hardware, Fehleranfälligkeit des Arrays oder der Paritätsplatten oder oder oder? Alternativ: Welches System würdet Ihr hier für die NUC als 24/7 Smarthomeserver empfehlen oder ist mein Ansatz völliger Mumpitz? Ich freu mich auf Eure Ideen und Ratschläge! Edited March 22, 20224 yr by Pixelpaule
March 22, 20224 yr Ich würde jetzt mal behaupten, das du das mit Unraid so realisieren kannst. Die Frage nach dem System ist wohl eher schwierig für dich zu beantworten und solltest du selbst entscheiden. Persönliche Vorteile hast du ja selbst schon angesprochen. Was mir einfallen würde, was du tun könntest: Proxmox als Virtualisierungssystem. Home Assistant als VM (HA OS) WindowsVM DebianVM (mit Docker Engine & Portainer) Docker - WireGuard Docker - AdGuard Docker - Omada Controller Docker für Videoüberwachung So hättest du auch die Möglichkeit mit Virtualisierung & Docker zu arbeiten Hier müsstest du dich dann aber in "neue Sachen" einarbeiten. Im Unraid weist du ja schon wie der "Hase läuft". Im Unraid muss man schon sagen ist es sehr komfortabel, gerade was auch der Punkt Docker & dessen Aktualisierung / Updates angeht. Deshalb mein Punkt "Schwierig für dich zu beantworten" - Möglichkeiten gibt es, die Frage ist, was gefällt einem persönlich am besten. Ich persönlich war ursprünglich bei "OMV" - war mit dem System auch zufrieden, als ich dann aber Unraid entdeckt habe / ausprobiert habe, Stand relativ schnell fest das ich wohl wechseln werde. Möglichkeiten, Handhabung, Community - hat alles für sich gesprochen. 😀
March 22, 20224 yr 10 hours ago, Pixelpaule said: Videoüberwachung Also, ich weiß ja nicht in welcher Qualität und von wievielen Kameras, aber dann machst Du Dir Gedanken wegen Stromverbrauch?
March 23, 20224 yr Author @Patty92 Danke für deine Antwort. Ja, Proxmox hatte ich mir auch überlegt, müsste ich mich aber einarbeiten, da ich mit Proxmox noch nichts gemacht habe... Debian / Ubuntu oder überhaupt Linux wäre nicht das Problem. Da könnte ich schon einiges an Erfahrung sammeln. Nur habe ich dort mit Docker noch nicht soooo viel gemacht. Was ich mit "Wäre das mit Unraid so überhaupt realisierbar?" meinte oder eher wo rauf die Frage abzielt ist eher, dass mit den 2 Festplatten. Also das ich die NUC mit Unraid und meinem vorhaben ohne Parity und den beiden SSDs nutze ... @MartinG Wieso nicht? a) Je mehr Geräte man einsetzt um so wichtiger ist es, dass die einzelnen Komponenten möglichst effizient sind! b) Die Kameras werden nicht 24/7 laufen und bei Bedarf eingeschaltet. Die Stromversorgung soll über PoE laufen. Edited March 23, 20224 yr by Pixelpaule
March 23, 20224 yr 1 hour ago, Pixelpaule said: Nur habe ich dort mit Docker noch nicht soooo viel gemacht. Dafür ist wie gesagt "Portainer" ganz gut. Das ist ein Container mit grafischer Benutzeroberfläche für die Verwaltung von Containern. Macht sich ganz gut. 1 hour ago, Pixelpaule said: Also das ich die NUC mit Unraid und meinem vorhaben ohne Parity und den beiden SSDs nutze ... Du hast auch die Möglichkeit das ganze ohne Parity zu nutzen. Man könnte zum Beispiel sagen die NVMe wird als Pool gemacht und die Sata SSD kommt ins Array. Wenn ich mich nicht Irre, müsste es auch möglich sein für jede Platte ein Pool zu erzeugen. Was jetzt besser ist (Array + Pool) / (Pool + Pool [ohne Array]) sollte hier keinen Unterschied machen, da du ja in dem Falle die Parity sowieso nicht nutzen würdest. Hier lass ich mich aber auch gern von den "älteren Unraid Hasen" eines besseren Belehren.
March 23, 20224 yr 2 hours ago, Pixelpaule said: Was ich mit "Wäre das mit Unraid so überhaupt realisierbar?" meinte oder eher wo rauf die Frage abzielt ist eher, dass mit den 2 Festplatten. Also das ich die NUC mit Unraid und meinem vorhaben ohne Parity und den beiden SSDs nutze ... Ja, natürlich geht das. Ich habe sowas in der FeWo...allerdings kein NUC, sondern ein IPC mit 6x1Gbps Ethernet (nutze eine Router-VM). Die SSD als Array (ohne Parity, keine Performance-Penalty - unRaid braucht *immer* minimal eine Disk im Array um Docker/VM-Dienste starten zu können) und eine NVMe als Cache-Pool für VMs und Docker (ich habe 250GB SSD und 1TB NVMe).
March 23, 20224 yr Ach, unraid auch auf den nuc! Wie schon da steht, ja geht. Man könnte vorher ja einfach mit einer Testlizenz testen wie die Stromaufnahme des NUC so ausfällt. Möglicherweise kann man anderweitig stromsparender sein.
March 23, 20224 yr Author Hallo zusammen, danke für Eure antworten. @MartinG du sprichst es an! Wollte dazu auch schon geantwortet haben. Ich hab hier im Forum und bei hardwareluxx Konfigurationen gesehen, die der Hardware meines aktuellen Unraid Servers sehr ähneln und die lagen teilweise bei 8-10W im IDL... Da muss doch eigentlich noch was gehen!? Ich meine wenn ich das erreichen würde wäre es ja völlig ok. Zu dem muss ich den Neukauf einer Lizenz (für die NUC) + Upgrade meiner jetzigen Lizenz rechnen... Dann noch eine SSD... Eventuell bin ich da mit einer Modifikation meines aktuellen Servers preislich ähnlich?! Mir kam der Gedanke mit der NUC auch nur, da diese zu Hause aktuell halt ohne Nutzen steht.
March 23, 20224 yr Das denke ich immer wieder. Da sollte doch noch was drin sein... Ich frage mich immer öfter wie ein Standard z.b. Ubuntu Server mit Portainer dastehen würde. Der Kernel von Unraid ist aber recht aktuell. Ich bin aktuell wieder bei s3 Modus mit wakeonlan bei Bedarf. 14Watt in meiner Konfig sind ja nicht übel, aber 0,8 ist besser. Aber keine Option wenn man 24/7 will oder braucht.
March 23, 20224 yr Ich mach das (ausser die CAMs) mit einem J4105 ASROCK ATOM Board. Dabei habe ich 4 Docker Container (Adguard, Energy Monitor, Logitech Media Server, Sabnzbd) und eine VM mit Home Assistant. Das System hat nur 4 SSD ohne Parität (Zur Datensicherung hab ich einen dicken Server mit 17W Verbrauch, der aber nur zu gewissen Zeiten läuft). Idle Verbrauch so ca. 6,5W, bei Datentransfer via SMB so 8,5W. Das System ist vollkommen passiv gekühlt und damit lautlos. Meist Idlen die Kerne rum.
September 24, 2025Sep 24 Author Hallo zusammen, ich muss das Thema mal aus der Versenkung holen. Da ich gerade meine beiden Server etwas umbaue und nun den 24/7 Services Server neu einrichte, habe ich dazu ein paar Fragen. Ich möchte weiterhin die NUC als 24/7 Server laufen lassen aber mit anderen Anforderungen. Nun soll erst mal eine neue SSD eingebaut werden. Da sich Unraid seit meiner letzten Anfrage ja merklich weiterentwickelt hat, auch was die Pools angeht, frage ich mich nun wie ich Unraid einrichten und verwenden sollte, wenn ich nur eine SSD verbaue:Die SSD im Array ohne Parity?Die SSD in einem eigenen Pool? (kein Cache Pool)Welches Dateisystem sollte ich verwenden?Ich plane zur Zeit den Kauf einer Lexar NM790 1TB Platte, die mir in einem anderen Thread empfohlen wurde.Nun hat die NUC aber nur einen SATA und einen M2 Slot. Wenn ich mich ggf. doch für eine Paritätsplatte entscheide, welche SATA SSD und M2 SSD Kombination wäre hier empfehlenswert? Bisher habe ich immer Samsung EVOs verbaut.Die Anforderungen an den 24/7 Server sind:Home Assistant VMDockerWebDav ServerPlex: nur Musik ServerSyncthingDuplicati BackupNginx-Proxy-ManagerAdGuard (evenutell)Dateiservice für 2 PersonenEventuell TimeMachine Ziel für einen Mac mini.Zu dem soll als Docker eine Fotodatenbank laufen, mit der wir unsere Fotos von unseren Handy backupen und verwalten könnenFragen zum Dateisystem:Bisher habe ich meine beiden Unraid Server immer mit XFS betrieben, da dies ja das Standard-Dateisystem von Unraid ist. Nun frage ich mich aber, ob ich eventuell ein anderes Dateisystem für den 24/7 Server verwenden sollte, zwecks Snapshots und Backups, wenn ich in diesem Server nur eine Festplatte verbauen? Mein großer Storage Server mit derzeit 16 TB, nutze ich nach wie vor mit XFS. Ich sichere meine Daten (außer Filme und Serien) aktuell mit Duplicati in die Cloud und auf ein NAS bei meinen Eltern.Ich plane aktuell die Daten vom 24/7 Server regelmäßig (täglich) per rsync, Duplicati oder Syncthing auf den Storage zu kopieren und von dort aus extern wegzusichern. Wichtig sind mir eben auch die Backups von den Docker Containern und der HomeAssistant VM.Was würdet Ihr mir empfehlen, wie ich hier mit dem Vorhaben umgehen sollte?
September 24, 2025Sep 24 Hi, ich mal wieder.SSD im Array mit Parity wird nicht empfohlen. Es kann da Probleme geben. Ausserdem kann im Array kein TRIM laufen, gar nicht gut.In deinem Fall würde ich (auch wenn Du sagst nein) einen Cache Pool machen als Raid 0 (Mirror).Das hat den Vorteil das Du die Daten schonmal dupliziert hast und gleich extern weg kopieren kannst. Mache ich auf meinem kleinen Server für die Dienste auch genau so, wobei ich noch ein Array zu den 2 Cache Poolplatten zusätzlich habe da mehr SATA Ports. Da liegen die Docker Daten, VMs und meine Bilderbibliothek auf die ich via Immich Docker Container zugreife (Fotodatenbank mit einer App auf dem Handy und Sync von Handy zum Server wenn im heimischen WLAN). Alternativ die NVME im CachePool und die SSD im Array. Dann hat Du doppelten Speicherplatz aber musst Dich wie selber beschrieben um Backups kümmern. Die Apps/Docker sind dabei kein Problem. Ich nutze dafür Appdata Backup aus dem Appstore und lass den Täglich laufen und halte die 3 letzten backups vor:Dateisystem:Cache Pool im Raid 1: ZFSreines Array oder CachePool ohne Raid: XFS Bei den Platten würde ich gleich auf 2x2TB setzen. Sonst geht Dir bei dem vielen was Du machen willst (Fotodatenbank, speziell TimeMachine wächst stark über die Zeit, VMs, etc.) schnell die Luft aus.Viel Spass!
September 24, 2025Sep 24 Author @MPC561 Danke für deine Antwort und Hilfe!9 minutes ago, MPC561 said:In deinem Fall würde ich (auch wenn Du sagst nein) einen Cache Pool machen als Raid 0 (Mirror).Ich glaube das sollte Raid 1 (Mirror) heißen, so wie unten beschrieben. Ich würde dann eher das mit dem Cache Pool machen, dass ich diesen dann im RAID1 laufen lasse. So habe ich doch eine Ausfallsicherheit.11 minutes ago, MPC561 said:wobei ich noch ein Array zu den 2 Cache Poolplatten zusätzlich habe da mehr SATA Ports.Leider bin ich bei der kleinen Hardware auf die zwei Platten beschränkt. Aber eigentlich sollte das für uns (meine Frau und Ich) reichen, wenn ich den Cache im Raid 1 laufen lasse.7 minutes ago, MPC561 said:Bei den Platten würde ich gleich auf 2x2TB setzen.Ja ich gebe dir Recht. Ich denke mit 2 TB sollte ich weit kommen. TimeMachine würde ich auf jeden Fall auch limitieren.Frage nur: Welche Plattenkombination aus M2 und SATA SSD wäre zu empfehlen, zwecks Sparsamkeit und Zusammenspiel? Wäre die Lexar NQ100 (SATA SSD) in Kombination mit der Lexar NM790 okay oder lieber zwei Samsung EVOs?M2 SSDs haben ja höhere lese und Schreibgeschwindigkeiten. Würde im Falle des Raid 1 Cache Pools die Geschwindigkeit dann automatisch auf die langsamere Platte (SATA SSD) gedrosselt werden?
September 24, 2025Sep 24 47 minutes ago, Pixelpaule said:Welche Plattenkombination aus M2 und SATA SSD wäre zu empfehlen, zwecks Sparsamkeit und Zusammenspiel? Wäre die Lexar NQ100 (SATA SSD) in Kombination mit der Lexar NM790 okay oder lieber zwei Samsung EVOs?Hab ich nie getestet um ehrlich zu sein (sprich die Kombi NVME und SSD im Raid 1)57 minutes ago, Pixelpaule said:M2 SSDs haben ja höhere lese und Schreibgeschwindigkeiten. Würde im Falle des Raid 1 Cache Pools die Geschwindigkeit dann automatisch auf die langsamere Platte (SATA SSD) gedrosselt werden?Ja leider. Die Frage ist ob Du das in den meisten fällen merkst. Die meisten Docker brauchen keinen Speed. Die Bandbreite deiner Netzwerkverbindung liegt bei 1GBit, sprich so 120Megabyte pro Sekunde. Das kann eine SSD auch locker und nebenbei noch die Docker bedienen (Die Du da erwähnst sind alles sehr einfache Docker die nicht viel CPU Last brauchen //Edit: Frigatte ist ein anderes Thema, hatte ih beim ersten lesen nicht gesehen). Evtl. interessant für die VMs, wobei es da von deren Komplexität abhängt. Eine kleine Debian VM wird wohl weniger brauchen als eine (krass übertrieben) Gaming VM.Wie gesagt, CachePool Raid 1 (ja war ein typo) ist nur eine Idee. Kannst auch einen Cache und ein Array machen wie gesagt. Dann ohne TRIM für die SSD im Array. Edited September 24, 2025Sep 24 by MPC561
September 24, 2025Sep 24 2 hours ago, MPC561 said:Wie gesagt, CachePool Raid 1 (ja war ein typo) ist nur eine Idee. Kannst auch einen Cache und ein Array machen wie gesagt. Dann ohne TRIM für die SSD im Array.Das macht ja dann wenig Sinn mit der SSD im Array...Mach einfach einen Raid1-Pool (ob der jetzt "cache" heißt oder nicht spielt keine Rolle) oder zwei getrennte Single-Pools! Edited September 24, 2025Sep 24 by _alo_
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