December 5, 20241 yr Hi zusammen, ich möchte ein NAS betreiben, welches einerseits als Datenspeicher (4-8TB) dienen und andererseits einige Dienste bereitstellen soll, z.B.: PiHole oder Adguard paperless-ngx BitWarden CheckMK ... Hierzu habe ich mir in den Kopf gesetzt, einen Rechner unter den Schreibtisch zu stellen, der hoffentlich nicht so laut. 😄 Dabei möchte ich erstmal langsam beginnen: Gehäuse, 1 M2.NVMe (Betriebssystem), 1 SSD (Caching) und 1 HDD für den Datenspeicher. Später dann ggf. nochmal den Datenspeicher auf ein RAID1 upgraden. Bei meiner Recherche bin ich hierbei auf diese beiden Konfigurationen gestoßen und hätte gerne mal eure Einschätzung: Variante 1 (Neuware): ASUS Prime N100I-D D4-CSM, Crucial RAM CT32G4SFD832A 16GB DDR4 3200MHz CL22, be quiet! SFX Power 3 300W Netzteil und ein Standardgehäuse - in Summe für 200 EURO Variante 2 (Gebraucht/Refurbished): Fujitsu Esprimo P757 E85+ mit einem i5-6600 und 32 GB RAM - in Summe für 190 EURO Habt ihr eine Einschätzung dazu, hinsichtlich Energieeffizienz und Leistung? ThinClient möchte ich eigentlich nicht, da ich keine internen HDDs verbauen kann und alles über die M2 bzw. SSD laufen müsste. Danke und liebe Grüße GoldenZebra
December 5, 20241 yr Das AsRock N100dc kannst du mit einem Laptop Netzteil (90W) betreiben und hat ein Sata Port mehr. Wenn es nicht unbedingt ITX sein muss ist auch das Asrock N100m sehr gut. verbrauch zwischen 11-16W je nach dem. 1 hour ago, GoldenZebra said: 1 M2.NVMe (Betriebssystem) Das kommt üblicherweise auf einen USB Stick
December 5, 20241 yr 1 hour ago, GoldenZebra said: 1 M2.NVMe (Betriebssystem), Wie Babavoss schon andeutete: NVMe für Docker und VM: ja. Betriebssystem wird bei unraid immer vom USB Device (Stick) ins Ram geladen. Einen anderen Datenträger für das unraid OS braucht man nicht. 1 hour ago, GoldenZebra said: 1 SSD (Caching) und Wenn man schnell/viel speichern will ist eiuen extra SSD für Caching sinnvoll. Bei den genannten Anwendungvszwecken sehe ich das aber nicht. Die kannst Du Dir ggf. sparen. 1 hour ago, GoldenZebra said: 1 HDD für den Datenspeicher. Später dann ggf. nochmal den Datenspeicher auf ein RAID1 upgraden. Wenn Du bei unraid bist und als Datenspeicher das Array nimmst gibt es dort kein Raid. Dort wird das mit der Parity anders gehandhabt. Solange es aber 1 DatenDIsk + 1 Paritydisk ist, ist das (fast) gleichwertig zu Raid1. Falls Du wirklich nicht mehr Hardware einbauen willst (also max. 2x SSD und später max. 2x HDD) würde ich ebenfalls mal die ASRock N100 (DC oder M) ins Auge fassen. Die zweite SSD sollte dann aber NVMe sein und damit ggf. im PCIe Slot per simplem Adapter betrieben werden. 1 hour ago, GoldenZebra said: Bei meiner Recherche bin ich hierbei auf diese beiden Konfigurationen gestoßen und hätte gerne mal eure Einschätzung: Asus Prime N100: Danke nein. Zu wenig Möglichkeiten mit der Hardware (nur 1x SATA) und so. Besser eines der beiden ASRock N100 Boards. Fujitsu Prime: kann man nehmen, der (M)Tower wäre aber ein ziemlich großer Klopper für die winzige Anwendung. 1 hour ago, GoldenZebra said: Habt ihr eine Einschätzung dazu, hinsichtlich Energieeffizienz und Leistung? Bei dem bisher geschilderten Anwendungszweck und den maximal 4 Datenträgern sollte sich der idle Betrieb bei einem ASRock N100DC mit einem 12V Netzteil irgendwo bei 10W Watt zeigen (mit maximaler Stromspareinstellung unter aktuellem unraid 6.12.x). Unter der anzunehmendne Docker-Last und spindown Festplatten ist von max 15-20W auszugehen. Pro Festplatte Spinup/schreibend würde ich nochmal 6-10W veranschlagen. Hängt aber stark von den verwendeten Komponenten ab: Server NVMe SSDs sind eher weniger energieeffizient, einige WD NVMe SSD verhindern ebenfalls niedrige Stromsparzustände der CPU und bei HDDs gibt es auch einige (ggf. alte) Ausreisser, die dann auch etwas mehr schlucken. Beim Anlaufen sind Festplatten sowieso zusätzlich hungrig. Peak kann das ganze System auch gerne schon mal für die eine oder auch andere Sekunde 50W brauchen, aber das ist eben schnell vorbei. 1 hour ago, GoldenZebra said: ThinClient möchte ich eigentlich nicht, da ich keine internen HDDs verbauen kann und alles über die M2 bzw. SSD laufen müsste. Es sollte/muß unter unraid sowieso alles über die SATA und PCIe Schnittsellen laufen (egal ob nun standard PCIe Slots odert in M.2 Bauform) Aber das ASUS N100 Board hat von beidem eher wirklich SEHR wenige, die ASRock N100 Mainboards haben dahingehen minimal mehr Möglichkeiten, was sie technisch weitaus interessanter macht. MiniITX Variante: https://geizhals.de/asrock-n100dc-itx-90-mxblm0-a0uayz-a2989278.html mATX Variante: https://geizhals.de/asrock-n100m-90-mxbk80-a0uayz-a2953079.html
December 5, 20241 yr Author Oh wow, danke für die ausführlichen Antworten bisher und auch nochmal die ausführliche Erklärung bzgl. der etwas anderen Herangehensweise bei unraid (Raid1, USB-Stick, etc.). Das hilft schon mal ungemein! 👍 Beim Fujitsu habe ich mir halt gedacht, dass da schon alles dabei ist und das für 190 Taler. Wäre für den Anfang ja nicht schlecht. Aber ich weiß auch nicht, ob die Kiste vielleicht total die Stromschleuder ist bzw. eine richtige Leistungskrücke. Über den N100 liest man ja sehr viel Positives, über Fujitsu nicht wirklich viele Infos im Netz (bzw. im NAS-Bereich). 😉 Bzgl. Gehäuse: Hier muss ich so fair sein, dass ich bei dem kalkulierten Preis auch kein wirkliches Gehäusewunder bei dem N100 erwarte. Die "kleinen" Gehäuse starten ja erst bei 90 Euro (z.B. Fractal Design Node 304) oder sind ganz frickelig. Oder habe ich hier vielleicht etwas übersehen? Gerade noch hier (Link) gelesen, dass der N100 angeblich nur 16 GB Arbeitsspeicher (Single Channel) verarbeiten kann. Ist das so korrekt? Edited December 5, 20241 yr by GoldenZebra Link eingefügt zum Prozessorvergleich
December 5, 20241 yr Ich hab das Board momentan in einem Kolink Satellite, Mini-ITX https://geizhals.de/kolink-satellite-a1346945.html?hloc=at&hloc=de Steht zwar Mini-ITX dran aber das N100m passt da auch rein. ps. Falls das für dich interessant ist möchte meins abgeben… Edited December 5, 20241 yr by Babavoss
December 5, 20241 yr 2 minutes ago, GoldenZebra said: Beim Fujitsu habe ich mir halt gedacht, dass da schon alles dabei ist und das für 190 Taler. Wäre für den Anfang ja nicht schlecht. Aber ich weiß auch nicht, ob die Kiste vielleicht total die Stromschleuder ist bzw. eine richtige Leistungskrücke. Die Fujitsus sind überwiegend überraschend effizient. Auch hat so eine Kiste mit einem I5-6600 (Skylake) doch recht viel Rechenpower. Wenn es Dir um das Geld geht: ja, damit kann man ein gutes unraidsystem aufbauen. Das Ding hat nur eben etwas viel des Guten und auch wenn die Fujitsus effizient sind, nackt+idle schätze ich ist das ASRock N100 ITX mit seinen knapp um die 5W kaum zu schlagen. Aber der Abstand der Fujitsus dürfte nackt+idle nicht groß sein (10W?). Ich sollte dazu sagen, daß ich "Stromschlucker weit oberhalb von 20W nackt+idle sehen würde und das dürften beide problemlos unterbieten. Wenn Du das FuSi System willst, nimm es. Mit zusätzlicher Hardwarebestückung und unter etwas Last der Docker sind beide sowieso eben nicht so sparsam, wie eben nackt+idle. Mit beiden Lösungen machst Du nichts falsch. Das FuSi sollte sogar etwas weniger bauliche Probleme bei Erweiterungen haben (4 Ram Slots, 5 SATA Ports, 1x M.2 mit NVME & SATA 2280, etc...) [deshalb schrieb ich ja auch sinngemäß, 'wenn es bei der Hardware bleibt: 2x SSD + 2x HDD. Wenn es mehr sein soll ist es beim FuSi einfacher], {Datenblatt FuSi: https://www.astinashop.de/wp-content/uploads/2022/05/Datenblatt-FUJITSU-Desktop-ESPRIMO-P757_E85.pdf } dafür ist ein N100 System etwas moderner (und falls man es will, wäre auch Transcoding [wenn es nicht gerade AV1 oder VP9 oder sowas sein muß) bei den N100 etwas besser aufgehoben). Die Entscheidung kann Dir niemand abnehmen. 2 minutes ago, GoldenZebra said: Über den N100 liest man ja sehr viel Positives, über Fujitsu nicht wirklich viele Infos im Netz (bzw. im NAS-Bereich). 😉 mgutt hatte sich vor längerem mal über diverse FuSis hier im Forum ausgelassen und es ist schon beeindruckend, welche Effizienz die Ingenieure von Fujitsu und Siemens da hinbekommen haben (meist durch proprietäre Netzteile und Bauweisen). Viele eignen sich gut als NAS (auch wenn man im Gehäuse ggf. Käfige nachrüsten/basteln muss.) Aber sie sind eben auch schon in die Jahre gekommen. Gerne wird bei Leuten mit Videosammlung Plex oder transcoding verwendet und da sind die alten CPUs mit den alten iGPU eben nicht mehr der Stand der aktuellen "Dinge". Zu den Gehäusen bei N100 Systemen: ja, das ist kompliziert. Vielleicht sind die Jonsbo Gehäuse einen Blick wert?
December 5, 20241 yr 42 minutes ago, GoldenZebra said: Gerade noch hier (Link) gelesen, dass der N100 angeblich nur 16 GB Arbeitsspeicher (Single Channel) verarbeiten kann. Ist das so korrekt? nein, 32GB gehen auch problemlos. Edited December 5, 20241 yr by Babavoss
December 5, 20241 yr Author 1 hour ago, DataCollector said: mgutt hatte sich vor längerem mal über diverse FuSis hier im Forum ausgelassen und es ist schon beeindruckend, welche Effizienz die Ingenieure von Fujitsu und Siemens da hinbekommen haben (meist durch proprietäre Netzteile und Bauweisen). Viele eignen sich gut als NAS (auch wenn man im Gehäuse ggf. Käfige nachrüsten/basteln muss.) Aber sie sind eben auch schon in die Jahre gekommen. Gerne wird bei Leuten mit Videosammlung Plex oder transcoding verwendet und da sind die alten CPUs mit den alten iGPU eben nicht mehr der Stand der aktuellen "Dinge". Wo kann ich das von mgutt denn lesen? Hatte schon mehrfach gehört, dass er einiges diesbezüglich recherchiert hat. Merci
December 5, 20241 yr 2 hours ago, GoldenZebra said: Wo kann ich das von mgutt denn lesen? Hatte schon mehrfach gehört, dass er einiges diesbezüglich recherchiert hat. Merci https://forums.unraid.net/topic/131589-unraid-sinnvoll-auf-hw-basis-i5-3570/#findComment-1196187 Bzw:
December 6, 20241 yr Author Mega, vielen lieben Dank. Gerade gesehen, dass der von mir vorgeschlagene 757 E85+ wohl auch schon um einiges älter ist. Zumindest würde ein vergleichbarer 758 E85+ deutlich mehr kosten. Wie ihr schon sagt, muss ich die Entscheidung nun selbst treffen. Vorteil von der Fujitsu Kiste ist, dass ich die CPU notfalls austauschen kann, wenn etwas defekt ist. Dafür hat sie den höheren Verbrauch und ist etwas älter. Der N100 genießt dafür in vielen Foren einen super Ruf und ich werde hier sicherlich auch nicht so schnell an meine Grenzen kommen. Und vielleicht starte ich auch einfach beim N100 mit einem hässlichen und sperrigen Gehäuse, wobei mich beim Node304 schon überrascht, dass da soviel dabei ist. Das Projekt darf sich ja mit der Zeit noch entwickeln. Was wäre denn die nächst "bessere" Stufe nach dem N100, wenn man jetzt nicht direkt 300-500 mehr ausgeben will? Oder würde man hier lieber auf 32GB RAM gehen anstatt bessere CPU/Board?
December 6, 20241 yr 11 minutes ago, GoldenZebra said: Gerade gesehen, dass der von mir vorgeschlagene 757 E85+ wohl auch schon um einiges älter ist. Klar, die Skylake Architektur (6. Gen) ist vor rund 10 Jahren eiungeführt worden. Wir sind gerade dabei 14. Gen abzulösen. 11 minutes ago, GoldenZebra said: Zumindest würde ein vergleichbarer 758 E85+ deutlich mehr kosten. Je moderner, desto teurer (sofern das System generell noch interessant ist) 11 minutes ago, GoldenZebra said: Was wäre denn die nächst "bessere" Stufe nach dem N100, wenn man jetzt nicht direkt 300-500 mehr ausgeben will? Oder würde man hier lieber auf 32GB RAM gehen anstatt bessere CPU/Board? Aktuell gibt es im normalen Markt keine solchen Mainboards mit den N-Nachfolgern (N3xx). Somit wäre die nächste interessante und halbwegs aktuelle Stufe ein S1700 Board mit einem I3 (I3-12100 ist preiswert und in boxed Variante auch der CPU Kühler dabei).
December 6, 20241 yr Author 7 minutes ago, DataCollector said: Aktuell gibt es im normalen Markt keine solchen Mainboards mit den N-Nachfolgern (N3xx). Somit wäre die nächste interessante und halbwegs aktuelle Stufe ein S1700 Board mit einem I3 (I3-12100 ist preiswert und in boxed Variante auch der CPU Kühler dabei). Ok, danke für die schnelle Einschätzung. 👍 Dann besinne ich mich einfach zurück auf das, was ich ja mal ursprünglich wollte. Ich glaube, mit meiner N100-Lösung wäre ich schon deutlich flexibler als eine 0815 Synology- oder Qnap-Lösung. Ich neige oft dazu, anstatt einer Fertiglösung die DIY-Lösung zu wählen und dann den Fokus aus den Augen zu verlieren. Da wird aus dem Fiat 500 auch mal ruckzuck ein Audi A6 Avant, der da ganz überraschend in einer anderen Preisklasse spielt. 😆
December 6, 20241 yr 13 hours ago, GoldenZebra said: Beim Fujitsu habe ich mir halt gedacht, dass da schon alles dabei ist und das für 190 Taler. Wäre für den Anfang ja nicht schlecht. Aber ich weiß auch nicht, ob die Kiste vielleicht total die Stromschleuder ist bzw. eine richtige Leistungskrücke. Über den N100 liest man ja sehr viel Positives, über Fujitsu nicht wirklich viele Infos im Netz (bzw. im NAS-Bereich). 😉 Ich bin normal ein N100 Fanboi, ich propagiere das hier auch total, aber ich habe mit Fujitsu auch sehr gute Erfahrungen gemacht. Zumindest ein Fujitsu Esprimo Q957 (das sind die kleinen NuC ähnlichen Gehäuse) habe ich im Idle mit 2,7W gemessen (mit i5-6500T), und mit 1xNVME + 2xSATA SSD und laufenden Unraid mit Nextcloud, Home Assistant etc. mit 5,5W Tagesdurchschnitt. So einen hab ich bei meinen Eltern stehen. Könnte man also auch testen, "könnte" sogar noch sparsamer sein (wobei ich nichts garantieren kann) als ein N100. Dann allerdings empfehle ich stark einen i5-7400 einzusetzen. Grund, der i5-6400 hat noch UHD530 iGPU, der i5-7400 hat schon UHD630. Das wird interessant falls Du auch mal Plex/Jellyfin Transcoding einsetzen willst. Die UHD630 ist wesentlich leistungsfähiger und kann mehr HW codecs (wobei das N100 sogar noch leistungsfähiger bzgl. iGPU ist). Die 4 Kerne des N100 sind in etwa von der Leistungsfähigkeit auf dem Level eines i5-7400T. Man könnte das also auch mit dem Fujitsu probieren wenn man will und man nicht die neuesten iGPU HW codecs braucht. Gruss, Joerg Edited December 6, 20241 yr by MPC561
December 6, 20241 yr Author Spannendes Thema bzw. spannende Alternative! Finde die Hardware ja sehr interessant, leider ist man bei den Platten doch echt limitiert. 36 minutes ago, MPC561 said: und mit 1xNVME + 2xSATA SSD Wie hast du denn neben der M2 noch 2 Platten da reinbekommen? Gibt das Gehäuse so viel her? 44 minutes ago, MPC561 said: Dann allerdings empfehle ich stark einen i5-7400 einzusetzen. Finde gerade viele Angebote mit i7 7700T oder I5-7500T Bei dieser Lösung müsste ich mich komplett von 3,5" HDDs trennen und auf 2,5" SSDs gehen. Da habe ich etwas Sorge hinsichtlich der Haltbarkeit und des Preises (4-8TB). ☺️
December 6, 20241 yr 6 minutes ago, GoldenZebra said: Wie hast du denn neben der M2 noch 2 Platten da reinbekommen? Gibt das Gehäuse so viel her? Wenn kein DVD Laufwerk verbaut ist geht das mit hängen und würgen. 6 minutes ago, GoldenZebra said: Bei dieser Lösung müsste ich mich komplett von 3,5" HDDs trennen und auf 2,5" SSDs gehen. Missverständnis. Ich sage nicht das Du einen Esprimo nutzen sollst. Ich wollte nur damit sagen das Fujitsu eigentlich "meist" sehr Energieeffiziente System baut und dein Vorschlag oben auch funktionieren könnte. Der Link mit dem i5-6xxx. In das Board aus deinem Link müsste auch ein i5-7400/7500 oder i7-7700 reinpassen. Kaby Lake iirc. Aber wenns kleiner sein soll gehen natürlich auch die N100er.
December 7, 20241 yr Author Da ich gerade meine Bestellung fertig mache, um einen echten Preisvergleich zu haben, wollte ich noch eine kurze Frage klären: On 12/5/2024 at 8:00 PM, DataCollector said: MiniITX Variante: https://geizhals.de/asrock-n100dc-itx-90-mxblm0-a0uayz-a2989278.html mATX Variante: https://geizhals.de/asrock-n100m-90-mxbk80-a0uayz-a2953079.html Ist der Unterschied zwischen den beiden Boards (neben dem Formfaktor) wirklich nur die Anzahl der Anschlüsse? Das mATX wird wahrscheinlich minimal mehr verbrauchen und braucht auch ein entsprechend großes Gehäuse. Das MiniITX kommt schneller an seine Grenzen und könnte direkt durch ein 12V NT betrieben werden?! Habe ich noch irgendwas übersehen? Preislich spielen sie in der gleichen Liga.
December 7, 20241 yr 10 minutes ago, GoldenZebra said: Ist der Unterschied zwischen den beiden Boards (neben dem Formfaktor) wirklich nur die Anzahl der Anschlüsse? Ja 10 minutes ago, GoldenZebra said: Das mATX wird wahrscheinlich minimal mehr verbrauchen Nein, @alturismo hat die uATX Variante und schon mehrfach hier sein Verbrauch gezeigt.
December 7, 20241 yr 1 hour ago, GoldenZebra said: Ist der Unterschied zwischen den beiden Boards (neben dem Formfaktor) wirklich nur die Anzahl der Anschlüsse? Gegenfrage: Ist Dir die Vergleichsfunktion von www.gh.de wirklich noch nicht bekannt❓ https://geizhals.de/?cmp=2989278&cmp=2953079&active=1 Da kannst Du die Unterschiede schön sehen (sogar gelb markiert). 1 hour ago, GoldenZebra said: Das mATX wird wahrscheinlich minimal mehr verbrauchen Wenn man es mit "mehr" bestückt: ja. Ansonsten sind die aktiven Elemenete gleich, aber das mATX hat kein eingebautes Netzteil. 1 hour ago, GoldenZebra said: und braucht auch ein entsprechend großes Gehäuse. Das ist logisch, da mATX größer ist als MiniITX. 1 hour ago, GoldenZebra said: Das MiniITX kommt schneller an seine Grenzen ...aufrüstungstechnisch: ja. Hat eben in Summe weniger PCIe Slots und die Stromversorgung ist eher für max. 2x 3,5 inch HDD ausgelegt (bei 12V). Bzw. 4x 3,5 inch HDD bei 19V. 1 hour ago, GoldenZebra said: und könnte direkt durch ein 12V NT betrieben werden?! korrekt. Aber bei dem mATX kann man (wenn man es will) natürlich auch einen Pico (ähnlichen) Spannungswandler einsetzen und ein Netzteil vorschalten. 1 hour ago, GoldenZebra said: Habe ich noch irgendwas übersehen? Preislich spielen sie in der gleichen Liga. Naja, bei dem MiniITX ist das "Pico" schon drin, bei den mATX müsste man das Pico oder eine andere Stromversorgung dazu rechnen.
December 9, 20241 yr Author Ich habe jetzt mal für mich die SFF-Rechner als die perfekte Anfangslösung eruiert. Hier kann ich ganz gut erweitern und habe z.B. mit einem T-Prozessor doch eine recht sparsame Alternative. Aufgrund der Bauweise sind hier aber wohl eher selten (Bis gar nicht!) M.2 NVMe verbaut. Wahrscheinlich, weil es hier keinen Platzmangel gibt und ich die NVMe auch irgendwie anderweitig nachrüsten kann. Oder wie seht ihr das? Danke!
December 9, 20241 yr 1 hour ago, GoldenZebra said: ...mit einem T-Prozessor doch eine recht sparsame Alternative. Zum T-Prozessor: Die sind in der Regel nicht sparsamer, sondern nur eben eingegrenzt. Das läßt sich bei vielen Mainboards auch mit normalen CPUs erreichen. 1 hour ago, GoldenZebra said: Aufgrund der Bauweise sind hier aber wohl eher selten (Bis gar nicht!) M.2 NVMe verbaut. Ich weiss nun nicht welches SFF System es sein soll, asber doch: je moderner sind da auch NVMe SSD verbaut. Wenn es älter ist, kann es sogar sein, daß ein vorhandener M.2 Steckplatz gar kein NVMe beherrscht, sondern exklusiv SATA oder hybrid ist und beides kann. Edited December 9, 20241 yr by DataCollector Typos
December 9, 20241 yr Author @DataCollector Danke, du bist immer so verdammt schnell mit deinen Antworten! 59 minutes ago, DataCollector said: Zum T-Prozessor: Die sind in der Regel nmicht sparsamer, sondern nur eben eingegrenzt. das läßt sich bei vielen Mainboards auch mit normalen CPUs erreichen. Ah ok. Dann muss ich ja den i5-6500 gar nicht auf i5-6500T eingrenzen. Das vergrößert das Angebot nochmal mehr. Cool, danke! 59 minutes ago, DataCollector said: Ich weiss nun nicht welches SFF System es sein soll, asber doch: je moderner sind da auch NVMe SSD verbaut. Wenn es älter ist, kann es sogar sein, daß ein vorhandener M.2 Steckplatz gar kein NVMe beherrscht, sondern exklusiv SATA oder hybrid ist und beides kann. Aktuell habe ich auf refurbed.de geschaut: https://www.refurbed.de/search/?price=89-176&n33=4-14&page=1&query=sff&tile_type=electronics&page_type=search&sort=asc&sort_by=price Hier ist gerade alles dabei: Lenovo, Fujitsu und Dell. Und hier dachte ich, dass man ggf. über eine PCIe-Erweiterungskarte dann NVMe nachrüsten kann. So einfach mal die reine Theorie. 😁 In der Preisrange (bis 170 EUR), in der ich gerade unterwegs bin, habe ich kein NVMe-Unterstützung onBoard gefunden. Hier müsste ich wahrscheinlich tiefer in die Tasche greifen. Meine Gedanken zur Anschaffung: - Ich kaufe ein möglichst günstiges Setup - Kaufe dann getrennt davon noch günstig 16 oder 32 GB RAM, die ich reinmache - Baue eine 4 TB HDD ein und rüste idealerweise eine NVMe (über die Erweiterungskarte) oder eben halt nur eine entsprechende SSD nach Edited December 9, 20241 yr by GoldenZebra Marken hinzugefügt!
December 9, 20241 yr 3 minutes ago, GoldenZebra said: Ah ok. Dann muss ich ja den i5-6500 gar nicht auf i5-6500T eingrenzen. Das vergrößert das Angebot nochmal mehr. Cool, danke! Wie gesagt: das hängt an dem BIOS des Mainboards, ob es das kann. Da Deine Suche in dem genannten Link primär Markengeräte zeigt, wollte ich das nicht unerwähnt lassen, da diverse solche Hersteller die Option im BIOS nicht bieten um ihre "Fertigpakete" teurer verkaufen zu können. 3 minutes ago, GoldenZebra said: Hier ist gerade alles dabei: Lenovo, Fujitsu und Dell. Und hier dachte ich, dass man ggf. über eine PCIe-Erweiterungskarte dann NVMe nachrüsten kann. Technisch: ja. Du hast vollkommen recht! Ältere Geräte (so Intel Gen 3-5) konnten dann aber (anfangs) nicht von NVMe booten, was aber bei unraid egal ist. Dennoch würde ich auch bei dem jewieligen Modell im Detail schauen, was sie schon oboard können. Da sist aber eine fiese Fleißarbeit die ganzen Datenblätter und Infos zusammen zu suchen und zu vergleichen. Ich hoffe Du hast dafür bald Weihnatsurlaub 🎅 3 minutes ago, GoldenZebra said: So einfach mal die reine Theorie. 😁 In der Preisrange (bis 170 EUR), in der ich gerade unterwegs bin, habe ich kein NVMe-Unterstützung onBoard gefunden. Hier müsste ich wahrscheinlich tiefer in die Tasche greifen. Also ich sehe bei Deinem Link den: https://www.refurbed.de/p/hp-prodesk-600-g5-sff/95205/ Wenn Du dieses Video bei Minute 1:41 anschaust hat der wohl eien M.2 PCIe 3.0 https://www.youtube.com/watch?v=WRQa0FDz3xA Der Preis sollte mit rund 170 Euro in Deinen Rahmen passen. Das müssest Du aber selber nochmal genauer recherchieren.
December 9, 20241 yr 1 hour ago, DataCollector said: Also ich sehe bei Deinem Link den: https://www.refurbed.de/p/hp-prodesk-600-g5-sff/95205/ Wenn Du dieses Video bei Minute 1:41 anschaust hat der wohl eien M.2 PCIe 3.0 https://www.youtube.com/watch?v=WRQa0FDz3xA Der Preis sollte mit rund 170 Euro in Deinen Rahmen passen. @GoldenZebra Die Teile gelten normalerweise auch als sparsam, haben intern aber gerne mal spezielle Stecker (SATA PWR), die dann nur sündhaft teuer zu beziehen sind. Das solltest Du vorher checken. (Hatte ich so im Esprimo, hab mir aber ein Kabel selber zusammen gebastelt). Edited December 9, 20241 yr by MPC561
December 9, 20241 yr Author 57 minutes ago, MPC561 said: Die Teile gelten normalerweise auch als sparsam, haben intern aber gerne mal spezielle Stecker (SATA PWR), die dann nur sündhaft teuer zu beziehen sind. Das solltest Du vorher checken. (Hatte ich so im Esprimo, hab mir aber ein Kabel selber zusammen gebastelt). Das habe ich in einem anderen Beitrag von dir gelesen. Schon etwas anstrengend, das Thema. Also ich bin super dankbar für eure Hilfe. Aber so richtig zu einem tollen Ergebnis komme ich gerade nicht. Weiß auch nicht, was meine Sorge ist. Wahrscheinlich die Angst, dass ich in eine Falle tappe und es hinterher teuer oder laut wird.
December 9, 20241 yr [HP ProDesk 600 G5 SFF] 5 hours ago, MPC561 said: Die Teile gelten normalerweise auch als sparsam, haben intern aber gerne mal spezielle Stecker (SATA PWR), die dann nur sündhaft teuer zu beziehen sind. Das solltest Du vorher checken. (Hatte ich so im Esprimo, hab mir aber ein Kabel selber zusammen gebastelt). Der Stromanschluß für SATA ist in dem Video ( https://www.youtube.com/watch?v=WRQa0FDz3xA ) bei ca. 1 Minute 16 Sek. erwähnt und grob gezeigt. Wenn ich dann im Video zu ca. 2:42 springe und den Stecker sehe, wenn er das MB in der Hand hat und auch dreht, sieht es mir nach einer normalen 2x3 pol. Molex Buchse aus. Mutmaßung: Ob die Buchse eine Kodierung hat weiss ich nicht, aber die Spannung darin sollte man mit einem Multimeter schnell rausfinden können (GND, 12V, 5V und falls vorhanden auch 3,3V). Der Rest ist eine Frage des bastelns. Möglicherweise passen auch die Kabel der Vorgänger: https://www.ebay.de/itm/276336859287 https://www.ebay.de/itm/266929495039 https://www.ebay.de/itm/174081025425 Oder eines, welches auch für G5 sein soll: https://www.ebay.de/itm/375684115821 Und nur so: sollte bei dem Gebrauchtangebot keine M.2 SSD verbaut sein, muß das SATA Kabel (oder eine geeignete SATA Powerlösung) ja da doch im Lieferumfang dabei sein, denn sonst würde die HDD/SSD darin ja gar nicht funktionieren. Ausnahme: irgendein bastelwütiger Witzbold hätte eine PCIe Steckkarte verbaut, welche aus dem PCIe Slot die Spannungen generiert und eine SATA 2,5 (oder mSATA oder so) adaptiert und direkt auf der Steckkarte realisiert, aber das sind eher Basetllösungen. die ich nicht bei einer offiziellen Refurb- Webseite vermuten würde. Edited December 9, 20241 yr by DataCollector Typo
Join the conversation
You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.