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Bekomme keinen 2,5GbE im Netzwerkgeschwindigkeit

Featured Replies

Solved by MAM59

  • Community Expert

Wer weiß, was da alles ins Gehege kommt. Erstmal Aufräumen, dann sehen wir weiter.

Sagen wir mal so: "iperf3 ist ein nettes Schätzeisen", aber in einem LAN passiert mehr als diese eine Verbindung. Wenn gleichzeitig zwei andere Kisten einen fetten Transfer machen, geht iperf auch in die Kniee, weil der Switch dicht ist, oder der uplink, oder, oder oder.

Iperf ist ein Anhaltspunkt, kein richtiges Messwerkzeug.

 

Edited by MAM59

6 minutes ago, Babavoss said:

Wenn er schon mit iperf nicht den vollen Durchsatz erreicht, wie soll es dann mit smb gehen?

darum ging es auch nicht ... es geht nur darum, ja, ich spreche mit iperf die IP 1.2.3.4 an ... aber ob wirklich das Gerät dahinter genommen wird in der Konstallation sei dahin gestellt ...

da steht nichts davon das smb der bessere Test wäre ...

 

daher auch der Hinweis von @MAM59 und mir es mal ohne die 1G zu testen ...

11 hours ago, MAM59 said:

Rupf das Kabel aus der 1G, konfigurier die 2,5G als eth0 und lass die Finger von den Treibern.

 

14 hours ago, alturismo said:

zieh mal den Stecker von der 1G Verbindung das nur noch die 2.5G steht

 

auch vielleicht einfach mal um sicher auszuschließen dass die Strecke an sich funktioniert (inkl. Treiber)

 

ich schätze auch das hier einfach das lokale Routing nicht ganz passt da die Karte ja 2.5G kann und auch ausgehandelt hat ...

  • Community Expert
45 minutes ago, alturismo said:

ich schätze auch das hier einfach das lokale Routing nicht ganz passt

Righty right 🙂

Beide Karten haben ein (dasselbe) Default Gateway, also entscheidet die Metrik. Und hier gilt: "wer zuerst kommt, gewinnt". Da die 1G Karte "oben" steht, wird sie bevorzugt.

Aber wie gesagt, das ist eh ein völlig falsche Konfiguration, ich vermute, er glaubt, 2,5G wäre "netter" und würde so bevorzugt, aber so funktionieren Netzwerke nun mal nicht.

Und nein, die Idee "ach, dann lösche ich mal eins der Gateways" ist auch nicht zielführend, da die Karten im selben Adressbereich sind, gilt ein Gateway immer für beide.

Edited by MAM59

  • Author

hallo leute also erstmal danke an @MAM59 ich habe das so gemacht wie du gesagt hast die Karte an die erste Position gestellt hat auch soweit funktioniert dass ich den Speed habe aber mir ist da was komrioses aufgefallen schaut mal selber.

Mit Windows ganz normal SMB

Screenshot2024-12-31133724.png.2b7f49d9b023dc21096a6a4119de5696.png

 

Mit Windows mit den tool über Terminal.

Screenshot2024-12-31133834.png.53fa3e93411dde1ed2b7c441e7b93dfc.png

 

mal kurz zurück wieso ich zwei Netzwerkkarten habe oder wollte, eine sollte für Docker und Container sein bzw VMs und die andere für das interne Netzwerk ist das ein Denkfehler, oder macht man das anders oder soll das dann alles über eine Netzwerkkarte laufen ( wie das jetzt ist ), vielleicht kann mir ja einer einen Tipp geben ;)

 

 

Edited by salonon

  • Community Expert
5 hours ago, MAM59 said:

Righty right 🙂

Beide Karten haben ein (dasselbe) Default Gateway, also entscheidet die Metrik. Und hier gilt: "wer zuerst kommt, gewinnt". Da die 1G Karte "oben" steht, wird sie bevorzugt.

Aber wie gesagt, das ist eh ein völlig falsche Konfiguration, ich vermute, er glaubt, 2,5G wäre "netter" und würde so bevorzugt, aber so funktionieren Netzwerke nun mal nicht.

Und nein, die Idee "ach, dann lösche ich mal eins der Gateways" ist auch nicht zielführend, da die Karten im selben Adressbereich sind, gilt ein Gateway immer für beide.

jein,

das Gateway ist hier im gleichen Netzsegment doch völlig ohne Belang, es geht doch um eine L2 Kommunikation im gleichen Subnet.

Ich sehe gerade kein grundsätzliches Problem, mehrere NICs mit unterschiedlichen Adressen ins gleiche Netz zu hängen, eigentlich sollte ARP das regeln, welche Netzwerkkarte angesprochen wird. Meinst Du, es ist die Antwort des Servers, die gewürfelt wird, wo sie rausgeht? Das könnte sein, ist dann aber eher ein Thema des unraid-Systems....

Ein Switch bekommt das zumindest hin...

  • Community Expert
4 hours ago, _alo_ said:

Ein Switch bekommt das zumindest hin...

Nein, tut er nicht. Er arbeitet nur auf Layer 2 und weis nix von IP Adressen.

Aber egal, ich erkenne, Dir fehlt fundamentales Netzwerkverständnis, da kann ich dann auch nicht mehr helfen und bin hier raus...

 

  • Community Expert
5 hours ago, salonon said:

eine sollte für Docker und Container sein bzw VMs und die andere für das interne Netzwerk ist das ein Denkfehler, oder macht man das anders oder soll das dann alles über eine Netzwerkkarte laufen ( wie das jetzt ist ), vielleicht kann mir ja einer einen Tipp geben

Jein, natürlich wäre eine eigene Karte etwas hilfreich, aber der Aufwand lohnt sich nicht für die paar Promille Verbesserung. Vieles des Docker und VM Traffic geht eh zum Host (übers RAM), das kommt nie bei irgendeiner Karte an.

Und selbst Streaming ist nix, solange Du nicht versuchst 2000 Klienten gleichzeitig zu bedienen 🙂

Es MAG relevant sein, wenn Du da einen FTP Server hinter hast, der stark frequentiert ist. Allerdings macht dabei wahrscheinlich dann eher die CPU dicht und winkt mit der weißen Fahne.

Also: kann sein, muss nicht sein.

Ich bevorzuge das KISS Prinzip ("Keep it simple and stupid"), das begreift man dann auch noch nach ein paar Jahren.

 

  • Author

erstmal an alle ein frohes neues Jahr

und danke an MAM59 für die kurze Erklärung okay dann belasse ich das bei einer Netzwerkkarte, um mögliche weitere Komplikationen zu vermeiden, ;)

ist es irgendwie möglich bei UnRaid im Webinterface die ein Gigabit-Netzwerk zu deaktivieren oder sollte ich sie sie lieber gleich im BIOS deaktivieren ? :)

 

 

 

  • Community Expert
19 hours ago, MAM59 said:

Aber egal, ich erkenne, Dir fehlt fundamentales Netzwerkverständnis, da kann ich dann auch nicht mehr helfen und bin hier raus...

danke für den Stempel. 😆

 

Ich bezog mich auf die Kommunikation vom Windows Rechner zur IP des Unraid Server und Deine Aussage 

Quote

Zwei Karten mit zwei verschiedenen IP Adressen im selben LAN sind immer ein Fehler

Nach meinem angeblich laienhaften Verständnis ermittelt der Client (egal ob iperf, smb, ping oder was auch immer verwendet wird) über ARP die MAC Adresse des Servers und schickt die Pakete eben da hin. Und so erreichen die Pakete über einen L2-Switch (natürlich kennt der keine IPs) definitiv die gewünschte NIC. Ja, mir ist OSI ein Begriff.

Da stimme ich @Babavoss zu.

 

Und jetzt erklär Du Profi bitte mal was auf einmal (m)DNS hiermit zu tun hat, wenn hier in diesem Thread hostnamen gar keine Rolle spielen, sondern offenbar nur direkt IPs angesprochen werden?!

Genauso wie default gateways und Metriken. Die brauchst Du nur beim Routing, aber hier wird gar nichts geroutet!

Du kannst für diese Kommunikation auch alle gateways dekonfigurieren...

 

 

Also m.M.n.

- vom Windows PC Richtung IP des unraid regelt ARP das Ansprechen der richtigen Netzwerkkarte.

- vom Unraid zurück ist es ein Thema des darunterliegenden Betriebssystems/Kernels und da bin ich mir halt eben auch nicht sicher, wie sich das verhält. Kann gut sein, dass da gewürfelt wird, oder immer die erste in der Liste (eth0) genommen wird....

 

Ich sag ja auch nicht, dass das unbedingt sinnvoll ist, 2 NICs ins selbe Subnet zu hängen, aber "blanker Unsinn" oder "Fehler" würde ich das noch nicht direkt nennen.

 

P.S.:

MacOS benötigt z.B. damit Airdrop funktioniert eine aktive WLAN-Verbindung. Parallel will man aber ggf. auch 10G-LAN im selben Subnetz nutzen. Darf man das jetzt oder ist das Unsinn? 🤔 MacOS regelt das mit einer Priorität über die verschiedenen Netzwerkinterfaces (10G steht dabei i.d.R. über WLAN). Wie gesagt, (mir) unklar, was unraid hier macht...

  • Community Expert
6 minutes ago, salonon said:

ist es irgendwie möglich bei UnRaid im Webinterface die ein Gigabit-Netzwerk zu deaktivieren oder sollte ich sie sie lieber gleich im BIOS deaktivieren ? :)

Ja, ersmal "tausche" die Karten in UNRAID:

grafik.thumb.png.e375d8d3d8176a732e65f9dccd421290.png

Hier wurde die 10G Karte "nach vorne" geholt. Als eth0.

Danach kannst Du auf den Tab/die Abteilung (je nach GUI Einstellung) "eth1" gehen und findest dann ganz unten rechts als letzten Knopf "port deaktivieren". Damit hat es sich dann mit der 1G Karte.

11 minutes ago, _alo_ said:

Kann gut sein, dass da gewürfelt wird, oder immer die erste in der Liste (eth0) genommen wird....

Es wird die genommen, mit der kleinsten Metrik. Sind alle Metriken gleich, "gewinnt" die erste Karte.

Das ist übrigens auch gleich bei MacOS. Das von Dir so bewunderte Verhalten ist einfach nur ein Abfallprodukt. WLANs trägt MacOS immer mit einer höheren Metrik ein, 1G Lans mit mittlerer und 10G Lans mit kleiner. Dadurch wird automatisch die "beste" Verbindung gewählt und eine Doppelverbindung stört erstmal nicht.

Auch Apple kocht nur mit Wasser (allerdings parfümierten und extrem überteuerten. Quasi "Trinkwasser in Flaschen von Nestlé")

Und WLAN  mit einer richtigen Netzwerkkarte gleichzusetzen ist auch fragwürdig. Ja, da gehen auch LAN Daten drüber, aber die Funktionen, Latenzen und Protokolle sind komplett anders. Mit "zwei NICs" meine ich zwei GLEICHARTIGE Netzwerkkarten.

 

Deshalb wird auch Dein IPerf Test wohl unterschiedliche Wege/Karten für Hin- und Rückweg nehmen. Kann natürlich auch sein, dass IPerf nur Layer 2 benutzt, aber wie gesagt, die Aussagekraft von IPerf ist sehr limitiert...

 

  • Community Expert
5 minutes ago, MAM59 said:

Das ist übrigens auch gleich bei MacOS. Das von Dir so bewunderte Verhalten ist einfach nur ein Abfallprodukt. WLANs trägt MacOS immer mit einer höheren Metrik ein, 1G Lans mit mittlerer und 10G Lans mit kleiner. Dadurch wird automatisch die "beste" Verbindung gewählt und eine Doppelverbindung stört erstmal nicht.

Auch Apple kocht nur mit Wasser (allerdings parfümierten und extrem überteuerten. Quasi "Trinkwasser in Flaschen von Nestlé")

Ich hab das nicht bewundert sondern nur als Beispiel gegeben, dass das eben nicht pauschal falsch/Unsinn ist, mehrere Netzwerkinterfaces im gleichen Subnetz zu haben.

Aber ja, Metriken sind hier wohl der richtigere Begriff für die Prioritäten, da ja auch zu Interfaces "geroutet" wird, nicht nur zu IP-Netzen, stimmt, mein Fehler.

Wenn unraid das mit den Metriken auch so umsetzt (machen die das also nach Namen (eth0<eth1<...?), würde es für diesen Thread ja eben auch reichen, das 2,5G Interface "nach vorne/oben" zu holen...😉

 

Man könnte sich dann, wenn man will, ja auch noch hostrouten setzen um bestimmte Antworten (zu Anfragen auf die 1G-IP) gezielt über das 1G-if wieder rauszuschicken, wenn man z.B. auf max 3,5G in Summe kommen können will.

So kann man doch usecases finden, wo mehrere Server-NICs in einem Subnetz Sinn ergeben quasi eine Art Link-Aggregation-"lite" wenn man keinen passenden Switch hat.

34 minutes ago, MAM59 said:

Und WLAN  mit einer richtigen Netzwerkkarte gleichzusetzen ist auch fragwürdig

diese technischen Unterschiede spielen hier bei der Fragestellung zur IP-Kommunikation aber keine Rolle , genauso wie DNS 😉

 

18 minutes ago, MAM59 said:

Deshalb wird auch Dein IPerf Test wohl unterschiedliche Wege/Karten für Hin- und Rückweg nehmen.

das meinte ich doch. Hat aber eben auch nichts mit der Anwendung zu tun...

 

  • Community Expert
1 hour ago, _alo_ said:

Wenn unraid das mit den Metriken auch so umsetzt (machen die das also nach Namen (eth0<eth1<...?), würde es für diesen Thread ja eben auch reichen, das 2,5G Interface "nach vorne/oben" zu holen...😉

Siehst Du, DA liegt das Problem!

Jedes OS, sogar manchmal jede Version eines OSes, kann es für sich selbst festlegen, wie (oder ob überhaupt) es mit der Situation umgeht. Das kann niemand im Vorfeld wissen und selbst wenn Du in einer bestimmten Konstellation einen "Benefit" erkennst, sagt Dir niemand, wie lange er funktionieren wird.

Deshalb vermeidet man besser diese Grauzonen und begibt sich auf sicheres Terrain.

Ein L3 LAN, eine Karte!

Einfach zu merken, einfach für die Fehlersuche ==> "KISS"

 

Edited by MAM59

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