Skip to content
View in the app

A better way to browse. Learn more.

Unraid

A full-screen app on your home screen with push notifications, badges and more.

To install this app on iOS and iPadOS
  1. Tap the Share icon in Safari
  2. Scroll the menu and tap Add to Home Screen.
  3. Tap Add in the top-right corner.
To install this app on Android
  1. Tap the 3-dot menu (⋮) in the top-right corner of the browser.
  2. Tap Add to Home screen or Install app.
  3. Confirm by tapping Install.

Unterstützung beim ersten dedizierten unraid Medienserver-Build benötigt

Featured Replies

Hallo zusammen,
 

vor ein paar Wochen habe ich als kleines Nebenprojekt einen Plex-Medienserver mit uralter Hardware gebastelt.
Jetzt, da alles (außer transcoding) reibungslos läuft, denke ich darüber nach, meinem UnRAID-Server ein dauerhaftes Zuhause zu geben.
 

Es muss weder ein High-End-System sein, noch muss es bis zur letzten Nachkommastelle optimiert werden.
Mein Ziel ist ein solides Mittelklasse-System, das in der Lage ist, 3–5 Streams (Audio/Video) zu transkodieren und ein paar Jahre ohne Upgrade auskommt.
 

Nach einiger Recherche bin ich bisher auf folgende Komponenten gekommen und hoffe auf Eure Expertenmeinung.

 

CPU:
Intel i5-13400 -oder- i5-13500
Intel Core i3-14100

CPU-Kühler: (offen für Vorschläge)


Mainboard:
ASRock Z690 Extreme (DDR4) -oder- ASRock Z790 Pro RS (DDR5)
*Steel Legend Varianten?!

(wegen der 8x onBoard-SATA-Anschlüsse)


RAM:
32GB KIT DDR4 -oder- 32GB KIT DDR5
Empfehlungen wären hier sehr willkommen, da ich unsicher bin was die optimale Taktrate und Latenz für Intel-CPUs ist.

2x32gb ddr4-3200


Cache-Pool-Laufwerke:
2x Samsung SSD 970 EVO Plus 2TB NVMe o.Ä.


Datenlaufwerke:
2x Toshiba Cloud-Scale Capacity MG09ACA 16TB
Ich werde vermutlich nach und nach weitere Laufwerke hinzufügen, aber ich denke, die 8 SATA-Anschlüsse werden für meine Anforderungen mehr als ausreichend sein.

HBA (Optional):
ASM1166


Gehäuse:

(offen für Vorschläge)


Netzteil:

be quiet! BN341


Folgende Fragen treiben mich zusätzlich um: -alle beantwortet-
1. DDR4 oder DDR5 System? Die meisten scheinen DDR4 zu nutzen, wieso?
2. reichen 32gb ram oder gleich auf 64gb?
3. Warum wird oft die "Steel Legend" Variante bei den ASRock Boards vorgeschlagen? Was rechtfertigt den Mehrpreis?
4. Passen die Komponenten zueinander oder habe ich etwas übersehen?


Vielen Dank im Voraus!

Edited by gotomato
Artikel überarbeitet; Wunschliste entfernt

Hey,

 

darf ich fragen was du mit der Kiste anfangen willst? Also was für Workloads sollen es werden? Was für Docker, VMs etc. willst du betreiben? Ich finde es für die meisten Worklaods übertrieben (auch wenn ich übertireben mag). Nimm lieber mehr Ram als zuwenig. Unraid liebt Ram zum Buffern beim Lesen/Schreiben.

 

Edit.... Ich seh grade ich war blind.

 

 

 

Grüße

Edited by Timmey85

36 minutes ago, gotomato said:

Es muss weder ein High-End-System sein, noch muss es bis zur letzten Nachkommastelle optimiert werden.
Mein Ziel ist ein solides Mittelklasse-System, das in der Lage ist, 3–5 Streams (Audio/Video) zu transkodieren und ein paar Jahre ohne Upgrade auskommt.

 In der Theorie würde ein N100 reichen. Für das ist es Overkill

  • Author

Also ich betreibe neben Plex einen Arr Stack und 1-2 kleinere Spielereien.
 

Ich würde mir gerne ein paar Optionen offen halten bzw. lieber ein paar Euro mehr in die Hand nehmen und dafür länger Ruhe haben.

Ein kleines bisschen Overkill darf es ruhig sein 😅

Naja es gibt hier im HW Bereich ja einige gemessene Boards was den Stromverbrauch angeht. Ich selbst betreibe ein Gigabyte Z790 Aorus Elite AX ((Hier der Build) das ding brauch so wie es jetzt läuft ca 45w im Idle und 16-18 Watt nur mit zwei SSDs und 2 HDDS, hier wurde ein Asrock z690 pg riptide vermessen und getestet. Und hier hat @DataCollector ein Gigabyte Z760m DS3H gestestet. Das sind die Boards wo ich weiß, dass diese sehr niedrige Idle werte zusammen kriegen. 

 

Bei den von dir vorgeschlagenen Boards musst du testen... viel arbeit. Von daher such dir unter den getesteten was aus.

Edited by Timmey85
Link

1 hour ago, gotomato said:

Mein Ziel ist ein solides Mittelklasse-System, das in der Lage ist, 3–5 Streams (Audio/Video) zu transkodieren und ein paar Jahre ohne Upgrade auskommt.

CPU:
Intel i5-13400 -oder- i5-13500

CPU-Kühler: (offen für Vorschläge)

 

Wie Timmey85 schon schrieb: Overkill.

 

1 hour ago, gotomato said:

Mainboard:
ASRock Z690 Extreme (DDR4) -oder- ASRock Z790 Pro RS (DDR5)
*Steel Legend Varianten?!
(wegen der 8x onBoard-SATA-Anschlüsse)

 

Wieviele SATA und so brauchst Du denn?

 

1 hour ago, gotomato said:

RAM:
32GB KIT DDR4 -oder- 32GB KIT DDR5
Empfehlungen wären hier sehr willkommen, da ich unsicher bin was die optimale Taktrate und Latenz für Intel-CPUs ist.

 

Für unraid: keine Blechdeckel/Overclocker Ram, keine XMP Ram, DDR4 ist weniger knapop auf Kante entwickelt und wenn es um langzeitige Stabilität geht eher meine Wahl.

Standard SPD Module 32 GB pro Modul DDR4 32300 sollten reichen.

 

1 hour ago, gotomato said:

Cache-Pool-Laufwerke:
2x Samsung SSD 970 EVO Plus 1TB NVMe

Du schreibst, daß es auch ein paar Jahre ohne weiteres Upgrade gehen soll: dann vielleicht 2 oder 4TB NVMe SSD.

Dann ist mehr Luft nach oben, wenn Du wirkllich 5 oder mehr Jahre ohne Upgrade leben willst.

 

1 hour ago, gotomato said:

Datenlaufwerke:
2x Seagate IronWolf Pro 16TB (1x Daten / 1x Parität, bereits vorhanden)

 

335 Euro/Stück bei 16TB ist mir weeeeeit zu teuer.

https://geizhals.de/?cat=hde7s&xf=1080_SATA+6Gb%2Fs~13810_16000~8457_non-SMR

Wenn es 16TB sein soll:

Toshiba Cloud-Scale Capacity MG09ACA 16TB, 24/7, 512e / 3.5" / SATA 6Gb/s MG09ACA16TE  für rund 220 Euro/Stück

 

wenn es ungefär so teuer sein soll: 

Toshiba Cloud-Scale Capacity MG10ACA 20TB, 24/7, 512e / 3.5" / SATA 6Gb/s MG10ACA20TE für rund 330 Euro/Stück

 

2x SATA: Dann reicht ein erwähntes N100 wirklich (je nachdem, was Du als Spielereien bezeichnest)

ASRock N100M war meine Wahl.

 

1 hour ago, gotomato said:

Ich werde vermutlich nach und nach weitere Laufwerke hinzufügen, aber ich denke, die 8 SATA-Anschlüsse werden für meine Anforderungen mehr als ausreichend sein.

 

Wenn es also doch upgrades geben darf: dann ASM1166 rein.

 

1 hour ago, gotomato said:

Gehäuse:

(offen für Vorschläge)

 

jedes beliebige, was mATX Boards und ATX Netzteile beherrscht und die gewünschet Anzahl von 3,5inch Festplatten fasst.

 

1 hour ago, gotomato said:

Netzteil:
(offen für Vorschläge)

 

bequiet BN341 (550W)

 

1 hour ago, gotomato said:

Alle oben genannten Komponenten sind >hier< bei gh.de verlinkt.

 

Und bei allem (auch den Festplatten) greifst Du sehr weit oben ins Preisregal ohne, daß ich den Bedarf sehe.

 

1 hour ago, gotomato said:

Folgende Fragen treiben mich zusätzlich um:
1. DDR4 oder DDR5 System? Die meisten scheinen DDR4 zu nutzen, wieso?

 

DDR5 ist sehr neu (wenige Jahre) und teilweise so hochgezüchtet, daß die Hersteller den Modulen wenig über den Weg trauen und ECC on Die entwickelt mussten. Damit verlassen die sich nicht darauf, daß die DDR5 Chips so gut sind, sondern versuchen deren mögliche Fehler durch ein weiter entwickeltes ECC zu kaschieren/beheben.

Für ein System, bei dem es um Stabilität und langzeitigen Betrieb geht ist das vielleicht nicht die beste Idee, vor allem, wenn das System weder diesen höheren Energiebedarf & Takt/Leistung braucht.

 

Welche Anwendung, denkst Du, in einem NAS braucht eine so hohen Ram Takt, das man zu DDR5 greifen muß weil es mehr als Standard DDR4-3200 SPD Module bietet?

Wenn es um eine Gamingmaschine geht, klar: DDR5 so hoch gezüchtet wie möglich und dazu eine fette Grafikkarte mit viel noch flotterem Ram.

Wenn es um einen Numbercruncher mit wirklich wichtigen Berechnungen geht: Workstation mit viel flottem Ram und der so sicher wie Möglich (jedes ECC das geht) da rein.

 

Aber wir reden bisher von einem NAS bei dem ein flotter RAM oder eine flotte CPU eben viele Takte länger die Däumchen dreht bis die paar Bits per 1GbLan oder so hereintröpfeln.

Mit DDR5 drehen die Festplatten nicht schneller, bewegen sich schnarchlangsamen Bits nicht schneller über die LAN Schnittstelle, nur hat die CPU eben viel mehr Taktzyklen in denen sie .... /Trommelwirbel/.....   auch genau absolut NICHTS tut.

Auch ist DDR5 (aktuell) in aller Regel teuerer.

Also: Warum DDR5? Welchen Nutzen bringt es hier für eun unraid, welches eben nicht mal viel/anspruchsvolles per VM zu machen scheint?

 

1 hour ago, gotomato said:

2. reichen 32gb ram oder gleich auf 64gb?

 

Wenn Du ein Board mit mindestens 2 Ramslots nimmst und nicht irgendwann aufrüsten willst (wie es initial mal die Absicht war) dann gleich 2x32GB. Aber notwnedig ist das nicht.

Das N100 beherrscht nur 1 Modul, aber bei den bisherig erkennbaren Anwendungen reicht das vollkomemn aus.

1 hour ago, gotomato said:

3. Warum wird oft die "Steel Legend" Variante bei den ASRock Boards vorgeschlagen? Was rechtfertigt den Mehrpreis?

 

Ich sehe nicht, daß dies "oft" vorgeschlagen wird. Frag die, die es vorgeschlagen haben.

 

1 hour ago, gotomato said:

4. Passen die Komponenten zueinander oder habe ich etwas übersehen?

 

Absoluter Overkill für den bisher zu erkennenden Anwendungszweck.

 

DDR4 Ram passt nicht zu DDR5 Board und umgekehrt, aber ansonsten. kann passen. Würde ich aber (abgesehen von den Nvme SSDs) nichts davon wählen.

 

  • Author

Vielen Dank für die ausführliche Antwort, die nützlichen Erklärungen und den Sanity-Check ;)
Dann muss ich wohl nochmal grundsätzlich von vorn anfangen.

Wenn ich mir die Frage noch erlauben darf.
Welche CPU wäre denn eine Kategorie über der N100M Variante mit 2 o. 4 Speicherbänken und der Möglichkeit 2x NVMes einzubauen?

14 minutes ago, gotomato said:

Wenn ich mir die Frage noch erlauben darf.
Welche CPU wäre denn eine Kategorie über der N100M Variante mit 2 o. 4 Speicherbänken und der Möglichkeit 2x NVMes einzubauen?

 

Hier verweise ich mal wieder auf meine Tests mit dem Gigabyte B760M DS3H DDR4 und dem darauf befindlichen I3-12100 (oder dem aktuell preislich sehr naheliegendem I3-14100).

Zum Mainboard: Wenn es mehr SATA Ports sein sollen wurde hier das ASRock Z690 PG Riptide (90-MXBHQ0-A0UAYZ) auch gut gemessen (auch wenn man da im BIOS/UEFI ziemlich tricksen muß). Auch da wäre eine I3 der nächste Schritt, wenn man die N100 als Anfangspunkt sieht.

On 2/28/2025 at 9:14 PM, DataCollector said:

auch wenn man da im BIOS/UEFI ziemlich tricksen muß

Naja ... es geht darum eine bestimmte Variable zu setzen, die Asrock einem im Bios/UEFI leider nicht darstellt.

D.h. man muss dazu ein Windows-Tool benutzen, mit dem man alle Parameter auslesen/setzen kann.

Soo tricky is das jetzt auch nicht, wenn man aufpasst, was man macht ;) 

Das sparte bei den Minimalverbrauchstests zusätzlich um die 4W ein (von ca. 15 W auf 11,30 W)...

 

Aktuell komme ich mit 6x HDDs (90TB), 1x SSD, 3 NVMEs, BN341, 32GB RAM, i3 12100, 2,5GE + 10GE (RJ45) mit 18 docker-Containern und einer homeassistant-VM auf 22,24 W im idle.

Details im verlinkten Thread.

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Guest
Reply to this topic...

Account

Navigation

Search

Search

Configure browser push notifications

Chrome (Android)
  1. Tap the lock icon next to the address bar.
  2. Tap Permissions → Notifications.
  3. Adjust your preference.
Chrome (Desktop)
  1. Click the padlock icon in the address bar.
  2. Select Site settings.
  3. Find Notifications and adjust your preference.