March 28, 20251 yr Hallo zusammen, ich plane gerade meinen ersten Unraid Server und hier ein paar Details zur geplanten Nutzung: Budget: Preis-Leistung ist wichtig, Gesamtbudget zwischen 1000 und 3000 EUR. Festplattenkapazität: Erstmal starte ich mit wenigen HDDs, möchte aber bei Bedarf flexibel nach oben skalieren können. Einsatzbereich: Primär als externer Storage für Fotos sowie Filme/Serien über die *ARR Suite. Eventuell greifen 1-3 Nutzer gleichzeitig zu, jedoch wird vermutlich nur ein Nutzer gleichzeitig Video-Transcoding benötigen. Zusätzliche Apps: Diverse Docker Images, Home Automation, *ARR Apps, WireGuard Server. Ersatzteile: Ich habe ältere Hardware rumliegen (z.B. i5-2500k), jedoch ist diese Hardware vermutlich zu alt, und meine neuere Hardware wird anderweitig gebraucht. Vielleicht liegt noch irgendwo eine SSD or ein NVME rum. Ausgesuchte Komponenten (Geizhals link: https://geizhals.de/wishlists/4387028) CPU: Intel Core i5-14400 (boxed Kühler enthalten) Mainboard: ASRock Z690 PG Riptide (Intel Sockel 1700) RAM: 4x Patriot Signature Line DIMM 16GB, DDR4-3200, CL22 (insgesamt 64GB, es wird der günstigste RAM genommen, der auf der QVL des Mainboards steht) SSD (Cache/VMs): Lexar NM610 Pro 1TB, M.2 2280 PCIe 3.0 (auch hier nehme ich das günstigste Modell, jedoch benötige ich vermutlich mindestens 1TB als Cache wegen der 10GB Netzwerkanbindung und für Docker Images) Gehäuse: Fractal Design Node 304, Mini-ITX (bin hier sehr flexibel, da der Server im Keller stehen wird, Lautstärke ist kein großes Thema. Eventuell wäre ein größeres Gehäuse wie das Fractal Define sinnvoller?) Netzwerkkarte: Intel X520-DA2 LAN-Adapter, SFP+, PCIe 2.0 x8 (10G Internet vorhanden, Wäre 10G-over-Ethernet auf dem Mainboard effizienter?) Festplatten: 2x Toshiba Cloud-Scale Capacity MG10F AFA 22TB, 512e/4Kn, 24/7, SATA 6Gb/s (Die HDDs bekomme ich durch meinen Arbeitgeber günstiger als hier angeboten, daher die Auswahl. Sind diese grundsätzlich empfehlenswert für Unraid? Maximal werden wohl 4-5 HDDs zum Einsatz kommen, eventuell noch ergänzt durch eine zusätzliche SATA SSD.) Beim Netzteil bin ich mir aktuell noch unsicher, zur Auswahl stehen: Cooler Master MWE White 230V V2 400W be quiet! Pure Power 12 M 550W ATX 3.0 irgendwas anderes Fragen: Reicht das 400W Netzteil, oder sollte ich lieber auf Nummer sicher gehen und das 550W Modell nehmen? Mir ist insbesondere ein niedriger Idle-Verbrauch sehr wichtig. Gibt es eine Empfehlung für 10G Netzwerk? Ich dachte an ein einfaches DAC Kabel, wäre aber offen für Vorschläge, z.B. 10G über Ethernet oder direkt ein Mainboard mit 10G NIC. Gibt es weitere Anmerkungen oder Tipps zur Hardware-Zusammenstellung? Danke im Voraus für eure Unterstützung und das Absegnen des Builds!
March 30, 20251 yr Netzwerkkarte: Intel X520-DA2 LAN-Adapter, SFP+, PCIe 2.0 x8 (10G Internet vorhanden, Wäre 10G-over-Ethernet auf dem Mainboard effizienter? SFP+ mit Dac-Kabel hat den niedrigsten Stromverbrauch, aber Vorsicht bei Intel, auf Kompatibilität achten, FS hat welche. Es wird ja der optische Transceiver emuliert und Intelkarten sind da pingelig und wollen nur welche mit Intel Kennung erlauben. FS hat aber Transceiver und DAC Kabel, die problemlos funktionieren. Die X520 ist auch nicht die sparsamste, kann aber problemlos ausgetauscht werden onboard....
March 30, 20251 yr Mal generell 10gb SFP+ Karten oder eingebaute brauchen 6-8W und auf der Switchseite auch noch mal ein paar Watt, ein 4K Videostream ist weniger als 60mb. Außer größere Backups sehe ich die 10gb nicht im Heimgebrauch. Ist aber dann, super😀Ist halt die Frage ist es mir wert. PS: Ich persönlich habe 10 gb optisch, da der Mehrverbrauch gegenüber DAC-Kabel so gering ist, dass es schon ein paar Jahre dauert, bis sich der Kauf amortisiert. 2 Sata Platten im Mirror kommen höchstens auf 400-500mB und können die 10gb eh nicht auslasten. Edited March 30, 20251 yr by b52 mehr Klarheit
March 31, 20251 yr On 3/28/2025 at 4:09 PM, Kaaarl said: Mainboard: ASRock Z690 PG Riptide (Intel Sockel 1700) Gehäuse: Fractal Design Node 304, Mini-ITX (bin hier sehr flexibel, da der Server im Keller stehen wird, Lautstärke ist kein großes Thema. Eventuell wäre ein größeres Gehäuse wie das Fractal Define sinnvoller?) Schau vielleicht mal in meinen Thread: Das z690 PG Riptide ist ein ATX-Board, das wirst du nicht in ein ITX Gehäuse bekommen Da musst Du schon zu einem großen ATX-Gehäuse greifen, wie dem Define/Meshify/... oder einem Jonsbo N5. Ich habe auf der zweiten Seite meines Threads ein Foto vom Board im Meshify2 hinter einem Node304 gepostet, da siehst du was ich meine. On 3/28/2025 at 4:09 PM, Kaaarl said: Netzwerkkarte: Intel X520-DA2 LAN-Adapter, SFP+, PCIe 2.0 x8 (10G Internet vorhanden, Wäre 10G-over-Ethernet auf dem Mainboard effizienter?) Fragen: Gibt es eine Empfehlung für 10G Netzwerk? Ich dachte an ein einfaches DAC Kabel, wäre aber offen für Vorschläge, z.B. 10G über Ethernet oder direkt ein Mainboard mit 10G NIC. Mit "10G-over-Ethernet" meinst du vermutlich 10G-Ethernet über eine elektrische RJ45-Verbindung statt eines SFP-Ports (optisch/DAC)? Bei der Frage RJ45 oder SFP+ kommt es in erster Linie auf die Gegenstelle an: was kann Dein Switch oder nutzt Du z.B. wie ich lediglich eine ptp Verbindung. 20 hours ago, b52 said: Mal generell 10gb SFP+ Karten oder eingebaute brauchen 6-8W und auf der Switchseite auch noch mal ein paar Watt, Ich nutze eine AQC113C-RJ45 Karte und erreiche mit ASPM weiterhin C10. Der idle-Mehrverbrauch dieser Karte mit aktivem 10GE Link beträgt am Server lediglich 2,57 W. On 3/28/2025 at 4:09 PM, Kaaarl said: Fragen: Reicht das 400W Netzteil, oder sollte ich lieber auf Nummer sicher gehen und das 550W Modell nehmen? Mir ist insbesondere ein niedriger Idle-Verbrauch sehr wichtig. Es geht hier weniger um die Frage, ob eine bestimmte Maximalleistung ausreicht (ich persönlich denke 400W sollten bei dir reichen, wahrscheinlich sogar noch weniger), sondern ob das Netzteil in der Minimallast (was ja auch dein Ziel ist) sehr effizient ist. Da sticht das von dir ausgewählte BN341 offenbar heraus, weswegen es hier halt auch so oft empfohlen wird... Bei 64GB RAM würde ich statt 4x 16GB lieber auf 2x 32GB gehen für zukünftige Erweiterbarkeit. Bei der QVL bist Du sicherlich auf der sichersten Seite, aber die Hersteller testen ja auch nie alle Module (wie auch?), von daher würde ich nach funktionierenden Builds Ausschau halten (z.B. meinem oder bei PCpartpicker.com) um weitere Modelle zu ermitteln, die günstig/lieferbar sind. Ich nutze z.B. Mushkin Essentials, keine Ahnung ob die auf der QVL stehen... Edited March 31, 20251 yr by _alo_
March 31, 20251 yr Bei den geringen Anforderungen erscheint mir ein i5 14t.Gen System schon etwas wie: "Mit Kanonen auf Spatzen schiessen." Bei den Anforderungen würde ich ein N100m (uATX allerdings) mit einer PCIE ASM1164/66 (x1) Karte nutzen und die 10GB Ethernetkarte in den 2. PCIe Slot, dazu 32GByte RAM. Die Rechenkapazität reicht für obergenannte Docker mal locker aus. Transcodieren von 3 parallelen Streams in höchster Qualität (Tonemapping/HDR) sollte auch funktionieren. Statt eines BN341 könnte man bei 5-6 HDDs eine 160W PicoPSU nehmen + 15xW Leicke Netzteil. Mit einem Zero RPM Gehäuselüfter dürfte das Teil dann die meiste Zeit absolut lautlos sein (ein Luxus den man erst schätzen lernt wenn man ihn mal erlebt hat). Die Anschaffungskosten wären auch drastisch kleiner. Der Stromverbrauch mit 5 HDDs (ASM1164/66+interne Ports), 1xNVME und 1xSSD (ohne 10GB Ethernet) dürfte ohne laufende Docker bei so ca. 11-13W mit HDDs im SPindown sein. Mit den oben genannten Dockern nochmal 1-3W mehr. Gruss, Joerg Edited April 1, 20251 yr by MPC561
March 31, 20251 yr 6 hours ago, _alo_ said: Ich nutze eine AQC113C-RJ45 Karte und erreiche mit ASPM weiterhin C10. Der idle-Mehrverbrauch dieser Karte mit aktivem 10GE Link beträgt am Server lediglich 2,57 W. Bei einer Intel X520 DA 2 habe ich so meine Zweifel, speziell was die C-Stats angeht, wie auch immer. Mit 2 Spinners sehe ich den Nutzen nicht wirklich. Eine Cache SSD muss die Daten ja gerade parat haben, sonst muss ja eh nachgeladen werden. Und bei der hier angegeben SSD-Cache-Größe (maximale schnelle Übertragungsmenge an Daten) ist der Benefit nicht wirklich groß, man spart höchstens ein paar Sekunden dann wirds auf Spinner-Speed zurückfallen.
March 31, 20251 yr 26 minutes ago, b52 said: bitte nicht in den Quote hineinschreiben sondern drunter Du beziehst Dich in Deiner Antwort auf die Leseraten, richtig? Dass hier bei unraid-üblichen Cache-->Array Shares die Daten fast immer vom Array (also von einer HDD) gelesen werden, sollte klar sein, da sehe ich auch wenig Nutzen von 10GE. Beim Schreiben jedoch schon. Ich plane z.B. einen 4TB Pool, in dem ich "arbeiten" also lesen/schreiben möchte, bis ich die Daten am Ende manuell auf's Array schiebe. Da sehe ich auch einen Nutzen. Was der TE allerdings mit 10GE und so einem kleinen Cache für Docker und als Schreibcache vorhat, ist noch nicht klar...
March 31, 20251 yr 40 minutes ago, _alo_ said: bitte nicht in den Quote hineinschreiben sondern drunter Du beziehst Dich in Deiner Antwort auf die Leseraten, richtig? Dass hier bei unraid-üblichen Cache-->Array Shares die Daten fast immer vom Array (also von einer HDD) gelesen werden, sollte klar sein, da sehe ich auch wenig Nutzen von 10GE. Beim Schreiben jedoch schon. Ich plane z.B. einen 4TB Pool, in dem ich "arbeiten" also lesen/schreiben möchte, bis ich die Daten am Ende manuell auf's Array schiebe. Da sehe ich auch einen Nutzen. Was der TE allerdings mit 10GE und so einem kleinen Cache für Docker und als Schreibcache vorhat, ist noch nicht klar... Stimmt, beim Schreiben wirds nochmal langsamer. Ich glaube, das System ist noch nicht ausreichend beschrieben und vor allem die zu erwartenden Datenmengen müssen klare definiert werden, zumal 22TB Platten ja nicht die kleinsten sind und 2 davon nur als Mirror oder als Einzelplatten betrieben werden können. Generell habe ich immer ein wenig Bauchschmerzen, wenn bei so großen Platten ein Rebuild nötig wird, zumal, wenn sie gleich alt sind und dann die überlebende Platte ihre gesamte gespeicherte Datenmenge hintereinander abgeben muss. Die sterben dann oftmals während des rebuilds. Große He Platten sparen halt Strom. Für Docker erstmal OK, aber beides? Ich persönlich habe einen Server mit einer 6.4TB NVME SSD ZFS und einem (2) ZFS POOL(s) mit Spinner Discs meine Arbeitsdaten sind auf der NVME (10gb maxed out lesen + schreiben) und ich fahre ZFS Snapshots auf den Pool.
March 31, 20251 yr Keine Reaktion vom Thread Öffner, ich helfe gerne, wenn ich kann. Ohne Dialog ist das aber ......
March 31, 20251 yr 5 hours ago, b52 said: Keine Reaktion vom Thread Öffner, ich helfe gerne, wenn ich kann. Ohne Dialog ist das aber ...... Nicht jede/r kann schnell antworten. Einige haben auch noch Familie, Beruf oder andere Hindernisse. Nur Geduld. 😉 Wenn es dem "TÖ" wichtig ist, wird er/sie sich schon melden. Ansonsten sind die ausgetauschten Informationen immer noch interessant für Leute, die eben ähnliches vor haben und die Beiträge finden. Und ja, ich stimme zu: >2,5 GbLan ohne einen (oder mehrere) großen und flotten Pool (oder ein SSD Array) ist in unraid eher nicht sinnvoll.
April 1, 20251 yr Das ist richtig, es wäre ja möglich zu sagen "ich bin die nächsten x Tage beschäftigt und melde mich dann" leider ist sowas in Foren immer seltener. Ich beziehe mich hier auf einen "TÖ" nicht auf Beiträge in einem "T", vielleicht bin ich ja zu "oldschool". Bin neu hier im Forum und es war möglicherweise eine unangemessene Bemerkung.
April 1, 20251 yr Zum Gehäuse: wenn man kein Platzproblem hat, ist es immer besser ein Größeres zu wählen (ein kleineres MB kann man da ja auch einbauen) dadurch kann man später flexibler reagieren, wenn man was ändern möchte (muss) und vermeidet Blechschrott, Kosten und Kühlungsprobleme.
April 4, 20251 yr Author So, jetzt bin ich tatsächlich endlich mal wieder hier im Forum. Wie schon richtig von DataCollector vermutet hat mich die heilige Dreifaltigkeit von Arbeit, Familie und Schlaf davon abgehalten. Früher war ich da auch schneller, aber so ist das halt im Alter. Da wäre mir aber vermutlich auch schon beim Schreiben aufgefallen, dass ein ATX mainboard nicht ohne Dremel in ein ITX Gehäuse passen wird. 🤣 Zu den Fragen und Bemerkungen, die hier in der Zwischenzeit aufgelaufen sind: On 3/31/2025 at 10:31 AM, _alo_ said: Mit "10G-over-Ethernet" meinst du vermutlich 10G-Ethernet über eine elektrische RJ45-Verbindung statt eines SFP-Ports (optisch/DAC)? Bei der Frage RJ45 oder SFP+ kommt es in erster Linie auf die Gegenstelle an: was kann Dein Switch oder nutzt Du z.B. wie ich lediglich eine ptp Verbindung. Gegenstelle (Unifi Cloud Gateway Fibre) hat einen 10G SFP+ port und einen 10 GbE RJ45, insofern würde beides gehen. Das Cloud Gateway bedient auch die Internetverbindung mit 10G symetrisch. On 3/31/2025 at 10:31 AM, _alo_ said: Ich nutze eine AQC113C-RJ45 Karte und erreiche mit ASPM weiterhin C10. Der idle-Mehrverbrauch dieser Karte mit aktivem 10GE Link beträgt am Server lediglich 2,57 W. Sehr interessant - das wäre stromtechnisch sicher verkraftbar. Ist notiert. On 3/31/2025 at 5:23 PM, _alo_ said: Ich plane z.B. einen 4TB Pool, in dem ich "arbeiten" also lesen/schreiben möchte, bis ich die Daten am Ende manuell auf's Array schiebe. Da sehe ich auch einen Nutzen. Was der TE allerdings mit 10GE und so einem kleinen Cache für Docker und als Schreibcache vorhat, ist noch nicht klar... Was ich hier höre ist, dass mein Cache deutlich zu klein dimensioniert ist. Den Server will ich hauptsächlich für lokales AD-Blocking, als Backup-Server, Foto-Archiv, Mediengrab, *Arr Zentrale, als auch als Wireguard Server und Gaming Server nutzen. Die letzten beiden Zwecke haben mich auch zum 14. Gen Intel greifen lassen, da ich mir hier mit positivem Einfluss der etwas höheren IPC im Vergleich zur 11/12 gen Intel rechne. Das Heimnetz als auch die Internet Anbindung sind mit 10G ausgeführt, daher wollte ich dies hier auch tun. Selbstverständlich würde ich auch mit 1G ans Ziel kommen, nur halt langsamer. Und wenn der Rest auch schon 10G unterstützt... dann folgt der Spieltrieb 🙃 Ich habe mich noch nicht tiefgehend mit dem Unraid Setup beschäftigt, aber vor meinem inneren Auge war folgendes geplant: schnelle Daten landen auf dem Solid State Speicher: Also frische Downloads, Docker, temporäre Daten, Gaming Per Scheduler werden dann regelmässig die Daten (Downloads, Videos, Fotos) auf die HDDs geschrieben. Wie schon richtig angemerkt sind die Platten problemlos schnell genug ein paar Video Streams zu liefern. Auf den Platten landen also hauptsächlich Sachen die nicht so regelmässig gebraucht werden und kein 10G High-Speed brauchen. Theoretisch könnte ich die Platten sogar als Raid0 fahren, weil ich andere Backups der wichtigen Sachen habe. Sollte eine Platte hops gehen, dann ist das zwar ärgerlich, aber nicht katastrophal. Damit würde ich nach Anpassungen hier landen: Ausgesuchte Komponenten CPU: Intel Core i5-14400 (boxed Kühler enthalten) Mainboard: ASRock Z690 PG Riptide (Intel Sockel 1700) RAM: 64GB DDR4-3200, CL22 (irgendwas, 2 oder 4 Module) SSD (Cache/VMs): 4TB NVMe (oder sogar mehr?) Gehäuse: irgendwas Großes Netzwerkkarte: AQC113C-RJ45 @_alo_ Welches Model setzt du genau ein? Habe auf Anhieb diese no-name Karte gefunden Festplatten: 2x Toshiba Cloud-Scale Capacity MG10F AFA 22TB, 512e/4Kn, 24/7, SATA 6Gb/s (Die HDDs bekomme ich durch meinen Arbeitgeber günstiger als hier angeboten, daher die Auswahl. Sind diese grundsätzlich empfehlenswert für Unraid? Maximal werden wohl 4-5 HDDs zum Einsatz kommen, eventuell noch ergänzt durch eine zusätzliche SATA SSD.)
April 5, 20251 yr 19 hours ago, Kaaarl said: Welches Model setzt du genau ein? das hab ich in meinem Thread alles beschrieben... Folge einfach dem Link, den ich oben angegeben habe
April 8, 20251 yr Author Sodelle, jetzt habe ich mal wieder etwas Zeit an diesem Konzept zu arbeiten. Das ganze ist noch nicht abschliessend, sondern aktuell als work-in-Progress zu sehen. Wenn ich das nicht notiere, dann wird es allerdings wieder vergessen. Ausgesuchte Komponenten CPU: Intel Core i5-14400 (aktuell wohl eher Tray, weil die knapp 50 EUR billiger sind, dafür bekomme ich einen guten Kühler) Kühler: Arctic Freezer 36 Black Mainboard: ASRock Z690 PG Riptide (Intel Sockel 1700) RAM: 64GB DDR4-3200, CL22 (2 Module a 32GB von Crucial) SSD (Cache/VMs): Samsung 990 PRO, 4 TB Gehäuse: Cooler Master CM Force 500 (Oldschool, aber vermutlich gross genug) Netzwerkkarte: Fenvi AQC113C-RJ45 Festplatten: 2x Toshiba Cloud-Scale Capacity MG10F AFA 22TB (aktuell am günstigsten) Netzteil: tbc Edited April 8, 20251 yr by Kaaarl
April 8, 20251 yr 1 hour ago, Kaaarl said: SSD (Cache/VMs): Samsung 990 PRO, 4 TB Netzteil: tbc Vereinzelt sind Aussagen aufgetaucht, daß die Samsung 990 Pro Probleme unter unraid bereitet. Ich würde die aktuell nicht für unraid wählen. Ich kenne das Gehäuse nicht, aber da Dein Ziel stromsparen ist würde ich schauen ob ein ATX Netzteil passt und dann zum bequiet BN341 schielen.
April 9, 20251 yr Author 13 hours ago, DataCollector said: Vereinzelt sind Aussagen aufgetaucht, daß die Samsung 990 Pro Probleme unter unraid bereitet. Danke, dass hatte ich nicht auf dem Radar. Dann werde ich hier gegen eine andere m2 nvme tauschen. 13 hours ago, DataCollector said: Ich kenne das Gehäuse nicht, aber da Dein Ziel stromsparen ist würde ich schauen ob ein ATX Netzteil passt und dann zum bequiet BN341 schielen. Das sollte ein zimlich einfaches old-school Gehäuse sein. Keine fancy Laufwerksschlitten oder Besonderheiten, sondern quasi eher Zeug wie es um das Jahr 2000 rum gang und gäbe war. Mit normalen Platz für ein ATX Netzteil. Ich finde es irgendwie verrückt, dass es kaum noch "normale" und günstige Gehäuse ohne Fenster usw zu kaufen gibt. Für meinen Desktop PC nehme ich gerne Gehäuse von beQuiet oder Fractal, aber das hier ist ein Arbeitstier das im Keller stehen soll. Das bekommt eher mal ne Schrame ab. Gibt es irgendwelche Empfehlungen um die 100 EUR?
April 9, 20251 yr Author Jetzt nochmal näher auf die Gehäuse geschaut: Anforderungen: Must have: ATX MB passt rein CPU Cooler Clearance mind 165mm mind 6 HDD slots mind 1 USB slot Nice to have: High Airflow No Glass No additional lights Staubfilter Mögliche Gehäuse: LIAN LI O11 Dynamic EVO RGB, Black Seltsame USB position unten mit front mesh kit sehr guter airflow (+20 EUR) Solides case HDD mounts an verschiedenen Stellen Bottom:2.5” SSD × 4 or 3.5” HDD × 2 Side:2.5” SSD × 4 or 3.5” HDD × 2 Drive Cage:2.5” SSD × 3 or 3.5” HDD × 2 + 2.5” SSD × 1 Cable Management Bar:2.5” SSD × 2 teuer: ~130 PHANTEKS Enthoo Pro 2 Server Edition, Black: nur 4x HDD mounts im Lieferumfang, extra airflow fan bracked im innenbereich Recht viele Fan spots, aber hinten nur 120mm "server grade" bla bla kein glass/window teuer: ~150 FRACTAL DESIGN Define 7 PCGH Edition, Black verbesserte 800 rpm lüfter kein GLAS! mind 6 HDD trays mitgeliefert optisch ein schwarzer block normale USB position praktisch überall 140mm fans möglich teuer: 160 CORSAIR 7000D Airflow Window, White Glas irrsinnig teuer >200 Eur COOLER MASTER CM Force 500 (FOR-500-KKN1) Optik direkt aus dem Jahr 2001, inclusive Platz für's Floppy Laufwerk! Klassisches Layout mit Netzteil über dem CPU cooler nur 120mm Fans I/O panel mit USB 2.0 only max cpu cooler höhe 163.9 mm 8 HDD drive bays günstig: 50 Eur FRACTAL DESIGN Meshify 2, Black (FD-C-MES2A-01) kein Glas Platz für bis zu 11 HDDs, 6 inklusive 140mm fans, recht leise normales & zeitgemässes IO panel teuer: 150 eur BE QUIET! Silent Base 802 auch ohne glas erhältlich privat schon mehrfach verbaut gutes IO panel Lüftersteuerung 140mm Lüfter Standard Lüfter sind ordentlich nur 3 HDD käfige im Lieferumfang, aber ich hab noch welche rumliegen teuer: 150 Damit ergibt sich für mich folgende Reihenfolge: Top: FRACTAL DESIGN Define 7 PCGH Edition Silent Base 802 Meshify 2 Maybe: Enthroo Server pro 2 No: LIAN LI O11 Dynamic EVO Corsaid 7000D COOLER MASTER CM Force 500 Gedanken: Das beQuiet ist das größte Gehäuse (80L vs 60L), hauptsächlich extra Höhe beim SB 802 Mehr Platz fürs Mainboard bei D7 und M2, mehr Platz fürs Netzteil bei SB 802 Alle haben ordentliche Lüfter, alle ohne Beleuchtung R7 und SB 802 mit Dämmung. M2 ohne extra Dämmmaterial Alle nehmen Kühler bis 185mm auf Preislich sind alle teuer, aber preislich ähnlich Allgemein sehe ich kein Knockout Feature oder Lighthouse Feature das einem der 3 Top Gehäuse den Platz auf dem Siegertreppchen bringen würde. Alle sind sich sehr ähnlich, oder seht ihr noch significante Vorteile/Nachteile bei den Gehäusen? Edited April 9, 20251 yr by Kaaarl color coded features; Ranking erstellt; Auswerterung der Top Kandidaten
April 9, 20251 yr 9 hours ago, Kaaarl said: Ich finde es irgendwie verrückt, dass es kaum noch "normale" und günstige Gehäuse ohne Fenster usw zu kaufen gibt. Ja. Früher waren Gehäuse mit ext. Einbauschächten üblich und selbst 9-11 Schächte waren problemlos weit unter 100 Euro zu haben (Sharkoon Rebel 9 oder 12 economy). Heute ist das Geld aber nicht bei den zielgerichteten Bastlern, sondern bei den Gamern zu verdienen. Und die wollen oft auch buntes Leuchten sehen. Leider. 9 hours ago, Kaaarl said: Für meinen Desktop PC nehme ich gerne Gehäuse von beQuiet oder Fractal, Ich nehme, was (meiner Meinung nach) zum Zweck passt und nicht zu teuer ist. Dazu muß da kein besonderer Name drauf stehen. 9 hours ago, Kaaarl said: aber das hier ist ein Arbeitstier das im Keller stehen soll. Das bekommt eher mal ne Schrame ab. Gibt es irgendwelche Empfehlungen um die 100 EUR? ich würde bei www.gh.de einfach mal filtern und die Herstellernamen außer Acht lasen. Edited April 9, 20251 yr by DataCollector Typos
April 9, 20251 yr 7 hours ago, Kaaarl said: Jetzt nochmal näher auf die Gehäuse geschaut: Anforderungen: Must have: ATX MB passt rein CPU Cooler Clearance mind 165mm mind 6 HDD slots mind 1 USB slot https://geizhals.de/nanoxia-deep-silence-8-pro-tg-423658-a2961558.html?t=v&vl=de&va=b&hloc=at&hloc=de Nanoxia Deep Silence 8 Pro TG, schwarz, Glasfenster, schallgedämmt (423658) ca. 90 Euro incl. Versand. Leider anscheinend mit Glasfenster, aber wenn man das sowieso in den keller stell, muss man ja nicht rein schauen. Ich weiß nicht wo Du schaust oder filterst, aber wenn ich Deine Must Have filtere kommt genau nur das Nanoxia bei www.gh.de bei rum. Hier meine Filter (Preisspanne bis 100 Euro incl. Versand) https://geizhals.de/?cat=gehatx&xf=536_6~7753_165~9691_ATX Edited April 9, 20251 yr by DataCollector Typos
April 9, 20251 yr On 3/28/2025 at 4:09 PM, Kaaarl said: ASRock Z690 PG Riptide Wieso hat eigentlich noch keiner was zu dem Asrock Mainboard gesagt. Dir ist klar, dass das nicht wirklich sparsam sein wird ohne das Du mit SCEWIN die "Low Power S0 IDLE Capability" aktivierst? Wollte es ja nur sagen...
April 9, 20251 yr Author 1 hour ago, MPC561 said: Du mit SCEWIN die "Low Power S0 IDLE Capability" Dazu habe ich irgendwo hier im Forum eine Anleitung gesehen, aber mir das im Detail nicht angeschaut. Mal ganz doof gefragt: wieso sollte mich das stören dies zu aktivieren?
April 9, 20251 yr 37 minutes ago, Kaaarl said: Dazu habe ich irgendwo hier im Forum eine Anleitung gesehen, aber mir das im Detail nicht angeschaut. Mal ganz doof gefragt: wieso sollte mich das stören dies zu aktivieren? wahrscheinlich in meinem Thread zu diesem Board Keiner hat behauptet dass dich das stören würde, es ist nur nicht ganz ohne: als erstes musst Du Dir das Tool besorgen, dann ein Windows installieren um das Tool zu nutzen um die Option zu setzen und dann daran denken, dass Du anschließend kein BIOS Reset mehr machst, womit Du diese Option zurücksetzen würdest Bei mir ging das nackte Board nur bis C3 und verbrauchte in meinem Minimal-Setup knapp 15W, mit dieser Option erst erreichte es C10 bei ca 11W.
April 13, 20251 yr Author Ich bin immer noch etwas am hadern mit mir wegen der Konfiguration. Die SCEWIN-Problematik zu lösen traue ich mir zu, aber es ist trotzdem extra Arbeit und eine zusätzliche Fehlerquelle. Vermutlich werde ich bei den Platten auch nicht so schnell auf mehr als 60 TB Befüllung kommen, was sich problemlos über die 4 Sata Ports des B760M DS3H realisieren könnte. Situation hier sieht ungefähr so aus:
April 13, 20251 yr Author Zwischenstand Komponenten CPU: Intel Core i5-14400 (C0 stepping) Kühler: CPU Boxed Mainboard: GIGABYTE B760M DS3H DDR4 (Intel Sockel 1700) RAM: 64GB DDR4-3200, CL22 (2 Module a 32GB von Crucial) SSD (Cache/VMs): Lexar NM790 4TB (<--- Irgendwelche Probleme hiermit bekannt? Meine Foren-Suche hat mir eher positives gezeigt) Gehäuse: evtl uATX - also doch das Fractal Node 80x Netzwerkkarte: 10G-over-Ethernet Fenvi AQC113C-RJ45 Festplatten: 2x Toshiba Cloud-Scale Capacity MG10F AFA 22TB (aktuell am günstigsten) Netzteil: BeQuiet BN341 USB-Stick: TBD Habe ich das vom logischen Setup richtig verstanden bzw macht das Sinn: Unraid bootet vom USB Stick und läuft aus dem RAM Plex-Cache (Vorschaubilder, etc) liegen auf der M2, ebenso Docker, images, temp-files etc... also alles was 24/7 gebraucht wird bzw. ständig läuft Internet-Downloads kommen auch erstmal auf die M2 wegen dem 10G speed die Hdds laufen als Partity + Storage für Long Term data storage. Irgendein Job schiebt dann regelmässig daten von der M2 auf die Hdds Welches logische Setup ist hier zu bevorzugen? xfs, zfs, btfrs, ... cluster, arrays, spanning-volumes, etc?
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