October 1, 20241 yr moin, schwierig, da noch einen Ansatz zu finden. Wobei der Stromverbrauch genügend Motivation mitbringt, sich um das Thema zu kümmern. Ugreen sind ja recht neu, da bleibt die Hoffnung, das die sich drum kümmern. zB Bios update Anbei die Frage, gibt es da Vergleiche zu anderen Besitzern, mit ähnlichen Problem? Coole Stromgrafik :), wenn ich da an die biederen Balken der AVM 200 denke ...
October 1, 20241 yr Author Community Expert Die Motivation ist da, keine Frage. Aber so langsam gehen die Ideen aus. Wie du schon sagst ist die Hardware noch recht frisch und es könnten ggf. noch Treiber etc rauskommen... BIOS-Updates gab es bisher leider keine... Die Grafik kommt von HomeAssistant - gemessen mit der NOUS A1T auf Tasmota. Das funktioniert echt gut. Hier mal die aktuelle Grafik (Frigate mit Google Coral USB im Hintergrund aktiv, daher sinkt der Verbrauch nicht mehr wirklich):
October 1, 20241 yr Der Stromverbrauch ist, sei mir nicht böse, selbst im C3 jenseits von Gut und Böse. Das Teil darf maximal mit 10GBit Karten (und auch da gibt es welche die tiefe C-Pkg States erreichen, 30W ziehen. dein Minimum liegt bei 53-56W rum. Ganz ehrlich? Das NAS sieht extrem zusammengeschustert aus. Schöner Schein (Eck-/Leistungsdaten und Gehäuse), aussen Hui innen Pfui... Wobei ich gerade die Igorslab Messungen betrachte. Im Standby mit einer NVME 24W und 32W bei Datenübertragung. Dann müsstest Du eigentlich im Standby mit deinen 6 Platten im Spindown bei ca. 30W liegen. Hast du da wirklich Unraid drauf oder das Uhren System mit einen echten Raid? Raid 5 oder so?
October 1, 20241 yr Author Community Expert Ich hatte mich bei der Installation an die Anleitungen gehalten. Die OS-SSD (M2 NVMe) ist im BIOS deaktiviert und Unraid (Public Beta) mittels USB-Stick gestartet. Hier laufen 5 12TB HDD mit 1 Parität - in Unraid sehe ich ja auch, dass öfters 2-4 Platten schlafen gehen. Aber der Verbrauch verbleibt eben bei über 60 Watt. Wenn ich nun einen Reboot durchführe und die OS-SSD wieder aktiviere startet das OS von UGREEN - Verbrauch habe ich hier nicht gemessen. Ein User auf Reddit hat ähnliche Verbräuche erzielt, es liegt also vermutlich an einem Zusammenspiel aus UGREEN Hardware und Unraid-(Treiber) Software. Keine Ahnung wie ich den Verbrauch noch weiter drücken kann. Ein Test mit UGREEN-OS macht wenig Sinn, da ja bereits Igors Lab getestet hat. Im Vergleich - mein LG Side-by-Side Kühlschrank verbraucht pro Tag weniger Energie 😄 Edited October 1, 20241 yr by k3vbert
October 1, 20241 yr 13 minutes ago, k3vbert said: Im Vergleich - mein LG Side-by-Side Kühlschrank verbraucht pro Tag weniger Energie So einen hab ich auch. Mit Eiswürfelspender. Luxus hoch 10 im Sommer. 13 minutes ago, k3vbert said: Ein User auf Reddit hat ähnliche Verbräuche erzielt, es liegt also vermutlich an einem Zusammenspiel aus UGREEN Hardware und Unraid-(Treiber) Software. Keine Ahnung wie ich den Verbrauch noch weiter drücken kann. Ein Test mit UGREEN-OS macht wenig Sinn, da ja bereits Igors Lab getestet hat. Na ja ich wollte ja erst schreiben dann nimm da sugreen OS. Aber ich fürchte in einem Raid5 ähnlichen System bei dem dauernd alle Platten anlaufen wenn auf eine Platte zugegriffen wird wird trotz Cache der Verbrauch vermutlich noch übler sein. Musst halt damit leben oder wirklich mal versuchen ob Du die Netzwerkkarten in den ASPM zwingen kannst. Googeln...
October 1, 20241 yr Nur ein Schuss ins Blaue, hast du Homeassistant als Docker laufen oder als VM? VMs verhindern gerne mal tiefere C states. Ansonsten wäre noch eine Möglichkeit, die ugreen OS ssd mal komplett auszubauen und gucken ob sich dann was am Verbrauch tut.
October 1, 20241 yr Author Community Expert Nein, Home Assistant läuft auf einem NUC. Eine weitere VM (Windows 11) ist dauerhaft deaktiviert. An die UGreen SSD kommt man ohne weiteres leider nicht ran, dazu müsste ein Siegel zur Garantie entfernt werden 😞 Vielleicht ist es ja auch ein Dienst oder etwas anderes was das Gerät auf Trap hält. Immerhin tanzt die CPU Last & Temp immer fleißig zwischen 30 und 60 % bzw. 45°C-60°C. Kann ja auch nicht normal sein... Edited October 1, 20241 yr by k3vbert
October 1, 20241 yr nur mal so, die Richtigkeit Deiner Strommessung hast Du mal gegen gecheckt? Hab ich auch nie gemacht, aber einen Test wäre es wert. zB an einer 100W "Glühbirne", wo auch immer die man heutzutage herkriegt Edited October 1, 20241 yr by trebeis
October 1, 20241 yr Selber nutz ich Duplicati auch, war mir nicht bewusst, das da eine "exe" unter Linux läuft. zZ verursacht Duplicati bei mir keine CPU Last (Sicherungen laufen Nachts), vielleicht ein anderer Ansatzpunkt.
October 1, 20241 yr Da laufen 3 ffmpeg Sessions ... dabei werden wohl permanent video streams aufgezeichnet ... Dass das kostet ...
October 1, 20241 yr Community Expert 3 hours ago, k3vbert said: Hier laufen 5 12TB HDD mit 1 Parität - in Unraid sehe ich ja auch, dass öfters 2-4 Platten schlafen gehen. Aber der Verbrauch verbleibt eben bei über 60 Watt. Du hast 5 Festplatten und siehst nur maximal 4 davon schlafen? Dann dreht eine also durchgehend? Da smacht schon mal 7W extra aus (oder mehr, je nach Festplatte).
October 1, 20241 yr Author Community Expert 14 minutes ago, trebeis said: Selber nutz ich Duplicati auch, war mir nicht bewusst, das da eine "exe" unter Linux läuft. zZ verursacht Duplicati bei mir keine CPU Last (Sicherungen laufen Nachts), vielleicht ein anderer Ansatzpunkt. Da lief tatsächlich gerade ein Backup, weil ich den Container gestartet hatte. Sonst verbraucht es auch kaum Ressourcen 9 minutes ago, alturismo said: Da laufen 3 ffmpeg Sessions ... dabei werden wohl permanent video streams aufgezeichnet ... Dass das kostet ... Ich hatte testweise mal Docker komplett deaktiviert - und auch Frigate einzeln. Es hat jeweils den Verbrauch auf maximal 57 Watt gedrückt. Niedriger fiel er nicht. 6 minutes ago, DataCollector said: Du hast 5 Festplatten und siehst nur maximal 4 davon schlafen? Dann dreht eine also durchgehend? Da smacht schon mal 7W extra aus (oder mehr, je nach Festplatte). Doch, gelegentlich gehen alle Platten schlafen. Aber irgendein Dienst greift immer mal zu. Aktuell schlafen 3/6 HDDs. Edited October 1, 20241 yr by k3vbert
October 1, 20241 yr Community Expert 3 minutes ago, k3vbert said: Doch, gelegentlich gehen alle Platten schlafen. Aber irgendein Dienst greift immer mal zu. Aktuell schlafen 3/6 HDDs. Dafür habe ich meien SSDs, welche zumindest die Schreibzugriffe abfangen (oder sogar häufig benötigte Daten lagern).
October 1, 20241 yr Author Community Expert Just now, DataCollector said: Dafür habe ich meien SSDs, welche zumindest die Schreibzugriffe abfangen (oder sogar häufig benötigte Daten lagern). Das habe ich auch. Aber bspw. TimeMachine läuft 1x Stunde (automatisch).
October 1, 20241 yr 52 minutes ago, k3vbert said: Ich hatte testweise mal Docker komplett deaktiviert - und auch Frigate einzeln. Es hat jeweils den Verbrauch auf maximal 57 Watt gedrückt. Niedriger fiel er nicht. also wenn die Kiste einfach nur an ist, alle HDD im spindown sind ... dann bei 57 Watt idle ... dann ist das tatsächlich ... das 3 laufende ffmpeg sessions "fast nichts" ausmachen sollten ... ok, sehe den ganzen Befehl jetzt zwar nicht, dürfte dann aber kein encode sein sondern stumpfes decoden, remux und ablegen ... aber selbst das "kostet" etwas ... egal. 1 hour ago, k3vbert said: Aber irgendein Dienst greift immer mal zu. Aktuell schlafen 3/6 HDDs. da wird ja wahrscheinlich was geschrieben, da die Parity ja mitläuft ... das würde ich mal zuerst angehen.
October 1, 20241 yr Author Community Expert Das klingt jetzt irgendwie widersprüchlich. Wenn selbst alle HDD im Spindown sind und ich schon noch 57 Watt verbrate, dann bringt es mir ja nichts zu schauen was es mit der laufenden Parity auf sich hat. Ich habe ihn mal eben im UGOS gebootet - auch hier (ohne zugewiesene HDD) im Idle nicht unter 70 Watt. Ich fürchte das Gerät ist einfach ein energiefressendes Mistvieh User des 4800 Plus (also 4bay) schreiben von Idle ca. 15-20 Watt. Andere User des 6800 Pro (also meines Modells) kommen ebenfalls nicht unter max. 50 Watt. Ich denke da kann ich mir schon fast selber was zusammenschustern, und dann noch Strom damit sparen.
October 1, 20241 yr Community Expert 1 hour ago, k3vbert said: Das habe ich auch. Aber bspw. TimeMachine läuft 1x Stunde (automatisch). Ich weiß zwar nicht, was Timemachine ist, aber ich glaube mal gehört zu haben, daß es die Backupfunktion von Apple ist. Wenn ich richtig liege: Wo ist das Problem? Kann TM nicht auf die SSD speichern? Ich pumpe bei Bedarf bis zu ca. 4TB in einem Rutsch auf mein unraid. Deshalb ist im Pool eine 4TB SSD drin (vorher hatte ich 4x2TB SSD als Raid5 im Pool drin).
October 1, 20241 yr Author Community Expert 3 minutes ago, DataCollector said: Ich weiß zwar nicht, was Timemachine ist, aber ich glaube mal gehört zu haben, daß es die Backupfunktion von Apple ist. Wenn ich richtig liege: Wo ist das Problem? Kann TM nicht auf die SSD speichern? Korrekt, die automatisierte Backup-Lösung von macOS (Betriebssystem MacBooks). Problem gibt es keins. Hatte nur gedacht das sei für eine Art Cache zu groß. Bei mir besteht es aus 2x1TB NVMe im Pool (vermutlich wäre es getrennt voneinander auch ausreichend, da nächtliches Backup).
October 1, 20241 yr 8 minutes ago, DataCollector said: Ich weiß zwar nicht, was Timemachine ist, aber ich glaube mal gehört zu haben, daß es die Backupfunktion von Apple ist. Wenn ich richtig liege: Wo ist das Problem? Kann TM nicht auf die SSD speichern? Ich lasse die auch nicht über den Cache laufen. Grund, Time Machine speichert immer Änderungen macht irgendwas wo keiner weiss was genau. Ändert dabei Files die in einem Baissbackup liegen. Wenn man dann ein Cache zu Aray Szenario nutzt weiss ich nicht ob es nicht zu Inkonsistenzen führt. Rein, sprich alleine auf dem Cache ohne move zum Array geht sicher. Aber dann müllt einen TM halt den Cache zu. Edited October 1, 20241 yr by MPC561
October 1, 20241 yr PS: Time Machine @k3vbert Ich mache sowieso nur alle 2 Tage ein Time Machine Backup. Diese stündlichen Backups lassen meine Platten ja nie schlafen. Es gibt da ein nettes tool namens Time Machine Editor. Damit kann man Zeitintervalle frei definieren. Man kann sogar sagen: Stündliche Backups auf die Platte des Macs aber aufs Time Machine Medium nur alle x Tage. Wobei ich letzteres bei ARM basierten Macs mit integrierter SSD nicht machen würde. Erhöht die TBW und verringert damit stark die Lebensdauer der "hart" integrierten NVME. Edited October 1, 20241 yr by MPC561
October 1, 20241 yr Community Expert 28 minutes ago, k3vbert said: Korrekt, die automatisierte Backup-Lösung von macOS (Betriebssystem MacBooks). Hatte nur gedacht das sei für eine Art Cache zu groß. Bei mir besteht es aus 2x1TB NVMe im Pool (vermutlich wäre es getrennt voneinander auch ausreichend, da nächtliches Backup). Für den Cache "zu Groß" bedeutet: zu kleine SSD (bzw SSD Verbund). 😁 Da ich an einer Stelle mal einen großen SSD Cache wollte habe ich einfache 3x 8TB Samsung QVO per (anfangs btrfs, später zfs) in einen raid5 ähnlichen verbund gestopft. = nominal ca. 16TB im Pool. An anderer Stelle hatte ich mal 2x 18TB in den raid0 verbund gesteckt = nominal ca. 36TB. Also dem Pool ist es ziemlich egal, wenn er recht groß ist.
October 2, 20241 yr Author Community Expert Ich habe noch herausgefunden, dass warum auch immer, der Ordner AppData auf einer HDD lag und diese quasi dauerhaft rannte. Dies habe ich nun korrigiert. Im Idle fährt das System somit auf ca. 45W runter. Da mir das aber immer noch viel zu viel ist für ein eigentlich ruhendes System, habe ich mir ein neues System zusätzlich bestellt und werde das mal ausprobieren. Wie gestaltet sich der "Umzug" der Platten? Kann ich einfach alles 1:1 umbauen und anschließend mittels USB-Stick booten? Oder gibt es hier was besonderes zu beachten? Ich glaube ich konnte meine Frage durch Thread selbst beantworten. Einfach umstecken müsste gehen. Edited October 2, 20241 yr by k3vbert
October 2, 20241 yr moin, 45 W sind ein ziemlicher Schritt, zufrieden für ein reines NAS kannst du trotzdem nicht sein. Preislich ist das Ugreen ja auch nicht gerade ein Schnäppchen. Umbau hardware technisch 1:1, Die Server Konfig ist ja auf dem Stick. Idealerweise im neuen Array die gleiche Zuordnung wie im Alten. Array wieder herstellen, Docker aus den Templates wiederherstellen, .... fundierte Anleitungen und HowTo´s gibs hier im Forum genug.
October 3, 20241 yr Ich hab das dxp8800 und habe auch mal bisschen im Bios was umgestellt und komme jetzt wenn keine Docke und Disks laufen mit meinen 8 HDDS und 2 Nvmes und die Nvme von Ugreen auf ~30W wenn die Platten laufen komme ich dann auf 60-70W, dar ware jetzt alles nur schnelle test aber bin bis jetzt auch nicht tiefer wie C3 gekommen in Powertop.
October 7, 20241 yr Author Community Expert Ich greife mal diesen Thread wieder auf, da das Kernthema das selbe ist. Am Wochenende habe ich meinen "neuen" neuen Server zusammengebaut und in Betreib genommen. Es sind folgende Komponenten: Gehäuse: Fractal Node 804 Mainboard: Gigabyte B760M DS3H CPU: Intel Core I5 13500 Netzteil: Be Quiet be quiet! Pure Power 12 BN341 Kühler: Noctua NH-U12S redux RAM: Kingston FURY Beast (2 x 32GB, 3200 MHz, DDR4-RAM, DIMM) HDD: 6 x 12TB Seagate Exos X16/X18 (aktuell 4 Stück) SSD: 2 x 1TB Western Digital SN700 NVMe SATA-Controller: SilverStone SST-ECS06 (noch nicht verbaut, da noch nicht da) Einstellungen für das Mainboard habe ich aus dem Thread von @DataCollector übernommen. Es werden auch alle Geräte mit ASPM-enabled gelistet 🥳 Teilweise werden auch C10 erreicht, aber eben nicht viel. Und der Verbrauch sinkt auf maximal 25 Watt - aber nur wenn der Docker-Dienst komplett deaktiviert ist. Macht es Sinn den Docker Frigate auf meinen MiniPC woran auch HomeAssistat läuft, zu migrieren um den NAS zu entlasten? Oder wie könnte ich die C-States weiter optimieren? Scheinbar liegt es ja irgendwie an Docker und deren CPU Belastungen. Oder gibt es grundsätzlich was zu verbessern was die Hardware angeht? EDIT: Ich muss dazu sagen, dass ich PCIe ASPM per syslinux deaktivieren musste, da sonst die SSD Fehlermeldungen ins Log warfen. Edited October 7, 20241 yr by k3vbert
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