September 15, 20241 yr Ja, ich habe alle Docker und VMs deaktiviert und es hat nahezu gar keinen Einfluss auf den Stromverbrauch. Bei den 6 Einträgen dürfte es sich vermutlich um meine 6 Ordner-Freigaben via SMB handeln, aber sicher bin ich mir da auch nicht. Update: Okay, das Thema mit den 6 Einträgen und der hohen CPU Last muss irgendwie mit dem Dynamix Folder Caching Plugin zu tun gehabt haben. Hab es mal neu installiert und jetzt tauchen diese Einträge nur noch sehr vereinzelt mit wesentlich weniger CPU Last auf. Mir ist ohnehin nicht ganz klar, wie man das Plugin richtig einstellt. Speziell der Punkt mit dem Cache_Pressure. Ist hier nun 1 der ideale Wert oder 10? Oder kann ich bei 32Gig Ram auch problemlos auf 0 stellen? Unabhängig davon komme ich aber weiterhin nicht über C3 hinaus. Edited September 16, 20241 yr by Stogie
September 21, 20241 yr Hallo zusammen. Ich dachte, ich gebe mal ein kleines Update zu dem Thema. Ich habe gestern das ASUS ROG STRIX B760-I GAMING WIFI gegen ein MSI MPG Z790I EDGE WIFI ausgetauscht, da das ASUS Board diverse Probleme machte, die ich nicht lösen konnte. Die FANs haben nicht mehr auf die CPU Temperatur reagiert und das Board hat massive Boot-Probleme, wenn man Änderungen im Bios vornimmt und dann neu startet. Darüber hinaus scheint der integrierte LAN-Chip extrem viel Strom zu verbrauchen und keine C-States über C2 zuzulassen, sodass er immer deaktiviert sein muss. Bei dem Z790 funktioniert alles soweit reibungslos und ich bekomme zumindest schon einmal einen C-State von 6 erreicht. Allerdings habe ich jetzt erst ein paar Fehler in meinem Setup festgestellt, die Power-States über C3 verhindern: - Link Aggregation darf nicht aktiviert sein (weiß nicht, ob das generell so ist oder ggf. ein Unraid 7.0.0 beta Problem) - Mein USB-Switch scheint sich negativ auf die C-States auszuwirken, selbst wenn die Zuordnung der angeschlossenen USB-Geräte auf ein anderes System umgestellt ist Offenbar dürfen wirklich nur der Unraid-USB Stick und 1 Netzwerkkabel mit dem Gerät verbunden sein, damit irgendwas über C3 möglich ist. Jetzt freue ich mich zwar, dass ich zumindest C6 erreiche, doch scheint das Z790I-System nun mit C6 genau dieselbe Menge an Watt zu verbrauchen wie das vorherige B760-I Setup, welches sogar den Switch angeschlossen und Link Aggregation aktiviert hatte. Ich bekomme zudem jetzt auch 2 Geräte mit ASPM Disabled angezeigt, die sich nicht im Bios konfigurieren oder mit pcie_aspm=force beim Boot umstellen lassen. Eine interessante Entdeckung ist für mich auch, dass mit dem neuen Board nun auch der Balanced Mode unter Unraid 7 sowie weitere CPU Governour unter "Tips And Tweaks" verfügbar geworden sind. Was ich jetzt gegen die beiden Geräte mit ASPM Disabled unternehmen soll, weiß ich nicht, und warum das System mit dem neuen Board und sonst aber denselben Komponenten wie zuvor mehr Strom verbraucht, ist mir ebenfalls schleierhaft...
September 21, 20241 yr Mit zwei ASPM disabled devices, oder besser gesagt einem device und der dazugehörigen PCI Brücke bist du niemals nicht im C6. Das ist dann ein anzeigefehler. Dadurch brauchst du auch genau soviel wie mit dem ASUS. Welche Geräte das sind… Dazu mal den richtigen lspci Befehl nehmende hier im Thread schon ein Dutzend mal gepostet wurde. Mit dem sieht man welches Device das Problem macht. Edited September 21, 20241 yr by MPC561
September 22, 20241 yr Verstehe. Also es scheinen die folgenden beiden Geräte zu sein: 1.) ASMedia Technology Inc. ASM3241 USB 3.2 Gen 2 Host Controller (prog-if 30 [XHCI]) Subsystem: Micro-Star International Co., Ltd. [MSI] Device 4480 2.) PCI bridge: Intel Corporation Device 7a3c (rev 11) (prog-if 00 [Normal decode]) Subsystem: Micro-Star International Co., Ltd. [MSI] Device 7e03 Ich kann aber leider mit den Bezeichnungen nichts anfangen (Ja, ich bin ein Noob) und weiß demnach auch nicht, wie ich diese Geräte auf ASPM L1 enabled bekommen soll. Ich habe den Server ohne irgendwelche NVMEs, HDDs oder PCIe Geräte gestartet, also nur mit Unraid Stick und LAN Kabel, und trotzdem bekomme ich diese beiden Geräte mit Disabled angezeigt. Im Bios und unter Unraid habe ich alle Einstellungen entsprechend diesem Thread hier vorgenommen: Output.txt
September 22, 20241 yr 1 hour ago, Stogie said: Verstehe. Also es scheinen die folgenden beiden Geräte zu sein: 1.) ASMedia Technology Inc. ASM3241 USB 3.2 Gen 2 Host Controller (prog-if 30 [XHCI]) Subsystem: Micro-Star International Co., Ltd. [MSI] Device 4480 2.) PCI bridge: Intel Corporation Device 7a3c (rev 11) (prog-if 00 [Normal decode]) Subsystem: Micro-Star International Co., Ltd. [MSI] Device 7e03 Ich kann aber leider mit den Bezeichnungen nichts anfangen Zu den Bezeichnungen - Eigentlich ist das ganz einfach: "ASM3241 USB 3.2 Gen 2 Host Controller" Die Firma MSI (Micro-Star International) hat auf dem Mainboard einen ASMedia ASM3241 USB Kontrollerchip verbaut um dem Mainboard eben USB 3.2 (20Gbps) Funktionalität einzuhauchen. https://www.asmedia.com.tw/product/393yQ5esP7qw6NID/f32YQ14SmApn1wNA Dieser USB Chip ist mutmaßlich über benannte PCI Bridge an gebunden. Anscheinend schafft unraid es nicht den USB Chip in den Stromsparmodus zu versetzen, so daß die PCIe Bride dann auch nicht in diesen Zustand wechseln kann. Wenn ich die Beschreibung unter www.gh.de für das MSI MPG Z790I Edge WIFI (7E03-001R) richtig interpretiere scheint dieser Chip für den USB-C Ansschluß hinten und den USB Header auf dem Mainboard zuständig zu sein. Falls Du beides nicht brauchst: schau mal, ob Du die im BIOS/UEFI deaktivieren kannst. Edited September 22, 20241 yr by DataCollector
September 22, 20241 yr Ah, verstehe. Vielen Dank für die Erklärung. Ich habe dann jetzt auch im Nachhinein gesehen, dass im Handbuch vermerkt ist, dass dieser Chip für den USB-C Anschluss zuständig ist. Im Bios von MSI kann man zwar USB Ports deaktivieren, aber anscheinend wird dadurch nur die Kommunikation über den jeweiligen Port blockiert und nicht der Port selbst. Ich habe testweise einmal alle USB Ports bis auf den mit dem UNRAID-Boot-Stick deaktiviert und trotzdem wird mein Smartphone über alle anderen Ports weiterhin mit Strom versorgt, während mein Keyboard nicht mehr über die Anschlüsse funktioniert. Unter UNRAID werden dann auch mit "deaktivierten" Ports weiterhin ASM3241 Controller und PCI Bridge mit ASPM disabled angezeigt... Edited September 22, 20241 yr by Stogie
September 22, 20241 yr On 9/22/2024 at 11:40 AM, Stogie said: Im Bios von MSI kann man zwar USB Ports deaktivieren, aber anscheinend wird dadurch nur die Kommunikation über den jeweiligen Port blockiert und nicht der Port selbst. Historie zur Erklärung: Leider vernachlässigen viele Hersteller die Stromversorgung von USB-A Ports. Eigentlich war es mal so gedacht, daß normale USB 2.0 Ports 5V 0,5A liefern und diese auch abgesichert sind (mit Polyfuse Sicherungen oder einer aktiven Schaltung). Bei USB 3.0 waren es immerhin 5V und 0,9A. Aber sehr früh (vor einigen Dekaden) haben die Hersteller von Desktopsystemen/-mainboards festgestellt: es ist einfacher und billiger die USB Ports direkt mit der 5V Stromversorgung des Netzteiles zu verbinden (über die Leiterbahnen des Mainboard) und keine aktive Technik in den Stromkreislauf der 5V Versorgung zu integrieren. Für den Kunden bedeutete das dann, daß immer 5V anliegen und er auch ein bisschen mehr als nur 0,5A (respektive 0,9A) aus dem Port ziehen kann. Das half den Leuten, die dort 2,5 inch Festplatten anschließen wollten, weil die frühen Modelle mit nur 0,5A nicht auskamen (deshalb gab/gibt es externe Gehäuse mit 2 USB Anschlüssen am Y-Kabel). Nachteil: wenn man es mit der Belastung des USB-Ports übertrieben hat, wurde gleich die Leiterbahn weggebrutzelt und das Mainboard war dann meist irreparabel an der Stelle beschädigt (weil diese Leiterbahenn nicht selten im PCB Layer drin und nicht von außen zugänglich waren. Den Hersteller hat es gefreut: Kunde durfte ein neues Mainboard kaufen.). Warum erzähle ich den angestaubten Mist? Weil das erklärt, wieso Du mit Deinem Smartphone an allen Ports dennoch Strom bekommst, aber eine Datenverbindung Deiner Tastatur nicht klappt. Strom an USB-A wird bei den meisten Desktop-Mainboards einfach nur durchverbunden und nicht aktiv gesichert oder gar geschaltet. Datenverbindungen hingegen können in vielen BIOS/UEFI unterbunden werden, (Damit ein Admin den Datenschutz ggf. verbessern kann und der Nutzer nicht einfach ein Linux oder so von den zugänglichen Ports bootet um das gesicherte OS zu umngehen.) Nur so als Nebeninformation: Es gibt vereinzelte Desktopmainboards die dennoch eine Polyfuse oder gar aktive Steuerung der USB Portstronversorgung haben. Das sind aber dann nicht unbedingt die billigen Consumer-Mainboards. Auch sind Notebooks/Laptops dahingehend auch etwas besser. Da einige Notebooks (und auch Desktopmainboards und auch sowas wie Mini-PC/NUC ) ggf. eine spezielle Buchse haben, welche auch das Laden eines Smartphones im ausgeschalteten Zustand des PC ermöglichen, sind bei denen dann auch vereinzelte Ports gesteuert und vorsorgen sogar bei ansonsten abgeschaltetem PC diesen Port per Pufferspeicher/Notebookakku. On 9/22/2024 at 11:40 AM, Stogie said: Ich habe testweise einmal alle USB Ports bis auf den mit dem UNRAID-Boot-Stick deaktiviert und trotzdem wird mein Smartphone über alle anderen Ports weiterhin mit Strom versorgt, während mein Keyboard nicht mehr über die Anschlüsse funktioniert. Leider wird im Handbuch zu dem Mainboard https://download.msi.com/archive/mnu_exe/mb/MPGZ790IEDGEWIFI.pdf das BIOS/(UEFi nicht mehr als nur erwähnt, somit kann ich dort nicht einnsehen, was Dir das BIOS/UEFI da für Einstellungen bietet. Ich würde die generelle De-/Aktivierung des USB3.2 Zusatzchips nicht bei den USB Einstellungen suchen. Sowas findet sich gerne unter Menüpunkten wie "Peripherials" oder so, weil es ja eine Zusatzfunktion ist, die in den Basisfunktionen des Mainboards nicht vorhanden ist. Edited October 9, 20241 yr by DataCollector Typos und kleine AKkuergänzung
September 23, 20241 yr Vielen Dank für deine Erklärung und die Hinweise. Ich habe das BIOS bereits 20x abgesucht. Es gibt leider keinen Menüpunkt, um den Zusatzchip zu deaktivieren. Ich habe auch mal MSI direkt zu dem Thema angeschrieben und warte auf Rückinfo. Bis dahin werde ich mich damit rumschlagen Fail2Ban dazu zu bringen gebannten IP Adressen den Zugriff über die offenen Ports zu untersagen. Daran beiße ich mir gerade auch die Zähne aus.... Aber das ist Off-Topic...
October 9, 20241 yr Hallo zusammen, bevor ich via Powertop für den Boot-Stick und die SATA-Festplatten etwas verschlimmbessere, wollte ich fragen ob ihr mir bei dem passenden command weiterhelfen könnt? Bzw. sagen könnt was ich wie anpassen muss. Powertop Screenshots habe ich angehängt. Hardware: - Intel i5 12500 - MSI PRO Z690-A DDR4 (neustes BIOS, C10 State eingestellt) + 4x 16GB RAM - HDD 4x 18TB; 1x 8TB - alle direkt am MB via SATA - SSD 2x 960GB RAID1; 1x 1TB HDD-Cache - alle direkt auf dem MB via M2 - Lüfter nach Temp. geregelt 4x 120mm (20-50%); 2x 80mm (0-50%) Verbrauch: - ca. 90W "Idle", alle Docker gestartet ohne Aktivität, VM gestoppt, HDD und SSD bei ~0%, CPU bei ~5% (<20W hatte es nach der ersten Einrichtung ohne laufende Docker und ohne HDD) Edited October 9, 20241 yr by undone Screenshot mit korrektem Idle aktualisiert (C3)
October 9, 20241 yr Deine Kerne sind wenig ausgelastet und trotzdem kommst Du nicht in tiefe C-Pkg states. Irgendein Gerät verhindert ASPM. Ich vermute Du hast powertop --auto-tune ausgeführt und nicht die Einzelanweisungen? Und ich versteh nicht warum im Cache eine HDD ist. Dadurch wird das System nie richtig tief runter kommen im Verbrauch. So auf den ersten Blick stimmt was mit Bioskonfigs bzgl. Platten nicht. Kann auch sein das Bios ist nur Murks und kaputt. Aber, den passenden lspci Befehl um anzuzeigen welches Gerät deinen ASPM verhindert findest Du in diesem Thread. Den Output bitte komplett hier posten. Edited October 9, 20241 yr by MPC561
October 9, 20241 yr Ausgeführt habe ich bei Powertop noch nichts, daher die Frage zu beginn. Im BIOS habe ich hauptsächlich C10 gewählt und ErP etc. aktiviert, muss ich aber nochmal drüberschauen. Quote Und ich versteh nicht warum im Cache eine HDD ist. Ist sie nicht, es ist eine SSD als HDD Cache, damit alle neuen Dateien erst auf die SSD geschrieben und dann einmal am Tag auf die HDDs im Array geschoben werden. lspci -vvv | grep "ASPM": lspci -vvv | grep "ASPM" LnkCap: Port #5, Speed 16GT/s, Width x4, ASPM L1, Exit Latency L1 <16us ClockPM- Surprise- LLActRep+ BwNot+ ASPMOptComp+ LnkCtl: ASPM L1 Enabled; RCB 64 bytes, Disabled- CommClk+ LnkCap: Port #25, Speed 16GT/s, Width x4, ASPM L1, Exit Latency L1 <64us ClockPM- Surprise- LLActRep+ BwNot+ ASPMOptComp+ LnkCtl: ASPM L1 Enabled; RCB 64 bytes, Disabled- CommClk+ LnkCap: Port #1, Speed 8GT/s, Width x1, ASPM L0s L1, Exit Latency L0s <1us, L1 <4us ClockPM- Surprise- LLActRep+ BwNot+ ASPMOptComp+ LnkCtl: ASPM L0s L1 Enabled; RCB 64 bytes, Disabled- CommClk- LnkCap: Port #3, Speed 8GT/s, Width x1, ASPM L1, Exit Latency L1 <64us ClockPM- Surprise- LLActRep+ BwNot+ ASPMOptComp+ LnkCtl: ASPM L1 Enabled; RCB 64 bytes, Disabled- CommClk+ LnkCap: Port #9, Speed 8GT/s, Width x4, ASPM L1, Exit Latency L1 <64us ClockPM- Surprise- LLActRep+ BwNot+ ASPMOptComp+ LnkCtl: ASPM L1 Enabled; RCB 64 bytes, Disabled- CommClk+ LnkCap: Port #0, Speed 8GT/s, Width x4, ASPM L1, Exit Latency L1 <64us ClockPM- Surprise- LLActRep- BwNot- ASPMOptComp+ LnkCtl: ASPM L1 Enabled; RCB 64 bytes, Disabled- CommClk+ L1SubCap: PCI-PM_L1.2+ PCI-PM_L1.1+ ASPM_L1.2+ ASPM_L1.1+ L1_PM_Substates+ L1SubCtl1: PCI-PM_L1.2- PCI-PM_L1.1- ASPM_L1.2- ASPM_L1.1- LnkCap: Port #0, Speed 16GT/s, Width x4, ASPM L1, Exit Latency L1 <64us ClockPM+ Surprise- LLActRep- BwNot- ASPMOptComp+ LnkCtl: ASPM L1 Enabled; RCB 64 bytes, Disabled- CommClk+ L1SubCap: PCI-PM_L1.2+ PCI-PM_L1.1+ ASPM_L1.2+ ASPM_L1.1+ L1_PM_Substates+ L1SubCtl1: PCI-PM_L1.2- PCI-PM_L1.1- ASPM_L1.2- ASPM_L1.1- LnkCap: Port #0, Speed 5GT/s, Width x1, ASPM L1, Exit Latency L1 <4us ClockPM- Surprise- LLActRep- BwNot- ASPMOptComp+ LnkCtl: ASPM L1 Enabled; RCB 64 bytes, Disabled- CommClk+ L1SubCap: PCI-PM_L1.2- PCI-PM_L1.1+ ASPM_L1.2- ASPM_L1.1+ L1_PM_Substates+ L1SubCtl1: PCI-PM_L1.2- PCI-PM_L1.1- ASPM_L1.2- ASPM_L1.1- LnkCap: Port #1, Speed 8GT/s, Width x4, ASPM L1, Exit Latency L1 <64us ClockPM- Surprise- LLActRep- BwNot- ASPMOptComp+ LnkCtl: ASPM L1 Enabled; RCB 64 bytes, Disabled- CommClk+ L1SubCap: PCI-PM_L1.2+ PCI-PM_L1.1+ ASPM_L1.2+ ASPM_L1.1+ L1_PM_Substates+ L1SubCtl1: PCI-PM_L1.2- PCI-PM_L1.1- ASPM_L1.2- ASPM_L1.1- lspci -v: https://pastebin.com/B7bS81a6 PowerTOP komplett: https://pastebin.com/jMRNwPRz Die HDD sind wie folgt verteilt: Edited October 9, 20241 yr by undone Pastebin Links
October 9, 20241 yr Zuviel nutzt auch nix. Ausserdem ist keine deiner Magnetplatten im Spindown. Da hast Du natürlich 90W Verbrauch. Die SOLLEN nur laufen wenn sie gebraucht werden. Bitte: 1 hour ago, MPC561 said: Aber, den passenden lspci Befehl um anzuzeigen welches Gerät deinen ASPM verhindert findest Du in diesem Thread. Diese Befehl setzt die ASPM states der Geräte mit der Gerätebeschreibung und der Geräte ID in Kontext. So sieht man auf einen Blick alles. Bitte den Befehl raussuchen, es ist ein langer lspci mit klammern etc. Den habe ich hier in dem Thread x mal gepostet und ich suche jetzt nicht, muss nebenbei arbeiten. Den brauchen wir noch. Laut dem was ich bisher sehe in deinem Post scheint alles ASPM zu Supporten. Aber, es wundert mich weil ich im Hinterkopf hatte das die Ironwolf SSD eine Server SSD/NVME ist die generell kein ASPM unterstützen sollte. Kann aber sein ich irre mich. Kannst aber schonmal powertop --auto-tune aus einer shell ausführen. Dann noch mal 30 Minuten warten und sicherstellen das deine Festplatten (magnet/HDD, nicht SSD) alle im Spindown sind (dann sind das graue und keine grünen Punkte mehr) und Strom messen. Dazu noch powertop und die Seite mit den States schauen ob Du tiefer als C3 kommst. Wenn nicht nochmal den oben gewünschten lspci Befehl ausführen und posten.
October 9, 20241 yr On 9/22/2024 at 3:14 PM, DataCollector said: Historie zur Erklärung: Leider vernachlässigen viele Hersteller die Stromversorgung von USB-A Ports. Eigentlich war es mal so gedacht, daß normale USB 2.0 Ports 5V 0,5A liefern und diese auch abgesichert sind (mit Polyfuse Sicherungen oder einer aktiven Schaltung). Bei USB 3.0 waren es immerhin 5V und 0,9A. Aber sehr früh (vor einigen Dekaden) haben die Hersteller von Desktopsystemen/-mainboards festgestellt: es ist einfacher und billiger die USB Ports direkt mit der 5V Stormversorgung des Netzteiles zu verbinden (über die Leiterbahnen des Mainboard) und keine aktive Technik in den Stromkreislauf der 5V Versorgung zu integrieren. Für den Kunden bedeutete das dann, daß immer 5V anliegen und er auch ein bisschen mehr als nur 0,5A (respektive 0,9A) aus dem Port ziehen kann. Das half den Leuten, die dort 2,5 inch Festplatten anschließen wollten, weil die frühen Modelle mit nur 0,5A nicht auskamen (deshalb gab/gibt es externe Gehäuse mit 2 USB Anschlüssen am Y-Kabel). Nachteil: wenn man es mit der Belastung des USB-Ports übertrieben hat, wurde gleich die Leiterbahn weggebrutzelt und das Mainboard war dann meist irreparabel an der Stelle beschädigt (weil diese Leiterbahenn nicht selten im PCB Layer drin und nicht von außen zugänglich waren. Den Hersteller hat es gefreut: Kunde durfte ein neues Mainboard kaufen.). Warum erzähle ich den angestaubten Mist? Weil das erklärt, wieso Du mit Deinem Smartphone an allen Ports dennoch Strom bekommst, aber eine Datenverbindung Deiner Tastatur nicht klappt. Strom an USB-A wird bei den meisten Desktop-Mainboards einfach nur durchverbunden und nicht aktiv gesichert oder gar geschaltet. Datenverbindungen hingegen können in vielen BIOS/UEFI unterbunden werden, (Damit ein Admin den Datenschutz ggf. verbessern kann und der Nutzer nicht einfach ein Linux oder so von den zugänglichen Ports bootet um das gesicherte OS zu umngehen.) Nur so als Nebeninformation: Es gibt vereinzelte Desktopmainboards die dennoch eine Polyfuse oder gar aktive Steuerung der USB Portstronversorgung haben. Das sind aber dann nicht unbedingt die billigen Consumer-Mainboards. Auch sind Notebooks/Laptops dahingehend auch etwas besser. Da einige Notebooks (und auch Desktopmainboards und auch sowas wie Mini-PC/NUC ) ggf. eine spezielle Buchse haben, welche auch das Laden eines Smartphones im ausgeschalteten Zustand des PC ermöglichen, sind bei denen dann auch vereinzelte Ports gesteuert. Leider wird im Handbuch zu dem Mainboard https://download.msi.com/archive/mnu_exe/mb/MPGZ790IEDGEWIFI.pdf das BIOS/(UEFi nicht mehr als nur erwähnt, somit kann ich dort nicht einnsehen, was Dir das BIOS/UEFI da für Einstellungen bietet. Ich würde die generelle De-/Aktivierung des USB3.2 Zusatzchips nicht bei den USB Einstellungen suchen. Sowas findet sich gerne unter Menüpunkten wie "Peripherials" oder so, weil es ja eine Zusatzfunktion ist, die in den Basisfunktionen des Mainboards nicht vorhanden ist. Danke nochmal für den Support. Ich habe es dank ChatGPT nun endlich geschafft mit einem einfachen Skript alle Geräte auf ASPM enabled zu bekommen, auch wenn sich meine C-States dadurch nicht verbessert haben. Ich teile es trotzdem einmal hier in der Runde: _______________________________________________________________ #!/bin/bash # Überprüfen, ob das Skript als root ausgeführt wird if [ "$EUID" -ne 0 ]; then echo "Bitte führen Sie dieses Skript als root aus." exit 1 fi # Alle PCIe-Geräte auflisten devices=$(lspci | awk '{print $1}') echo "Aktiviere ASPM für alle PCIe-Geräte..." for device in $devices; do # Lesen Sie das aktuelle LnkCtl-Register (Offset 0x50) current_value=$(setpci -s "$device" CAP_EXP+10.L) # Aktivieren Sie ASPM L0s und L1 (Bits 0 und 1 auf 1 setzen) new_value=$(printf "%08x" $((0x$current_value | 0x3))) # Schreiben Sie den neuen Wert zurück in das LnkCtl-Register setpci -s "$device" CAP_EXP+10.L=$new_value echo "ASPM für Gerät $device aktiviert." done echo "Fertig." _______________________________________________________________
October 9, 20241 yr 2 hours ago, MPC561 said: Zuviel nutzt auch nix. Ausserdem ist keine deiner Magnetplatten im Spindown. Da hast Du natürlich 90W Verbrauch. Die SOLLEN nur laufen wenn sie gebraucht werden. Bitte: Diese Befehl setzt die ASPM states der Geräte mit der Gerätebeschreibung und der Geräte ID in Kontext. So sieht man auf einen Blick alles. Bitte den Befehl raussuchen, es ist ein langer lspci mit klammern etc. Den habe ich hier in dem Thread x mal gepostet und ich suche jetzt nicht, muss nebenbei arbeiten. Den brauchen wir noch. Laut dem was ich bisher sehe in deinem Post scheint alles ASPM zu Supporten. Aber, es wundert mich weil ich im Hinterkopf hatte das die Ironwolf SSD eine Server SSD/NVME ist die generell kein ASPM unterstützen sollte. Kann aber sein ich irre mich. Kannst aber schonmal powertop --auto-tune aus einer shell ausführen. Dann noch mal 30 Minuten warten und sicherstellen das deine Festplatten (magnet/HDD, nicht SSD) alle im Spindown sind (dann sind das graue und keine grünen Punkte mehr) und Strom messen. Dazu noch powertop und die Seite mit den States schauen ob Du tiefer als C3 kommst. Wenn nicht nochmal den oben gewünschten lspci Befehl ausführen und posten. Auto-Tune ist durchgeführt, die HDDs gehen in den spindown und wachen auch wieder auf wenn eine Datei benötigt wird, eingespart werden dabei ~30W. Der C-State hat sich nach der Zeit nicht geändert, immer noch C3, daher der Befehl: lspci -vv | awk '/ASPM/{print $0}' RS= | grep --color -P '(^[a-z0-9:.]+|ASPM |Disabled;|Enabled;)' Ausgabe: Wenn ich es korrekt verstanden habe, wäre der nächste Schritt die Hardware zu suchen, welche den C-State bei C3 hält - am besten mit einer gesonderten Platte mit Ubuntu etc. und die restliche Hardware nach und nach hinzufügen und PowerTop laufen lassen. Gibt es hier was zu beachten um die Hardware anschließend wieder mit Unraid zu nutzen, bzw. einen besseren Weg?
October 9, 20241 yr Dann haben wir ein Problem. Laut Anzeige bist Du im ASPM aber eine Komponente verhindert es oder das Bios ist murks und kaputt. Es gibt jetzt zwei Sachen: 1.) Schau mal im Bios ob es eine Option gibt so in der Art: "Natives ASPM oder OS kontolliertes". Wenn ja schalte das um und schau unter oben erwähnten Bedingungen (powertop --auto-tune, HDD spindown abwarten) nochmal nach den C-States und ob bei dem lspci Befehl immer noch alle devices "Enabled" sind. 2.) Komponenten entfernen. Starte umbedingt mit der Firecuda, sprich der Ironwolf SSD/NVME (1:00:0). Dann boote aber starte das Array nicht und führe sofoert powertop --auto tune aus, warte wieder bis die HDDs im Spindown sind und schau dir die C-States jetzt mal an 2.) wiederholen mit der SSD/NVME mit dem Phison controller (5:00:0) 2.) wiederholen mit der SSD/NVME mit dem Samsung controller (2:00:0) Wenns dann auch nicht geht bist am Arsch wegen vermurksten Bios oder hast eine Bios Option übersehen oder ich hab dich schlecht gecoacht.
October 9, 20241 yr Komme wohl erst morgen früh dazu es zu testen, schaue mir dann das BIOS, suche nach dem ASPM und vergleiche es auch noch mit diesem Thread: Wenn das nichts bringt entferne ich die SSDs wie von dir beschrieben und lasse powertop laufen: Seagate > Corsair > Samsung Danke schonmal soweit. EDIT für @MPC561: Die BIOS-Optimierung (ASPM einschalten + Einstellungen des oberen Links übernehmen) hat alleine nichts gebracht, nach 1h wurden trotz Spindown immer noch C3 angezeigt. Das Aufbauen der ersten SSD (Seagate IronWolf 510) hat wiederum den Erfolg gebracht, C8 nach "auto-tune" in PowerTop (PowerTop komplett: https://pastebin.com/m7ji4JEU) lspci sieht wie folgt aus: Da ich keine vergleichbare SSD rumliegen habe kann ich diese nicht tauschen um das Array zu starten, ich werde mir demnach eine neue zulegen müssen. Gibt es für die M.2 PCIe SSDs generell Hersteller oder Angaben auf welche man für den Server, bzw. C-State, achten sollte? Oder einfach bei Geizhals die günstigste TLC mit DRAM-Cache nehmen? Edited October 10, 20241 yr by undone C8 State ohne Seagate IronWold 510
October 10, 20241 yr 23 hours ago, undone said: Gibt es für die M.2 PCIe SSDs generell Hersteller oder Angaben auf welche man für den Server, bzw. C-State, achten sollte? Die meisten von uns setze auf die Samsung Evo Plus 970. Die macht keine Probleme, hält viel TBW aus und ist sehr zuverlässig. Nutze ich nur in meinen Servern. PS: Wusste ich doch das es die Firecuda ist Server HW unterstützt oft kein ASPM einfach. Man glaubt man kauft was besseres und dann das. Bist nicht der erste der darüber gestolpert ist.
October 23, 20241 yr Hab hier nen 14100 auf nem Gigabyte B760i Board sitzen mit ner ASM1166 auf dem CPU m.2 (Chipset m.2 ist unterm Board) und komm nicht über c2 hinweg, wobei ich keinerlei C-States mehr erreiche wenn irgendwas läuft auf. Ich weiß dass die ASM1166 Karte an sich c6 mindestens schafft, da ich die mal auf nem z97 Board getestet hatte. Hab das Gefühl es liegt wohl an daran dass die direkt am CPU angeschlossen ist. 00:06.0 PCI bridge: Intel Corporation 12th Gen Core Processor PCI Express x4 Controller #0 (rev 05) (prog-if 00 [Normal decode]) LnkCap: Port #5, Speed 16GT/s, Width x4, ASPM L1, Exit Latency L1 <16us LnkCtl: ASPM L1 Enabled; RCB 64 bytes, LnkDisable- CommClk+ 00:1c.0 PCI bridge: Intel Corporation Raptor Lake PCI Express Root Port #1 (rev 11) (prog-if 00 [Normal decode]) LnkCap: Port #1, Speed 8GT/s, Width x1, ASPM L1, Exit Latency L1 <64us LnkCtl: ASPM L1 Enabled; RCB 64 bytes, LnkDisable- CommClk+ 01:00.0 SATA controller: ASMedia Technology Inc. ASM1166 Serial ATA Controller (rev 02) (prog-if 01 [AHCI 1.0]) LnkCap: Port #0, Speed 8GT/s, Width x2, ASPM L0s L1, Exit Latency L0s <4us, L1 <64us LnkCtl: ASPM L1 Enabled; RCB 64 bytes, LnkDisable- CommClk+ 02:00.0 Ethernet controller: Intel Corporation Ethernet Controller I225-V (rev 03) LnkCap: Port #0, Speed 5GT/s, Width x1, ASPM L1, Exit Latency L1 <4us LnkCtl: ASPM L1 Enabled; RCB 64 bytes, LnkDisable- CommClk+ Allerdings schon sehr verwirrend mit der Ausgabe. Ich muss mal gucken wann ich die Zeit hab die Karte testweise auszubauen um sicher zu gehen dass es wirklich an der 1166 liegt, Problem bleibt dann, wie zum Teufel bekomme ich Sata Ports^^
October 23, 20241 yr 1 hour ago, Mainfrezzer said: Allerdings schon sehr verwirrend mit der Ausgabe. Schau erstmal bitte im Bios ob Du irgendeine Option hast die so klingt: "ASPM native" oder "ASPM by OS" oder so ähnlich. Wenn ja schaue das Ding mal um und gib nach dem Booten nochmal den lspci Befehl ein.
October 23, 20241 yr 2 hours ago, MPC561 said: Schau erstmal bitte im Bios ob Du irgendeine Option hast die so klingt: "ASPM native" oder "ASPM by OS" oder so ähnlich. Wenn ja schaue das Ding mal um und gib nach dem Booten nochmal den lspci Befehl ein. Hab ich schon auf Nativ umgestellt gehabt. Ich Depp hatte zwar am Anfang direkt mit der Karte getestet, als das Board noch ausgebaut war, hab allerdings nicht geguckt welchen C-State es erreicht. Jetzt darf ich da rum wühlen. Wird entweder die Karte oder die Wifikarte sein. Wobei ich mir das, bei der Wifikarte, eigentlich nicht vorstellen könnte. Edit: yep, es ist die ASM1166 im CPU Slot. Werde mir mal son m.2 Verlängerungskabel kaufen damit ich die ASM1166 über den Chipsatz von hinten anschließen kann. Edited October 23, 20241 yr by Mainfrezzer
October 24, 20241 yr Quote Werde mir mal son m.2 Verlängerungskabel kaufen damit ich die ASM1166 über den Chipsatz von hinten anschließen kann. Hi, ich habe ein Gigabyte B760I AORUS PRO DDR4 und irgendwie das gleiche Problem wie du und schon einige Kombinationen aus Board und ASM1166 durchprobiert. Die Idee mit dem Verlängerungskabel ist top! Darauf bin ich noch nicht gekommen und werde ich auch testen. Habe dieses Produkt im Auge: https://amzn.eu/d/1ep33JW Lg Basti
October 24, 20241 yr Ich hab gestern auch noch fix jmb582 pcie Karte getestet, mit dem selben Ergebnis. (die läuft im anderen Board wunderbar). Scheint wirklich erzürnt wenn man was an die CPU Lanes anschließt. 😆 Hab gestern noch das Internet abgesucht, weil die Preise, die die fürn son popeliges Kabel haben wollen sind echt frech. Bin dann auf nen Produkt mit der Bezeichnung "PH417A-30,PH417B-30" gestoßen (https://pcdetail.taobao.com/d0785f90640ace84971595856ad43145.html Denke mal dass das der Ursprung ist) und hab die über Amazon für 11,75 in der b variante bestellt(Abwarten bis Mitte November). Wäre echt was wenns klappt. Besonders wenn man bedenkt dass das ding pcie 4.0 können soll. Wesentlich angenehmer als 60€ für 3.0 Edited October 24, 20241 yr by Mainfrezzer
October 24, 20241 yr @Mainfrezzer Mahhhh, die ASM1166 war im M.2 Slot. Das hatte ich überlesen. Noch dazu den der direkt an die CPU angebunden ist. Unschön in der Tat. Na ich weiss schon warum ich lieber auf die PCIe Varianten des ASM1166 setze. Da hab ich gerade vor ein paar Tagen zwei von Amazon auf die Silverstone Firmware umgeflasht und seitdem supported die tiefe C-States. Edited October 24, 20241 yr by MPC561
October 24, 20241 yr 3 minutes ago, MPC561 said: Na ich weiss schon warum ich lieber auf die PCIe Varianten des ASM1166 setze. Da hab ich gerade vor ein paar Tagen zwei von Amazon auf die Silverstone Firmware umgeflasht und seitdem supported die tiefe C-States. Auch direkt an den CPU Lanes oder vom Chipset? Ich bin mir nämlich sicher dass die Firmware auf meinem Ding neuer ist als die Silverstone Version
October 24, 20241 yr 31 minutes ago, Schmutti said: Die Idee mit dem Verlängerungskabel ist top! Darauf bin ich noch nicht gekommen und werde ich auch testen. Habe dieses Produkt im Auge: https://amzn.eu/d/1ep33JW Das ist keine M.2 Verlängerung, sondern eine Standard PCIe x1 Verlängerung. Die passt nicht in einen M.2 Slot. Die Verwirrung mag entstehen, weil die dann einen PCIe x1 Dapter für eine M.2 dazu gelegt haben. Edited October 24, 20241 yr by DataCollector
Join the conversation
You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.